Garmin tot - was nun?

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franz_appa
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Garmin tot - was nun?

#1 Beitrag von franz_appa » 2020-05-13 10:23:15

Hi

Leider hat sich unser Garmin Dakota soeben aufgelöst.
Gummi Ummantelung löste sich schon seit 1-2 jahren immer mehr auf, vor 2 Wochen ist der Gummipfropfen am An-/Ausschalter rausgefallen.
Heute morgen dann bei der 10. Bedienung per Zahnstocher, Autoschlüssel, Scherenspitze der im Inneren liegende Schallter einfach mal abgebrochen - nu ist fertig :mad:

(Ja ich weiß: Jammern ob so einer lächerlichen "Unreparierbarkeit" eines elektronischen (ansonsten noch einwandfrei funktionierenden) 9 Jahre alten Gerätes ist nicht erlaubt...)

Aber nun nach vorne blicken:

Ich habe eben mal etwas auf aamaazoon gestöbert. Auch neuere aktuellere Garmin-Geräte haben ja Tücken und Schwächen (seit Jahren unverändert...)

Vielleicht gibt es ja Alternativen?
Andere Hersteller, vielleicht auch ganz andere Geräte ??
Aber vielleicht weiß das allwissende Forum dazu etwas ???

Mein / Unser Profil:
In erster Linie Wandern mit Geocaching, Trackaufzeichnung for fun, selten PKW-Navigation, im off Orientierung wo es lang geht (3 Geräte und 2 Karten sind immer besser) ...

Das ganze mit Handy geht gar nicht, Akkulaufzeit bescheiden, apps fand ich alle auch nicht soo toll, OSM-Karten schwierig bis unmöglich - Handy scheidet also aus.

Auch ein iPad will ich nicht zum Wandern, vor allem immer wieder draufglotzen und orientieren, mitnehmen, also zu umständlich/schwer.

Ausserdem sollte das Gerät schon einigermaßen "outdoor" fähig sein (Hosentasche, schwitzen, es regnet ja auch mal, ...
Auch die handelüblichen Ersatz-Batterien / Akkus AA finde ich eigentlich recht gut weil es easy ist ein Ersatzpaar mitzuschleppen, die an jeder Ecke zu haben sind und für andere Geräte (taschenlampen) eh an Bord sind.

Vielleicht gibt es aber noch weitere, ganz andere Ideen???

Danke für Hinweise und Meinungen !

Greets
natte
04.04. 2020 Battersea Power Station - Pink Floyd Tribute, Neuwied Bootshaus .... abgesagt !
09.05. 2020 Dead Baron - Sinziger Kulturnacht - Jazzy Funky Trippy Hippie Yippie .... abgesagt !!
20.05. 2020 Battersea Power Station - Pink Floyd Tribute, Hachenburg Pit's Kneipe ... gecancelt !!!
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Donnerlaster
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Re: Garmin tot - was nun?

#2 Beitrag von Donnerlaster » 2020-05-13 10:27:29

Wenn ihr ansonsten mit dem Gerät zufrieden wart, würde ich mich direkt mal an den Garmin-Service in Deutschland wenden
und nach einem technischen Austausch fragen. Es könnte sein, dass die euch ein gutes Angebot für das Austauschgerät machen,
sofern dieses noch verfügbar und nicht zu alt ist.

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Holter Burggeist
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Re: Garmin tot - was nun?

#3 Beitrag von Holter Burggeist » 2020-05-13 11:12:41

Ich würde mir wieder ein Garmin kaufen.
Wenn ich bedenke, was mein 76CsX schon alles mitgemacht hat -
Das musste bei so einigen T5ern ganz schön Leiden.
(Bevorzugt Klettern, Höhlen und LPs.)
Bis auf ein paar Schrammen und einem Riss im Display
( ein Mitcacher ist mit vollem Gerödel draufgetreten)
funktioniert mein Minchen auch nach 10 Jahren noch einwandfrei.

LG, Thomas
Irgendwann mal... ist irgendwann mal zu spät !
(Ich)


Das T244 Forum !
https://www.t244-forum.de

Dieser Text wurde auf einer 100% geschlechtsneutralen Tastatur geschrieben !

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Puffi
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Re: Garmin tot - was nun?

#4 Beitrag von Puffi » 2020-05-13 12:46:24

Habe gerade mal geschaut, bei ebay kleinanzeigen gibt es das Dakota von Garmin, nur als Idee ....

Gruß Puffi
"Freiheit beginnt wo Wege enden"

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franz_appa
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Re: Garmin tot - was nun?

#5 Beitrag von franz_appa » 2020-05-13 13:04:37

Hi
Erst mal thanxs

Ja, klar könnte ich wieder ein Dakota kaufen - da längst Auslaufmodell auch gebraucht sehr günstig.

Aber ehrlich: das Display dürfte ruhig etwas größer sein - davon erhoffe ich mir etwas mehr Überblick auf der Karte.
Das war / ist eigentlich der nervigste Schwachpunkt am Dakota: der abstand zwischen den Zoomstufen ist auf dem 2,6 Zoll display nicht sehr gut. Entweder ist man zuweit drin für den Überblick weil display "zu klein" - oder zu weit draussen und die Einzelheiten verschwinden :dry:
Ich weiß aber gar nicht ob das bei einem 3 Zoll display wirklich besser wäre, wobei: jedes etwas besser wäre schon gut :D

Und letztlich ist's doch immer so: gebraucht ohne Garantie weißt du nicht was das Gerät schon erlebt hat usw...
Da lege ich (meist) lieber nen Hunni+x drauf und bin neu und aktueller am start.

Aber was ich so ergockeln konnt ist das die Vormachtstellung von Garmin nach wie vor ungebrochen ist (Haltbarkeit, Zuverlässigkeit, ...) - leider auch die Tranigkeit bei der Weiterentwicklung...

Greets
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Christian_S
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Re: Garmin tot - was nun?

#6 Beitrag von Christian_S » 2020-05-13 13:09:26

Hallo franz_appa,

kann nicht vielleicht auch dein Handy diese Aufgabe übernehmen? Vorteil kein neues oder zusätzliches Gerät.

Viele Grüße
Christian
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Wilmaaa
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Re: Garmin tot - was nun?

#7 Beitrag von Wilmaaa » 2020-05-13 13:11:57

Christian_S hat geschrieben:
2020-05-13 13:09:26

kann nicht vielleicht auch dein Handy diese Aufgabe übernehmen? Vorteil kein neues oder zusätzliches Gerät.
Aus dem Eröffnungsbeitrag:
franz_appa hat geschrieben:
2020-05-13 10:23:15

Das ganze mit Handy geht gar nicht, Akkulaufzeit bescheiden, apps fand ich alle auch nicht soo toll, OSM-Karten schwierig bis unmöglich - Handy scheidet also aus.

Ich hab einen Virus: den H-A-N-O-M-A-G-I-R-U-S
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"Frauen haben in der Küche nichts zu suchen. Sie müssen sich um die Schweine kümmern und den Traktor schmieren." (Charlotte MacLeod)
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Re: Garmin tot - was nun?

#8 Beitrag von Christian_S » 2020-05-13 13:17:55

Oh ja, das habe ich überlesen :unwuerdig:
Ich bin mit der Handy-Variante sehr zufrieden, das Navi im Auto habe ich rausgeschmissen aufgrund teurer Updates.
Ich war bisher aber auch nur Europaweit unterwegs. Aber ist eben wie mit jedem Handwerkzeug - Geschmackssache des Benutzers.

Sorry noch einmal.

Viele Grüße
Christian
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Re: Garmin tot - was nun?

#9 Beitrag von Keswicktours » 2020-05-13 13:21:32

Hallo natte,

bei Garmin ist halt die Frage, ob Tastenbedienung oder Touchpad.

Taste: GPSMAP 6x Serie
Touchpad: Oregon, Montana oder eTrex Serie

Wenn du dich für den Garmin Newsletter registrierst, bekommt du vielleicht noch die Sonderangebote zum Vatertag.

Gruss,
Bernd
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... reisen ohne Airbag aber mit VW-MAN G90 8.150 FAE und Landy
G90 Ausbaudokumentation: https://www.wohnmobil-selbstausbau.com/ ... 0_FAE.html

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Re: Garmin tot - was nun?

#10 Beitrag von Rastlos18280 » 2020-05-13 13:30:36

TwoNav hatte ich für 'ne Weile und war eigentlich ganz gut.

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Rumpelstielzchen
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Re: Garmin tot - was nun?

#11 Beitrag von Rumpelstielzchen » 2020-05-13 14:35:39

Ganz ehrlich: ALLE die ich kenne wandern, Navigieren und Cachen mit ihren Smartphones! Ich hatte selber diverse negativ-Erfahrungen mit Garmin Produkten und nutze schon länger halbwegs robuste Handys für diese Aufgaben. Aktuell ein Samsung Xcover 4S. Das Teil ist billiger als ein Garmin und kann ALLES besser. Akkulaufzeit ist dank Powerbank nicht wirklich ein Problem und es gibt haufenweise Apps, auch gerne kostenlos, für die verschiedenen Aufgaben. Aber das ist nur meine persönliche Meinung und Erfahrung. :angel:
Gruß Alex!

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Linksfahrer
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Re: Garmin tot - was nun?

#12 Beitrag von Linksfahrer » 2020-05-13 14:42:02

Bei uns war am Oregon 300 auch der Knopf kaputt gegangen. Es hat eine Weile mit Reparatur funktioniert, dann haben wir uns aber für ein Oregon 650 entschieden, was jetzt schon wieder seit 2013? zur Zufriedenheit bei uns werkelt. Die Möglichkeiten und auch das Display haben sich zu den Vorgängerversionen deutlich verbessert.
Der Satellitenempfang beim Handy ist doch oft recht schlecht und wenn dann kein GSM-Netz zu Verfügung steht findet man die Dose auch nicht.
MB 914 mit OM366 LA und FM2 Shelter

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Re: Garmin tot - was nun?

#13 Beitrag von Konstrukteur » 2020-05-16 23:55:05

Hallo natte,
auch wenn Du ein Handy von vornherein ausschließt, so überdenke die Entscheidung nochmal.
Warum?
Moderne Handys haben eine längere Akkulaufzeit, wie du wahrscheinlich wandern kannst. :)
Mit einer Powerbank 5000 mA musst du unterwegs übernachten, um die alle zu bekommen. ;)
Und laden kannst du die Powerbank auch im Auto an einem USB Adapter.
Mittlerweile gibt es so viele Apps, dass man bestimmt was passendes findet.
Aber manchmal ist es auch schwer sich von alter Technik zu trennen und offen für neues zu sein.
Gruß Uwe
Ich will reisen und nicht rasen, wozu brauche ich also Höchstgeschwindigkeit?

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Womox
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Re: Garmin tot - was nun?

#14 Beitrag von Womox » 2020-05-17 0:05:05

Hat einer Interesse an einem 2610... :blush: ist was für Nostalgiefans.

Axel
Fülle Dein Leben nicht mit Tagen, sondern die Tage mit Leben.
Lebe Dein Leben nicht nach dem Alter, sondern so wie Du Dich fühlst.

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Tomduly
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Re: Garmin tot - was nun?

#15 Beitrag von Tomduly » 2020-05-17 12:34:27

@Womox: ich hab noch nen 12XL von 2002, den geb ich aber nicht her. Die erste Tunesientour haben wir 1999 mit einem 45er gemacht, da war der 12XL drei Jahre später ein Quantensprung.

Ich würde den Dakota nicht durch einen "neuen" (=anderen alten) Dakota ersetzen. Das Problem der zerfallenden Weichplastikbestandteile und der bröselnden Schalter wird einen da weiter verfolgen, weil die Lebenserwartung der Gummiteile mit den Jahren einfach überschritten ist. Irgendwann sehen die "Gummischaltknöpfe" dann so aus.

Bei den aktuellen Garmin-Geräten finde ich das GPSMAP 66i bzw. das 86i (Marineversion, etwas größeres Gehäuse, schwimmfähig) sehr interessant, auch wegen der integrierten InReach-Funktion (Textnachrichtenaustausch über das Iridium-Satellitennetz) und des möglichen Livetrackings. 200h Betriebsdauer bei 30min GPS-Trackingintervall sind auch noch akzeptabel.

Ich verwende fürs Dokumentieren einer Tour einen GPS-Logger, iBlue 747A+, der speichert 150.000 Wegpunkte, das reicht bei 10h täglicher Aufzeichnung im Minutentakt monatelang, der Akku hält 25h durch, d.h. man muss alle 2-3 Tage mal den Akku laden. Den Logger kann man in einer Hosen- oder Jackentasche oder im Rucksack "irgendwo" reinstopfen, die GPS-Empfindlichkeit ist hoch genug.

Ansonsten stimmt das vorgeschriebene schon, "Video killed the radiostar" - Smartphones und Tablets können (theoretisch) das alles auch, was ein Garmin Dakota etc. auch kann. Andererseits sind die Dinger halt mechanisch deutlich empfindlicher und für Grobmotoriker wie mich ist so eine Glaskachel immer noch was, was ich mit zuviel Respekt in der Hand halte und das Handy an einem Klettersteig aus reiner Schusseligkeit fallen lasse, wenn ich versuche, einhändig in die Karte zu zoomen.. Da ist so ein Gummibrikett a la Garmin von der Haptik halt schon was anderes.

Grüsse
Tom

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dalaas
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Re: Garmin tot - was nun?

#16 Beitrag von dalaas » 2020-05-18 21:22:45

Hallo Franz,

ich hab das Garmin Montana 600 seit etwa 5 Jahren, ohne Kamera.
Nutze es zum wandern im Wald, am Fahrrädle (MTB, auch im Wald), aufm Moped, teilweise im Auto, und zu Fuß an sonstigen unbekannten Orten in der Stadt und aufm Dorf.
Ich nutze ausschlieslich Open Streetmap Karten, mache bei dem Projekt auch aktiv mit.

Kurz zusammengefasst meine Erfahrungen, positiv wie negativ:

Wandern:
- groß, schwer und unhandlich. Passt nicht in die Hosentasche, lässt sich nicht sinnvoll am Rucksack oder Gürtel befestigen
- Display sehr gut, auch bei Sonne
- Kompassfunktion passt
- Positionsbestimmung ganz ok, ich glaube die neueren Geräte sind besser; Geschwindigkeit ausreichend
- Karten-Zoom sinnvoll verwendbar, auch mit sehr Detailreichen Karten
- Luftlinien-Navigation sehr gut
- Eintragung von Positionen und Bemerkungen während der Wanderung gut
- User-Interface ziemlich altbacken, Touch-Responsiveness na-ja, Geschwindigkeit eher behäbig
- Akku hält länger als einen Tag; Alternativ mit 3 Batterien (1,5V) oder 3 Akkus (1,2V) verwendbar
- ist schon öfters aus dem Rucksack gefallen, drauf gesetzt, in der prallen Sonne gelegen und ins Wasser gefallen - alles überlebt

Fahrrad:
- Lenkradhalterung ist ok
- Vorteile wie beim Wandern, Grösse ist hier eher von Vorteil

Motorrad:
- Display für das Ablesen während der Fahrt zu klein
- bei Sonneneinstrahlung schwer ablesbar
- mit Handschuhen bedingt bedienbar
- Karte mit wenig Details ist hier Pflicht, sonst kann man gar nichts mehr erkennen
- hat mehrere Dauerregenfahrten überstanden
- Stromversorgung über die Bordbatterie möglich (spezielle Halterung), kein Batteriebetrieb notwendig
- ich navigiere beim Motorradfahren frei Schnauze, brauche nur ab und zu mal nen Überblick oder die Himmelsrichtung, bzw. will sehen wo die kleine Strasse hingeht... dafür optimal geeignet
- Luftlinien-Navigation hier ein tolles Feature
- für Punkt zu Punkt Routen-Navigation wenig bis überhaupt nicht geeignet

Auto und Magirus:
- für den Fahrer während der Fahrt völlig unbrauchbar, da Display viel zu klein
- wenn der Beifahrer navigiert ist es okay
- Punkt-zu-Punkt Navigation, ebenfalls für den Beifahrer, eher schlecht als recht, geht aber im Notfall
- ich nehme für den Magirus ein "normales" Strassen-Navi, ist dann doch komfortabler

Städtetour, unbekannter Ort zu Fuß:
- Sehr gut mit detaillierter Karte
- Vorteile wie beim Wandern, aber: groß, klobig
- Notizen während des Laufens ab und an nützlich

Ich hab das Gerät wahrlich nicht geschont, und es hat 5 Jahre zuverlässig überlebt.
Jetzt ist das Display defekt (die Touch-Funktion), und ich bin am überlegen ob ich mir das Montana nochmal hole. EInzig die Grösse und die wirklich veraltete Technologie hält mich davon ab.
Hab mich aber noch nicht entschieden.

Handy-Navigation geht gar nicht :D

Würde mich interessieren wie Du Dich entscheidest, oder ob Du noch was besseres findest.

Gruß
Lars
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Re: Garmin tot - was nun?

#17 Beitrag von advi » 2020-05-18 21:30:49

Ich habe nen 276cx ..... ganz nett. Aber lieber nehme ich mein Smartphone. Weil teilweise ist der 276 echt veraltet in der Bedienung!
Frank

Unserer heißt Alladin und ist ein MAN LE220 mit ausgebautem Kühlkoffer

Ausbau siehe http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... 35&t=55758

Wie viel Expeditionsmobil ist nötig - unsere kommende 3,5 to Lösung viewtopic.php?p=824020#p824020

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dalaas
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Re: Garmin tot - was nun?

#18 Beitrag von dalaas » 2020-05-18 21:41:10

Hallo Frank,

abgesehen von der Bedienung: hast Du das Gerät schon zu Fuss genutzt oder ausschliesslich im Auto? Geschwindigkeit okay? Wie lange hält der Akku ungefähr?
Besondere positive oder negative Merkmals?

Wäre für ein paar Erfahrungen aus der Praxis sehr dankbar...

Grüße und Danke schon mal
Lars
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franz_appa
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Re: Garmin tot - was nun?

#19 Beitrag von franz_appa » 2020-05-18 22:29:58

Hi
Also Handy, ja die können fast alles, aber:

- letztens im Regen neue Koordinaten eingegeben und immer wieder geschaut weil wir nen cache gesucht haben.
Nee, das will ich nicht mit nem Handy machen, das würde so Situationen auch nicht allzulange überleben (vom iPad ganz zu schweigen)

- Im Vergleich zum "Netz" des Handys meiner Frau (ok, auch veraltet, iphone 6 oder so) hat das Garmin halt immer den Satelliten.
Da ist der Netzempfang oft schon lange ausgestiegen. Das kann ich gar nicht gebrauchen wenns dann ums spoiler-Foto geht oder beim zoomen in der Karte einfach keine Daten mehr nachkommen - grgrgr
(Gerne genommen in engen Tälern, dichten Wald, nahe an steilen Hängen, ...)

- Keine Ahnung wie oft das Garmin schon runtergefallen ist, in der Hosentasche zwischen mir und nem Baumstamm / Ast gquetscht worden ist - auch das traue ich nem Handy nicht zu.

Deswegen will ich ein spezial-Gerät was das halt draufhat und mitmacht.
Zum "Nicht verlaufen" brauche ich das nicht :dry:
Und ich brauche auch kein garmin was noch Fotos schiessen kann, mir anzeigt ob mein Handy ne mail im Rucksack empfangen hat oder direkt telefonieren kann.
Dafür habe ich andere geräte - die das dann aber auch wieder sehr viel besser können.

Diese ganze Funktions-Kombiniererei finde ich zumeist unbefriedigend - am Ende Hat man ein Gerät was alles kann, aber nix davon wirklich gut...

Greets
natte

PS - habe mich derzeit auf das Garmin Oregon 700 so bischen eingeschossen, derzeit für ca 290 bei jeffbezos, woanders vielleicht noch ein bissl günstiger. Ist ein Kompromiss aus größerem Bildschirm, Aktualität und Preis - naja ist mir eigentlich auch noch zu teuer... - Entscheidung noch nicht gefallen.

Über die TwoNav Geräte habe ich im Netz recht viel "Schlechtes" gehört (ja ich weiß, das Gute wird oft nicht berichtet...) , und wenn man da etwas komfortabler will legt man auch ordentlich hin.
Diese sogenannten Outdoor-Handys finde ich auch daneben zumal ein Bekannter von mir so Ding auch auf ner Baustelle recht schnell geschrottet hatte - so von wegen Haltbarkeit... und ein besseres Netz im Off zaubern die auch nicht.

Naja, noch mal weitersehen

Greets
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Re: Garmin tot - was nun?

#20 Beitrag von Nabeirhood » 2020-05-19 9:45:44

.. hat sich eigentlich schon wer das neue "Overlander" von Garmin geholt / angesehen / wieder zurückgeschickt und kann berichten?


Schreit ja eigentlich förmlich nach Expeditionsmobil

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Tomduly
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Re: Garmin tot - was nun?

#21 Beitrag von Tomduly » 2020-05-19 11:51:51

franz_appa hat geschrieben:
2020-05-18 22:29:58
- Im Vergleich zum "Netz" des Handys meiner Frau (ok, auch veraltet, iphone 6 oder so) hat das Garmin halt immer den Satelliten.
Da ist der Netzempfang oft schon lange ausgestiegen. Das kann ich gar nicht gebrauchen wenns dann ums spoiler-Foto geht oder beim zoomen in der Karte einfach keine Daten mehr nachkommen - grgrgr
(Gerne genommen in engen Tälern, dichten Wald, nahe an steilen Hängen, ...)
Du darfst outdoor natürlich nicht die bordeigenen Navigations-Apps des Handys verwenden, die sich auf ein verfügbares Mobilfunknetz stützen, um Kartendaten aus dem Netz zu laden.
Das macht man mit Apps wie Osmand oder mapsme, deren Kartenmaterial einmal heruntergeladen werden muss, das dann auf dem Handy gespeichert wird.

Meine Erfahrung mit aktuellen Smartphones ist, dass sie sehr gute GPS-Empfangseigenschaften haben, deutlich besser, als die von den klassischen Garmins. Aber das ändert nichts daran, dass Smartphones eigentlich per se nicht so robust sind, wie die speziellen Outdoor-Navigationsgeräte. Da man heutztage das Handy aber eh immer dabei hat, schadet es nicht, es mit einer offline-Karten-App auszustatten, um im Bedarfsfall auch damit navigieren zu können.

Grüsse
Tom

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Re: Garmin tot - was nun?

#22 Beitrag von franz_appa » 2020-05-19 12:35:18

Tomduly hat geschrieben:
2020-05-19 11:51:51
franz_appa hat geschrieben:
2020-05-18 22:29:58
- Im Vergleich zum "Netz" des Handys meiner Frau (ok, auch veraltet, iphone 6 oder so) hat das Garmin halt immer den Satelliten.
Da ist der Netzempfang oft schon lange ausgestiegen. Das kann ich gar nicht gebrauchen wenns dann ums spoiler-Foto geht oder beim zoomen in der Karte einfach keine Daten mehr nachkommen - grgrgr
(Gerne genommen in engen Tälern, dichten Wald, nahe an steilen Hängen, ...)
Du darfst outdoor natürlich nicht die bordeigenen Navigations-Apps des Handys verwenden, die sich auf ein verfügbares Mobilfunknetz stützen, um Kartendaten aus dem Netz zu laden.
Das macht man mit Apps wie Osmand oder mapsme, deren Kartenmaterial einmal heruntergeladen werden muss, das dann auf dem Handy gespeichert wird.

Meine Erfahrung mit aktuellen Smartphones ist, dass sie sehr gute GPS-Empfangseigenschaften haben, deutlich besser, als die von den klassischen Garmins. Aber das ändert nichts daran, dass Smartphones eigentlich per se nicht so robust sind, wie die speziellen Outdoor-Navigationsgeräte. Da man heutztage das Handy aber eh immer dabei hat, schadet es nicht, es mit einer offline-Karten-App auszustatten, um im Bedarfsfall auch damit navigieren zu können.

Grüsse
Tom
Hi
That's it Tom - als Ergänzung im Zweifelsfalle natürlich auch irgendwie brauchbar und hilfreich - das Handy.

Aber die Karten vorher runterladen um sie offline verfügbar zu haben, das hat mich einige Zeit echt nicht "befriedigt" - Karten nehmen Platz weg ohne Ende, man will ja dann auch mehrere Zoom-Stufen haben. Ausserdem kostet das Zeit und Aufwand. Zumindest bei der app (Name vergessen, schwarzer Hintergrund, vor einigen jahren wohl mal sota...) und Einarbeitung.

Und letztlich dann Karten-Installation und Aktualisierung auf 2 Geräten. Soweit im Off das ich da existenzielle Notwendigkeit einer Redundanz sehe, sind wir dann doch (leider?) nicht. Zumindest noch nicht. :D

Dazu kommt das man von der Industrie je genötigt wird dann wirklich ein einigermaßen aktuelles (wie du selber sagst was GPS Empfang angeht) Handy zu haben - die alten Kisten tun aber das was sie sollen durchaus gut (telefonieren) - abwracken obwohl noch funktioniert? Da will ich so wenig wie möglich mitmachen.

Letztlich muss ich das aber auch hier (Garmin hat ja noch komplett gefunzt, nur der Schalter ist von der Platine gedrückt/gebrochen? Und das auch nur weil die Gummiummantelung sich verabschiedet hat, wenn das reparabel wäre (egal ob von Garmin selbst oder workarounds per jutube wäre mir noch egal) würde dieses Gerät vermutlich noch einige Zeit weiter laufen.
... :motz:

Greets
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Re: Garmin tot - was nun?

#23 Beitrag von advi » 2020-05-19 13:14:53

dalaas hat geschrieben:
2020-05-18 21:41:10
Hallo Frank,

abgesehen von der Bedienung: hast Du das Gerät schon zu Fuss genutzt oder ausschliesslich im Auto? Geschwindigkeit okay? Wie lange hält der Akku ungefähr?
Besondere positive oder negative Merkmals?

Wäre für ein paar Erfahrungen aus der Praxis sehr dankbar...

Grüße und Danke schon mal
Lars
Hi Lars,

nein zum Wandern habe ich es fast nie mitgenommen. Da lasse ich eine App auf dem Smartphone laufen.

Batterien dürften einen Tag halten. Mein Ladekabel am Moped ist kaputt, wenn ich das 276 auflade, hält es einen Fahrtag. Eigentlich länger, so 1,5 Tage

Nachladen tun die Karten langsam. Zu Fuß mag das passen, aber wenn Abbiegehinweise kommen, kann es sein, dass der nächste Bildaufbau dauert. Im Prinzip gibt es immer ein paar Gedenksekunden - beim Wechsel von Abbiegen zur Kartendarstellung.
Adressen suchen - total nervig. Oft findet das Garmin Adressen erst nicht oder die Tage hat es gespeicherte Wegpunkte nicht richtig gefunden. Ich bin so oft genervt. Manchmal braucht es 10-15 Minuten, bis ich mein Ziel gefunden habe.
Beim 278 konnte ich unterwegs auch besser Streckenänderungen vornehmen, beim 276cx hakt immer wieder mal was. zb weil er auf meinen Standort zurückspringt - Benutzerfehler nicht ausgeschlossen ;)

Sehr gut ist die Anzeige - die sieht man - auf dem Moped fast immer. Satelliten finden ist okay, verliert aber auch mal in den Alpen den Kontakt - auch im tiefen Wald. Das kann störend sein.
Gut ist auch die Möglichkeit zb vier verschieden Dinge anzuzeigen, wie Geschwindigkeit, Zeit zum Ziel, nächster Wegpunkt und und

Eigentlich sind die Ladezeiten und die Zielsuche meine Hauptkritikpunkte.
Es hat zwar Jahre gedauert, aber Garmin hat jetzt die Software halbwegs im Griff. Trotzdem zu langsam für den Preis.

Wenn es größer als 7 Zoll wäre, würde ich mir das kaufen: https://carpe-iter.com - soll super funktionieren, wurde von einigen Leuten auf Rallyes ausprobiert.
Frank

Unserer heißt Alladin und ist ein MAN LE220 mit ausgebautem Kühlkoffer

Ausbau siehe http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... 35&t=55758

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Re: Garmin tot - was nun?

#24 Beitrag von Kami » 2020-05-19 13:18:20

kann man nicht einfach nen neuen microschalter einlöten?
Gruss
Kami
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Tomduly
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Re: Garmin tot - was nun?

#25 Beitrag von Tomduly » 2020-05-19 14:07:12

@Kami: wenn man den passenden SMD-Taster bekommt und wenn die Leiterplatte an der Stelle, wo der Schalter abgerackelt wurde, noch halbwegs lötbar ist. Auseinandergebaut ist ein Garmin Dakota fix (Gehäuse ist geschraubt).

Hat man den passenden Schalter, kann man ihn austauschen. Mit dem richtigen Equipment und sehr ruhiger Hand geht das auch händisch.
Es gibt die Gummileiste für diverse Garminmodelle als Ersatzteil im Web. Kostet um die 20 bis 40 Euro. Dann hat man aber noch das Vergnügen vor sich, die alte flächig verklebte Gummileiste penibel vom Gehäuse zu schälen und die neue dranzukleben.

Repaircafes, die sich an SMD-Bauteile ranwagen, können den Schalter durchaus reparieren. Evtl. auch Handyshops, die z.B. den Austausch von USB-Buchsen bei Smartphones durchführen.
die alten Kisten tun aber das was sie sollen durchaus gut (telefonieren) - abwracken obwohl noch funktioniert? Da will ich so wenig wie möglich mitmachen.
Spätestens 2021 werden die alten, nicht LTE-fähigen, Smartphones zu Edelschrott. Denn nach 15 Jahren wird UMTS bei den meisten Netzbetreibern nun abgeschaltet. Dann hat man nur noch GSM zur Verfügung, wenn das Handy kein LTE kann.

Grüsse
Tom

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Re: Garmin tot - was nun?

#26 Beitrag von Globi » 2020-06-12 22:46:13

um auch noch meinen senf dazuzugeben:
habe ein garmin montana, das ich fast nicht mehr benutze, da ich alles mit dem smartfone oder tablet ( im fzg) mache.
thema robustheit wurde ja schon genannt . ist soweit ja richtig, aber ich habe z b ein altes samsung s 5 bei dem man den akku noch ( gg. einen immer mitgeführten reserveakku ) austauschen kann und der - im gegensatz zu ner powerbank fast nix wiegt. bei mir läuft ourxmaps mit osm, das ganze nat. offline. ich nutze es zu fuß, mit rad und auch zus. im fzg. mit dem gps empfang bin ich ganz zufrieden, einzig in städten gibt es manchmal probleme. das teil hat bei mir nun ziemlich lange schon überlebt, obwohl ich ihm bisher nix geschenkt habe....
grüße
globi

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