Offroad in Island

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Tomduly
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Re: Offroad in Island

#211 Beitrag von Tomduly » 2018-08-24 21:47:15

Netter Versuch :smoking:

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Ulf H
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Re: Offroad in Island

#212 Beitrag von Ulf H » 2018-08-25 8:06:59

... zu was werden denn die Wale verwertet? ...

... ach und wegen Moral dürfte man sicher strenggenommen nirgends mehr hinfahren ... daheimbleiben aber auch nicht ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...

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maxd
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Re: Offroad in Island

#213 Beitrag von maxd » 2018-08-25 11:03:02

OliverM hat geschrieben:
2018-08-24 19:54:33
Ich frage mich gerade was überzählige Meeresbewohner, die verwertet werden, mit der Schädigung eines empfindlichen Ökosystems zu tun haben sollen.
Esidt die Regel „wenn Du machst, was ich doof finde, dann gibt mir das das Recht, die Regeln Deines Landes zu missachten“.

Mich wundert auch immer das Argument „die Isländer fahren selbst auch manchmal ihre Landschaft kaputt“ um zu begründen, dass Touristen ruhig auch mal neben der Spur fahren können.

—max

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Re: Offroad in Island

#214 Beitrag von OliverM » 2018-08-25 12:37:01

maxd hat geschrieben:
2018-08-25 11:03:02
OliverM hat geschrieben:
2018-08-24 19:54:33
Ich frage mich gerade was überzählige Meeresbewohner, die verwertet werden, mit der Schädigung eines empfindlichen Ökosystems zu tun haben sollen.
Esidt die Regel „wenn Du machst, was ich doof finde, dann gibt mir das das Recht, die Regeln Deines Landes zu missachten“.

Mich wundert auch immer das Argument „die Isländer fahren selbst auch manchmal ihre Landschaft kaputt“ um zu begründen, dass Touristen ruhig auch mal neben der Spur fahren können.

—max
;)

Gruß

Oliver
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Re: Offroad in Island

#215 Beitrag von seppr » 2018-08-25 13:35:25

"Landschaft kaputt fahren" würde ich auch nicht akzeptieren.

Aber was ich so im Netz lese oder vom Hörensagen weiß ist der Umstand, dass schon kleinste Abweichungen von der Piste streng bestraft würden. Wenn man kilometerweit auf einer einzigen Spur zurückfahren müsste, bis man eine der seltenen Ausweichplätze erreicht und statt dessen aneinander vorbei fährt und damit den Pistenrand um einen Meter verlässt liegt ja schon der Straftatbestand Offroadfahren vor. Kaputtfahren ist das noch nicht.

Ich selber war erst einmal auf Island, 2015. Da haben wir nur gute Erfahrungen gemacht mit den Rangern bzw. Rangerinnen. Unsere krasseste Verfehlung war es, dass wir auf dem Parkplatz bei Eldga übernachtet haben. Wohlgemerkt innerhalb des Nationalparks und trotz Verbotsschild, das wir übersehen hatten. Am nächsten Tag gab es ein sehr ernstes Gespräch mit dem Ranger. Keine Anzeige oder Geldbuße. Anschließend hatten wir wieder ein normales freundliches Verhältnis mit ihm.
Bei Gegenverkehr mit Isländern auf Singletracks sind immer die Einheimischen ausgewichen und voll über den Straßenrand gebrettert. Das hätten wir uns mit dem Unimog nie getraut. Aber Landschaft kaputtfahren war das auch nicht.

Man weiß ja nie, was wirklich vorgefallen ist und wie die Umweltsünder mit den Rangern kommuniziert haben wenn man über eine ungewöhnlich hohe Strafe für ein verhältnismäßig kleines Delikt liest.

Sepp

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SvenS
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Re: Offroad in Island

#216 Beitrag von SvenS » 2018-08-25 14:47:44

Dieses Jahr wurden bislang um die 20 hohe Strafen für Offroadfahren erteilt, aber keiner von denen ist nur mal kurz ausgewichen sondern alle sind deutlich und über eine längere Strecke abseits der Piste gefahren, meist um Kringel zu drehen oder abseits der Piste zu übernachten. Vor ein paar Tage wurden vier Fahrzeuge einer Miet-Geländewagengruppe an zwei Stellen beim Kringelfahren erwischt und haben insgesamt 11.000,- € Strafe bekommen.
Wenn´s um Island geht, einfach bei mir fragen.

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Haudihaus
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Re: Offroad in Island

#217 Beitrag von Haudihaus » 2018-08-25 18:15:24

Gut so, Vollidioten!
Waren diesen Sommer vier Wochen im Hochland unterwegs und hatten ausnahmslos tolle und sehr freundliche Begegnungen mit einheimischen und Rangern. Einmal sind wir auf dem Weg nach Kverkfjöll zum Reifendruck senken an den Rand der Piste gefahren und standen mit zwei Rädern leicht neben der Piste. Just kam uns genau da eine Rangerin entgegen und hielt auf der anderen Seite mit auch zwei Rädern neben der Piste an. Laut all den Berichten hier und sonstwo, rechnete ich damit nun zutechgewiesen zu werden. Die Rangerin wollte aber nur sehen ob alles in Ordnung sei und hat uns tolle Informationen über den Vatnajökull gegeben. Als ich sie auf unsere momentane Standsituuation ansprach schaute sie mich verwundert an und meinte es sei doch alles in Ordnung! Zwei Räder knapp neben der Piste seien ok, auch zum kreuzen. Freilich hängt dies immer von der Bodenbeschaffenheit neben Piste ab. Bei einem Kanal durch ein Lavafeld müsste da vermutlich der Rüchwärtsgang eingelegt werden...
Wir haben uns doch auch einige male hintersinnt ab den recht häufigen Spuren und Kringel abseits der Pisten. Ist tatsächlich nicht schön und unnötig.
Wir sehen es als ein wunderbares Privileg mit unserem Schwermetall durch solch schöne und intakte Natur reisen zu dürfen und verstehen deshalb das Verhalten diverser vermutlich selbtsternannten 'Offroad- Könnern' (wow grossartig!) die sich an keine Regeln halten nicht. Wie wir alle wissen, gibt es in Island mehr als genügend Offroad on the road...

So long
Bruno

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Re: Offroad in Island

#218 Beitrag von Thomasito » 2018-08-27 16:55:50

Hallo Weltretter
Ich frage mich gerade was überzählige Meeresbewohner, die verwertet werden, mit der Schädigung eines empfindlichen Ökosystems zu tun haben sollen.
Sachlich und inhaltlich gesehen wohl eher wenig bis gar nichts. Es bietet aber manchen Leuten die Möglichkeit sich in gleicher Art und Weise über andere aufzuregen oder herabzublicken. Das ist ein verbreitetes Phänomen.

Selbstverständlich gehört sich das nicht, einfach in die Erde Kreise zu zackern und Furchen in die Landschaft zu ziehen.
Selbstverständlich stößt das jedem bitter auf, wenn Wale, ganz besonders schwangere, getötet werden.

Ich finde aber auch hier sollte man mal schön die Kirche im Dorf lassen. Die €11.000,- sind schon eine knackige Strafe für eine solche "temporäre Umgestaltung" von Ödland. Hier spielt die Abschreckung eine große Rolle.
Auch gibt es Länder und Breiten, in denen man noch nicht einmal das Gras bzw. die Würmer aus dem Boden essen kann, weil es dort beides nicht gibt.
Wenn die Menschen dort Tiere jagen und schlachten um satt zu werden, dann erlaube ich mir kein Urteil, auch wenn da mal ein Wal dabei ist.
Ich komme aus einem Land, in dem man von einer klitzekleinen Anbaufläche leben kann und der Überfluss regiert und die Menschen nach Lust und Laune essen können was sie wollen und das auch tun.

Daher gehe ich jetzt meinen Garten umgraben und wenn ich dabei auf eine Wühlmaus treffe, dann hat die aber ihren letzten Köttel geschissen, selbst wenn die schwanger war.

Grüße

Thomas

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Landei
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Re: Offroad in Island

#219 Beitrag von Landei » 2018-08-27 19:07:13

OT
Daher gehe ich jetzt meinen Garten umgraben und wenn ich dabei auf eine Wühlmaus treffe, dann hat die aber ihren letzten Köttel geschissen, selbst wenn die schwanger war.
Graben?

Bäääh!

Jochen

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MassivesAlteisen
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Re: Offroad in Island

#220 Beitrag von MassivesAlteisen » 2018-08-27 23:01:42

:joke:
vielen Dank für den Spruch... :totlach:
Das war der Knüller des Tages :rock:

Gruss
Marco
suum cuique (500 v.C.)

madarajo
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Re: Offroad in Island

#221 Beitrag von madarajo » 2018-08-28 9:46:28

Tomduly hat geschrieben:
2018-08-24 21:47:15
Netter Versuch :smoking:

Schade,
dass hätte Potential gehabt... ;)

Unentschlossene Grüße.
madarajo

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