7-tägige Bergeaktion mit MAN 2000L in Kamerun

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felix
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#31 Beitrag von felix » 2011-04-14 1:07:29

Hallo,

der 3,2t-Greifzug ohne Rolle taugt nicht einmal, um den LKW aufzurichten. Mit zwei losen Rollen aber zieht man den Rahmen vom LKW krum, wenn man es drauf anlegt. Ohne mindestens ein Rolle bringe der Zug nix.

Aber wir können hier noch lange diskutieren. Man sollte sich einfach regelmäßig festfahren, je öfter man das macht, desto besser wird man im Bergen.

MlG,
Felix

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HildeEVO
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#32 Beitrag von HildeEVO » 2011-04-14 7:36:30

Hi @ All,

ich wünsche allen die hier so leichtfertig Aussagen treffen wie man es hätte besser machen können, eine solche Situation und in der selben Konstellation...

Nicht auf einem Fahrtreffen in Saverne, Langenaltheim oder in einem anderen Fahrgelände... Dort hat man, wenn auch nicht präsent, im Hinterkopf dass, um einen herum mindestens 5-10 LKW's oder ein Bagger zum rausziehen rumstehen!!!

Von außen betrachtet kann man alles leicht und einfach erklären und weiß es auch immer besser!!!

Chris :angry:
Die echten Abenteuer sind nicht im Kopf, sie sind da draußen!

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laforcetranquille
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#33 Beitrag von laforcetranquille » 2011-04-14 8:51:50

Ich weiss jetzt auch warum die das Auto so tief eingebuddelt haben.... um besser an die Sandbleche auf dem Dach dranzukommen !!!! ( duck und wech)
Gibt es ein Leben nach der Reise ?
Ja, nach der Reise ist vor der Reise !

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Gwenn
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#34 Beitrag von Gwenn » 2011-04-14 9:10:14

HildeEVO hat geschrieben:Hi @ All,

ich wünsche allen die hier so leichtfertig Aussagen treffen wie man es hätte besser machen können, eine solche Situation und in der selben Konstellation...
Da brauchst du nicht sauer sein; dass man es hätte besser machen können, steht, glaube ich, außer Frage. Ob wir es in dieser Situation besser gemacht hätten, ist eine ganz andere Sache. Es passiert viel zu schnell, dass wir den Ernst einer Situation unterschätzen, das war hier - am Anfang - offensichtlich der Fall. Wenn es etwas gibt, was wir daraus lernen können, ist es genau das.

Und zum Bergegerät: Ich bin nach wie vor der Meinung, dass diesbezüglich zuwenig vorgesorgt war, ABER: was nützt das tollste Bergezeug, wenn man nicht die Erfahrung im Umgang damit hat? Der krumm gezogene Rahmen ist ein passendes Stichwort. Da hilft eigentlich nur üben, und zwar unter Anleitung von echten Fachleuten; dazu zähle ich die supergescheiten Umstehenden in Offroad-Fahrgeländen ausdrücklich nicht.

Marcus

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Tomduly
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#35 Beitrag von Tomduly » 2011-04-14 9:37:33

felix hat geschrieben:der 3,2t-Greifzug ohne Rolle taugt nicht einmal, um den LKW aufzurichten.
Moin,
das ist mit Verlaub quatsch. Es kommt immer drauf an.

Zumindest nen Mog mit 6,5t Lebendgewicht bekommt man mit nem 1,6t Greifzug (und Mo!'s Bizeps natürlich...) sogar ohne Rolle wieder auf die Beine. Voraussetzung ist, dass man sein Seil irgendwo geschickt anschlagen kann, um Hebelwirkung zu bekommen und man das Fahrzeug aus <90°-Lage aufrichtet. In meinem Fall damals lag der Laster zunächst mit etwa 100° bergab. Durch das Untergraben der bodenseitigen Räder und Anheben und Unterbauen des Shelters mit einemlanghubigen Wagenheber brachten wir die Kiste in eine <90°-Lage.

Grüsse

Tom

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AL28
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#36 Beitrag von AL28 » 2011-04-14 10:18:43

Hallo
In den einzigen Loch wo ich budeln musste bin ich leicht sinnigerweise rein gefahren , auf einen Salzsee , Marokko .
War eine Feuchte Stelle wie andere vorher auch und ich dachte mich kann nichts bremsen . :lol:
Wen es dann soweit ist , ist man immer im Stress .
So das ich und meine mit Schauflerin doch glatt vergessen haben , das wir Sandbleche dabei hatten .
Also mehrere Stunden gegraben und Sträucher und Holzreste herbei geschafft .
Die Bergung ging im -nachhinein gesehen eigentlich recht flott ( ca. halber Tag ) , aber wir waren danach fertig mit der Welt .
Da wir an der Algerischen Grenze nähe unterwegs wahren , waren wir sogar mal in Marokko alleine .
Da hast du dann Fragen im Hinterkopf , die können einen schon mal vor den idealen Bergungsverlauf ablenken .
Eine feste Winde am Fahrzeug hift die genauso wie ein Greifzug auch nur , wen du einen Anschlagpunkt hast .
Aber man muß erst gar nicht so oft bergen wen Mann 0,6 bis 0,8 to. weniger mit sich her schleppt .
Also bleibt mein Favorit der Greifzug .
Beim AL habe ich einen 800 kg mit Umlenkrolle dabei und ca. 15m seil ( ja , ich hätte gerne auch mehr , war halt mit dabei und das Geld wächst bei mir auch nicht auf Bäumen :wack: )
Die Emma bekommt einen 1,5to. mit ca. 20 m. Seil und Rolle .
Das reicht für die Bergung .
Wir haben einen Volvo am Hang schon mit einen 1,5to. Greifzug aufgerichtet , da war nicht die Zugleistung des 1.5to. Greifzug das Problem , sondern , das es den Sicherten AL 28 weggezogen hat ( wir haben dann halt einen zweiten davor gespannt :D ) , das ganze ohne rolle . :eek:
Der Größe Killer in solchen Stress Situationen ist Hektik .
Also Ruhe bewahren , eine Zwei Stunden längere Bergung ist kein Welt Untergang .
Einer gibt die Anweisungen und alle folgen .
Wer das macht wird vorher festgelegt .
Es klingt vielleicht komisch , aber wen dann der vorgebende falsch liegt kommt viel schneller zu den Punkt der Einsicht , das es so nicht geht und kann die Verfahrensweise abändern .
Auch wird es schnell gefährlich , wen viele sehr vieles ohne Plan und ziel machen .
Deswegen Berge ich auch nur noch mit dem Lemmy zusammen , er hat die Ruhe und die Übersicht .
Auch wen wir mal anderer Meinung sind , machen wir uns immer an den Anweisungen des führenden , dann ist das höchste was passieren kann , der Satz " na , so geht es nicht " . :lol:
Ich bin mir sicher , das man den Schweizer hätte schneller bergen können , ob dazu die Sandbleche beigetragen hätten , ich glaube ja .
Im Nachhinein kann man sagen , hätte man als erste die Vorderräder anheben müssen und die Sandbleche unterlegen müssen um die vor den weiteren absingen zu sichern .
Dann hätte ein graben gezogen werden müssen um die weitere Unterspülung zu verhindern .
Dann die Hinterräder frei budeln und sie anheben um dann mit festen Holz und Steine zu unter füllen .
Danach wäre ein Greifzug oder Winde geschickt gewesen und den LKW raus zuziehen .
Wen dann noch jemand drin sitzt und mit sehr viel Gefühl an der Kupplung und gas ein wenig Unterstützung leistet ( auf keinen Fall der Vater von Tino :lol: ) dann wäre der LKW in zwei bis maximal drei Tagen draußen gewesen .
Aber hinterher ist man immer schlauer . :angel: :unwuerdig: :rock:

Gruß
Oli

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Turi
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#37 Beitrag von Turi » 2011-04-14 11:47:44

Wenn man mit so einem Teil, dort unten, unterwegs ist, sollte unabhängig von der Möglichkeit wo das Seil zu befestigenwäre , eine gute Winde mit mind. 50 Meter Seil montiert sein und zusätzlich ein Greifzug.
Bei den 20 Tonnen kommt's auf das Gewicht der Winde auch nicht mehr an.
Mir ist der kleine Iveco einmal "umgefallen", da ist mit Winde, die über die Batterie läuft, auch nichts mehr zu machen.

Da lob ich mir doch "leichtes Gerät"


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sandige Grüsse
Turi

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#38 Beitrag von osterlitz » 2011-04-14 12:33:23

Einer gibt die Anweisungen und alle folgen
Das ist schon mal der Unterschied zwischen Deutschland und Afrika...

Man hätte da sicher vieles anders machen können mit mehr Erfahrung, man überschätzt leicht, wie man aus Löchern wieder herauskrabbeln kann, mit zugeschmierten Reifen ist schon bei 5-10° Steigung Feierabend, besonders wenn man in/auf dem Grundwasserspiegel steht.

Erfahrung heißt dann, daß man lieber einen Tag länger gräbt für einen vernünftigen Versuch als vier halbe Sachen zu machen.

Grüße,
Stefan
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Die Nomaden
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#39 Beitrag von Die Nomaden » 2011-04-15 1:00:51

Wir hatten ähnliches Problem in Tunesien ich wollte nur drehen und bin von der Piste ab ins Salznapf . Sah auch nicht soooo schlimm aus , aber wir wurden eines besseren belehrt . Nach 3 eigenen Bergungsversuchen mit Schaufeln , Sandblechen , Fetter Hebekissen und Quadwinde (nur 1,2to.) zum ziehen sind wir jedesmal 5 cm. tiefer gekommen . Is auch ganz klar , wo soll den das Auto auch hin wenn du unter ihm den Boden ( Schlamm ) wegschippst , nach oben geht es bestimmt nicht . Wir haben einen Bagger kommen lassen der uns mit seinem Arm mal ebend rausgezogen hat . Kostete 100 Dinar , ich glaube das waren so 50 € , habe ich für diese Aktion gerne galackt . Bei dem versenktem MAN hätte ich auch gesagt , nicht das Auto einbuddeln , sondern rausziehen . Und so eine Wind kann da schon einiges ausrichten.

Gruß Dieter
Das wichtigste Reisegepäck ist ein fröhliches Herz ! Mutter Theresa

Lebe immer nur einen Augenblick nach dem anderen , anstatt jeden Tag schon viele Jahre im vorraus .

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NAWM
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#40 Beitrag von NAWM » 2011-04-17 9:12:13

Dies alles gelesen habende, kaufen wir 2 Hebekissen und 4 Sandblechen.

Wit lassen jetzt unser Wohnmobil bauen. :blush:

Deswegen frage ich Sie: wo soll meine motorgetriebene Seilwinde anbraucht werden. Vorne, hinter oder beide?

Grüss Bert
Zuletzt geändert von NAWM am 2011-04-17 9:12:48, insgesamt 1-mal geändert.

CU478
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#41 Beitrag von CU478 » 2011-04-17 10:18:19

mitte.
auszug nach vorne und hinten.
ist aber weder gewichts noch geldmässig ohne...
hydraulikwinde, tank, pumpe, ventile, seilführung, einbau....


da kommt was zsamm.

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Turi
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#42 Beitrag von Turi » 2011-04-17 15:16:38

Kommt darauf an wie gross die Winde sein muss, bzw. wie schwer das Fahrzeug ist.
Ich würde ein umsteckbares System wählen und die Winde mit Kunststoffseil bestücken.
Für mich die beste Variante.
Hat bisher immer funktioniert.
Was immer zu bedenken ist bei einer Winde, wenn der Fahrzeugmotor nicht läuft, oder laufen darf, ist's mit der Winde zu Ende.
wie zB. hier:
Bild

Da geht ohne Greifzug, oder einem anderen Fahrzeug, nichts mehr.
sandige Grüsse
Turi

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#43 Beitrag von TheDude » 2011-04-17 18:18:41

Das ist in Kamerun am Lac Bleu.

Ich behaupte steif und fest, dass die Piste zum Resort und nun auch die Einfahrt vom Resort prepariert werden, damit man dort versumpft.

Wir sind 500m vorher gesteckt und ich hab bislang noch keinen getroffen, der dort nicht eingebrochen ist. Aber keiner hat gesehen, dass vorher ein anderer eingebrochen war und das, obwohl teilweise nur einige Tage dazwischen lagen.

Bild

Bild

Bild


Wir sind die einzigen bislang, die günstiger als 100 Euro wieder von dort weggekommen sind und das auch nur, da wir ein 2. Bergefahrzeug (Caspar Jansen mit seinem MAN) dabei hatten und er uns nach hinten rausgezogen hat, nachdem wir die Spur mit Ästen aufgefüllt hatten.

Das ist ein Rattenpack dort. Die wollen nur Touristen abzocken und lassen sie in die Falle laufen. Irgendwie hatte ich das schon im Urin als ich dort durchs Dorf gefahren bin. Dort wollen sie mich gleich durch ein tiefes Schlammloch schicken, welches sich leicht umfahren lies.

Grüsse
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#44 Beitrag von LutzB » 2011-04-17 18:34:54

TheDude hat geschrieben:Das ist ein Rattenpack dort. Die wollen nur Touristen abzocken und lassen sie in die Falle laufen. Irgendwie hatte ich das schon im Urin als ich dort durchs Dorf gefahren bin.
Ich, an Deiner Stelle, würde das Maul nicht soweit aufreissen. Das sieht doch nach einem klassischen Fahrfehler aus. Warum bist Du denn, von dem offensichtlich befestigten Weg, in die weiche Pampe gefahren?

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#45 Beitrag von TheDude » 2011-04-17 18:50:44

Der offensichtlich befestigte Weg ist genau 2.4m breit und 5cm zu weit rechts und 5cm zu weit links führt unweigerlich dazu, dass du die Kiste nicht mehr auf den Weg zurück bringst. Caspar hatte Glück, dass er hinter uns war.

Die Seitenränder sehen nicht aus, als wenn man sie nicht befahren könnte und im Durchschnitt werden dort wohl wöchentlich Overlander geborgen. Komisch nur, dass man die Löcher nirgends sieht, sondern sofort alles wieder zugeschippt und bepflanzt ist.

Klar ist es ein Fahrfehler, wenn man 5cm zu weit links ist.
Trotzedem würden ich denen dort das nächste mal am liebsten mit nem KAT durchs Dorf fahren - und zwar nicht über die Wege, sondern durch die Hütten.

Die haben auch alle sofort angefangen zu graben. Jedoch 1. unnötigerweise und 2. an den falschen Stellen.
Wenn ich das Differential freigelegt hätte wäre die Karre ganz umgekippt.

Ich reiss mein Maul auch gar nicht auf. Ahnung haben nur die, die die Sache am grünen Tisch diskutieren und sich über das Internet informieren.

Liebe Grüsse
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#46 Beitrag von LutzB » 2011-04-17 18:59:34

TheDude hat geschrieben:Ahnung haben nur die, die die Sache am grünen Tisch diskutieren und sich über das Internet informieren.
Da fühle ich mich ja, zum Glück, nicht angesprochen.

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#47 Beitrag von B.Eng. Chris » 2011-04-17 19:10:32

Da wird das Loch nur leicht gefüllt, Gras drüber und auf den nächsten Touri gewartet :lol: :wack:

Grüße
Chris
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#48 Beitrag von TheDude » 2011-04-17 19:15:34

Dich hab ich auch nicht gemeint. Du kennst die Stelle ja und weisst wie man das vermeidet und am besten mit ner Stricknadel sich wieder selbst befreit.

Liebe Grüsse
vom Dude

der sich jetzt lieber wieder ans Lagerfeuer setzt und ein kühles Bier in Südafrika trinkt
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#49 Beitrag von TheDude » 2011-04-17 19:17:55

B.Eng. Chris hat geschrieben:Da wird das Loch nur leicht gefüllt, Gras drüber und auf den nächsten Touri gewartet :lol: :wack:

Grüße
Chris
genau so isses. Ich kann Dir sofort 8 Overlander nennen, die auf exakt 800m dort alle innerhalb der letzten 8 Monate gesteckt sind.
Bergeaktionen von 3h, 8h, 3 Tage, 4 Tage, 7Tage.
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#50 Beitrag von LutzB » 2011-04-17 19:32:00

TheDude hat geschrieben:...............am besten mit ner Stricknadel sich wieder selbst befreit.
Ich geb's zu: dafür brauch ich doch ein Leatherman :D

Lutz
Zuletzt geändert von LutzB am 2011-04-17 19:33:46, insgesamt 1-mal geändert.
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biglärry

#51 Beitrag von biglärry » 2011-04-17 19:40:21

Manchmal krieg ich richtig Mitleid mit den armen europäischen Afrikatouristen die vom bösen schwarzen Mann soooooo dermassen abgezockt werden und dann meinen für die Hilfe nicht zahlen zu müssen. Man fühlt sich abgezockt wenn man falschgeparkt hat, man fühlt sich abgezockt wenn man aus einer misslichen Lage befreit wird usw. . Ich werd das Gefühl nicht los dass vielen Afrikareisenden der Kollonialismus immer noch sehr tief in den Adern steckt und sie sich irgendwie als die "Übermenschen" dort aufführen. Besonders bei Dir Dude kommt das in deinen Reiseberichten immer wieder durch, vielleicht schätz ich Dich ja falsch ein aber aus dem geschriebenen ist es nicht anders herauszulesen. Ich empfinde es als sehr überheblich und das steht Dir dort nicht gut. Mir scheint Dir fehlt etwas der Respekt vor den Menschen dort.

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#52 Beitrag von x-molich » 2011-04-17 20:06:44

Hi Dude,

ich hab' gerade gesehen, daß Du FN im Kennzeichen hast. Habe ich auch.

Der Bodensee ist einer verdammt teure Gegend. Hier zahlt man für fast alles mehr als anderswo, teilweise ohne Berechtigung.

Aber das ist natürlich keine Abzocke, weil es nur in kleinen Häppchen läuft.

Warum fährst Du überhaupt zu diesem "Rattenpack"?


Grüße

Sascha
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palexy
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#53 Beitrag von palexy » 2011-04-17 20:22:36

burkhard hat geschrieben:
Ich glaube eher, der stand da wollte anfahren, Hinterrad drehte durch und dann schön fleißig weiter Gas gegeben ... :wack:
um sich auf einer solchen fläche einzugraben muß man gar kein gas geben.
wenn die salzschlammkruste mal druch brochen ist ist darunter nix ausser schlamm.
aber um das beurteilen zu können muß man mal vor ort gewesen sein und es eventuell selbst erlebt haben....

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felix
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#54 Beitrag von felix » 2011-04-17 20:50:22

Hallo Tom,
Moin,
das ist mit Verlaub quatsch. Es kommt immer drauf an.
Meinst du das die Wortwahl "Quatsch" gerechtfertigt ist? Ich glaube dir gerne, dass ihr ein 6t Auto mit einem 1,5t Zug wieder aufgerichtet habt. Aber meistens muss Hangaufwärts, eventuell über Kanten hinweg u.s.w. geborgen werden. Dann ist mit 3t schnell Schluss.

Und was passiert, wenn die Karre liegt und die Scherbolzen im Greifzug brechen? Genau, dann geht es mit einer 8.8er Schraube statt Messing-Scherbolzen weiter. Mit Menschen direkt am Seil, weil die den Zug ja bedienen müssen...

Daher kann ich einfach niemanden empfehlen, mit nur einem 1,5t-Zug, noch dazu ohne Rolle, loszufahren. Kannst du es wirklich?

Gruß,
Felix

P.S: "Rattenpack" ist kein Begriff, den man in dem Kontext verwenden darf. Da hat sich der Dude arg im Ton vergriffen. Aber weiße Menschen als wandelnde Geldautomaten zu sehen ist genauso Rassismus, wie Schwarze Menschen als Minderwertig anzusehen. Und so etwas muss man nicht akzeptieren, egal ob man freiwillig oder unfreiwillig da ist, wo man ist.

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#55 Beitrag von TheDude » 2011-04-17 20:57:05

@biglärry
Wenn ich wieder zurück bin und dringend einen Psychiater brauche, der mir die Fehler in meiner Person und meinem Charakter bewusst macht und korrigiert, dann komme ich zu Dir und schmeiss mich Dir an die Brust...
Ich würde an Deiner Stelle die Reiseberichte einfach nicht mehr lesen, wenn sie Dir nicht gefallen.

@x-molich
Das mit dem Bodensee sehe ich genauso und Abzocke ist das teilweise im Tourismusbereich auch.
Zum "Rattenpack" muss man nicht fahren. Das gibts überall. Mal mehr und mal weniger.

@palexy
Du brauchst da nicht mal nach links oder rechts fahren. Das macht das Auto schon von ganz alleine und zieht einfach nach links und lässt sich nicht mehr auf dem Weg halten.
Das ist ne ganz üble Strecke dort. Auf dem Gras kontest wie auf einem Moor hüpfen. Da hat alles wie auf einem Trampolin gefedert.

Viele Grüsse
vom Dude
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#56 Beitrag von Tomsn » 2011-04-17 21:25:05

Man kann nicht auf der einen Seite von Menschrechtsverletzungen berichten,

http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... hp?t=29368

und auf der anderen Seite ist es dann das Rattenpack, man sollte sich schon für eine Linie entscheiden, ansonsten verlieren Reiseberichte ihre Glaubwürdigkeit.

Gruß Tom
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#57 Beitrag von TheDude » 2011-04-17 21:59:47

Tomsn hat geschrieben: man sollte sich schon für eine Linie entscheiden, ansonsten verlieren Reiseberichte ihre Glaubwürdigkeit.
Das ist doch blödsinn:
- nicht jeder Afrikaner gehört zum Rattenpack, sondern nur ein paar wenige
- nicht jeder Weisse gehört zum Rattenpack, aber ein paar wenige
- nicht jeder Afrikaner ist ein Menschenrechtsverletzer, aber ein paar wenige.... und diese paar wenige sind einfach ein paar zuviel.....und gehören meiner Meinung nach ebenfalls in die Kategorie "Rattenpack".

Insgesamt muss ich aber seit ich in Afrika bin sagen: In Punkto Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft können sich die Deutschen eine grosse Scheibe abschneiden.
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#58 Beitrag von MAG-Daniel's » 2011-04-17 22:37:11

Als Du vom Rattenpack geredet hast meintest du übrigens das Dorf und nicht ein paar wenige. Ob sie dich mit Absicht in ein Loch führen wollten oder du dir das eingebildet hast würde ich jetzt mal offen lassen. Trotzdem redet redet man nicht von einem Rattenpack. Und wenn man mit so einer Einstellung unterwegs ist, sollte man lieber zu Hause bleiben.
Und wenn ich und meine Kinder nichts zu Essen hätten, und alle paar Tage fährt so ein riesiger Laster durch mein Dorf, von dem ich genau weiß, der Fahrer hat Geld im Überfluss, vielleicht würde ich dann auch zum Rattenpack werden...

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#59 Beitrag von bernd170d11 » 2011-04-17 22:58:10

:angry:

Meine Güte, ich denk er war nur grad bisschen arg angepisst weil ihn die über den Tisch gezogen haben, und er nicht der erste war!
Rattenpack halt...

Oder denkt ihr er hat ne schwarze Uniform mit dem Totenkopf im Schrank hängen?

Also ich wäre für sofortiges teeren und Federn, dann Rädern und die Reste in den Himmelsrichtungen verteilen!

:lol:
Mfg
Bernd

170D11

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten, oder probieren es mit einem iPad besser zu machen...

Tomsn
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#60 Beitrag von Tomsn » 2011-04-17 23:26:36

TheDude hat geschrieben:Insgesamt muss ich aber seit ich in Afrika bin sagen: In Punkto Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft können sich die Deutschen eine grosse Scheibe abschneiden.
und da du ja gerade vor Ort bist, kannst dir schon mal die größte Scheibe abschneiden.

Gruß Tom
Amamos la vida

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