Unfall in China

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monster
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Re: Unfall in China

#121 Beitrag von monster » 2013-05-09 20:34:40

Hallo Wolfgang, Du langweilst uns doch nicht, es ist beeindruckend was da alles notwendig ist, bei uns kennt man es einfach nicht mehr und ist verwöhnt.

Ich hatte vor einigen Jahren eine Aktion in China mit eine Großpresse, diese wurde mit den Schiff transportiert und alle waren dann am Ende nervös ........ aber mir war es dann klar, als die Aktion durchgeführt wurde.
Das Schiff konnte nur bei Hochwasser und Anfang der Regenzeit den Fluss befahren aber zum entlade dürfte nicht zu viel Wasser sein, da die Presse mit Tiere und Dieselwinden vom Schiff gezogen wurde ....


Hut ab von Euerer Aktion und wir drücken die Daumen, dass alles weiter so gut geht.

Gruß Alex + Daniela

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Wombi
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Re: Unfall in China

#122 Beitrag von Wombi » 2013-05-09 23:09:36

Hallo Wolfgang,

das sieht alles nach einer bestmöglichen Lösung aus ..... gratuliere.

Halte durch, nur so geht es weiter.

Gruß, Wombi
Es ist an der Zeit, die Reste der Welt zu entdecken........

15.4.2013, ab da werden wir uns für seeeehr lange Zeit nicht mehr sehen :-))))

Der Urlaub ohne Stress hat begonnen :-))) www.wombi-on-tour.de

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Lassie
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Re: Unfall in China

#123 Beitrag von Lassie » 2013-05-10 6:04:58

Servus Wolfgang,

Danke für die Bilder! Für manche, die niemals aus dem Einzugsgebiet der gelben Engel herauskommen, sind solche Aktionen unvorstellbar....

Viele Grüsse und weiterhin viel Erfolg bei der Reparatur
Jürgen
... was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest ?

Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
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advi
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Re: Unfall in China

#124 Beitrag von advi » 2013-05-10 6:31:37

MAN-45 hat geschrieben:
Ich wollte euch jetzt nicht langweilen, nur zeigen, dass die einfachsten Dinge hierzulande manchmal komplizierter sein können als wir uns das normalerweise vorstellen. Aber es klappt (fast) alles trotzdem, letztlich und irgendwann….

Gruß, Wolfgang
Also ich finde es extrem interessant und kann mir sehr gut vorstellen, wie aufregend das Ganze ist. Wenn man daneben steht und irgendwann nichts mehr machen kann als Beten.

Aber das es irgendwann immer wieder weitergeht vergessen wir nervöse Menschen leider viel zu schnell. Manchmal muss man halt auch ein gutes Gottvertrauen haben.
Voe sehr vielen JAhren habe ich mal in Thailand ein T-Shirt mit dem Spruch gekauft,

Everything is funny if you wait long enough

Manchmal nehme ich das als halbes Lebensmotto, wenn ich wieder mal am rumstressen als Deutscher bin, der will, das alles nach seinem persönlichen Perfektionismus läuft. Wenn ich trotzdem noch rumstresse, dehne ich meinen Betrachtungszeitraum auch mal auf Jahre oder Jahrzehnte aus, dann relativiert sich fast alles ;) Und in fast allem steckt immer eine Chance

Ich finde, das sind die Dinge, die man auch auf Reisen lernt, gerade in den Aktionen die ihr gerade erleben müsst.
Geduld, ein Stück Gelassenheit, Annehmen, Hinnehmen und Demut, was alles trotzdem noch geht. Sowie Dankbarkeit

Von daher von mir ein herzliches Dankeschön für die Berichte
Frank

Unserer heißt Alladin und ist ein MAN LE220 mit ausgebautem Kühlkoffer

Ausbau siehe http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... 35&t=55758

Wie viel Expeditionsmobil ist nötig - unsere kommende 3,5 to Lösung viewtopic.php?p=824020#p824020

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Re: Unfall in China

#125 Beitrag von carasophie » 2013-05-10 7:17:01

Es ist alles andere als langweilig! Bitte fleissig weiter berichten... und liebe Grüsse an Euch beide!

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MAN-45
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Re: Unfall in China

#126 Beitrag von MAN-45 » 2013-05-10 7:56:15

advi hat geschrieben:Aber das es irgendwann immer wieder weitergeht vergessen wir nervöse Menschen leider viel zu schnell. Manchmal muss man halt auch ein gutes Gottvertrauen haben. Voe sehr vielen JAhren habe ich mal in Thailand ein T-Shirt mit dem Spruch gekauft, Everything is funny if you wait long enough
Manchmal nehme ich das als halbes Lebensmotto, wenn ich wieder mal am rumstressen als Deutscher bin, der will, das alles nach seinem persönlichen Perfektionismus läuft. Wenn ich trotzdem noch rumstresse, dehne ich meinen Betrachtungszeitraum auch mal auf Jahre oder Jahrzehnte aus, dann relativiert sich fast alles ;) Und in fast allem steckt immer eine Chance
Eine gute Lebensphilosopie.

Es geht immer irgendwie weiter und nach Jahren belächelt man meist tatsächlich im Rückblick die seinerzeit riesigen Probleme, weil sie sich irgendwie gelöst haben oder gar nicht mehr existieren. Oder man hat sie ohnehin völlig vergessen. Das gilt für fast jedes Thema oder fast jedes Problem im Leben.

Ich wünschte, ich hätte vor einigen Jahren mit einem sehr guten Freund in dieser Richtung gesprochen, der leider - ohne dass das für jeden sichtbar wurde - extrem depressiv veranlagt war....bevor er zum Schock aller von uns freiwillig gegangen ist. Aber ich will dieses Thema jetzt hier nicht vertiefen....


Heute ist Freitag, offensichtlich Wochenende hier - unsere Mechaniker sollen trotzdem gleich mit der aus China gelieferten Windschutzscheibe kommen, die laut Aussage "einigermaßen passen" soll. Unter Umständen in der Breite etwas zu schmal, "aber das ist nicht schlimm, wir können da ein Metall links und rechts am Rahmen einschweißen". Mir schwant Schlimmes - aber wenn man das dann wieder entfernen kann, wenn's mal wieder irgendwo die Originalscheibe gibt, dann sollte das schon recht sein. Im Augenblick müssen wir ganz einfach mit Improvisationen rechnen und leben und Hauptsache es kommt an den Rändern der Scheibe bei Regen kein Wasser herein.

Das Maß der Windschutzscheibe soll anscheinend die Basis darstellen, um die herum dann alle anderen Aushämmerarbeiten durchgeführt werden. Also warten wir mal ab, wie's weitergeht.

Gruß, Wolfgang

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Re: Unfall in China

#127 Beitrag von laforcetranquille » 2013-05-10 8:00:15

Hallo Wolfgang,

ich glaube du verpasst die Chance deines Lebens. Du könntest die Gelegenheit nutzen aus deiner etwas angegrauten MAN-Hütte etwas wirklich zeitgemässes aerodramatisches machen zu lassen.
Vor einigen Jahren war mal ein wirklich gut gemachter Werbespot im französischen Fernsehen. Ein junger Inder in seiner uralten Replik eines engl. Taxis fuhr mit glänzenden Augen immer wieder an einem Plakat für einen neuen Citroen (glaube ich) vorbei.
Irgendwann setzte er die Kiste mit Schwung erinmal von vorne den von hinten vor die Wand und liess glaube ich sogar einen Elephanten drübertrampeln. Übrig blieb ein zerknülltes Blechknäuel. Dann begann eine Heerschaar flinker Hände das Ganze auszudengeln.... und es kam heraus...... ein neuer Citroen. Glücklich fuhr er vondannen :D Sowas könnten deine Blechschuster doch bestimmt auch und du hättest einen neuen TGA.

Gruss Wim
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Re: Unfall in China

#128 Beitrag von LutzB » 2013-05-10 8:50:53

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Re: Unfall in China

#129 Beitrag von MAN-45 » 2013-05-10 9:11:05

laforcetranquille hat geschrieben:ich glaube du verpasst die Chance deines Lebens. Du könntest die Gelegenheit nutzen aus deiner etwas angegrauten MAN-Hütte etwas wirklich zeitgemässes aerodramatisches machen zu lassen. Vor einigen Jahren war mal ein wirklich gut gemachter Werbespot im französischen Fernsehen. .......Dann begann eine Heerschaar flinker Hände das Ganze auszudengeln.... und es kam heraus...... ein neuer Citroen. Glücklich fuhr er vondannen :D Sowas könnten deine Blechschuster doch bestimmt auch und du hättest einen neuen TGA.
Den Spot kannte ich auch - hat glaube ich sogar einen Preis gewonnen (danke Lutz, für's finden bei YouTube)
Klasse dabei, neben der Idee sowieso, die typisch indischen Kopfbewegungen :-) (die ich bis heute noch nicht ganz imitieren kann)

Was mache ich aber, wenn nach dem Ausdengeln kein TGA sondern eine Sonderfertigung à la späterer Mad Max Filme wird?

Dass unserer kaum jemals wieder so wird wie vor der Fahrt, ist uns allmählich schon klar, aber vielleicht kann man ja tatsächlich noch etwas verbessern...

Gruß, Wolfgang
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Knuddelbaerchen
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Re: Unfall in China

#130 Beitrag von Knuddelbaerchen » 2013-05-10 9:31:33

Hallo Wolfgang,

tröstet euch, es gibt schlimmere Unfälle

http://www.fotocommunity.de/search?q=Lk ... y=19604325

und das kommt dann als TG raus

http://www.fotocommunity.de/search?q=Lk ... Ijt9/pos/0
Grüßle,
Bärchen
----------------------
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Re: Unfall in China

#131 Beitrag von Lassie » 2013-05-10 9:59:38

Hi Wolfgang,

das wäre jetzt DIE Chance, aus deinem MAN ein Cabrio zu machen!
Klappscheibe, aufgesetztes Dach, Taucherbrille, Wüstenturban, Mucke volle Kanne ..... und dann mit VOLLGAS den VOLLSPASS! :joke:

Viele Grüsse und gute Blechgenesung
Jürgen
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Re: Unfall in China

#132 Beitrag von LutzB » 2013-05-10 11:09:33

MAN-45 hat geschrieben:Was mache ich aber, wenn nach dem Ausdengeln kein TGA sondern eine Sonderfertigung à la späterer Mad Max Filme wird?
Seid froh, wenn er á la Mad Max dasteht. Er könnte auch so aussehen http://thewondrous.com/wp-content/uploa ... sweden.jpg
MAN-45 hat geschrieben:Dass unserer kaum jemals wieder so wird wie vor der Fahrt, ist uns allmählich schon klar, aber vielleicht kann man ja tatsächlich noch etwas verbessern...
Das sind doch nur Kampfspuren, Narben. Das macht MANlich.

Lutz
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Re: Unfall in China

#133 Beitrag von DäddyHärry » 2013-05-10 13:33:00

LutzB hat geschrieben:Seid froh, wenn er á la Mad Max dasteht. Er könnte auch so aussehen http://thewondrous.com/wp-content/uploa ... sweden.jpg
Nee, wat biste pööööööhse!

Gruß Härry
Die Bundesfamilienministerin warnt:
Fläschchengeben führt bei Vätern zum Auftreten von Stilldemenz!

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Re: Unfall in China

#134 Beitrag von Fritz1 » 2013-05-10 18:57:31

MAN-45 hat geschrieben:
fuxel hat geschrieben:
MAN-45 hat geschrieben:.........
2.) Wenn die "Optik" der Ausbeularbeiten für australische oder deutsche Behörden überhaupt nicht stimmt, dann überlegen, in Bangkok das ausgebesserte Fahrerhaus wieder herunter. ........
Eine Frage in die Runde: Was hat die Optik einer reparierten Hütte mit einer Einreise nach Australien zu tun? Haben die sowas wie ein TÜV, der die Stabilität derselben anzweifeln könnte?
Das würde mich auch interessieren.
Bisher haben wir über die Kraftfahrzeug-Einfuhr nach Australien nur aus Internet-Berichten und Gerüchten gehört, dass neben der Australischen Quarantäne Behörde (AQIS), die bezüglich der Sauberkeit einreisender Fahrzeuge extrem pingelig ist auch die Zulassungsbehörde recht strikt sein soll. Hat dazu jemand von Euch eigene - positive oder negative - Erfahrungen?
Hallo,

ich bin bisher zweimal eingereist mit dem eigenen Auto, 2001 in Sydney aus Deutschland kommend auf Flat Rack und 2005 in Melbourne aus Neuseeland kommend per RoRo. Die Kontrolle durch die Quarantäne in beiden Fällen war gründlich, aber nicht besonders übertrieben. In Sydney wurde eine kleine Nachreinigung auf dem Gelände der Spedition gefordert, kostete 80 $, in Melbourne keine Probleme. In Seydney musste ich für die Zulassung auch sowas wie eine HU machen lassen, also fahrt in eine Werkstatt und die stellte die Verkehrsicherheit fest, das Papier hieß (glaube ich) green slip. In Melbourne war das nicht erforderlich, da habe ich das Fahrzeug zugelassen während es noch im Hafen stand, Zollfreigabe war aber schon erfolgt, Quarantäne noch nicht. In Sydney kamen die beiden Behörden zusammen zum Auto, in Melbourne getrennt. Ich brauchte auch in keinem Fall das Schild mit Left Hand Drive. Nach 2005 ist ein Freund von mir 2008 auch eingereist, ebenfalls keine Probleme. Ich kann mich also über das Prozedere nicht beschweren und würde mich nicht wundern, wenn ein Australier bei der Nutzung seines Autos in Deutschland mehr bürokratische Hürden überwinden muss.

Gruß

Fritz

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Re: Unfall in China

#135 Beitrag von makabrios » 2013-05-11 11:14:07

advi hat geschrieben:Everything is funny if you wait long enough
Hallo,
Im Film "The best Exotic Merrygold Hotel" hieß das sinnverwandt:
Am Ende wird alles gut! Wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende!
Literarischer Urheber dieser Weisheit ist, glaube ich, entweder Rudyard Kipling oder G.B.Shaw.

Also Wolfgang, bevor du MAD oder MAX auf dem Kühlergrill spazieren fährst beknie ich dich dann doch lieber MAK darauf anbringen zu lassen. :happy:

Sicher ist jedenfalls: Mindestens einen Fan hbt ihr, der schon jetzt ungeduldig die Veröffentlichung eueres Filmes und Buches nicht mehr erwarten kann. :rock:

Gruß
MAK
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Re: Unfall in China

#136 Beitrag von LutzB » 2013-05-11 11:49:10

makabrios hat geschrieben:bevor du MAD oder MAX auf dem Kühlergrill spazieren fährst beknie ich dich dann doch lieber MAK darauf anbringen zu lassen. :happy:
MAD MAK !!! :rock: :rock:

Lutz
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Re: Unfall in China

#137 Beitrag von yoeddy2 » 2013-05-11 11:51:15

Hallo,
Unbekannterweise ....Herzliches Beileid zu dem Super Gau .... man man aber ja nochmal Glück im Unglück gehabt ...keine Perso. Schäden und die Frau lernt jetzt ne Fremdsprache ...die Flucht quasi aus China vor Ablauf des Visums ist auch geglückt...wenn auch Kostspielig aber immerhin.

Was ich ja immer wieder sowas von Bewundernswert Finde, ist was die Mannen am Ende der Welt immer wieder für Meisterleistungen der Reperratur und Instandsetzung vollbringen !!! Sau Geil .... mit was für mitteln und Kentnisse. Klasse ist das .... und fast hier Unvorstellbar. Okay mein Freund Tom der damals meinen Mog wieder gerrichtet hat ist auch so ein Typ...aber sonst bei ner Werksatt in Normal .... Niemals

Euch noch weiter Alles Alles Gute ....möge die Reise dann im Mad Max Laster weitergehen.......
Was mich ja immer wieder eins Schockiert und Interessiert ist was das alles Kostet und wie man das Bezahlt .... !?

Ralf und Anke :hug: :positiv: :positiv: :positiv: :positiv:
Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele:
Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur.
Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist´s: Reise, reise!
Wilhelm Busch (1832-1908)

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Re: Unfall in China

#138 Beitrag von Lassie » 2013-05-11 12:00:34

Was mich ja immer wieder eins Schockiert und Interessiert ist was das alles Kostet und wie man das Bezahlt .... !?
Hi,
ich nehm das mal Wolfgang weg:
Was das kostet: immer ein gutes Stück des Sparschweins, da hier ziemlich sicher keine Versicherung greift.
Wie man das bezahlt: zähneknirschend, sehr zähneknirschend...

Viele Grüsse
Jürgen

PS: bei uns als Ausländern wird natürlich immer ein 'Bonus' eingerechnet :motz:
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Re: Unfall in China

#139 Beitrag von makabrios » 2013-05-11 19:21:13

LutzB hat geschrieben:MAD MAK !!! :rock: :rock:
Einverstanden! :cool:
Einen Raum als Beziehung zu verstehen ist wie Chili essen. Durch Chili wird die innere Form des Mundes spürbar. (Ernesto Neto)

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Re: Unfall in China

#140 Beitrag von MAN-45 » 2013-05-12 9:26:24

Lassie hat geschrieben:
Was mich ja immer wieder eins Schockiert und Interessiert ist was das alles Kostet und wie man das Bezahlt .... !?
Hi,ich nehm das mal Wolfgang weg: Was das kostet: immer ein gutes Stück des Sparschweins, da hier ziemlich sicher keine Versicherung greift.Wie man das bezahlt: zähneknirschend, sehr zähneknirschend...Viele Grüsse, Jürgen PS: bei uns als Ausländern wird natürlich immer ein 'Bonus' eingerechnet :motz:
Danke Jürgen...! ... und danke natürlich auch Ralf für die netten Worte.

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Re: Unfall in China

#141 Beitrag von MAN-45 » 2013-05-12 9:40:12

makabrios hat geschrieben:
LutzB hat geschrieben:MAD MAK !!! :rock: :rock:
Einverstanden! :cool:
@MAK: Einverstanden womit?
Mit der Abgabe deines Namenscopyrights als 50% Bestandteil an mich oder mit dem Zusatz des oben genannten, passenden Adjektivs an das Logo Deines Wagens (bzw. deines Avatars)? :lol:

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Re: Unfall in China

#142 Beitrag von AL28 » 2013-05-12 10:29:47

Hallo
MAN-45 hat geschrieben:
makabrios hat geschrieben:
LutzB hat geschrieben:MAD MAK !!! :rock: :rock:
Einverstanden! :cool:
@MAK: Einverstanden womit?
Mit der Abgabe deines Namenscopyrights als 50% Bestandteil an mich oder mit dem Zusatz des oben genannten, passenden Adjektivs an das Logo Deines Wagens (bzw. deines Avatars)? :lol:
Mit des annehmen des Namen sponsert er dich und übernimmt die Reparaturkosten , so habe ich das gedeutet .
Gruß
Oli

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Re: Unfall in China

#143 Beitrag von MAN-45 » 2013-05-12 10:52:27

Am heutigen Sonntagmorgen wurden wir um 7:00 früh von einem Stakkato von Hammerschlägen aufgeweckt. Nach dem Geraderücken des Fahrerhauses gestern sind heute zwei Leute dabei, die letzten Feinarbeiten an dessen Blechoberfläche - vor dem Verspachteln - zu machen. Sieht jetzt so langsam wieder wie ein richtiges Auto aus, und entfernt sich so allmächlich vom Mad Max Image. Brauche ich das alles, was da an der unteren Hälfte noch nicht montiert ist, wirklich? - Na ja, Scheinwerfer und Blinker und der Rammschutz natürlich (hatte ja tatsächlich geschützt !) - aber sonst?

Aber ich hab da schon wieder mal unsere Mannen unterschätzt. Gerade eben hatten sie sich das SMC (danke MAK) Vorderteil der Kabine, das mit dem eingelassenen schwarzen Plastikteil mit dem MAN Logo vorgenommen. Ich dachte erst, sie würden das ganze Ding ersetzen - war aber anscheinend nicht notwendig. Sie haben nur den rechten, tatsächlichen beschädigten Teil durch 2mm Stahlblech ersetzt, dabei unglaublich geschickt die Form nachgebogen und mit Nieten mit dem SMC Teil verbunden. Scheint gut zu halten und die Ansatznaht dürfte nach dem Verspachteln und der Lackierung später nicht mehr erkennbar sein.

MAN hat ja an der rechten und linken Vorderkante des Fahrerhauses diese Kunststoffspoiler. Der linke davon wurde bei dem Zusammenstoß zertrümmert. Gerade eben hat einer der Jungs das Ding auf Basis des noch vorhandenen rechten Spoilers aus Stahlblech geformt und zusammengeschweißt... Schaut euch mal das Bild dazu unten an. Finde ich unglaublich. Im Momant sind sie gerade an der Konstruktion eines Ersatz des GFK (oder auch SMC?) Radkastens der linken Seite, ebenfalls durch Stahlblech. Gut, dass ich unser Fahrzeug inzwischen von 7,5 t (die ohnehin schon lange nicht mehr wirklich galten - stimmt's Wombi?) auf 9,5 t aufgelastet hatte. So an die 700kg dürfen wir jetzt also noch schwerer werden, womit auch noch ein Rammschutz aus Stahl drin ist, der auch noch so wie gehabt nachgebaut werden soll, wie mir gesagt wurde (und nicht aus Alu, "because in Laos we cannot work with Aluminium")

Erst etwas mehr als eine Woche arbeiten die Jungs jetzt an unserem Fahrzeug, uns kommt es schon wie eine Ewigkeit vor, und insgesamt 2 - 3 Wochen sollte das Ganze dauern. Es ist also noch eine gute Zeitreserve zur eigenen Vorgabe da. Interessant ist, wie sich für uns dabei die Prioritäten der Probleme jeweils verschieben. Das Wiederhinbekommen der Optik des Fahrzeugs war zunächst die erste Sorge, das scheint gut zu funktionieren, ehrlich gesagt besser als ich dachte (aber wie viele von euch ja voraussagten). Jetzt kommen die nächsten Probleme, die sich aber vielleicht wieder als kleiner herausstellen aus erwartet: Richten des Lenkgetriebes, des Schaltgestänges und Gangbarmachen des Motors. und dann natürlich noch mein Albtraum der Kabelverbindungen...

Allein aufgrund des letzten Problems glaube ich, dass wir hier noch gut die vorgegebenen zwei Wochen brauchen werden....

Gruß, Wolfgang
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Re: Unfall in China

#144 Beitrag von samson_braun » 2013-05-12 11:09:53

wahrlich beeindruckend sowas. die können noch wirklich reparieren. und immer die flipflops an - von arbeitsschutz halten die nicht soviel. in deutschland wäre sowas unbezahlbar.

weiter so!
Krieg ist scheiße aber der Sound ist geil!!

Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.

Albert Einstein, 14.03.1879 - 18.04.1955

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Re: Unfall in China

#145 Beitrag von MAN-45 » 2013-05-12 12:06:48

Ich will doch noch mal auf die Kosten zurückkommen. Nicht auf diejenigen in China und die Transportkosten, und auch nicht auf etwaige Folgekosten für eventuell verlangte oder erforderliche Originalersatzteile und deren Einbau in Bangkok, Kuala Lumpur oder Deutschland. Für all das trifft Lassis Anmerkung ("sehr zähneknirschend") voll zu, aber auch das schon erwähnte Zitat: "Es wird nicht billiger, wenn man sich über hohe Kosten ärgert..."

Die reinen Reparaturkosten hier in Laos, um das Fahrzeug wieder gangbar zu machen, wobei die Optik vermutlich erheblich besser wird, als erwartet - also, inklusive aller Ausbeul-Spenglerarbeiten, Herstellung einiger "Ersatzteile" wie Frontteil, Radkästen, Rammschutz, Verspachteln, Abschleifen und Lackieren, provisorische Windschutzscheibe, provisorischer Scheinwerfer und Gangbarmachen des Motors, bei ca. 3 wöchiger Arbeit mit 1 - 5 Mann werden einen 4 stelligen Eurobetrag in der unteren Hälfte ausmachen. Ich hatte am Angebot / Kostenvoranschlag nicht weiter „verhandelt“, weil ich das – in diesem Fall – unfair gefunden hätte.

Eingeschlossen darin auch noch unser Abstellen des Fahrzeugs, mit Strom, Wasserversorgung und Entsorgungsmöglichkeit und - was so "nicht vereinbart war" - ein täglich zweimaliges "Wolfgang - kin kaw"... "Wolfgang - essen gibt's" (aber dafür werden wir uns am Ende noch revangieren). Und eingeschlossen die Miete für's Moped.

Passend dazu:

Gestern hatte das Hinterrad des Mopeds in der Stadt plötzlich einen Platten. Ein kleiner Reparaturladen war schnell gefunden, der Mann auch gleich bereit, das Ding sofort zu flicken. Arbeitszeit 20 - 30 Minuten samt neuem Schlauch (der alte war wohl altersschwach - hatte einen großen Riss). Ich hatte beunruhigender Weise nicht sehr viel Geld eingesteckt, und erwartete Unangenehmes. Kein Grund - er verlangte 30.000 Kip = 3 (drei) Euro.

Gruß, Wolfgang

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Re: Unfall in China

#146 Beitrag von makabrios » 2013-05-12 12:17:12

AL28 hat geschrieben:Hallo
MAN-45 hat geschrieben:
makabrios hat geschrieben:
LutzB hat geschrieben:MAD MAK !!! :rock: :rock:
Einverstanden! :cool:
@MAK: Einverstanden womit?
Mit der Abgabe deines Namenscopyrights als 50% Bestandteil an mich oder mit dem Zusatz des oben genannten, passenden Adjektivs an das Logo Deines Wagens (bzw. deines Avatars)? :lol:
Mit des annehmen des Namen sponsert er dich und übernimmt die Reparaturkosten , so habe ich das gedeutet .
Gruß
Oli
Hallo,
damit wären wir mitten im knallharten Geschäft :dry: Natürlich kriege ich dann die exclusiven Rechte für jegliche denkbare Vermarktung der Story, hetze euch nen Hollywoodmann auf die Pelle und Ihr müßt euch gratis im Film nochmal selber spielen. :ninja:

Meinen Respekt vor den Laoten :unwuerdig: Sind keine Chaoten! :dry: Was hiesige Lehrlinge noch in den 50er und 60er Jahren beigebracht bekommen haben können die Leute, während hierzulande vieles einer immer mehr perfektionierten Maschinerie zum Opfer gefallen ist. Nach dem was auf den Bildern zu erkennen ist habt ihr sehr gute Chancen Australien unter die Räder eueres Autos zu nehmen :cool:

Gruß
MAK

PS: Ist gerade ohne dem SMC-Teil der Pilz vor dem Luftfilter gut zugängig? :idee: Da könnte gerade kostengünstig eine Höherlegung der Luftansaugung für Wasserdurchfahrten gebastelt werden. Diese ließe sich schnell an- und wieder abbauen.
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Die Nomaden
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Re: Unfall in China

#147 Beitrag von Die Nomaden » 2013-05-12 14:22:56

Hallo Wolfgang

MAN das tut uns echt leid für euch ,auch wenn sich das Blatt jetzt zum Positieven wendet , so etwas niemand verdient der in friedlicher Absicht Weltweit unterwegs ist .

Hut ab für eure Leistung nicht nur in dieser Sache .

Gruß Dieter
Das wichtigste Reisegepäck ist ein fröhliches Herz ! Mutter Theresa

Lebe immer nur einen Augenblick nach dem anderen , anstatt jeden Tag schon viele Jahre im vorraus .

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Buclarisa
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Re: Unfall in China

#148 Beitrag von Buclarisa » 2013-05-12 14:28:22

Hallo

@ MAK Soweit ich mich erinnern kann ging es um eine Notreparatur und nicht um weitere Reisetuningmassmahmen.

@Wolfgang Gib den Jungs ne großzügige Halle, gutes Werkzeug, vernüftigen Lohn da können Oldtimer auf sehr hohem Niveau restauriert werden.

So wie die Arbeiten zu laufen scheinen passt das schon mit den 14 Tagen.
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Lassie
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Re: Unfall in China

#149 Beitrag von Lassie » 2013-05-12 14:35:48

Gib den Jungs ne großzügige Halle, gutes Werkzeug, vernüftigen Lohn da können Oldtimer auf sehr hohem Niveau restauriert werden.
Seh ich da eine Geschäftsidee ?! :joke:
Wer meldet sich als Interessent bzw Kunde schon mal an?! :ninja:

Viele Grüsse
Jürgen
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Re: Unfall in China

#150 Beitrag von TobiasXY » 2013-05-12 14:50:50

Ach mache doch so relativ viele Leute z.B. Joern lies doch auch seinen Motor in Indien instandsetzen :joke:

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