Vermarktungsidee / Finanzierung einer Weltreise

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#1 Beitrag von cookie » 2006-10-24 16:28:43

Hallo Allerseits,

ich wollte mal Eure Meinung zu folgender Idee hören:

[hr]

Angeboten werden 1-3 wöchige Reisen in "aller Herren Länder". z.B. in Nepal, Tibet, Thailand, Kambotscha, Vietnam. Später auch Australien, Südamerika und Afrika.
Geschlafen wird im Zelt, unter freiem Himmel oder in einfachen landestypischen Unterkünften.
Das Abenteuer ist mit auf der Reise: Es gibt bis kurz vor Reisebeginn keine genau Route. Es werden jedoch Vorschäge gemacht welche interessanten Plätze angefahren werden können - aber jeder kann selbst mitbestimmen wo es langgeht. Was wir alles auf den Weg dorthin sehen und erleben werden und vor welchen Probleme wir stehen ist mit unter offen. - In jedem Fall haben wir das Ziel viel Natur und viel "Land und Leute" zu erleben. Exkurse mit (Miet-)Motorräde, Flüge im Tandem-Gleitschirm oder Treckingtouren (z.b. im Himalaya) sind möglich.
Die Wünsche und Vorstellungen sollten möglichst im Vorfeld angesprochen werden um eine passend Tour erarbeiten und vorschlagen zu können.
Dokumentiert wird das Erlebnis mit der Videokamera. Die Kunden bekommen nach Abschluss der Reise eine DVD ausgehändigt.
Start und Ende der Reise ist beispielsweise der Flughafen an dem man abgeholt wird, bei One-Way Strecken auch andere Abflughäfen.
Die Reise kann nur ca. 2 Monate im Voraus gebucht werden.
Kostenpunkt je nach Ausführung (Fahrt im Jeep oder LKW, Unterkünfte, Gebühren für Nationalparks) zwischen 350€ - 700€ / Woche. Die Anreise per Flugzeug wird extra berechnet oder muss selbst organisiert werden.
Verpflegung ist im Preis i.d.R. inbegriffen.

[hr]

Soweit erst mal die grobe Beschreibung - einfach heruntergeschrieben.
Hintergrund wäre, dass man aus seiner Weltreise 2-3 Wochen im vorraus an einem Treffpunkt/Flughafen ist, von dort die Gegend erkundet und anschließend Reiseveranstalter/-führer für Leute/Urlauber/"Abenteurer" macht. Sofern das ganze als Rundreise geplant ist, kann man auch mehrfach solche Touren hintereinander anbieten. Danach gehts weiter ins nächste Zielgebiet und die ganze Geschichte wiederholt sich.

Was meint Ihr? Kann man so Geld in die Kasse bekommen?
Gleich vorab: Ich liebe es anderen Leuten "etwas (besonderes) bieten" zu können. Hätte also durchaus Spass daran "Touris rumzuschaukeln". Auch wenn man mal einen "Blödemann" erwicht - damit muss man dann halt (ca. 2 Wochen) leben.

Meine Bedenken und Fragen gehen mehr in die Richtung:
- Gibt es einen Markt für Leute, die das Abenteuer suchen, keinen genauen Reiseablauf sondern grob "Möglichkeiten" buchen und erst vor Ort mitentscheiden was gemacht wird und dafür einen "Guide" bekommen (der eigentlich auch keine große Ahnung hat) der sich um einen kümmert?
Also so quasi "Neureiche", die zwar Kohle haben, aber keine Ahnung wie man ein Abenteuer startet? (Ohne das es ein Fiasko wird)
- Bekommt man überhaupt Kunden wenn man erst mal keine Referenzen hat? (Könnte man ja evtl. über den Preis steuern und die ersten Touren gleich als Referenz vorweisen).
- Klappt das, dass man mit unseren Fahrzeugen einen Zeitplan erstellt, der ca. 2-3 Wochen Puffer hat, bevor man Leute irgendwo abholt - berücksichtigt, dass man bis zum nächsten Treffpunkt 2-3 Wochen unterwegs ist? (Muss ich öfter mit Pannen rechnen die länger dauern?)
- Organisiert und Publiziert wird es entweder in Eigenregie auf Webseiten mit Untersützung von jemand aus Deutschland und/oder in Kooperation mit anderen Reiseveranstaltern (wo wir wieder bei den Referenzen sind)
- Da bei mir mom. recht aktuell die Entscheidung ansteht 170er mit DoKa oder einfache Kabine: Wo die Leute mitfahren weiss ich auch noch nicht genau. Es könnte in der DoKa sein. Es könnte aber auch in einem angemieteten Jeep sein (LKW bleibt beim Start/Endpunkt oder fährt als Begleitfahrzeug mit). Wenn ich eine einfache Kabine nehme scheidet die erste Möglichkeit ja schon mal aus.

Schlafen sollen die Leute auf jeden Fall nicht im LKW (Aber die "Facilities" wie Wasser und WC können sie schon nutzen). Die Leute werden auch bekocht.
Bei der Gruppengröße hab ich so an 2-3 Personen gedacht.

So nun bin ich mal gespannt was Ihr dazu sagt. :-)

Viele Grüße,
Jan

PS: Man kann das ganze auch weiterspinnen: Wenn noch andere von Euch sowas interessant finden, könnte man ein Netzwerk aufbauen und das ganze zentral organisieren und verwalten...
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Ulf H
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#2 Beitrag von Ulf H » 2006-10-24 16:39:22

Hmm, wer Geld hat bucht meiner Meinung nach bei einem professionellen Reiseveranstalter, wer auf eigenen Faust was erleben möchte organisiert alles selbst.

Also ich würde mich nicht darauf verlassen so meine Weltreise zu finanzieren, wenns trotzdem klappt ist´s ein schönes Zubrot.

Für 350 EUR / Woche bin ich locker alleine im LKW (ohne dessen Anschaffung) unterwegs, da muß pures "Mitfahren" wesentlich billiger hergehen.

Nur mal meine Meinung dazu, aber abgesehen davon treibt sich hier sicher nicht die gesuchte Klientel herum, lieber mal bei Reise- und Backpacker-Foren anfragen, vielleicht sucht doch der ein oder andere Rucksackler eine Mitfahrgelegenheit.

Wenn die Kunden überwiegend Europäer sein sollen, so muss das ganze versicherungstechnisch wasserdicht abgeschlossen werden, denn sonst macht womöglich ein "Kunde" mit Regressforderungen den ganzen Plan zunichte. Mal abklären wer sowas zu welchem Preis versichert.

Um eine Gegend zu erkunden brauch ich keinen Guide. Hilfe wäre unterwegs aber öfters in Sachen Grenzübertritte / Behördenkram / Fährbuchungen / ... sinnvoll, aber dazu muß man gute Kontakte vor Ort haben und sicher die Landesssprache(n) beherrschen.

Gruß Ulf

P.S.: da fände ich es erfolgversprechender und auch sicherer vorher Sponsoren / Werbepartner zu finden, denen man dann ggf. von unterwegs Bericht erstatten muß.
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#3 Beitrag von cookie » 2006-10-24 17:31:27

Um Missverständnisse vorzubeugen: Hier geht es nicht um "reines Mitfahren".
Es geht hier im eine Adventure-Full-Service, der eben in der Form beschränkt ist, dass man den genauen Verlauf der Tour nicht komplett vorhersagen kann. - Was ja auch reizvoll verpackt werden kann.
Das das ganze versichert werden muss ist klar.
Beim Preis hab ich mich überigens gleich mal vertan: Das "bis" muss weit höher liegen, z.B. wenn wirklich zusätzlichem ein Jeep angemietet werden muss. Preis ist aber eher erst mal nicht Diskussionspunkt, denn mir ehts darum ob Ihr glaubt, das das Konzept funktionieren könnte.
Ich frage Euch auch nicht ob Ihr das buchen würdet - wäre ne ziemlich blöde Frage :D - sondern ob Ihr Euch vorstellen könnt, dass andere dies buchen würden.
Backbacker sind sicherlich auch nicht der richtige Kundenkreis - die haben nicht das entsprechende Budget.
Sponsoring ist ein anderes Thema, dass ich ohnehin zusätzlich angehe. Welches aber aus meiner Einschätzung eher nur Penuts bringt ...
Zuletzt geändert von cookie am 2006-10-24 17:34:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Tomduly
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#4 Beitrag von Tomduly » 2006-10-24 17:34:25

Hallo cookie (und Hallo neues Forum, by the way ;-) ),


zuerst dachte ich bei deinem Beitrag (und dem Besuch deiner verlinkten Webseite): ups - sehr raffinierte Form von Guerilla-Marketing was du da machst, für deine "Firma". Aber halt - so wie es aussieht ist es ja keine "Firma", sondern dein Projekt, bzw. die Gedanken zu einem Projekt. Also gut.

Korrigier mich, wenn ich falsch liege, aber ich glaube, du betrittst mit deinem Vorhaben ziemlich viel Neuland gleichzeitig. Erste Reise dieser Art? Erster alter LKW? Auf vor Ort angemietete Fahrzeuge vertrauen? Erstmals mit zahlenden Teilnehmern reisen wollen? Als Reiseleiter das Reisegebiet selbst nicht kennen? Die Reiseroute gruppendynamisch am ersten Tag ausknobeln? Die Teilnehmer dürfen nur zum Waschen und Pipimachen in den LKW, schlafen muss das Fußvolk draußen, auch bei Sturm und Hagel?

Als Student habe ich mal gelernt, wie man den "Gesamtwirkungsgrad" ausrechnet, nämlich, indem man die einzelnen Wirkungsgrade miteinander multipliziert. Sprich 50% x 50% machen nur noch 25%. Ähnlich sehe ich es bei den Erfolgsfaktoren eines Projekts wie deinem: Reisevorbereitung x Reiseverlauf x Fahrzeugfunktion x Teamgeist x Lagerkoller x Gruppendynamik x Pannenhäufigkeit usw.

Zahlende Teilnehmer haben automatisch Ansprüche gegen den Veranstalter: das Hotel ist nix, der Lagerplatz steinig, nirgends kriegt man Bier, ... Das musst du als Veranstalter erst mal durchstehen, auf Dauer. Kostet Nerven. Dann lass mal was passieren: Zahlteilnehmer A hat sich den Knöchel verstaucht beim rumklettern bei den Buddhas. Er zetert rum, hat Schmerzen. Arzt gibt es nicht um die Ecke, also umplanen, das Lager abends abbauen, im Dunkeln mit dem LKW und der ganzen Meute zum nächsten Hospital fahren. Oder die andern der Gruppe am Lager zurücklassen, dann dürfen deren Schlafplätze aber nicht im LKW sein, von der Küche und dem Essen ganz zu schweigen.

Ein mir bekannter Abenteuer-Reiseveranstalter bietet u.a. Motorradtouren in Tunesien an. Als ich ihn mal auf der Fähre fragte, wo sie ihre Tour anfangen, sagte er "Dünenfahren üben wir auf Djerba" auf meinen verdutzten Blick meinte er nur "da gibts ein Krankenhaus und nen internationalen Flughafen, wenn die Teilnehmer die ersten Tage heil überstanden haben, dann gehts in die Wüste"

Ein ähnliches Beispiel ist Schlenni von landscaper.de Schau dir mal seine Ausrüstungslisten an und welche Fähigkeiten seine Reiseleiter drauf haben (müssen). Ok, bei einer Gruppe Endurofahrer ist eine abendliche "Sani-Sprechstunde" eher nötig, als bei Indien-Back-Packers, aber es zeigt, dass man für seine Schützlinge ne gewisse Verantwortung trägt. Vor allem, wenn man so eine Tour mehr als einmal machen will.

Aber lass dich nicht entmutigen!


Grüsse


Tom

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#5 Beitrag von Hatzlibutzli » 2006-10-24 17:36:44

Um Dir nur ein bischen die Illusionen zu nehmen:

1. Wenn etwas sehenswert ist auf dieser Welt, gibt es dort einen Einheimischen, der die Gegend seit Jahrzehnten kennt und von dem würde ich mich führen lassen ... Du nicht?

2. Angenommen Du hast für den 8. Februar 2008 Trekkingtour auf den Kilimanjaro ausgemacht, gebucht, bezahlt ... es ist der 5. Januar, Du bist in Khartoum und müsstest das Ganze gemütlich schaffen ... da bekommst Du kein Visum, verreckt Dein Verteilergetriebe oder im Südsudan regnet es seit 2 Wochen wie die Sau und der black cotton soil ist so aufgeweicht, dass 2 Wochen keiner durchkommt ...

Grüsse ... Simon, Advocatus Diaboli ...;-)))

PS: Bitte nicht böse nehmen, ist der Versuch konstruktiver Kritik!

Herbert
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#6 Beitrag von Herbert » 2006-10-24 18:50:22

Nun nicht ganz so pessimistisch!
Es ist natürlich schwierig für diese Art des Reisens Leute zu gewinnen. Ich habe für meine Reisen nach Nepal und Afrika (zahlende) Mitreisende gesucht und gefunden. Es dauert und es ist auch eine Frage der Kosten. Die Mitreisenden unterwegs aufzusammeln und abzuliefern ist mit Sicherheit noch schwieriger.
Mitreiseforen gibt es einige also versuch es einfach!
Gruss Herbert

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Mike
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#7 Beitrag von Mike » 2006-10-24 18:56:44

Hallo cookie,
Fahrer für Overländer werden immer gesucht. Wäre doch eine Möglichkeit ohne Risiko einzusteigen. Erweitert auf jeden Fall den Horizont. Danach kannste auch ohne Props in Berlin Schulbus zur Rütlischule fahren.
take care
Mike

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roman-911
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#8 Beitrag von roman-911 » 2006-10-24 20:33:13

@ tomduly+hatzli:

ihr habt es auf den punkt gebracht- klasse antworten!

@cookie:

den beiden s.o. ist nichts hinzuzufügen, ausser, das es solche veranstaltungen bereits gibt, das soll nicht heissen, das Du das nicht besser oder interessanter usw. machen kannt.
habe solche leute in tun+ mar getroffen und war eigentlich eher entsetzt über die massierung von partygästen die auch mal globetrotter sein wollen - und vom auftreten in solchen ländern eher sehr bescheiden rüberkamen. na ja, selbstverantwortlichkeit geben manche leute gerne ab und jeder wie er kann/will dachten wir uns und haben uns allerdings schnell distanziert.

schau doch mal in´s marokko forum www.marokko-online.info und recheriere mal zum thema selbsternannte führer bzw. reiseveranstalter die nicht wirklich erfahren sind.
probleme von leicht bis hardcore treten u.U. schnell auf und überdauern die reisezeit evtl. um einige monate/jahre. stichwort: "seit der unverantwortlichen holperroute mit schlaglöchern so gross wie ein haus habe ich rückenprobleme und kann nicht mehr arbeiten..."

möchte aber nicht klugscheissen, die überlegungen langzeitreisen so zu finanzieren sind nicht neu. ich habe mit einigen langzeitseglern gesprochen die ein ähnliches problem der finanzierung schon lange haben.

deren fazit: realistisch ist nur potente arbeitskraft in form von dt. gesellen/meister-briefen anzubieten und diese wissen umzusetzen.
das klappt, vor allem wenn die wohlhabende kundschaft aus dem selben kulturkreis kommt... die anderen köönen´s zwar genausogut, aber "wohlhabende " segler scheinen eher konservativ zu sein...ahoi!

schade eigentlich denn der ansatz ist eigentlich nicht schlecht, wären da nicht die "kunden":D


grüsse roman
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#9 Beitrag von roman-911 » 2006-10-24 20:34:01

uuups,
mike`s beitrag übersehen:
:D:D:D
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Geishardt
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#10 Beitrag von Geishardt » 2006-10-24 21:30:38

Hallo, als "Advocatus Diaboli II"

wirf mal einen Blick in das deutsche Reiserecht. dann hast Du einen konkreten Hinweis auf Deine Pflichten. Diesen Pflicht kannst Du Dich auch nur bedingt durch eine vertragliche Vereinbarung entziehen.

Gruß
Bernd

P.S. das Reisevertragsrecht ist in allen EU-Staaten fast gleich.
Unsere Kopf ist rund, damit wir beim denken die Richtung wechseln können. Francis Picabia

carpe Diem

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Kurzhauber
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#11 Beitrag von Kurzhauber » 2006-10-25 9:06:11

Hallo cookie,

interessante Idee. Aber alle Argumente stimmen dagegen. Ich habe als Student mal als Reiseleiter bei einer vergleichbaren "Organisation" gearbeitet, quasi die Reise umsonst, dafür mit zahlenden Teilnehmern Rad- und Bergtouren gemacht. Das Basisfahrzeug war ein Reisebus (Neoplan-Doppeldecker mit allen Extras).

Ich hatte mal 3 Teilnehmerinnen auf einer Korsika Tour (GR 20, 10 Tage nur in den Bergen ohne Versorgung), die mussten die Tour abbrechen. Mit denen bin ich abends abgestiegen ins Tal, habe die an der Bushaltestelle abgegeben und bin dann rund 1000 Höhenmeter in der Dämmerung wieder aufgestiegen, weil meine Gruppe da nächtigte. Das habe ich zweimal gemacht. Herzlichen Glückwunsch. Und warum: weil man an einer ausgewachsenen Bergtour völlig untrainiert und mit falschen Erwartungen teilnehmen musste.

Ich bin heute sehr froh, dass da nichts passiert ist. Ein Verletzter, ein Kranker, ein Defekt, und schon ist die Kacke am dampfen. Man irrt, wenn man meint die Teilnehmer seien tolerant. Auch bei Low-Budget-Reisen müssen die ihre Rückflüge bekommen und haben Anspruch auf ein übliches Mass an Sicherheit. Du wirst - ohne dass Du das willst - zum Reiseveranstalter mit allen Pflichten. Und Du haftest, es sei denn eine Versicherung übernimmt das. Und die ist teuer.

Lies mal die Reiseberichte von Felix und Jörn aus Indien (www.overlandtours.de) und frage Dich, wo Du stehst wenn was passiert.

Jetzt kann man natürlich sagen, da wird der Teufel an die Wand gemalt. Richtig. Ich muss meine Brötchen damit verdienen, mir Gedanken darum zu machen was in welcher Wahrscheinlichkeit passieren kann und wie man das vermeidet. Leider passiert ziemlich viel, und kaum sind die Dinge vorhersehbar.

Mein Fazit: ich würde die Finger davon lassen. Wenn Dich Freunde oder Bekannte unterwegs besuchen und Dieselgeld bezahlen, oder Du mal Leute mitnimmst gegen Cash ist das was anderes als wenn Du das organisiert tust. Denk bitte auch das Thema Versicherungen, Steuer oder auch Genehmigungen in dem Zielland. Glaub doch bitte nicht, dass Du in allen Ländern so einfach als Reiseleiter oder Reiseorganisation tätig sein darfst.

Gruss, Bruno
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scynet
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#12 Beitrag von scynet » 2006-10-25 9:49:47

Ist der Konvoi nach indien nicht was ähnliches?
Wer zwei Röcke hat gebe dem einen,
der einen hat, auf dass der auch zwei
habe.

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Wilmaaa
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#13 Beitrag von Wilmaaa » 2006-10-25 9:56:46

scynet hat geschrieben:Ist der Konvoi nach indien nicht was ähnliches?
Stimmt, davon schrieb Bruno in seinem Beitrag. :)

Wilmaaa :cool:
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#14 Beitrag von scynet » 2006-10-25 11:30:41

Mach doch lieber Homepages gegen bezahlung. Sieht doch gut aus.
Damit kannste doch sicher genug Geld verdienen um deine Weltreise alleine zu finanzieren.
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#15 Beitrag von cookie » 2006-10-25 11:45:50

Danke für die Blumen - das ist natürlich auch eine Idee ( cookie.de ).
Meinst Du jetzt während der Reise? Daran hatte ich nämlich auch gedacht - d.h. Webseitenentwicklung am Notebook und ab und an Up-/Download über INet-Kaffee.
Cool wäre, wenn man es hinbekommen würde, für Hotels, Restaurante, Bar, Pubs usw. Webseiten zu programmieren: So quasi wie ein Vertreter die Hotels abklappern, Referenzen zeigen, Angebot machen, Fotos & VideoClip erstellen, im LKW in 1-5 Tagen eine Webseite zusammenzimmern, präsentieren, aufm eigenen Webserver installieren, Geld kassieren - weiterreisen. :)
Ist fraglich ob da wirklich jemand drauf eingehen würde.
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Ulf H
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#16 Beitrag von Ulf H » 2006-10-25 12:15:11

@cookie

les einfach mal die Berichte über den Indien-Konvoi durch, auf www.afrika-virus.de gibt´s einen ellenlangen Thread dazu "Mail von Felix, still alive" oder so ähnlich. Da ist neben diversen anderen Problemen oft von mangelnder Internetanbindung die Rede. Mal hängt´s an der Datenleitung, oft aber ganz profan am nicht vorhandenen Strom.

Von daher wird´s zuverlässig nur da klappen wo bereits ein privater Internet-Anschluß besteht, denn für´ne Homepage sind doch etwas mehr Daten unterwegs als für eine mail oder einen einzelnen Reisebericht. Außerdem weiß ich nicht, wie zuverlässig (D)ein Laptop unter tropischen oder arktischen Bedingungen funktioniert.

Das beste wird sein, Deine "Geschäftsideen" zunächst risikoarm in nähergelegenen Gefilden zu erproben. Dann siehst Du schnell, ob das was werden könnte, und kannst nebenher auch noch Dein Equipment optimieren, was ja unterwegs meist nimmer so einfach geht. (So wurde ein zu beschaffender Ersatzreifen im Iran oder ein fehlender Rückspiegel in Indien zur echten Herausforderung)

Z.B. Winterwochenende mit Gleitschrimflug (und evtl. anderen Extras) in den (deutschen, (damit nicht noch die Auslandsproblematik dazukommt)) Alpen, anschließende Dokumentation auf DVD oder besser noch als Homepage. Wenn das gut geht hast Du auch für unterwegs schon die ersten Referenzen.

Gruß Ulf
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#17 Beitrag von joern » 2006-10-25 12:23:03

Hallo,
wir haben das Glueck,mit einer recht pflegeleichten Gruppe unterwegs zu sein. Natuerlich gibt es nach jetzt drei Reisemonaten auch Reibungspunkte, DA ABER BIS JETZT NOCH NIEMAND ERNSTHAFT GESCHAEDIGT WURDE, gab es auch noch keine Regressforderungen o.ae. an uns. Wir sind uns des Risikos bewusst,versuchen mit Haftungsausschluessen dieses klein zu halten, wie es im Klagefall aussieht, ist eine andere Sache.
Wir lernen auf dieser Reise viel, was geht und was das naechste Mal anders gemacht werden muss. Ich habe den Versuch noch nicht bereut, muss aber natuerlich jedem von so etwas abraten, die Konkurrenz ist schon gross genug.

Aktuell treiben wir uns in Kathmandu rum und sind im Kaufrausch (Klamotten).
Vor einigen Tagen habe ich bei einem Ausweichmanoever meinen Laster beinahe im Reisfeld versenkt. Starke Schraeglage, kurz vorm Umkippen. Dann waere er voll Schlamm gelaufen...Mit vielen Helfern, zwei LKW (Felix 170er sei Dank!!) und mehreren Stunden Arbeit konnte das Schlimmste verhindert werden. Bilder dazu auf unserer HP, sobald Steff mal die Zeit findet,was zu aktualisieren.
Joern
Das Leben ist kein Ponyschlecken

www.overlandtours.de

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#18 Beitrag von reo-fahrer » 2006-10-25 13:18:05

cookie hat geschrieben:Danke für die Blumen - das ist natürlich auch eine Idee ( cookie.de ).
Meinst Du jetzt während der Reise? Daran hatte ich nämlich auch gedacht - d.h. Webseitenentwicklung am Notebook und ab und an Up-/Download über INet-Kaffee.
Cool wäre, wenn man es hinbekommen würde, für Hotels, Restaurante, Bar, Pubs usw. Webseiten zu programmieren: So quasi wie ein Vertreter die Hotels abklappern, Referenzen zeigen, Angebot machen, Fotos & VideoClip erstellen, im LKW in 1-5 Tagen eine Webseite zusammenzimmern, präsentieren, aufm eigenen Webserver installieren, Geld kassieren - weiterreisen. :)
Ist fraglich ob da wirklich jemand drauf eingehen würde.
sei mir bitte nicht böse, aber ich find das hier in Deutschland schon zuweilen seehr lustig: "schnitzel-müller.de, ihre freundliche Speisegaststätte hinterm Arsch der Welt noch 3km weiter. Wir freuen uns auf ihren Besuch". Der Besucher-Zähler steht seit 2 Jahren bei 500 Hits, davon stammt die Hälfte von der Nachbar- oder Verwandschaft.

Und sowas dann auch noch in "Entwicklungsländern"? Wenn du es schaffst, einem Hotel im hinteren Kasachstan sagen wir 300Euro für eine komplette Webseite mit Flash-Intro, Belegungsplan der Zimmer und der tagesaktuellen Speisekarte abzuknöpfen, dann lad ich dich auf ein Bier ein.

MfG
Stefan
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LKW-Fahrer zum Tankwart: danke, ich ich mach das ja schon ne ganze Weile.

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#19 Beitrag von Wilmaaa » 2006-10-25 13:35:50

Ulf Helle hat geschrieben:Da ist neben diversen anderen Problemen oft von mangelnder Internetanbindung die Rede. Mal hängt´s an der Datenleitung, oft aber ganz profan am nicht vorhandenen Strom.
Ein ähnliches Problem berichten Karin und Wolf auch aus Afrika. Manchmal reicht die Verbindung gerade dafür aus, eine kurze Text-Email zu senden.

Im Übrigen muss man da gar nicht weit weg fahren, ich kenne da so ein kleines Dorf mitten in Hessen, wo's auch manchmal Probleme mit den Leitungen gibt... :D

Wilmaaa :cool:
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#20 Beitrag von cookie » 2006-10-25 22:43:18

@Stefan:
Naja, wenn ich solche, wie von Dir beschrieben Seiten sehe, bekomm ich auch immer würgreiz. :D
Ich steh auch nicht so auf den Flash-Mist, aber Datenbankanbindung ist bei mir obligatorisch.
Ausserdem gibt es in jedem Land auch etwas bessere Hotels & Restaurants. Z.b. sowas.
Egal. War ja auch nicht die von mir hier urspüngliche Idee...
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#21 Beitrag von Alexander » 2006-10-25 22:53:24

Habe schon vor 5 Jahren in Nepal Hotels über Internet ausgesucht und per e-mail gebucht.

Auch wenn die Länder für uns weit weg sind leben die nicht hinterm Mond.

Kann sich hier vielleicht jemand vorstellen seine Firmenhomepage von einem nach Amerika durchreisenden Inder progamieren zu lassen?

So wie an einen Webdesigner würde ich auch einen Reiseleiter gewisse Anforderungen stellen z.B:
- ich kenne den Weg nach Indien wie im Schlaf, kenne tolle Übernachtungsplätze, schnelle Grenzübertritte, die Richtigen Wege durch die Städte.
- ich kenne die tollsten Bars in Goa und die besten Grasquellen....
- ich kenne die Indischen Religionen und weiß welche nackt durch die Gegend läuft

was auch immer aber irgendetwas sollte es schon sein.

Wenn sich ein paar Freunde auf den Weg ins ungewisse machen ist das etwas völlig anderes.

Nur nach dem Motto ich habe keine Ahnung aber die anderen haben noch weniger finde ich etwas provokant.

Gruß
Alexander
Zuletzt geändert von Alexander am 2006-10-25 22:54:03, insgesamt 1-mal geändert.

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#22 Beitrag von Lassie » 2006-10-26 2:06:22

Huhu zusammen,

unterwegs Geld verdienen?!
Die Idee der website-Programmierung unterwegs ist nicht gerade neu. Da ich Informatiker bin, gerne reise und seit 11 Jahren in Asien lebe, dachte ich auch mal daran, unterwegs z.B. Webshops, kleine Firmenpräsenzen etc zu machen. Aber wenn man sich mit der Materie etwas beschäftigt kommt dann schnell die Ernüchterung:
- Wie finde ich die potentiellen Kunden im Ausland bzw auf der Durchreise? Grosse Firmen können sich eigene IT'ler oder Werbeagenturen leisten. Kleine Firmen bzw Selbstständige können / wollen meist nichts bezahlen - es sei denn du machst eine website als Gefälligkeit (weil der Werkstattbesitzer so nett und hilfsbereit war), als soziales Engagement (damit Witwen-und-Waisen-Kooperation mit ihrem Blechdosen-Spielzeug im Sudan auch Anschluss ans Global Biz bekommt) oder für Kohle/Gegenleistung unter der Hand (ey Alder, ich mach dir ne website, ich zahl dafür an der Bar nix mehr) :cool:
- Die Datenanbindung von unterwegs ist meistens übel, d.h. hosting einer website in Deutschland für eine Tauchschule auf Sulawesi ist nicht gerade ratsam
- Du kannst im Ausland meist keine Rechnung stellen und läufst ruckzuck in Probleme wegen Steuer, Arbeitserlaubnis, etc. - und sei gewiss, die Polizei oder Sicherheitsdienste vor Ort etc wissen genau was, wann und wie du etwas tust - hab da selber Erfahrung in Indonesien gesammelt :ohmy:
- Du hast potentiell das Problem, dass du die Sprache vor Ort nicht sprichst, der Bäcker in Marrakesh oder das kleine Hotel auf Lombok will aber seine website nicht unbedingt in Deutsch oder Englisch haben
- Zeichensätze: Thai, Mandarin, Arabisch, etc - wer kann damit umgehen? Du oder ein lokaler Computer-Fuzzy?
- Der 'Geschmack' der Kunden weicht oft meilenweit von dem ab, was wir hier in D / Europa kennen: schau mal z.B. auf chinesische websites: quitschebunt, Lauftexte, überall geklaute Bilder, Pop-ups, laute Hintergrund-Musik, etc.
- es gibt mittlerweile überall auf der Welt 'Computer-Spezialisten' - und die sind garantiert billiger als du es sein willst, kennen die lokale Sprache, die technischen Probleme und arbeiten nach deren 'Arbeitskultur' (hehehe)
- eine website ist schnell gebastelt, aber wer macht danach die Wartung / Aktualisierung, etc?
- in Asien - so ist das halt mal - wird gerade im IT-Bereich Software kopiert, Ideen geklaut und Bilder ausgeliehen. zB. macht Arnold Schwarzenegger in China für sehr viele Produkte / auf vielen websites Werbung, von denen er ziemlich sicher keine Ahnung hat - als website-bastler musst du diese 'Klauerei' mitmachen - oder du hast eben kein Geschäft :angel:

Für mich war das Resumee: unterwegs Geld verdienen ist prinzipiell eine gute Idee, aber ich muss mein Geschäft mitnehmen können - dann kenne ich es, habe eine bestehende Infrastruktur, hoffentlich solvente Kunden und bekannte Abläufe rund um Bezahlung, Steuer & Leistungslieferung und bewege mich rechtlich in einem halbwegs sicherem Raum.
Alles andere mag zwar abenteuerlich sein, aber wenig lukrativ und meist :wack:

Daher ist eine Selbstständigkeit unterwegs an sich nicht schlecht - aber ich würde die Kunden eher in unserem Kulturkreis suchen.
Dennoch: viel Glück bei deinen Ideen!

Viele Grüsse aus Hong Kong,

Jürgen
... was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest ?

Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
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micha der kontrabass
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#23 Beitrag von micha der kontrabass » 2006-10-26 14:53:10

@Jürgen
... was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest ?
Mäusestrategie für Manager?

das war mein Lieblingsspruch aus dem Buch

Grüsse nach Hong Kong

Micha d.K.
mit dem am nördlichsten stationierten Magirus Mercur!

Warum Dirigenten und Generäle so alt werden? Vielleicht liegt es am Vergnügen, anderen seinen Willen aufzuzwingen.
Leopold Stokowski

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Lassie
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#24 Beitrag von Lassie » 2006-10-26 16:28:06

Hi Micha,

genauuuuuu !!!

Ich fand den Spruch, bzw die Frage so treffend, dass es für mich mein Lebensmotto wurde: Chancen sehen, Visionen entwickeln, Probleme abschätzen, Risiken beurteilen, Pläne machen, Ängste erkennen, dann letztere wegwischen, Luft anhalten und mit offenen Augen ins kalte Wasser springen und eifrig zu rudern anfangen. Und dann - Winston Churchill: never, never, never give up - durchhalten bis man wieder festen Boden unter den Füssen spürt....

Hey, das Leben ist spannend! Ich hätte vor 12 Jahren nicht gedacht, dass ich heute in einem schicken Haus in Hong Kong sitze und an an einem Brand-und-Marketing-Plan für meine eigene Firma bastele :angel:

Viele Grüsse aus Hong Kong.

Jürgen

PS: eine stabile Beziehung :wub:, eine gut verdienende Frau :unwuerdig:, 2 nette Kinder und ein braver Hund :ninja: sind dabei ein enorm beruhigender background :cool:
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#25 Beitrag von Zem » 2006-10-26 17:05:28

Hoi,

Übrigens, ist mir grade so aufgefallen, ich weis nicht ob es schon zur sprache gekommen ist:
Also so quasi "Neureiche", die zwar Kohle haben, aber keine Ahnung wie man ein Abenteuer startet? (Ohne das es ein Fiasko wird)
Es gibt IMHO keine Neureichen die keine Ahnung haben wie man ein Abenteuer startet, aber gerne eines Starten wollen, mit ausnahme von Lottogewinnern vielleicht.

Ich sag es mal so, wie gut kennst du dich denn aus mit Weltreisen? Frühestens nach der zweiten oder dritten Reise in fremde Länder würde ich sowas wagen, sonst wird es gefährlich.

Das Konzept selbst ist gut, aber Meinermeinung nach nicht zum Finanzieren einer Weltreise geeignet, da steckt einfach zuviel Organisation dahinter.

Für die Selbstständigkeit unterwegs kann man Länder wie USA oder Australien anlaufen, da müsste es auch für Europäer IT Buissnes geben.

gruß

Hans
Zuletzt geändert von Zem am 2006-10-26 17:25:13, insgesamt 1-mal geändert.
Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Immanuel Kant)

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#26 Beitrag von Wombi » 2006-10-27 8:17:02

Hallo cookie

Ich bin heute mal durch Deine Seiten gewandert......

Die Idee ist toll, aber wie hier schon viele schrieben, ist es mehr als gewagt, was Du da vorhast.

1. Es sind sehr viele Länder die Du bereisen willst.
2. Deine Vorbereitungszeit ist mehr als knapp.
3. Deine bisherige Crew besteht aus 3 Leuten
4. Deine Schrauber-Erfahrung ist mir nicht bekannt......
5. Nur ein Fahrzeug ???, Panne, Unfall, .......

Du schreibst, mit einem LKW, der noch umgebaut wird......
Umbau, Kofferlagerung, Wartung, anstehende Instandsetzungen, Innenausbau, Wasserinstallation, die Technik kennenlernen, ........

alleine jeder der hier aufgeführten Punkte ist ein Winter Arbeit..... und das soll
neben der kompletten Planung der Reise in 300 Tagen fertig sein ??????

Die Kosten will ich in der kurzen Zeit garnicht ausrechnen.

Für die optimierung eines Fahrzeuges braucht es oftmals enorme Zeit und Sucherei nach passenden Möglichkeiten. ( Da ist das FZ. aber schon soweit fertig !!! )

In schwerem Gelände ist die Fahrerhaus-Lagerung einer Doka oftmals ein Knackpunkt....und du willst die Doka auch noch mit Personen besetzen ???

Dein Platzangebot ist für mehrere Personen auf diese Lange Zeit mehr als knapp, und dann noch die ganze Spaßausrüstung ??? Motorrad, Gleitschirm, Tauchen.....
Und dann auch noch ablasten auf 7,5 To. ?????????????

Wenn Du mal im alten Forum auf unseren Reisebericht " Baikal " gehst, kannst Du sehen, was einen auf einer extrem geplanten, und schon öfters bereisten Route alles erwartet.

Wir haben 8 Monate Planungszeit gehabt, und ein eigentlich fertiges Fahrzeug.
Alleine die optimierungen haben den ganzen Winter aufgefressen. ( und glaube mir, ich stand teilweise bis 3:00 Uhr in der Werkstatt )

Rückwirkend kann ich sagen, wir haben noch immer genügend Probleme zu bewältigen gehabt, die allerdings alle mit enormer Bordausstattung behoben werden konnten.

Werkzeug und Ersatzteile beliefen sich auf fast 400 Kg !!!
2 Ersatzräder sind obligatorisch.

Fazit: Eine Traumreise 27.000 Km, ohne größere Schäden und Pausen beendet.

Wie denkst Du über den Winter in genannten Ländern, wenn Du Deinen Abfahrtstermin auf September legst ???


Wie oben schon erwähnt, KEINE KRITIK sondern Gedankenstützen für die Planung.

Grüße, Wombi
Es ist an der Zeit, die Reste der Welt zu entdecken........

15.4.2013, ab da werden wir uns für seeeehr lange Zeit nicht mehr sehen :-))))

Der Urlaub ohne Stress hat begonnen :-))) www.wombi-on-tour.de

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AL28
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#27 Beitrag von AL28 » 2006-10-27 9:17:33

Hallo
Naja schreiben und sagen kann man viel .
Aber in dreihuntert Tagen einen LKW auf die Beine zustellen , mit dem man um die Welt fahren will , erfordert viel Geld ;) .
Wer soviel geld hat , muß sich über die Reisefinazierung keine gedanken machen , außer als besonderer Freizeitvertreib :D .
Und die aussage es mit 7,5 t. hinzubekommen ( mit eine 170er , wen ich recht infomiert bin ) , macht in vorhereinen schon klar , das ist einen Seifenblase .

Aber das war ja auch nicht das Thema .
Ich habe früher in der Türkei meine Urlaubsverlängerungen ganz gut als motorradmechaniker bei einheimischen ( die mit Geld , also keine MZ oder Jawafahrer ) oder Motorradvermietungen finaziert . Es geht eine Urlaubsverlängerung aber spätestens zum Sasionschluß ist Schluß .
Es gibt in allen Ländern betarf an guten Handwerkern , die mit hohen Standart Arbeiten , und die werden für Landesverhältnisse auch fürstlich entlohnt . Aber mit der Entlohnung ist es wie mit den Sterne von einen Hotel , halt Landesspezifisch :( .
Gruß
Oli
Ein liebe für einen Traum aufgeben , der nun nicht gelebt werden kann .

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Tomduly
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#28 Beitrag von Tomduly » 2006-10-27 10:17:26

Hallo Wombi,

nu mal mal nicht ganz so schwarz...

@all:

Man braucht keine fünf lange Winter, um ein Fahrzeug fahrbereit zu machen. Gut das Basisfahrzeug muss gesund sein, wenn man da selber nichts von versteht, dann sollte man das jemand überlassen, der was von versteht und dem man vertraut (aus eigener Erfahrung würde ich nicht den Fahrzeughändler, der das Fahreug "reisefertig" verkauft zu den Vertrauensleuten zählen...). Kostet halt.

Parallel dazu kann man einen Shelter schon mal entkernen und proviosorisch ausbauen. So wie ich cookie verstanden habe, will er ja nen Shelter montieren. Ist schon mal nicht schlecht, wenn man die Kiste erst mal ausgeräumt hat, dann ist aufgrund der klaren Geometrie und der vielen Befestigungspunkte ziemlich schnell ein pistenfester Ausbau improvisiert. Damit sammelt man dann ein zwei Jahre Reiseerfahrungen und baut dann erst die Kiste richtig aus.

Trinkwasser bunkert man in Kanistern, Proviant und Reisegepäck der Teilnehmer kommt in einheitliche Transportkisten. Dann braucht man als Inneneinrichtung im wesentlichen robuste Regale, eine Sitzmöglichkeit, Schlafplätze und eine kleine Naßzelle (die zugegebenermaßen auch provisorisch einiges an Arbeit verlangt).

Irgendwo ist es halt auch ne Grundsatzfrage: die einen feilen jahrelang an ihrem Traumauto, ohne wesentlich über Kiesgrubentreffen hinauszukommen und die anderen fahren mit halbfertigen Kisten einfach mal los.
Es kommt auch darauf an, wie sehr man an seinem Vehikel hängt. Ein sehr schönes, sehr ausgefeiltes perfektes Mobil ist meist auch sehr teuer (zumindestens ideell, wenn man Mannjahre Arbeit reingesteckt hat), das läßt einen ängstlicher werden, man meidet bestimmte Gegenden oder besonders schwierige Passagen (man könnte von beginnender "Hymerisierung" des Reisenden sprechen...;)).
Die anderen fahren mit ihren Bastelkisten vielleicht etwas unerschrockener umher, bei einem Totalverlust ist der Schaden dann nicht existenzbedrohend (hätte mich damals jedenfalls geärgert, wenn ich nen 100tsd-Euro-Ormocar in die Dünen gelegt hätte...).

Es gibt auch ne ganze Reihe Reisender, die Teilnehmer gegen Bezahlung mitnehmen, ohne sich um das rechtliche Gedöns zu kümmern. Das kann auch gut gehen, nur darf man es dann nicht als kommerzielle Reiseveranstaltung aufziehen, eher so als private Veranstaltung mit gemeinsamer Reisekasse für die allfälligen Unkosten. Nur ists dann nix mit großartig Geld verdienen.

Und man muss "Sollbruchstellen" einbauen, damit bin ich bisher bei Tunesientouren ganz gut gefahren: Leute, die ich (noch) nicht so genau kenne, dürfen mit, wenn sie ein paar Grundvoraussetzungen erfüllen: 1. eigenes Fahrzeug, 2. keine Reise-Anfänger, 3. autarke Ausrüstung (Werkzeug, Vorräte, Navigation, Sprit), 4. Jede Fahrzeugbesatzung muss so planen, als würden sie die Reise alleine fahren.
Dann kann man unterwegs die Gruppe auch mal teilen oder sich von Teilnehmern trennen, wenn sich rausstellt, dass es eine Dünenfraktion und eine Ruinen-Sightseeing-Fraktion gibt. Ich war früher auch schon bei Gruppen mit, da stellte sich im Reiseland dann heraus, es gibt für vier Fahrzeuge gerade mal zwei Wagenheber und eine Luftpumpe, einer hatte kein Reserverad (und logischerweise dann auch keinen Wagenheber...).

Wichtig ist auf alle Fälle, dass man als "Reiseleiter" die Gegend, in der man unterwegs ist, halbwegs kennt. Und dass man an Tagen, die nicht so gut laufen wenigstens abends noch ein versöhnliches Highlight zaubern kann (Lagerplatz mit Sonnenuntergang, lecker Essen, zwei Flaschen Wein - am besten alles zusammen).

Was man auch nicht unterschätzen darf, ist, dass es für einen selbst kein "Urlaub" ist, im Gegenteil man ist unter dauernder Anspannung. Es gibt für Teilnehmer nichts ätzenderes als eine Reiseleitung, die sich nicht als solche sieht. Deswegen machen Profis auch keine Touren ins Unbekannte - da ist das Risiko nicht abschätzbar und der Stress noch größer. Vielmehr verkaufen die Reiseanbieter geschickt die Illusion von Abenteuer, aber immer irgendwo mit unsichtbarem "Fangnetz", und wenn es die Teerstraße unweit der Dünenroute ist oder der undurchdringliche Dschungelpfad abends zu einer komfortablen Lodge führt.

Die Auswahl der Teilnehmer erfordert auch Fingerspitzengefühl, ich hatte mal eine Kandidatin für ne Tunesien-Sand-Tour, die bestand im Vorfeld darauf, sich täglich die Haare waschen zu können ("das brauch ich einfach") außerdem - Studenten-WG-geprägt, wollte sie für 14 Tage Tour unbedingt zwei Kiste Landliebe-Milch in Glasflaschen mitnehmen ("fürs Müsli morgens und so"). Wir fuhren letztlich ohne sie.
Aber mittlerweile kann mich in der Hinsicht nichts mehr erschüttern, obwohl, doch, die zwei Mädels auf dem diesjährigen Willy-Janssen-Treffen, für die extra morgens ein Stromerzeuger angeworfen wurde, damit sie sich die Haare fönen können...

Grüsse


Tom

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#29 Beitrag von cookie » 2006-10-27 12:41:39

An der Stelle muss ich mich wieder mal bei Euch für Eure Beiträge bedanken!
Es ist wirklich spannend zu lesen und interessant welch unterschiedliche "Stimmungen" rüberkommen - und JEDER Beitrag hilft mir "weiterzukommen"!

Bei dem ein oder anderen Beitrag muss ich mich bremsen nicht direkt zu antworten, aber dann würde das Thema in eine andere Richtung gehen :happy:

Nur soviel: Ich plane die Reise mit dem LKW sicherlich nicht, weil ich möglichst wenig Probleme haben will - dann wäre ich jetzt schon mit dem Rucksack unterwegs nach Asien. Probleme sind Programm und "geplant" - ich glaube wenn Ihr hier alle mal in Euch rein horcht, ist das mit ein Grund warum wir sowas mit diesen kleinen Monstern überhaupt machen (wollen): Die Herausforderung.

Der Spruch "losfahren nicht vergessen" finde ich BTW eines der wichtigesten Punkte überhaupt.

Zum Zeiplan: Dieses Datum wurde fiktiv gesetzt um ein Ziel vor Augen zu haben (IMO sehr wichtig!). Aktuell sieht es in der Tat so aus, dass es 1 Jahr später wird - extrem schade, aber naund? Los gehts auf jeden Fall - besser 1 Jahr später als es übers Knie zu brechen. (Es liegt primär am lieben Geld und daran, dass wir sonst keine Gelegenheit haben eine "Probereise" zu machen, die doch sehr wichtig ist.)

@Wombi: Sep./Okt scheint mir der beste Zeitpunkt zu sein: Man kommt bei milden Klima durch den Balkan und ist nicht in der Bruthitze in Iran/Pakistan/Indien. In Nepal ist über die Wintermonate Flugsaison und danach kommt man auch wieder durch Tibet...

Jetzt konnt ich mich doch nicht bremsen. :blush:

Aber zurück zum Thema und der Frage wie man seine Weltreise finanzieren kann oder zumindest die Reisekasse auffrischen kann?

Liebe Grüße,
Jan
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http://www.panamericana2013.de ...
... igrendwo zwischen Alaska und Feuerland

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#30 Beitrag von landwerk » 2006-10-27 18:09:36

cookie hat geschrieben:Nur soviel: Ich plane die Reise mit dem LKW sicherlich nicht, weil ich möglichst wenig Probleme haben will - dann wäre ich jetzt schon mit dem Rucksack unterwegs nach Asien. Probleme sind Programm und "geplant" - ich glaube wenn Ihr hier alle mal in Euch rein horcht, ist das mit ein Grund warum wir sowas mit diesen kleinen Monstern überhaupt machen (wollen): Die Herausforderung.
Meine persönliche Meinung ist, dass die wenigsten Spass daran haben irgendwo etwas unterwegs, als besonderes Programm, instandzustzen.
Ich vermute die meisten Leute , insbesondere gerade jene mit Schraubererfahrung, sind froh wenn die Fahrzeuge ohne grössere Probleme auf Reisen laufen.
Beweggründe sind wohl eher der Bezug zur alten Technik und die vergleichweise preisgünstige Art Expeditionsmobil oder LKW zu Fahren.



Sag mal, möchtest Du dieses Ding wirklich durchziehen, oder bis Du in wirklichkeit ein Student für Medienkommunikation der anhand eines Feldversuchs seine Diplomarbeit über verschiedene Zielgruppen in unterschiedlichen Foren schreibt ?

Hier ein Thread mit grundsätzlichen Fragestellungen...
... da ein Toilettenthread ?
( Wobei das auch mal eine grundsätzliche Fragestellung darstellen kann ;) )

Meine beiden Brüder studieren Medienmanagement. Die machen öfter so Sachen und erzählen ab und an davon. Das hört sich manchmal auffallend ähnlich an.


Wenn Du kein Student in der Richtung bist , Wie schon gesagt :
Wenn Du es durchziehst, Hut ab !!!


Oli

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