Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

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Bluekat
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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#31 Beitrag von Bluekat » 2012-06-04 20:33:55

Vergesst alles, was über den Auf- und Ausbau von LKWs in diesem Forum geschrieben steht.
Nur finde ich, und deshalb dieser Tread, dass sie auch von Zeit zu Zeit mal mit der Realität konfrontiert werden sollten.
Sorry, aber (...)

Die Aufregung ist verständlich, aber bleibt bitte sachlich. Danke.
Zuletzt geändert von Wilmaaa am 2012-06-04 20:36:13, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Persönlicher Angriff durch die Moderation gelöscht.
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Geishardt
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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#32 Beitrag von Geishardt » 2012-06-04 20:36:33

Hallo,


ein potenzieller Buchautor hat euch einen "Broken" hingeworfen und Ihr stürzt euch drauf. Damit erspart er sich viele Recherchen.

Keine Angst, das Honorar wird er nicht mit euch teilen.

Gruß
Bernd
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HildeEVO
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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#33 Beitrag von HildeEVO » 2012-06-04 20:42:19

Geishardt hat geschrieben:Hallo,


ein potenzieller Buchautor hat euch einen "Broken" hingeworfen und Ihr stürzt euch drauf. Damit erspart er sich viele Recherchen.

Keine Angst, das Honorar wird er nicht mit euch teilen.

Gruß
Bernd
Hi Bernd,

die Tantiemen sind überschaubar! Zumindest solange man nicht John Grisham oder J.K. Rowling heißt!

Die Schreiberei ist eine ziemlich brotlose Kunst! :blush:

Chris
Die echten Abenteuer sind nicht im Kopf, sie sind da draußen!

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unimag
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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#34 Beitrag von unimag » 2012-06-04 22:23:32

Wilmaa:
Natürlich kann und will ich nicht in den Kopf anderer Menschen schauen. Jedem seien seine Träume gegönnt. Ich schrieb ja auch, dass ich mich mit meinem Eindruck irren kann.
Bernd:
Liest sich mein Text vielleicht wie eine Recherche? Könntest Du mir bitte sagen, was ich aus den Antworten für das Schreiben eines Buchs verwenden könnte?

Noch eins: Ich habe grob gerechnet mit Mercur, 170er und 404 ca, 100 000km auf Reisen zurückgelegt und kann daher die Unterschiede von Geländewagen und LKW vergleichen. Im übrigen sollte man unterscheiden zwischen Urlaub, Fernreise und Expedition, für die jeweils unterschiedliche Fahrzeugkonzepte optimal sind.
Gruß Gerd
Loose your dreams and you will loose your mind (Rolling Stones)

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Geishardt
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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#35 Beitrag von Geishardt » 2012-06-05 0:23:12

Hallo Gerd,

selbstverständlich könnte ich Dir das darlegen, nur warum sollte ich?

Gruß
Bernd
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dare2go
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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#36 Beitrag von dare2go » 2012-06-05 4:22:09

HildeEVO hat geschrieben:Hallo Gerd,

ich habe mit meiner Frau schon 14 Monate im LKW gelebt und alle Höhen und Tiefen durchgemacht. Wir haben den LKW verflucht, geliebt, gehasst, verteufelt und was weiß ich noch alles.. Er war manchmal zu groß, zu klein, zu schwer, zu breit, zu laut, zu auffällig, zu militärisch, zu provozierend, hat Herzen geöffnet und hat geholfen Freunschaften zu schließen!

Wir haben uns oft gefragt was wäre anders mit einem kleineren Fahrzeug als wir an niederen Durchfahrten oder kleinen Brücken gestanden haben. Waren uns dann aber sicher die Flüße mit 1,3 m Tiefe mit einem Jeep oder Kastenwagen nicht bewältigen zu können. Wir haben Ihn verflucht weil wir immer die teuerste Versicherung oder Maut bezahlen mussten. Haben uns aber immer gefreut quasi ohne Limit absoluten Luxus zu haben! Wir haben immer in unsere eigene Toilette gesch.. und immer im eigenen Bettzeug geschlafen, unser eigenes Brot gebacken und nach 3 Monaten noch eingefrorenes Fleisch aus der Truhe gezogen!!!

Du hast sicher recht dass man das meißte auch ohne Allrad bewältigen kann. Das zeigen uns ja auch die Einheimeischen LKW- oder PKW-Fahrer. Trotz allem hat man etwas mehr Reserven wenn man mal in etwas abgelegenere Gebiete kommt. Man muss immer noch berücksichtigen dass die Locals den Heimvorteil besitzen und Hilfe leichter Organisieren können...

Natürlich hast Du auch recht, dass man vieles reduzieren kann was mit viel Geld und Aufwand in den LKWs realisiert wird. Vieles ist mehr als überflüssig und macht oft nur zusätzlich Ärger... Allerdings ist es auch so, dass grob 80 % der Mitglieder hier vermutlich nie das Glück oder Privileg haben werden mal eine wirklich lange Reise von mehr als 6 Monaten zu unternehmen. UNd es geht vielen auch nur darum mit einem Allrad-LKW unterwegs zu sein... Sei es nur zum Treffen oder für die "normalen" 3-4 Wochen Urlaubsfahrt in die Toskana... Klar das klann man einfacher und manchmal auch Komfortabler in einem Hymer von der Stange, weniger Sprit ist dann auch noch verfahren... Aber das Fahrzeug unterscheidet uns doch auch von den Anderen Campern!

Wir haben unser Fahrzeug (HildeEVO 1) nach der Reise verkaufen wollen und uns verkleinern wollen (Vario 4x4) leider konnten wir den Wunschpreis nicht erziehlen und haben das Fahrgestell gewechselt um mittlerweile noch größer irgendwann (3-5 Jahre) wieder auf Reise zu gehen... Wir wissen nach der ersten Reise genau was wir wollen und worauf es ankommt. Daher gehen wir den Weg konsequent weiter. Auch wenn wir wieder fluchen, lieben , hassen, verteufeln.... Letzendlich bekomt man das was man erwartet und die Erfahrung aus unseren Reisen (Früher auch per Rucksack) hat uns einfach die möglichkeiten des LKW gezeigt. Auch wenn wir manchmal Einschränkungen hinnehmen müssen!

Letztendlich muss es jeder selber wissen und keiner darf m:m. nach den anderen in die Ecke stellen und mit dem Finger ziegen. Jeder kann sich nur bis zur Decke strecken und gemeinsam haben wir doch alle etwas vor Augen: Das Reisen und ein Ziel was jeder individuell erreichen möchte. Manchmal sind solche Denkanstöße gut, man verzettelt sich sonst leicht und verliert das eigentliche Zeil aus den Augen...

Ich wünsche auf jeden Fall jedem sein Ziel zu erreichen egal wie!

Grüße Chris
Tja, am Ende landen wir bei LKW da die kleinere Variante mit genug Zuladung selten und fast unerschwinglich ist! Aus über 3 Jahren "on the road" (und das war wirklich meist on the road) weiss ich auch, dass Allrad meist nicht notwendig ist, 95% kann man mit einen normalen Fahrzeug mit Sperrdifferenzial schaffen — aber die paar mal, wo man denn Allrad einlegt ist es gut zu wissen, dass man den hat und damit weiterkommt...

Unser US-Amerikanischer Pick-Up-Camper mit Allrad auf der letzten Tour war ein schlechter Kompromiss: er war breiter als viele Laster (246cm), empfindlich, und nicht wirklich gebaut um auch nur 100 Kilometer schlechter Erdstrassen (wie auf Nicoya in Costa Rica) zu fahren. In Cusco haben wir dann neben Rudi's 911er gestanden, der war in jeglicher Hinsicht ein wenig kleiner als unser leichterer Ford F250: niedriger, schmaler, ein paar Zentimeter kürzer — kaum zu glauben.

Mit dem Alter steigen die Ansprüche (und um ehrlich zu sein: Du musst einfach öfter mal pinkeln), da möchte ich nicht mehr ohne Toilette oder Dusche unterwegs sein, und 'ne Woche im Dauerregen übersteht man in einem gemütlichen Camper auch besser als in einem beengten Landrover o.ä.

Mein Traum ist/war lange ein Mercedes Pre-Vario T2 langer 4×4-Kasten: unauffällig, fast weltweit verbreitet, robust, sparsamer als ein "richtiger" LKW, man "tront" nicht über den Leuten, und genug Zuladung um bei weit unter 7,5 Tonnen alles notwendige mitzunehmen. Aber die Realität des Gebrauchtwagenmarktes hat es anders gewollt: man findet keinen, der nicht eine Rostleiche ist. Die Alternative, Landcruiser 75/78 mit Kabine, können wir uns nicht leisten: realistisch kostet ein halbwegs gutes Fahrgestell €20.000+++, soweit man überhaupt eins gebraucht findet, dann braucht man eine spezialangefertigte Kabine, die fängt dann bei knapp €17.000+ an, und danach verbaue ich fast dieselben Materialkosten wie beim Zeppelin-Shelter.

Und ein Minimum an Komfort will ich nicht aufgeben auf einer langen Reise, wo ich quasi für Jahre im Fahrzeug wohne! Mein Wohnung gebe ich ja auf = das ist dann der Laster. Es ist was anderes, wenn man für 2 Monate in die Sahara fährt, oder 6 Wochen Skandinavienurlaub macht — für beides wäre was Kleineres angebrachter.

Last but not least: Fahrzeugwahl ist eine genauso persönliche Entscheidung wie die Mitnahme eines Hundes!

Ich mag Hunde, habe aber bewusst keinen, da ich um die Einschränkungen weiss (und hier in Australien sind die noch drastischer). Ich be-/verurteile aber auch niemand nur weil die einen Hund mitführen; nur jammer dann nicht, dass es schwierig ist.



CHRIS:
seit der Umstellung von HildeEvo auf das neue Wordpress-Template sind meine ganzen Lesezeichen zu Deiner Seite nutzlos (404s!!)
Mit bestem Gruss

Jürgen

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Lassie
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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#37 Beitrag von Lassie » 2012-06-05 5:52:53

Hi Jürgen,
Mein Traum ist/war lange ein Mercedes Pre-Vario T2 langer 4×4-Kasten: unauffällig, fast weltweit verbreitet, robust, sparsamer als ein "richtiger" LKW, man "tront" nicht über den Leuten, und genug Zuladung um bei weit unter 7,5 Tonnen alles notwendige mitzunehmen.
...warum dann nicht einen 'Power-Düdo' wie ihn mal Jonson hatte?
edit: sorry, hab ganz überlesen, dass du ja 4x4 willst...

Und ja, die Krux ist immer wieder, dass jedes gewählte Fzg ein Kompromiss aus 'möglichst klein' zum Fahren und 'möglichst gross' zum Wohnen ist. Wir selber wollen zB auch nicht auf Festbett, Sitzecke, kleine Küchenzeile, Portapotti, ausreichend Stauraum, Zuladung, Reichweite, Geländegängigkeit / Robustheit verzichten. Ein MAN KAT wäre uns zu gross, ein Landy einfach zu klein. Irgendwo dazwischen ist die persönliche Ideal-Vorstellung, die sich dann - auf Tour - an den individuell anders gelagerten Reise-Realitäten messen lassen muss. Wenn dann noch limitierende Faktoren wie Gewichtsbeschränkungen, Führerschein, Abgasnormen, Ausbaukosten, Unterhalt, etc dazu kommen, wird es immer noch schwieriger. Aber es wurde ja schon vielfach gesagt: man kann mit fast jedem Fzg reisen und jedes Fzg ist irgendwo ein Kompromiss. Deswegen soll doch jeder mit dem glücklich werden, was er meint zu brauchen :cool:

Viele Grüsse
Jürgen
... was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest ?

Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#38 Beitrag von dare2go » 2012-06-05 8:08:54

Lassie hat geschrieben:Hi Jürgen,
Mein Traum ist/war lange ein Mercedes Pre-Vario T2 langer 4×4-Kasten: unauffällig, fast weltweit verbreitet, robust, sparsamer als ein "richtiger" LKW, man "tront" nicht über den Leuten, und genug Zuladung um bei weit unter 7,5 Tonnen alles notwendige mitzunehmen.
...warum dann nicht einen 'Power-Düdo' wie ihn mal Jonson hatte?
edit: sorry, hab ganz überlesen, dass du ja 4x4 willst...
Jürgen, ich hatte mal in den 80ern einen Düdo im Sauerland (wo's schneit), und sobald der Untergrund auch nur etwas rutschig ist, dann biste mit dem Ding verloren, vor allem wenn fast leer. Mit 'ner Hinterachssperre, ja, vielleicht, aber mit wenigen Kilometern habe ich da auch nix gefunden, nur Baustellenlutschen...
Mit bestem Gruss

Jürgen

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cupid
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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#39 Beitrag von cupid » 2012-06-05 14:26:48

Jetzt geb´ ich auch mal meinen Senf dazu.

Wir fahren einen Nissan PU, früher mit einer Nordstar Kabine, jetzt mit einer Exkab, und nächstes Jahr vorraussichtlich ist unsere Tinnie fertig und PU und Exkab werden verkauft.

Die Nordstar war super für den Anfang, einfach zu handeln, schnell aufzuladen, der PU ein alltagstauglicher PKW. Das Gesamtgebilde einfach zu fahren und kommt überall durch.....dachten wir! Ein leicht traumatisches Erlebnis in der Schweiz (Felsentunnel, Höhe 3.40m in der Mitte, 10 km Vorausmarsch des Beifahrers, um zu gucken, obs paßt und 10 m hinter dem Tunnel kam uns der Linienbus entgegen. Ist noch einmal gut gegangen, aber ein nächstes Mal kommt bestimmt....

Also haben wir die Nordstar verkauft und uns auf die Exkab verkleinert. Im Grunde ist diese Kombi super, aber für Equipment-Freaks mit Freizeitstreß, wie uns, hat sie viel, viel, viel zu wenig Platz, und jeden Tag Bett machen ist auch nicht ganz praktikabel. Außerdem wollen wir bald lange,lange Zeit auf Reisen sein. Hymer&Co ist nicht unser Ding, da auch diese generell mit der Pauschalbeladung meistens schon am limit sind. Also bleibt für uns nur ein LKW! Die Reserven des Allrads heben wir uns für Winterreisen oder spätere Pistenkilometer auf, aber die Tatsache ist doch: durch die Langsamkeit des LKW-Reisens ist man gezwungen, runterzufahren. Den Alltagsstreß läßt man zwangsweise ziemlich schnell hinter sich, egal ob man 2,3 oder 7 Tage oder auch länger unterwegs ist. Schneller gehts halt nicht.

Vor der langen Reise haben wir jetzt noch ein paar Jahre Zeit, eigene Erfahrungen zu machen um für uns herauszufinden, wo es noch hakt was man so braucht damit die Traumreise keine Traumareise wird.

Ein geiles Hobby ist es allemale! Fast besser als Fallschirmspringen!
Freunde sind wie Sterne in der Nacht. Auch wenn sie manchmal nicht zu sehen sind, weist Du trotzdem, daß sie da sind.

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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#40 Beitrag von Maggus » 2012-06-05 14:45:45

Hi,


klar ist ein großer LKW unhandlich, groß, schwer, hoch und Allrad braucht man auch nicht unbedingt, ich fahre aber dennoch so ein Ding und in genau solchen Situationen wie im Bild anbei ist mir dann auch klar warum ich das mache und fühle mich auch gut dabei!!!

Dennoch sollte natürlich jeder seine Reise so gestalten wie er möchte!!



Gruß



Markus
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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#41 Beitrag von TobiasXY » 2012-06-05 21:28:40

cupid hat geschrieben:Jetzt geb´ ich auch mal meinen Senf dazu.

Wir fahren einen Nissan PU, früher mit einer Nordstar Kabine, jetzt mit einer Exkab, und nächstes Jahr vorraussichtlich ist unsere Tinnie fertig und PU und Exkab werden verkauft.

Die Nordstar war super für den Anfang, einfach zu handeln, schnell aufzuladen, der PU ein alltagstauglicher PKW. Das Gesamtgebilde einfach zu fahren und kommt überall durch.....dachten wir! Ein leicht traumatisches Erlebnis in der Schweiz (Felsentunnel, Höhe 3.40m in der Mitte, 10 km Vorausmarsch des Beifahrers, um zu gucken, obs paßt und 10 m hinter dem Tunnel kam uns der Linienbus entgegen. Ist noch einmal gut gegangen, aber ein nächstes Mal kommt bestimmt....

Also haben wir die Nordstar verkauft und uns auf die Exkab verkleinert. Im Grunde ist diese Kombi super, aber für Equipment-Freaks mit Freizeitstreß, wie uns, hat sie viel, viel, viel zu wenig Platz, und jeden Tag Bett machen ist auch nicht ganz praktikabel. Außerdem wollen wir bald lange,lange Zeit auf Reisen sein. Hymer&Co ist nicht unser Ding, da auch diese generell mit der Pauschalbeladung meistens schon am limit sind. Also bleibt für uns nur ein LKW! Die Reserven des Allrads heben wir uns für Winterreisen oder spätere Pistenkilometer auf, aber die Tatsache ist doch: durch die Langsamkeit des LKW-Reisens ist man gezwungen, runterzufahren. Den Alltagsstreß läßt man zwangsweise ziemlich schnell hinter sich, egal ob man 2,3 oder 7 Tage oder auch länger unterwegs ist. Schneller gehts halt nicht.

Vor der langen Reise haben wir jetzt noch ein paar Jahre Zeit, eigene Erfahrungen zu machen um für uns herauszufinden, wo es noch hakt was man so braucht damit die Traumreise keine Traumareise wird.

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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#42 Beitrag von defender130 » 2012-06-05 23:35:40

Hallo, ich bin zum Forum gekommen, weil wir auch kurz vor der Entscheidung standen und was ganz GROSSES zuzulegen. Trotzdem bin ich regelmäßiger Leser hier geblieben und freue mich über tolle Reiseberichte und Infos und tolles LKW's hier im Forum. Ich finde die Diskussion hier wird doch sehr sachlich und hilfreich geführt - vor allem auch für die, die vor einer Gefährt-Entscheidung stehen.
Ich habe sie bisher mit Interesse gelesen, vieles bestätigt sich, manches auch nicht.

Ich will hier nicht Oberlehrerhaft wirken, ich lese hier ja nur mit, konnte mir aber einen Beitrag dazu jetzt doch nicht verkneifen.
Vielleicht tragen die Eröffnungssätze ja dazu bei alles auf ein erträgliches Maß von Abenteuer und Gefahr zu reduzieren....

Früher sind wir mit dem VW-Bus nach Kabul gefahren... und was machen wir heute für ein G'schiß in Zeiten von Sat-Phone, GPS, Kreditkarten, moderner Reisegefährte, guten Reifen und Rückflugmöglichkeiten aus allen Winkeln dieser Welt.

Meine Erfahrung ist aber auch: wir reichen "Säcke" sind in einer zunehmend ungerechteren Welt in Schieflage auch nicht mehr überall gerne gesehen oder gar willkommen. Daran sind wir selber Schuld und unsere Politiker, Banken und Ausbeuter der Länder... Wer kann sich diesen Luxus so zu reisen schon leisten.... Seid euch dessen immer bewußt - auch dann wenn wir die Diskussion über "nur" 20.000 Euro teure Reisemobile führen..!! Soviel verdienen - je nach Region - Menschen in 20 Jahren nicht. Und wir fahren da durch, getrieben von der Sucht nach Abenteuer und Abwechlung von der trögen Alltagswelt, der tadellosen Waserversorung, den zwei Scheißhäusern in den Wohnungen und der täglichen Morgendusche..

Also immer schön demütig bleiben und Danke sagen - sich ständig bewußt sein das wir auf dem komfortabelsten Platz der Welt leben dürfen.. Trotz der "Viererbande" an der Spitze unseres Staates. Und das was wir unterwegs an Eindrücken sammeln, können wir hier auch schon wieder nutzen...deshalb machen wir das doch - oder :D

Und nun zum Reisegefährt:

Aus der Abwägung vieler auch hier genannter Gründe, haben wir uns dann wieder für einen "kleinen" Kompromiss entschieden.
Voraussetzung: Der Nachwuchs ist inzwischen aus dem Haus und wir wieder zu zweit...

HildeEvo und Juergen aus Shanghai (nur als Beispiele) bringen es doch auf den Punkt: Wenn sie ihren GROSSEN mal verfluchen oder am verzweifeln sind, so sind diese "Liebesbeweise" auch uns mit dem KLEINEN nicht ganz unbekannt. Ein paar Tage Sauwetter und Regen zwingen dann schon mal zur Routenänderung um ein kleines Hotel oder ähnliches aufzusuchen - auch nicht schlecht -allerdings auch mit dem Vorteil, dass wir unseren KLEINEN 130er dann auch mitten in einer Stadt am oder hinter der Unterkunft sicher bewacht parken konnten, die Wäsche in die Wäscherei getragen haben und die "Ruhetage" in "unermesslichen Komfort" genossen haben, Frühstückservice inklusive :D - Mit dem KLEINEN sind wir auch immer ziemlich nah an den Menschen - auch mal zwei echte Ochsen - die uns ein paar Meter aus dem untergründlich tiefen, von schweren LKW's zerfahrenen, Spurillen zogen. Schön war's und was haben wir gelacht...

Ich mache es kurz warum wir uns wieder erstrangig für einen KLEINEN entscheiden haben. Größtmögliche Flexibilität in vielerlei Hinsicht: Containertauglich um eine sichere Rückfuhr bei One-Way-Reisen zu haben. Wenn mal was kaputt ist uns notfalls auch zwei Ochsen schleppen können oder ein paar Helfer schieben können wenn wir uns in einer Okawango-Schlammkuhle blöderweise versenken - hätte ja versuchen können links vorbeizufahren.... oder ET-Teile auch mal schnell per DHL verschickt werden können. (Bislang bei rund 170.00 Km Landy nie nötig gwesen..) Meine liebe Reisebegleiterin seit 28 Jahren (meine Frau) nicht mehr den LKW-Führerschein machen wollte....und nicht zu unterschätzen: wir nur ein Reiseauto haben mit dem wir auch am Wochenende mal schnell abhauhen wollen und 300 Kilometer nach Thüringen dann auch in 3 Stunden runterreißen - so am Freitagabend nach Feierabend...und dabei nicht über die Autobahn kriechen wollen und an jedem Anrainer-Land die LKW-Maut bezahlen zu müssen.
Das sind meine Meinung nach die größten Nachteile bei Mehrfachnutzung einer GROSSEN Lösung - außer natürlich der der ständigen Weltreise :spiel:

Trotzdem: Hin und wieder blicken wir schon voller Neid auf die superkomfortablen GROSSEN und was ihre Eigner so Tolles geschaffen haben. Dafür haben wir schon schöne, authentische Hotels und Unterkünfte entdeckt und dabei viel gelernt und Spaß gehabt - bis hin zur individuellen Stadt- und Familienführung mit der Tochter der Besitzerin...

Uns sonst: Reisen wir solange wir noch können, solange man uns läßt und es die immer kritischere Entwicklung in der Welt es noch möglich macht. Egal wie wir uns durch die Welt bewegen: Zu Fuß, auf dem Kamel, zu Pferde oder mit dem Moped.... Alles ist schön und macht es das Leben spannend!

Hier mal ein kleiner Blick was aus den geplanten Unimog U 1700 letztendlich geworden ist. (Statt 8to Reisegewicht nun 2,5 to)
Ich habe leider kein anderes Bild griffbereit - aber innen hat er auch Platz zum sitzen und schlafen gleichzeitig, sofern die Wetterverhältnisse es erfordern. Das PP kann man im Vorzelt unterbringen - wenn es denn wirklich nötig ist.

Weiterhin viel Spaß hier im Forum - wir bleiben dabei. (Der 130er ist ja auch ein LKW-Womo ;-)

Lg, flori
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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#43 Beitrag von landwerk » 2012-06-06 7:01:16

Maggus....
.. warst auf Römö ?!?


Interessant ist doch , wie intensiv hier auf Gerds Beitrag reagiert wird.

Last ihn doch seine Wahrnehmung darstellen.

Ich seh das ähnlich .
Einfach und robust und denn ist gut.
Nicht immer eine Professur aus allem machen.


Der Unikat auf dem Bild zB. war wunderschön, die Leute super, supernett.

Aber er fuhr eine von drei Wochen im Urlaub nicht ! (Kann immer mal passieren, war aber laut Besitzer kein Einzelfall mit dem Auto )

Das ist ein möglicher Hinweis auf den Wahrheitsgehalt von Gerds Aussage hinsichtlich Unikat und Bad Kissingen etc.

Der Ducato mit Klappsofa war in der Anschaffung wörtlich tausendmal billiger, fuhr aber immer.
Zufriedenheit ist Luxus !


Regt euch doch nicht immer gleich so auf. :blume:



LG

Oli
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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#44 Beitrag von Tomsn » 2012-06-06 8:01:01

unimag hat geschrieben: auch im kolumbianischen Rebellengebiet, campten.
das glaub ich nicht, es sei denn euer camper kann fliegen!

Gruß Tomsn
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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#45 Beitrag von canoe » 2012-06-06 15:38:57

Hallo,
nach einigen vielen auch langen Reisen möchte ich auch meinen Senf dazu geben. Zunächst ist wird die Wahl des Fahrzeuges und der Ausrüstung überbewertet. Entscheidend für den Reisespaß sind positive Erlebnisse im Land und Harmonie mit dem Reisepartner... und natürlich möglichst wenig Probleme. Neben Gesundheitsproblemen und Sicherheitsproblemen sind Pannen richtige Spaßvernichter. Also muß das Auto zuverlässig sein (das wichtigste Kriterium bei der Fahrzeugwahl) und, wenn es dann doch passiert vor Ort leicht zu reparieren sein (damit die Laune schnell wieder besser wird). Dieselpartikelfilter oder gar Ad Blue ist für mich für eine Langzeitreise in die 3. Welt nicht machbar. Elektronik oder nicht ist für mich überbewertet, da die Elektronik inzwischen zuverlässig ist und die Einheimischen inzwischen selbst in Afrika meist Common Rail Diesel fahren. Für uns wichtig ist die Bequemlichkeit (inkl. Fahrerhausklima) und der Lärmpegel. Ein bequemes Bett braucht es und, jedenfalls für uns, eine Dusche und Toilette (die Reise soll Spaß machen). Ach ja, da war noch was: Allradantrieb, Untersetzungsgetriebe, Geländereifen etc. Muß nach meiner Erfahrung nicht sein, ist aber schön, wenn man es hat. Mir hat es schon öfter Berge-Streß erspart oder Fahrten auf Strecken erlaubt, die ich sonst hätte umfahren müssen (was immer möglich war). Dieser Punkt ist in meinem Beitrag aber nicht zufällig weit hinten. Die Frage groß oder klein ist nun wirklich Geschmacksfrage und hängt vom persönlichen Reisestil ab und natürlich vom Geldbeutel und dem Angebot an Basisfahrzeugen. Und da sind wir bei dem derzeit größten Problem: Wer ein Neufahrzeug möchte hat wegen der Abgasgesetzgebung bei Fernreisen richtige Probleme (es sei denn, er nimmt einen Benzinmotor) und gute gebrauchte Basisfahrzeuge sind schwer zu bekommen.
Gruß Stefan

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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#46 Beitrag von Ulf H » 2012-06-06 15:46:49

... fein, dass der Threadstarter jetzt sein persönlich passendes Reisemobil gefunden hat ... war ja mitm LKW nie so recht zufrieden ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...

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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#47 Beitrag von defender130 » 2012-06-06 16:27:00

@canoe: yeap, so isses. Für Weitreisen mit moderneren Autos: AGR raus programmieren, DPF raus - sofern vorhanden und Kat raus. Das entspricht im weitesten der ROW-version wie sie LR in den Ländern verticken wo sie noch vertreten sind und eine Händlerstruktur haben. Dazu einen wirkliche guten Dieselfilter und Wasserabscheider (sofern nicht eh drin)
Ich kenne etliche afrikanische NGO-TD4 aller Baujahre (bis 2011) die da schon seit Jahren problemlos laufen - unter erschwerten Bedingungen - aber auch viele Toyos, Isuzus oder L200.

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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#48 Beitrag von Pirx » 2012-06-06 16:39:25

Ulf H hat geschrieben:... fein, dass der Threadstarter jetzt sein persönlich passendes Reisemobil gefunden hat ... war ja mitm LKW nie so recht zufrieden ...

Gruss Ulf
Naja,

aber mit seinem San-Wolf ist er ja auch nicht so recht zufrieden. Er schreibt ja in diversen Foren, daß das Ding schon etliche größere Defekte am Motor hatte und Teile lokal kaum aufzutreiben waren ...

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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#49 Beitrag von Ulf H » 2012-06-07 6:18:14

... ist aber trotzdem viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel besser als LKW :wack: :wack: :wack: ...

Gruss Ulf
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...

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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#50 Beitrag von Transporter » 2012-06-07 11:08:04

Ich finde es vor allem intressant wie von vielen hier reagiert wird... als habe "unimag" den anderen die Sandförmchen weggenommen. :lol: :lol: Das finde ich vor allem anderen erstmal extrem lustig.

Wahrscheinlich gibts zu Hause Tränen vor den Bildschirmen... "Schatz! Stell Dir vor was der Gerd gesagt hat..." :totlach: :totlach: :totlach:

Er hat halt seine Erfahrung kundgetan... und? Vielleicht hat er sich für das hochemotionale Thema "LKW" :totlach: etwas zu unbedacht ausgedrückt, dennoch kein Grund den Mann hier gleich zu kreuzigen.

Grüße,

Transporter
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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#51 Beitrag von Wilmaaa » 2012-06-07 11:14:33

Bis auf wenige Ausrutscher ist das hier doch ein ordentlich verlaufender Meinungsaustausch.

Wir hatten schon Schlimmeres. ;)

Und da es nicht das erste Mal ist, dass Gerd ein emotional besetztes Thema hier anstößt (ich erinnere z.B. an die Geschichte mit der Reisegeschwindigkeit), gehe ich einfach mal davon aus, dass er wusste, was er tat. Gell, Gerd? :search:
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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#52 Beitrag von Wally » 2012-06-07 13:33:35

Im übrigen sollte man unterscheiden zwischen Urlaub, Fernreise und Expedition, für die jeweils unterschiedliche Fahrzeugkonzepte optimal sind.
Gruß Gerd[/quote]

Ich finde sowieso, da ist weiterer Klärungsbedarf ;)

Kann man mit einem Hymer nur auf Urlaub oder auch auf Fernreise?
Kann man mit einem Expeditionsmobil nur auf eben diese? Was ist mit Fernreise und Urlaub?
Kann ich gar mit einem Hymer auf Expedition? Was wäre das für eine?
Kann ich mit einem Fernreisemobil auch auf Expedition und Urlaub?
Und wie definiert man ein Expeditionsmobil bzw. eine Expedition genau?
Was genau ist eine Fernreise, kann das nicht gleichzeitig auch eine Urlaubs und Expeditionsreise sein?

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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#53 Beitrag von landyfahrer » 2012-06-07 14:59:35

Wally hat geschrieben:Ich finde sowieso, da ist weiterer Klärungsbedarf ;)

Kann man mit einem Hymer nur auf Urlaub oder auch auf Fernreise?
Kann man mit einem Expeditionsmobil nur auf eben diese? Was ist mit Fernreise und Urlaub?
Kann ich gar mit einem Hymer auf Expedition? Was wäre das für eine?
Kann ich mit einem Fernreisemobil auch auf Expedition und Urlaub?
Und wie definiert man ein Expeditionsmobil bzw. eine Expedition genau?
Was genau ist eine Fernreise, kann das nicht gleichzeitig auch eine Urlaubs und Expeditionsreise sein?

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Sehr schön Wally! :D

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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#54 Beitrag von Gwenn » 2012-06-07 15:22:03

defender130 hat geschrieben:@canoe: yeap, so isses. Für Weitreisen mit moderneren Autos: AGR raus programmieren, DPF raus - sofern vorhanden und Kat raus.
... und dann mit dem Flugzeug wegfliegen, denn weit kommst Du mit dem Auto nicht mehr. Zumindest nicht, wenn das "modernere" Auto die Schadstoffklasse Euro 5 hat (betrifft auch viele mit Euro 4), von Euro 6 ganz zu schweigen. Das bedeutet, Dein "moderneres" Auto muss schon ganz schön alt sein, damit das funktioniert.

In den seltenen Fällen, wo - mit erheblichem Aufwand - Euro 5 fernreisetauglich gemacht werden kann, geht das mit Verlust der Zulassung innerhalb der EU einher. Wenn die Reise länger dauert als bis 1. Jänner 2014 kann das Auto auch mit der teuren rückrüstung nciht mehr in der EU zugelassen werden, weill dann Euro 6 auch für gebrauchte Autos, die neu zugeallsen werden sollen, Pflicht. Heißt also: Auto im Ausland verkaufen = Probleme bei der Ausreise, z.B. aus der Türkei.

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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#55 Beitrag von Landei » 2012-06-07 16:22:37

Urlaub, Fernreise, Expedition?

Kann man anhand des heutigen Tages schön erklären:

Feiertag in u.a. NRW, selbstverständlich normaler Arbeitstag hier in Niedersachsen.

Da machen sich nun die Kapalken und Muschkoten jenseits der Grenze auf und verlassen ihre lippischen Dörfer und westfälischen Kleinstädte, um mit Mutti endlich mal anständig in der niedersächsischen Grenzprovinz zu shoppen (der Tagesumsatz von heute spielt wahrscheinlich eine größere Rolle als der gesamte Weihnachtshandel!)

Je nach eigenem geistigen Horizont und erstaunt offenem Mund ob der fremden Kultur hier kann dieses durchaus als Expeditionsreise gelten, umso mehr, wenn die neugewonnenen Erkenntnisse der daheimgebliebenen Sippschaft mitgeteilt werden.

Falls das unterbleibt tendiere ich eher zur Bezeichnung einer Fernreise.

Eine Urlaubsreise machen DIE Nordrhein Wandalen, die allenfalls mit ihrer Lebensabschnittsbegleiterin in ihr Nachbardorf zum Schaufensterbummeln fahren und dabei wegen der Feiertagsruhe nicht Gefahr laufen müssen, in einen verkaufsgeöffneten Klamottenladen zum "nur mal schnell gucken" hineingezwungen zu werden.

Ein "Expeditionsmobil" definiert sich also durch den Forscherdrang seiner Besatzung und nicht durch Bodenfreiheit oder Reifengröße, d.h. bei einem Besitzerwechsel kann aus einem viele €uronen schweren Expeditionsmobil schnell ein Stellplatzsülzer werden und umgekehrt, ich komme immer wieder gerne auf den Goggo zurück, deren Weltumfahrer meine persönlichen wahren Oberhelden sind.
Hallo,
ich möchte unsere Erfahrungen gerne weitergeben und mit Euch diskutieren.
In einer Diskussion geht es doch wohl immer ein wenig um Wahrheitsfindung.
weil er uns die dringend nötigen Coca-Blätter verkaufen sollte.
Da ich hier sitze, arbeite und noch nichts eingeworfen habe, fehlt mir der Impuls zur Guru Suche bzw. die Ambition zum Messias :cool:

Eine Diskussion zu diesem Thema finde ich überflüssig wie eine Fistel am Gesäß, Erfahrungsaustausch geht hingegen voll in Ordnung.

Ist der Eingangstext eigentlich auch im Blauwasserforum gepostet? Das dürfte für die Besitzer von Segelyachten auch nicht uninteressant sein, dass sie mit ihren hohen Masten unter vielen Brücken nicht hindurchkommen und bspw. Rettungsinseln für 100% aller heile in den Hafen Kommenden überflüssig sind. Von der Gefahr durch Piraten werden Segler möglicherweise auch noch nichts gehört haben.

Jochen

P.S.
Schlafen bei 35°C ist kein Vergnügen
Bei mir alles eine Frage, neben wem ich liege. Aber wie sagtest du in deinem Diavortrag 2011 in Brakel?
"Jeder Mann sollte es sich einmal leisten, ein paar Wochen ohne ein zänkisches Weib unterwegs zu sein."

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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#56 Beitrag von JRHeld » 2012-06-07 17:03:58

ach ja, schön, wirlich schön :D
Ich bin krank,
ich hab die Schrauberitis...

Vario Hans
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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#57 Beitrag von Vario Hans » 2012-06-08 1:19:48

Hi,

ich bin (fast) glücklich......mit unserem VARIO 4x4.

Wir sind eben seit über 7 Monaten mit unserem VARIO 4X4 in Nordamerika unterwegs, von der Ost Küste bis zur West Küste, von Mexico bis Alaska. Ich will nichts anderes fahren, weder kleiner noch größer.

Wir waren i.d. Wüste von Arizona und im Winter auch in Colorado, Idaho und Montana. Wir sind nicht immer on the road sondern bleiben auch mal ein bis zwei Wochen an einem Platz wenn er uns gefällt. In dem Wagen können wir wirklich “wohnen” ohne dass er seine “Alltagstauglichkeit” verliert. Er hat großes Bett, gemütliche Sitzecke für schlechtes Wetter oder lange Winterabende, eine eigene Toilette die man auf dem Wal-Mart Parkplatz, bei -30 Grad Celsius oder auch im Bärengebiet sehr zu schätzen weis. Genügend Stauraum um max. zwei Wochen ohne zurück zur “Zivilisation” kommen, zu überstehen. Einzig unsere Toilette mit insgesamt 40 L. “Stauraum” reicht da nicht aus.

Und im Winter hatte ich Grippe und ich konnte eine Woche nicht mehr weiter fahren. Da war es doch sehr schön im Wagen “wohnen” zu können zu mal das nächste Motel einige 100 km weit weg war.

Für mich persönlich ist ein robustes Fahrzeug das Wichtigste. Hunderte km gravel road z.Teil Wellpiste beanspruchen das Fahrzeug doch recht ordendlich.
Fast täglich habe ich die letzten Monate eine große Bodenfreiheit und den Geländegang gebraucht. Die schönen Übernachtungsplätze sind halt immer etwas weiter abseits der Piste. Mit meinem Heckträger bin ich dann auch regelmäßig aufgesessen.

Allrad möchte ich nicht missen. Du findest ein schönes Übernachtungsplätzchen merkst aber dass Du auf durchgetrocknetem Schlamm stehst. Falls es i.d. Nacht richtig zu regnen anfängst hast Du doch mehr Chancen auf die Piste zu kommen. Oder Du fährst einen Abhang zum Übernachtungsplatz runter. Gleiches Szenario - regen i.d. Nacht, am Morgen kommst Du mit Allrad doch besser wieder auf die Straße. Oder - Du findest ein schönes Plätzchen auf dem Permafrost Boden und weist nicht ob der Wagen i.d. Nacht nicht doch mehr einsinkt als gewünscht. Oder Du übernachtest und Nachts schneit es ununterbrochen. Da bist Du doch froh Allrad zu haben um zurück zur Straße zu kommen. Die Scenarien sind “aus meinem Reisealltag” gegriffen. Und - die Wege zum Übernachtungsplatz sind doch so selten geteert. Natürlich kann man auf auf einem geräumten Parkplatz übernachten (meist nicht erlaubt aber oft geduldet) aber die schönsten Stellplätze sind halt einfach abseits an einem Fluss, am See oder im Wald. Ich war oftmals beruhigter Allrad zu haben, richtig gebraucht habe ich ihn nur ein mal - und da bin ich trotz Allrad im Schnee hängen geblieben.

Die Größe ist für unsere Bedürfnisse gerade richtig. Groß genug um richtig “wohnen” zu können und klein genug für die “Alltagstauglichkeit” in den Städten. Er ist wendig genug um auf breiten Straßen oder Pisten umdrehen zu können. Und wer tagtäglich einen schönen Übernachtungsplatz sucht weis wie oft man evtl. umdrehen muss um solchen zu finden.

Wenn der VARIO 4x4 noch andere Reifen hätte um die Pisten etwas erträglicher zu machen wäre ich GANZ glücklich. Im Moment habe ich so wenig Luft i.d. Reifen dass ein plötzlicher Richtungswechsel unmöglich ist (gerade im Lande der Elche). Aber nur mit so wenig Luft lässt sich eine Piste einiger Maßen erträglich fahren.


Schöne Grüße - im Moment von einem Wal-Mart Parkplatz in North Battleford (Saskatchewan )

Hans

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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#58 Beitrag von laforcetranquille » 2012-06-08 8:02:43

Da sind wir wieder an dem Punkt an dem ich nach endlosen Überlegungen und jahrzehntelangen Er"fahrungen" sowie Reisen mit so ziemlich allem zwischen zwei und achtzehn Rädern sowie verschiedenen Varianten von Wohn und Reisemobilen bis hin zu 12 tons Lkw-Womo immer wieder ankomme . Der Vario, kurz, hoch, neutral, robust. :wub:
Aber dennoch immer noch ein"grosses" Auto. Wo ist der wirkliche Unterschied zwischen Lkw mit Koffer und 7 m Länge und Kastenwagen mit 6.50 m Länge ? Das ist wohl eher die Diskussion ob es ein wirklicher Lkw mit Truck-Trial Tauglichkeit sein muss oder es ein Vario-Kastenwagen als Reisemobil nicht besser tut, quasi die Tupperware-Variante in robust. Handlichkeit ist ralativ. Jemanden der nur Pkw gefahren hat ist ne 6m Tupper schon zu gross, ein anderer der Jahre auf dem Fernverkehrszug zugebracht hat und nicht mal mehr in die Spiegel schauen braucht um zu wissen ob es hinten passt, lacht über einen 8 m 4x4-Motorwagen im ´Stadtverkehr und auf der Bergpiste.
Die Landy und Buschtaxi-Fraktion kann ich trotzdem sehr gut verstehen. Muss ich wirklich 10 tons oder auch nur 7,5 bewegen und endlos Sprit verblasen um ab und zu mal " nom Klo" gehen zu können und ne Dusche zu nehmen ? Schöne Hotels gebt es auch auf Fernreisen überall wenn einem mal die Bude auf den Kopf fällt und um 3 Monate in Goa am Strand zu stehen braucht ich keinen Wohn-Lkw. Da bis man besser mit Flieger und Pension bedient.
Gibt es ein Leben nach der Reise ?
Ja, nach der Reise ist vor der Reise !

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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#59 Beitrag von unimag » 2012-06-09 18:10:41

Ich noch einmal:
Erst einmal herzlichen Dank all jenen, die glauben, mich für meine Äußerungen in Schutz nehmen zu müssen. Ich denke, dass ich mich selbst verteidigen kann, dass dies aber in diesem Thread Dank der fast absoluten Sachlichkeit nicht nötig ist.
Thomson:
Wir campten tatsächlich drei Wochen wild in Kolumbien, die erste Nacht im Rebellengebiet. Morgens wurden wir von zehn schwerbewaffneten Militärs, angereist in zwei PU, geweckt.
Ulf: Ich bin durchaus mit meinen drei LKW zufrieden, was sich schon darin äußert, dass ich keinen verkaufen kann. Gerade vorhin bin ich mit dem 170er aus Bad Kissingen zurück,mit dem ich letzten Herbst noch vier Wochen auf Urlaubsreise in Norwegen war. War einfach toll....
Pirx:
Mit dem 250 GD hatte ich massive Motorprobleme. Heute morgen habe ich mich in Bad K mit einem Mercedes-Spezialisten, mit dem ich von Guayakil (Ecuador) aus Forums-Kontakt hatte, unterhalten. Er meinte, und dem stimme ich zu, dass der Motor, da er stets als eigentlicher PKW-Motor in einem 3,5t Fahrzeug Schwerstarbeit verrichtete, überfordert war und vorzeitig verschliss. Donnoch denke ich, dass die Reise mit ihm stressfreier zu bewältigen war als mit 170er, oder gar Mercur oder 404.
Wilmaa:
Zunächst einmal denke ich, auch wenn ALG kein ausgesprochenes Reiseforum ist, in der Unterabteilung "Unterwegs und Draußen" doch Raum für Reisethemen sein sollte. Emotional besetzte Themen greife ich gerne auf. Immer wieder lese ich bei Vorstellungen:" Ich möchte mir einen LKW zulegen, um ihn als Reisemobil auszubauen. Wozu würdet Ihr mir raten....."
Dazu habe ich hier meine Erfahrungen dargelegt. Um es noch deutlicher zu machen, da ich offensichtlich von vielen immer noch nicht verstanden werde, versuche ich es mit einem Gleichnis:

Ein Mann hat einen tollen Oldtimer, sagen wir Jaguar E. Er liebt ihn, pflegt ihn, schraubt ihn, er ist sein ein und alles. Zuweilen besucht er Treffen, fährt sogar zur Mille Miglia... Er ist glücklich mit dem Auto.
Aber zur Fahrt ins Büro, zum Einkauf, zur Urlaubsreise, hat er einen VW Golf in der Garage.

Wie geschrieben, komme ich gerade aus Bad K zurück. Dort sah ich Gitter für den Blinker vom G. Satz: 120€. Materialwert: Vielleich 1,50€. Das Glas kostete beim gleichen Händler 21€. Aber ein Extremmobil ohne diesen Blinkerschutz? Unvorstellbar.
Ich hatte zahlreiche Diskussionen mit Herstellern von Expeditionsmobilen, u. a. mit TOMS Fahrzeugtechnik, ORC usw. Sie alle bestätigten mir, dass abgesehen von den von mir oben genannten Weltregionen ihre Autos, vor allem deren technische Ausstattung, nicht unbedingt gebraucht würden. Aber wenn der Kunde es verlangt? Sollten sie Kunden nach Hause schicken?

Gruß Gerd
Loose your dreams and you will loose your mind (Rolling Stones)

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Re: Vorläufige Bilanz unserer Weltreise

#60 Beitrag von Wally » 2012-06-09 19:52:16

unimag hat geschrieben: Ich möchte mir einen LKW zulegen, um ihn als Reisemobil auszubauen. Wozu würdet Ihr mir raten....."
Diese Leute haben sich in der Regel intensiv mit dem Thema "wieviel Auto brauche ich" auseinander gesetzt, bevor sie die Frage stellen, welche Basis wohl die beste wäre und wie man am besten einen Ausbau realisiert.
unimag hat geschrieben:Ein Mann hat einen tollen Oldtimer, sagen wir Jaguar E. Er liebt ihn, pflegt ihn, schraubt ihn, er ist sein ein und alles. Zuweilen besucht er Treffen, fährt sogar zur Mille Miglia... Er ist glücklich mit dem Auto.
Aber zur Fahrt ins Büro, zum Einkauf, zur Urlaubsreise, hat er einen VW Golf in der Garage.


Ja, warum denn nicht, es ging doch um deine Weltreiseerfahrung!? und dafür passende Fahrzeuge ?, Andere Leute haben andere Bedürfnisse und Erfahrungen.
unimag hat geschrieben:Wie geschrieben, komme ich gerade aus Bad K zurück. Dort sah ich Gitter für den Blinker vom G. Satz: 120€. Materialwert: Vielleich 1,50€. Das Glas kostete beim gleichen Händler 21€. Aber ein Extremmobil ohne diesen Blinkerschutz? Unvorstellbar.
Ich hatte zahlreiche Diskussionen mit Herstellern von Expeditionsmobilen, u. a. mit TOMS Fahrzeugtechnik, ORC usw. Sie alle bestätigten mir, dass abgesehen von den von mir oben genannten Weltregionen ihre Autos, vor allem deren technische Ausstattung, nicht unbedingt gebraucht würden. Aber wenn der Kunde es verlangt? Sollten sie Kunden nach Hause schicken?
Nein, warum sollten sie? Hat doch auch niemand behauptet, Messen sind dazu da um Menschen Träume zu verkaufen und das entsprechende Material dazu. Das ist ein riesen Markt und der wächst, warum sollen die Aussteller nicht versuchen den teilweise überflüssigen Krempel an den Mann/Frau zu bringen, es ist ihr Geschäft und dagegen ist nichts einzuwenden ! ("Überflüssig" ist natürlich meine Version)

Für meinen Geschmack bist du sehr flott unterwegs auf deiner Weltreise und dafür paßt dir dann eben dein Auto Konzept, bei mir läuft das langsamer und deswegen möchte ich und einige andere eben was größeres, jedem das Seine!

In diesem Sinne, genieße das nördliche, grandiose Amerika!

Gruß Wally!
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