Finanzierung von Langzeitreisen

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jonson
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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#121 Beitrag von jonson » 2018-04-24 19:07:37

Für Leute denen es wirklich wichtig ist jetzt auf längere Tour zu gehen gibt es natürlich immer Möglichkeiten..

1. Ins Auto ziehen und den ganzen anderen Kram ( Wohnung , shoppen usw ) sein lassen...
2. Teilzeitjob suchen .. am besten Saisonjob mit zb 1000 std Jahresarbeitszeit Konto...
3. 6 Monate voll Arbeiten bei halber Auszahlung und dann 6 Monate ( bezahlten ! ) Urlaub machen.... Langt nicht für die Mega Weltreise , aber ist ein echter Anfang um mal zu Testen ob es Dir wirklich taugt.. Bei dem Teilzeitmodell ist die soziale Absicherung wie auch die Krankenkassen und Rentenbeiträge gegeben. Und es bleibt prozentual mehr übrig in der Kasse.
4. Solche Jobs gibts nicht........? Quatsch.... Jede Menge... zb auf den Inseln, Tourizentren, Outdoor, Eventagenturen... Ewig viel Sommersaison Jobs.. Wer im Sommer unterwegs sein will.... Winterjobs zb in den Wintersportorten....
5. Wer sagt da verdienste ja nix... Quatsch... Rede mal mit einer Bedienung in einer Skihütte.... 100er Trinkgeld am Tag plus Gehalt...
5. Just do it...
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Pele
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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#122 Beitrag von Pele » 2018-04-24 20:34:48

@ jonson

Du hast recht, aber (fast) niemand traut sich

Liebe Grüße

Peter

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advi
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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#123 Beitrag von advi » 2018-04-24 22:50:15

Trinkgeld.... klappt aber nur in der DACH Region. Gestern mit nem Deutschen gesprochen, der als Bedienung in Lagos Portugal mit 10 Euro am Tag gerechnet hat.... ist aber nur ein Bruchteil davon..... ob's an veganen Restaurant liegt, in dem er bedient? :joke:
Frank

Unserer heißt Alladin und ist ein MAN LE220 mit ausgebautem Kühlkoffer

Ausbau siehe http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... 35&t=55758

Meine Gedanken zu wie viel Expeditionsmobil ist nötig http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... 18&t=75381

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franz_appa
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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#124 Beitrag von franz_appa » 2018-04-25 8:45:07

Pele hat geschrieben:
2018-04-24 20:34:48
@ jonson

Du hast recht, aber (fast) niemand traut sich

Liebe Grüße

Peter
Hi
Naja, Johnsons Liste ist ja echt auch nicht für jedermann...

Hört sich an wie damals der berüchtigte "Traumjob" auf der Bohrinsel.
habe allerdings nie jemand getroffen der das wirklich gemacht hat.

Ich meine wenn man kein soziales Umfeld hat welches einem wichtig ist (Lebenspartner oder gar Kinder?, Haustier, usw), oder eh grad keinen anderen Job oder ne Ausbildung macht die zu einem Job führt der einem Spaß machen soll, usw
- dann hört sich das erst mal gut an.
In der Praxis müssten da wahrscheinlich die meisten Menschen auch sich selbst beschneiden um das durchzuziehen.
Das dann wohlmöglich jahrelang durchzuziehen?

Ich habe nen Musikerkollegen der ist auf nem "Traumschiff" 3 Monate als Chef für Beschallung und Musikerbegösching zuständig gewesen.
(von Helene Fischer bis Lindenberg, Dieter Nuhr, alles dabei), auf dem Schiff Status eines Offiziers.
ca 10000 pro Monat.
Hört sich gut an?
Warum macht er dann die Folge-Tour nicht mehr mit ? (wären 4-6 Wochen Pause dazwischen gewesen).
Und nein - er ist nicht seekrank gewesen :D

Halben Tag langweilen, halben Tag Stress. 7 Tage die Woche
3 Monate am Stück, nie von Bord gegangen.
Letztlich langweilig (ist egal ob du Lindenberg oder Helene das Mikro in die Hand drückst), die PA-Licht-Technik-Kollegen (mit den dummen Sprüchen...) kannst du schon nach einer Woche nicht mehr sehen, und in deiner Kabine fällt dir irgendwann die Decke auf den Kopf.
Da musst du schon der "Typ" für sein.
Sauviel Kohle - aber irgendwie isses das dann wohl doch nicht...
Zumindest nicht dauerhaft oder öfters.
Nicht für Ihn.

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15.12. 2018 Dead Baron - JazzRock Gedudels & more
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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#125 Beitrag von sri-lanka » 2018-04-25 10:15:15

Hallo Natte,
da ist Dir wohl eine null zuviel reingerutscht. Ein Tontechniker (oder Chef Beschallung), wird mit Sicherheit nicht 10'000.- Euro pro Monat verdienen. Auch nicht auf einem Schiff, wo bekanntlich die Löhne für das "Personal" sehr niedrig gehalten werden.
Als Beispiel: http://www.kreuzfahrtreisen.de/wie-viel ... iffes/986/

Gruss

Werner

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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#126 Beitrag von Seapilot » 2018-04-25 10:44:29

Bei der Heuer würde der Kapitän sofort umschulen .
Selbst wenn man mal annehmen würde der Tonfredi hat einen Vertrag der mit dieser Summe auch den Urlaub einschließen würde, sprich wenn er von Bord geht gibbet nix mehr, und er alle Versicherungen selbst zahlen müsste sowie Steuern etc. Bliebe da noch etwa 4000 € übrig.
Klingt zu schön um wahr zu sein

Knut

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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#127 Beitrag von Wilmaaa » 2018-04-25 11:21:33

Da die Währung nicht genannt wurde, können 10000 ja durchaus stimmen. Von Euro war nicht die Rede. :totlach:
Ich hab einen Virus: den H-A-N-O-M-A-G-I-R-U-S
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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#128 Beitrag von meggmann » 2018-04-25 13:37:48

Selbst wenn es Euro wären - wer von uns ist denn Tontechniker???

Ich glaube man muss etwas unterscheiden:

a) Langzeitreise und man nimmt spätere Nachteile in Kauf (z.B. niedrigeres Rentenniveau) und hat keine Unterhaltsempfänger - glaube das ist die am leichtesten umsetzbare Variante (mental weiß ich nicht).
b) Langzeitreise mit späterem Wiedereinstieg ins Berufsleben ohne nachhaltige finanzielle Einbußen auch für zurückbleibende - da muss man schon was auf Seite legen.
c) Langzeitreise = Dauerreise - kaum mit "normaler" Lebensplanung vereinbar.

Gruß, Marcel
- Punkt 1 erreicht, THW Iveco 90-16 ist zu Hause (07.11.2014)
- Punkt 2 erreicht, LAK 2 ist zu Hause (7.12.2014)
- Punkt 3 erreicht, geänderte Fahrzeugart begutachtet (19.01.2015)
- Punkt 4 erreicht, Eisenschwein ist zugelassen (17.03.2015)
- Punkt 5 erreicht, Umbauten am "Trägerfahrzeug" beendet (12.04.2015)
- Punkt 6 erreicht, H Gutachten erteilt (15.12.2015)

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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#129 Beitrag von Seapilot » 2018-04-25 13:53:00

Nur um mal die Verhältnisse darzulegen
Kapitän bekommt nach deutschem Tarifvertrag
6800 € brutto!!
1. nautischer Offizier 5500 € brutto

Selbst das ist den meisten Reedern zu teuer und es werden Osteurpäer zu deutlich geringeren Heuern angemustert

Nach dem deutschen Tarif steht dem Kapitän allerdings pro Monat an Bord 13,5 Tage Urlaub zu.
Rechnet man den Urlaub hinzu, was teilweise an Bord üblich ist kommen andere Summen raus. Dann gibt es aber in dem Moment wo er von Bord geht keinen Cent mehr. Und Kranken sowie Rentenversicherung muss auch selbst bezahlt werden. Somit können die 10000/ Monat noch einigermaßen hinkommen

Am meisten kann der Schiffsarzt absahnen. Der kann Alle Behandlungen privat liquidieren

Knut

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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#130 Beitrag von urologe » 2018-04-25 19:07:40

zu lang :joke:
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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#131 Beitrag von OliverM » 2018-04-25 19:12:23

Unbestritten ist wohl, daß es immer unterschiedliche Möglichkeiten gibt sein Leben zu bestreiten und diese, völlig wertfrei, individuell zu betrachten sind .

Aktuelles Beispiel: Bekannte von uns waren jetzt 14 Monate unterwegs, sind +/- 60.000 Km gefahren und haben deutlich weniger als 1.000,-EUR/Monat tutti kompletti verbraten . Das ist weniger als die Hälfte von dem, was sie selbst veranschlagt haben. Andere sind im gleichen Zeitraum und ähnlicher Reiseroute mit 5.000,-EUR/Monat nicht ausgekommen .

Gruß

Oliver
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Multitaskingfähig ist man, wenn man beim liegen, gleichzeitig einen sitzen und einen stehen haben kann.

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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#132 Beitrag von urologe » 2018-04-25 19:57:14

Seapilot hat geschrieben:
2018-04-25 13:53:00
Am meisten kann der Schiffsarzt absahnen. Der kann Alle Behandlungen privat liquidieren
Knut
:D geil

aber leider falsch - irgendwie ist das nicht deine Lieblings-Berufsgruppe :D

Bei Kreuzfahrtschiffen bis zur Hanseatic/Deutschland Größe ist der Schiffsarzt zwar im Offiziersrang - dem Kapitän direkt unterstellt- aber ohne Gehalt/Heuer .

Er ist primär Hausarzt , Apotheker , Zahnarzt und Impfarzt für die Crew - die behandelt er absolut kostenlos . weiters ist er Hygieneverantwortlicher .
Bei Flußkreuzfahrtschiffen mit 200-250 Passagieren sind das ca 50 Crewmitglieder .
Bei größeren Booten in der Klasse wie die MS Deutschland oder Hanseatic mit ca 500 Passagieren sind ca 250 Crewmitglieder hausärztlich zu versorgen .

Nur die (üblicherweise gesunden) Passagiere bekommen nach Behandlung eine Liquidation -

Zum Thema : früher war das auf den Bananendampfern interessant , weil die Reeder bei einem Arzt an Bord mehr als die maximal erlaubten 4 zahlenden Passagiere mitnehmen durften , heute ist das bei RoRo-Fähren und Mega-Containerschiffen für den Reeder völlig witzlos , ein paar Passagiere mitzunehmen.
Also auch keine Finanzierungsmöglichkeit für Doktors mehr.

LG
Ralf ,
der die große "Absahne" wie Du es nennst , meistens gegen Ende der Fahrt mit der kompletten Crew an der Bar "liquide" verfeiert hat
und die waren alle am nächsten Morgen wieder auf ihrer Station :angel:
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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#133 Beitrag von meggmann » 2018-04-25 21:19:25

OliverM hat geschrieben:
2018-04-25 19:12:23
Unbestritten ist wohl, daß es immer unterschiedliche Möglichkeiten gibt sein Leben zu bestreiten und diese, völlig wertfrei, individuell zu betrachten sind .

Aktuelles Beispiel: Bekannte von uns waren jetzt 14 Monate unterwegs, sind +/- 60.000 Km gefahren und haben deutlich weniger als 1.000,-EUR/Monat tutti kompletti verbraten . Das ist weniger als die Hälfte von dem, was sie selbst veranschlagt haben. Andere sind im gleichen Zeitraum und ähnlicher Reiseroute mit 5.000,-EUR/Monat nicht ausgekommen .

Gruß

Oliver
Moin Oliver,

das stimmt wohl.
Für mich persönlich sieht die Rechnung etwas anders aus - neben dem „Reisegeld“ würde auch mein Verdienst wegfallen (mit dem zusätzlichen Manko dass das Geld was ich jetzt nicht in die Rentenversicherung einzahle auch in Zukunft fehlen wird). Um das zu kompensieren müsste ich „Reisegeld“ + Verdienstausfall kompensieren. Da kommen dann schnell ganz andere Summen zusammen. Wem das egal ist braucht das natürlich nicht.

Gruß, Marcel
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- Punkt 4 erreicht, Eisenschwein ist zugelassen (17.03.2015)
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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#134 Beitrag von Seapilot » 2018-04-25 21:30:37

urologe hat geschrieben:
2018-04-25 19:57:14
Seapilot hat geschrieben:
2018-04-25 13:53:00
Am meisten kann der Schiffsarzt absahnen. Der kann Alle Behandlungen privat liquidieren
Knut
:D geil

aber leider falsch - irgendwie ist das nicht deine Lieblings-Berufsgruppe :D

Bei Kreuzfahrtschiffen bis zur Hanseatic/Deutschland Größe ist der Schiffsarzt zwar im Offiziersrang - dem Kapitän direkt unterstellt- aber ohne Gehalt/Heuer .

Er ist primär Hausarzt , Apotheker , Zahnarzt und Impfarzt für die Crew - die behandelt er absolut kostenlos . weiters ist er Hygieneverantwortlicher .
Bei Flußkreuzfahrtschiffen mit 200-250 Passagieren sind das ca 50 Crewmitglieder .
Bei größeren Booten in der Klasse wie die MS Deutschland oder Hanseatic mit ca 500 Passagieren sind ca 250 Crewmitglieder hausärztlich zu versorgen .

Nur die (üblicherweise gesunden) Passagiere bekommen nach Behandlung eine Liquidation -

Zum Thema : früher war das auf den Bananendampfern interessant , weil die Reeder bei einem Arzt an Bord mehr als die maximal erlaubten 4 zahlenden Passagiere mitnehmen durften , heute ist das bei RoRo-Fähren und Mega-Containerschiffen für den Reeder völlig witzlos , ein paar Passagiere mitzunehmen.
Also auch keine Finanzierungsmöglichkeit für Doktors mehr.

LG
Ralf ,
der die große "Absahne" wie Du es nennst , meistens gegen Ende der Fahrt mit der kompletten Crew an der Bar "liquide" verfeiert hat
und die waren alle am nächsten Morgen wieder auf ihrer Station :angel:
Nun
Dann hat mich ein befreundeter Urologe aus München vor einigen Jahren wohl falsch informiert. Der fuhr nach der Schließung seiner Praxis zunächst bei uns als Schiffsarzt und später auf der Columbus.
Das die sog Heilfürsorge der Besatzung dem Reeder obliegt ist schon immer so gewesen. Auch ohne Schiffsarzt. Und die Zahl von 4 Passagieren bevor ein Frachtschiff zum Fahrgastschiff wird mit Zwang einen Arzt an Bord haben zu müssen ist ebenso falsch wie die These das heutzutage für den Reeder eine Mitnahme on Passagieren nicht lohne. Auf den Feederschiffen sind im Sommer fast regelmäßig Passagiere an Bord.
CMACGM hat auf den 400 m Schiffen wunderbar luxuriöse Suiten für Fahrgäste.
Und wen Du Dich an dem Begriff absahnen störst, das war durchaus ironisch gemeint.
Und das schreibt jemand der es oft genug hören musste das ja die Ärzte, insbesondere die Zahnärzte so furchtbar viel verdienen. Fand und findet meine Familie bis heute befremdlich. Schließlich stand es jedem offen sich für diesen Beruf zu entscheiden

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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#135 Beitrag von urologe » 2018-04-26 14:53:04

:angel: ja ,
da hat der Kollege wohl aus der Erinnerung etwas durcheinander gebracht.
Aber meinen höchsten Respekt verdient er ,
als deutscher niedergelassener Urologe in Rente von einer britischen Reederei auf einem 2000-Personen-Kreuzfahrtschiff als allein verantwortlicher Schiffsarzt angeheuert zu werden... ( schick mir doch bitte seinen Namen per PN , ich würde mich riesig freuen )

Trotzdem mußte er die Crew , also etwa ein Drittel der an Bord befindlichen Personen kostenlos behandeln .

und ausgerechnet , die Docs in deiner Verwandschaft , die du quasi als Geldschneider hingestellt hast (siehe Auslandversicherungs-thread) machen dir jetzt den Zeugen , daß das "Absahnen" ironisch gemeint war ,
okay , aber warum , muß muß man immer wieder ein paar Dinge gerade rücken ?

Es wird immer schwieriger , eine RoRo-Fähre nach USA zu finden , die Passagiere neben dem Fahrzeug mitnimmt . warum wohl ?
Vor 15 Jahren war die Schiffsarzt-Mitnahme das Argument mir gegenüber. Das damalige und heutige Regelwerk dazu kenne ich nicht
http://www.forum-marinearchiv.de/smf/in ... ic=15925.0
vielleicht klärst Du uns mit einer verläßlichen Quellenangabe auf . Dürfen wir erfahren bei welcher Reederei du fährst , als was ? (ggfalls PN)
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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#136 Beitrag von Seapilot » 2018-04-26 17:09:22

Ach der Herr Urologe,

Also ich zitiere aus dem von Dir hier genannten Link
„Ein Schiffsarzt ist erst ab 12 Passagiere vorgeschrieben deswegen haben Frachter nie mehr als 8 - 10 Passagiere. „ Das sollte so auch in des Schiffsbesetzungsverordnung zu finden sein.
Das war auch der Grund warum der Kollege bei uns an Bord eingesetzt wurde. Wir hatten ein Hospital an Bord welches bis zu 14 Patienten Notfallmedzinisch versorgen konnte. Daher müsste es als Fahrgastschiff eingestuft werden obwohl nie Passagiere zum Vergnügen an Bord waren. Und um Deine Neugier zu befriedigen. Ich besitze das Patent zum Kapitän auf großer Fahrt (AG) sowie das Patent zum Kapitän in der großen Hochseefischerei (BG) , sowie die Bestallung zum Seelotsen. Habe 1979 mit Seefahrt begonnen und alle Stationen durchlaufen. Zuletzt als 1. Offizier und Kapitän. Letzteres war vor 24 Jahren die Voraussetzung zur Bestallung als Lotse. Dein Kollege den ich damals an Bord hatte war zuletzt Chef in Stuttgart bevor er aus der Klinik ging und nochmal eine Praxis eröffnete.
Kurze Zeit später kam er über den Hafenärztlichen Dienst Hamburg zu uns. Sein Einsatz auf der Columbus war so etwa 1996 oder 97 . Damals war er wohl deutlich schon über 70 Jahre. Scheint also kein Problem gewesen zu sein. Sein Name Dr. W. Ob er noch lebt ? Keine Ahnung hatte seit dem
Keinen Kontakt mehr zu ihm. Falls Du ihn kennst und er lebt noch bestelle beste Grüße von mir. Um
Ihm in dem Alter das er nun haben dürfte auf die Sprünge zu helfen. Ich bin der von dem FSB Meerkatze welcher mal In seinem Haus in Alpbach(Tirol) wohnen durfte.
Reedereien bei denen ich fuhr? Schepers, Kosmos Bulkschifffahrt, Beilken Gas Lloyd , und Forschungsschiffe
Sowie Schutzboote beim Bundeamt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten. Ausbildung zum Boardingoffizier beim SEK-M in Eckernförde und als EKLO im NATO HQ Joint Force Command in Neapel eingesetzt. Vater Zahnarzt, Großmutter Zahnärztin, Schwager 1 Internist, Schwager 2 Hautarz (der geschäftstüchtige) ist auch gelegentlich in Funk und Fernsehen, Schwager 3 Zahnarzt, Schwiegermutter, Schwiegervater ebenfalls Zahnärzte. Zwei der Familie inzwischen verstorben.
Ich wiege bei 1,80m Länge 78 kg. Was möchtest Du noch wissen? Oder reicht Dir das erstmal zur Formulierung irgendeiner geistreichen oder weniger geistreichen Antwort. Ach ja vergessen ich befasse mich auch mit der Vermittlung von bewaffneten Guards für Handelsschiffe. Leider sind die Überfälle stark zurückgegangen.
Ist schlecht fürs Geschäft. Die Reeder sind da sparsam.

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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#137 Beitrag von Seapilot » 2018-04-26 17:26:49

Mensch ganz vergessen, sonst hätte ich Dir ja was vorenthalten und meine Vita wäre nicht vollständig
Auch Fregattenkapitän d.R. Aber noch mehrere Wochen im Jahr als Truppenfachlehrer an der Führungsakademie in Hamburg tätig. Dienstausweis würde ich Dir glatt als Kopie per PN schicken.
Nicht damit der Zweifel an meinen Worten Dir noch den Schlaf raubt.

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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#138 Beitrag von Wilmaaa » 2018-04-26 17:39:12

wofür haben wir im Forum eigentlich die PN-Funktion?

Bitte verlagert Euren Schlagabtausch doch dorthin.

Wäre schön, wenn wir hier zum eigentlichen Thema zurück kommen könnten.
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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#139 Beitrag von Seapilot » 2018-04-26 17:56:43

Wilmaa da hast Du natürlich vollkommene Recht. Aber wenn hier öffentlich mehr oder weniger unverhohlen unterstellt wird ich stelle Behauptungen auf die jeder Grundlage entbehren, dann werde ich das nicht nur per PN machen sondern dazu auch öffentlich Stellung beziehen. Lieber wäre mir dieser persönliche Mist bliebe davor.

Knut

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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#140 Beitrag von urologe » 2018-04-26 18:27:57

urologe hat geschrieben:
2018-04-26 14:53:04
( schick mir doch bitte seinen Namen per PN )
bei welcher Reederei du fährst , als was ? (ggfalls PN)
sorry Wilmaaa , zum Abschluß -
ich bat ausdrücklich per PN

und der Ursprung :
"Seapilot hat geschrieben: ↑2018-04-25 12:53:00
Am meisten kann der Schiffsarzt absahnen. Der kann Alle Behandlungen privat liquidieren
Knut"

war nicht richtig .

Ende auch meinerseits ,
ich fands trotzdem informativ und hatte jetzt mehr Informationen zur Mitfahrmöglichkeit auf RoRo-Fähren nach USA/Kanada erhofft.
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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#141 Beitrag von Seapilot » 2018-04-26 18:40:56

RoRo Schiffe haben selten Passagiere mit. Keine Ahnung warum. Hauptsächlich Containerschiffe bieten diese Möglichkeit. Auch für Anteilseigner besteht die Möglichkeit der Mitfahrt. Mir ist im RoRo Sektor nur Grimaldi Lines bekannt da aber Südamerika als Destination. Aber es soll tatsächlich auch die Möglichkeit über Seabridge geben Halifax zu buchen.

Hoffe damit nun den Wissensdurst im Rahmen meiner Möglichkeiten gestillt zu haben.

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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#142 Beitrag von jonson » 2018-04-26 19:49:57

Das Thema ist doch Finanzierung von Langzeitreisenn... Wir sind jetzt über Vermieten ist scheisse auf ...als Jornalist ist gut... als Pilot noch besser. Als Arzt am besten ... gekommen...
Alles Themen die ungefähr 0,002 % der In Frage kommenden Truppe interessieren..

Fakt ist doch aber....
Aussteiger egal welcher Fraktion enden oft in "fragwürdigen finanziellen Verhältnissen"..
LKW Womo Fahrer haben eher weniger Probleme eine lange Reise zu finanzieren...
99,5 % aller die hier mitlesen träumen weiter und werden es niemals schaffen auch nur ansatzweise eine lange Reise zu unternehmen.
Für die 0,5 % gilt.... Ist,s so easy.... Just do it..

Und nicht wundern.... Die 99,5 % sind eh froh das sie den Scheiss mit so ner langen Reise nicht machen haben müssen..

Wieviel Leser hat dieses Forum?... 8000 oder so? 40 sind als auf langer Reise unterwegs....bei 0,5 %.... Oh nee... ich glaube viel viel weniger...
Also gehts hier evtl nur um 0,1 %...
Wieviele Millionäre gibts in Deutschland?
Sicher mehr als 0,1%........................................... Sind also alle Langzeitreisenden mit LKW Milliönäre?
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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#143 Beitrag von Wilmaaa » 2018-04-26 19:54:15

Der Versuch, mit den Nutzerzahlen und der Anzahl der Reisenden zu argumentieren, wird schon alleine deshalb scheitern, weil wir von Anfang an kein reines Reiseforum waren und das auch nicht sein wollten und weil es 1000 Gründe für einen LKW und/oder eine Registrierung oder Aktivität im Forum gibt.

Wir haben hier Platz für viele Träume und werden das auch weiterhin so handhaben.
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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#144 Beitrag von rotertrecker » 2018-04-26 21:20:46

Und das ist verdammt gut so!
:rock: :spiel:

Gruß Sven
Alles wird gut!! (Irgendwann irgendwo)

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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#145 Beitrag von jonson » 2018-04-26 21:54:26

Es geht hier auch nicht um Gründe für oder gegen einen LKW................. Nur mal so am Rande.... Wie kann man Langzeitreisen finanzieren..!!

War die Frage jetzt Langzeitreisen mit LKW gemeint..? Wohl ja.... Dann meine Antwort..... Mit einem wirtschaftlich erfolgreichen Leben jenseits von Stundenlohn und 37,5 Stunden Woche...


Hier im Forum sind meines Wissens nach etwa 5 Leute zzt. lange mit einem "Allrad LKW " unterwegs.. Sind die wirtschaftlich erfolgreich ( gewesen )..? Ja.

Wie kann ich ( LKW ) Langzeitreisen finanzieren... Im Globetrotterclub DZG ev. sind ca 1000 Mitglieder... Davon ca 900 "Urlauber". Macht 100 "Reisende... Ist davon jemand mit dem LKW unterwegs.....? Meines Wissens nach nein..............( Hat sicherlich einen Grund )

Langzeitreisen unternimmt kaum jemand mit einem eigenen LKW ausser........
Er ist Rentner....
Wirtschaftlich äusserst gut gestellt............
oder verdient auf Reisen ( mit Reisen ) verdammt gut.
oder bereut nach Jahren was er da mal getan hat.....

Fazit... Wer sich mit einem Stundenlohn rumplagt, solllte nicht auf einen LKW und eine Langzeitreise spekulieren.... Das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts.

Bedenke... Jedes Jahr auf Reise wird etwa 100.- Euro pro Jahr weniger an Rente ausmachen...
Alle die schreiben sie brauchen nur 1500.- pro Monat müssen das auch mal richtig darlegen.....

Ich habe bei 1,3 Millionen Kilometer 22 Fahrzeuge ( auf ) gebraucht... 22x 5000.- Wertverlust- 110 000.-
1,3 Millionen x 25 Liter .................ca 487 000 .- Diesel
ca nochmal die gleiche Summe an Service / Reperaturen..
Von Rentenbeiträgen / Versicherungen / Fähren will ich garnicht erst reden...

Fazit.... Mehr als 1 Million Euro in den Jahren.. Also je Kilometer ein Euro..................und das ist echt billig gerechnet............. Ohne Lebenskosten......
plus Je Monat 1500.-
.
.
.
.
Für mich gilt nach wie vor..... Macht Euch nichts vor.... Wer mit dem LKW auf Langzeitreise gehen will hat Schotter (oder verdient ne Menge, auch während der Reise ) oder wird scheitern..
Frei im Fahrzeug lebend. Unterwegs seit Oktober 1982
Instagramm ... jonsonglobetrotter

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urologe
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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#146 Beitrag von urologe » 2018-04-26 22:32:23

:eek:
die Zahlen erschrecken auf den ersten Blick , sind aber absolut nachvollziehbar.
Allerdings eine Million Kilometer schafft kaum ein Langzeitreisender. Wenn Du die Reiseblogs verfolgst , fällt mir auf , daß am Anfang gewaltig Kilometer geschrubbt werden und nach 2 Jahren , die Etappen doch teilweise lächerlich klein sind.
Insofern , kaum ein Anderer verarbeitet 20 Lkws in seinem Leben , dann sieht es nicht mehr ganz so tragisch aus .

Noch was Erfreuliches/Überraschendes am Rande : nur aufgrund der kurzen Recherchen im Internet bezüglich Besatzung auf Schiffen habe ich eben eine email von
SilverSea Cruiseline mit Jobangeboten aller Art bekommen .
Das ist also durchaus eine Zwischenfinanzierung , wenn man unterwegs strandet . Allerdings Minimum Beschäftigungszeit 6 Monate , sieht aber die Welt wieder aus einem anderen Blickwinkel.

LG
Ralf
Vorsorge tut gut - KAT fahren
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meggmann
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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#147 Beitrag von meggmann » 2018-04-26 22:36:43

Wer sagt eigentlich, dass eine Langzeitreise auch eine weite Reise sein muss/ist?
Manche reißen Kilometer runter wie verrückt, andere eher in homöopathischen Dosen. Das teure ist doch hauptsächlich LKW FAHREN...
Der eine will nach Asien, der andere in den Harz - hat doch beides seine Berechtigung. Man muss doch nicht seine eigenen Vorstellungen einer Langzeitreise auf andere übertragen.
Die meisten Menschen die ich kenne, welche lange unterwegs sind haben zumindest nach materiellen Massstäben wenig. Die haben auch nicht so eine Angst was zu verlieren, die sehen eher die Chance (ob das gut oder schlecht ist sei dahingestellt).

Gruß, Marcel
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Ulf H
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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#148 Beitrag von Ulf H » 2018-04-26 22:43:51

... was gilt als Lengzeitreise? ... alles was über das hinausgeht, was in einem Jahresarbeitnehmerurlaub drin ist ... ein oder mehrere Jahre ... oder open end? ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...

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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#149 Beitrag von meggmann » 2018-04-26 22:52:42

jonson hat geschrieben:
2018-04-26 21:54:26

Ich habe bei 1,3 Millionen Kilometer 22 Fahrzeuge ( auf ) gebraucht... 22x 5000.- Wertverlust- 110 000.-
1,3 Millionen x 25 Liter .................ca 487 000 .- Diesel
1,3 Mio km mit 22 Fahrzeugen sind aber auch nur 60 tkm je Fahrzeug - finde ich nicht so viel...
1,3 Mio km bei 25 l/100 km sind 325.000 l Diesel - bei 487.000 € sind das 1,50 € für einen Liter Diesel - das wiederum finde ich sehr viel
1 € pro km ist auch deutlich zu hoch, liegt eher 20-30% darunter

Wie gesagt, das Fahren kostet Geld - hat aber originär nicht direkt was mit Langzeitreise zu tun, da kann es ja auch andere Modelle geben.
Auch wenn es nicht meiner Vorstellung von Reisen/Leben entspricht, mit wenig „Bewegen“ und Reduktion aufs wesentliche kommt man mit recht wenig aus.

Gruß, Marcel
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Re: Finanzierung von Langzeitreisen

#150 Beitrag von Bahnhof » 2018-04-27 6:22:05

Gab es da nichtmal den Michael von myhomeismycar, was ist eigentlich aus dem geworden?
Der ist ja wohl recht lange mit sehr wenig Geld über die Runden gekommen, auch im lkw

Gruß

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