Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

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GPS-Robert
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Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#1 Beitrag von GPS-Robert » 2020-01-06 15:13:10

Seit gestern bin ich wieder daheim.

Auf meine erste Reise mit dem LKW nach Marokko hatte ich mich gut vorbereitet und mir war auch klar, dass es bei der Anfahrt an die Fähre in Tanger zu Kontakt mit Flüchtlingen kommen kann. Hier im Forum wurden ja schon Beiträge geschlossen, weil das Thema eskaliert ist, deswegen war da nicht wirklich viel Info zu holen.

Da aber womöglich auch andere Neulinge hier suchen, möchte ich zumindest unser Erlebnis bei der Ausreise schildern, damit andere nicht auch so dermaßen überrascht werden wie wir.

Ca. 50 Km vor Tanger an der Mautstelle sind wir rechts ran und haben einen Blick auf die Karte geworfen. Da merkte ich , dass der LKW wackelt. Ein Blick in den Spiegel zeigte Schatten. Als ich ausstieg sah ich einen Flüchtling, der über den Motorradträger aufs Dach stieg und einen weiteren, der gerade versuchte aufzusteigen. Erst als ich über das Fahrerhaus selbst auf das Dach bin konnte ich den ersten vom Dach vertreiben. Die Jungs blieben dann ca. 5 Meter hinter dem LKW stehen. Jedesmal wenn ich nach vorne ging haben die erneut versucht aufzuspringen. Letztendlich gelang es mir, dass ich die beiden vertreiben bzw. auf größeren Abstand halten konnte, dass ich losfahren konnte, ohne dass die mich erwischen. Wie, das möchte ich hier nicht schreiben.

Zu dem Zeitpunkt wurde ich vollkommen überrascht, denn so früh hätte ich das nicht erwartet und schon gar nicht die Hartnäckigkeit, dass die immer wieder den gleichen Versuch starten.

Weiter in Tanger zeigte das GPS noch 8,7 Kilometer an, als am Kreisel die nächsten kamen. Erst sitzen die scheinbar uninteressiert wie überall am Straßenrand und dann beginnen die plötzlich zu rennen und versuchen aufzuspringen bzw. springen auf und wieder aufs Dach. Es half keine Vollbremsung, dass die auf den LKW auflaufen und auch nicht, dass die wissen, dass wir sie schon erkannt haben.

So waren diese letzten 8,7 Kilometer eine psychische Belastung der Sonderklasse. Immer wieder anhalten, Flüchtlinge vom Dach verscheuchen, zum Teil kamen die wie Ameisen von allen Seiten und als ich ein paar in die eine Richtung verfolgt habe kamen andere, die vor einen Augen wieder auf den LKW geklettert sind. Diejenigen, die ich in Schacht halten konnte lachten mich an und beschimpften mich, soweit ich das der Gestik entnehmen konnte. Kurz vor der totalen Eskalation sprang meine Freundin ans Steuer und fuhr auf meine Anweisung los, während ich erst hinter dem LKW herlief, dann selbst auf den Motorradträger aufsprang und weitere Flüchtlinge am aufsteigen hinderte. Das ging dann mal ca. 2 Kilometer über mehrere Ampeln und Kreisverkehre. Begleitet wurde ich von den Flüchtlingen, die nebenher liefen und nur auf den Moment warteten, bis ich den Platz am Heck verließ.

Jetzt sollten die Leser noch wissen, dass ich mit fast 2 Meter Körpergröße und 18 Jahre Kampfsporterfahrung auch nicht den Eindruck vermittle, dass ich mich einschüchtern lasse, aber wir waren mit der Situation überfordert, auch wenn wir die am Ende so gemanagt haben, dass niemand etwas passiert ist und nichts beschädigt wurde.

Die Bevölkerung vor Ort lebt damit. Die geben maximal Handzeichen, dass einer hinten dran hängt. Die Polizei ist nicht zu sehen und am Hafen heißt es nur, "This is Marokko"

Als ich mich nach der ganzen Aktion gefragt habe, was das schlimmste ist, dann kommt an erster Linie, dass ich nicht verantworten mag, dass ich über jemand drüberfahre, der versucht auf oder unter den LKW zu klettern. Auch die Vorstellung, dass jemand bei 80 KmH oder weniger vom Dach fliegt ist nicht das was ich will. Hinzu kommt, dass ich natürlich mein Hab und Gut schützen will. Jeder der schon seine 1000 Stunden am und unter dem LKW verbracht hat kann sicher nachvollziehen, dass es keinen Spaß macht, wenn jemand in einer unsinnigen Aktion eine Dachluke raus reist um sich zu verstecken, oder aus Wut die Gurte am Motorrad durchschneidet.

Wenn ich mich frage, was mich am meisten geärgert hat, dann die Frechheit wie die vorgehen. Die stellen sich 5 Meter vor mir hin und signalisieren mir, dass ich eh nix dagegen machen kann. Ein Schritt vom Heck des LKW weg bedeutet, dass die auch gleich wieder einen Schritt nach vorne gehen.

Ich gebe hier auch keine Ratschläge was zu tun oder lassen ist, nur die Info, was passieren kann und dass sich die Leser auf die Situation einstellen können.

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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#2 Beitrag von LutzB » 2020-01-06 17:28:10

Was erwartest Du? Dass die Menschen ans Fahrerhaus klopfen, ihre Visa vorzeigen und um Mitnahme bitte?

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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#3 Beitrag von lura » 2020-01-06 17:45:05

Wurde Dein Fahrzeug auch im Hafen vor der Auffahrt auf die Fähre von den Zöllnern akribisch untersucht?
Ich musste 2015 in Tunesien noch auf der Schiffsrampe das letzte mal anhalten und einer kroch unter dem Auto durch um zu kontrollieren.
Gruß
Bernd

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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#4 Beitrag von orangina » 2020-01-06 18:33:28

Tanger oder Tanger-Med?

Tanger-Med war bis jetzt immer entspannt (das letzte Mal 2018)...

Grüße,
Markus

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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#5 Beitrag von GPS-Robert » 2020-01-06 18:39:32

lura hat geschrieben:
2020-01-06 17:45:05
Wurde Dein Fahrzeug auch im Hafen vor der Auffahrt auf die Fähre von den Zöllnern akribisch untersucht?
Ich musste 2015 in Tunesien noch auf der Schiffsrampe das letzte mal anhalten und einer kroch unter dem Auto durch um zu kontrollieren.
Ja, es wurde untersucht und geröntgt

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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#6 Beitrag von GPS-Robert » 2020-01-06 18:40:40

orangina hat geschrieben:
2020-01-06 18:33:28
Tanger oder Tanger-Med?

Tanger-Med war bis jetzt immer entspannt (das letzte Mal 2018)...

Grüße,
Markus
Das war in Tanger Ville. Freunde von uns sind über Tanger Med, die hatten auch mehrere Vorfälle.

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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#7 Beitrag von orangina » 2020-01-06 18:47:39

Wir hatten bis jetzt immer an der letzten Tankstelle auf der Autobahn getank und sind dann direkt bis Tanger Med in den Hafen gefahren und hatten bis 2018 keine Probleme. Wo sind die 'Vorfälle' bei euren Bekannten gewesen? Ist sonst noch wer in den letzten Monaten über Tanger Med gefahren und kann berichten?
GPS-Robert hat geschrieben:
2020-01-06 18:40:40
orangina hat geschrieben:
2020-01-06 18:33:28
Tanger oder Tanger-Med?

Tanger-Med war bis jetzt immer entspannt (das letzte Mal 2018)...

Grüße,
Markus
Das war in Tanger Ville. Freunde von uns sind über Tanger Med, die hatten auch mehrere Vorfälle.

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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#8 Beitrag von RandyHandy » 2020-01-06 19:21:41

Tanger Med Einreise dieses Jahr war ganz entspannt - Flüchtlinge haben wir keine gesehen :smoking:
Viele Grüße

Henry



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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#9 Beitrag von mangusta » 2020-01-06 19:31:22


alligator 97
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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#10 Beitrag von alligator 97 » 2020-01-06 19:33:21

Hallo Robert,

ich kann dich sehr gut verstehen. Uns ist das vor über 10 Jahren schon passiert. Ebenfalls mehrfach.
Dachluke war bereits "geknackt". Wir hatten ein kleineres Kind dabei.
Ich bin ein friedliebender Mensch, aber es war nur mit einem abgesägten Schaufelstiel zu lösen.
Traurig aber wahr..das sind für mich ( und auch für die Marrokaner ) keine Flüchtlinge, sondern Kriminelle.

Beste Grüße,

Matthias

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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#11 Beitrag von Sternwanderer » 2020-01-06 21:50:37

Wir reisen dieses Mal erstmals über Tanger med aus. Bislang immer über Ceuta, aber die Belagerung der Zufahrtswege wurde von Jahr zu Jahr stärker.
http://www.die-sternwanderer.de


Beste Grüße, Maik

Nur wer seine Träume lebt,
kann seine Sehnsucht stillen.
(Sergio Bambaren)

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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#12 Beitrag von cruise-the-planet » 2020-01-06 22:45:39

Als ich vor Jahren durch Äthiopien fuhr, hatte fast jeder Laster sein Heck mit Dornbüschen verbarrikadiert. Ist ja die Bio-Variante von Stacheldraht. Vielleicht gehört das künftig bei Marokkoreisen ins Reisegepäck....

Lg
Lukas

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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#13 Beitrag von Wilmaaa » 2020-01-06 22:49:24

cruise-the-planet hat geschrieben:
2020-01-06 22:45:39
Vielleicht gehört das künftig bei Marokkoreisen ins Reisegepäck....
Fangt nicht schon wieder davon an... :sick:

Ich wiederhole mich gerne:
Wilmaaa hat geschrieben:
2019-10-27 13:09:12
Trotzdem gibt es Dinge, die für mich nicht gehen. Und dazu gehören nun mal "Ratschläge" wie die genannten. Das diskutiere ich auch nicht weiter. Wir betreiben keine Plattform für Abwehrmechanismen am Laster. Und es ist nicht das erste Mal, dass wir darauf hinweisen...
Ich hab einen Virus: den H-A-N-O-M-A-G-I-R-U-S
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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#14 Beitrag von expo1 » 2020-01-06 23:04:42

GPS-Robert hat geschrieben:
2020-01-06 15:13:10
Seit gestern bin ich wieder daheim.

Auf meine erste Reise mit dem LKW nach Marokko hatte ich mich gut vorbereitet und mir war auch klar, dass es bei der Anfahrt an die Fähre in Tanger zu Kontakt mit Flüchtlingen kommen kann. Hier im Forum wurden ja schon Beiträge geschlossen, weil das Thema eskaliert ist, deswegen war da nicht wirklich viel Info zu holen.

Da aber womöglich auch andere Neulinge hier suchen, möchte ich zumindest unser Erlebnis bei der Ausreise schildern, damit andere nicht auch so dermaßen überrascht werden wie wir.

Ca. 50 Km vor Tanger an der Mautstelle sind wir rechts ran und haben einen Blick auf die Karte geworfen. Da merkte ich , dass der LKW wackelt. Ein Blick in den Spiegel zeigte Schatten. Als ich ausstieg sah ich einen Flüchtling, der über den Motorradträger aufs Dach stieg und einen weiteren, der gerade versuchte aufzusteigen. Erst als ich über das Fahrerhaus selbst auf das Dach bin konnte ich den ersten vom Dach vertreiben. Die Jungs blieben dann ca. 5 Meter hinter dem LKW stehen. Jedesmal wenn ich nach vorne ging haben die erneut versucht aufzuspringen. Letztendlich gelang es mir, dass ich die beiden vertreiben bzw. auf größeren Abstand halten konnte, dass ich losfahren konnte, ohne dass die mich erwischen. Wie, das möchte ich hier nicht schreiben.

Zu dem Zeitpunkt wurde ich vollkommen überrascht, denn so früh hätte ich das nicht erwartet und schon gar nicht die Hartnäckigkeit, dass die immer wieder den gleichen Versuch starten.

Weiter in Tanger zeigte das GPS noch 8,7 Kilometer an, als am Kreisel die nächsten kamen. Erst sitzen die scheinbar uninteressiert wie überall am Straßenrand und dann beginnen die plötzlich zu rennen und versuchen aufzuspringen bzw. springen auf und wieder aufs Dach. Es half keine Vollbremsung, dass die auf den LKW auflaufen und auch nicht, dass die wissen, dass wir sie schon erkannt haben.

So waren diese letzten 8,7 Kilometer eine psychische Belastung der Sonderklasse. Immer wieder anhalten, Flüchtlinge vom Dach verscheuchen, zum Teil kamen die wie Ameisen von allen Seiten und als ich ein paar in die eine Richtung verfolgt habe kamen andere, die vor einen Augen wieder auf den LKW geklettert sind. Diejenigen, die ich in Schacht halten konnte lachten mich an und beschimpften mich, soweit ich das der Gestik entnehmen konnte. Kurz vor der totalen Eskalation sprang meine Freundin ans Steuer und fuhr auf meine Anweisung los, während ich erst hinter dem LKW herlief, dann selbst auf den Motorradträger aufsprang und weitere Flüchtlinge am aufsteigen hinderte. Das ging dann mal ca. 2 Kilometer über mehrere Ampeln und Kreisverkehre. Begleitet wurde ich von den Flüchtlingen, die nebenher liefen und nur auf den Moment warteten, bis ich den Platz am Heck verließ.

Jetzt sollten die Leser noch wissen, dass ich mit fast 2 Meter Körpergröße und 18 Jahre Kampfsporterfahrung auch nicht den Eindruck vermittle, dass ich mich einschüchtern lasse, aber wir waren mit der Situation überfordert, auch wenn wir die am Ende so gemanagt haben, dass niemand etwas passiert ist und nichts beschädigt wurde.

Die Bevölkerung vor Ort lebt damit. Die geben maximal Handzeichen, dass einer hinten dran hängt. Die Polizei ist nicht zu sehen und am Hafen heißt es nur, "This is Marokko"

Als ich mich nach der ganzen Aktion gefragt habe, was das schlimmste ist, dann kommt an erster Linie, dass ich nicht verantworten mag, dass ich über jemand drüberfahre, der versucht auf oder unter den LKW zu klettern. Auch die Vorstellung, dass jemand bei 80 KmH oder weniger vom Dach fliegt ist nicht das was ich will. Hinzu kommt, dass ich natürlich mein Hab und Gut schützen will. Jeder der schon seine 1000 Stunden am und unter dem LKW verbracht hat kann sicher nachvollziehen, dass es keinen Spaß macht, wenn jemand in einer unsinnigen Aktion eine Dachluke raus reist um sich zu verstecken, oder aus Wut die Gurte am Motorrad durchschneidet.

Wenn ich mich frage, was mich am meisten geärgert hat, dann die Frechheit wie die vorgehen. Die stellen sich 5 Meter vor mir hin und signalisieren mir, dass ich eh nix dagegen machen kann. Ein Schritt vom Heck des LKW weg bedeutet, dass die auch gleich wieder einen Schritt nach vorne gehen.

Ich gebe hier auch keine Ratschläge was zu tun oder lassen ist, nur die Info, was passieren kann und dass sich die Leser auf die Situation einstellen können.
Danke für deinen sachlichen Beitrag. Eine solche Schilderung hilft eindeutig bei der Auswahl
der Reiseziele.

Gruss Expo
Zuletzt geändert von expo1 am 2020-01-07 10:04:14, insgesamt 1-mal geändert.

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Elvarsdottir
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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#15 Beitrag von Elvarsdottir » 2020-01-06 23:25:01

könnte es sein, dass hier etwas verwechselt wird?

Wir haben 2018 auf dem Weg durch Tanger Ville auch einige 'Mitreisende' gehabt. Die sind seit Stadtanfang bis Hafen an den Ampeln aufgesprungen, ein paar Strassenzüge mitgefahren und dann abgesprungen wenn sie dort waren wo sie hin wollten. Wir hatten uns zuerst auch erschrocken, und die Polizisten gefragt, was wir tun sollen. Die meinten wir sind 'nur' das Taxi in die Stadt. Und tatsächlich waren vor dem Hafenzaun alle wieder abgestiegen. Die die so offensichtlich aufgesprungen waren, waren auch alle ältere Teenager bis Erwachsene.

Im Hafen, nach dem Zaun und vor den ganzen Untersuchungen haben wir dann aber fest gestellt, dass ein ca. 10 Jähriger Junge im Rahmen unter dem Shelter hing, der hatte sich da fest geklammert.

Also ich kann sagen, dass alle die seit Stadtbeginn am Shelter raufgeklettert sind und aufm Dach saßen bzw. lagen uns tatsächlich nur als Taxi benutzt haben und ohne Aufforderung vor dem Hafen alle abgestiegen waren.

Aber der kleine Junge, der hatte wohl vor zu schauen wie weit er kommt....

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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#16 Beitrag von filz » 2020-01-07 1:25:55

Ende November 19 Tanger-Med ausgereist, keine Probleme. Die für mich normalen Vorichtsmassnahmen, schon viele Km vor der Grenze getroffen. Nur einmal in einem Stätchen, sind mir 2 Jungs nachgerannt und wollten sich an den Reserveradträger hängen. Habe sie per RFKamera beobachtet und musste leider bevor ihnen der Sprung auf den Träger gelang, scharf abbremsen. Damit hatte sich das erledigt. Die wollten mich vermutlich (wie schon beschrieben), als Stadttaxi benutzen. Die Flüchtlinge wissen doch sicherlich um die rigorosen Kontrollen von Polizei-Zoll Bescheid, (Maroc und EU allg.) darum verwundert mich diese hartnäckigkeit. Als ich in Tanger Med am Schalter das Ticket für die Rückreise holte, stand hinter dem Zaun oben am Hang, ein kleiner Junge ganz allein. Er hielt sich mit den Fingern am Zaun fest und schaute den Schiffen nach, welche abgelegt hatten. Seine Gedanken konnte man lesen....Dieses Bild, dieser Gesichtsausdruck, war für mich wirklich herzzerreissend und werde das vermutlich so schnell nicht mehr vergessen.

Grüsse

Sepp

fun-ski
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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#17 Beitrag von fun-ski » 2020-01-07 6:35:13

expo1 hat geschrieben:
2020-01-06 23:04:42
GPS-Robert hat geschrieben:
2020-01-06 15:13:10
Seit gestern bin ich wieder daheim.
Danke für deinen sachlichen Beitrag. Eine solche Schilderung hilft eindeutig bei der Auswahl
Der Reiseziele.

Gruss Expo
Danke für die Info, sehe ich genau so.
Auch wenn das nur harmlos ist , möchte ich selbst entscheiden ob ich das Stadttaxi spielen will .
Die Gefahr das jemand zu schaden kommt ist mir zu groß

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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#18 Beitrag von MUSKOLUS » 2020-01-07 9:30:45

Diese Art der "Taxibeförderung" ist auch in anderen Teilen Afrikas nicht ungewöhnlich. In meiner Zeit in Simbabwe fuhr man extra Pickup damit die Leute einfach hinten drauf springen können. Es gehörte sich dass man auf diese Art Anhalter wo möglich mitnahm, es gehörte sich aber auch dass die Leute fragten bevor sie aufsprungen. Anders habe ich es dann in Mosambik erlebt, hier wurde ohne zu fragen aufgesprungen, meist von Jungen oder jungen Männern. Nicht schlimm, die wollten meist nur in den nächten Ort. Dass das nur schwer mit einem mitteleuropäischen Verständnis von Sicherheit und Selbstbestimmung zusammengeht kann ich aus eigener Erfahrung nachvollziehen.
Den Titel des Beitrages "Was einem keiner über Flüchtlinge sagt..." finde ich trotzdem etwas irreführend, zumal die Beschreibungen über Flüchtlinge an der makorranischen Grenze, die illegal versuchen in die EU einzureisen, nicht neu sind. Auch ich hab das vor 5 Jahren schon erlebt, aber auch die Kontrollen, die das (zumindest an dieser Stelle) meist erfolgreich verhindern. Da es für eine illegale Einreise auf diese Art Vorraussetzung ist unerkannt zu bleiben würde ich davon ausgehen, dass sich diese Leute nicht vorher frech zeigen.
Andreas

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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#19 Beitrag von Wilmaaa » 2020-01-07 12:31:10

MUSKOLUS hat geschrieben:
2020-01-07 9:30:45
Den Titel des Beitrages "Was einem keiner über Flüchtlinge sagt..." finde ich trotzdem etwas irreführend, zumal die Beschreibungen über Flüchtlinge an der makorranischen Grenze, die illegal versuchen in die EU einzureisen, nicht neu sind.
Und es war vor wenigen Monaten hier schon heiß diskutiert worden.
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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#20 Beitrag von Bigbloggers » 2020-01-07 16:12:46

Robert, danke für die Informationen.
Gruss Daniel
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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#21 Beitrag von gunther11 » 2020-01-07 16:43:48

Was passiert mir als Fz-Führen wenn die bei den Kontrollen zur Einschiffung Flüchtlinge auf oder unter meinem Fz finden? Werde ich in Haftung genommen?

Gruß
Gunther
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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#22 Beitrag von Keswicktours » 2020-01-07 16:57:19

Sternwanderer hat geschrieben:
2020-01-06 21:50:37
Wir reisen dieses Mal erstmals über Tanger med aus. Bislang immer über Ceuta, aber die Belagerung der Zufahrtswege wurde von Jahr zu Jahr stärker.
Ich habe gerade mit einem Freund gesprochen, der letzten Freitag/Samstag über Tanger-Med ausgereist ist. Keine besonderen Vorkommnisse.

Wir werden im Februar/März auch über Tanger-Med nach Marokko ein- und wieder ausreisen.

Gruss,
Bernd
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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#23 Beitrag von Flammkuchenklaus » 2020-01-07 16:59:55

gunther11 hat geschrieben:
2020-01-07 16:43:48
Was passiert mir als Fz-Führen wenn die bei den Kontrollen zur Einschiffung Flüchtlinge auf oder unter meinem Fz finden? Werde ich in Haftung genommen?

Gruß
Gunther
Einfach gesagt Ja

Je nach gültigem Recht des jeweiligen Landes auch im Strafrecht als Schleuser.
Die Briten z.B.nehmen dazu noch eine Sicherheitsleistung von mehreren Tausend Euro .Dies gilt auch innerhalb der EU und auch bei allen Grnzübergängen innerhalb des Schengenrauns wie It/Österreich
dort hat ein Herr in grauem Tuch sogar im Schei..Haus nachgeschaut (Reschen)
Dein Fahrzeug deine Verantwortung.

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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#24 Beitrag von FrankyT » 2020-01-07 17:33:29

Flammkuchenklaus hat geschrieben:
2020-01-07 16:59:55
gunther11 hat geschrieben:
2020-01-07 16:43:48
Was passiert mir als Fz-Führen wenn die bei den Kontrollen zur Einschiffung Flüchtlinge auf oder unter meinem Fz finden? Werde ich in Haftung genommen?

Gruß
Gunther
Einfach gesagt Ja

Je nach gültigem Recht des jeweiligen Landes auch im Strafrecht als Schleuser.
Die Briten z.B.nehmen dazu noch eine Sicherheitsleistung von mehreren Tausend Euro .Dies gilt auch innerhalb der EU und auch bei allen Grnzübergängen innerhalb des Schengenrauns wie It/Österreich
dort hat ein Herr in grauem Tuch sogar im Schei..Haus nachgeschaut (Reschen)
Dein Fahrzeug deine Verantwortung.
Das Gleiche passiert aber auch wenn man eine Packung Kokain unter den Reserverad-Träger gestopft bekommt..

Schaun muss man immer..

Grüße
Franky
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Aktueller Stand: viewtopic.php?p=855265#p855265

☕(ツ)✌ ☯ https://www.instagram.com/TheFluchtwagon/

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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#25 Beitrag von Flammkuchenklaus » 2020-01-07 18:09:03

FrankyT hat geschrieben:
2020-01-07 17:33:29
Das Gleiche passiert aber auch wenn man eine Packung Kokain unter den Reserverad-Träger gestopft bekommt..

Schaun muss man immer..

Grüße
Franky
[/quote]

Diese Story erzählt man sich nun schon seit 30 Jahren,bei Marocco wurd aber immer örtliches Rauchzeug verwendet in der Geschichte :lol:
Erwischt wurden einige ;nur wenige davon wussten wirklich nichts...

Das blöde an dem Transport in der Art ist, der Belader weiß selten wohin es geht wann und wo das Fahrzeug wieder stoppt um zu entladen. Das Päckchen steig nicht selbstständig ab im Gegensatz zum Flüchtling

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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#26 Beitrag von PirateBretz » 2020-01-07 18:13:22

Flammkuchenklaus hat geschrieben:
2020-01-07 16:59:55
gunther11 hat geschrieben:
2020-01-07 16:43:48
Was passiert mir als Fz-Führen wenn die bei den Kontrollen zur Einschiffung Flüchtlinge auf oder unter meinem Fz finden? Werde ich in Haftung genommen?

Gruß
Gunther
Einfach gesagt Ja

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Die Briten z.B.nehmen dazu noch eine Sicherheitsleistung von mehreren Tausend Euro .Dies gilt auch innerhalb der EU und auch bei allen Grnzübergängen innerhalb des Schengenrauns wie It/Österreich
dort hat ein Herr in grauem Tuch sogar im Schei..Haus nachgeschaut (Reschen)
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so pauschal kann man das aber nicht sagen, vorallem nicht bei personen auf oder unter dem fahrzeug...IM fahrzeug ist das was andres, aber solang die ausserhalb sind...die grenzer in marokko kennen die jungs die sich da verstecken nur zu gut...is schon oft einer erwischt worden bei den kontrollen, aber dass es da stress für fahrer gab, hab ich noch nie mitgekriegt...in tanger, ceuta oder algeciras wird da sicher keiner einen stress machen, bei AUF und UNTER zumindest...

grüße, alex
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mein lkw verliert kein öl! er markiert sein revier!

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Pirx
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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#27 Beitrag von Pirx » 2020-01-07 18:31:38

PirateBretz hat geschrieben:
2020-01-07 18:13:22
Flammkuchenklaus hat geschrieben:
2020-01-07 16:59:55
gunther11 hat geschrieben:
2020-01-07 16:43:48
Was passiert mir als Fz-Führen wenn die bei den Kontrollen zur Einschiffung Flüchtlinge auf oder unter meinem Fz finden? Werde ich in Haftung genommen?

Gruß
Gunther
Einfach gesagt Ja

Je nach gültigem Recht des jeweiligen Landes auch im Strafrecht als Schleuser.
Die Briten z.B.nehmen dazu noch eine Sicherheitsleistung von mehreren Tausend Euro .Dies gilt auch innerhalb der EU und auch bei allen Grnzübergängen innerhalb des Schengenrauns wie It/Österreich
dort hat ein Herr in grauem Tuch sogar im Schei..Haus nachgeschaut (Reschen)
Dein Fahrzeug deine Verantwortung.

so pauschal kann man das aber nicht sagen, vorallem nicht bei personen auf oder unter dem fahrzeug...IM fahrzeug ist das was andres, aber solang die ausserhalb sind...die grenzer in marokko kennen die jungs die sich da verstecken nur zu gut...is schon oft einer erwischt worden bei den kontrollen, aber dass es da stress für fahrer gab, hab ich noch nie mitgekriegt...in tanger, ceuta oder algeciras wird da sicher keiner einen stress machen, bei AUF und UNTER zumindest...

grüße, alex
Den Streß hast Du bei der Einreise in die EU, also z.B. in Spanien!

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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#28 Beitrag von Globi » 2020-01-08 12:48:06

ich habe selbst ähnliche situationen in Tanger ( nicht Tanger-Med) erlebt. in der theorie ist das eine sache; aber wenn man mittendrin steckt, ein gaaanz andere....
die zitierten Akazienzweige mit den Stacheln wurden deshalb auch von mir kurz vor der ausreise angebracht und sind ein probates mittel, um mitfahrer ( und auch die zitierten negativen begleiterscheinungen ) fernzuhalten.
und ich möchte jetzt nun doch mal genau wissen, was hier das problem sein soll, bzw wer hiermit ein problem hat!
keiner, der meinen lkw als taxi-ersatz oder als verkehrsmittel nach europa betrachtet, wir auch nur in erwägung ziehen auf oder unter das fzg zu klettern. die Afrikaner wissen ganz genau, welche auswirkungen es hat, in einen Akazien-zweig zu fassen!

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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#29 Beitrag von Wilmaaa » 2020-01-08 13:10:42

Globi hat geschrieben:
2020-01-08 12:48:06
bzw wer hiermit ein problem hat!
Ich zum Beispiel, und nicht nur ich allein. Und ich habe es schon mehr als einmal erklärt, warum. Andere haben es ebenfalls erklärt. Das müssen wir nicht immer wieder aufwärmen. Kann jeder in den entsprechenden Threads nachlesen.
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Re: Ausreise aus Marokko - Was einem keiner über Flüchtlinge sagt

#30 Beitrag von VHIH » 2020-01-08 13:28:50

Hallo Globi,
meine Zustimmung hast Du - aber dieses Thema hier zu diskutieren bringt nichts.
Soll jeder machen wie er will, wer mein sauer verdientes Eigentum anlangt bekommt ein paar auf die Finger,
egal ob zu Hause oder unterwegs.
Gruß
Volker

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