Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

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LutzB
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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#31 Beitrag von LutzB » 2018-04-20 20:12:29

urologe hat geschrieben:
2018-04-20 20:02:23
Ich finde eher positiv , daß sich ein "tour-guide" auch noch für Dinge verantwortlich fühlt , die mit seiner Aufgabe nichts mehr zu tun haben.
Da weiß ich von mindestens zwei weiteren hier im Forum, die es aber nicht zur kostenlosen Werbung nutzen.

Lutz, der zum Thema Eigenwerbung hier jetzt alles geschrieben hat.
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Pirx
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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#32 Beitrag von Pirx » 2018-04-20 20:51:30

Hallo Beate!

Vorweg: ich finde Deinen Beitrag gut!

Aber zur Einordnung und persönlichen Bewertung fehlen mir noch ein paar Infos. Möchtest Du mir/uns diese geben?
rainbow hat geschrieben:
2018-04-20 11:56:09
Bevor es zu Verwirrung in Sachen verhalten führt möchte ich wirklich darum bitten nur fundiertes Grosskatzenverhalten mitzuteilen was aufgrund von eigenen Erfahrungen und/oder wissenschaftlichen Nachforschungen bestätigt wird.

In der Tat ist dies ein außergewöhnlicher Einzelfall und wir diskutieren das alle ausführlich hier.
Klingt irgendwie nach Wissenschaftler (vielleicht Verhaltensforscher?)? Wer ist wir? Und wo ist hier?

Pirx
Der mit der Zweigangachse: 15 Vorwärtsgänge, 3 Rückwärtsgänge, Split, Schnellgang, Differentialsperre
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urologe
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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#33 Beitrag von urologe » 2018-04-20 21:19:56

Herzlichen Dank , Pirx,
das war auch mein Gedanke und ich hoffe inständig , daß jetzt eine geballte Ladung Kompetenz sich outet .
LG
Ralf
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Pingu
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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#34 Beitrag von Pingu » 2018-04-20 22:50:50

Weiterhin möchte ich darauf hinweisen, dass diese "Schlaumeierinformationen" im wesentlichen auf die Freunde aus Namibia zurückgehen. Diese Freunde sind in Namibia geboren und aufgewachsen. Diese Freunde haben auch Ausbildung in anderen Ländern genossen. Diese Freunde sind in Namibia und allen angrenzenden Ländern als Tourguides zu buchen. Es sind also Menschen, die wesentlich mehr Erfahrung haben mit dem Land als viele, die nur 2 oder gar 3 Monate mal unterwegs sind.
Im Gegensatz zu anderen habe ich eben aus Werbungsgründen gerade keine Namen genannt und werde es auch nicht.

Ich lasse dann die anderen Schlaumeier mal alle unter sich.

Thilo

PS: Außerdem ist einfach so, dass wie hier schon angesprochen, Tiere nie das Problem sind. Es sind immer die Menschen. Tiere sind, wenn sie den Menschen nicht kennen scheu. Nur wenn sie den Menschen kennen, können sie agressiv werden. Ob das die Leoparden hier betrifft oder die Bären in US-Nationalparks oder die Waschbären in Deutschland.

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carasophie
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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#35 Beitrag von carasophie » 2018-04-21 0:27:15

Pingu hat geschrieben:
2018-04-20 22:50:50

PS: Tiere sind, wenn sie den Menschen nicht kennen scheu. Nur wenn sie den Menschen kennen, können sie agressiv werden. Ob das die Leoparden hier betrifft oder die Bären in US-Nationalparks oder die Waschbären in Deutschland.
Falsch. Definitiv falsch. Viel zu kurz gedacht, zu stark vereinfacht und wissenschaftlich nicht haltbar.

Es geht hier nicht um eine Bewertung zwischen "scheu" oder "nicht scheu" (was von Dir auch noch mit "aggressiv" komplementär besetzt wird - da gibts aber sehr viele andere Möglichkeiten dazwischen), sondern es geht um Verhalten. Das wird nicht mit "scheu oder nicht scheu" bewertet, sondern analysiert. Verhalten ist hochkomplex und wird unter anderem von Motivation, Bedürfnissen, Erfahrungen, Hormonen, - und in diesem Fall vermutlich dramatischen Antezedentien beeinflusst. Welche Antezedentien haben in dieser Situation wohl dazu geführt, dass ein Tier, das, wie vorher schön von Beate erklärt wurde, normalerweise extrem früh mit Meideverhalten gegenüber Menschen reagiert - jetzt dieses Verhalten nicht mehr ausgeführt hat?

Die Frage ist hochinteressant.
Grüssle, Bärbel

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Olli Carstens
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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#36 Beitrag von Olli Carstens » 2018-04-21 11:05:29

OK, hoch interessant! Wirklich! Aber nun appelliere ich an die Fachleute, sich doch bitte mit den Fachbegriffen zurückzuhalten. Wenn Ihr etwas für alle wissenschaftlich mitteilen möchtet, so bitte auch für alle verständlich! Was ist "Antepeserpentin"...? Ich kann jetzt nicht in den Originaltext zurück! Habe diesen Begriff noch nie gehört! Muß ich ihn gooooogeln? Oder erklärt es mir einer hier an Ort und Stelle? Olli
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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#37 Beitrag von ami » 2018-04-21 13:28:30

Hallo zusammen

ich finde die meisten Beiträge zu diesem Thema doch etwas daneben. Die ganzen Spekulationen was die Reisende verkehrt gemacht haben können, sind Quak und Vorwürfe überhaupt nicht angebracht.

Entscheidend ist doch, dass der Zwischenfall nicht tödlich war und ein Rückflug nach der Erstversorgung organisiert wurde. Wenn sich dann noch ein Guide um alles kümmert, Zwischenstände abgibt und auch die Rückführung des Fahrzeuges in die Hand nimmt, dann hinterlässt das bei mir ein Gefühl, dass man in solchen Situationen nicht alleine ist. Das ist dann auch keine unlautere Werbung, da gibt es hier doch einige, die für ihr Produkt intensiver werben.

Ich reise die meiste Zeit solo und habe mich im Unimog, schon alleine durch die Höhe der Fenster, immer sicher gefühlt. Ich plane grade den neuen Sprinter für mich umzubauen, weil es einfach bequemer ist und mir diese Form des 4x4 von Iglhaut und Oberaigner ausreicht. Die Fenster werden beim Sprinter deutlich tiefer sein und ich liebe grosse Fenster. Ich würde mir am Beispiel dieses Unfalls nun eher eine Diskussion wünschen, was man besser machen könnte. Die Fenster vergittern, damit sie aufbleiben können, ähnlich diesen klemmbaren Hundegittern oder kleine Fenster so in der Grösse wie sie im Defenderdach verbaut sind oder diese Schiebefenster wie sie von der Ladefläche zum Fahrerhaus oft noch gibt usw. Kann man wirklich noch Nachts kurz an den Baum zum Pinklen oder sollten wir doch lieber unsere teuren und nach langen Überlegungen eingebauten Toiletten nutzen?

Wie mache ich vielleicht besser und komme selbst nicht in so eine Situation. Das sollte uns bewegen. Wobei klar sein sollte, dass es absolute Sicherheit nie geben wird.

Allen betroffenen wünsche ich Gute Besserung, körperlich wie geistig, denn die Partnerin dürfte auch mit den Nerven am Anschlag sein.

ami

extrememory
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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#38 Beitrag von extrememory » 2018-04-21 15:30:02

So bedauernswert und ungewöhnlich dieser Zwischenfall auch ist -
es bleibt immer ein Restrisiko - ob nun Autounfall, Krankheit oder Sonstiges was das Leben
bedroht oder stark beeinflusst.
Man kann sich dagegen nicht schützen - man kann nur eine gewissen Vorsicht und Vernunft walten lassen
und hoffen das nichts passiert.
Der Aufwand für alle Eventualitäten gerüstet zu sein verhindert ja schon fast das Reisen oder normale Leben.
Es werden in Deutschland Menschen von Hunden tödlich verletzt - also ist auch der vermeintlich sichere Ort
nicht immer sicher.
Das Lebensrisiko ist nunmal ständig vorhanden.
Mal ist die Gefahr näher mal ist sie weiter weg - aber man kann sich dem nicht entziehen.
Ohne die genauen Umstände zu kennen kann man solche Situationen doch gar nicht ausreichend beurteilen.
Ich stelle fest das wir immer mehr in eine Vollkaskomentalität abrutschen - es muss doch jemand Schuld sein -
und jemand muss doch zur Verantwortung gezogen werden - gibt es eine Versicherung oder jemand der für den Schaden aufkommen muss.
Das das Leben einfach "unglückliche" Umstände aufweisen kann oder eine Verkettung solcher unglücklichen Zufälle geschehen sollte man sich
immer wieder bewußt machen.
Aber deshalb genieße ich meine Leben trotzdem ;)

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roman-911
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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#39 Beitrag von roman-911 » 2018-04-21 17:39:12

Was die Werbung von MA-FRA betrifft bin ich ganz beim Lutz...
Mafra hat sich zwar Mühe gegeben, aber wenn man länger in den entsprechenden Foren unterwegs ist,
trifft man immer wieder auf manipulative Werbung/Aufmerksamkeitsmachung von Manfred, da ist er ganz modern... :wack:
Werbung In Foren ist ein dünnes Eis...
aber die Forumseigentümer sind sich dessen bewusst und haben ja auch schon reagiert.

Fehler bei den wirklich bedauernswerten Betroffenen kann ich nicht erkennen...!

Handyempfang im Kuiseb dürfte trotz des Sendemastes (Handy und Flugverkehr) nahe Mirabib nicht vorhanden gewesen sein.
Ob die Dame mental noch in der Lage gewesen war den LKW zu steuern, ob Sie den LKW grundsätzlich fahren konnte, ob sie nicht die ganze Zeit alle Hände zu tun hatte aus dem Schlaf gerissen
das "Richtige " zu tun, das ganze Adrenalin... angesichts explizierter Verletzungen (skalpiert), Blutung zu stillen, Mann bei Bewusstsein halten...das können wir nicht beurteilen,
aber es hat jedenfalls geklappt !!!
Ich hoffe meine Reisepartner haben das im Extremfall auch drauf.

Mein allergrößter Respekt hierzu !
Ein Kumpel von mir, ein "harter" Brocken wird fast ohnmächtig wenn er Blut sieht...muss nicht mal sein eigenes sein...handeln kann er dann nicht... :eek:

Was den Durchgang (vorhanden?) betrifft könnte dieser Vorfall die Diskussion darum verändern...
Gebracht wurde ein Wildtier-ums-Auto-Argument schon vor Jahren, wurde aber immer ein bisschen als Theorie belächelt...
Menschliche Raubwesen waren diesbezüglich immer im Focus...

@ Pingu: das ein Leopard in ein Wohnmobil möchte weil es dort Wärme und Futter gibt (Herbst) halte ich bei einem normalverhaltenen Leoparden für ausgeschlossen.
Gerade Leoparden sind extrem menschenscheu...ich habe noch nie einen "Live" gesehen...
Aber mein Wissen ist allgemein und lückenhaft und "Normalität" gibt es imho in Afrika schon dreimal nicht.
Wir habe Namibia insgesamt 12 Wochen bereist...das ist nichts...aber ich bin mir sicher mehr im Outback gewesen zu sein als so mancher Windhoeker...
Insofern ist die Aussage eines Einheimischen kein Qualitätsurteil...es gibt doch einige (weiße) Namibier die den Komfortbereich nicht verlassen wenn sie nicht müssen...wenn es wirklich Tourguides sind
gilt natürlich Anderes...

@ Beate: Hast Du was mit der Wildcat Foundation (Okonjima)zu tun ?


Grüße Roman


P.S.: Ich habe mich immer gewundert das es nicht mehr Meldungen über Unfälle etc. nach Europa schwappen....die meisten Touris die wir getroffen haben waren sehr naiv.
Da herrscht oft ein Gedanke wie : Ich habe hier Premium bezahlt (bis 500 € /Nacht) da gebe ich die Verantwortung an der Rezeption ab.
die Resort Hopper...da gehen für 2 Wochen "Nature wildlife " locker 10-15000 € über den Tisch...Risikobewusstsein ...null...(bei vielen )

In einem Resort wo wir die campsite genutzt haben bin eines nachts fast über 2 frei herumlaufende Geparden gefallen die zur Belustigung der Allinclusive-Gruppen gehalten wurden...
Ehrlich gesagt war das der Schreck meines Lebens...
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roman-911
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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#40 Beitrag von roman-911 » 2018-04-22 19:30:25

https://www.youtube.com/watch?v=iwJGljDjnC8

Achtung ! kein Blut aber böse Bilder...link aus einem anderen Forum...
Ein Video was mir sagt das mein bisheriges Wissen über Leoparden nix gilt...untypischer geht es ja gar nicht mehr...

Wobei der Guide (lt. seines Auftrages) ja noch versucht dem Tier aus dem Weg zu gehen...
Der silberne Van überfährt das Tier sinnloserweise...
Das Video zeigt aber auch dass Wildtiertourismus/Nationalparks schon in sich eine heikle Sache sind...
Werden die Tiere geschützt oder die Touriherden kanalisiert...?
nichtnurundodervielleichtauch....wahrscheinlich,...

In den Nationalparks darf man das Auto nicht verlassen....warum ?...weil die Tiere an Menschen gewöhnt sind.
20 km nebenan außerhalb des NP ist die Tierwelt ähnlich vertreten, aber scheinbar anders gestrickt...? nö, es kann nur keiner verantwortlich gemacht werden...weil TIA*
Wir waren im November 5 Wochen in NAM aber nur 2 Tage im Etosha, weil uns gerade das genervt hat im Zusammenhang mit Szenen wie im Video und einfach massenhaft Menschen.
Wir hatten im oberen Horuasib und Hoanib tolle Tierbegegnungen.... da waren wir extrem zurückhaltend und vorsichtig (Elephanten, Rhinos)... aber...wir waren viel zu sorglos am Abend...
Auf der Campsite(wild) mit Lagerfeuer denkt man "menschliches Territorium " für eine Nacht ...bis man am nächsten Morgen die handgroßen Löwenspuren findet...
das ist nur einmal passiert...
sagt aber genug ...
in der Sahara z.B. ist auch klar das die gesamte örtliche Tierwelt nachts vorbeigeschaut hat...die haben aber keine Reißzähne und wiegen 70 -100 kg ...

...je nach Gegend ist für die Zukunft nachts pieseln ein Balanceakt am Rand vom Dachzelt und das ist gerade mal 2 m hoch.
wenn das Feuer ganz aus ist...drinnenbleiben !
Zu glauben das man die Umgebung scannen kann ist naiv...

Dennoch...es passiert scheinbar erstaunlich wenig in dieser Hinsicht angesichts der vielen Touris die z.Zt. durch Namibia gedrückt werden...
da ist eine Tour mit Ollie im alte Mag natürlich eine ganz andere Veranstaltung...aber...die Frage an Olli...
was sagst Du Deinen Gästen über das Verhalten am Abend oder nachts...und wie sieht das dann aus 3 Flaschen Wein später...?

Grüße Roman

*This is Africa

P.S. Ollie über eine Maggie-Tour durch Nam müssen wir wohl mal palavern....nächstes Jahr oder so...
Deinen Deutz habe ich schon zweimal "gesichtet" einmal auf der Bahn (A1) nähe Mariental und ich verstehe gut das Du auf Signale von Leihcruisern
nicht reagierst... :)
P.P.S: ich sehe uns in NAM auch als Touristen .... halt ein Einzelner und keine Truppe....
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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#41 Beitrag von Tasmane » 2018-04-26 16:13:10

Nur wenn sie den Menschen kennen, können sie agressiv warden...
Ich lasse dann die anderen Schlaumeier mal alle unter sich....


Pingu,

Ich werde bei dem Schwachsinn von Dir aggressiv...., mir sind die Schlaumeier noch lieber als so Du !
Wenn man keine Ahnung hat und nur rumplappern will, einfach mal das Maul halten !

...unfassbar...

Tasmane
Zuletzt geändert von Wilmaaa am 2018-04-26 17:01:07, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Beleidigungen gelöscht. Kein Grund, hier so auszuteilen. Wenn Ihr etwas miteinander zu klären habt, nutzt bitte die PN-Funktion.

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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#42 Beitrag von meggmann » 2018-04-26 16:44:14

Mannmannmann....
kommt mal alle runter.
Da ist jemand schwer verletzt und ob sich die große Katze scheu, nicht scheu, gestört, krank oder was auch immer verhalten hat ist dem geschädigten sicherlich egal. Es ist passiert und es sollte einen mahnen, das Leben mit Risiken verbunden ist. Ob ein Tier "in der Regel" scheu ist, ist im Einzelfall egal - wenn ich auf die "normaler Weise scheue Schlange" trete beißt sie halt zu. Selbst eine nicht aggressive Biene sticht mich, wenn ich zur falschen Zeit am falschen Ort bin.
Sich von den Einheimischen ein paar Tipps abholen kann sicherlich nicht schaden - die Gefährdung ausschließen kann man nicht. Und das ist aus meiner Sicht für annähernd alle Situationen "in der Fremde" übertragbar. Ob ich nun einer Großkatze über den Weg laufe (oder die meinen Weg kreuzt) oder ob ich zur falschen Zeit in einer "gefährlichen Gegend" innerhalb zivilisierten Gebiets unterwegs bin - kann beides böse ausgehen.
Ich habe oft das Gefühl, dass mit den ganzen Naturreportagen und dergleichen die Menschen den Bezug verloren haben - sieht im Fernsehen (Internet) immer alles so niedlich aus und es passiert ja nix. Das sind dann die gleichen Menschen die in der Schweiz unbedingt über eine Alm laufen und Kühe mit Jungtieren streicheln wollen - geht auch mal in die Hose. Ich meine damit explizit nicht den Geschädigten hier, sondern es schleicht sich so eine Pseudo-Sicherheit ein. Aber solche Vorfälle passieren - nicht in der Reportage aber im wirklichen Leben.

Ich kann im vorliegenden Fall kein fahrlässiges Verhalten erkennen - selbst wenn, würden die Schmerzen oder das Trauma dadurch geringer? Leben heißt immer der Gefahr des Sterbens ausgesetzt zu sein - sich deshalb verstecken? Nein.

Gute Besserung an alle Betroffenen!

Gruß, Marcel
- Punkt 1 erreicht, THW Iveco 90-16 ist zu Hause (07.11.2014)
- Punkt 2 erreicht, LAK 2 ist zu Hause (7.12.2014)
- Punkt 3 erreicht, geänderte Fahrzeugart begutachtet (19.01.2015)
- Punkt 4 erreicht, Eisenschwein ist zugelassen (17.03.2015)
- Punkt 5 erreicht, Umbauten am "Trägerfahrzeug" beendet (12.04.2015)
- Punkt 6 erreicht, H Gutachten erteilt (15.12.2015)

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advi
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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#43 Beitrag von advi » 2018-04-26 20:32:12

Ich habe keine Ahnung vom Thema, schon zugegeben.

Wir werden wohl über Sylvester organisiert in die Serengeti fahren ohne eigenes Fahrzeug.
Dort werden wir im Zelt mittendrin schlafen.
Der Veranstalter macht das seit über 25 Jahren und meinte es wäre kein Problem, da die Wildtiere Abstand halten würden.
Man dürfe sich aber nicht wundern, wenn man nachts auf die Toilette geht, das alle Augen auf einen gerichtet sind. Es hat wohl noch nie einen Unfall gegeben....

In eingezäunten Bereichen würde es mehr Probleme geben, weil die Tiere keine natürlichen Lebensrhytmus haben.
Frank

Unserer heißt Alladin und ist ein MAN LE220 mit ausgebautem Kühlkoffer

Ausbau siehe http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... 35&t=55758

Meine Gedanken zu wie viel Expeditionsmobil ist nötig http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... 18&t=75381

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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#44 Beitrag von wohnmog » 2018-04-27 1:53:11

Kann Dich beruhigen, haben immer in Ostafrika im Zelt geschlafen!
Einmal hatten wir am Rand der Mara gezeltet. Nachts wurde es unruhig... wir haben kurz durch ein Loch im Reisverachluss geschaut, und festgestellt dass eine Herde Büffel uns bewacht, zum Teil keine 5 m vom Zelt weg. Zum pinkeln wollte keiner mehr.... Ja, der Busch hat viele Augen nachts...
Genieß die Tage und vertrau den Jungs, die sind auch nicht lebensmüde.
Grüße
Markus

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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#45 Beitrag von Seapilot » 2018-04-28 8:10:29

Wenn ich von solchen Vorfällen lese, dann stellt sich mir immer die Frage was kann ich oder ein Anderer in so einer Situation tun. Einer sprach es an z.B Signalpistole einsetzen. Vermutlich ginge auch Pfefferspray. Die beiden Utensilien können aber beim Reisen Probleme verursachen da in manchen Ländern verboten.
Gibt es noch irgendwelche Ideen die praktikabel sind ? Ich versuche aus Unfällen anderer immer für
Mich auch Strategien zu entwickeln.

Knut

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FSausS
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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#46 Beitrag von FSausS » 2018-04-28 9:33:03

Hallo,
ich denke Pfefferspray wäre in der o.g. Situation als "Gegenwehr" ungeeignet gewesen da der Leo ja schon am Kopf hing.
Ein Signalgeber mit Licht und Knall hingegen hätte das Tier vielleicht irritiert und er hätte vom Opfer abgelassen. Diese Signalgeber sehen nicht aus wie eine Signalpistole sondern ehr wie eine Spraydose mit Handschlaufe.
Wir fahren schon seit Jahren eine kleine Dose Pfefferspray griffbereit in der Fahrzeugtür spazieren und hatten noch nie Beanstandungen. Allerdings handelt es sich auch um eine kleine Spraydose die ehr unauffällig ist. Ich hab abschliessend noch keinen Entschluss gefasst, aber ich denke ich werde mir so einen Signalgeber zulegen. Wer jetzt bedenken hat wegen Mitnahme im Flieger - solche Signalgeber kann man sicher auch vor Ort im Bootsbedarf erwerben.

Eins möchte ich an dieser Stelle noch anmerken - man kann einfach nicht für jede Gefahrensituation gerüstet sein! Ein Risiko bleibt immer, das kann sich jeder Hobbystatistiker ausrechnen. Selbst im vermeintlich sicheren Zuhause verunglücken tödlich fast 3x so viele Menschen wie im Strassenverkehr umkommen (in D).

Wir befahren jedes Jahr für ein paar Monate den südlichen Teil Afrikas (RSA, Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik). Zwischenfälle gab es genug - sei es nun ein Überfall, Verdacht auf Malaria, Stich eines Skorpions usw. Es liegt in der menschlichen Natur unangenehme Vorfälle im Laufe der Zeit zu verharmlosen und es hat sich (wieder) eine gewisser Grad an Unbesorgtheit eingeschlichen. Afrika ist in vieler Hinsicht einfach gefährlicher als Westeuropa. Solche Zwischenfälle erinnern einen daran und ich werde zukünftig wieder mehr Vorsicht walten lassen!

Grüßle
Frank
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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#47 Beitrag von Seapilot » 2018-04-28 9:54:47

Frank die kleinen Dinger für Sporrboote kenne ich. Damit kannst Du aber keine Wirkung am Gegner erzielen. Dafür sind sie zu unpräzise, eher gefährdest Du im konkreten Fall das Opfer, und ob der arme Mann durch Pfefferspray wirklich gelitten hätte? Ich denke das hätte er in Kauf genommen. Nur diese kleinen Döschen bringen da wenig. Es gibt in Kanada diese fast wie kleine Feuerlöscher aussehenden Pfeffersprays. Nur wie gesagt selbst in Europa nicht überall zulässig so etwas an Bord zu haben. Und bei Signalpistole dachte ich auch eher an die aus der Berufsschifffahrt. Damit kann man leidlich gut zielen und damit einem Gegner im Sinne des Wortes einen überbrennen. Das können üble Waffen werden. Und daher auch nicht überall und für jeden legal.
Ob wohl Trillerpfeife in dem Fall etwas bewirkt hätte?

sunshine
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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#48 Beitrag von sunshine » 2018-04-28 13:16:21

...vielleicht wäre eher ein Taser effektiv, der ist im südlichen Afrika meines Wissens legal und hätte auch bezüglich anderer, wesentlich wahrscheinlicher eintretenden Gefahren, einen Multi-Use. Meiner hat bei einem Zweibeiner der 80kg-Gewichtsklasse zuletzt in Nigeria hervorragend funktioniert :D, zugegebener Weise gehörte da aber auch wie immer Glück im Unglück mit dazu.
Das Gerät aber in dem beschriebenen Fall griffbereit in der Nähe zu haben, erfordert wiederum großes Glück.
Zuletzt geändert von sunshine am 2018-04-28 20:20:54, insgesamt 1-mal geändert.

Seapilot
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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#49 Beitrag von Seapilot » 2018-04-28 18:33:07

Zumal die arme Frau ja nicht ständig so ein Gerät, erst recht des Nachts, wohl kaum am Gürtel trägt, und sie damit beschäftigt war den Gatten zu sichern. Denke auf so einen blöden Zufall kann man sich nicht vorbereiten.
Ergo für mich bedeutet das in ähnlicher Umgebung mit größeren Raubtieren Fenster nur gesichert auf Kipp öffnen. Oder Fenster zu, Klimaanlage an und Generator laufen lassen. Der Lärm und die Dieselabgase dürften wenig einladend wirken. Im Innenraum ist der Geräuschpegel subjektiv erträglich

JoSuPa
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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#50 Beitrag von JoSuPa » 2018-04-28 21:25:47

Nach dem lesen der vielen kommentare bestaetigt sich mein erster eindruck: der unfall hat realistisch gesehen nicht verhindert werden können, es war eben ein unfall ohne irgend ein selbstverschulden.
Selbst mit ev. zur verfügung stehenden waffen, aber wer geht schon ein fenster schliessen mitten in der nacht und nimmt gleich die waffe mit, schliesslich waren die leute ja auch in einem recht sicheren fahrzeug.
Ich denke die frau welche nicht fahren konnte oder wollte hat eher ein grosses lob verdient als kritisiert zu werden, der anblick Ihres gatten dürfte ein schok gewesen sein.
Gruss John

Wanderduene
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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#51 Beitrag von Wanderduene » 2018-04-29 8:20:32

Ein sehr tragischer Unfall, keine Frage!
Da ich absoluter Hundefan bin, gerne mit Hund verreise, frage ich mich ob denn ein Hund eventuell diesen Unfall hätte verhindern können.
Nicht das der Hund das Wildtier angreift, sondern weil der Hund einfach besser ausgeprägte Sinne besitzt, dadurch alles viel früher wahrnimmt als ich und ich mich so nach seiner Reaktion richten kann. Ich selbst bin ein rechter Schisser wenn ich unterwegs bin, da ich gerne alleine stehe. Über die Jahre habe ich mir angewöhnt, selbst wenn ich beispielsweise in der Nacht zuhause spazieren bin und mein Hund irgend etwas anzeigt, im Grunde ein nicht typisches Verhalten zeigt worauf ich mir keinen Reim drauf machen kann weil ich eben nichts bemerke, ziehe ich mich zurück. Ich habe keine Ahnung ob mein Hund ein buddelndes Mäuschen anzeigt oder aber einen Menschen der in der Ecke kauert. Einmal habe ich doch mitbekommen weshalb mein Hund was anzeigt. Da hat im Spargelfeld jemand zwischen den Spargelhügel gelegen, welche Absichten oder ob überhaupt Absichten vorhanden war, weiss ich nicht. Derjenige kann auch problemlos ein Päuschen auf dem Heimweg von der Kneipe gemacht haben. Wie gesagt, ich ziehe mich zurück und gut ist.
Da ich bisher Afrika nur theoretisch kenne, in naher Zukunft aber eine Tour in den Senegal machen werde, ob es dann noch weiter geht wird sich zeigen, würde mich eure Meinung interessieren.

Gruß
Matthias

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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#52 Beitrag von Andy » 2018-04-29 10:09:18

Moins,

Nun ja, so ein hundi schlägt auch früher an.

Unserer knurrte schon, als ein auto 800 m weiter weg war und auf uns zu kam. Mir fiel das auto bis dato nicht auf.

Ob das was bei ner wildkatze, die wohl gestört war hilft?

Hauptsache die leute verkraften alles und der gute mann ist nicht zu sehr entstellt.

Vg
Andy
Kein Zaster aber zwei .. äh nee jetzt drei .........ups jetzt vier Laster - bald wieder nur drei-- jetzt sind nur noch zwei -- nu doch wieder drei :) .... und auf einmal sind es zwei;)--arrgh jetzt wieder drei--und es sind jetzt nur noch zwei---

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micha der kontrabass
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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#53 Beitrag von micha der kontrabass » 2018-04-29 10:20:12

Die Erfahrung mit dem Hund, der sich auffällig verhält, habe ich ähnlich auch gemacht, allerdings mit unserem Kater.

Der ist, als er noch jünger war, gerne mit uns spazieren gegangen, auch längere Strecken von zu Hause aus.

Nun gibt es bei uns ja auch einiges an Wildgetier, was durchaus für den Menschen gefährlich werden kann.

Bei einem dieser Spaziergänge hat der Kater dann mit allen Mitteln versucht, uns am Weitergehen zu hintern, bis wir schließlich nachgegeben haben, da uns das nicht ganz geheuer war und sonst eher untypisch. Als wir umgedreht haben, hat er sich zufrieden gegeben. Ob da jetzt ein Luchs, Bär, Wolf, was auch immer war wissen wir nicht, ist aber gut möglich.... mit Füchsen legt der Kater sich zur Not erfolgreich selber an, wie wir beobachten durften...

Falsches Verhalten mit (unerfahrenem) Hund kann aber die Situation auch verschlimmern, Hund stöbert Bär auf, sucht Schutz bei Herrchen, und bringt den Bär so gleich mit. Ohne Hund hätte man sehr wahrscheinlich vom Bär gar nichts mitbekommen.

Gruß
Micha d.k.
mit dem am nördlichsten stationierten Magirus Mercur!

Warum Dirigenten und Generäle so alt werden? Vielleicht liegt es am Vergnügen, anderen seinen Willen aufzuzwingen.
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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#54 Beitrag von hhermann » 2018-04-29 21:25:22

Hallo,

wir haben das Thema Hund und Reisen in Afrikas Wildnis ausgiebig diskutiert.

Einesteils ist es wohl richtig, daß unser Bello, wie sicher auch viele andere, rechtzeitig anschlägt, wenn sich draußen im Nahbereich des Wohnmobiles irgend etwas bewegt.
Das ist das Positive.

Allerdings können wir uns überhaupt nicht vorstellen, in der Wildnis, abends vor dem Schlafengehen noch mal mit Bello Gassi zu gehen, ein absolutes NoGo, denken wir.
Und die Toilette benutzt er noch nicht.
Also lassen wir das lieber mal.

Schönen Gruß hhermann

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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#55 Beitrag von Commanderbenz » 2018-04-30 21:45:34

Vom Thema “ Signalgerät“ im Auto möchte ich nochmal dringend abraten! Mein Signalgerät hat auf der Einreise von der Türkei in die Europäische Union in Griechenland für eine unangenehme Überraschung gesorgt. Hat mir eine deftige Anklage wegen illegalem Waffenbesitz, Waffenschmuggel und Hehlerei incl. 3Tage U-Haft eingebracht. Immerhin in allen Punkten freigesprochen worden, aber das Kasperletheater brauch ich kein zweites Mal. Die Waffengesetze sind im Ausland teilweise deutlich strenger. Und die Zellen eher afrikanisch als europäisch. AK47 und Signalpistole sind vor dem griechischen Gesetz absolut gleich, da gibt's juristisch keinen Unterschied. Also obacht was man so mitschleppt.
[quote="peter"]
Wenn man die Verkehrsituation (im Iran) vor sich einschätzt und von der allerdümmsten Möglichkeit ausgeht, liegt man eigentlich immer richtig.[/quote]

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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#56 Beitrag von OliverM » 2018-05-01 14:51:54

JoSuPa hat geschrieben:
2018-04-28 21:25:47
Nach dem lesen der vielen kommentare bestaetigt sich mein erster eindruck: der unfall hat realistisch gesehen nicht verhindert werden können, es war eben ein unfall ohne irgend ein selbstverschulden.
Selbst mit ev. zur verfügung stehenden waffen, aber wer geht schon ein fenster schliessen mitten in der nacht und nimmt gleich die waffe mit, schliesslich waren die leute ja auch in einem recht sicheren fahrzeug.
Ich denke die frau welche nicht fahren konnte oder wollte hat eher ein grosses lob verdient als kritisiert zu werden, der anblick Ihres gatten dürfte ein schok gewesen sein.
Gruss John
:unwuerdig: :rock:

Gruß
Oliver
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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#57 Beitrag von mafra » 2018-05-15 20:10:36

Wer alle Spekulationen ausschließen will, der sollte am 28.05.2018 um 22:15 RTL schauen!
(...ist keine Werbung für RTL :joke: )
Gruß vom Manfred (dem Mafra)
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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#58 Beitrag von MUSKOLUS » 2018-05-15 21:46:10

RTL und Spekulationen ausschließen - ist das nicht schon ein Widerspruch in sich?
Ich würde da nicht mehr erwarten als den völlig misratenen Artikel zum Vorfall in der Zeitung mit den großen Buchstaben :(

Andreas

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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#59 Beitrag von mafra » 2018-05-15 21:50:17

Herrlich wie Du wieder alles voraussehen kannst bevor Du es überhaupt gesehen hast.
RTL war sogar vor Ort und hat u.a. mit den Ersthelfern gesprochen.
Aber wenn Du ja schon alles voraussehen kannst, dann kannst Du dir die Sendung ja ersparen.
Es gibt sicher andere die sich dafür seriös interessieren ...
Und für die ist der Hinweis gedacht.
Gruß vom Manfred (dem Mafra)
www.mafratours.eu

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Re: Medienbericht: Vorfall Leopard / Allrad-LKW Fenster (Kuiseb,Namibia)

#60 Beitrag von MUSKOLUS » 2018-05-15 22:06:28

Warum "wieder alles" ? Du scheinst mich zu kennen und das kommt immer wieder vor? :)
RTL ist schon auf Grund seiner Struktur und Finanzierung an Einschaltquoten und nicht an wahrheitssuchendem seriösem Journalismus interessiert. Einschaltquoten schafft man mit reißerischen spekulativen Geschichten. Passende Bilder müssen natürlich vor Ort aufgenommen werden.
Andreas

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