Reisebericht Bolivien 2018

Reisen, Camping, Fernweh, Navigation, ...

Moderator: Moderatoren

Antworten
Nachricht
Autor
Benutzeravatar
X40
LKW-Fotografierer
Beiträge: 133
Registriert: 2012-06-11 18:37:35
Wohnort: ohne festen Wohnsitz
Kontaktdaten:

Reisebericht Bolivien 2018

#1 Beitrag von X40 » 2018-10-23 22:10:12

Hallo liebe Familie, Freunde und Reisebegeisterte.

Unser Bericht von Bolivien ist fertig. Bolivien ist immer noch ein Abenteuerland mit vielen Pisten – mal gut, mal schlecht, mal sauschlecht. Was wir erlebt haben, könnt ihr hier nachlesen:
https://www.katonworldtour.com/reiseber ... /bolivien/

Viel Spass
Walter und Marion

Benutzeravatar
mangusta
süchtig
Beiträge: 648
Registriert: 2013-01-15 1:11:24
Wohnort: Bergisch Gladbach

Re: Reisebericht Bolivien 2018

#2 Beitrag von mangusta » 2018-10-25 0:06:21

Hallo,


zu Eurem Problem mit der Höhenkrankheit:


" Eigentlich wollen wir um Potosí herum übernachten. Als wir dann einen Übernachtungsplatz gefunden haben und langsam zur Ruhe kommen, klagt Marion plötzlich über Übelkeit und heftige Kopfschmerzen und muss sich kurz darauf übergeben, ein sicheres Zeichen für beginnende Höhenkrankheit. Die einzige Alternative ist in tiefere Regionen zu kommen, immerhin befinden wir uns noch in 4300 m ü.d.M. Das Blöde ist nur, es wird gleich dunkel. Höhenkrankheit ist allerdings nicht zu unterschätzen und kann zum Tod führen. Gutes Licht ist hier mal wieder von Nöten, denn Hunde, Esel, Menschen, wenig oder gar nicht beleuchtete Fahrzeuge, alles tummelt sich auf der Straße. Wir müssen etwa 100 Kilometer im Dunkeln hinter uns bringen, bis wir einen Aussichtspunkt mit Parkplatz bei ca. 3000 m ü.d.M. finden. Marions Beschwerden sind auch wieder verschwunden.



Von nun an lassen wir es langsamer angehen. Eine Woche verbringen wir in der schönen Stadt Sucre in 2700 Metern. Danach machen wir max. 500 Höhenmeter am Tag und suchen uns dann eine Übernachtungsmöglichkeit. Manchmal geschieht das auch schon nach nur 30 Kilometern, aber die Gesundheit ist uns wichtiger. Man hat eh schon mit einer Menge an Problemen zu kämpfen, bedingt durch die Höhe und die trockene Luft. Ich zum Beispiel habe übelste Schlafstörungen. Wenn ich drei Stunden am Stück schlafe, ist das viel. Aufgrund niedriger Luftfeuchtigkeit (50-60%) trocknen Nasen- und Rachenschleimhäute aus. Häufiges Naseputzen führt zu Nasenbluten usw. "


möchte ich anmerken, daß es uns dieses Jahr auf dem Pamir bei etwa 4000 Meter Höhe am Ufer des Karakul Sees genau auch abends nach dem Hinlegen erwischt hat.

Wir konnten uns aber dann mit medizinischem Sauerstoff aus einer Flasche, die wir nur wegen einer Empfehlung von Jochen (Jofri) hier aus dem Forum mitgenommen hatten, gut helfen.


Herzliche Grüsse

Rolf

Antworten