Wohnmobil wie geht es weiter

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Wanderduene
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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#61 Beitrag von Wanderduene » 2020-04-24 7:53:29

da brauchst du garnicht das Dokument zu lesen, das habe ich zitiert. "...soweit geschäftliche oder dienstliche Zwecke verfolgt werden." Klar und deutlich, kein privates Camping, außer man lebt im Womo.

Gruß
Matthias

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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#62 Beitrag von Wilmaaa » 2020-04-24 8:08:18

Ich bin der Meinung, dass diese Öffnungsklausel nur dann vollständig wiedergegeben ist, wenn nicht nur das Erlaubte, sondern auch das Nichterlaubte in Bezug auf Campingplätze etc. erwähnt wird.

Als in Hessen in unterschiedlichen Branchen Tätige lese ich solche Dokumente durchaus. Ich werde mich nicht darauf berufen, jemand habe gesagt, ich "bräuchte" das ja nicht zu lesen.
Ich hab einen Virus: den H-A-N-O-M-A-G-I-R-U-S
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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#63 Beitrag von KlausU » 2020-04-24 8:23:56

Wilmaaa hat geschrieben:
2020-04-24 8:08:18
Ich bin der Meinung, dass diese Öffnungsklausel nur dann vollständig wiedergegeben ist, wenn nicht nur das Erlaubte, sondern auch das Nichterlaubte in Bezug auf Campingplätze etc. erwähnt wird.

Als in Hessen in unterschiedlichen Branchen Tätige lese ich solche Dokumente durchaus. Ich werde mich nicht darauf berufen, jemand habe gesagt, ich "bräuchte" das ja nicht zu lesen.
Völlig richtig. Wer Seite 3 zitiert sollte auch vollständigkeitshalber die Seite 6 des Dokuments erwähnen.
Puffi hat sich weiter oben beschwert das er so gut wie keine ordentlichen Informationen bekommt sondern viel blabla.
Über die Bundes- und Landesverordnungen hinaus kann jede Kommune zusätzliche Maßnahmen anordnen, das macht die Sache nicht einfacher.
Viele Grüße
Klaus

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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#64 Beitrag von Wilmaaa » 2020-04-24 8:26:13

KlausU hat geschrieben:
2020-04-24 8:23:56
Über die Bundes- und Landesverordnungen hinaus kann jede Kommune zusätzliche Maßnahmen anordnen, das macht die Sache nicht einfacher.
Was im Einzelfall halt bedeutet, dass man selbst bei den zuständigen Stellen nachfragen muss, um die Infos zu bekommen, die man für sich für wichtig hält.
Ich hab einen Virus: den H-A-N-O-M-A-G-I-R-U-S
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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#65 Beitrag von stonedigger » 2020-04-24 8:31:45

Gibt's nicht grundsätzlich in Deutschland das Verbot von "wild" campen einerseits und die Erlaubnis zum Übernachten für eine Nacht zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit ?

Und wenn in Baden-Württemberg keine Ausgangssperre herrscht, dann kann ich auch zum Wandern in die Alb fahren, oder? Und wenn ich dann so erschöpft bin und nicht mehr fähig bin, das Fahrzeug sicher zu führen, dann muss man eben irgendwo anhalten und schlafen, damit man wieder "fahrtüchtig" wird.

Wer bislang diese Regelung schon bis ins "Dunkelgraue" ausdehnt, dem kann auch die Corona-Regelung wurscht sein.

Wir in Bayern wären ja schon froh, wenn man den Bock mal nach dem Winter wieder richtig bewegen könnte.

SD
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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#66 Beitrag von KlausU » 2020-04-24 9:13:45

Die Übernachtung zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit dürfte zumindest auf Wanderparkplätzen derzeit auf noch weniger Gegenliebe bei der Obrigkeit stoßen als sonst.
Und alle 2 Stunden aus dem Schlaf gerissen zu werden um Ordnungshütern Rede und Antwort zu stehen warum und wieso ich dort stehe trägt zumindest für mich nicht unbedingt zur Erholung bei.

Aktuelles für BAWÜ:
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/se ... pril-2020/
Viele Grüße
Klaus

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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#67 Beitrag von Puffi » 2020-04-24 9:56:19

https://www.bvcd.de/themen/coronavirus.html

Hier sind alle Fragen auch für die jeweiligen Bundesländer beantwortet. So wie ich das für BW sehe besteht keine Verordnung die unser Vorhaben betrifft. Nun kann man trefflicherweise rumtelefonieren oder die jeweilige Ortspolizei kontaktieren. Ob dabei Klarheit ensteht? eher nicht....!

Heute kann man lesen, daß die Lockerungen dazu benützt werden die Maßnahmen im öffentlichen Raum nicht mehr so eng zu sehen. Das beschreibe ich auch mit meinen Erfahrungen. Wenn woanderst die Menschen mehr Einsicht an den Tag legen sind das jeweilige Unterschiede die ganz sicher bestehen. In meiner Umgebung halten sich von Anfang an nur sehr wenige richtig an die Vorschriften. Erst gestern Abend beim Nachbarn eine Hockete mit 5 unterschiedlichen Personen, dabei auch Ältere. Beim Einkauf wird man mit Maske sogar noch belächelt und schief angeschaut. Gut, das sind die Menschen die immer noch nichts begriffen haben! Zurück auf unser Vorhaben, wir haben Masken, sind zu zweit und gehen wandern und verbleiben danach im Fahrzeug ohne Kontakt. Ich sehe darin, daß wir keinen Fehler hinsichtlich des Virus begehen im Gegensatz zu vielen anderen.

Gruß Puffi
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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#68 Beitrag von Puffi » 2020-04-24 10:02:58

stonedigger hat geschrieben:
2020-04-24 8:31:45
Gibt's nicht grundsätzlich in Deutschland das Verbot von "wild" campen einerseits und die Erlaubnis zum Übernachten für eine Nacht zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit ?

Und wenn in Baden-Württemberg keine Ausgangssperre herrscht, dann kann ich auch zum Wandern in die Alb fahren, oder? Und wenn ich dann so erschöpft bin und nicht mehr fähig bin, das Fahrzeug sicher zu führen, dann muss man eben irgendwo anhalten und schlafen, damit man wieder "fahrtüchtig" wird.

Wer bislang diese Regelung schon bis ins "Dunkelgraue" ausdehnt, dem kann auch die Corona-Regelung wurscht sein.

Wir in Bayern wären ja schon froh, wenn man den Bock mal nach dem Winter wieder richtig bewegen könnte.

SD
Ich kenne jemand in Bayern der macht das und hatte bis dato kein Problem.... Das dürfte aber wohl eher ein Einzelfall sein.

Euer Kaiser ( Söder ) ist halt ein harter Hund, er will zeigen das er Kanzler kann. Deshalb sind mit großer Wahrscheinlichkeit die Maßnahmen in Bayern strenger. :D

Gruß Puffi
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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#69 Beitrag von KlausU » 2020-04-24 10:13:37

Die Uneinsichtigen werden spätestens wenn die Ordnungshüter mit dem Quittungsblock auftauchen zu neuen Erkenntnissen kommen.
Ich kann vom Schreibtisch die Straße sehen. Eine Sackgasse mit Anliegerverkehr für ca. 150 Wohnungen, Friedhofsparkplatz für 30 Fahrzeuge und einem gesperrten Kinderspielplatz.
Hier fahren jeden Tag mindestens 5 mal die bunten Autos mit den blauen Lampen zur Kontrolle vorbei.
Nachdem die Herrschaften am Montag ein paar Häuser weiter eine Ansprache gehalten haben ( kostenlos ) gibts hier keine Grüppchenbildungen mehr am Gartenzaun.
Viele Grüße
Klaus

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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#70 Beitrag von Puffi » 2020-04-24 15:23:55

@Klaus:
Kannst die bitte mal zu uns schicken, ist allerdings Dorf und da tauchen die eher ungern auf. Ist halt wie bei der Mafia, jeder kennt jeden und man weiß genau wann die Polizei kommt. Es gab mal ein Problem da hatten die für eine Stunde kein einsatzfähiges Fahrzeug zur Verfügung. Liegt vielleicht an der Sparsamkeit von uns Schwaben.... :lol:
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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#71 Beitrag von KlausU » 2020-04-24 15:51:22

Glaube nicht das die einen Betriebsausflug von Niedersachsen nach Baden- Württemberg machen dürfen. :D

Grade eben ist der vierte heute vorbei gefahren. 3x Ordnungsamt, 1x Polizei.
Und die Dunkelziffer ist noch höher weil ich 2 Stunden nicht am Schreibtisch war. :angel:

Kommt mir fast so vor als würden die Uniformierten die Rentner bei der Grabpflege vom Friedhof scheuchen.
Oder sie stellen sich zur Zigarettenpause hin, für 250 m Weg hin und zurück brauchen die ca. 10 Minuten, da bin ich zu Fuß schneller. :bored:
Viele Grüße
Klaus

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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#72 Beitrag von Puffi » 2020-04-24 21:39:04

@Klaus:
Sag mal in welchem Bundesland wohnst Du denn? Sicht auf Friedhof kann irgendwann von Vorteil sein :hug:

Gruß Puffi
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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#73 Beitrag von KlausU » 2020-04-25 12:12:22

Steht doch da:
KlausU hat geschrieben:
2020-04-24 15:51:22
Glaube nicht das die einen Betriebsausflug von Niedersachsen nach Baden- Württemberg machen dürfen. :D

Grade eben ist der vierte heute vorbei gefahren. 3x Ordnungsamt, 1x Polizei.
Und die Dunkelziffer ist noch höher weil ich 2 Stunden nicht am Schreibtisch war. :angel:

Kommt mir fast so vor als würden die Uniformierten die Rentner bei der Grabpflege vom Friedhof scheuchen.
Oder sie stellen sich zur Zigarettenpause hin, für 250 m Weg hin und zurück brauchen die ca. 10 Minuten, da bin ich zu Fuß schneller. :bored:
Wegen des Friedhofsblicks müsste ich um die Ecke schauen. Und die nächsten 25 Jahre sind die Kleingrundstücke noch gepachtet. :angel:
Viele Grüße
Klaus

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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#74 Beitrag von Fritz1 » 2020-04-26 21:09:54

stonedigger hat geschrieben:
2020-04-24 8:31:45
Gibt's nicht grundsätzlich in Deutschland das Verbot von "wild" campen einerseits und die Erlaubnis zum Übernachten für eine Nacht zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit ?

Und wenn in Baden-Württemberg keine Ausgangssperre herrscht, dann kann ich auch zum Wandern in die Alb fahren, oder? Und wenn ich dann so erschöpft bin und nicht mehr fähig bin, das Fahrzeug sicher zu führen, dann muss man eben irgendwo anhalten und schlafen, damit man wieder "fahrtüchtig" wird.

Wer bislang diese Regelung schon bis ins "Dunkelgraue" ausdehnt, dem kann auch die Corona-Regelung wurscht sein.

Wir in Bayern wären ja schon froh, wenn man den Bock mal nach dem Winter wieder richtig bewegen könnte.

SD
In Ostfriesland (Vom Landkreis Aurich verfügt) gibt es ein grundsätzliches "Abstellverbot" für Wohnmobile und "Caravane". Das ist die Analogie zum Nutzungsverbot der Zweitwohnung. Touristische Nutzung ist untersagt. Man darf mit dem Wohnmobil wohl nur zum Tanken anhalten. Für die Einheimischen ist das wieder anders.

Gruß

Fritz

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Tomduly
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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#75 Beitrag von Tomduly » 2020-04-26 21:36:39

stonedigger hat geschrieben:
2020-04-24 8:31:45
Und wenn in Baden-Württemberg keine Ausgangssperre herrscht, dann kann ich auch zum Wandern in die Alb fahren, oder?
Nein bitte nicht in die Alb fahren, da sieht es so aus: in der Alb

Man fährt zwar in den Schwarzwald, in die Alpen, in den Harz - aber auf die Alb! Da legen wir Älbler wert drauf. Und bitte niemals Sätze schreiben wie "Bad Urach in der Schwäbischen Alb" - das tut doppelt weh. Bad Urach ist "unten im Tal" (= das sind keine Älbler) und nicht auf der Schwäbischen Alb. :angel:

Grüsse
Tom

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Ulf H
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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#76 Beitrag von Ulf H » 2020-04-26 23:35:18

... um das mit der dritten Krankheit „Vodralbra“ mal zu klären ... und was ist mit Ebingen ... heißt heute ja extra Albstadt ... liegt zwar im Tal aber das ist dort so hoch wie andernorts die Albhochfläche ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...

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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#77 Beitrag von stonedigger » 2020-04-27 8:12:46

Was für ein Schwachsinn!

Ein therapeutisches Zentrum in meiner Nähe therapiert uneingeschränkt ohne nennenswerte Schutzausrüstung behinderte und schwerstbehinderte Kinder in großem Umfang aber eine Fahrt mit der Familie im eigenen Wohnmobil ins Grüne zum Wandern wird untersagt.

Am Besten halt die Menschen wie Milchkühe halten: Schön daheim in der Platte vegetieren und am Montag wieder ans Band stellen.

Dazu noch ein Demonstrationsverbot, Förderung der Denunzianten (Stichwort: Informelle Mitarbeiter), Überwachungs-App und Abschaffung des Bargeldes.

Versteht mich nicht falsch: Ich bin kein Corona-Leugner oder -Herunterspieler aber die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen ist schon höchst fraglich. Und es sollte jeden Nachdenklich stimmen, wie die Krise evtl. missbraucht werden kann.

SD
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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#78 Beitrag von Wilmaaa » 2020-04-27 8:57:10

Bitte sucht Euch zur Verbreitung von Verschwörungsmythen eine andere Plattform.


Ich wiederhole mich. *seufz*
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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#79 Beitrag von visual » 2020-04-27 9:20:19

stonedigger hat geschrieben:
2020-04-27 8:12:46
Was für ein Schwachsinn!

Ein therapeutisches Zentrum in meiner Nähe therapiert uneingeschränkt ohne nennenswerte Schutzausrüstung behinderte und schwerstbehinderte Kinder in großem Umfang aber eine Fahrt mit der Familie im eigenen Wohnmobil ins Grüne zum Wandern wird untersagt.

SD
Du stellst also dein unnötiges Privatvergnügen auf eine Schiene mit der (Medizinisch) notwendigen Behandlung von behinderten Kindern?
So Leute brauch das Land :sick:


Um mal wieder zum Thema zurück:
Bei mir ist ein zweischneidiges Schwert.
Auf der einen Seite komme ich mit dem Restaurieren und bauen schneller vorwärts (weniger auf der Arbeit zutun)
Auf der andern Seite wird es wohl mit der Jungfernfahrt dieses Jahr dann nix.

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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#80 Beitrag von meggmann » 2020-04-27 9:33:44

Ich denke schon, dass man auch dieses Jahr noch die ein oder andere Fahrt machen kann - vielleicht nicht großartig außerhalb Deutschlands - dann ist das so. Letztes Jahr waren es 27 Ländern, dieses Jahr dann eben nur eins (ach ne stimmt nicht, Anfang des Jahres ja Norwegen, Schweden, Finnland)....

Ich hab jetzt seit 2 Wochen nur mit Bargeld bezahlt (nicht aus Ideologie sondern weil ich erstens nicht viel gekauft hab und ich’s halt noch hatte). Niemand hat es mir verwehrt oder mich schief angeschaut, Staatsschutz war auch noch nicht hier - ich scheine ja ein echter Outlaw zu sein... nur so am Rande - das was aktuell unternommen wird basiert hauptsächlich auf den Notstandsgesetzen von 1968 - also nicht so ne ganz neue Erfindung. Ich wurde in der Grundschule auch „Zwangsgeimpft“ - hieß damals aber ganz unmartialisch Schluckimpfung - im Gegenzug gabs kein Polio - finde ich nen ganz guten Tausch. Früher kam auch einmal im Jahr der Schulzahnarzt - heute undenkbar von wegen Datenschutz...
Gruß und bleibt gesund
Marcel
- Punkt 1 erreicht, THW Iveco 90-16 ist zu Hause (07.11.2014)
- Punkt 2 erreicht, LAK 2 ist zu Hause (7.12.2014)
- Punkt 3 erreicht, geänderte Fahrzeugart begutachtet (19.01.2015)
- Punkt 4 erreicht, Eisenschwein ist zugelassen (17.03.2015)
- Punkt 5 erreicht, Umbauten am "Trägerfahrzeug" beendet (12.04.2015)
- Punkt 6 erreicht, H Gutachten erteilt (15.12.2015)

filz
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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#81 Beitrag von filz » 2020-04-27 10:22:40

stonedigger hat geschrieben:
2020-04-27 8:12:46
Was für ein Schwachsinn!

Ein therapeutisches Zentrum in meiner Nähe therapiert uneingeschränkt ohne nennenswerte Schutzausrüstung behinderte und schwerstbehinderte Kinder in großem Umfang aber eine Fahrt mit der Familie im eigenen Wohnmobil ins Grüne zum Wandern wird untersagt.

Am Besten halt die Menschen wie Milchkühe halten: Schön daheim in der Platte vegetieren und am Montag wieder ans Band stellen.

Dazu noch ein Demonstrationsverbot, Förderung der Denunzianten (Stichwort: Informelle Mitarbeiter), Überwachungs-App und Abschaffung des Bargeldes.

Versteht mich nicht falsch: Ich bin kein Corona-Leugner oder -Herunterspieler aber die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen ist schon höchst fraglich. Und es sollte jeden Nachdenklich stimmen, wie die Krise evtl. missbraucht werden kann.

SD
Das sehe ich langsam aber sicher immer mehr genauso. Was ich jedoch auch sehe ist, dass alles was nicht PRO Corona ist, vermehrt als Verschwöhrungstheroie dargelegt wird. Heute wurden in den TV Nachrichten 3 Interviews von der Strasse gesendet, alle Interviewpartner waren der Meinung, dass es gefährlich sei, die Geschäfte jetzt schon zu öffnen. Nicht ein Interview mit einer Gegenmeinung wurde gesendet. Soll mir niemand erzählen wollen, dass da keine anderen Meinungen dabei waren, diese wurde halt nicht gesendet. Ich war viele Jahre in der Medienbranche tätig. Es ist Medienrechtlich nicht statthaft, nur eine Meinung zu propagieren. "Pro & Contra- Meinungen" in den Medien müssen in einem Rechtsstaat, immer ausgewogen sein !

Gehe davon aus dass Österreich die Grenzen jetzt bald schon öffnet, so klang es jedenfalls gestern Abend im ORF-TV. Den Umsatz von total Sommer 2019: Ca. 13 Milliarden / und total Winter: ca. 14 Milliarden, wird sich Österreich wohl kaum entgehen lassen.

Grüsse

Sepp

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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#82 Beitrag von Wilmaaa » 2020-04-27 10:28:05

Es geht bei meinen Mahnungen, keine Verschwörungsmythen zu verbreiten, nicht um "pro" oder "contra" Corona (was immer man sich darunter vorstellen mag - wie könnte man denn "pro" Virus sein, also, ist man dann Masochist und möchte gerne krank werden?), sondern darum, dass wir hier keine Plattform dafür bieten, dass Menschen Ideen verbreiten wollen, die andere glauben machen sollen, die aktuelle Situation sei nur vorgeschoben oder dafür gedacht, damit dunkle Mächte irgendetwas erreichen.

Wem das nicht passt, dass wir diese Art von Diskussion hier nicht wollen, hat Pech gehabt. Wir müssen uns als Betreiber für unsere Haltung diesbezüglich nicht rechtfertigen.
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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#83 Beitrag von VHIH » 2020-04-27 11:25:14

gelöscht, entsprach nicht dem Mainstream.
Gruß
Volker

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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#84 Beitrag von stonedigger » 2020-04-27 16:25:50

visual hat geschrieben:
2020-04-27 9:20:19
stonedigger hat geschrieben:
2020-04-27 8:12:46
Was für ein Schwachsinn!

Ein therapeutisches Zentrum in meiner Nähe therapiert uneingeschränkt ohne nennenswerte Schutzausrüstung behinderte und schwerstbehinderte Kinder in großem Umfang aber eine Fahrt mit der Familie im eigenen Wohnmobil ins Grüne zum Wandern wird untersagt.

SD
Du stellst also dein unnötiges Privatvergnügen auf eine Schiene mit der (Medizinisch) notwendigen Behandlung von behinderten Kindern?
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Um mal wieder zum Thema zurück:
Bei mir ist ein zweischneidiges Schwert.
Auf der einen Seite komme ich mit dem Restaurieren und bauen schneller vorwärts (weniger auf der Arbeit zutun)
Auf der andern Seite wird es wohl mit der Jungfernfahrt dieses Jahr dann nix.
War ja klar, dass da wieder einer ankommt, der meint in Aussagen etwas reininterpretieren zu müssen, was so nicht gesagt wurde.

Aber zugegeben: Ich vergaß zu erwähnen, dass die Therapien in 80% aller Fälle nicht medizinisch notwendig sind. Unstrittig ist, dass medizinisch unbedingt notwendige Therapien durchgeführt werden müssen. Vielmehr handelt es sich auch bei diesem Unternehmen um ein reines Wirtschaftsunternehmen. Das Produkt ist die Therapie. Und wessen Therapie von der Krankenkasse nicht übernommen wird, dessen Therapie findet auch nicht statt. Unabhängig von einer medizinischen Notwendigkeit.

Nicht jedes Unternehmen, welche "sozial" im Namen trägt ist es auch. Vielmehr wäre es die Pflicht dieses Unternehmens keine oder zumindest nur die unabdingbaren Therapien durchzuführen, denn sie gefährden damit die Gesundheit aller Kinder. Aber das interessiert keinen - viel wichtiger ist es, einen Erlass für das Nutzen eines Wohnmobils zu schreiben.

Es ist doch klar, dass Therapiepraxen therapieren wollen. Warum? Weil sie damit ihr Geld verdienen. Macht das Sinn? In medizinisch notwendigen Fällen ja, in den Fällen, wo jemand mit Migrationshintergrund das R nicht sprechen kann und zum Logopäden muss oder jemand wegen Verspannungen nach dem Kartoffelanbau zum Physio geht bestimmt nicht. Da schaut aber keiner hin.

Hört doch auf in jedem Arzt, Pfarrer, Therapeuten einen Heiligen zu sehen. Das sind alles nur Wirtschafsunternehmen. Die "Ware" ist der Mensch. Und jedes dieser Wirtschaftsunternehmen sucht jetzt nach einem Hintertürchen unter dem Deckmantel der medizinischen Notwendigkeit und nach dem Motto "die armen Kinder..." nur um weiter Geld zu verdienen.

Ich wollte keinesfalls etwas vergleichen oder gar das eine als wichtiger darstellen - vielmehr wollte ich mit diesem sensiblen Thema zeigen, dass es Bereiche gibt, um die man sich viel, viel mehr kümmern müsste, wo man wirklich genau hinschauen sollte, als sich um die äußerst unwahrscheinliche Verbreitung eines Virus über die Nutzung eines autarken Wohnmobiles zu kümmern.

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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#85 Beitrag von Bustreter » 2020-04-27 16:43:43

stonedigger hat geschrieben:
2020-04-27 16:25:50
visual hat geschrieben:
2020-04-27 9:20:19
stonedigger hat geschrieben:
2020-04-27 8:12:46
Was für ein Schwachsinn!

Ein therapeutisches Zentrum in meiner Nähe therapiert uneingeschränkt ohne nennenswerte Schutzausrüstung behinderte und schwerstbehinderte Kinder in großem Umfang aber eine Fahrt mit der Familie im eigenen Wohnmobil ins Grüne zum Wandern wird untersagt.

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Um mal wieder zum Thema zurück:
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Auf der einen Seite komme ich mit dem Restaurieren und bauen schneller vorwärts (weniger auf der Arbeit zutun)
Auf der andern Seite wird es wohl mit der Jungfernfahrt dieses Jahr dann nix.
War ja klar, dass da wieder einer ankommt, der meint in Aussagen etwas reininterpretieren zu müssen, was so nicht gesagt wurde.

Aber zugegeben: Ich vergaß zu erwähnen, dass die Therapien in 80% aller Fälle nicht medizinisch notwendig sind. Unstrittig ist, dass medizinisch unbedingt notwendige Therapien durchgeführt werden müssen. Vielmehr handelt es sich auch bei diesem Unternehmen um ein reines Wirtschaftsunternehmen. Das Produkt ist die Therapie. Und wessen Therapie von der Krankenkasse nicht übernommen wird, dessen Therapie findet auch nicht statt. Unabhängig von einer medizinischen Notwendigkeit.

Nicht jedes Unternehmen, welche "sozial" im Namen trägt ist es auch. Vielmehr wäre es die Pflicht dieses Unternehmens keine oder zumindest nur die unabdingbaren Therapien durchzuführen, denn sie gefährden damit die Gesundheit aller Kinder. Aber das interessiert keinen - viel wichtiger ist es, einen Erlass für das Nutzen eines Wohnmobils zu schreiben.

Es ist doch klar, dass Therapiepraxen therapieren wollen. Warum? Weil sie damit ihr Geld verdienen. Macht das Sinn? In medizinisch notwendigen Fällen ja, in den Fällen, wo jemand mit Migrationshintergrund das R nicht sprechen kann und zum Logopäden muss oder jemand wegen Verspannungen nach dem Kartoffelanbau zum Physio geht bestimmt nicht. Da schaut aber keiner hin.

Hört doch auf in jedem Arzt, Pfarrer, Therapeuten einen Heiligen zu sehen. Das sind alles nur Wirtschafsunternehmen. Die "Ware" ist der Mensch. Und jedes dieser Wirtschaftsunternehmen sucht jetzt nach einem Hintertürchen unter dem Deckmantel der medizinischen Notwendigkeit und nach dem Motto "die armen Kinder..." nur um weiter Geld zu verdienen.

Ich wollte keinesfalls etwas vergleichen oder gar das eine als wichtiger darstellen - vielmehr wollte ich mit diesem sensiblen Thema zeigen, dass es Bereiche gibt, um die man sich viel, viel mehr kümmern müsste, wo man wirklich genau hinschauen sollte, als sich um die äußerst unwahrscheinliche Verbreitung eines Virus über die Nutzung eines autarken Wohnmobiles zu kümmern.

SD
Hi SD
Ich sehe das genau so wie du....
Und was mein Privatvergnügen angeht mit dem Wohnmobil autark unterwegs zu sein.... ist in meinen Augen völlig legal .....auch wenn ich damit an die Nordsee fahre oder von mir aus nach Berlin ich mache nichts anderes als ich hier zu Hause auch mache ...ich gehe ab und an Einkaufen ansonsten bin ich für mich. Wo soll da eine Gefahr von ausgehen die schwerer wiegt als die Gefahr zu Hause die Viren zu verbreiten im Fall der Fälle vorbereite ich sie sowieso.
Ch.
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ClausLa
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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#86 Beitrag von ClausLa » 2020-04-27 16:55:07

Moin,
Bustreter hat geschrieben:
2020-04-27 16:43:43
ich mache nichts anderes als ich hier zu Hause auch mache ...ich gehe ab und an Einkaufen ansonsten bin ich für mich. Wo soll da eine Gefahr von ausgehen die schwerer wiegt als die Gefahr zu Hause die Viren zu verbreiten im Fall der Fälle vorbereite ich sie sowieso.
Ch.

...doch, Du machst genau das, was man durch die Reisebeschränkungen minimieren möchte…

Den Virus daheim einsammeln und irgendwo anders wieder freilassen....

Gruß Claus

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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#87 Beitrag von Bustreter » 2020-04-27 19:37:43

Das mag sein ist aber nicht relevant da ich ihn dann nicht zu Hause freisetze.
Ich würde mich ja gerne davon überzeugen lassen ....wenn ich arbeite und nach hamburg fahre darf ich...ja auch...und genau da argumentiert man ...das der Vorus nicht zu Hause freigesetz wird....das ist unsinnig.
Hier im Lk werden nicht mal die Ehepartner von infizierten getestet sondern nur als K1+ registriert....14 Tage Q. .....ich könnte das weiter ausführen....
Unsinnig auch Friseure zu öffnen aber ü. 800 m2 nicht zuzulasse....ganz zu schweigen von den Ausgangsbeschränkungen...bzw deren Ausnahmen.
Ch.
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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#88 Beitrag von Uwe » 2020-04-27 20:09:25

Eine sich bewegende Person verbreitet das Virus potenziell mehr als eine ortsfeste. Soweit, so logisch?

Dass das Regelwerk nicht in allen Punkten konsistent ist und auch nicht auf alle Sonderfälle (autarke Womos) eingeht, empfinde ich jetzt nicht als außergewöhnlich. Zudem ist das Szenario in der Umfänglichkeit kaum zu üben, insofern wäre da m.E. ein bisschen mehr Entspanntheit bei allen Beteiligten sinnig. Was macht ihr, wenn eine wirklich kritische Situation eintritt?

Und sich an einzelnen Schwächen festzuhalten und deswegen das komplette Regelwerk in Frage zu stellen, ist denke ich wenig zielführend...

Ach ja, warum sollte ich die Partner und Familienmitglieder von Infizierten testen? Bindet nur unnötig Ressourcen, das Ergebnis ist doch eh klar...

Uwe
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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#89 Beitrag von ClausLa » 2020-04-27 20:28:17

Moin,
Bustreter hat geschrieben:
2020-04-27 19:37:43
Das mag sein ist aber nicht relevant da ich ihn dann nicht zu Hause freisetze.
u

Das ist doch genau der Knackpunkt....

Bewegst Du Dich daheim, ist die Infektionskette wesentlich leichter eingrenzbar als wenn Du quer durch die Republik fährst, heut den Tankwart in Buxtehude, morgenfrüh die Eisverkäuferin in Peenemünde und morgen nachmittag einen zufälligen Passanten in Huglfing ansteckst.

Keiner von denen kann hinterher sicher sagen, wo es herkommt.....

Und wenn das jeder "autarke "Wohnmobilst macht, dann geht das kreuz und quer, kaum hat man eine Kette aufgedröselt und reagiert, tun sich 10 weitere auf....

Und Nein, man hat sicherlich in der Eile so einiges übersehen und auch viel pauschalisiert, aber ein Gesetz oder Regeln für jede Extrawurscht zu machen, dazu war halt einfach keine Zeit....

Gruß Claus

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Puffi
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Re: Wohnmobil wie geht es weiter

#90 Beitrag von Puffi » 2020-04-27 21:54:57

Soweit aus Sendungen mit Virologen bekannt stecken sich in Familien gerade mal 15% untereinander an. Ob dies stimmt müßte man als Faktencheck prüfen....

Den Tankwart stecke ich auch hier an wenn ich arbeiten fahre oder einkaufen gehen und einfach zum tanken muß. Genauso die Eisverkäuferin um die Ecke und auch den zufälligen Passanten. Alles also kein stichhaltiges Argument.... Am Freitag beim Aldi haben beide Kassiererinnen eine Maske, beide jedoch nicht über Mund und Nase sondern runtergezogen. Ich will hier nicht spekulieren warum. Fehler passieren überall und dadurch kann es zu Ansteckungen kommen.

Wenn ich täglich die Öffnungspotenziale ( Läden, Schulen, Kirchen usw. ) sehe dann sind darin sicher weit mehr Risiken als bei 2 Personen allein beim wandern und eine Nacht im autarken Womo.

Gruß Puffi
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