Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

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Cj-Schrauber
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Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#1 Beitrag von Cj-Schrauber » 2018-06-13 3:18:28

Hallo liebe Leute

Ich brauch hier mal einen Rat wir planten einen Griechenland Trip über gut 6 Wochen da wir letztes Jahr nur bis zur Grenze gekommen sind jetzt hat sich aber unsere Besatzung geändert wir haben einen klein Co Piloten an Bord darauf hin zweimal Drehpunktgurt und einen bauchgurt nachgerüstet im Fahrer Haus hinten sind nur Bänke quer also wollten wir ich links meine holde in die Mitte Baby schale rechts mit Drehpunktgurt Gurt alles eigentlich klar.

Heute ein Baby Fachmarkt aufgesucht und uns gleich mal als Raben Eltern abstempeln lassen uns wurde erklärt das so eine Reise unverantwortlich ist der kleine wäre drei,Monate bei Abfahrt uns würde gesagt das er nicht länger als 2 Stunden am Tag in der schale sein soll und nicht mehr als 10 im Monat jetzt frage ich mich bin ich wirklich so naiv oder sehr das zu locker mit einer jungen Familie zu reisen oder bin ich nur an die falsche Verkäuferin geraten bin über eure Erfahrungen gespannt oder vielleicht hat ja der ein oder andere denn Tipp wie ich unseren kleinen Weltenbummler angemessen bitte unter der Fahrt

Danke im voraus vom stolzen Papa Roman

Ef_von_Iks
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Re: Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#2 Beitrag von Ef_von_Iks » 2018-06-13 6:37:22

Hallo Roman,

Da gehen die Meinungen auseinander. Wenn es wirklich so schädlich für das Kind ist, warum gibt es dann von Maxi-Cosi für die Babyschale einen Wagen-Untersatz. Da sitzt das Kind dann ja ständig drin.

Viel mehr würde ich mir über die Federung des Fahrzeugs Gedanken machen. Ich weiß ja nicht auf welchen Strecken ihr unterwegs seid und wie die Straßenverhältnisse sind, aber je nachdem sind Schläge oder gehoppel für den Rücken schon nicht so gut.

Wir waren zwar als unsere Kleine in dem Alter war nicht mit dem Wohnmobil 3 Monate unterwegs (sondern erst als sie 9 Monate war :D), aber wir haben deshalb nicht arg Rücksicht gegeben ob wir die Verwandten besuchen nur weil die über 2h entfernt saßen. Je nachdem wie viel das Kind da noch schläft erübrigt sich das mit den >2h Fahrten von selbst. Unsere hat sich dann immer gelangweilt und nach ner weile konnte sie auch nicht mehr bespaßt werden und ist dann ausgeflippt. Da war dann ein Zwangstopp notwendig und dann konnte es weiter gehen.

Gruß
Felix

dijon
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Re: Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#3 Beitrag von dijon » 2018-06-13 7:07:51

Hallo Roman,

ich würd mir da nicht zu sehr eine Kopf machen.
Ich hab ähnliche Erfarungen gemacht. Sobald man von der gängigen „Norm“ abweicht bekommt man schnell Kritik in der ein oder anderen Form (meist in guten Ratschlägen)

Wir sind mit unserem mit 3 Monaten nach Mallorca geflogen und haben dort mit Mietwagen die Insel erkundet, alle zwei Tage anderes Hotel etc. was wir uns da im Vorfeld für kommentare anhören durften...

Noch schlimmer wars als wir ein bisschen später (da wurde er gerade 1 Jahr) mit dem Schiff von Genua nach Kuba gefahren sind und dann dort noch ein paar Wochen gereist sind. Oha.... sobald man was anderes macht als Center parc, Nordsee oder Mittelmeer gibts viele die sich Kommentare nicht verkneifen können „zum Wohle der Kinder“

Uns hat das als Familie viel Spaß gemacht.
Und als Eltern merkt man ziemlich schnell wann man dann eine Pause einlegen sollte usw . Das heißt die Reisegeschwindigkeit verringert sich und wir stoppen oft auf Spielplätzen etc aber vom Prinzip je jünger die kleinen sind desto weniger muss man sich einschränken... die wollen doch nur schlafen und essen.

Unser „großer“ ist jetzt 2,5 Jahre und der kleine wird 1 und wir überlegen schon wo wir diese Jahr im Winter hinfahren oder fliegen.... wenn wir noch einen passenden lkw finden soll’s Marokko werden...

Macht es einfach so wie es für euch richtig anfühlt und lasst euch durch „übereltern“ nicht beeinflussen. Ihr solltet nur flexibel bleiben Dh wenn der kleine meckert muss man seine Route ggf anpassen / Reisegeschwindigkeit verändern etc.

Wünsche euch viel Spaß

Lloyd
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Re: Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#4 Beitrag von Lloyd » 2018-06-13 7:09:06

Hey Roman,

erst mal Glückwünsche zum Nachwuchs!!!

Unser Sohn ist in Tbilisi zur Welt gekommen und seit er Zwei Monate ist mit uns unterwegs. Lass dir nichts aufschwätzen oder ein schlechtes Gewissen einreden. Wir hatten viele Gespräche mit Freunden (zwei davon waren Kinderärzte und eine Hebamme) welche uns folgenden Rat gegeben haben. Solange der Kleine glücklich ist und sich nicht permanent über die Fahrerei beschwert ist das kein Problem. Trotzdem haben sie uns geraten lieber kurze Etappen und mehrere Pausen, der Kleine meldet sich auch regelmäßig und dann ist sofortiger Stopp angesagt. Es ist die totale Entschleunigung und manchmal fahren wir keine halbe Stunde dann ist schon wieder über ne Stunde Pause angesagt. So ein Fahrtag kann vielleicht 3 tatsächliche Fahrstunden haben aber locker 8 Stunden gehen ...
Ausserdem ist es sinnvoll eine Babyschale mit Liegefunktion zu nutzen. Das was den Kleinen nicht gut tut sind Schläge auf die Wirbelsäule in einer sitzenden oder halb sitzenden Position in diesem Alter wenn die Form der Wirbelsäule sich erst bilden muss. Liegen die Kleinen flach will ich nicht sagen das es super und gesund ist aber sicherlich etwas besser.
Die Lagerung - da muss ich meinem Vorredner absolut recht geben - ist das A und O!!! Ich würde die Schale inzwischen Luftgefedert lagern!!! Wir sind gerade ein den Staans und lassen alles Offroad links liegen!!! Erst nächstes Jahr wenn er Sitzt und ich ihm einen neunen Sitz eingebaut habe mit Luftfederung, geht es wieder ins Gelände ... und die Straßen hier unten können schon mal echtes Offroad Feeling aufbringen. Da heisst es dann eben wieder ... wir haben Zeit und kriechen dahin!!!

Damit fahren seit Tbilisi gut und unser Kleiner Reist gerne mit. Auch die Ärzte bei den U Untersuchungen meinen er ist gesund und munter!

Hast du noch Fragen - frag!!!

Beste Grüße aus Bishkek

Johannes
Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren; und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.

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Re: Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#5 Beitrag von Wanderduene » 2018-06-13 9:01:28

Hallo Roman,

erstmal meinen herzlichen Glückwunsch!

Meine mittlerweile Ex-Frau, damals 2 Kinder (2 Monate und 1,5 Jahre alt) und ich waren 6 Monate in Schottland. Unser Gefährt war ein Ford Taunus Kombi, voll bis oben hin. Je nachdem wie die Mäuse drauf waren, waren wir 10 Stunden am Stück auf Achse in Richtung Ziel. Für mich ist das Reisen mit kleinen Kindern ganz einfach wenn man sich an denen orientiert. Wenn mein Kind quasi 10 Stunden am Stück seelig schlummert, lediglich unterbrochen durch gelgentliche Wickelpausen, dann kann mir keiner erzählen das sei falsch fürs Kind. Entsprechend, wenn das Kind nach 1 Stunde offensichtlich zeigt das es das heute nicht gut findet, dann wird halt nur 1 Stunde gefahren und der Rest so verbracht wie es der kleine Pupser anzeigt. Respektiere deinen zig Jahrtausend bestehenden Instinkt was richtig oder falsch für dein Kind ist und beobachte mit Hirn und Herz dein Kind, dann kann nicht wirklich was schief laufen.

Gruß
Matthias

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Re: Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#6 Beitrag von FamilieJacobs » 2018-06-13 9:17:10

Moin.
Wir haben auch 3 Kinder. 2 Davon durften auch mit Babyschale im LKW Reisen. Das geht gut. Unsere Tochter war 3 Wochen auf ihrem ersten Kurztrip, der war aber auch länger als 2 Stunden:-)
Pausen machst du mkit dem Kind sowieso öfter. Und was meinst du wie toll die Kinder im LKW schlafen. da bist du irgendwann froh und hältst nicht alle 2h an.
Am Anfang ist unser Großer noch auf dem Motortunnel mitgefahren, da hatte ich eine Isofixhalterung draufgebaut.
Wir fahren nächsten Monat auch nach GR. OK ohne Maxi Cosi aber unser Jüngster ist 2,5 Jahre. und der freut sich jedes mal wenn er im LKW sitzen darf:-)
Fahrt los und nicht so viel Gedanken machen:-)

Gruß CJ

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Re: Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#7 Beitrag von akkuflex » 2018-06-13 9:19:48

Wanderduene hat geschrieben:
2018-06-13 9:01:28
Hallo Roman,

erstmal meinen herzlichen Glückwunsch!

Meine mittlerweile Ex-Frau, damals 2 Kinder (2 Monate und 1,5 Jahre alt) und ich waren 6 Monate in Schottland. Unser Gefährt war ein Ford Taunus Kombi, voll bis oben hin. Je nachdem wie die Mäuse drauf waren, waren wir 10 Stunden am Stück auf Achse in Richtung Ziel. Für mich ist das Reisen mit kleinen Kindern ganz einfach wenn man sich an denen orientiert. Wenn mein Kind quasi 10 Stunden am Stück seelig schlummert, lediglich unterbrochen durch gelgentliche Wickelpausen, dann kann mir keiner erzählen das sei falsch fürs Kind. Entsprechend, wenn das Kind nach 1 Stunde offensichtlich zeigt das es das heute nicht gut findet, dann wird halt nur 1 Stunde gefahren und der Rest so verbracht wie es der kleine Pupser anzeigt. Respektiere deinen zig Jahrtausend bestehenden Instinkt was richtig oder falsch für dein Kind ist und beobachte mit Hirn und Herz dein Kind, dann kann nicht wirklich was schief laufen.

Gruß
Matthias

Das kann ich so bestätigen. Wir haben mit meinem Großen im alter von 6 Monaten ne Flugreise nach Jordanien gemacht- dort eine Mietwagen Rundreise und im alter von 12 Monaten gings auf große Fahrt und er hat 4 Monate im Düdo gelebt- hat mich und die Mutter mehr belastet als den kleinen da er den Ton angegeben hat wann wieviel gehfaren wird. Und auch dann kannst noch Strecke machen. Wir haben in den 4 Monaten Süd Ost und Nordeuropa abgegrast und fast 15tkm gemacht inkl. Länder wie Ukraine und Moldavien. Obwohl hier im Westen diese Länder als unzumutbar für Kleinkinder gelten wars super- die Kellnerinnen im Restaurant haben einen Förmlich das Kind aus der Hand gerissen um es zu bespasen und uns in Ruhe Essen zu lassen. Selbiges haben wir in Jordanien Erlebt.

Fahrt los, habt spaß und wens scheiße ist dreht um und machts wenn er oder sie größer ist weiter.

Gruß

Martin

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Re: Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#8 Beitrag von Mark86 » 2018-06-13 9:20:19

Cj-Schrauber hat geschrieben:
2018-06-13 3:18:28
der kleine wäre drei,Monate bei Abfahrt uns würde gesagt das er nicht länger als 2 Stunden am Tag in der schale sein soll und nicht mehr als 10 im Monat jetzt frage ich mich bin ich wirklich so naiv oder sehr das zu locker mit einer jungen Familie zu reisen oder bin ich nur an die falsche Verkäuferin geraten bin über eure Erfahrungen gespannt oder vielleicht hat ja der ein oder andere denn Tipp wie ich unseren kleinen Weltenbummler angemessen bitte unter der Fahrt

Danke im voraus vom stolzen Papa Roman
Das geht doch noch.
Mein Neffe durfte mit 3 Monaten maximal 45 Minuten am Stück, maximal 1,5h am Tag, und nicht im Maxicosi, da gabs noch was anderes wo das Kind in nem Winkel von XYZ° liegt und deshalb 45 Minuten und nicht nur 30 Minuten fahren darf... Der Sitz muss natürlich neu sein, weil ein gebrauchter hätte ja schonmal umgekippt sein können, und das natürlich nur mit Isofix, 3 Puntk Gurt ist viel zu unsicher !
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#9 Beitrag von akkuflex » 2018-06-13 9:23:10

Hast du dir mal ne Isofix Halterung angesehen? z Drahbügel aus 3mm Draht am ende lieblos auf n Blech gebruzzelt. Da hält Jeder Gurt ein vielfaches. Und dennoch langt auch ie Isofix halterungaus...

Gruß

Martin

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Re: Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#10 Beitrag von Mark86 » 2018-06-13 9:39:48

akkuflex hat geschrieben:
2018-06-13 9:23:10
Hast du dir mal ne Isofix Halterung angesehen? z Drahbügel aus 3mm Draht am ende lieblos auf n Blech gebruzzelt. Da hält Jeder Gurt ein vielfaches. Und dennoch langt auch ie Isofix halterungaus...

Gruß

Martin
Ja, hab ich.
Als ich meinen Mittelsitz eingebaut habe, wollte ich gleich ne Isofixhalterung dran machen...
Der Gurt liegt jedoch im Vergleich der Isofixhalterung nicht starr an, was dann dazu führt dass der Kindersitz etwas Spiel nach vorne bekommt, und nach einem Aufprall wieder zurück in den Sitz knallt. Das ist eben nicht so optimal, wie eine Starre Verbindung. Das Auto muss allerdings auch die Euro 6 Norm erfüllen und nicht als dreckige Euro 5 Karre die Luft für den kleinen Verschmutzen. Am besten ist natürlich, wenn es gar kein Diesel ist, sondern ein Hybrid. Und das Wasser bitte nicht von Nestlé...
Da hatte ich mir das Isofix Thema dann gespart, der wird nie Laster fahren dürfen...
Mein anderer Neffe schläft am liebsten im Manta, der braucht kein Isofix, da reicht n Beckengurt... Den hab ich für 15€ auf Ebay gekauft und drangeschraubt... Ist sogar E Prüfzeichen aus derTürkei drauf.
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Lassie
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Re: Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#11 Beitrag von Lassie » 2018-06-13 9:53:04

Huhu,

jetzt oute ich mich als Mega-Rabenvater. Wir sind mit unseren Kids quasi von Geburt an unterwegs gewesen: unsere Tochter ist in Jakarta geboren, unser Sohn in Deutschland, aber als er 5 Wochen alt war sind wir nach Shanghai umgezogen. Beide Kinder waren immer viel mit uns unterwegs: egal ob im Maxi-Cosi, Reisesitz, Babytrage, Babybett - sie waren immer dabei. Und nicht immer in einem Hochsicherheitssitz festgeschnallt in einem Hochsicherheitsauto im 5 minütigen Radius rund um Notärzte und Kinderspezialisten ;)
Wir sind viel gereist, viel gefahren, viel unternommen etc. Wichtig: Reisetempo und Reiseintervalle nach Möglichkeit den Bedürfnissen der Kinder anpassen. Waren wir im Womo unterwegs: wenn sie schlafen bin ich gefahren. Das Dieseltuckern und die Bewegungen halten die Kinder noch lange am Schlafen. Umsichtiges und vorausschauendes Fahren ist natürlich vorausgesetzt. Sind sie wach, wird gespielt, gegessen, getobt, gewandert, etwas unternommen - oder einfach mal in Ruhe gelassen.

Kinder sind nicht aus Zucker und haben eine Geburt überlebt. Wenn man ein wenig nach dem Nachwuchs schaut, gegenseitig etwas Rücksicht nimmt und nicht sein straffes Erwachsenen-Programm durchzieht kommen alle wunderbar zurecht. Und keine Angst: Kinder zeigen dir schon, was, wann und wie sie etwas wollen :ninja:

Viele Grüße
Jürgen
... was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest ?

Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
Erasmus von Rotterdam

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Re: Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#12 Beitrag von Schnecke » 2018-06-13 10:16:50

Ich würde auf die Möglichkeit einer Liegeposition achten. Evtl. sogar hinter den Frontsitzen. Da ist doch Platz. Zudem auch mal auf den Geräuschpegel achen. Nicht das die Mühle zu laut ist. Die Temperatur auch bedenken. Die Lütten können machmal schlecht mit hohen Temperaturen umgehen.

Ciao Ralf

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Re: Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#13 Beitrag von franz_appa » 2018-06-13 10:53:17

Hi
In den Temperaturen bei eurem Reiseziel sehe ich auch das größte "Problem".
Kann ja recht heiß werden - je nach Zeitraum.
Aber da gilt dann auch: oft den Schatten und die "Kühlung" suchen - und vielleicht kommt ihr dann wieder nur bis zur griechischen Grenze...
:D

Viel Spaß
natte
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Re: Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#14 Beitrag von Wilmaaa » 2018-06-13 11:42:09

Wenn man sich mal anschaut, wie in anderen Ländern/Kulturen Kinder transportiert werden (z.B. im Dokumentarfilm "Babys" sehr schön zu sehen, wie ein neugeborenes mongolisches Kind einfach dick eingepackt und dann mit aufs Moped genommen wird, um so nach Hause zu juckeln), dann ist es zwar sinnvoll, sich Gedanken zu machen, aber verrückt machen muss man sich nicht. Das Kind zeigt Euch schon, was es braucht.

Ich würde aber unbedingt, wie auch schon angesprochen, auf das Thema Lärmentwicklung bzw. Lärmschutz achten.
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Re: Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#15 Beitrag von Wilmaaa » 2018-06-13 11:43:53

Vielleicht ist dieser ältere Thread auch interessant, da geht's auch ums Reisen mit Baby: viewtopic.php?f=18&t=60492

Und noch etwas älter: viewtopic.php?f=16&t=34256
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Re: Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#16 Beitrag von Cj-Schrauber » 2018-06-13 21:27:29

Merci für die Tips ich sehe es genau so ein bißchen abweichen von der Norm schon bist a Raben vater :eek: dann Temperatur Thematik seh ich entspannt da wir Mitte September erst los wollen und Ende Oktober zurück Zeit ist uns relativ egal weil wir kein direktes Ziel haben sehn es eher als sternfahrt an der kleine darf denn Ton angeben Gelände wollen wir meiden und wenn es nicht zum umfahren geht wird auf schleichfahrt gestellt weil wie gesagt Zeit haben wir wir werden jetzt vorne eine Baby schale mit liegefunktion einbauen und hinten kommt ein sleeper rein der is bei einem Freund über ich werde auf jeden Fall berichten was sich Alls tauglicher erwiesen hat Geräusch Kulisse bin i gespannt aber so laut is unserer net und im Bauch taugt es im a :rock:

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Re: Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#17 Beitrag von Wilmaaa » 2018-06-13 21:39:26

Im Bauch sind die Umgebungsgeräusche aber von Natur aus gedämpft ;)
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Re: Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#18 Beitrag von Mark86 » 2018-06-13 21:45:36

Der wird den Ton schon angeben, so laut wie n angenervtes Baby ist nichtmal n V12 Motor ohne Auspuff...
Also einfach mal abwarten ;)
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.

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Re: Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#19 Beitrag von Cj-Schrauber » 2018-06-13 21:45:59

Ach nimm mir doch ned die Hoffnung :spassbremse: :D
Und laut der Hebamme sann die Geräusche im Bauch bei 80 dB da wird er sich im Fahrerhaus gleich wie daheim fühlen

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Re: Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#20 Beitrag von Wilmaaa » 2018-06-13 21:47:22

Man muss dem jungen Menschen aber nicht von vorne herein die spätere Schwerhörigkeit ermöglichen. Kann er, wenn er größer ist, durch die eigene Musikauswahl und Lautstärke dann selbst machen.
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Re: Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#21 Beitrag von meggmann » 2018-06-13 22:06:23

Ich bin jetzt auch nicht gerade von der in Zuckerwatte-einpack-Fraktion aber „in anderen Ländern geht noch viel mehr“ unterschreibe ich auch nicht - dafür sind die Unterschiede der Säuglingssterblichkeit zu deutlich.
Reisen mit Säuglingen geht - aber ich finde dann auch im Rhythmus des Säuglings. Nicht so viel fahren, eher nachts, langsam und vorausschauend, nicht zu unterschiedliche Tagesabläufe,....

Gruß, Marcel
- Punkt 1 erreicht, THW Iveco 90-16 ist zu Hause (07.11.2014)
- Punkt 2 erreicht, LAK 2 ist zu Hause (7.12.2014)
- Punkt 3 erreicht, geänderte Fahrzeugart begutachtet (19.01.2015)
- Punkt 4 erreicht, Eisenschwein ist zugelassen (17.03.2015)
- Punkt 5 erreicht, Umbauten am "Trägerfahrzeug" beendet (12.04.2015)
- Punkt 6 erreicht, H Gutachten erteilt (15.12.2015)

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Re: Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#22 Beitrag von saubaer » 2018-06-13 22:23:43

Ich stehe noch vor der Herausforderung unsere kleine Merle mit in den Daf mitnehmen zu können - die modernen Sitze sind höher als der Platz zwischen Sitzfläche vom extra eingebauten Espace-Sitz und Dach :wack:

Da werde ich auch noch einen Isofix-Bügel besorgen und verbauen müssen...

Jedenfalls, wir sind mit unserer kurzen schon sehr viel so gereist - schon alleine der Opa in Potsdam erfordert von Köln aus einige Fahrten! Super Erfahrungen haben wir mit dem Kiddy Evoluna i-Size gemacht. Bei dem kann man den Bügel nach vorne schwenken und dadurch der kleinen eine bequeme Liegeposition einstellen. Grob gesagt, aus den empfohlenen 2 h durchgehender Fahrzeit wurden so locker vier. Das hat sich jedenfalls sehr bewährt, schon die ersten Fahrten, die teilweise Staubedingt acht, neun Stunden dauern konnten, hat sie alle problemlos mitgemacht.

Übrigens, meine väterliche Elternzeit habe ich in ihrem 10. und 11. Lebensmonat genommen - da waren wir mit ihr acht Wochen Down-Under und das war eine der besten Entscheidungen die wir überhaupt treffen konnten (meine unsere Kinderärztin auch)! Beim Fliegen sind die unter einjährigen überhaupt kein Problem, wenn man geschickt bucht, bekommt man Sitze in erster Kabinenreihe und ein Bassinett an der Wand für die Kurze (leider wird sie da aber nicht mehr hineinpassen....), die Stewardessen waren alle extrem hilfreich und versorgen einen gerne mit Nahrung und Nappies (btw, die in Australien waren besser als alle Pampers hier...).

Im Wohnmobil dort machte sie auch alles mit, das einzige wirkliche Problem war nur, dass wir für den Transfer zum Flughafen in Melbourne kein Taxi mit Kindersitz mehr bekamen, nachdem das Wohnmobil abgegeben war. Lösung war dann der Kinderwagen im Bus.

Für sowas haben wir nun bei unserem Zweitauto einen HY5 von "nachfolger" angeschafft. Ein neuer Sitz, der sehr pfiffig ist: mit einer eigenen Luftpumpe wird der nämlich aufgeblasen und hat (demnächst) auch eine Flugzeugzertifizierung. Ohne Luft lässt der sich easy als Handgepäck mitnehmen.

Cj-Schrauber
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Re: Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#23 Beitrag von Cj-Schrauber » 2018-06-13 22:47:50

Ja ich sehe es auch so der kleine gibt denn Ton an und und wenn man die Reise Geschwindigkeit anpasst ist die Lärm Belästigung wirklich im Rahmen

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Landei
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Re: Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#24 Beitrag von Landei » 2018-06-14 1:01:20

Mit 3 Monaten haben unsere Kinder einen Großteil ihres jungen Daseins entweder in ihrer Wiege oder im Kinderwagen verschlafen.
Das Kinderwagenoberteil haben wir mit einem Kuhstrick irgendwie im Fahrzeug festgefriemelt. Es war der leiseste Ort im gesamten Auto, speziell wenn der Sonnenschutz hochgeklappt war.
Bei der Gefahrenabschätzung zwischen unserer Kuhstrick im Lkw Variante und der Hightech Kinderschale im 10 Sterne Crashtest Gewinner Pkw halfen uns Filme wie dieser.
https://www.youtube.com/watch?v=JVZgJwFV0u4
Man achte auf den Kopf des Lkw Fahrers, der sich kaum nach vorne bewegt.
Allerdings wäre bei uns wegen viel größerer Reifen und einer Haube die Frontscheibe wohl eher heile geblieben. Gegen einen anderen Lkw hat man auch im Lkw keine Chance, selbiges gilt für Kontakte mit Bäumen.
Oder der hier:
https://www.youtube.com/watch?v=rFLkSqcfpQI
Aussage bei 2:11

Das kann man gewiss völlig anders sehen und dabei nicht unrecht haben. Aber die eigene Verkehrssozialisation mit einer Fußbank auf dem Roller zwischen Papa und Lenker oder das Schlittenfahren nachts ohne Sturzhelm haben da nachhaltige Auswirkungen.

Wenn ein Maxi Cosi oder eine ähnliche Babyschale für die Wirbelsäule nicht gut ist, dann wäre für mich nach wie vor das halbwegs vernünftig fixierte Kinderwagenoberteil die bessere Wahl. Vernünftig fixiert kann ja trotzdem bedeuten, dass man unter dem Kinderwagen noch flauschige Decken oder sogar einen Lattenrost mit Matraze hat, die eine weiche Federung bewirken.
Das Schubbern und sanfte Ruckeln beim Fahren massieren übrigens die fiesesten Blähungen hinaus (aber das weiß ja jeder selbst...)

Zur Temperatur:
Auf einer Libyentour war das jüngste Kind im Troß jünger als ein Jahr. Fahrzeuginnentemperaturen lagen teilweise bei 50°C. Ich möchte hier jetzt keine Kinderbilder veröffentlichen aber die Botten hatten lang Spasss, auch weil wir mehr gerastet als gefahren sind. Das Verblüffende ist nämlich, dass man schon nach wenigen Kilometern wieder runderherum eine neue Umgebung hat, die auch für die Erwachsenen von Interesse sein kann. Und die Fahrten bei Nacht, nonstop über die fast autoleeren französischen Autobahnen bis an die Côte während die Familie kuschelig in den Betten schlief, waren im Nachhinein einfach Highlights.

Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass sich das die Kundenberaterinnen in Kinderläden nicht so richtig vorstellen können. Die sollen ruhig weiter Kinderwagen mit Handyhalterung und Aschenbecher am Griff verkaufen. :p . Die sind bei uns hier der Verkaufsrenner.

LG
Jochen Rabe

P.S. assa länds, assa sitts

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Re: Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#25 Beitrag von hanstholm » 2018-06-15 12:33:57

Moin,
ich kann keine Erfahrung aus der Neuzeit ,mit eigenen Kindern die uns leider verwehrt blieben, geben.
Meine Eltern haben mich ( 4 Monate alt) Anfang der sechziger Jahre im Käfer zum Zelten im Frühjahr in den Bayrischen Wald mitgenommen, im Juni ins ehemalige Jugoslawien bis nach Kotor auch im Käfer. Mit 2 Jahren im Bulli T1 bis ans Nordkap, usw.
Ich kann nicht feststellen das ich Schaden genommen habe ,außer vielleicht dass ich in meinem Leben noch nie einen Hotelurlaub gemacht habe und von dieser Art des Reisens nie wieder los gekommen bin.
Kinder sind nicht so empfindlich und brauchen nicht in Watte gepackt werden. Ich denke gesunder Menschenverstand gepaart mit entsprechender Aufmerksamkeit und Liebe , die garantiert alle von uns die so reisen haben , und alles ist gut. Das sagt übrigens meine Frau die Hebamme ist.
Schönes Reisen,
Grüße,
Stef

DäddyHärry
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Re: Nachwuchs kommt wie transportieren auf der langen Strecke

#26 Beitrag von DäddyHärry » 2018-06-18 8:46:16

Jau, Wilmaaa, den Film sollte man den Helikoptereltern als Zwangsschulung verordnen...
:angel: :totlach:

Gruß Härry
Die Bundesfamilienministerin warnt:
Fläschchengeben führt bei Vätern zum Auftreten von Stilldemenz!

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