Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemobil?

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Pingu
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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#61 Beitrag von Pingu » 2017-06-17 0:22:09

In 2007 sind wir mit einem stink normalen Sprinter ohne Allrad bis auf 4.500m hoch gefahren, also in Ecuador am Cotopaxi.

Ein Video von der Stelle, was ich auf die Schnelle auf YT gefunden habe: https://youtu.be/qzvoRFIT0v4

Thilo

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#62 Beitrag von laforcetranquille » 2017-06-17 7:38:53

Dades-Todra hat ein Freund von uns mit einem schon etwas betagten Berlingo gemacht, allerdings ohne Schnee.
Bilder hat er leider keine davon, wie ich ihn kenne und weiss was er schon alles angestellt hat braucht er die auch nicht um sein Ego aufzupolieren.
Also suche ein anderes Beispiel auf Fernreisen um die absolute Notwendigkeit eines Mog´s unter Beweis zu stellen.


Gruss Wim
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Maggus
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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#63 Beitrag von Maggus » 2017-06-17 9:02:54

renncamel hat geschrieben:
Noch was:

Bad Kissingen 2013. Expeditionsmobile in Massen. Kaum ist die Wiese nass fährt sich einer nach dem anderen fest. Steckt der eine schon fest, kommt der nächste und fährt sich daneben fest, weil er es ja besser kann.

Die Ausrüstung der "Expeditionsmobile" war gigantisch. Aber eine einfache Schaufel war meißt nicht mit an Bord.

Auch die Logik bei der Bergung oft Haarsträubend.

Materialschlacht Hoch3

Nur kurz mein Lieblingsvideo zum Thema Bad Kissingen 2013,.....,ab Minute 9,...., ach was war das so schön,....! :angel:

https://www.youtube.com/watch?v=-HFuWJ7guVg

Oder auch das hier:

https://www.youtube.com/watch?v=HXNVF7qcwd4

Und noch eins:

https://www.youtube.com/watch?v=Vc9q9WOBFXw



Gruß Markus

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advi
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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#64 Beitrag von advi » 2017-06-17 9:29:28

Auch wenn Ihr alle so schön vom hundertsten ins tausendste kommt, ICH bleibe beim Thema.

Bin in Bad Kissingen und stelle fest, es gibt viele, sehr schöne Expeditionsmobile. Viele völlig oversized aber toll. War in einem 6x6 von Bliss toll! Damit kann man sicher ganz viel machen, wenn man das passende Gelände findet. Ansonsten macht er viel Eindruck!

Wenn meine Frau mitfahren würde, gäbe es jetzt ein tolles gebrauchtes Fahrzeug, mit Allrad, gleicher Länge, wie ich jetzt habe, einer großen Garage, wo auch ein großes Moped reinpasst. Aber kein Hardcore Allradler, sondern ein wunderschönes extrem gut ausgestattetes und erprobtes Langzeitreisemobil.

Alleine, dass niemand von den ganzen superteuren Herstellern in der Lage ist, eine Zweizylinder Enduro wie eine 1200GS oder ähnliches ins Fahrzeug zu integrieren ist ein Armutszeugnis.
Hier fahren Kisten rum locker 400-500.000 Plus und dann hängt das Moped im Freien..... Geht gar nicht!

Einstiegstreppen.... auch so ein Thema. Wackelig, ein Riesenabsatz zur ersten Stufe, Minitreppen, wo kein ganzer Fuss draufpasst, ich habe seit 30 Jahren Probleme mit einem Knie, das tut bei großen Stufen weh! Publikum ist bei diesen Mobilen eher 50 plus, viele bekommen da Probleme mit Knie oder Hüfte und brauchen bequeme und gut zu laufende Treppen. Hunde ja auch.......
Und dann werden Gelder für ein gutes Eigenheim aufgerufen. Keiner würde zu Hause solche Hühnerleitern akzeptieren. Sind denn alle total verblödet?

Mein Favorit hätte auch das, eine klasse Treppenkonstruktion und edel aussehen würde es auch noch. Innen drin alles ganz hell, super schön!
Dieses Langzeitreisemobil, erdacht von einem Privatmann, umgesetzt von Profis würde mir besser gefallen, als alles andere am Markt.
Natürlich wäre dann alle Hardcore Strecken tabu..... aber wie viele hat man davon?

Und..... ist ein Lkw wirklich die beste Wahl dafür? Dieses extrem langsame Durchgeschaukel, weil die Fahrwerke nicht darauf angepasst sind?

Denn mal ehrlich, aus der Sicht eines betrachtet, der seine Off-road Fahrzeuge immer so lange umgebaut hat, dass die Federungen super tolle und gemütliche Reisetempi ermöglichen, Standard LKW Fahrwerke sind meilenweit davon weg, gute Geländeeigenschaften zu bieten.

Es macht Sinn die Holperpisten materialschonend zu fahren, damit nichts kaputt geht. Aber wenn, dann müsste man als Hersteller auch angepasste Fahrwerke verkaufen...... Auch hier liefert die Szene keine Antworten. Innen wird es immer toller, aber auf den Komfort beim Fahren achtet so gut wie niemand! Erschreckend!

Darum wäre mein persönlicher Stand heute, Langzeit Allrad Mobil ja, teures Expeditionsmobil eher nein, weil meistens nicht richtig auf Hardcore Gelände aufgebaut......
Und für extremes Gelände lieber was kleineres, was in einen Container passt und überall zu reparieren ist, weil Ersatzteile verfügbar. Also Landy oder Buschtaxi.

Für alle, die jetzt aufschreien, wie toll Ihr Allrad Lkw im Gelände ist, bitte nicht vergessen, ich fahre 40 Jahre lang Moped im Gelände und gehöre nicht zur Langsamfahr Fraktion, sonder zu den schnellen Jungs mit geilen Fahrzeugen, die tausende von Kilometer im flotten, auch mal Rallyetempo, wochenlang durch heftiges Gelände fahren (oder gefahren sind). Ganz andere Gedanken- und Erfahrungswelt ;)
Dort wo ich heute mit dem LKW mit 20 km/h auf flacher, aber hoppeliget Piste fahre, bin ich in der Regel mit dem Moped bei 70-90 km/h immer noch nicht angespannt, weil die Technik passt. Und alle Landys und Buschtaxis fahren mit 30-40 km/h locker und gelassen an meinem Lkw vorbei.
In Marokko sind fast alle mal seekrank wegen des extremen Geschaukels auf langen Pistentagen geworden..... fällt mir gerade noch ein, braucht auch kein Mensch :)
Frank

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egn
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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#65 Beitrag von egn » 2017-06-17 10:29:15

Also wir haben mit dem KAT 6x6 auf Pisten kein Geschaukel. Die Russen mit ihren SUVs haben immer gestaunt wenn wir mit 70-80 km/h auf Waschbrettstraßen gefahren sind, während sie im Schritttempo gekrochen sind. Der KAT wurde konzipiert einem Panzer im Gelände zu folgen. :angel:

Es gibt sogar einen 6x6 wo die Enduro innen Platz hat, bei uns würde auch ein Quad in die Heckgarage passen.

Wir haben aber festgestellt dass es die Fahrräder als Beiboot auch tun. Vielleicht kommen noch zwei elektrische Scooter dazu. Der Rest ist nützlicher Stauraum.

Unsere Einstiegstreppe mit Plattform ist sehr bequem, und selbst die Notleiter ist leicht zu besteigen.

Ob unser Fahrzeug ein Expeditionsmobil ist oder nicht ist letztlich egal. Es erfüllt jetzt seinen Zweck für die Urlaubsreisen und wird ihn auch später für eine Langzeitreise erfüllen. Es ist ein sehr robustes Reisefahrzeug und keines mehr für das extreme Gelände, obwohl man sicher viel mehr könnte als man sich traut.

Klar kommen jetzt beim KAT Einwände wie Spritverbrauch, veraltete Technik, usw. Aber wenn moderne Technik ein Vielfaches in der Anschaffung und dem Unterhalt kostet dann relativiert das die Kosten für den Sprit.

Und ja, der KAT ist groß und man kann deshalb nicht überall hinfahren. Aber es gibt unzählige Ziele wo man hin fahren kann und das mit dem Komfort den man von Zuhause gewohnt ist. Das ist uns wichtiger als die 1000 Reisezeile wo man unbedingt gewesen sein muss einfach abzuhaken.

Also wann stellst Du Deinen neuen KAT im KAT-Forum vor? :D :dry:
Gruß Emil

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#66 Beitrag von schweiger » 2017-06-17 10:48:19

Also ich verstehe das Problem nicht. Du hast Zeit, Erfahrung, Geld und konkrete Vorstellungen für ein ganz besonderes Mobil. Ganz gleich wie das heißt. Warum baust du nicht einfach eines? Gebraucht oder neu und fertig in einem Showroom findet man sowas nicht. Das ist wie mit einem Wohnmobil für 7 Leute. Sowas kann man nur selber bauen. Auf dem Markt gibt es das einmal in 5 Jahren.
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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#67 Beitrag von Sternwanderer » 2017-06-17 11:14:27

advi hat geschrieben:Auch wenn Ihr alle so schön vom hundertsten ins tausendste kommt, ICH bleibe beim Thema.......
........Für alle, die jetzt aufschreien, wie toll Ihr Allrad Lkw im Gelände ist, bitte nicht vergessen, ich fahre 40 Jahre lang Moped im Gelände und gehöre nicht zur Langsamfahr Fraktion, sonder zu den schnellen Jungs mit geilen Fahrzeugen, die tausende von Kilometer im flotten, auch mal Rallyetempo, wochenlang durch heftiges Gelände fahren (oder gefahren sind). Ganz andere Gedanken- und Erfahrungswelt ;)
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
advi hat geschrieben:Danke, ich wollte es mir gestern mit dem Moped anschauen. Von Thodra zu Dades.
Bei der Einfahrt hat mich ein Einheimischer aufgehalten und meinte, das es sehr gefährlich sei und ich für einige Passagen auch jemanden zum Schieben bräuchte.

Ich habe dann dankend drauf verzichtet.
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

Moin,
ich frage mich gerade wie die beiden Zitate zusammenpassen? :D
http://www.die-sternwanderer.de


Beste Grüße, Maik

Nur wer seine Träume lebt,
kann seine Sehnsucht stillen.
(Sergio Bambaren)

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#68 Beitrag von advi » 2017-06-17 12:14:06

Ich riskiere heute nicht mehr so viel..... schon gar nicht ohne Stollen und richtiger Ausrüstung.....

Und ich habe in einigen Ländern alleine gekniffen... Früher habe ich so Sachen bewusst riskiert, mit 56 muss ich nicht mehr....
Kann gut damit leben vernünftiger geworden zu sein ;)
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Ulf H
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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#69 Beitrag von Ulf H » 2017-06-17 12:22:20

... na dann gibts also eine hochkomfortable pistenoptimierte nicht extrem geländegängige Moppetgarage ... sowas braucht keiner ... ausser Dir ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#70 Beitrag von advi » 2017-06-17 13:03:22

Ulf H hat geschrieben:... na dann gibts also eine hochkomfortable pistenoptimierte nicht extrem geländegängige Moppetgarage ... sowas braucht keiner ... ausser Dir ...

Gruss Ulf
Na dann ist ja alles klar :) Das Problem habe ich schon mein ganzes Leben, das ich in keine Schublade passe..... und dann mache ich die Augen auf und treffe Leute, die ganz vieles so ähnlich machen, nur eben angepasst auf Ihr Leben..... und die passen auch in keine Schublade.... :D

@Schweiger, ich kann als Schrauber nicht den Anspruch erfüllen, die ich an das Ergebnis hätte....

Eines meiner Prinzipien ist, lasse andere Dinge tun, die Sie Top können und zahle sie dafür, das lohnt sich.
Ich verdiene mein Geld auch mit Dingen, die wenige so können...... Alles nur Energieausgleich..... Ich bin alt genug zu wissen, was ich kann und was nicht oder was nicht sooo gut......

Mir ist bekannt, das hier mehr Leute schreiben, die das anders sehen :angel: :lol:
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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#71 Beitrag von schweiger » 2017-06-17 13:59:56

Ja, mit selber bauen meinte ich natürlich selber bauen lassen. Also die Pläne zeichnen, die Vorstellungen aufschreiben, Qualitäten und Produkte definieren und dann machen lassen.
Zuletzt geändert von schweiger am 2017-06-17 18:41:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#72 Beitrag von OliverM » 2017-06-17 16:40:00

advi hat geschrieben:
Na dann ist ja alles klar :) Das Problem habe ich schon mein ganzes Leben, das ich in keine Schublade passe....
Mache dir deswegen keine Sorgen, du passt genau in eine meiner Schubladen.......

Gruß

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#73 Beitrag von urologe » 2017-06-17 18:42:58

advi hat geschrieben:
Ulf H hat geschrieben:... Das Problem habe ich schon mein ganzes Leben, das ich in keine Schublade passe..
....ein wunderbares "Problem".
es gibt nichts Schlimmeres , als Leute , die in Schubladen denken oder für Jeden , eine zu haben , glauben...

ehrlich gesagt , es scheint , Du hast ein Luxus-Problem , oder ?

Du hast in Sachen Allrad-LKW alles hinter Dir , Du weißt , was Du willst , Du weißt , was Du auf gar keinen Fall willst und Du willst es nicht selbst bauen , weil Du glaubst , Andere können es besser - stimmt das soweit ?

wenn ja , geh zu einem guten Ausbauer , einer der wirklich guten ist sogar in Deiner Nähe und laß Dich dort beraten. oder leih Dir einen 100% komfortablen Hymer und fahr los !

alles Andere wäre jetzt ... ich verkneif mir´s
LG
Ralf
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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#74 Beitrag von Chris_G300DT » 2017-06-17 22:16:02

Hallo Advi,
So wie sich das liest, ist ein Allrad-Lkw einfach nicht das richtige Fahrzeug für dich.
Wenn dir sogar der Fahrkomfort nicht zusagt, wird es vielleicht einfach Zeit für eine andere Kategorie Fahrzeug.
Es gibt mittlerweile sogar Wohnmobile mit Heckgarage für kleine Autos. Da muss dann auch die ktm reinpassen.
Wenn du doch etwas individueller unterwegs sein möchtest, vielleicht einfach einen Bus nehmen.
Da kannst du über eine Rampe seitlich das Moped reinfahren und bist mit top Fahrkomfort mit allem Schnick und Schnack entspannt auf der Straße unterwegs.

Deine Beiträge der letzten Monate lesen sich einfach so. Du bist ja ohnehin nicht scharf auf freie Stellplatzsuche und möchtest eh nicht wirklich im Gelände fahren.

Gruß
Chris

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#75 Beitrag von urologe » 2017-06-17 22:27:18

Chris_G300DT hat geschrieben: Da muss dann auch die ktm reinpassen.
vielleicht einfach einen Bus nehmen.
Bus und Easy Rider wäre meine Alternative gewesen.
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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#76 Beitrag von advi » 2017-06-17 23:53:41

@Chris,

Vielleicht hast Du recht, dass ich Illusionen über den Allrad-Lkw hatte und in der Realität angekommen bin.

Mit den Schlafplätzen täuschst Du Dich aber gewaltig... ;)

Wie auch immer, ich werde in den nächsten 1-2 Jahren zusätzlich das Reisen mit einer anderen Fahrzeugklasse, dann wahrscheinlich ohne Moped ausprobieren.
Frank

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#77 Beitrag von advi » 2017-07-02 13:35:00

Sodele entschieden seit heute haben wir noch ein richtiges Expeditionsmobil und werden uns in den nächsten 2-3 Jahren anschauen, was der passende Weg für uns ist.

Meine Frau ist extrem glücklich, weil wir jetzt vieles machen können, worauf sie Lust hat.
Und sie will es auch mal alleine fahren.... sie ist glücklich, Super!
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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#78 Beitrag von Donnerlaster » 2017-07-02 15:24:10

Was ist das denn?

Eines gefällt mir schon mal: schön klein

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#79 Beitrag von seppr » 2017-07-02 15:57:31

Das abgebildete Teil ist doch kein MAN LE 220. Oder hat die Person daneben Übermaß? Es soll ja Menschen mit 220 cm Größe geben.

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Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemobil?

#80 Beitrag von maxd » 2017-07-02 16:03:41

Ein Toyota - HZJ 78 oder 79 Buschtaxi vermutlich - mit eine GfK Kabine vom Toyota Plathirsch.
Zuletzt geändert von maxd am 2017-07-02 18:21:43, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#81 Beitrag von roman-911 » 2017-07-02 16:17:41

Gratulation !

ein lecker HZJ Womo (?)...mit Expeditionsqualitäten...
4,2 l ?

Genau ! :rock:

Nun hast Du ein großes und ein kleines Spielzeug mit Allrad.

Jetzt machst Du mit dem kleinen ein bisschen rum und nach ein gewissen Zeit kannst Du
nach einem Gehirnsturm den idealen Allradkomforthupfer für Euch initialisieren.

Tom`s Fahrzeugtechnik ist wohl auch nicht die schlechteste Adresse was Herkunft und/oder Betreuung angeht.

Viel Spass damit !

Grüße Roman
Schrauberkollektiv Kollbach
Teile was Du hast...sonst teilt Dich was Du bist

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#82 Beitrag von advi » 2017-07-02 19:39:01

Danke sehr.

Das ist ein echter Glücksgriff, von einem Pärchen, das aus gesundheitlichen Gründen aufhören muss. Sie haben in den letzten Jahren jedes mögliche Kreuz gemacht :)

Ein paar Infos
HZJ78 verlängert mit
80er Motor 4,2 Liter, Turbo und Ladekuftkühler
Und einfach alles drin, was man sich vorstellen kann.
Super Top gepflegt

Tom hatte das Auto in Bad Kissingen dabei und hätte es viermal verkaufen können. Ich habe halt als erster unterschrieben :)
Und dieses Mal im Gegensatz zum Lkw keine Kompromisse gemacht....

Geile Kiste, wir freuen uns wie Bolle, dummerweise vor Herbst kaum Zeit für...
Zuletzt geändert von advi am 2017-07-03 11:23:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#83 Beitrag von WeltWeit » 2017-07-02 20:57:34

Hallo Frank,
schaut super aus hast Du auch ein Bild von innen :eek: .
Wo geht die erste Tour hin?

Gruß Karin

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#84 Beitrag von advi » 2017-07-02 21:43:03

Hi Karin

Fast so wie unserer http://www.toms-fahrzeugtechnik.de/expe ... 8---3.html

Der nächste Trip geht zu einem Freund auf den Geburtstag :)

Winter... ist noch nicht klar..
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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#85 Beitrag von jonson » 2017-07-03 9:07:59

Tja..... Da ist der HZJ ja... Ich war leider nach Dir da... Glückwunsch... :frust:
Frei im Fahrzeug lebend. Unterwegs seit Oktober 1982

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#86 Beitrag von advi » 2017-07-03 11:27:03

jonson hat geschrieben:Tja..... Da ist der HZJ ja... Ich war leider nach Dir da... Glückwunsch... :frust:
Danke,

des einen Glück des anderen Leid :angel:

Sollte ich mal die Nase voll davon haben oder er nicht der richtige sein, kann ich es Dir ja sagen ;)

Klar ist, der ist auch eine Wertanlage, die Preise für die Dinger steigen ......
Frank

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#87 Beitrag von mangusta » 2017-07-03 12:39:05

[quote="advi"]

Und dieses Mal im Gegensatz zum Lkw keine Kompromisse gemacht....


Herzlichen Glückwunsch zum neuen Konpaktlaster.

Der geht schon sehr stark auch in unsere Richtung.

Der Kompromiss besteht eben hier, wie man auf einer "Weltreise" durch eine längere Regenphase durchkommt.

Es ist halt ein typisches "Draussen" - Auto.

Mir fehlt da doch eine gemütliche Sitzecke "innen" zum Lesen bei schlechtem Wetter.

Ein bißchen größer vielleicht dann doch...


Gruß

Rolf

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#88 Beitrag von Ulf H » 2017-07-03 12:41:36

... nach der vorangegangenen Diskussion hätte ich was deutlich anderes erwartet ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#89 Beitrag von advi » 2017-07-03 14:05:14

Ulf H hat geschrieben:... nach der vorangegangenen Diskussion hätte ich was deutlich anderes erwartet ...

Gruss Ulf
Ja, aber bei mir kann man immer damit rechnen, dass ich offen dafür bin mich über Nacht für etwas ganz anderes zu entscheiden. :)

mangusta hat geschrieben:.

Der Kompromiss besteht eben hier, wie man auf einer "Weltreise" durch eine längere Regenphase durchkommt.

Es ist halt ein typisches "Draussen" - Auto.

Mir fehlt da doch eine gemütliche Sitzecke "innen" zum Lesen bei schlechtem Wetter.

Ein bißchen größer vielleicht dann doch...


Gruß

Rolf
Man kann schon mal einen Tag zu zweit drin sitzend verbringen. Notfalls sogar mit Dach unten. Dafür Containertauglich.... und wenn das Wetter mal zu mies ist, dann gibt es oft noch Hotels und Pensionen.

Angedacht ist ihn eher für kürzere Reisen zu nehmen max 6 Wochen, für kleinere Strassen a la Schottland, schöneres Wetter und deutlich höheren Offroad Anteil.

Die von mir favorisierten Langzeitreisen sind mit meiner Frau zeitmäßig nicht umzusetzen..... leider.... Und um einer Trennung vorzubeugen, auf die es rauslaufen würde, wenn ich auf meinen Plänen beharren würde, gibt es jetzt das Experiment und die Planänderung.

Deswegen sind Dinge wie Seidenstrasse trotzdem eingeplant, dann aber mit Lkw. Diesen Winter wird es wohl keine Überwinterung im Winter geben, aber die angedachte Umrundung der iberischen Halbinsel wird mit Lkw und Moped gemacht.
Jetzt ist erst mal etwas Ruhe und vor der nächsten Reise gibt es bessere Fenster.

Unangenehm beim Kleinen, es ist halt lauter drin, Lkw ist deutlich angenehmer!

Andere Sachen werde ich wahrscheinlich wieder als geführte Mopedtouren machen. Mal mit, mal ohne Frau. Chile ist nächstes Jahr angedacht....

Iran wird eher mit dem kleinen gemacht, der ist einfach flexibler und man zieht schneller die Verbindungsetappen.

Montenegro wurde mir jetzt oft empfohlen, das kann man mit dem Lkw wohl vergessen.... also Buschtaxi, bei hoffentlich ordentlicherem Wetter
Frank

Unserer heißt Alladin und ist ein MAN LE220 mit ausgebautem Kühlkoffer

Ausbau siehe http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... 35&t=55758

Meine Gedanken zu wie viel Expeditionsmobil ist nötig http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... 18&t=75381

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renncamel
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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#90 Beitrag von renncamel » 2017-07-03 15:08:42

Servus,

von Tom´s war auf der Camp Area einiges zu verkaufen gestanden. 70.000 KM und Rost, als ob das Fahrzeug nur im Salzwasser bewegt wurde. Dafür aber dann ein stolzer Preis.

Ich hoffe ihr habt besser eingekauft.

Viel Spaß mit eurem neuen Fahrzeug.
Ciao, Norbert

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