Reifenwechsel unterwegs...

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Bustreter
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Reifenwechsel unterwegs...

#1 Beitrag von Bustreter » 2020-04-01 10:51:30

Hallo zusammen .
Mal eine Frage wie macht ihr das mit dem Reifen wechseln und mir geht es nicht um LKW-Reifen die kann ich wechseln in jeglicher Form ohne eine Maschine zu haben. Ist halt alles grob genug.

Mir Geht es eher um die kleinere Fraktion wie beispielsweise Sprinter Reifen .
Oder große Pkw-Reifen .
Was mich immer ärgert ist, dass ich entweder zu Hause oder unterwegs ein Reifendienst suchen muss welcher sich mehr oder weniger anstellt um mir den Pneu aufzuziehen.
Es gibt ja diese billigen Teile für 50 € mit welchem man durchaus Pkw-Reifen wechseln kann.
Die Dinger mitzuschleppen könnte man ja machen allerdings muss man die auf dem Boden befestigen um anständig damit zu hantieren.
Also wie macht ihr das falls ihr das noch macht :joke: ohne ein Reifendienst oder ein paar Locals zu beauftragen die den ganzen Tag dafür brauchen.
Gibt es da ein paar nette Tricks oder sogar ein nettes Gerät?
Ch.
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Tomduly
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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#2 Beitrag von Tomduly » 2020-04-01 11:34:59


bullyschmiede
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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#3 Beitrag von bullyschmiede » 2020-04-01 11:53:47

Bustreter hat geschrieben:
2020-04-01 10:51:30
Also wie macht ihr das falls ihr das noch macht :joke: ohne ein Reifendienst oder ein paar Locals zu beauftragen die den ganzen Tag dafür brauchen.
Gibt es da ein paar nette Tricks oder sogar ein nettes Gerät?
Ch.
hallo,
mit verlaub gesagt:
die locals sind schneller,weil geübter und denk mal nicht,daß die auf der wurstsuppe dahergeschwommen sind.
klar,solch ein gerät kann helfen,kann auch viel zerstören bei unkenntniss in der anwendung.
du solltest es schon mal zu hause mehrmals geübt haben,
gruß aus thüringen
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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#4 Beitrag von Daig101 » 2020-04-01 11:58:09

Bei Standard Reifen wie Sprinter o.ä. würde ich empfehlen, sich an den lokalen Monteur zu wenden. Es ist mit geeignetem Material, das auf der ganzen Welt verfügbar ist, schlicht zu einfach. Für dich ist es ungeübt viel zu kompliziert.
Bei größeren Reifen würde ich die Situation anders bewerten.

Grüße, Uli

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Bustreter
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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#5 Beitrag von Bustreter » 2020-04-01 12:15:12

bisher habe ich die Erfahrung gemacht dass ich mit den locals durchaus mithalten konnte und in der Regel besser war meistens siegte die Faulheit und ich habe es machen lassen aber es ärgert mich immer wieder wenn ich z.b. zu Hause günstige Reifen kaufe und der Monteur dann zulangt (verständlicherweise)
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Bad Metall
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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#6 Beitrag von Bad Metall » 2020-04-01 13:47:46

" Leben und leben lassen " :hug:
LG Bernd

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micha der kontrabass
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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#7 Beitrag von micha der kontrabass » 2020-04-01 18:51:08

Ich habe bei meinem "Kleinkram" (Wohnwagen und Anhänger) zumindest die Reifen selber und problemlos montiert, und auch einige 100km getestet, im Falle des Wowa auch ordentlich ueberladen :ninja: , bis ich es gemerkt habe, zum Glueck vor der Rennleitung.
Alles hat wunderbar gehalten.
Dagegen habe ich bei der Demontage bisher jedesmal Hilfe gebraucht, weil die kleinen Reifen trotz Traktor und Frontladerschaufel und selbst mit purer Zerstörungswut nicht runterzubekommen waren. Da hatte eher Angst um die Felge.
nen 5er in die Kasse der Reifenbude, und die haben die demontiert und gut war.

Aber ich möchte es eigentlich auch selber können...

Gruss
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Cheldon
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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#8 Beitrag von Cheldon » 2020-04-01 22:22:43

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Auf unserer Reise nach Zentralasien hatte ich zusätzlich zum Reserverad einen Reifen dabei und gebraucht, nach Termez 200 km gefahren und 2x Ersatz bekommen. Monteure gibt es an fast allen Ortseingängen.
Nach Südamerika habe ich zwei Reifen auf Felgen dabei gehabt. Wir haben 4 Reifen und eine Felge verbraucht. Auch hier gab es eher Mechaniker als den passenden Reifen.
Einen Reifen-Reparaturkit und einen kleinen Kompressor habe ich dabei, Jedoch nicht benutzen müssen. Die Patscher waren bis auf einen Totalschäden. Ist wohl dem Gewicht, CS Independent 3.5t und gut beladen, geschuldet.
Hier in Europa habe ich lediglich den Ersatzreifen dabei.
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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#9 Beitrag von bullyschmiede » 2020-04-01 22:31:07

guten abend,
könnt ihr selbermacher dann auch einen reifen selber auswuchten ohne technik?
wäre aber sinnvoll danach.
ich kenne kaum noch jemand,der das noch beherrscht bzw noch gelernt hat.
sicher-im busch nicht lebensnotwendig,aber sehr materialschonend.
schönen abend noch und bleibt gesund
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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#10 Beitrag von Hauptse » 2020-04-02 6:12:57

bullyschmiede hat geschrieben:
2020-04-01 22:31:07
guten abend,
könnt ihr selbermacher dann auch einen reifen selber auswuchten ohne technik?
wäre aber sinnvoll danach.
ich kenne kaum noch jemand,der das noch beherrscht bzw noch gelernt hat.
sicher-im busch nicht lebensnotwendig,aber sehr materialschonend.
schönen abend noch und bleibt gesund
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Geht ohne Maschine nur statisch. Ist aber für Fahrzeugen mit Einpresstiefen der Felgen jenseits der „0“ gänzlich ungeeignet.
Außerdem wird das bei Geschwindigkeiten unter 80 km/h nicht sonderlich stören. Sollte man wieder in Länder kommen, in der die Geschwindigkeit öfter die 80 knackt, wird es sicher Läden mit Wuchtmaschine geben, nur muß man auch wieder da hin kommen.

Gruß Andreas

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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#11 Beitrag von siegerland » 2020-04-02 7:17:54

Hallo, ein paar Diskussionspunkte findest Du hier:

viewtopic.php?


Das Schwierigere ist, denke ich, die Demontage angebackener Walzen, da wird ein Bead Breaker sicher das Mittel der Wahl sein und wertvolle Hilfe leisten.

Mit den Montiereisen war die Montage von 385ern in ~10 Minuten geschafft.
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...allerdings brauchten wir bei dem Lernversuch an einer alten Pelle 3 Leute (alle hier aus dem Forum)


Gruß

Stefan
Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben
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https://ln2-forum.de/member.php?action= ... siegerland

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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#12 Beitrag von ingolf » 2020-04-02 7:50:52

Reifentreiber, ernsthafter Hammer,Holzkeile, Montiereisen, richtiges Flutschi und passende Unterleghölzer haben bisher jeden Gummiwechsel auf Stahlfelgen möglich gemacht.
Für die Alufelgen vom Motorrad benutze ich zum Abdrücken des Mantels einen großen Schraubstock und ein dickes Brett um die Felge zu schützen. Muss man mehrfach ansetzen, dauer garantiert länger als beim Reifendienst und spart nichts. Mache ich trotzdem gerne um die Fähigkeit zu erhalten.

Grüße, Ingolf
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Bustreter
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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#13 Beitrag von Bustreter » 2020-04-02 8:41:13

https://m.youtube.com/watch?v=0uyuZhj3fnw
Diese Methode war mir neu...ist gut!
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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#14 Beitrag von Cheldon » 2020-04-02 10:45:22

bullyschmiede, eine Felge hat mir der Mechaniker in seiner Werkstatt in Peru zurecht gedengelt. Ich habe einen Reservereifen aufziehen lassen. Ich hätte das mit Bordwerkzeug nicht hinbekommen, war jedoch auch nicht vor Ort nötig da Ersatzrad dabei. Das Rad hält noch heute die Luft. Hier hätte das der Reifenhändler nicht gemacht...
Auf groben Schotterpisten habe ich auch nicht sofort bemerkt, dass ein Reifen beschädigt wurde. Da helfen wohl nur Tiremoni.
Rolf mit CS Independent 4x4, jedoch kein LKW

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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#15 Beitrag von bullyschmiede » 2020-04-02 10:50:18

Bustreter hat geschrieben:
2020-04-02 8:41:13
https://m.youtube.com/watch?v=0uyuZhj3fnw
Diese Methode war mir neu...ist gut!
hallo,eine frage zum video,
wer hat im busch solch radheber dabei und was passiert,wenn der reifen ein bisschen fester sitzt?
du hast keinwerlei kontrolle,ob der teller richtig sitzen bleibt.
die seitenwand eins reifen ist die schwächste stelle und die mit solch werkzeug zu maträtieren halte ich für
kontraproduktiv,um nicht zu sagen gefährlich.
gruß aus jena
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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#16 Beitrag von bullyschmiede » 2020-04-02 11:03:42

Cheldon hat geschrieben:
2020-04-02 10:45:22
bullyschmiede, Hier hätte das der Reifenhändler nicht gemacht...
Auf groben Schotterpisten habe ich auch nicht sofort bemerkt, dass ein Reifen beschädigt wurde. Da helfen wohl nur Tiremoni.
hallo,
sicherlich macht das hier keiner-warum wissen wir alle.
aber in der pampa ist unser sicherheitsbedenken nicht im ansatz aufrecht zu erhalten.
mittlerweile gibt es gute und günstige reifenüberwacher im zubehör.
die sind nicht nur für die co2 reduzierung geeignet,wie bei uns zu hause,sondern auch um reifenverluste
zu verhindern.
das sind ja keine neuzeitlichen erfindungen diese reifenwächter.
die wurden ja damals gebraucht um material zu erhalten,bevor es endgültig über die wupper ging.
gruß aus jena
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Bustreter
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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#17 Beitrag von Bustreter » 2020-04-02 13:22:55

bullyschmiede hat geschrieben:
2020-04-02 10:50:18
Bustreter hat geschrieben:
2020-04-02 8:41:13
https://m.youtube.com/watch?v=0uyuZhj3fnw
Diese Methode war mir neu...ist gut!
hallo,eine frage zum video,
wer hat im busch solch radheber dabei und was passiert,wenn der reifen ein bisschen fester sitzt?
du hast keinwerlei kontrolle,ob der teller richtig sitzen bleibt.
die seitenwand eins reifen ist die schwächste stelle und die mit solch werkzeug zu maträtieren halte ich für
kontraproduktiv,um nicht zu sagen gefährlich.
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Ich gebe dir ja recht, trotzem möchte ich das könne..mit minimalausstattung.
Beim Robur mit 335 reifen ging das mit hammer und 3 eisen....zum gaudi (der zuschauer) musste ich das mal beim Amr treffen machen....das erstaunen war gross das jemand das noch so macht....in kleiner ist halt schwieriger
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Ulf H
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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#18 Beitrag von Ulf H » 2020-04-02 14:56:17

... Ist das nur eine Vermutung, dass kleiner schwieriger geht oder hast du einen händischen Reifenwechsel in der Sprinterklasse schonerfolglos versucht? ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...

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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#19 Beitrag von micha der kontrabass » 2020-04-02 15:21:44

@Ulf,
ich hab zumindest etwas Erfahrung damit.
Am besch... zu wechseln waren die kleinen Schwerlastreifen des Asthäckslers, wie auch immer das Ding auf deutsch richtig heißt. Direkt danach die 13"-Wowa-reifen. Zumindest runter. rauf ging einigermassen. Der Vorderreifen vom Traktor, naja. Hinterreifen Traktor, kein grosses Problem, nur unhandlich, aber in meinem Fall leichter als ein 385/65R22,5.
Die Anprobe mit letzterem steht noch aus.

Natürlich ist es eigentlich unnötig, das selber zu machen. Aber ich zum Beispiel hab 20km ein Weg zur nächsten Reifenbude. Und außerdem fällt mir sowas immer am WE ein...
Viel Spass beim Sockentausch,

Micha d.k.
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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#20 Beitrag von Bustreter » 2020-04-02 16:04:20

Ulf H hat geschrieben:
2020-04-02 14:56:17
... Ist das nur eine Vermutung, dass kleiner schwieriger geht oder hast du einen händischen Reifenwechsel in der Sprinterklasse schonerfolglos versucht? ...

Gruss Ulf
Wohnwagenreifen habe ich probiert....50 jahre alt.....die Flex half weiter :ninja:
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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#21 Beitrag von Ulf H » 2020-04-02 16:41:59

... runter ist das schwerste ... es liegt hauptsächlich am Alter, also wie lange der Reifen Zeit hatte auf der Felge fest zu rosten ... ich erinnere mich gut an Reifen vom Mercur, die auch mit brachialsten Methoden nicht weichen wollten ... gefolgt von denen am Anhänger (mutmaßlich 30 Jahre, da doppelt gekennzeichnet (10-20 M Spezial / 10,5-20)), hier stand zum Glück ein hydraulischer Beadbreaker zur Verfügung, der aber hart zu knabbern hatte ... Felgendurchmesser von 13 bis 22,5 Zoll habe ich nicht als relevanten Faktor abgespeichert ... wer weiter weg loszieht sollte das eh mit neuen Reifen tun, daher stellt sich das Problem nicht, wenn man gut vorbereitet losreist ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#22 Beitrag von mangusta » 2020-04-03 0:26:28

Hallo,


wir haben zum Reifenabdrücken einen Bead Cheata MKII :

https://www.youtube.com/watch?v=BF0x6gwpkPY

geht sehr gut - war aber in Deutschland schwierig zu bekommen.


Gruß

Rolf

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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#23 Beitrag von meggmann » 2020-04-03 8:34:21

mangusta hat geschrieben:
2020-04-03 0:26:28
Hallo,


wir haben zum Reifenabdrücken einen Bead Cheata MKII :

https://www.youtube.com/watch?v=BF0x6gwpkPY

geht sehr gut - war aber in Deutschland schwierig zu bekommen.


Gruß

Rolf
Der sieht ja mal richtig gut aus und auch im Detail durchdacht!

Gruß Marcel
- Punkt 1 erreicht, THW Iveco 90-16 ist zu Hause (07.11.2014)
- Punkt 2 erreicht, LAK 2 ist zu Hause (7.12.2014)
- Punkt 3 erreicht, geänderte Fahrzeugart begutachtet (19.01.2015)
- Punkt 4 erreicht, Eisenschwein ist zugelassen (17.03.2015)
- Punkt 5 erreicht, Umbauten am "Trägerfahrzeug" beendet (12.04.2015)
- Punkt 6 erreicht, H Gutachten erteilt (15.12.2015)

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LutzB
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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#24 Beitrag von LutzB » 2020-04-03 12:52:40

meggmann hat geschrieben:
2020-04-03 8:34:21
mangusta hat geschrieben:
2020-04-03 0:26:28
...wir haben zum Reifenabdrücken einen Bead Cheata MKII :
https://www.youtube.com/watch?v=BF0x6gwpkPY
geht sehr gut - war aber in Deutschland schwierig zu bekommen...
Der sieht ja mal richtig gut aus und auch im Detail durchdacht!
Ich habe das Teil mal überzeugend in Action gesehen und wollte ihn mir immer mal zulegen. Aber wie so oft - aus den Augen, aus dem Sinn. Wird jetzt nachgeholt, speziell auch weil ich seit geraumer Zeit schlauchlos unterwegs bin.
Im UK problemlos zu bekommen. https://www.bigtyres.co.uk/bead-cheata- ... uster.html

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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#25 Beitrag von Apfeltom » 2020-04-03 14:16:26

Danke Lutz!
Top Tip!
Gruß
Thom

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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#26 Beitrag von Wombi » 2020-04-03 17:35:39

Hallo Ihr Reifendrücker,

@ Lutz und Tom,

ich kann Euch Erfahrungswerte aus langjähriger Praxis übermitteln ......

UNSCHLAGBAR !!!!!!!!!

Ich habe vor etwa 10 Jahren, zu Beginn der Stammtische, einen aus einer Sammelverschiffung von fast 80 solcher Eisenklumpen von einer Australienheimreise erhalten.
Preis war ungefähr 120,- € in etwa in der Größenordnung.

zzDSC08708.jpg

Ich drücke damit alles ab, wo nach 5 min. mit Montierhebeln nicht willig ist.
Normalerweise fallen meine Reifen fast von alleine von der Felge ... doch einmal war ein relativ neuer in Arizona dermaßen festgebacken ... da habe ich das Teil für eigenen Gebrauch aus der Heckgarage herausgekramt.

Ich hab damit schon 16er auf 4 X versetzen abgedrückt .....
Spindel wird bei massiver Anwendung warm ... also immer schön schmieren.
Spüliwasser ist bei mir jetzt auch out .... in Ecuador hab ich beim schweizer Michelin-Dealer nen kleinen Kübel Reifenmontierpaste bekommen .... :D

Es müsste sich zumindest von der Bauart um den gleichen handeln.
Die sollen "angeblich" in Australien auch in den Leih-Jeeps drinnen sein.

Gruß vom Amazonas,

Wombi
Es ist an der Zeit, die Reste der Welt zu entdecken........

15.4.2013, ab da werden wir uns für seeeehr lange Zeit nicht mehr sehen :-))))

Der Urlaub ohne Stress hat begonnen :-))) www.wombi-on-tour.de

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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#27 Beitrag von Bustreter » 2020-04-03 22:45:35

Ich habe das heut mal mit 2 R 15 185 vom Fiat probiert...mit Hausmitteln, also einen 5 t o wagenheber unter den Rahmen....2 montiereisen.
Nach 50 min waren beide Reifen wieder drauf neu bezogen und gefüllt....ging erstaunlich gut.
Stundenlohn 20Euro :joke:
Gefällt mir. Besser als Spargelstechen :cool:
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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#28 Beitrag von laforcetranquille » 2020-04-04 7:38:00

Ich verstehe garnicht wo das Problem bei 15er oder 16er Decken besteht. Die wechselt man mit langen Montiereisen (sogar mit nur einem Kentool ) doch im vorbeigehen. Man musss halt nur aufpassen das man die Felge nicht demoliert. Viel Spuelmittel und ein paar mal kraeftig treten zum abziehen, vor dem Befuellen auf Kloetze legen und Brelsenreiniger rein. Peng und er ist drauf.
Ich ziehe generell meine neuen Decken bei den auch bei Pkws selber auf.
Wenn man es kennt mit 17,5ern auf Alufelgen zu kaempfen entlockt einem das nur noch ein muedes Arschrunzeln.
Dafuer mache ich mich jedenfalls nicht auf den Weg zur Reifenbude. Zudem schlagen die noch mal richtig zu wenn man nicht bei denen (teuer) gekauft hat.
Gewuchtet wird ohnehin erst nach 2-3 TSD KM , das gilt auch wenn man "professionell" aufziehen laesst. Ich fahre immer erst mal eine Zeitlang und beobachte ob Vivrationen da sind.
Fuer Unterwegs...
Nach einem Platten sind die kleinen Dinger sowieso meist tot. Also stellt sich die Frage nach einem Reifenwechsel bzw. Reperatur erst ganicht. Wenn ich ich dann irgendwo be neue Decke kaufe koennen die mir die auch aufziehen.
Gruss Wim
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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#29 Beitrag von LutzB » 2020-04-04 9:09:29

laforcetranquille hat geschrieben:
2020-04-04 7:38:00
Ich verstehe garnicht wo das Problem bei 15er oder 16er Decken besteht.
Das Du das kannst, ist mir klar. Sind aber halt nicht alle so fähig wie Du.
Zum Glück!!

Lutz
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Re: Reifenwechsel unterwegs...

#30 Beitrag von laforcetranquille » 2020-04-04 10:20:09

Hast du sonst noch geistreiche und sogar qualifizierte Komentare , evt sogar zum Thema ?
Irgendwie entsteht langsam bei mir der Eindruck du liegst nur auf der Lauer bis ich was schreibe um mir dann ans Bein zu pinkeln, Pinscher halt.
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