Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von GNV

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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#31 Beitrag von Sternwanderer » 2018-02-16 14:31:43

Ich hätte das Erlebnis wahrscheinlich unter “Glück gehabt, der Dampfer hätte ja auch absaufen, oder auf halber Strecke havarieren können“ abgelegt.
Das die Gesellschaft versucht um die Rückerstattung herumzukommen ist doch verständlich. Auch wenn einige Methoden grenzwertig oder skuril sind. Der Schwachsinn liegt doch in der Gesetzeslage, die auch zu Zahlungen verpflichtet wenn Not abgewendet wurde.
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meggmann
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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#32 Beitrag von meggmann » 2018-02-16 14:34:37

Auch so ein Gesetz gut gemeint, schlecht gemacht. 2 h auf See ist nix - nicht dass noch jemand auf die Idee kommt bei widrigen Bedingungen anzulegen obwohl warten vielleicht besser/sicherer wäre, nur um Ersatzleistungen zu sparen.....

Gruß, Marcel
- Punkt 1 erreicht, THW Iveco 90-16 ist zu Hause (07.11.2014)
- Punkt 2 erreicht, LAK 2 ist zu Hause (7.12.2014)
- Punkt 3 erreicht, geänderte Fahrzeugart begutachtet (19.01.2015)
- Punkt 4 erreicht, Eisenschwein ist zugelassen (17.03.2015)
- Punkt 5 erreicht, Umbauten am "Trägerfahrzeug" beendet (12.04.2015)
- Punkt 6 erreicht, H Gutachten erteilt (15.12.2015)

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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#33 Beitrag von Sternwanderer » 2018-02-16 14:35:59

Thomasito hat geschrieben:Hallo Reisende

Eines geht mir bei diead nicht ganz in den Kopf.

Afrika ist gut, wenn es um Dieselpreise, Brotzeitpreise und um die Löhne für die Führer geht.
Afrika ist toll, weil alles wild und frei ist und überall genug Platz ist um mit seinem privaten Reise-LKW zu spielen.
Aber hier und da, sei es nun bei den Bedingungen für die Passage, sei es die Hygiene oder sind es die Geschäftsgepflogenheiten der Unternehmer entlang der Strecke, gibt es Befindlichkeiten,

Ist es nicht etwas vermessen, mit diesem Anspruch da runter zu fahren? Und weil man ja aus Europa kommt und Allradantrieb hat und einem der Abenteurer ins Gesicht steht, gibt es das alles praktisch umsonst.
Ist Afrika etwa der Geheimtip der Europäer? Ich dachte immer Europa ist der Geheimtip der Afrikaner.

Wir kommen da her wo viele Afrikaner hinwollen. Wir können uns Auszeiten leisten, weil wir eben nicht 365 Tage im Jahr damit beschäftigt sind unser Brot zu verdienen. Wir haben das Glück, dass uns die Generationen vor uns einen fetten Wohlstand hinterlassen haben. Viele von uns fahren Autos die mehr kosten, als ein Afrikaner sein Leben lang verdienen kann
Ich möchte nicht die Gründe für diese Umstände diskutieren, aber ich persönlich würde mir über die Zustände im Land meiner Träume kein Urteil erlauben.
Ach ja und was das EU-Recht angeht, so wäre ich einfach nur dankbar, dass ich auf der richtigen Seite des Mittelmeeres geboren wurde und einfach so wieder rüber darf.
Als Afrikaner muss man einen Schlepper bezahlen, der schnell mal 3-4 Jahresgehälter fordert. Was bedeutet dies für Euch? Ob man dann bleiben darf entscheiden andere.

Grüße

Thomas
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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#34 Beitrag von Seapilot » 2018-02-16 14:38:30

Im Übrigen dürfte selbst eine solche erpresste Verzichtserklärung keine juristische Relevanz haben.
Gibt inzwischen ja ganze Kanzleien die ihr Brot mit dem Eintreiben solcher Forderungen verdienen.
Bei Flugreisen reicht gelegentlich schon der Hinweis nach einer üblichen ersten Ablehnung um zu seinem Geld zu kommen.
So auch in Panama als 2010 KLM mit den gebucht und bezahlten Platz nicht geben wollte.

Knut

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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#35 Beitrag von Seapilot » 2018-02-16 14:46:44

meggmann hat geschrieben:Auch so ein Gesetz gut gemeint, schlecht gemacht. 2 h auf See ist nix - nicht dass noch jemand auf die Idee kommt bei widrigen Bedingungen anzulegen obwohl warten vielleicht besser/sicherer wäre, nur um Ersatzleistungen zu sparen.....

Gruß, Marcel
Mit Verlaub, das ist etwas naiv. Wenn es 400 m Containerschiffen im Fernostdienst möglich ist die für sie vorgesehenen Slots in den Häfen auf 30 Minuten genau anzusteuern, dann sollte es auch für die Kurzstrecke im Mittelmeer möglich sein. Voraussetzung ist das man den Fahrplan vernünftig plant, die Schiffe perfekt wartet, qualifiziertes Personal auch beim Abfertigen hat. Und was das Anlegen bei Sturm angeht. Da muss man natürlich auch bereit sein mal zusätzliche Schlepper zu nehmen. Kostet aber ja Geld. Muss ja billig sein . Geiz ist eben nicht immer geil.

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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#36 Beitrag von meggmann » 2018-02-16 14:55:36

Sicherlich habe ich nicht die Expertise das beurteilen zu können - trotzdem finde ich 2h für ein Schiff schon sehr ambitioniert und ich hätte auch nicht die Erwartung, dass es so punktgenau ablegt. Aber das ist nur meine persönliche Einschätzung.

Gruß, Marcel
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- Punkt 4 erreicht, Eisenschwein ist zugelassen (17.03.2015)
- Punkt 5 erreicht, Umbauten am "Trägerfahrzeug" beendet (12.04.2015)
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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#37 Beitrag von hugobaer » 2018-02-16 14:57:45

Das ist wie Fehrnverkehr mit einer Lade und einer Abladestelle mit zB Frischdienstfahren mit 15-20 Abladestellen vergleichen. Da mußt nur mal aus Trotteligkeit (ach das hält auch ohne Stretch :wack: :blush: ) eine Palette Leergut auf der Straße verteilen und alles ist anders.
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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#38 Beitrag von Seapilot » 2018-02-16 14:58:45

Bei all dem bisher gelesenen über diese Reederei möchte ich nicht wissen wie und ob die Ladungssicherung ausgeführt wird. Ich habe da erhebliche Zweifel, da wären mir der Zustand der Scheißhäuser herzlich egal.

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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#39 Beitrag von hugobaer » 2018-02-16 15:01:32

Erfahrungsgemäß wird festgespannt sofern der Laster diese Ösen hat, wenn nicht dann nicht. So war es zumindest immer Sete-Tanger.
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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#40 Beitrag von Seapilot » 2018-02-16 15:02:53

hugobaer hat geschrieben:Das ist wie Fehrnverkehr mit einer Lade und einer Abladestelle mit zB Frischdienstfahren mit 15-20 Abladestellen vergleichen. Da mußt nur mal aus Trotteligkeit (ach das hält auch ohne Stretch :wack: :blush: ) eine Palette Leergut auf der Straße verteilen und alles ist anders.
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Völliger Blödsinn in Europa und USA Westküste haben die Schiffe teils mehrer Häfen am Tag. Kleiner Auzug des Fahrplans einer Tripple E Klasse . Bremerhaven- Wilhelmshaven- Hamburg- Göteborg- Gdynia- Bremerhaven. Und irgendwie schaffen es die Fähren wie Colorline Stena oder TT auch halbwegs pünktlich.

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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#41 Beitrag von Seapilot » 2018-02-16 15:05:58

hugobaer hat geschrieben:Erfahrungsgemäß wird festgespannt sofern der Laster diese Ösen hat, wenn nicht dann nicht. So war es zumindest immer Sete-Tanger.
hugobaer
Das hab ich mir gedacht. Wenn nicht dann nicht. Ladungssicherung ist kein Wunschkonzert sondern vorgeschrieben. So ein Vorgehen gefährdet die Sicherheit des Schiffes und der Menschen an Bord. Den Verantwortlichen gehört das Patent entzogen.

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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#42 Beitrag von hugobaer » 2018-02-16 15:09:55

Mein Vater war bei der Bahn und macht sich sogar fürn Urlaub einen Fahrplan und versucht Verspätungen wieder rauszufahren. Solche Urlaube hatte ich genug. Ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung ob meine Fähren bisher pünktlich waren, vollkommen irrelevant ob ich 5 Stunden früher oder später da bin.
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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#43 Beitrag von Seapilot » 2018-02-16 15:11:52

Und noch was zum nachdenken. Es ist in der Schifffahrt kein Geheimnis. Fähren die in Nordeuropa nicht mehr eingesetzt werden können weil hohe Investitionen anstehen gehen in das Mittelmeer, sind sie auch dort nicht mehr zu halten geht es ins Rote Meer zur Pilgerfahrt. Die wenigsten werden dann regulär abgewrackt sonden liegen irgendwann als Attraktion für Taucher am Grund.

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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#44 Beitrag von hugobaer » 2018-02-16 15:15:23

Wie unsere Laster, wenn sie die FW nicht mehr mag gehen sie zu uns und danach stehen sie als Attraktion im Internet. :joke:
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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#45 Beitrag von Pirx » 2018-02-16 15:20:47

Hier mal ein Bericht einer Rettungsübung an Bord der Fähre Tanger-Genua:
http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... 85#p130585

Von hier aus ganz lustig zu lesen, im Ernstfall an Bord gar nicht mehr lustig ...

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---
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Ein Unimog-Fahrer.

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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#46 Beitrag von Seapilot » 2018-02-16 15:24:07

Ob etwas früher oder später ankommen mag ja noch egal sein. Aber der LKW sollte doch sicher unbeschädigt sein und lebend das Ufer zu erlangen soll ja auch ganz nett sein.
Würdest Du auch in ein Flugzeug steigen bei dem von 4 Triebwerken eins nicht funktioniert nur weil es ja auch mit dreien starten und fliegen kann? Wenn ja, glückwunsch Du bist ein Held.
Grade die RoRo Schiffe haben in der Vergangenheit immer wieder für negative Schlagzeilen gesorgt. Einer der ersten Fälle mit denen ich persönlich konfrontiert war ist die Herald of Free Enterprise.
An dem Wrack fuhr ich monatelang auf dem Weg nach Vlissingen vorbei.
OK das war nun in Nordeuropa. Zeigt aber wie sensibel der Schiffstyp auf Fehler reagiert.

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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#47 Beitrag von Seapilot » 2018-02-16 15:38:40

Und nebenbei, die griechischen Fähren die ja oft ein schlechtes Image haben sind in den letzten 20 Jahren doch deutlich besser geworden. Und die meisten Griechen sind als Seeleute sehr gut. Haben zwar so ihre ganz eigene Art, aber damit komme ich persönlich gut klar.
Ein Fehler der immer wieder zu Unglücken geführt hat ist die Annahme man müsse nicht laschen weil die Wettervorhersage ja gut ist und es nur eine kurze Überfahrt ist. Wer das Mittelmeer kennt der weiß auch wie verdammt schnell sich ein kräftiger Wind in einen ausgewachsenen Mistral wandeln kann. Dann Leute zum Laschen in die Decks zu schicken und die rutschende Ladung zu sichern ist oft die letzte Möglichkeit eine Katastrophe zu verhindern. Das bei solchen Aktionen das Leben und die Gesundheit der Besatzung auf dem Spiel steht ist der Schiffsführung wohl egal.

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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#48 Beitrag von LutzB » 2018-02-16 15:48:03

Seapilot hat geschrieben:Und bevor der kluge Rat kommt ich möge dann die Länder meiden, sei gewiss der Kontinent kann mir bis auf eventuell SA gestohlen bleiben
Schade auchI Ich wollte Dir gerade die lokalen Baggerlöcher und als Fernreiseziel den Schwarzwald zum Urlauben empfehlen.

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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#49 Beitrag von hugobaer » 2018-02-16 15:55:01

Wer anfang der 90er mit Indian Airlines (nicht Air India!) geflogen ist schaut sich Flugzeuge nicht mehr so genau an vor dem Einsteigen. Augen zu und durch.
Wenn ich mir über solche Sachen auch noch Gedanken machen soll, oje. Mein neuer Laster (Frontlenker) hat ein Fahrerhaus aus Holz mit bißle Blech draufgenagelt, ich heiz mit Feuer, im normalen Straßenverkehr kann ich sterben und und und, wird schon gutgehen mit der Fähre.
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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#50 Beitrag von advi » 2018-02-16 16:34:37

Garfield hat geschrieben:Angeblich hat sich was am Essen auf der Route Genua-Tanger -Genua getan . Seit Mai 2017 soll es eine Pizzeria geben , kann das jemand bestätigen und wenn ja kann man da für akzeptables Geld essen ? Allgemein hat sich GNV neu auf die Fahne geschrieben für mehr Service und Sauberkeit zu sorgen ob das was wird ?

Garfield
Pizzeria ..... ich glaube da gab es was ..... auch ein Eiscafe ....... aber beides zu, falsche Jahreszeit, wer isst schon Eis im Winter ..... Eis war in der Kabine, 10 Grad.

Übrigens, man kann eine Kabine hervorragend mit dem Fön im Bad aufheizen. Der Schlauch ist lang genug, dass man ihn in die Badezimmertür einklemmen kann. So kann man auf 18-19 Grad in der Kabine kommen ;)
Frank

Unserer heißt Alladin und ist ein MAN LE220 mit ausgebautem Kühlkoffer

Ausbau siehe http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... 35&t=55758

Meine Gedanken zu wie viel Expeditionsmobil ist nötig http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... 18&t=75381

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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#51 Beitrag von Seapilot » 2018-02-16 17:10:30

LutzB hat geschrieben:
Seapilot hat geschrieben:Und bevor der kluge Rat kommt ich möge dann die Länder meiden, sei gewiss der Kontinent kann mir bis auf eventuell SA gestohlen bleiben
Schade auchI Ich wollte Dir gerade die lokalen Baggerlöcher und als Fernreiseziel den Schwarzwald zum Urlauben empfehlen.

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Mag sein das Dein Horizont was unseren Planeten anlangt über Afrika und den Schwarzwald oder Baggerlöcher nicht hinausgeht. Meiner glücklicherweise schon.

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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#52 Beitrag von Sternwanderer » 2018-02-16 18:08:04

Seapilot hat geschrieben:
LutzB hat geschrieben:
Seapilot hat geschrieben:Und bevor der kluge Rat kommt ich möge dann die Länder meiden, sei gewiss der Kontinent kann mir bis auf eventuell SA gestohlen bleiben
Schade auchI Ich wollte Dir gerade die lokalen Baggerlöcher und als Fernreiseziel den Schwarzwald zum Urlauben empfehlen.

Lutz
Mag sein das Dein Horizont was unseren Planeten anlangt über Afrika und den Schwarzwald oder Baggerlöcher nicht hinausgeht. Meiner glücklicherweise schon.
Ist das “ Horizont erweitern “ nicht gerade eines der wichtigsten Ziele beim reisen?
:spiel:
Und ausserhalb unseres Planeten ist dann ja nur die Milchstraße und da dürfte ein 4x4 LKW dann doch nicht geländegängig genug sein.
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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#53 Beitrag von tomzwilling » 2018-02-16 18:12:04

Seapilot hat geschrieben:
LutzB hat geschrieben:
Seapilot hat geschrieben:Und bevor der kluge Rat kommt ich möge dann die Länder meiden, sei gewiss der Kontinent kann mir bis auf eventuell SA gestohlen bleiben
Schade auchI Ich wollte Dir gerade die lokalen Baggerlöcher und als Fernreiseziel den Schwarzwald zum Urlauben empfehlen.

Lutz
Mag sein das Dein Horizont was unseren Planeten anlangt über Afrika und den Schwarzwald oder Baggerlöcher nicht hinausgeht. Meiner glücklicherweise schon.
Warum seid ihr eigentlich immer wieder so böse zueinander? :angel:
Denn: Viel Wissen, viel Ärger; wer das Können mehrt, der mehrt die Sorge. (Kohelet 1,18)

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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#54 Beitrag von Ubelix » 2018-02-16 18:33:28

Hallo

Ich glaube es sind hier Missverständnisse aufzuklären.

Hier zocken Europäer Europäer ab.

Oder anders aus afrikanischer Sicht gesehen, hier werden Afrikaner von arrogant auftretenden europäischen Geschäftsleuten über den Tisch gezogen.

Es ist eine Italienische Fährgesellschaft und keine Tunesische um das mal richtig zu stellen.
Viele Grüsse
Peter + Conny

Motto: Lieber mit dem Unimog in die Wüste als mit dem Porsche zum Golfplatz.

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Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von GNV

#55 Beitrag von maxd » 2018-02-16 20:06:13

Seapilot hat geschrieben:
hugobaer hat geschrieben:Erfahrungsgemäß wird festgespannt sofern der Laster diese Ösen hat, wenn nicht dann nicht. So war es zumindest immer Sete-Tanger.
hugobaer
Das hab ich mir gedacht. Wenn nicht dann nicht. Ladungssicherung ist kein Wunschkonzert sondern vorgeschrieben.
Da sind die Containerecken am Bliss Koffer ganz nett. Die findet dann doch jeder noch so wenig bemühter.
An den beiden hinteren jeweils ein Spann Gurt – vorne nichts…
so war das auf der Überfahrt nach Cetua.

Gab’s hier nicht mal ein Hammomag, der auf der Überfahrt nach Island den Rahmen durch übereifrige Ladungssicherung kaputt gezogen bekommen hat?

—max

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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#56 Beitrag von Stomi » 2018-02-17 0:24:48

Hallo
Ich bin jetzt schon 4 mal mit GNV von Genova nach Tanger und zurück gefahren. Ja es ist keine Luxuskreuzfahrt , es ist auch nicht alles Gold was glänzt aber ich brauch das auch nicht! Es wurde mir geholfen, wenn ich was benötigte und es war auch nicht alles sauber, gut kurz zum Stuard und nach Lappen gefragt und selber nachgereinigt. Alles kein Problem für uns! Natürlich bin ich zahlender Kunde und möchte was für mein Geld! Ich sehe aber, dass an den Schiffen auch investiert wurde und das eine oder andere neu war.
Wir hatten 2 mal Sturm und mein Fahrzeug war immer gut Verlascht, auch ohne richtige Ösen! Kaputt war danach auch nichts. Deswegen ging es auch mit Verspätung los!
Ich versuche es meistens von mehreren Seiten zu betrachten und das ist nicht das schlechteste! Man macht sich ein eigenes Bild von den Dingen. Und ich kann Euch sagen ich bin auch nicht mit allem zufrieden! Aber verrückt mache ich mich nicht , aber ich würde mich auch wehren, wenn ich was unterschreiben soll um mein Ticket zu bekommen, wen es nicht rechtens ist. Wenn man pleglich mit mir als Kunde um geht, halte ich bestimmt die Füße still. Aber wenn man es auf eine blöde Tour versucht werde ich auch komisch und überlege mir auch Schritte einzuleiten.

Mach dich nicht vorher Verrückt, du wirst ganz von alleine verrückt, wenn es passiert :D :joke:

Gruß Micha
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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#57 Beitrag von Daily4010WC » 2018-02-17 1:04:51

Transportverträge und Ticketbestimmungen sind das eine-
Die Fähren über das Mittelmeer werden zu 90% von Import- Export- Jungs gebucht,
die die Strecke 6-...x pro Jahr zurücklegen. Aus Richtung MK spart man sich 3 Tage Autobahn und
Raststättenromantik, Sprit, gekocht wird auf der Kabine.
Vielleicht ist es kulturell bedingt, dass sich da keiner über ein paar Stunden Verspätung aufregt.
Dass die Schiffe nicht nur aus Nächstenliebe betrieben werden, wird einem spätestens bei Gesprächen mit den Deckhands klar; 8 Monate am Stück die gleiche Strecke für 1600€ brutto, grossen Teilen der Besatzung ist es schlicht egal, wie der Zustand des Kahns gerade ist.

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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#58 Beitrag von Seapilot » 2018-02-17 3:21:02

Daily4010WC hat geschrieben:Transportverträge und Ticketbestimmungen sind das eine-
Die Fähren über das Mittelmeer werden zu 90% von Import- Export- Jungs gebucht,
die die Strecke 6-...x pro Jahr zurücklegen. Aus Richtung MK spart man sich 3 Tage Autobahn und
Raststättenromantik, Sprit, gekocht wird auf der Kabine.
Vielleicht ist es kulturell bedingt, dass sich da keiner über ein paar Stunden Verspätung aufregt.
Dass die Schiffe nicht nur aus Nächstenliebe betrieben werden, wird einem spätestens bei Gesprächen mit den Deckhands klar; 8 Monate am Stück die gleiche Strecke für 1600€ brutto, grossen Teilen der Besatzung ist es schlicht egal, wie der Zustand des Kahns gerade ist.

1600 € brutto? Das ist ja fast doppelte ITF Heuer, kein Wunder das die an anderer Stelle sparen. Das ist normalerweise die Heuer eines 2. Offiziers aus Bulgarien. Und der bleibt bis zu 12 Monaten an Bord.

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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#59 Beitrag von OliverM » 2018-02-17 9:36:04

tomzwilling hat geschrieben:
Seapilot hat geschrieben:
LutzB hat geschrieben:
Seapilot hat geschrieben:Und bevor der kluge Rat kommt ich möge dann die Länder meiden, sei gewiss der Kontinent kann mir bis auf eventuell SA gestohlen bleiben
Schade auchI Ich wollte Dir gerade die lokalen Baggerlöcher und als Fernreiseziel den Schwarzwald zum Urlauben empfehlen.

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Mag sein das Dein Horizont was unseren Planeten anlangt über Afrika und den Schwarzwald oder Baggerlöcher nicht hinausgeht. Meiner glücklicherweise schon.
Warum seid ihr eigentlich immer wieder so böse zueinander? :angel:
Weil man nicht zu jedem Idioten lieb sein muss....

Gruß

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Re: Fahrt in die Wüste Tunesiens -Probleme mit der Fähre von

#60 Beitrag von Seapilot » 2018-02-17 10:18:42

Ach guck an Da isser wieder . Dich hätte ich schon viel früher mit einem wertvollen Beitrag erwartet. Du lässt nach. War richtig langweilig.

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