Hilfe! - Kommt nun die LKW-Reisescham?

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OliverM
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Re: Hilfe! - Kommt nun die LKW-Reisescham?

#541 Beitrag von OliverM » 2020-12-23 20:26:43

fabkow hat geschrieben:
2020-12-21 19:47:08
Ich kann aufgrund deines Ablasshandelsgerede sehr wohl darauf schließen, dass Du bei diesem Thema schlecht informiert bist. Ich schließe nämlich einfach mal aus, dass du dumm bist oder aus bösartigen Motiven handelst.

Grüße

Fabian
Das lässt natürlich reichlich Raum für Interpretation. Gut dass das jemand schreibt der sich eine Arbeit ausgesucht hat wo die Kundschaft wehrlos ist...... sonst müsste ich mir ernsthaft Gedanken machen .

Gruß

Oliver
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der Herbert
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Re: Hilfe! - Kommt nun die LKW-Reisescham?

#542 Beitrag von der Herbert » 2020-12-23 21:57:41

Hatte ich (vor einem Jahr) eigentlich erwähnt, dass ich bei atmosfair etwas kompensiert habe? Hihi.
Grüsse Herbert
Die Laster sind untereinander näher verwandt als die Tugenden.
(Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach)

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mbos
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Re: Hilfe! - Kommt nun die LKW-Reisescham?

#543 Beitrag von mbos » 2020-12-23 22:13:25

der Herbert hat geschrieben:
2020-12-23 21:57:41
Hatte ich (vor einem Jahr) eigentlich erwähnt, dass ich bei atmosfair etwas kompensiert habe? Hihi.
Grüsse Herbert
Da werden die sich bei der NGO mal gefreut haben, dass mal wieder was aufs Gehaltskonto eingezahlt wurde...
Gruß
Marc

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fabkow
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Re: Hilfe! - Kommt nun die LKW-Reisescham?

#544 Beitrag von fabkow » 2020-12-23 22:21:02

OliverM hat geschrieben:
2020-12-23 20:26:43
fabkow hat geschrieben:
2020-12-21 19:47:08
Ich kann aufgrund deines Ablasshandelsgerede sehr wohl darauf schließen, dass Du bei diesem Thema schlecht informiert bist. Ich schließe nämlich einfach mal aus, dass du dumm bist oder aus bösartigen Motiven handelst.

Grüße

Fabian
Das lässt natürlich reichlich Raum für Interpretation. Gut dass das jemand schreibt der sich eine Arbeit ausgesucht hat wo die Kundschaft wehrlos ist...... sonst müsste ich mir ernsthaft Gedanken machen .

Gruß

Oliver
Sei getrost sicher, dass ich im Internet lediglich auf Informationsebene kommuniziere, anderenfalls dann Emoticons benutze. Du musst dich also nicht mit Interpretationen belasten. Da ich angestellt bin und meinen Beruf als Berufung betrachte, habe ich keine Kunden, sondern Patientinnen und Patienten. Derer fehlender Autonomie und ihrer Abhängigkeit bin ich mir in jeder Minute meines Seins bewusst und handle entsprechend, daher ist keiner meiner Patientinnen und Patienten wehrlos, die bzw. der mich an ihrer Seite hat.

Um aber beim Thema zu bleiben, du hattest ja sinngemäß erwähnt, dass du einen negativen CO2 „Fußabdruck“ hast, mich würde Folgendes Interessieren (und zwar ernsthaft und sachlich -> Informationssebene): wie schaffst Du das? Allein dadurch, dass wir in DE leben, tragen wir schon ein Pack mit 4-5 Tonnen jährlich umher, dann noch heizen, Konsum (alles was man hat und benutzt muss ja erst mal produziert werden), Mobilität, Reisen und so weiter. Vielleicht hast Du ja Lust diese Infos zu teilen.

Grüße

Fabian
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Lassie
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Re: Hilfe! - Kommt nun die LKW-Reisescham?

#545 Beitrag von Lassie » 2020-12-23 23:01:22

Servus,

ich bin Inhaber / GF eines GWÖ-bilanzierenden und klimabilanzierenden Unternehmens. In Deutschland ist der aktuelle durchschnittliche CO2-Fußabdruck pro Bürger irgendwo bei ca 8,5 Tonnen pro Jahr. Und ja, auch wir beteiligen uns an diesem eher fragwürdigen Ablasshandel - zwangsläufig, da nach dem Kyoto-Protokoll die CO2-Kompensationshoheit hier in D bei der Bundesregierung liegt. Wir würden sehr gerne in Streuobstwiesen oder Heidelandschaften hier auf der Schwäbischen Alb investieren, diese werden aber für transparente Klimakompensationen nicht angeboten oder akzeptiert. Also haben wir halt im brasilianischen Regenwald entsprechende Zertifikate stillgelegt. Klar kann man das hinterfragen, aber irgendwo wollten wir auch mal anfangen.

Trotzdem machen wir noch zusätzlich was hier in Deutschland: Verteilen zB von 15.000 Bienenweiden Blumensamen (endemisch in Deutschland), Unterstützung für unseren Ortsverband Umwelt, Natur und Artenschutz samt Kostenübernahme für eine kleine Herde Krainer Steinschafe etc Auf unserem Firmendach wird via Solar 3x mehr Strom produziert als wir selber verbrauchen, etc.

Dennoch bin ich bei der Elektromobilität skeptisch (Stichwort Gesamt-Öko-Bilanz) und fahre zur Zeit als Zweitwagen einen kleinen Fiat Panda. Und dann fahre ich pro Jahr ein paar tausend Kilometer mit unserem Oldtimer-Unimog-Womo rein zum Spaß und zur Freude durch die Gegend - neben einer alten BMW Gummikuh. Ich bin gerne unterwegs, mag Mobilität und die Dynamik von Verbrennungsmotoren. Aber deswegen Reisescham? Die Welt ist nicht Schwarz-Weiss, sondern hat viele Facetten und Abstufungen. Mir wäre - nach jetzigem Wissenstand - ein klimaneutraler Treibstoff wie zB Care-Diesel am Liebsten. Schauen wir mal, was Technik, Wissenschaft und Politik in den nächsten Jahren alles so bringen.. :positiv:

Viele Grüße
Jürgen
... was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest ?

Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
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Thomasito
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Re: Hilfe! - Kommt nun die LKW-Reisescham?

#546 Beitrag von Thomasito » 2020-12-24 12:46:34

Hallo,

in der Tat wurde ich schon öfter auf meinen Stinkelaster angesprochen, musste schon diverse Spießrutenläufe auf Campingplätzen mit Reihen von Menschen, die sich demonstrativ die Nase zuhielten, bestehen. Mein Nachbar, der zwei nagelneue Elektroautos fährt, stellte mir neulich morgens beim Bäcker in aller Öffentlichkeit die Frage: „Wie kann man heutzutage nur noch so ein Auto fahren?“ .
Nun ich bin Katholik und jede Form von Schuld vermag ich getreu meiner Gesinnung entsprechend einzuordnen. Ablasshandel halte ich jedoch für unverhältnismäßig und als Naturwissenschaftler und Automobilingenieur kann ich mich diesen Vorwürfen nicht anfreunden, schon weil sie schlichtweg falsch sind.
Weit verbreitet ist die 100 km-Rechnung, so möchte ich sie an dieser Stelle mal nennen. Jede Bilanz ob CO2 oder Euros gründet sich auf diesen Vergleich. Jeder interessiert sich nur für diese Zahl und ja, wenn ich mit meinem alten Laster 100 km weit fahre, dann verbrennen rund 20 Liter Diesel und neben Ruß und Öl werden CO2 und Stickoxide ausgestoßen. Das ist mehr als ein durchschnittlicher PKW auf dieser Distanz verbrennt und emittiert.
Diese Denke impliziert ferner, die 100 km müssen sowieso gefahren werden und die Möglichkeit der Einflussnahme reduziert sich auf das „womit“. Die entscheidenden Fragen „Fahre ich überhaupt?“ und „Wie weit fahre ich insgesamt?“ und „Wie verhält die Gesamtbilanz inklusive Herstellungsaufwand?“ sind am Ende viel relevanter wenn es um unseren Planeten geht.

Mein Unimog ist Baujahr 1980 und hat seitdem 55.000 km runter. Er hat ein H-Kennzeichen und einmal im Jahr fahre ich damit in die Innenstadt (Umweltzone) zum TÜV machen. Sonst war ich, glaube ich, noch nie in einer Umweltzone.
Eigentlich habe ich ihn auch mehr zum schrauben, zum tüfteln und zum träumen, als zum fahren. Ich genieße es einzusteigen, die Tür zu schließen und mich in die Zeit meiner Kindheit zurückversetzt zu fühlen. Ich mag den 80er-Flair und möchte daher auch sonst alles möglichst original halten. Der Status „historisch“ ist keineswegs nur eine schöne Finte um mein altes Wohnmobil weiter frei bewegen zu können, er ist Programm. Er ist historisch, ich bin historisch, wir passen zusammen.
Sicher, ab und zu möchte ich auch damit in den Urlaub fahren und Ausflüge in die Umgebung machen, aber auch da fungiert der Karren meistens als Unterkunft, als Basislager oder Kinderspielplatz, bei abgestelltem Motor.

Die Produktion eines modernen PKWs verbraucht etwa die Energie, die nötig ist um damit 200.000 km zu fahren. Bei der Produktion eines Elektrofahrzeuges ist in etwa die Energiemenge nötig, die einen PKW 300.000 km weit bewegen kann. Demnach muss jedes Akku-Auto eine ganze Weile laufen um überhaupt mit einem Verbrenner gleichzuziehen. In Deutschland werden Autos im Schnitt 9 Jahre gefahren und fahren 12.000 km pro Jahr.
Das bedeutet, bei der Gesamtbilanz spielt der Produktionsaufwand eine entscheidende Rolle und keiner tut der Umwelt mit der Neuanschaffung eines in irgend einer Form „verbesserten“ Fahrzeugs einen Gefallen. Die für eine positive Bilanz erforderlichen Laufleistungen werden nicht im Ansatz erreicht. Die in zukunfts-blau beworbene Elektroflotte mag zwar die Innenstädte sauber halten und Vorteile bei Staus in Parkhäusern und Tunneln bieten, sie tritt aber unserem Planeten mit Anlauf, leise surrend und lokal-rauchfrei in den Hintern. Mein werter Elektro-Nachbar kauft alle drei Jahre zwei neue Autos „Für die Umwelt“ wie er meint.

Unser Unimog ist 40 Jahre alt, die Energiemenge, die bei der Produktion angefallen ist, kenne ich nicht, aber da außer dem Laderegler keine Halbleiter und schon gar keine hochintegrierten Halbleiter verbaut sind, schätze ich die nicht höher ein, als bei einem aktuellen PKW. In jedem Falle ist sie noch nicht dem Wohlstands-Wunsch ein neues Auto zu fahren, zum Opfer gefallen.
Alte LKWs so zu betreiben, wir das hier gemeinhin gemacht wird, ist somit keine Umweltsauerei.
Wenn der alte Diesel raucht und qualmt, dann in unmittelbaren Nähe und nicht in einem anderen fremden Land am anderen Ende der Welt, wo bei der Produktion von Lithium, Halbleitern, Kunststoff, Aluminium, Stahl, Kupfer, Graphit, Erdöl und Kohle ganze Landschaften für die stetige Erneuerung unserer Fahrzeuge untergehen.

Dafür würde ich mich schämen.

Frohes Fest

Thomas

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Re: Hilfe! - Kommt nun die LKW-Reisescham?

#547 Beitrag von mbos » 2020-12-24 13:06:12

Thomasito hat geschrieben:
2020-12-24 12:46:34
Hallo,

in der Tat wurde ich schon öfter auf meinen Stinkelaster angesprochen, musste schon diverse Spießrutenläufe auf Campingplätzen mit Reihen von Menschen, die sich demonstrativ die Nase zuhielten, bestehen. Mein Nachbar, der zwei nagelneue Elektroautos fährt, stellte mir neulich morgens beim Bäcker in aller Öffentlichkeit die Frage: „Wie kann man heutzutage nur noch so ein Auto fahren?“ .
Nun ich bin Katholik und jede Form von Schuld vermag ich getreu meiner Gesinnung entsprechend einzuordnen. Ablasshandel halte ich jedoch für unverhältnismäßig und als Naturwissenschaftler und Automobilingenieur kann ich mich diesen Vorwürfen nicht anfreunden, schon weil sie schlichtweg falsch sind.
Weit verbreitet ist die 100 km-Rechnung, so möchte ich sie an dieser Stelle mal nennen. Jede Bilanz ob CO2 oder Euros gründet sich auf diesen Vergleich. Jeder interessiert sich nur für diese Zahl und ja, wenn ich mit meinem alten Laster 100 km weit fahre, dann verbrennen rund 20 Liter Diesel und neben Ruß und Öl werden CO2 und Stickoxide ausgestoßen. Das ist mehr als ein durchschnittlicher PKW auf dieser Distanz verbrennt und emittiert.
Diese Denke impliziert ferner, die 100 km müssen sowieso gefahren werden und die Möglichkeit der Einflussnahme reduziert sich auf das „womit“. Die entscheidenden Fragen „Fahre ich überhaupt?“ und „Wie weit fahre ich insgesamt?“ und „Wie verhält die Gesamtbilanz inklusive Herstellungsaufwand?“ sind am Ende viel relevanter wenn es um unseren Planeten geht.

Mein Unimog ist Baujahr 1980 und hat seitdem 55.000 km runter. Er hat ein H-Kennzeichen und einmal im Jahr fahre ich damit in die Innenstadt (Umweltzone) zum TÜV machen. Sonst war ich, glaube ich, noch nie in einer Umweltzone.
Eigentlich habe ich ihn auch mehr zum schrauben, zum tüfteln und zum träumen, als zum fahren. Ich genieße es einzusteigen, die Tür zu schließen und mich in die Zeit meiner Kindheit zurückversetzt zu fühlen. Ich mag den 80er-Flair und möchte daher auch sonst alles möglichst original halten. Der Status „historisch“ ist keineswegs nur eine schöne Finte um mein altes Wohnmobil weiter frei bewegen zu können, er ist Programm. Er ist historisch, ich bin historisch, wir passen zusammen.
Sicher, ab und zu möchte ich auch damit in den Urlaub fahren und Ausflüge in die Umgebung machen, aber auch da fungiert der Karren meistens als Unterkunft, als Basislager oder Kinderspielplatz, bei abgestelltem Motor.

Die Produktion eines modernen PKWs verbraucht etwa die Energie, die nötig ist um damit 200.000 km zu fahren. Bei der Produktion eines Elektrofahrzeuges ist in etwa die Energiemenge nötig, die einen PKW 300.000 km weit bewegen kann. Demnach muss jedes Akku-Auto eine ganze Weile laufen um überhaupt mit einem Verbrenner gleichzuziehen. In Deutschland werden Autos im Schnitt 9 Jahre gefahren und fahren 12.000 km pro Jahr.
Das bedeutet, bei der Gesamtbilanz spielt der Produktionsaufwand eine entscheidende Rolle und keiner tut der Umwelt mit der Neuanschaffung eines in irgend einer Form „verbesserten“ Fahrzeugs einen Gefallen. Die für eine positive Bilanz erforderlichen Laufleistungen werden nicht im Ansatz erreicht. Die in zukunfts-blau beworbene Elektroflotte mag zwar die Innenstädte sauber halten und Vorteile bei Staus in Parkhäusern und Tunneln bieten, sie tritt aber unserem Planeten mit Anlauf, leise surrend und lokal-rauchfrei in den Hintern. Mein werter Elektro-Nachbar kauft alle drei Jahre zwei neue Autos „Für die Umwelt“ wie er meint.

Unser Unimog ist 40 Jahre alt, die Energiemenge, die bei der Produktion angefallen ist, kenne ich nicht, aber da außer dem Laderegler keine Halbleiter und schon gar keine hochintegrierten Halbleiter verbaut sind, schätze ich die nicht höher ein, als bei einem aktuellen PKW. In jedem Falle ist sie noch nicht dem Wohlstands-Wunsch ein neues Auto zu fahren, zum Opfer gefallen.
Alte LKWs so zu betreiben, wir das hier gemeinhin gemacht wird, ist somit keine Umweltsauerei.
Wenn der alte Diesel raucht und qualmt, dann in unmittelbaren Nähe und nicht in einem anderen fremden Land am anderen Ende der Welt, wo bei der Produktion von Lithium, Halbleitern, Kunststoff, Aluminium, Stahl, Kupfer, Graphit, Erdöl und Kohle ganze Landschaften für die stetige Erneuerung unserer Fahrzeuge untergehen.

Dafür würde ich mich schämen.

Frohes Fest

Thomas
Eine sehr schöne Zusammenstellung der aktuellen Sachlage! Vielen Dank dafür... :unwuerdig:
Diesen Aussagen möchte ich mich uneingeschränkt anschließen! :spiel:
Gruß
Marc

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Re: Hilfe! - Kommt nun die LKW-Reisescham?

#548 Beitrag von Vossba » 2020-12-24 13:38:42

Moin,

Vielen Dank!

Endlich mal jemand der meine Gedanken zu dem Thema in Sinnvolle Worte fassen kann. Das ist etwas das mir zumindest wenn es Emotional wird, selten gelingt.

Gruß Reinhard

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Re: Hilfe! - Kommt nun die LKW-Reisescham?

#549 Beitrag von landwerk » 2020-12-24 13:52:10

Da kann ich mich ebenfalls nur anschließen!


Sachliches zur Uweltbilanz und E-Autos kann man hier nachsehen:

https://www.arte.tv/de/videos/084757-00 ... er-e-auto/


Liebe Grüße

Oli

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Re: Hilfe! - Kommt nun die LKW-Reisescham?

#550 Beitrag von Wilmaaa » 2020-12-24 13:54:21

Es gibt eigene Threads zum Thema Elektromobilität.
Und die Arte-Doku ist (leider) auch nicht so gut wie das, was Arte sonst so abliefert. Aber wie gesagt, dafür gibt's andere Threads.

:angel:
Ich hab einen Virus: den H-A-N-O-M-A-G-I-R-U-S
-----
"Frauen haben in der Küche nichts zu suchen. Sie müssen sich um die Schweine kümmern und den Traktor schmieren." (Charlotte MacLeod)
-----
"Das ist also ein Kleinbus und ein LKW in einem." (Mitarbeiterin über den 170er)

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Re: Hilfe! - Kommt nun die LKW-Reisescham?

#551 Beitrag von Der Initiator » 2020-12-24 14:36:51

Nach allem, was hier für und wider geschrieben wurde, habe ich über meinen persönlichen Ablass noch einmal nachgedacht. Ich komme zu dem Schluss, dass es niemandem nützt, wenn ich es lasse. Also mache ich es weiter, Ablass hin oder her :blume: Fröhliche Weihnachten
Wahrheit ist rassistisch

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Re: Hilfe! - Kommt nun die LKW-Reisescham?

#552 Beitrag von franz_appa » 2020-12-24 14:52:19

Thomasito hat geschrieben:
2020-12-24 12:46:34
Hallo,

in der Tat wurde ich schon öfter auf meinen Stinkelaster angesprochen, musste schon diverse Spießrutenläufe auf Campingplätzen mit Reihen von Menschen, die sich demonstrativ die Nase zuhielten, bestehen. Mein Nachbar, der zwei nagelneue Elektroautos fährt, stellte mir neulich morgens beim Bäcker in aller Öffentlichkeit die Frage: „Wie kann man heutzutage nur noch so ein Auto fahren?“ .
Nun ich bin Katholik und jede Form von Schuld vermag ich ........
Frohes Fest

Thomas
Vielleicht solltest du das dem Nachbarn beim Bäcker mal vortragen (am besten mit anderen Nachbarn als Zeugen...) - bin gespannt was er dazu sagen würde?

Greets
natte - der auch die Karren fährt bis sie auseinander fallen - entspricht aber nicht unserem "Wirtschaftsmodelldogma" :dry:
Licht am Horizont:
02.10. 2020 Battersea Power Station - Pink Floyd Tribute, Koblenz Konzertmuschel in den Rheinanlagen.
Open Air Veranstaltung mit Hygiene-blabla, aber man kann auch ausserhalb Sehen und Hören, Biergarten - alles da was man braucht :-)
Achtung: ungewöhnliche Zeiten: Beginn 19.00 Endet 21.30 Uhr.

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Ulf H
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Re: Hilfe! - Kommt nun die LKW-Reisescham?

#553 Beitrag von Ulf H » 2020-12-24 16:27:37

... aufbrauchen ist sowas von wirtschaftsschädlich ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

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