Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemobil?

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#91 Beitrag von sharkrider » 2017-07-03 15:19:13

Mal ganz blöd gefragt: Was ist denn der Unterschied zwischen einem Expeditionsmobil und einem Offroad-Reisemobil?

Wie definiert man das?
Sag was de denkst ham se gesagt - dass se dann beleidigt sind ham se net gesagt.

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Lobo
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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#92 Beitrag von Lobo » 2017-07-03 15:21:46

sharkrider hat geschrieben:Mal ganz blöd gefragt: Was ist denn der Unterschied zwischen einem Expeditionsmobil und einem Offroad-Reisemobil?

Wie definiert man das?

das hängt vom Splin vom Fahrer ab


das ist wie Kraftfahrer und Trucker :joke:
die Turbos pfeifen die Symphonie der Vernichtung

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Bruno1017A
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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#93 Beitrag von Bruno1017A » 2017-07-03 15:33:39

wenn man damit privat in den Urlaub fährt ist es ein Off-Road Reisemobil.
wenn man Fahrzeug und Forschungsgelder von einer Hochschule/ Uni/ Forschungsinstitut oder privatfinanzierten Organisation für den Zweck einer Forschungsreise bekommt ist es ein Expeditionsmobil :smoking:
....und das Wohnmobil hat Räder verdammt!

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#94 Beitrag von advi » 2017-07-03 15:35:06

Von denen hätte ich keinen gekauft ;)

Unserer sieht aus wie neu :)
Frank

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Ausbau siehe http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... 35&t=55758

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#95 Beitrag von sharkrider » 2017-07-03 15:40:02

Bruno1017A hat geschrieben:wenn man damit privat in den Urlaub fährt ist es ein Off-Road Reisemobil.
wenn man Fahrzeug und Forschungsgelder von einer Hochschule/ Uni/ Forschungsinstitut oder privatfinanzierten Organisation für den Zweck einer Forschungsreise bekommt ist es ein Expeditionsmobil :smoking:
Dann ist der Mercedes G des Uni-Professors, der damit in Island zu geologischen Forschungszwecken unterwegs ist, ein Expeditionsmobil? :idee:

Die Kiste steht grad beim Mercedes-Händler bei mir im Ort und wird für die nächste Island-Reise durchgecheckt. Sieht aus wie ein ganz normaler G :angel:
Sag was de denkst ham se gesagt - dass se dann beleidigt sind ham se net gesagt.

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#96 Beitrag von Bruno1017A » 2017-07-03 15:45:04

sharkrider hat geschrieben:
Bruno1017A hat geschrieben:wenn man damit privat in den Urlaub fährt ist es ein Off-Road Reisemobil.
wenn man Fahrzeug und Forschungsgelder von einer Hochschule/ Uni/ Forschungsinstitut oder privatfinanzierten Organisation für den Zweck einer Forschungsreise bekommt ist es ein Expeditionsmobil :smoking:
Dann ist der Mercedes G des Uni-Professors, der damit in Island zu geologischen Forschungszwecken unterwegs ist, ein Expeditionsmobil? :idee:

Die Kiste steht grad beim Mercedes-Händler bei mir im Ort und wird für die nächste Island-Reise durchgecheckt. Sieht aus wie ein ganz normaler G :angel:
genau, er steht damit praktisch in einer Reihe mit der Santa Maria
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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#97 Beitrag von Ulf H » 2017-07-03 15:48:56

... "Expeditionen" als Dienstreise abrechnen können, ist natürlich gaaanz grosses Kino ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#98 Beitrag von Bruno1017A » 2017-07-03 15:53:52

Ulf H hat geschrieben:... "Expeditionen" als Dienstreise abrechnen können, ist natürlich gaaanz grosses Kino ...

Gruss Ulf
hätte ich da mal eher dran gedacht, dann hätte ich doch nicht Elektrotechnik studiert sondern auch Geologie :joke:
....und das Wohnmobil hat Räder verdammt!

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#99 Beitrag von Donnerlaster » 2017-07-03 15:58:51

Ulf H hat geschrieben:... "Expeditionen" als Dienstreise abrechnen können, ist natürlich gaaanz grosses Kino ...

Gruss Ulf
Nee, überhaupt nicht. Dann müsste ich ja wieder arbeiten :wack:

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#100 Beitrag von mangusta » 2017-07-03 17:06:04

containertauglich ist allerdings toll.

Gruß

Rolf

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#101 Beitrag von advi » 2017-07-03 18:42:14

mangusta hat geschrieben:containertauglich ist allerdings toll.

Gruß

Rolf
Genau und Reifen können dran bleiben :) Mit der Klappe hinten kommt man dann auch noch raus, sehr praktisch alles :)
Frank

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#102 Beitrag von advi » 2018-01-02 14:55:26

Kleine Fortsetzung
Im Sommer haben wir uns ja ein gebrauchtes Profi Buschtaxi mit Klappdach und gutem Innenausbau gekauft. Sieht in etwa so aus http://toms-fahrzeugtechnik.de/expediti ... 8---3.html

Im Moment sind wir in Tunesien und waren auf Extremtour in der Wüste.

Die Anfahrt zur geführten Reise war sehr relaxt. Tempomat bei so 115 rein und extrem bequem Rollen lassen.
Ich bin alleine runter und habe mich mit meiner Frau im Hotel getroffen, ein paar Tage bevor die Gruppe ankommt. Sie fliegt beide Strecken und spart sich so 5-6 Tage.

Lärmempfindlich wie ich bin war die Zwischenübernachtung hinter Mailand nicht so der Renner. War relativ laut und ziemlich kalt. Trotz Ohrenstopfen hatte ich die Wahl (neben den Umweltgeräuschen) kalt, wegen Minusgraden draußen oder laut wegen Luftheizung. Damit wir nicht so viel heizen müssen, hat meine Frau mir noch eine Zusatzdecke mitgebracht, ich mag nämlich keine Mumienschlafsäcke.

Klare Erkenntnis, Lkw ist da besser, weil besser gegen Lärm und Kälte isoliert. Wir haben Stehhöhe im Buschtaxi und Containertauglichkeit. Aber der Lärm in Douz auf dem Campingplatz lässt mich schon fragen, was mir das alles wert ist. Der Esel, der die ganze Nacht durchgeiat hat, raubte mir den Schlaf.

Am nächsten Tag geht es auf Piste und durch kleine Dünen in den Süden. Erkenntniss: Buschtaxi fährt sich um Welten besser. Mit knapp 200PS haben wir mehr als genug Leistung, super Federung und Topsitze!
Tags drauf geht es richtig in die Dünen, Alladin hätte hier Null Chancen. Wir haben das schwerste Fahrzeug der Gruppe kommen aber gut mit. Der Sand ist glücklicherweise sehr hart, ansonsten neigt das Buschtaxi hinten zum Wegrutschen. Schräg fahren in den Dünen ist nicht seine Spezialität.

Irgendwie haben wir es nicht gerafft, dass wir eine Extrem Offroad Tour gebucht haben. Meine Frau hatte es am Telefon nicht so verstanden gehabt und sie leidet, es ist ihr zu viel. Alle anderen Fahrzeuge sind gewichtsoptimiert und können vor allem im weichen Sand deutlich mehr.

Mit viel Power und weil ich sehr gut fahren kann, sind die anderen trotzdem überrascht, wie gut wir noch mitkommen. Nach einer Weile habe ich viel Spaß, bis wir auf einem Dünenkamm hinten Wegrutschen und extrem mies stehen bleiben. Meine Frau ist mal seitlich mit dem Auto in einen Bach gefallen und bekommt einen Panikanfall.
Ab da ist es bei ihr aus mit dem Spaß und ich fahre deutlich gehemmter.

Die kommenden Nächte in den Dünen sind wegen fehlendem Lärm angenehmer und es wird nachts nicht so kalt, dass wir im Klappdach Heizung brauchen.

Das Buschtaxi ist ein „entweder oder“ Expeditionsmobil. Entweder kochen oder Wohnen oder Schlafen. Jedes einzeln geht sehr gut, Platz haben wir genug und Offroad ist es um Welten besser als der Lkw.

Auch an den leichteren Stellen würde Alladin wohl nicht durchkommen, zu kurz hintereinander kommen die kleinen Dünen.
Später unterhalten wir uns mit dem tunesischen Guide darüber, er meint, es gäbe auch Strecken, die mit dem Lkw machbar wären. Ganz sicher wäre ich mir da aber nicht. An manchen Stellen taucht der Toyota vorne in die nächste Düne ein.

Nach einigen Tagen brechen wir die Tour vorzeitig ab. Es gibt 2 ausgefallene Fahrzeuge, eines, das zwei Tage lang zurück nach Douz geschleppt werden muss und ein krankes Pärchen, das in zum Arzt muss.

Der Rest der Gruppe will extrem fahren und wir sehen das Risiko dabei. In noch weicherem Sand, bei extremer Kletterei in den Dünen riskieren wir sonst bleibende Schäden am doch recht teueren Buschtaxi. Und Chris hat überhaupt keinen Spaß dabei.
An einem Ruhetag den wir mit Rücksicht auf die Nerven von Chris eingelegt haben, ist uns klar geworden, extremes Offroad brauchen wir nicht. Wir wollen lieber reisen, Zeit für die Wüste und das Sein haben. Außerdem kommt mit der Gruppe keine Kommunikation auf, sie wollen nur Offroaden und können am Feuer trotz aller Versuche keine Offenheit zeigen.
Wie anders waren doch die Erfahrungen in Marokko, wo wir Freunde unter Reisenden gefunden haben.

Die Gruppe besteht aus Leuten, die es krachen lassen wollen, aber sich nicht trauen, es ohne die Sicherheit eines Guides zu machen. Wieder mal merke ich, die Mopedfahrer, mit denen ich ähnliche Reisen unternommen haben, sind ein ganz anderer Menschenschlag, viel mutiger, viel bewusster im Sinne von, wir wissen was wir riskieren.
4x4 Fahrer denken oft, sie machen was besonderes, dabei sitzen sie in einem Käfig, angeschnallt und sicher, kommen sich aber wie die Helden vor. In Situationen, wo man mit dem Moped als geübter Fahrer easy und relativ relaxt fährt.

Nach einigen Tagen in den Dünen ist mir jedenfalls klar geworden, dass ich nicht mehr extrem Offroad fahren muss. Habe meine Endorphinsucht wohl im Griff. Hat ja nur knapp 40 Jahre gebraucht :)

Darum beschlossen wir zurück zu fahren und mehr Urlaub zu machen. Ganz klar war mir allerdings nicht, dass ich nachher das havarierte Fahrzeug 1,5 Tage durch teilweise recht heftiges Gelände nach Douz ziehe. Ok so hat der arme Kerl 5000 Euro gespart und kein anderer hätte ihn Rausziehen können, weil keiner die Leistung hatte.

Und wo stehen wir jetzt? Im Moment sitzen wir in einem richtig geilen Hotel mit kilometerweitem Ausblick aus unserem Zimmer.
Wir sind angeschlagen nach den vielen Tagen draußen. Hatten zwar Abend Feuer, aber trotzdem teilweise echt kalten Wind. Und manches Mal wird es doch kühl kurz vor Sonnenaufgang. Ist halt nur Zeltstoff….. Und 2-3 Tage warm mit viel Platz hat einfach was……

Wie geht es mit dem Reisen und Fahrzeugen weiter? Jetzt habe wir erst noch ein bisschen Tunesien und dann?
Mal sehen….. Meine Frau möchte damit zb nach Schottland, in den Balkan. In all die Länder, wo Alladin zu groß ist und wir abseits der Straße nicht durchkommen.
Ich würde das Buschtaxi nach Australien oder Namibia verschiffen….. wir sind uns noch nicht einig.

Klar ist, von Ende März bis Ende Mai geht es mit Alladin und Moped vor allem nach Portugal….

Was würde ich mir momentan als Reisefahrzeug wünschen? Etwas, dass ein bisschen grösser als der HZJ 78 ist, vielleicht vom Radstand her wie ein 79er. Dazu ein geiles Fahrwerk, wie im Toyota mit entsprechender Leistung aber Festausbau. Vielleicht ein festes Hubdach? Für heisse Tage aber mit extra Zeltdach? Wegen der Belüftung bei Hitze?

Oder Alladin weiter bauen…. Fahrwerk umbauen, Echtglas rein und anderes…..

Eines ist mir jedenfalls klar, das Konzept LKW Fahrgestell mit seinen schlechten Pisteneigenschaften ist vom Grundsatz her falsch gedacht.

Eigentlich wundere ich mich über die gesamte Szene. Da werden Hunderttausende auf Fahrgestelle geklatscht, die nicht wirklich Offroad fähig sein. Klar kann man mit nem Lkw sich durchschaukeln, aber macht das Sinn?

Sollte für mich nicht eher der Grundsatz lauten, ein Fahrgestell so zu haben, wie ich es haben will. Das heisst super gute Federung. Feines Ansprechverhalten, mit guter Kompression. Wahrscheinlich sollte ich mich mehr damit beschäftigen welche Rahmenarten welche Vor- und Nachteile haben, am besten zu meinen Anforderungen passen. Die wären gute bequeme „An“Reiseeigenschaften Sprich Zigtausende Asphalt km. Dazu exzellente Pistenqualität. Mit hoher „Schluck“Fähigkeit. Ich bretter halt gerne und manches Loch sieht man einfach zu spät. Bzw viele Pisten sind einfach extrem mies.
Es bleibt also spannend.

Viele haben mich ja im persönlichen Gespräch gebeten meine Erfahrungen und Gedanken weiterzugeben und ich werde wieder berichten, wenn ich weiter bin.
Frank

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chabbes
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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#103 Beitrag von chabbes » 2018-01-02 15:49:16

Servus Frank,
das spricht mir teilweise aus der Seele :lol:
Aber bei den Mopedfahrern die sich geführte hard Endurotouren buchen ist das auch oft so... am Anreiseabend dachte ich "oh... die scheinen ja hart zu sein" auf den Schotterpisten waren die dann "riskant schnell"... und am ersten technischen Aufstieg muss ich
ne halbe Stunde oben warten bis einer es mal keuchend hoch geschafft hat :totlach:
Und dann darfst denen noch das Moped hochfahren, reparieren, Werkzeug verleihen weil nicht dabei, oder heimziehen ;)

Nach ein paar Tagen ballern und schuften habe ich dann meist auch die Nase voll... es wiederholt sich alles, nur an einem
anderen Ort. Aber so 1-2 Tage anspruchvolles Offroad und danach Chillen ist nach meinem Gusto.

Ich denke auch das Aladin für die heftigen Dinge einfach zu groß ist, hier bin ich mit den Maßen meiner "Kleinen Feuerwehr" echt super zufrieden. Mit 3.1m Radstand bist wendig wie ein Toyo. Hohe Bodenfreiheit, nur 6t Gewicht Vollgeladen, 3m Höhe.
Ich baue mir nächstes Jahr noch ein Hubdach für Stehhöhe, dann passt das. Doppelbett fest, Küche & Klo, Aussendusche, Wassertank... und Moped passt drauf.
Wenn man da einen großen Motor drin hätte, dann geht auch ganz gut was in den Dünen (OK, nicht soviel wie mit dem Toyo).

Für eine Weltreise wäre das dann aber auch wieder zu klein.... ist wie mit den Mopeds... man sollte einfach die Richtige Abstufung fahrbereit in der Garage haben.... Trial.... Sportenduro... Straßenenduro.... Reisemotorrad :rock:

Mit Mopeds geht das, mit Autos ist das ein Garagen- und Stellplatzproblem :D

Das "Fürallesdasbeste" gibbed ned... leider.

LG
chabbes
:D

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#104 Beitrag von meggmann » 2018-01-02 17:09:15

Hallo zusammen,

mir ist immer noch nicht so ganz klar, was Du wirklich suchst - oder zu finden hoffst.
Jede Fahrzeugart hat vor und Nachteile. Ich fahr seit 32 Jahren Motorrad - damit Strecke machen finde ich aber immer noch doof - das geht im PKW besser (Klima, Tempomat, linke Arschbacke, rechte Arschbacke,....). In richtigem Gelände ist eine leichte Enduro besser, für's Wohnen einen Tupperdose, für manche Geländeformationen Allrad LKW, und so weiter... alles ist ein Kompromiss. Mir wäre so eine Wohn-Dose à la Buschtaxi zu klein, wenn ich die durch die Gegend schaukeln sehe werde ich beim Zusehen schon Seekrank. Ein Bekannter liebt die wiederum und findet die Verwindung in einem LKW "seltsam". Wie sagte meine Oma: "Jeder Doll iss anners" und das stimmt - und da es "mein" Fahrzeug nicht gab hab ich's halt so hingebastelt. Und selbst wenn es jetzt so ist wie ich es wollte ist es limitiert und ein Kompromiss. Mir aber egal.....
Aber wie gesagt, was suchst Du?

Gruß, Marcel
- Punkt 1 erreicht, THW Iveco 90-16 ist zu Hause (07.11.2014)
- Punkt 2 erreicht, LAK 2 ist zu Hause (7.12.2014)
- Punkt 3 erreicht, geänderte Fahrzeugart begutachtet (19.01.2015)
- Punkt 4 erreicht, Eisenschwein ist zugelassen (17.03.2015)
- Punkt 5 erreicht, Umbauten am "Trägerfahrzeug" beendet (12.04.2015)
- Punkt 6 erreicht, H Gutachten erteilt (15.12.2015)

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#105 Beitrag von Flammkuchenklaus » 2018-01-02 19:08:46

Ich kann nur von meinen bescheidenen Erfahrungen der vergangen 30 Jahren sprechen
Da war alles dabei ausser einem Buschtaxi.

Nissan Patrol mit Dachzelt,Chevy Ambulace mit den 6.3L Diesel und dem Ambulanceaufbau. Magirus 179 d 11 mit Thw-koffer später mit LAK II
und zum Schluß mit dem Kat I.Ach ja nen Trooper und einen Pajero war auch dabei
Alles in der Gegend Tunesien .Algerien,Marokko und Libyen.
Dazu sind diese Autos geeignet,
Dachzelt Hubdach mit Zeltplane etc im Winter in Mitteleuropa hat was von Überlebenstraining der Gebirgsjäger auf der Zugspitze besonders wenn es auch noch kräftig Stürmt und Regnet.
Also habe ich mich davon verabschiedet,Der Koffer der Ambulance mit knapp 5 OM ist groß genug solange du nicht Wetterbedingt zu zweit länger als 3 Tage darin sitzen musst.
Dadurch bin ich auf die größeren Koffer 10 QM auf LKW Fahrgestell gegangen was auch passt aber zum bewegen in Europa mir zu groß ist.
Allrad brauche ich in Europa fast nicht und nur wegen 2% des Weges andauernd 6-8 Tonnen Stahl zusätzlich die Kante zu schleppen halte ich für etwas übertrieben.
Jetzt bin ich immer noch auf etwa 10-12 QM aber Weißware und das passt in Europa für uns sehr gut.
Klaus

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#106 Beitrag von advi » 2018-01-02 19:53:18

@Marcel,

Ich denke ich werde mich eher nach den Fakten richten ;)

Europa ist Alladin evtl. Mit Erweiterungen ziemlich gut, vor allem weil Moped dabei.
Wo es richtig warm wird und enges Geläuf könnte Buschtaxi gut sein, sprich Australien evtl. Südliches Afrika.

Bis 2020 wird es definitiv keine Langzeitreisen mit meiner Frau geben.

Irgendwann geht es lang in den Iran, Alladin hat dafür momentan nicht die richtige Konfiguration, Buschtaxi womöglich auch nicht.... das bleibt also offen. Da wäre ein flotteres Offroad fähiges Overlandfähiges Fahrzeug in für mich passender Konfiguration angesagt. Gleiches würde für die Seidenstrasse zutreffen.

Für die USA würde ich Stand heute nichts rüberschippern. Bin immer wieder drüben, hätte bei Freunden Unterstellmöglichkeiten. Da wäre ein gebrauchter Bliss-Koffer auf einem F350 o.ä. Fahrgestell intelligenter. Bleibt dann dort stehen.

Ein Freund mag mit mir Touren machen, evtl machen wir demnächst Oman mit Leihwagen und Zelt oder auch mal Montenegro, Albanien etc. Mit Buschtaxi

Die nächsten 2-3 Sommer werde ich definitiv mit kurzen Reisen zu Hause verbringen, da psst wie gesagt Alladin ganz gut
Viel wichtiger wird die Frage mit wem man welche Tour macht.
Frank

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#107 Beitrag von chabbes » 2018-01-02 20:26:38

Servus,
wenn ich das dann so lese:
advi hat geschrieben: Da wäre ein flotteres Offroad fähiges Overlandfähiges Fahrzeug in für mich passender Konfiguration angesagt.
Würde ich denken es geht dann eher Richtung neuerer IVECO DAILY Allrad mit Koffer... das ist dann in der Größe zwischen Buschtaxi und Unimog...
da gibt es ja auch schon ganz schöne Ausbauten. Mit Großem Motor drin und Sperren bestimmt gut auf Piste und auf Teer noch akzeptabel.
Sowas z.B. https://www.uwehasubek.de/gallery/daily-4x4.html
(wenn ich dazu die Kohle hätte wäre das auch mein Schnittpunkt)

Aber es ist bei jedem Fahrzeug so... Vollgas Pisten durch Schlaglöcher ist NICHT Materialschonend. Je Schwerer das Fahrzeug, desto höher der Aufwand für das entsprechende Fahrwerk.... ist ja beim Moped auch so... mit meiner 100kg Sportenduro fahr ich Dir einhändig durch die Dünen und die Pisten...
Das geht auch beim LKW mit entsprechendem Fahrwerksaufwand wie bei den Rallyfahrzeugen... dann musst aber jede Tasse einzeln in Polsterfolie
einpacken, sonst kannst Dir alle Tage neues Geschirr kaufen... ;)

Da ich für sowas kein Kleingeld habe fahr ich halt langsamer :spiel:

LG
chabbes
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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#108 Beitrag von urologe » 2018-01-02 20:32:14

advi hat geschrieben: Ich bin alleine runter und habe mich mit meiner Frau im Hotel getroffen,.... Sie fliegt beide Strecken und spart sich so 5-6 Tage.

Lärmempfindlich wie ich bin ... Trotz Ohrenstopfen .. Alle anderen Fahrzeuge sind gewichtsoptimiert und können vor allem im weichen Sand deutlich mehr.

ist uns klar geworden, extremes Offroad brauchen wir nicht. Wir wollen lieber reisen, Zeit für die Wüste und das Sein haben.
Im Moment sitzen wir in einem richtig geilen Hotel

Eigentlich wundere ich mich über die gesamte Szene.
Servus Frank ,
und herzlichen Dank für Deinen so offenen Entscheidungsbericht . Ich habe mal die für mich entscheidenden Sätze , zitiert -
der letzte sagt meine ich viel aus . Meinst Du nicht , daß Du/Ihr dieser Szene längst entwachsen seid ?
Flammkuchenklaus ist da deutlich weiter in seinem Entscheidungsprozeß.
Statt ein Buschtaxi zusätzlich zum Lkw zu kaufen und mit Tempomat über tausende Kilometer alleine zu treiben , wäre meine klare Entscheidung , meine Frau im Flieger zu begleiten und das perfekte Buschtaxi am Flughafen in Empfang zu nehmen und zu einer passenden Lodge fahren , von wo aus alle Dünenfahrten nach Belieben und Schwierigkeitsgrad ausgehen und dann wieder im Flieger heim.
Dein Alladin ist Europatauglich , hat den Komfort , den Du voraussetzt ( und als i-Tüpfelchen könntest Du noch eine elektrohydraulische Airstair mit bequemen breiten Stufen einbauen :D ) -
vergiß Deine eierlegende... vernichtet nur unnütz Geld und führt zu Familienfrust.
Alladin perfektionieren oder "Hymer" und Landy zum Spielen mieten wäre meine Strategie.
LG
Ralf
Zuletzt geändert von urologe am 2018-01-02 20:33:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#109 Beitrag von advi » 2018-01-02 20:32:42

Zum Daily, ich dachte auch, der wäre was!

In meiner Toyo Werkstatt haben sie auch ein paar aufgebaut und der Meister meinte auf meine Frage nach denen, Finger weg. Halten die Belastungen wohl nicht aus :(
Frank

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#110 Beitrag von advi » 2018-01-02 20:45:02

@Ralf,

Du bist bei machen Reiseplänen gar nicht so weit weg von unseren Plänen :)

Dummerweise habe ich schon einige Male Weissware versenkt, weil ich unbedingt an einen geilen Schlafplatz wollte... :) Und ich stehe oft drauf mein eigenes zu haben, bin da manchmal oldfashioned;)

Und Geld für Spielzeuge ausgeben liebe ich :) Mein Motto, solange es da ist, muss es fließen:) Kommt dann eh wieder :) Mach ja auch noch anderes im Leben ;)
Frank

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#111 Beitrag von roman-911 » 2018-01-02 22:18:13

Servus Frank,

extrem offroaden wäre im Urlaub auch nicht mein Fall....hallo Urlaub...näh...
...und das heißt Reisen...da "verfährt" man sich schon genug.
Bzw. ich würde den Urlaub umwidmen und möglicherweise ohne Nadja fahren,
die sich das eine Zeitlang anschauen würde und sich dann langweilt...

Wir waren unlängst in Namibia (Urlaub, Plan war Mauretanien, aber LKW nix ganz) und ich denke Ralf hellsieht in Richtung südliches Afrika,
wo Leihwagencampingtourismus sehr verbreitet ist.
So haben wir das in Namibia diesen Herbst auch gemacht und durch verschiedenes Buchungsgesempere
hatten wir unbeabsichtigt schlussendlich einen Landcruiser V8 Turbo statt dem üblichen 4,2 l.(ohne Turbo) in einem ähnlichen Campingsetup wie Dein LC.

Aber...extremes Gelände sieht dort anders aus als im Sand Nordafrikas...
Dünenfahren gäbe es jede Menge aber nur teuer mit Guide/Permit und dann wohl ähnlich wie Eure Tour in TUN...

Alles andere was extrem sein könnte (ist quasi ohne Mietwagenfirmenabsicherung /Versicherungsausschluss und machte einen recht
ruhig wenn man über die ~ 70.000 € Fahrzeugwert nachdenkt) denn das heißt steile Steine...rechtwinklige Absätze 60 cm...lose steile Steine...usw.
Vorteil ist, man kann fast alle Gegenden durch Umfahrungen erreichen außer die Trockenflüsse haben Wasser...
Dann kann man ziemlich in die Bredouille kommen (Kaokoveld/Damaraland), ist uns nicht passiert...wir hatten es eher mit Salzpfannen... :bored:

Das eigene Auto zu verschiffen ist in Deinem Fall wohl die bessere Wahl, denn das kostet ungefähr soviel wie ein vergleichbares Auto für 5 Wochen
zu mieten und Du kannst machen was Du willst...es kommt halt Carnet & Co dazu...
Was soll ich sagen, in der Summe wäre mir mein LKW lieber gewesen...auch wenn es einige Strecken gibt die mit dem LKW purer Stress sind...
Da fahre ich dann außenrum und sundownere schon bevor die Helden ihre Schäden zählen...
Aber ich sehe meinen LKW anders als Du... :)

Namibia ist toll...für Selbstfahrer mit Zeit noch viel mehr !

Guck mal bei den Mantocos...

Viele Güße Roman
Schrauberkollektiv Kollbach
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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#112 Beitrag von advi » 2018-01-02 22:29:24

Danke Roman!
Frank

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Ausbau siehe http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... 35&t=55758

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seppr
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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#113 Beitrag von seppr » 2018-01-03 23:23:31

Man träumt doch immer davon, was man nicht hat.
Ich träume von monatelangen Reisen, auch deswegen, weil ich mir das als Berufstätiger definitiv noch nicht erlauben kann.
Und ich träume von einem Buschtaxi, weil dieser Typ im Wüstensand einfach besser ist als mein 4,5 Tonnen schwerer Bremach. Alleine würde mir der Wohnraum in einem Toyota-Camper auch leicht reichen und Langzeitreisen sind wie gesagt eh nicht drin.
Aber ich bin leider (nein, nicht ernst gemeint) mit Frau und großem Hund unterwegs und da möchte ich nicht in der kleinen Toyo-Kabine wohnen. Also träume ich weiter und verstehe sehr gut, dass sich ein LKW-Besitzer ein Buschtaxi zulegt.

Der Bremach ist vergleichbar mit dem oben angesprochenen Iveco 4x4, er ist vom Fahrgestell sogar deutlich robuster. Aber die 170 PS bei seinen 5 Tonnen sind ein Witz, jedenfalls im Dünensand. Und so kommen wir damit auch nicht viel weiter als ein anderes 7.5 Tonnen Allrad-LKW. Ein wenig schon, aber jeder muss selber entscheiden, ob das den Komfortverlust durch kleinere Wohnkabine lohnt.

Der Bremach (und der Iveco) sind genial als Wohnmobil im Gebirge oder in Regionen wie Sardinien. Dort kommt es weniger auf PS an sondern mehr auf geringe Abmessungen, Wendekreis und Untersetzung. Hier bin ich mit 5.5 Meter Länge, 2 Meter Breite und 2.85 Höhe jedem großen LKW deutlich überlegen, auch solchen mit gleichem Radstand 310 cm. Aber das ist ja klar !

Sepp

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#114 Beitrag von advi » 2018-01-03 23:33:44

Sepp,

Ich bin völlig bei Dir! Hätte beinahe einen Bremach gekauft..... bis..... einer von Italien? zurück im Notlauf fahren musste, weil ihm nur der Christ helfen konnte....

Einfach schade, dass es in der Grösse wenig weltweit verbreitete Fahrzeuge gibt.... und ein Fuso sieht einfach lächerlich aus!
Frank

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#115 Beitrag von MassivesAlteisen » 2018-01-04 1:13:45

seppr hat geschrieben:[...]Der Bremach (und der Iveco) sind genial als Wohnmobil im Gebirge oder in Regionen wie Sardinien. Dort kommt es weniger auf PS an sondern mehr auf geringe Abmessungen, Wendekreis und Untersetzung. Hier bin ich mit 5.5 Meter Länge, 2 Meter Breite und 2.85 Höhe jedem großen LKW deutlich überlegen, auch solchen mit gleichem Radstand 310 cm.
:eek:
Wenn ich hier mit meinem Pkw (6.5 Länge, 2.5 Breite inkl Spiegel) enge Pässe fahre, fühle ich mich jedem Kleinwagenfahrer voraus, weil die Ihre Autos nicht kennen und nicht einschätzen können. Da gurke ich völlig entspannt rum.

Ich glaube ja, das ist immer eine Sache der inneren Einstellung. Ich fahre mit dem Trumm auch in die Innenstadt und stelle es im Parkhaus ab. Jedenfalls habe ich keinen Stress bei der Parkplatzsuche. :lol:
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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#116 Beitrag von mangusta » 2018-01-04 1:39:28

Hallo,


so etwas in ein bißchen größer:

http://stefanforster.com/photography/co ... edition-v1


Gruß

Rolf

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#117 Beitrag von advi » 2018-01-04 9:01:05

@Rolf

http://www.woelcke.de/off-road-mobile/autark-hilux.html

So einen hätten wir mal fast gekauft. Nur weil ich unbedingt meine 2zyl Ktm mitnehmen will ist es ein Lkw geworden

Aber das Auto von Stefan ist echt toll!
Frank

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#118 Beitrag von seppr » 2018-01-04 14:30:30

MassivesAlteisen weist mich auf einen Formulierungsfehler hin.

Natürlich bin nicht ich sondern mein KleinLKW einem größeren LKW überlegen. Bei gleich begabtem Fahrer meinte ich nämlich und da gibt es schon deutliche Unterschiede.

Was ist das übrigens für ein PKW mit 6,5 Meter Länge und 2,5 Meter Breite? Hummer H1? Obwohl der auch nicht diese Maße aufweist.

Sepp

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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#119 Beitrag von tomzwilling » 2018-01-04 19:33:01

advi hat geschrieben: Bis 2020 wird es definitiv keine Langzeitreisen mit meiner Frau geben.

Irgendwann geht es lang in den Iran, Alladin hat dafür momentan nicht die richtige Konfiguration, Buschtaxi womöglich auch nicht.... das bleibt also offen. Da wäre ein flotteres Offroad fähiges Overlandfähiges Fahrzeug in für mich passender Konfiguration angesagt.
Was liegt da näher als die Suche nach einem passenden Zusatzexpeditionsoffroadreisemobil? Man soll seine Hobbys schließlich ausleben, solange man dazu in der Lage ist. Und dass man nicht mit jedem x-beliebigen Expeditionsoffroadreisemobil in jedes x-beliebige Land fahren kann, wo es womöglich kein deutsches Bier im lokalen Discounter gibt, sollte wohl jedem klar sein.

Ein zufriedenes und gesundes neues Jahr wünscht
Tom
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Re: Wie viel Expeditionsmobil? Oder reicht Off-Road Reisemob

#120 Beitrag von MassivesAlteisen » 2018-01-05 1:29:49

seppr hat geschrieben:Was ist das übrigens für ein PKW mit 6,5 Meter Länge und 2,5 Meter Breite? Hummer H1? Obwohl der auch nicht diese Maße aufweist.
Hallo Sepp

Der Wagen ist nur ein Allerwelts-Ford (für amerikanische Verhältnisse). :blush:
Ein bequemer 5-Sitzer mit grossem Motorraum und viel Platz für Gepäck plus grosser Hundebox:
F-150 mit Mannschaftskabine/CrewCab und zusätzlich überdachter Ladefläche.

Nachtrag:
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