Unfall in China

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Re: Unfall in China

#91 Beitrag von MAN-45 » 2013-05-06 6:09:14

Lassie hat geschrieben:Hier in Asien fahren mehr als genug Autos / Trucks / Mopeds herum, die jedem deutschen Pickerl-Kleber auf Anhieb zu einem Herzinfarkt gereichen würden.
So isses - wobei Asien groß ist.
In China, z.T. vielleicht auch Thailand und Malaysia dürfte die Situation mit dem technischen Zustand der Fahrzeuge eher an Deutschland heranreichen, am untersten Ende steht dazu wahrscheinlich Indien, wo selbst die 40 km/h Höchstgeschwindigkeit der LKWs für den Zustand der meisten Autos noch viel zu schnell ist. Aber immerhin haben dort alle eine laute (Dauer-) Hupe. :lol:

Beste Grüße, Wolfgang

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Re: Unfall in China

#92 Beitrag von Mogros » 2013-05-06 10:08:27

Hallo Wolfgang und Carmelita

Auch ich drücke euch die Daumen, dass die Mechaniker alles so schnell und gut wie möglich wieder hinkriegen - auf das ihr noch eine tolle, aber etwas ereignisärmere Reise habt!
MAN-45 hat geschrieben:Zu den exhorbitanten Kosten dieses Ausrutschers gibt es übrigens einen schönen Spruch meiner Schwester: "Es wird nicht billiger, wenn man sich über hohe Kosten ärgert..."
Diesen Spruch kann ich nur unterschreiben. Unerwartet hohe Rechnungen werden bei uns mit Lachs und Champagner gefeiert, denn wer sich so ne hohe Rechnung leisten kann, der kann es sich auch leisten zu feiern :D

Gruss und alles gute euch beiden!
Chrigu
Zuletzt geändert von Mogros am 2013-05-06 16:56:17, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Unfall in China

#93 Beitrag von MAN-45 » 2013-05-06 16:36:26

Pirx hat geschrieben:MAN baut seit 2006 in Indien, genauer gesagt im Werk in Pithampur, LKW mit Eurem Fahrerhaustyp. Es sollte also möglich sein, in Indien ein passendes, neues Fahrerhaus zu bekommen und montieren zu lassen, und das sicher noch günstiger als in Deutschland.
Danke für den Tipp, Pirx. Das Fahrerhaus scheint tatsächlich identisch zu sein: http://www.mantrucksindia.com/datapool/ ... 6220CT.pdf - erstaunlicherweise ein 16tonner mit demselben 220PS Motor wie unser 10.220 und demselben ZF Getriebe. Man hat mich dazu allerdings schon gewarnt - falls ich eine solche Kabine nehmen würde, auf jeden Fall auf qualitativ hochwertige Lackierung und gute Konservierung zu achten - ansonsten lieber eine gebrauchte Kabine aus österreichischer Fertigung.

Der untere Teil der Kabinenfront, in dem der schwarze "MAN" Plastik-Kühlergrill eingelassen ist, besteht übrigens aus GFK. Wußte ich vorher nicht - war erst jetzt beim Bruch zu sehen. Da meine Mannen hier mit GFK wohl nicht so recht umgehen können (oder es vielleicht hier auch nur schwierig zu beschaffen ist?), haben sie beschlossen, diesen ganzen Teil aus 2mm Stahlblech zu formen. von dem heute ein größere Platte angeliefert wurde. Sieht so aus, als ob sie einen Panzer aus meinem Gefährt machen wollen :) Stabiler wird es zumindest an der unteren Hälfte dann allemal.

Gruß, Wolfgang

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Re: Unfall in China

#94 Beitrag von makabrios » 2013-05-06 18:01:08

MAN-45 hat geschrieben:
Der untere Teil der Kabinenfront, in dem der schwarze "MAN" Plastik-Kühlergrill eingelassen ist, besteht übrigens aus GFK. Wußte ich vorher nicht - war erst jetzt beim Bruch zu sehen.
Hallo Wolfgang,
dieses erwähnte Teil besteht nicht aus GFK sondern aus SMC (=sheet mold compound) Das mag auf den ersten Blick unbedeutend erscheinen, trotzdem ist da ein wichtiger Unterschied.
Im Gegensatz zu GFK wird bei SMC ein entsprechend konfektioniertes Rohteil , z.B. als vorgetränkte Matte, in eine Form gelegt und beheitzt verpreßt. Das kann genauso auch eine sog. "Sauerkrautmasse" sein, welche eingebaatzt wird und dann unter Druck aushärtet. Wichtig ist Druck und Hitze beim Herstellungsprozess, wogegen GFK auch ohne auskommt und einfach laminiert wird (Fasermatten mit harz getränkt und per Walze angedrückt).

Wenn es euch, wie ich unterstelle, nicht auf perfekte Optik ankommt, dann könnten euere Zauberer das entsprechende Ersatzteil relativ schnell selber laminieren mit eingelassenen (=Inserts) Schrauben, Muttern oder Clipsen an den richtigen Stellen. Da braucht auch nicht MAN drauf zu stehen (natürlich auch nicht POL POT :dry: ), aber die Einmalform ist z.B. auch aus Gips möglich, muß halt vor Benutzung mehrmals gut gefettet werden.
Manchem mag das gegen die Berufsehre gehen, aber ich sehe es pragmatisch.
Natürlich ist die Stahlplatte genauso pragmatisch. Falls die aber festgeschweißt werden sollte und im weiteren Verlauf der Reise Zugang dahinter nötig sein sollte, dann ist die Arbeit umfangreicher.

Gruß
MAK
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Re: Unfall in China

#95 Beitrag von Feron » 2013-05-06 19:43:22

2 mm Stahlblech ist dem Kunststoffkram turmhoch überlegen und viel einfacher zu reparieren (und brennt nicht). Rostet auch weniger schnell durch als das gängige hauchdünne Karroserieblech.

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Re: Unfall in China

#96 Beitrag von monster » 2013-05-06 19:58:22

Na ja, das Kompositmaterial nimmt einiges an Energie auf, was bei einem Aufprall ;o) schon auch mal helfen kann.

Wichtig ist immer noch, dass nichts an Körperschäden zu beklagen ist und den Rest machen die Jungs doch schon recht gut.

Wäre doch schade gewesen, wenn die Reise sonst zu Ende gewesen wäre.


Weiter so und ich finde es toll, wie Wolfgang uns berichtet. Wie geht es eigentlich Carmelita dabei?


Gruß Alex

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Re: Unfall in China

#97 Beitrag von MAN-45 » 2013-05-07 3:38:26

makabrios hat geschrieben:
MAN-45 hat geschrieben:
Der untere Teil der Kabinenfront, in dem der schwarze "MAN" Plastik-Kühlergrill eingelassen ist, besteht übrigens aus GFK. Wußte ich vorher nicht - war erst jetzt beim Bruch zu sehen.
... Da braucht auch nicht MAN drauf zu stehen...
...MAK würde schon genügen... (siehe Avatar) :joke:

Das schwarze Kunststoffteil mit dem MAN Logo ist übrigens noch völlig intakt und müßte in diese neue Stahlblechkonstruktion nur (herausnehmbar) eingebettet werden.

Super, was man anlässlich eines solchen unangenehmen Zwischenfalls hier im Forum noch alles lernen kann.
Danke unserem Kunststoffexperten Makabrios und auch nochmals allen anderen, die uns bei unseren derzeitigen Überlegungen helfen und uns auch moralisch so unterstützen.

Gruß, Wolfgang

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Re: Unfall in China

#98 Beitrag von MAN-45 » 2013-05-07 3:48:17

monster hat geschrieben:... Wie geht es eigentlich Carmelita dabei?
sie lernt Lao... :D

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Re: Unfall in China

#99 Beitrag von samson_braun » 2013-05-07 8:05:23

MAN-45 hat geschrieben:
monster hat geschrieben:... Wie geht es eigentlich Carmelita dabei?
sie lernt Lao... :D
na wenigstens habt ihr eurem humor nicht verloren - das wäre das schlechteste an der ganzen geschichte und so habe ich euch nicht kennengelernt ;-)

weiterhin viel erfolg und haltet uns auf dem laufenden.
Krieg ist scheiße aber der Sound ist geil!!

Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.

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Re: Unfall in China

#100 Beitrag von Garfield » 2013-05-07 10:09:18

Oh man Euch kann man echt nicht mehr alleine los lassen ,was macht Ihr für einen Schei....Soviel Pech ist einfach nicht fair .

Sprachkurs:
Ihr habt wohl gleich den Intensiv Kurs gebucht :D

Wir fahren gleich zu unserem Pechfogel ( Kochi) Verdacht auf Kupplungsschaden! Allso Ihr seit nicht allein .

Sonnige grüße aus Marrkesch
Garfield

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Re: Unfall in China

#101 Beitrag von Lassie » 2013-05-07 10:48:52

sie lernt Lao...
... wie lange wollt ihr denn dortbleiben ?! :joke:

Viele Grüsse
Jürgen
... was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest ?

Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
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Re: Unfall in China

#102 Beitrag von MAN-45 » 2013-05-07 14:24:20

Lassie hat geschrieben:
sie lernt Lao...
... wie lange wollt ihr denn dortbleiben ?! :joke:
Ganz bestimmt nicht so lange, bis sie es beherrscht... (hoffe ich doch stark) :D

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Re: Unfall in China

#103 Beitrag von Mogros » 2013-05-07 14:31:54

Hi
Garfield hat geschrieben:Sprachkurs:
Ihr habt wohl gleich den Intensiv Kurs gebucht :D
Ne, sowas nennt sich dann Crashkurs :joke:

Gruss
Chrigu

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Re: Unfall in China

#104 Beitrag von MAN-45 » 2013-05-07 14:37:40

Mogros hat geschrieben:Hi
Garfield hat geschrieben:Sprachkurs:
Ihr habt wohl gleich den Intensiv Kurs gebucht :D
Ne, sowas nennt sich dann Crashkurs :joke:
Gruss Chrigu

Trotz all dem, was uns gerade beschäftigt...das war gut :totlach:

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Re: Unfall in China

#105 Beitrag von Lassie » 2013-05-07 15:56:12

Hi Wolfgang,

wie war das?! Humor ist, wenn man trotzdem lacht!

Von daher sehe ich, dass es euch gar nicht mal sooo schlecht geht :cool:

Viele liebe Grüsse, auch an Carmelita,
Jürgen
... was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest ?

Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
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Re: Unfall in China

#106 Beitrag von unimag » 2013-05-07 18:03:49

Hallo Wolfgan,
auch wir verfolgen gespannt Eure Berichte und hoffen, dass Ihr bald wieder flott seid. Sollte es mit Australien nichts werden, verschifft das Auto nach Südamerika und macht dort erstmal Urlaub von allem. SA kann man sehr gut alleine bereisen.
Unsere ursprünglichen Pläne hatten als Ziel ja auch Australien. Nach 2 Monaten China haben wir uns dann für SA entschieden und es nicht bereut. Selbst als dann der Motorschaden aufgtrat mit einem Momat Wartezeit in Santiago, dem später dann der fünfwöchige Reparaturaufenthalt in Guayaquil/Ecuador folgte, war dieser Reiseabschnitt ein tolles Erlebnis. Wir wissen, wie es ist, lange zu warten, wenn man eigentlich weiter möchte, wie sich hohe Reparaturrechnungen "anfühlen" usw, usw. (In Santiago kamen wir für die ganze Zeit im Gästehaus von Freunden unter, die wir zuvor auf Feuerland kennengelernt hatten. Wir haben sie später in Nordchile wiedergetroffen und stehen mit ihnen regelmäßig in Kontakt).
Ich glaube, wir können in etwa nachempfinden, wie Ihr Euch fühlt und drücken Euch die Daumen.
Hier in den USA, z. Zt. Moab, ist alles bislang nur Urlaub und mit den vorhergegangenen Reisestrapazen nicht zu vergleichen. Wir wissen dies bewußt und in vollen Zügen zu genießen und hoffen, dass es so bleibt.

Noch eine Bemerkung zu Jürgen:
Auch ich denke, dass viele sich nicht vorstellen können, wie verschieden die Sitten und Gebräuche außerhalb der westlichen Welt sind. Und das nicht nur bezüglich der Verkehrssituation oder des Rechtempfindens.
Herzlichst, Gerd
Loose your dreams and you will loose your mind (Rolling Stones)

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Re: Unfall in China

#107 Beitrag von MAN-45 » 2013-05-08 7:33:50

Danke Gerd,

Australien auszulassen, "wenn die uns nicht wollen", ist natürlich auch eine Alternative - haben neben Euch kürzlich auch Stefan von "HerrMAN" auch einige andere hier im Forum schon vorgemacht. Etwas unangenehm ist es im Augenblick, nicht einmal eine Grobplanung machen zu können, bevor wir nicht wissen, wie unsere Mechaniker hier das Fahrzeug wieder hinbekommen. Konkrete Alternativen wäre derzeit:

1.) Weiter wie bisher geplant - die Gruppe in Kuala Lumpur treffen und dann weiter über Singapur - Indonesien - Timor Leste - Australien. Ab dann allein. Fahrzeug dort 2 Monate stehenlassen (Heimaturlaub), dann Kontinent- Halbumrundung und danach entweder

1a) über Japan - 3-4 Wochen dort oder
1b) gleich über den Pazifik nach Los Angeles, oder Panama oder SA

2.) Wenn die "Optik" der Ausbeularbeiten für australische oder deutsche Behörden überhaupt nicht stimmt, dann überlegen, in Bangkok das ausgebesserte Fahrerhaus wieder herunter. ein indisches neues vom CLA 16.220 darauf und dann weiter wie oben. Wenn ich sehe, was die Entfernung des Fahrerhauses aber für Arbeit macht (gerade mit der Elektrik), scheue ich mich allerdings derzeit schon, das machen zu lassen, wenn's nicht unbedingt notwendig ist (ganz abgesehen von den zusätzlichen Kosten)

3.) Von Singapur direkt nach LA oder Panama oder SA. Das würde allerdings auch bedeuten, auf die gesamte Länge von Indonesien zu verzichten, was schade wäre.

und dann wäre da natürlich, der Vollständigkeit halber

4.) Abbrechen und das Fahrzeug ab Singapur nach Hause zu verschiffen, hier auf einem Schrottplatz ein (neuwertiges) Führerhaus zu finden (von MAN angeblich aus Altersgründen nicht mehr beschaffbar) und dann in Deutschland, allerdings erheblich teurer, wiederherstellen zu lassen. Das wäre dann allerdings die im Augenblick unwahrscheinlichste, letzte Alternative.

Wie ihr seht, mir wird's nicht langweilig.

Gruß, Wolfgang
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Re: Unfall in China

#108 Beitrag von Rumpelstielzchen » 2013-05-08 7:39:47

Wäre es nicht eine Alternative, den Besuch in Australien ohne das eigene Auto zu machen (evtl. dann etwas kürzer als geplant), und danach wieder weiter mit dem ursprünglichen Plan? Quasi "Urlaub vom Urlaub"? Die Umbaukosten die die Einreise nach Australien erfordern kannste doch besser in nen Mietcamper stecken und Deinen Laster so lassen wie er jetzt fertig gemacht wird? Nur so ne Anregung...
Gruß Alex
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Re: Unfall in China

#109 Beitrag von MAN-45 » 2013-05-08 7:55:36

Hier noch ein paar Bilder zum aktuellen Stand der Ausbeul-Arbeiten, jeweils vorher und jetzt.

Geht sehr langsam voran, aber doch in die richtige Richtung. Auf meine Frage, ob das grob Verrunzelte der Oberfläche dann noch ausgespachtelt und geschliffen wird, erntete ich nur grinsende Blicke wie "was glaubst denn du, was wir hier machen.." Also ja, nehme ich an.

Die nach dem Ausbeulen etwas angeschlagene A-Säule wird derzeit noch verstärkt, und ich sollte dort wahrscheinlich noch starke Astabweiser machen und montieren lassen.

Gruß, Wolfgang
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Re: Unfall in China

#110 Beitrag von AL28 » 2013-05-08 8:22:50

Hallo
Toller Bericht , wir hier fiebern alle mit und leiden mit dir .
Lass die Jungs mal machen . die können es noch . Diesen Können ist bei uns mit der Hochglanzoptik und den Wegwerfwahn leider verloren gegangen . :wack:
Sehe als nicht gebuchtes Highlight an . Einfach in der Welt rumfahren kann jeder , um dann bei der kleinsten Schwierigkeit zum Reiseleiter zu rennen und sich auszuheulen wie bei Mama oder beleidigt nach hause zu gehen .
Ihr habt den Stoff , den ein Späteres Buch über die Reise , es erst lesenswert machen würde . Das zeichnet auch den waren Globeltrotter aus . Die Schwierigkeiten meistern , und nicht daran zu zerbrechen . :rock:
Gruß
Oli

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Re: Unfall in China

#111 Beitrag von samson_braun » 2013-05-08 8:26:25

na macht doch alles in allem schon nen recht guten eindruck. außen rum nen ordentlichen käfig aus guten rohren sollte der ganzen sache zuträglich sein finde ich....
Krieg ist scheiße aber der Sound ist geil!!

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Re: Unfall in China

#112 Beitrag von Knuddelbaerchen » 2013-05-08 8:30:10

Oh oh,

die letzten Bilder mit den Veränderungen an der Karosse sollten wieder verschwinden,
wenn die ein Headhunter sieht sind die Jungs schneller in Deutschland als der MAN fertig
geschraubt ist.
Ja, da ist echter Körpereinsatz zu sehen, die veredeln die Hütte derartig das MAN die wieder
als Neuwagen zurück haben will mit dem Vorwurf einen gebrauchten Tacho mit aufgespulten
Km eingebaut zu haben.
Gratuliere zu dieser Werkstatt und deren Arbeit.
Grüßle,
Bärchen
----------------------
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Re: Unfall in China

#113 Beitrag von monster » 2013-05-08 9:02:32

Hallo Carmelita und Wolfgang,

Die Jungs schaffen das!!!! Ganz sicher!,,



Sieht schon sehr gut aus und ihr sitzt ja nur in der Kabine, um nicht nass zu werden ;0)

Und die Sicherheit für Euch 2 zu erhöhen, evtl. wirklich noch einen Rohr-Käfig anbauen.


Gruß Alex + Daniela

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Re: Unfall in China

#114 Beitrag von makabrios » 2013-05-08 13:51:01

MAN-45 hat geschrieben:... ein (neuwertiges) Führerhaus zu finden (von MAN angeblich aus Altersgründen nicht mehr beschaffbar) ... wäre dann allerdings die im Augenblick unwahrscheinlichste, letzte Alternative.
...MAK würde schon genügen... (siehe Avatar) :joke:
Hallo,

soll ich euch den Ute einfliegen lassen? :cool:

Gruß
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Re: Unfall in China

#115 Beitrag von fuxel » 2013-05-08 20:14:39

MAN-45 hat geschrieben:.........
2.) Wenn die "Optik" der Ausbeularbeiten für australische oder deutsche Behörden überhaupt nicht stimmt, dann überlegen, in Bangkok das ausgebesserte Fahrerhaus wieder herunter. ........
Eine Frage in die Runde:

Was hat die Optik einer reparierten Hütte mit einer Einreise nach Australien zu tun?
Haben die sowas wie ein TÜV, der die Stabilität derselben anzweifeln könnte?

Die Arbeit die die Mechaniker da machen kann sich jedenfalls sehen lassen.

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[b]Zugegeben, ich bin schon etwas verrückt .
Aber ich bin nicht immer so!
Es gibt auch Zeiten da dreh ich völlig durch...... :D
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Re: Unfall in China

#116 Beitrag von MAN-45 » 2013-05-09 7:43:13

fuxel hat geschrieben:
MAN-45 hat geschrieben:.........
2.) Wenn die "Optik" der Ausbeularbeiten für australische oder deutsche Behörden überhaupt nicht stimmt, dann überlegen, in Bangkok das ausgebesserte Fahrerhaus wieder herunter. ........
Eine Frage in die Runde: Was hat die Optik einer reparierten Hütte mit einer Einreise nach Australien zu tun? Haben die sowas wie ein TÜV, der die Stabilität derselben anzweifeln könnte?
Das würde mich auch interessieren.
Bisher haben wir über die Kraftfahrzeug-Einfuhr nach Australien nur aus Internet-Berichten und Gerüchten gehört, dass neben der Australischen Quarantäne Behörde (AQIS), die bezüglich der Sauberkeit einreisender Fahrzeuge extrem pingelig ist auch die Zulassungsbehörde recht strikt sein soll. Hat dazu jemand von Euch eigene - positive oder negative - Erfahrungen?

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Re: Unfall in China

#117 Beitrag von LutzB » 2013-05-09 13:12:52

IMG_0179.JPG
Ein halbes Jahr nach der Vollwäsche
MAN-45 hat geschrieben:Bisher haben wir über die Kraftfahrzeug-Einfuhr nach Australien nur aus Internet-Berichten und Gerüchten gehört, dass neben der Australischen Quarantäne Behörde (AQIS), die bezüglich der Sauberkeit einreisender Fahrzeuge extrem pingelig ist auch die Zulassungsbehörde recht strikt sein soll. Hat dazu jemand von Euch eigene - positive oder negative - Erfahrungen?
Der Hanomag wurde direkt nach der Zollabfertigung in Fremantle(WA) der Quarantänekontrolle übergeben, für unwürdig empfunden und professionell für viel Geld auf's Neue gereinigt. Und der war vorher schon sehr sauber!!! Anschließend ging es zur technischen Kontrolle auf Verkehrssicherheit. Ohne den nachgerüsteten Sicherheitsgurten und dem Schriftzug " CAUTION ! LEFT HAND DRIVE" auf der rechten Seite des Kofferhecks wär da nix gegangen. Das war eine komplette HU wie bei uns auch.

Lutz

Edit:vergessen "Lutz" zu schreiben
Zuletzt geändert von LutzB am 2013-05-09 16:23:03, insgesamt 1-mal geändert.
We come from the land of the ice and snow, from the midnight sun where the hot springs blow (Immigrant Song, Page/Plant)

Mit den Menschen ist es wie mit den Autos, Laster sind schwer zu bremsen.(Heinz Erhardt)

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Re: Unfall in China

#118 Beitrag von egn » 2013-05-09 16:07:11

MAN-45 hat geschrieben:
monster hat geschrieben:... Wie geht es eigentlich Carmelita dabei?
sie lernt Lao... :D

Hallo Wolfgang,

die neuste Version von Googles Übersetzer App auf Android kann jetzt auch Lao. Vielleicht hilfts.

Ansonsten alles Gute und liebe Grüße an Carmelita.

Emil, Conny und Theresa
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Gruß Emil

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Re: Unfall in China

#119 Beitrag von MAN-45 » 2013-05-09 19:04:07

Hallo Emil,

danke für den Tipp - hatten wir schon entdeckt und verwenden auch schon bei WLAN Verbindung (geht hier in der Werkstatt leider nicht, nur in der Stadt - wir haben die internetfähige SIM Card in den Stick für's Notebook eingelegt)

Khawp joi la lai - Danke vielmals
und beste Grüße an Euch drei,

Wolfgang & Carmelita

PS: Das kostenlose Google Translate auf einem Android Smartphone ist wirklich ein faszinierendes Programm. Ich hab's schon in China verwendet:
Du sprichst irgendeinen Satz auf Deutsch in das Mikrophon, siehst in Sekundenbruchteilen danach den Satz auf dem Display geschrieben (zur Prüfung ob das Programm dich richtig verstanden hat), du drückst auf einen Knopf und wieder fast sofort hast du den übersetzten Text in Chinesischer Schrift und mit der entsprechenden Aussprache in unserer Schrift. Das kannst du deinem Gegenüber zeigen, oder du drückst noch einen Knopf und das ganze wird in schönstem Chinesisch gesagt. Faszinierend!

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Re: Unfall in China

#120 Beitrag von MAN-45 » 2013-05-09 19:45:05

Nachtrag zum fast 1.000km Transport unseres Fahrzeugs von China nach Laos:

Wie bekommt man einen fahrunfähigen LKW auf einen LKW (mangels Tieflader, gab’s nicht und wäre überdies ohnehin sehr viel teurer geworden)? Richtig – man braucht einen Kran. Und was macht man, wenn man keinen hat - zum Beladen oder zum Entladen? Kann schwieriger werden als man glaubt und geht oft nur mit Improvisation,

Hier sind ein paar Bilder von unseren Aktionen:

1. China (Shi Ping) – Beladen: technisch ausgereift, mit zwei Kränen, damit am Fahrzeug nichts kaputtgeht (und teuer!).

2. China (Mengla) – Entladen: eine dafür geeignete Rampe am Zollhof in Mengla, herabgezogen vom Huckepack-LKW mit der Stange von einem unserer MAN Mitfahrer, der uns dann auch über die Grenze geschleppt hat (ein chinesischer LKW kann nicht so ohne weiteres über die Grenze nach Laos, und ebenso wenig ein Lao LKW nach China)

3. Laos (Boten) – Beladen: zunächst mit einer Stange von einem Kranwagen zum Huckepack-LKW gezogen, dann mit derselben Stange auf einen hinter einer Erdrampe stehenden LKW geschoben. Etwas mulmig ist uns bei dieser Aktion schon geworden

4. Laos (Luang Prabang) – Entladen: ebenfalls über eine, für solche Aktionen eigentlich nicht vorgesehene Erdrampe: Problem: hier regnet (schüttet!) es derzeit fast jede Nacht. Tagsüber ist es schön sonnig, aber der Boden ist am Morgen noch durchgeweicht und nass und unser MAN ließ sich erst mit dem dritten (4x2) LKW eines Freundes unseres Mechanikers vom Huckepack LKW auf den Boden schleppen.

Da stand er erst einmal, nur 70m von „unserer“ Garage entfernt, da inzwischen die vorsorglich an der chinesischen Grenze von unseren Freunden eingefüllte System-Luft durch diverse Bremsaktionen beim Be- und Entladen weg war und die Feststellbremse das Fahrzeug blockierte - was sie normalerweise auch soll. Diese kann man mechanisch lösen, aber daran haben wir uns alle nicht getraut, da die entsprechenden Schrauben extrem mit getrocknetem Schlamm zugekleistert waren.

Also hat „In“, der benachbarte Bruder unseres Mechanikers „Ui“ von seinem Haus eine lange Druckluft-Schlauchleitung bis zu unserem Fahrzeug gelegt und Druckluft von seinem Kompressor zuhause (hat er für eigene Autobasteleien) in unsere Drucklufttanks eingelassen. Damit waren wir wieder rangierbar – hat aber trotzdem erst am nächsten Tag für den Army-LKW der benachbarten Militärstation gereicht und das auch erst nach mehreren Stunden bis es trockener wurde, da sich dessen Reifen vorher hoffnungslos im nassen Gras und im Matsch durchdrehten.

Ich wollte euch jetzt nicht langweilen, nur zeigen, dass die einfachsten Dinge hierzulande manchmal komplizierter sein können als wir uns das normalerweise vorstellen. Aber es klappt (fast) alles trotzdem, letztlich und irgendwann….

Gruß, Wolfgang
Dateianhänge
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China (Shi Ping) – Beladen
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China (Mengla) – Entladen
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Laos (Boten) – Beladen
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Laos (Luang Prabang) – Entladen
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Laos (Luang Prabang) – Entladen
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Laos (Luang Prabang) – Schleppen zur Garage

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