Frankreich 2017 Erfahrungen

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Seapilot
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Frankreich 2017 Erfahrungen

#1 Beitrag von Seapilot » 2017-09-08 12:30:01

Sind im August/September von Norddeutschland Richtung französische Mittelmeerküste gefahren. Haben uns in der Ardeche, in der Nähe von Sete, im franz. Jura und in den Vogesen aufgehalten. Einige Tage auf sehr rustikalen CP und den Rest irgendwo wo wir keinen stören. Da die Zeit begrenzt war haben wir überwiegend die Autobahnen genutzt. Aber auch die Stücke mit hohem Nationalstraßenanteil waren entgegen den Befürchtungen wegen der vielen Kreisverkehre nicht unangenehm zu fahren. Das größte Abenteuer war das Tanken. Erstens weil viele, besonders die preisgünstigen Tanken nur per Automat Brennstoff abgeben, zweitens weil die Anweisungen fast immer nur in französischer Sprache erfolgen, und drittens gaben viele der angesteuerten Zapfsäulen nur für maximal 100 Euro Sprit raus. Das waren dann lächerliche 80 ltr. Auch die Überdachungen der Tanken waren recht niedrig. bei 3,65 m Höhe unseres Fahrzeugs waren da nur noch wenige Zentimeter Luft. Den Vogel hat ein Hyper U Markt in den Vogesen abgeschossen. Der Automat konnte zwar außer Französisch auch Englisch und Deutsch, hat aber sämtliche Karten, nachdem alles abgefragt war wie PIN usw. abgelehnt. Insgesamt 5 verschiedene Karten getestet. Visa, Mastercard, Amex, 2 verschiedene EC-Karten. Null nix. Im Markt nachgefragt. Keine Ahnung, müsste gehen probiert eine andere Säule. Also nochmal umrangiert, war schweineeng und ich konnte auch nur rückwärts wieder raus. Mit dem selben Ergebnis 5 Kerten, 5 mal keinen Diesel. :wack:
Aber der Rest war einfach nur schön. Insbesondere im franz. Jura und in den Vogesen. Traumhafte Landschaften, schöne Stellplätze, lecker Essen.

Die Anfahrt haben wir gut bewältigt. Im ersten Teil sind wir ca. 1300 km am Stück gefahren. Ging Problemlos da wir beide den LKW fahren dürfen und einer sich hinten in der Koje entspannen konnte. Das ging auch tatsächlich sehrt gut. So kann man die teilweise öde Anfahrt schnell hinter sich bringen.

Waren 12 wirklich ruhige und erholsame Tage, zumal die Franzosen mit den Sommerferien schon durch waren.

Knut
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Die Außenküche mit Induktion hat sich bewährt
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Vogesen auf einem Holzlagerplatz
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Erster Stellplatz Nähe der Ardeche

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Re: Frankreich 2017 Erfahrungen

#2 Beitrag von Sternwanderer » 2017-09-08 12:55:55

1300Km am Stück, wie schnell seid Ihr denn gefahren? Und zur Aussenküche noch die Frage: Wofür ist der Windschutz bei Induktionskochstelle? Oder dient er als Spritzschutz?
http://www.die-sternwanderer.de


Beste Grüße, Maik

Nur wer seine Träume lebt,
kann seine Sehnsucht stillen.
(Sergio Bambaren)

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Re: Frankreich 2017 Erfahrungen

#3 Beitrag von Seapilot » 2017-09-08 13:13:30

Zu Geschwindigkeit in D so mit den üblichen Geschwindigkeiten des Fernverkehrs mehr möchte ich dazu nicht sagen, in Frankreich wenn möglich die zulässigen 110km/h.
Bei solch langen Strecken haben sich die luftgefederten Recaros bewährt.

Ist nur ein Spritzschutz den wir sowohl innen wie außen verwenden können.

Knut

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maxd
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#4 Beitrag von maxd » 2017-09-08 16:48:52

Seapilot hat geschrieben: in Frankreich wenn möglich die zulässigen 110km/h.
Du hast ja wie ich auch 14.00R20 drauf.


Ich fand 110 km/h für längere Zeit zu laut, zu anstrengend, Gradeauslauf zu schlecht beim TGM und Conti HCS.

Bei Euch im IVECO war das kein Thema?

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Pirx
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Re: Frankreich 2017 Erfahrungen

#5 Beitrag von Pirx » 2017-09-08 16:51:36

Seapilot hat geschrieben:in Frankreich wenn möglich die zulässigen 110km/h.
Seit 1.1.2007 gelten in Frankreich 100 km/h für Fahrzeuge bis 10 t zulässiges Gesamtgewicht anstelle der bis dahin zulässigen 110 km/h.

Quelle:
http://www.securite-routiere.gouv.fr/me ... se&xtcr=26

Also nicht erwischen lassen, das kann teuer werden in Frankreich.

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Re: Frankreich 2017 Erfahrungen

#6 Beitrag von Seapilot » 2017-09-08 16:56:59

Hallo Max, ne das war wirklich kein Problem und was die Reifen angeht war der Lärm nur unwesentlich höher. Wie schon geschrieben meine Freundin (sonst extrem lärmsensibel) konnte zumindest in der Koje entspannt dösen und Musik hören.
Habe den Luftdruck vorher von 5 auf 6 bar erhöht.
Einzig bei den hohen Außentemperaturen und hoher Geschwindigkeit bildeten sich die typischen Gummiwürstel auf den Stollen der Reifen. Das kenne ich sonst nur von der Rundstrecke wenn das Fahrzeug zu viel untersteuert oder extrem auf der Bremse gearbeitet wird. Nach kurzer Schotterstraße war das aber auch sofort weg. Mag sein das der Iveco von Haus aus einen schlechteren Geradeauslauf hat als Dein MAN. Man muss schon konzentriert fahren sonst ist man ratzfatz neben der Spur. Zumindest ändert sich nix mit zunehmender Geschwindigkeit. Hatte immer ein gutes Gefühl was Straßenlage und Fahrverhalten angeht.

Knut

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Re: Frankreich 2017 Erfahrungen

#7 Beitrag von Seapilot » 2017-09-08 17:01:47

Pirx hat geschrieben:
Seapilot hat geschrieben:in Frankreich wenn möglich die zulässigen 110km/h.
Seit 1.1.2007 gelten in Frankreich 100 km/h für Fahrzeuge bis 10 t zulässiges Gesamtgewicht anstelle der bis dahin zulässigen 110 km/h.

Quelle:
http://www.securite-routiere.gouv.fr/me ... se&xtcr=26

Also nicht erwischen lassen, das kann teuer werden in Frankreich.

Pirx
Das gilt wenn ich das mit meinen rudimentären Sprachkenntnissen richtig lese aber nur für gewerbliche Fahrzeuge. Meines Wissens nicht für Wohnmobile. Kann da noch wer etwas fundiertes beitragen?

Knut

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Re: Frankreich 2017 Erfahrungen

#8 Beitrag von Pirx » 2017-09-08 17:17:25

Seapilot hat geschrieben:
Pirx hat geschrieben:
Seapilot hat geschrieben:in Frankreich wenn möglich die zulässigen 110km/h.
Seit 1.1.2007 gelten in Frankreich 100 km/h für Fahrzeuge bis 10 t zulässiges Gesamtgewicht anstelle der bis dahin zulässigen 110 km/h.

Quelle:
http://www.securite-routiere.gouv.fr/me ... se&xtcr=26

Also nicht erwischen lassen, das kann teuer werden in Frankreich.

Pirx
Das gilt wenn ich das mit meinen rudimentären Sprachkenntnissen richtig lese aber nur für gewerbliche Fahrzeuge. Meines Wissens nicht für Wohnmobile. Kann da noch wer etwas fundiertes beitragen?

Knut
Ich lese da heraus, daß für gewerbliche Fahrzeuge von 3,5 bis 12 t nur noch 90 km/h anstelle 110 km/h gilt. Und für alle anderen Fahrzeuge bis 10 t (bei uns in Deutschland würde man die vermutlich "sonstige Kraftfahrzeuge" nennen) eben die 100 km/h anstelle 110 km/h.

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Re: Frankreich 2017 Erfahrungen

#9 Beitrag von urologe » 2017-09-08 19:07:57

aus dem aktuellen wikicampers.fr :
Les limitations de vitesse en camping-car
La réglementation camping-car, c’est aussi des limitations de vitesse. Pour un camping-car dont le PTAC est inférieur ou égal à 3,5 T, les limitations de vitesse sont identiques à celles appliquées à une voiture. En revanche, pour les camping-cars « poids-lourd » (PTAC supérieur à 3,5 T), les limitations sont différentes : 110 km/h sur autoroute, 100 km/h sur les routes à deux chaussées séparées par un terre-plein central, et 80 km/h sur les autres routes.
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Re: Frankreich 2017 Erfahrungen

#10 Beitrag von brummiwomo » 2017-09-08 19:29:22

Danke für den Bericht, das mit dem Tanken fand ich sehr interessant....
Iveco 95-17 (90-16) kurze Hütte mit FM2
Ausbaustand: im Innenausbau...
Details: brummiwomo . de

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rainerausbochum
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Re: Frankreich 2017 Erfahrungen

#11 Beitrag von rainerausbochum » 2017-09-08 22:41:26

Moin
Das mit den Karten beim Tanken haben schon tausende hinter sich,mich inbegriffen,ich versuchs jedes Jahr,manchmal gehts,manchmal nicht,den Grund habe ich trotz intensiven Suchen bis heute nicht gefunden!Vielleicht könnten uns ja die einheimischen(emigrierten)da besseren Einblick verschaffen??
Gruß,Rainer
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Re: Frankreich 2017 Erfahrungen

#12 Beitrag von laforcetranquille » 2017-09-09 7:08:13

Hallo

die Rechtsvorschrift ist m.E. eindeutig.
Für Fahrzeuge zum Warentransport 90 km/h
Für Fahrzeuge zum öffentlichen Personentransport also Busse etc. 100 km/h

Den Terminus "sonstige Kfz" gibt es glaube ich in diesem Zusammenhang garnicht, Wohnmobile über 3,t tons werden nicht explizit erwähnt und wurde wie so oft wahrscheinlich einfach vergessen.
Ich würde mich trotzdem etwas zurückhalten, der gemeine Flic, urteilt ( und den Ermessensspielraum hat er wohl) vor Ort im Zweifelsfalle eher gegen den Angeklagten und einmal gezahlte Strafen oder Sicherheitsleistungen zurückzugekommen ist erfahrungsgemäss irgendwas zwischen schwierig und unmöglich.
Zudem kann ich mir nicht wirklich vorstellen das 110 als Dauergeschwindigkeit mit den Walzen weder viel Spass macht und obendrein der Sicherheit und dem Geldbeutel eher abträglich sind

Gruss Wim
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Re: Frankreich 2017 Erfahrungen

#13 Beitrag von laforcetranquille » 2017-09-09 7:17:18

Hallo Reiner,
ich habe nur französiche Karten, die werden in der Regel immer und überall akzeptiert.
Allerding höre ich es immer wieder das deutsche Karten Probleme machen. Beim genauen hinschaun stellt sich aber dann meistens heraus das die Karten ohne PIN oder mit Auslandsbeschränkungen sind. Ohne PIN geht in Frankreich garnichts.
Da dies aber vor allem bei Supermarktankstellen auftritt wäre es auch möglich das eine interne Software das Tanken ausländischer Kunden unterbinden will da die ja in der Regel ohnehin nicht am Betreibersupermarkt in grossem Umfang einkaufen.
Übrigends kann man mit der gleichen Karte an der gleichen Säule mehrfach hintereinander den Maximalbetrag ausnutzen.
Ist zwar etwas umständlich aber halt französische Logik.

Gruss Wim
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#14 Beitrag von 2brownies » 2017-09-09 7:46:22

Hallo zusammen!

Wir waren dieses Jahr auch Frankreich, aber nur auf Durchreise mit diversen Zwischenstops.
Wir haben die Autobahn größtenteils gemieden und ausschließlich an den Supermarkt - Tankstellen getankt. Die Erfahrung, mit dem nicht akzeptierten PIN, haben wir "nur" zwei bis drei mal machen müssen. Ansonsten funktionierte das einwandfrei. Oft gab es an den großen Märkten, noch eine Art Kassenhäuschen. Da gab es nie Probleme mit der Karte.

Kurz zur Strecke: Bei Freiburg über die Grenze, nach Nizza zur Fähre.

Was ich (unter anderem) als sehr positiv empfand, war die Rücksicht und das Verständnis gegenüber uns langsam voran kommenden Hanomag-Usern, der anderen Strassenverkehrsteilnehmer.
Das hatten wir bisher so noch nicht gekannt und schon gar nicht aus Deutschland.

Einen Urlaub in Frankreich können wir sehr empfehlen. Wir waren begeistert.

Schönes Wochenende!
Raum für Notizen:

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Re: Frankreich 2017 Erfahrungen

#15 Beitrag von Seapilot » 2017-09-09 8:35:25

Tja so unterschiedlich ist die subjektive Wahrnehmung. Mir sind die Franzosen mit ihrer Fahrweise oft etwas auf die Nerven gegangen. Nach meinem Geschmack trödeln die oft unentschlossen und nicht nachvollziehbar durch die Gegend auch auf den Autobahnen. Mit unseren 110 km/h waren wir da schon in der schnellen Reisetruppe unterwegs. Italien gefällt mir da deutlich besser. Regeln werden als Empfehlung angesehen, insbesondere was Fahrspuren angeht wenn auf einer eigentlich zweispurigen Straße Platz für 4 Fahrzeuge ist dann fahren da bei Bedarf auch 4 nebeneinander. Man fährt dort aktiver und ist bereit auch mal Fehler anderer zu akzeptieren und durch eigenes Eingreifen zu entschärfen ohne gleich wie in D oft den Oberlehrer rauszukehren und noch beschleunigen wenn sich mal jemand beim Überholen verschätzt hat. Ich habe einige Zeit in Neapel gearbeitet und fühlte mich dort im Verkehr sauwohl. Da liegt mir Deutschland und Frankreich deutlich weniger.

Knut

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Re: Frankreich 2017 Erfahrungen

#16 Beitrag von Fireman2301 » 2017-09-09 8:38:23

Hallo ,

auch wir kamen am Montag nach über vier Wochen aus Frankreich zurück. Haben den Norden Frankreichs besucht. Wir fuhren über Saarbrücken, Metz und Verdun nach Calais. Von dort die Kanalküste bis Brest. Dann etwas den Atlantik Richtung Süden bis zur Loire-Mündung. Über Tours, Orleans in Paris wieder zurück.
Die Erfahrungen mit den Tankstellenhöhen teile ich. Gerade bei den Supermärkten waren die Durchfahrtshöhen oft nicht LKW tauglich. Mit der Kartenzahlung hatten wir nur einmal Probleme.
Grundsätzlich trifft man in Frankreich häufig auf Höhen- oder Gewichtsbeschränkungen.

Ansonsten ist auch der Norden Frankreichs eine Reise wert. Wir fanden sehr schöne Freistehplätze, die Landschaften sind faszinierend. Entsorgungsmöglichkeiten gab es mehr als benötigt, die allermeisten Leute waren sehr nett. Diejenigen die unsere Fahrräder geklaut haben gehören aber nicht dazu :mad:

Gruß

Andreas

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ThomasAT91
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Re: Frankreich 2017 Erfahrungen

#17 Beitrag von ThomasAT91 » 2017-09-09 9:03:51

Fireman2301 hat geschrieben:Diejenigen die unsere Fahrräder geklaut haben gehören aber nicht dazu :mad:

Gruß

Andreas
Hallo Andreas,

vom Träger?

Grüße,
Thomas

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#18 Beitrag von 2brownies » 2017-09-09 9:38:40

@seapilot

Wenn vor uns jemand herumtrödelt, würde uns das als letzte auffallen. :-)

Mit dem italienischen Fahrstil komme ich auch sehr gut zurecht. Das sehe ich ganz genauso wie du.

Ich mag die Autobahnen im Ausland, mit ihren Geschwindigkeitsbeschränkungen. Mir kommt das immer viel entspannter vor als bei uns. Besonders wenn man mit einen von Haus auf langsamen Fahrzeug unterwegs ist.
Man war uns gegenüber sehr freundlich im Straßenverkehr und das kannten wir aus Deutschland so nicht. Da gibt es gerne mal ein nicht gut gemeintes Hupen oder eine herausgestreckte Faust. Ist aber zum Glück ehr selten und mir völlig Wurscht.

Grüße
Raum für Notizen:

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Re: Frankreich 2017 Erfahrungen

#19 Beitrag von Fireman2301 » 2017-09-09 14:07:08

@Thomas

Ja, vom Heckträger.
An einer vielbefahrenen Strasse.

Nur ärgerlich. Am LKW war alles unberührt. Bekannter hat gesagt, die fahren mit nennen Transporter vor und laden die Bikes ein. Schloß wird dann später geknackt.
Mein Fehler: Fahrräder waren nicht am Träger gesichert :wack:

Haben heute neue gekauft.

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Re: Frankreich 2017 Erfahrungen

#20 Beitrag von ThomasAT91 » 2017-09-09 15:18:27

Oha - dann muß ich unser Sicherheitskonzept doch noch mal überdenken.

Grüße,
Thomas

Gode_RE

Re: Frankreich 2017 Erfahrungen

#21 Beitrag von Gode_RE » 2017-09-09 16:50:25

Wir kommen gerade aus F zurück, waren 3 Wochen auf der Oleron-Atlantikinsel. Ein wahres Paradies. Wir waren schon so oft in F, haben nie schlechte Erfahrungen gemacht. Aber dieses Jahr!!!

Wir sind 14 mal (!) geblitzt worden. Noch nie zuvor sind wir in Frankreich geblitzt worden. Und in Deutschland müsste ich dafür Jahre zurückdenken. Wir haben zum Schluss alle nur noch vor dem Tacho geklebt und konnten kaum mehr auf den Verkehr achten. Trotzdem hat's immer wieder geblitzt, und wir wissen nicht warum. Zum Schluss haben wir sogar Videoaufnahmen gemacht, um beweisen zu können, daß wir uns pingeligst an die Geschwindigkeitsregelungen gehalten haben.

Ich bin gespannt, wann und was da von der Bussgeldstelle kommt. Wenn die kühnsten Befürchtungen wahr werden, kann ich mein Fahrzeug verkaufen, um die Bussgelder bezahlen zu können.

Ich verstehe es einfach nicht. Auf 4-spurig ausgebauten Nationalstrassen sind wir mit 87, 90 und 95 km/h geblitzt worden, obwohl wir dort 100 fahren dürften, auf normalen Landstraßen mit 83, obwohl wir dort 90 fahren dürften. Wieso?

Wir waren mit einem Gespann mit 3,49 zGG unterwegs. Ich kann mir nur vorstellen, dass wir für die automatischen Blitzer die Silhouette eines gewerblichen LKW abgegeben haben, Aber selbst die dürften doch schneller fahren, als wir geblitzt wurden. Selbst die aktuelle ADAC-Information über Verkehrsregeln für Wohnfahrzeuge gibt keine Erklärung. Weiss hier jemand, ob F seit diesem Jahr da was geändert hat?

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Re: Frankreich 2017 Erfahrungen

#22 Beitrag von Seapilot » 2017-09-09 17:00:05

stimmt die extreme Überwachung mit wenig Toleranz macht Stress. Haben auch ständig angespannt auf den Tacho geschaut. Das war neben den Tankabenteuern der zweite unangenehme Faktor.

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Re: Frankreich 2017 Erfahrungen

#23 Beitrag von seppr » 2017-09-09 19:07:53

Mit einem Navi und Geschwindigkeits-Warnton sollte das doch ganz einfach sein. Mein Garmin hat auch Null-Toleranz, was für Frankreich offenbar gut ist.

Frage ist nur, ob die erlaubten Geschwindigkeiten immer richtig im Navi gespeichert sind.

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Re: Frankreich 2017 Erfahrungen

#24 Beitrag von Uwe » 2017-09-09 19:28:59

Simpelste Lösung: ganz entspannt 80 fahren :angel:
Denken ist wie Googeln, nur krasser
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Frankreich 2017 Erfahrungen

#25 Beitrag von maxd » 2017-09-09 20:22:13

Uwe hat geschrieben:Simpelste Lösung: ganz entspannt 80 fahren :angel:
Dann hat man die 89 km/h fahrenden Eurotrailer immer im Nacken. Finde ich auch total anstrengend.

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Re: Frankreich 2017 Erfahrungen

#26 Beitrag von Mathias-Peter » 2017-09-09 21:00:34

Ich habe mich früher öfter an 80 Km/h langsam-Fahrer "drangehängt". Dann bin ich nicht der der erste "Drieler" über den jeder mault. Ist nett solange es nicht bergauf geht. Dann ist der 80er ganz schnell ein 40er :angel:

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Re: Frankreich 2017 Erfahrungen

#27 Beitrag von AlfredG » 2017-09-09 23:07:00

Wir waren auch ne Woche da, beim bezahlen mit Karte EC Sparkasse keine Probleme gehabt.
Man musste nur erst auf Deutsch umstellen (Land auswählen )
Sind von Ostfriesland nach Hilversum, Amsterdam, Den Haag, Zeebrügge, Brügge, Berck und Paris gefahren.
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Re: Frankreich 2017 Erfahrungen

#28 Beitrag von AlfredG » 2017-09-09 23:32:58

Blitzer haben wir auch viele gesehen, die meisten die von hinten blitzen.
Hinweisschilder mit Langstreckenkontrollen, geblizt hat aber nichts. Muss ja auch nicht mehr.
Wir sind aber auch sehr genau gefahren, soweit wir alle Geschwindigkeitsbeschränkungen gesehen haben.
Mal sehn was noch kommt ;)
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Re: Frankreich 2017 Erfahrungen

#29 Beitrag von JoSuPa » 2017-09-10 0:22:52

Hallo Pirx
Dein link habe ich durchgelesen (franz.ist ja auch das einzige sprache welche ich behersche) ich denke aber Du hast diese gesetz-aenderung missverstanden.
Vehicules de transport de marchandises sind gütertransportfahrzeuge, diese werden noch in "legers" und "lourds" unterscheidet, also wie bei uns üblich : unter resp. über 3.5T
Vehicules de transport en commun sind fahrzeuge des öffentlichen verkehr, ebenfals in gewichtsklassen unterteilt.
Aber unsere fahrzeuge sind ja eher in der regel wohnmobile, also camping-cars oder auch vehicules d`habitation genannt, es sei den im fahrzeugausweis steht etwas anderes wie z.b. lastwagen.
Wahrscheinlich wird der kontrollierende polizist aber so oder so entscheiden aufgrund von dem was er sieht, ein wohnkoffer auf einem "lastwagen" ist für Ihn automatisch ein camping-car lourd weil die franzosen, wie auch wir in der CH, die unterteilung wie ihn D mit z.b. als ladung geltender wohnaufbau gar nicht kennen. Kann im "lastwagen" geschlafen, gekocht,gelebt werden weil auch eine toilette vorhanden ist gilt dieser automatisch als wohnmotorwagen =vehicule pour habitation.
Salutations
John

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Re: Frankreich 2017 Erfahrungen

#30 Beitrag von JoSuPa » 2017-09-10 0:36:38

ja, das wichtige habe ich vergessen: die max. erlaubten geschwindigkeiten wie von urologe publiziert , sind zutreffend für schwere wohnmotorwagen in F also 110 auf autobahn, 100 auf autostrasse mit getrennten fahrrichtungen und 80 auf die andere strasse
John

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