Übernachten Niederlande

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x.l.
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#31 Beitrag von x.l. » 2010-05-20 12:32:50

Moin,

ich bin auch öfter in Holland unterwegs, allerdings habe ich so Parkplätze wo man über Nacht stehen kann noch nie gesehen, aber davon gelesen dass es sie geben soll. Deshlab schrieb ich es oben.

Es sind sehr nette Menschen dort, alle meine arbeitskollegen die von dort kommen sind sehr aufgeschlossen und nett. Und schütteln auch ganz gern mal den Kopf über das eigene Volk, so wie wir das bei uns auch tun.

In unserem land gibts auch so ein paar hrinrissige Erfindungen die andere Europäer eiskalt in die FAlle laufen lassen. Umweltzonen z.B.. Mir konnte bisher noch niemand sagen wo jemand aus dem Ausland eine Umweltplakete bekommen kann. Man bedenke dass andere Länder ganz andere Schadstoffklassen haben und natürlich auch gnaz andere Fahrzeugpapiere. Soll etwa jeder nach Deutschland reisende erst in ein deutsches Straßenverkehrsamt mit seinen ausländischen Fahrzeugpapieren gehen um den Tanten dort auf Timbuktisch zu erklären dass er nen ganz sauberes Auto hat??? Ergo: die laufen bei uns alle in eine ähnliche Falle.

Übrigens: Wer seinen Hund frei rumlaufen lässt am Starnd und unbeaufsichtigt muss sich nicht wundern wenn er einkassiert wird. Und wenn der Besitzer nicht zugegen ist dann wird er als streunender Hund identifiziert und als Gefahr für die geschützten Vögel. Hunde haben es halt schwer zu erklären warum und wieso sie gerade allein am Strand und Dünen rumrennen und das Herrchen gleich schon kommen wird. :wack: Aber ich kenn ja auch die ganze Geschichte nicht, mag ja vielleicht auch ganz anders gewesen sein

Gruß
Axel
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#32 Beitrag von laforcetranquille » 2010-05-20 17:10:48

Es ist ja nicht nur die Sache mit dem Schlafverbot im Auto...
oder den Wauwies die generell als Kampfdackel eingestuft werden.... ( mit meinem Kaukasier darf ich nichtmal Einreisen, der wird sofort konfisziert)
oder dem Brotmesser in meiner Schublade das als Waffe eingestuft wird.....
oder die Geschichte einer kraotischen Bekannten die ( mit deutscher Aufenthaltserlaubniss) in Shipoll beim Umsteigen von der Polizei ohne jeglichen Grund mit wirklichen Gestapomethoden behandelt wurde.......
Es gab mal eine Zeit da war ich Stolz auf meinen NL-Pass, aber es scheint sich tatsächlich irgendwas geändert zu haben. Nicht erst seit dem Attentat auf Goch, das sehe ich auch.

Vor einiger Zeit wolllte ich auf einer Reise nach Osten mal in die Türkei rein. Der Zöllner schüttelte nur den Kopf und meinte ich brauche ein Visa. Ich wollte ihm garnicht glauben aber er stimmte. Glücklicherweise konnte ich das Visa an der Grenze kaufen.
Wahrscheinlich haben meine Landsleute die Türken in den NL so lange schickaniert bis sie den Visumszwang für Holländer wieder eingeführt haben.
Irgendwas läuft da schief.
Tolleranz ist scheinbar nicht mehr in.
Man findet bestimmt in jedem Land was auszusetzen aber grade Holländer waren ja bekannt für ihre Tolleranz.

Zum Thema parken. Es ist zwar nicht angenehm aber stellt euch zum Schlafen bei der Durchreise zwischen die Lkw-s. Denen wird das Schlafen in der Kabine auch nicht verboten. Im Zweifelsfalle angeben ihr habt schon zehn Stunden gefahren und könnt/dürft aus Gründen der Sicherheit nicht mehr weiterfahren. Ihr braucht zwar keine Scheibe, aber ihr könnt euch auf die EG-Regeln berufen die aus Gründen der Verkehrssicherheit erlassen wurden.
Wenn der Bemützte dann immer noch meckert sagt ihm er soll ein Knöllchen austellen und es entscheiden dann Leute die kompetenter sind als er. Hat bei mir immer gewirkt. Vielleicht weil ich Niederländer bin und die sind ja neben den bereits beschriebenen Eigenschaften auch noch dickköpfig.

Gruss Wim
Gibt es ein Leben nach der Reise ?
Ja, nach der Reise ist vor der Reise !

Karl S.
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#33 Beitrag von Karl S. » 2010-05-20 17:42:08

Übrigens: Wer seinen Hund frei rumlaufen lässt am Starnd und unbeaufsichtigt muss sich nicht wundern wenn er einkassiert wird. Und wenn der Besitzer nicht zugegen ist dann wird er als streunender Hund identifiziert und als Gefahr für die geschützten Vögel. Hunde haben es halt schwer zu erklären warum und wieso sie gerade allein am Strand und Dünen rumrennen und das Herrchen gleich schon kommen wird. Aber ich kenn ja auch die ganze Geschichte nicht, mag ja vielleicht auch ganz anders gewesen sein
Gegen das Einkassieren wäre ja auch nichts zu sagen. Das würde bei uns wohl genauso passieren. Aber muß man ihn deswegen sofort einschläfern? Selbst die südeuropäischen Länder geben ihren Tierheimhunden eine Gnadenfrist von 2-3 Wochen, in denen ein evtl. Besitzer eine Chance hat, seinen Hund wieder zu finden.
Da wir auch einen Hund habe, sich mehrere lange Messer in unserem Besteck befinden und wir häufig die dumme Angewohnheit habe, irgendwo im Auto zu schlafen, glaube ich , die Niederlande sind zu gefährlich für uns... :cold:

Gruß

Karl

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daily4x4
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#34 Beitrag von daily4x4 » 2010-05-20 18:11:31

mbmike hat geschrieben:Wenn es in NL verboten ist, außerhalb von CPs zu übernachten, habe ich mich einfach daran zuhalten, ob ich das gut finde oder nicht. Punkt!
Dagegen hat ja niemand was. Das Recht dazu haben die durchaus.
Ich nehme mir im Gegenzug aber die Freiheit raus zu entscheiden, ob ich in so ein Land reisen will oder eher nicht.
Ferner nehme ich mir die Freiheit, meine Meinung zu sagen.

Hat nix mit Stammtischniveau zu tun, ist einfach geltendes Recht.
Grüße
-Bernhard-

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#35 Beitrag von lkw-allrad » 2010-05-20 18:24:00

Dagegen hat ja niemand was. Das Recht dazu haben die durchaus.
Stimmt !!!
Deswegen sind se ja auch alle hier oder im sonstigen Europa anzutreffen,
ich akzeptiere das auch durchaus,
wenn se uns in Ruhe lassen :D
Und NL als Urlaubsland ??
Nöööö,
die Pommes schmecken uns nicht :lol:
3,5 To und 180 PS das ist mal was ;-)

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#36 Beitrag von laforcetranquille » 2010-05-20 18:42:57

Und die Fischbrötchen auch nicht. würrgggg
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#37 Beitrag von mbmike » 2010-05-20 19:25:42

daily4x4 hat geschrieben:
mbmike hat geschrieben:Wenn es in NL verboten ist, außerhalb von CPs zu übernachten, habe ich mich einfach daran zuhalten, ob ich das gut finde oder nicht. Punkt!
Dagegen hat ja niemand was. Das Recht dazu haben die durchaus.
Ich nehme mir im Gegenzug aber die Freiheit raus zu entscheiden, ob ich in so ein Land reisen will oder eher nicht.
Ferner nehme ich mir die Freiheit, meine Meinung zu sagen.

Hat nix mit Stammtischniveau zu tun, ist einfach geltendes Recht.
Ja Bernhard, da geb ich Dir vollkommen Recht und das ist ja auch der Grund für mich, warum ich kurzurlaubsmäßig auch nicht mehr nach Zeeland usw. fahre.

Was mir auf den Zwirbel geht, sind die stussigen Verallgemeinerungen: der Holländer ist...., der ist genausowenig.... wie der Ösi oder der weiß-ich-nicht wer!

Seit Wim Fortuin (oder so?) ist doch nicht der einzelne ein anderer geworden. Dort gibt es Regeln, hier gibt es Regeln - wer sich nicht dran halten will, soll dahin fahren, wo es ihm bessser paßt. Deswegen nutze ich Austria auch nur noch als Transitland, aber nicht weil sich ein einziger intellektueller Kleingärtner und CP-Besitzer mir gegenüber mal als Umweltverbesserer aufgespielt hat.

Ich kenn jedenfalls kein "liebenswertes" oder "verachtenswertes" Volk! Wo kämen wir denn da wieder hin! :cold: Es gibt überall nette Leute und Arschlöcher, aber daraus zu folgern, dass die alle so sind....

Außerden mag ich z.B. Broedjes met Garnalen liebend gerne. Im Übrigen ist es auch in Süd-Holland (Süd-Limburg!) sehr sehr schön - wer von Euch war denn schon mal in Maastricht! Von AC aus ein wunderschöne Fahrrad- oder Moppet-tour, auf den frijthof, dort ein Käffchen oder ein Kakao mit Slagroom und anschließend zurück zum Aachener Markt auf ein Eis! Das ist Lebensqualität!
Gruß aus dem Maasland

Mike

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roman-911
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#38 Beitrag von roman-911 » 2010-05-20 19:48:23

hallo Hans,
roman-911 hat geschrieben:mit den "nichtverbeamteten" holländern wiederum habe ich nur beste erfahrungen gemacht...
das meine ich auch so...ich kenne ja z.b. Euch... :)

staatsschergen sind in vielen ländern unangenehm, mit der guardia civil in spanien z.b. habe ich noch schlechtere erfahrung gemacht als mit der polizei in den niederlanden. :wack:

mach dir keinen kopf, die "derblekkerei" (verarschung) macht doch nur mit den direkten nachbarn wirklich spass...s. österreich... :D ernst ist das selten...

:blume:


grüsse roman
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#39 Beitrag von Koenigsdorf » 2010-05-20 21:02:17

Guten Abend,
Ich bin einmal im Leben als beschimpft worden, weil ich Deutscher bin. Das war beimBäcker: " An Nazis verkauf ich keine Brötchen..."
Das war eine junges Frau!
In dem gleichen Ort, an dem gleichen Wochenende hatte die Polizei nur die deutschen Autos im Hafen abgeschleppt....

Seit dem geb ich mein Geld lieber in anderen Ländern aus.....

Koenigsdorf

Beule

#40 Beitrag von Beule » 2010-05-20 21:13:53

hey,
und wir wollten mal nach arnheim und uns die brücke anschaun und noch so ein paar schauplätze,
aber da vergeht uns ja die lust wenn man das alles liest,
dachten auch an freies stehen und sind mit hund unterwegs,

naja dann werden wir doch wieder in die normandie fahren, da mögen sie uns auch nett aber es regt sich fast keiner auf,

wie sieht es eigentlich in belgien aus mit dem frei stehen und so,

gruß joe

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#41 Beitrag von makabrios » 2010-05-20 21:34:24

Hallo,
ich mache ja gerne mit beim Schimpfen und war , außer am Fluchhafen Schiphol, seit etwa 20 Jahren nicht mehr im Polderland.
Hatte damals einen sooo dicken Schwellkopf , nachdem ich auf dem Rückweg vom elektrischen General in Bergen op Zoom irgend einen kleinen Wegweiser übersehen ,deshalb mich verfahren hatte und in Vlissingen rausgekommen bin, weil die Straße dort einfach immer Meer wurde. Sonst wäre ich noch weiter geradeaus gefahren :dry:
Da war dann Zeitknappheit, weil ich den ganzen Landfinger wieder in Gegenrichtung unter den Reifen des Leihautos bügeln mußte um den Heimflug in Antwerpen noch zu packen :ninja:

Da gebe ich gerne zu, daß ich lieber nach Neuseeland, als nach Zeeland fahre.

Aber Holländer Kirschtorte ist so schlecht nicht, krönt halt die Figur :dry:
In Neuseeland habe ich nen ausgewanderten Holländer kennen gelernt, der mich spontan ein paar Tage auf seine Farm eingeladen hat.

Außerdem sind Griechen nur korrupt, Tschechen und Polen hinterfotzig, Russen verlogen, Franzosen arrogant, Briten exzentrisch, ... und Deutsche ewige Besserwisser.

Gruß
MAK

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Gwenn
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#42 Beitrag von Gwenn » 2010-05-20 21:42:37

laforcetranquille hat geschrieben:
Vor einiger Zeit wolllte ich auf einer Reise nach Osten mal in die Türkei rein. Der Zöllner schüttelte nur den Kopf und meinte ich brauche ein Visa. Ich wollte ihm garnicht glauben aber er stimmte. Glücklicherweise konnte ich das Visa an der Grenze kaufen.
Wahrscheinlich haben meine Landsleute die Türken in den NL so lange schickaniert bis sie den Visumszwang für Holländer wieder eingeführt haben.
Hallo Wim,

das hat nun gar nichts speziell mit den Niederlanden zu tun. Jeder Staat, der von türkischen Bürgern ein Einreisevisum verlangt, muss akzeptieren, dass die Türkei auch von seinen bürgern ein solches visum verlangt; das nennt sich das Prinzip der Gegenseitigkeit. Deutsche Bürger brauchen kein Visum für die Türkei, fast alle anderen EU-Bürger aber schon. Anders als für den türkischen Bürger bei uns dauert der Vorgang für uns nur ein paar Minuten und kostet tatsächlich nur einen Bagatellbetrag.

Bezüglich der Hunde: jeder Hund, der eine EU-Grenze überschreitet, muss gechippt sein, die Daten der Halter müssen in eine der in der EU registrierten Datenbanken erfasst sein. Somit kann - und muss - jedes Tierheim mit einem lesegerät, das auch in den Niederlanden vorgeschrieben ist, die halter ausforschen.

Wie in demokratischen Staaten üblich, die auch Parteien der Europäischen Menschenrechtskonvention sind, gilt in den Niederlanden das Grundrecht auf Unverletzlichkeit des Eigentums. Dieses setzt im Falle von entlaufenen Hunden z.B. voraus, dass die Behörde nachweisbare Bemühungen unternimmt, die Eigentümer auszuforschen, und angemessene Fristen einhält. ich weiß, dass es vor etwa zwei Jahren Iriitationen über Berichte gegeben hat (auch in Tierzeit/WDR), wonach niederländische Behörden sogenannte "Kampfhunde" sofort beschlagnahmt und einschläfert - auch von Touristen. Eine Überprüfung ergab, dass tatsächlich kein derartiger Fall existierte. Es wurden allerdings vereinzelt Hunde von niederländischen Staatsbürgern eingezogen, aber erst nach Durchführung des ordentlichen Enteignungsverfahrens eingeschläfert. Ich bin deshalb - bei allem Respekt vor den Forenten und ihren Bekannten - etwas vorsichtig, wenn ich derartige Erzählungen wie oben lese, solange keine nachprüfbaren Einzelheiten genannt werden.

Marcus

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#43 Beitrag von Joe » 2010-05-20 23:50:36

Hi Jayjay / Joe,

Belgien ist sehr wohnmobilfreundlich, s. auch meinen Link zu meinem Bericht über den NL / B-Urlaub.
Mit lieben Grüßen von der Nahe
Joe

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#44 Beitrag von stany » 2010-05-21 7:44:50

Hallo Joe,

Dan hast du gluck gehabt, in Belgie ist es nicht erlaubt frei zu stehen und im whonmobil zu ubernachten.


Grüsse Stany
Unser Motto lautet: heute hat längst begonnen und kommt nie wieder.

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#45 Beitrag von bullrider » 2010-05-21 9:10:57

@gwen,
stimmt so nicht!
Spanier brauchen zur Einreise in die Türkei ein Visum,
Türken benötigen hingegen in Spanien keins.
In Portugel benötigen türkische Staatsbürger wiederrum ein Visum,
---du ahnst es schon -- Portugiesen in die Türkei nicht!!

Die (rechtsstaatlichen) Erklärungsversuche der einzelnen Staaten
sind meiner Meinung nach nur fadenscheinige Ausflüchte.
Das sog. Visum für Spanier, die in die Türkei einreisen, ist nichts
weiter als eine Devisenquelle.
Es wird keinerlei Registrierung vorgenommen, weder bei Einreise
noch bei der Ausreise.
20€ abdrücken...Stempel in den Pass, das bezahlt ist ... und gut.
Meiner Meinung nach sind wirtschaftliche Interessen, und vor allem
politisches "wohlgesonnen" darstellen, die Hauptgründe für den willkürlichen Visa-Zwang.
Mir ist das ehrlich gesagt (mitlerweile) vollkommen Wurst...
Wenn ich das Land bereisen will, dann muß ich halt löhnen!
Der Erfindungsreichtum hat da keine Grenzen...im Sinne des Wortes.
Und dabei ist es gleichgültig wohin man fährt.
Die Ösis, die Niederländer, die Spanier.....jeder auf seine frei erfundene Art und die passende mitgelieferte Pseudoerklärung.
Sei es nun die Autobahn, das Übernachten, die Spritpreise oder das Überfahren des Mittelstreifens!!!!(hab ich schon mal gezahlt) :wack:
Die Länder sind toll. Die meisten Leute da auch. Punkt.
Um A...löcher zu finden brauch ich keinen 4x4 mit überladenen 7,5t.
Gruß
Vamos!!

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#46 Beitrag von Joe » 2010-05-21 9:32:55

Hi Stany,

OK, kann sein: In Brüssel habe ich auf einem Parkplatz einer Firma geparkt (mit Full-Hook-Up!!! :D ), wo ich mit dem Inhaber und Mitarbeitern ein sehr gutes, freundschaftliches Verhältnis habe.
Ansonsten hatten wir bei den Sehenswürdigkeiten (Gent, Brügge, ...) keine Probleme ausgewiesene Stellplätze zu finden.
Dito südlich von Zeeland - weil der aber belegt war, haben wir uns eine Nacht direkt an die Straße am Strand gestellt - keine Probleme.
In Lüttich / Liege / Luik haben wir dann einfach nach dem Einkaufen auf dem Parkplatz eines Cora genächtigt (direkt an der Autobahn), auch dort hat man sich nicht an uns gestört.

Ich hatte jedenfalls weder da noch vorher Problem in B, wenn ich frei gestanden habe. Es scbeint mir jedenfalls wesentlich "entspannter" als in NL zu sein. Vielleicht kommt es wie überall aber auch darauf, wo man sich hinstellt. Wenn es direkt vor oder bei DER Attraktion ist, sind die Ordnungskräfte sicherlich bei einem bestehenden Verbot strenger, als irgendwo abseits auf einer Brachfläche oder einer Nebenstraße im Industriegebiet. Da wird ein WoMo dann i.d d. R. höchstens Interesse wecken und nicht eine ablehnende Haltung nach dem Motto: "Die spinnen wohl, hier so die Aussicht zu versperren."
Zuletzt geändert von Joe am 2010-05-21 9:34:41, insgesamt 2-mal geändert.
Mit lieben Grüßen von der Nahe
Joe

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#47 Beitrag von mbmike » 2010-05-21 9:40:31

roman-911 hat geschrieben:
staatsschergen sind in vielen ländern unangenehm, mit der guardia civil in spanien z.b. habe ich noch schlechtere erfahrung gemacht als mit der polizei in den niederlanden. :wack:
Roman, die Negativ-Bewertung in der Datenbank der Guaradia Civil ist doch Vorrausetzung dafür, in diesem Forum berhaupt zugelassen zu werden!

Die haben mich schon 1991 (als es diesen Begriff noch nicht wirklich in der heutigen Form gab) als Terroristen behandelt und mit nem Kommandotrupp in Kampfuniform und geladenen maschinellen Waffen aus dem verdächtigen Allrad-LKW gezerrt und mit dem Gesicht nach unten auf den löchrigen Asphalt abgelegt, Hände hinterm Kopf, Stahl im Nacken. Es hatte nicht geregnet, aber unter mir war auf einmal diese komische Pfütze - Grenzübergang Irun, abends um halb 11, ca. 0.5mm auf spanischen Terrain...

Mehrere weitere Behandlungen durch diese Staatspolizei waren ewtas glimpflicher, aber hatten den gleichen feindlichen Charakter. Erst 2006 haben die Jungs ihren Frieden mit mir gemacht, als sie mich völlig unaufgefordert und diesmal sogar "freundlich" ansprachen, ob Sie helfen könnten, weil ich mich augenscheinlich ziemlich bös in einem Dörfchen in Galizien festgefahren hatte. Nachdem sie mich dann äußerst schweißtreibend rausgelotst und mir die Ortsumgehung (unter Nutzung diverser Feldwege) druch Vorausfahren gezeigt hatte, wollte ich mich bedanken und erkenntlich zeigen (ne frische Ananas war im Angbeot!), zeigten sie sich wieder von ihrer frosterzeugenden Seite - die haben vermutlich Anweisung grimmig zu schauen, zu handeln und einfach böse zu sein! Das lernen die vermutlich in der paramilitärschen Ausbildung - dagegen ist jeder Blaumann aus NL ein Positivbeispiel Höflich- und Freundlichkeit. Der wird Dich nämlich nicht mal kurz umlegen, wenn Du falsch zuckst!

Als ich 2006 versuchte dieses schöne Land zu verlassen, waren die grade wieder in Aufruhr, wegen irgendwelcher Regionalterroristen. Jede Verbindung nach Frankreich hin war gesperrt und mit grimmig dreinblickenden und schwerstens bewaffnetem Personal bestückt, dass es einer Militärparade der Sowjetunion jede Menge Ehre gemacht hätte. Nordkoerea ist ein Kinderspielplatz dagegen...

Trotzdem fahr ich da dieses Jahr wieder hin. Nach Dienstschluß legen die nämlich Ihr finsteres Uniformgehabe ab und trinken gerne ein San Miguel mit Dir - die wissen ja auch immer wo man grade ist! :bored:

Gruß

Mike
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#48 Beitrag von Pjotr » 2010-05-21 9:43:38

Joe hat geschrieben:Vielleicht kommt es wie überall aber auch darauf, wo man sich hinstellt.
Hallo Joe,

Das stimmt. Ich bekomme langsam den Eindruck dass hier mit NL vor allem die Küste und Zeeland gemeint wird; es stimmt schon dass da aktiv kontrolliert wird ob man da ausserhalb CP's übernachtet.

Aber sonst... geht es eigentlich ganz gut mit dem übernachten. Es kommen immer mehr Plätze, und die sind auch gut ausgeschildert. Hier im Norden hat mitunter fast jedes Dorf einen Stellplatz, oft kostenlos.

Wie Du sagst: es kommt darauf an, wo man sich hinstellt, und wie man sich benimmt. Was auch hilft: versuchen die Sprache des jeweiligen Landes zu sprechen. Mache ich auch immer, und funktioniert bestens. Vor allem die deutschen finden es immer toll wenn ich klar mache dass ich nicht erwarte dass sie meine Sprache sprechen. Ich bin ja der Gast. Logisch, oder?

Hans
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#49 Beitrag von daily4x4 » 2010-05-21 13:06:53

mbmike hat geschrieben:
roman-911 hat geschrieben:
staatsschergen sind in vielen ländern unangenehm, mit der guardia civil in spanien z.b. habe ich noch schlechtere erfahrung gemacht als mit der polizei in den niederlanden. :wack:
Roman, die Negativ-Bewertung in der Datenbank der Guaradia Civil ist doch Vorrausetzung dafür, in diesem Forum berhaupt zugelassen zu werden!
Kann ich vorweisen, sogar schriftlich - mit Aktenzeichen ... ;)
ABER: der Vorgang war gebührenfrei, einfach die Erklärung, daß ich da nun lange genug gestanden bin. Woanders wäre fett Kohle fällig geworden.
Ich kann nix negatives über die GC sagen, bin immer korrekt behandelt worden - die haben auch ihre Gründe, wenn sie mal durch's Auto schauen.
Übrigens: marokkanische (arabische) Stempel im Paß führen zu einer Negativ-Bewertung bei der GC, kann dann auch mal in den Pyrennäen Jahre später zu einer ausgiebigen Befragung führen (die ham halt ein riesiges Rauschgift-Problem).
mbmike hat geschrieben:die wissen ja auch immer wo man grade ist! :bored:

Das kann ich nur doppelt unterstreichen, hab noch keinen qm Land gefunden, wo nicht nach spätesten 'nem halben Tag die GC vorbeikam - aber meist nach Inaugenscheinnahme wieder verschwand.
Grüße
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#50 Beitrag von Gwenn » 2010-05-21 14:32:54

bullrider hat geschrieben:@gwen,
stimmt so nicht!
Spanier brauchen zur Einreise in die Türkei ein Visum,
Türken benötigen hingegen in Spanien keins.
Hhmmm ... ich habe jetzt natürlich keine lange Zeit für eingehende Recherchen, daher nur so viel:

"Einreisebestimmungen für Spanien:
...
Visum

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen:
(a) EU-Länder und Schweiz;
(b)Türkische Staatsangehörige, die eine Aufenthaltsgenehmigung für ein Schengen-Land besitzen."

Das besagt, dass nur türkische Bürger, die schon in einem Schengenstaat ansässig sind, kein Visum brauchen. Also wird wohl ein spanischer Bürger, der in der Türkei ansässig ist, dort kein Visum brauchen, alle anderen schon. Portugal habe ich nicht nachgeprüft, keine Lust.

Marcus

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#51 Beitrag von roman-911 » 2010-05-21 15:02:09

Mbmike hat geschrieben:Roman, die Negativ-Bewertung in der Datenbank der Guaradia Civil ist doch Vorrausetzung dafür, in diesem Forum berhaupt zugelassen zu werden!
:bored:

meine erfahrungen mit der gc reichen für mehrere foren...ich hatte schon angefangen was drüber zu schreiben, aber das lasse ich mal bleiben. ich war nie an irgendwass schuld und die vorwürfe waren nicht zu halten oder aber ich war nur zeuge von gewalttätigkeiten der gc....erzähle ich mal wenn wir beim bierchen sitzen...

verhältnismässig harmlos...:
einmal sollten wir 3 jungs identifizieren die in Barcelona in unseren polo eingebrochen waren...erst der fiese gekachelte keller,
dann 3 x blutiger matschehaufen...identifikation = unmöglich... :ninja: :wack:
meine damalige freundin musste sogar kotzen...


grüsse roman
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#52 Beitrag von laforcetranquille » 2010-05-21 15:37:09

Die lebten ja wohl wenigsten noch.
Ich hab in Perm mal Jemanden identifizieren müssen der mir Nachts die Plane am Auflieger aufgeschlitzt hatte um zu zocken (auf bewachtem umzäuntem Parking!). Ich habs zwar bemerkt konnte ihn aber nicht festhalten.
Die damals noch sovietische Polizei hatte wohl einfaches Spiel. Sie haben ihn eingesammelt nachdem er vom konkurrierenden Clan in deren Gebiet er gewildert hat kaltgestellt worden ist. Die Identifizierung fand im Kühlhaus statt.
Die Sitten sind halt überall rauh.

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#53 Beitrag von niels » 2010-05-21 22:52:32

Wer nen dickes LKW Womo fährt ist suverän. Und tolerant.

Es gibt Länder mit Regeln, zu Hause und in der Ferne. Wenn man die Länder besucht, sollte man die Regeln tolerieren und nicht nur Toleranz gegenüber dem Regelveletzer erwarten. Die Leute, die den Regeveletzer "aushalten" müssen haben sich nämlich im Gegensatz zum Regelverletzer nicht ausgesucht, das der jetzt da ist.

Sachen wie Roman oder dem Hundebesizer passiert sind, sind echt krass. Hoffentlich Ausnahmen. Aber deswegen ein Pauschalurteil fällen?

Mit Zeit, Ruhe, Flexiblität und etwas Gespür (Schwimmbadplätze, gaaanz spät bis gaaanz früh,...) geht eigentlich alles. Auch in Holland.

Aber in Österreich? :blush:

Gute Reise.

Niels

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#54 Beitrag von laforcetranquille » 2010-05-22 7:36:15

Hallo,
wir haben jetzt dreieinhalb Jahre Dauerreise hinter uns. Mit allem was dazugehört. Unbesiedelte Gebiete, gefährliche Regionen, Ballungsräume. Fahren über lange Distanzen unter extremen Verhältnissen und wochenlanges stehen am selben Ort. Es hat auch nicht ein einziges Mal einige unbeherrschbare Situation wegen des Stellplatzes gegeben. Ich muss allerdings auch dazu sagen das ich schon durch einen natürlich gewachsenen Instinkt in Jahrzehnten auf Achse däfür entwickelt habe was man kann und was man besser bleiben lässt. Klar, es gab auch schon Situationen, wo ich den Stellplatz Spätabends wegen ihrgendwelcher rumlungernden zwielichtigen Gestalten unter Protest meiner Allerbesten die schon Bubu machte wieder geräumt habe. .Oder Diskussionen mit Ordnungshütern denen man einfach nicht passte. ( Forret de Fontainbleu Spätabends: LALÜLALA !!!! Was machen Sie da ??? Wir essen zu Abend. Sie dürfen da nicht stehen. Wieso , hier steht doch kein Verbotsschild. ICH sage das Ihnen aber. (bläht sich auf wie ein Hahn um seiner Kollegin zu imponieren) Ist ja schön, ich habe aber jetzt einen halben Liter Wein getrunken und kann nicht mehr fahren.!!! (Wut, Schnaub) Morgen früh komme ich wieder dann will ich Sie hier nicht mehr sehen. Abgang...... Die Beiden hab ich nie wieder gesehen obwohl ich am nächsten Morgen bis acht Uhr geschlafen habe.)
Auch da, wo es angeblich strikt verboten ist findet man mit etwas Gefühl und Verstand immer einen ruhigen Platz für eine Nacht. auch in NL. (Ösiland weiss ich nicht, da habe ich zu allen Zeiten einen grossen Bogen drum gemacht. Aber Ösiland ist ja heute everywhere) Wenn ich natürlich einige Tage an einem touristischen Platz und zudem in der Saison ,bleiben will muss ich schon in die Citrone beissen und auf einen CP gehen.
Die Welt ist halt enger geworden.


Gruss Wim
Gibt es ein Leben nach der Reise ?
Ja, nach der Reise ist vor der Reise !

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#55 Beitrag von Thokode » 2010-05-22 11:22:33

niels hat geschrieben:

Es gibt Länder mit Regeln, zu Hause und in der Ferne. Wenn man die Länder besucht, sollte man die Regeln tolerieren und nicht nur Toleranz gegenüber dem Regelveletzer erwarten. Die Leute, die den Regeveletzer "aushalten" müssen haben sich nämlich im Gegensatz zum Regelverletzer nicht ausgesucht, das der jetzt da ist.

Mit Zeit, Ruhe, Flexiblität und etwas Gespür (Schwimmbadplätze, gaaanz spät bis gaaanz früh,...) geht eigentlich alles. Auch in Holland.

Gute Reise.

Niels
Sehr schön auf den Punkt gebracht, Recht hast du!!
Wer langsam fährt - kommt auch an´s Ziel....
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#56 Beitrag von Woldipolet » 2010-05-22 21:57:11

Is ja echt lustig wie es hier inzwischen zur Sache geht... Erlebnisse, Pauschalierungen, Vorurteile und philosophische Exkurse............ ich hatte ne ganz praktische Frage: ob jemand was über die Gesetzeslage weiss die sich angeblich geändert haben soll oder es vielleicht noch tun wird?
Manchmal ist es hilfreich mehr zu wissen als die Hüter des Gesetzes :D :D
Zugegeben, nicht immer :angel: :angel: :angel:
Woldi



Blumen pflücken während der Fahrt verboten!

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#57 Beitrag von lex » 2010-05-30 16:41:19

Moin,

Glückligerweise wohne ich nur 5 km vom D-Grenze, und verbringe meinen Urlaub meistens in D wegen die freiheit mit dem Camper zu übnernachten.

In NL ist die übernachtungserlaubnis meistens Ortssache, also ganz variabel. Aber auch per Provincie kann es geregelt sein. So ist in Zeeland seit einde der 70er Jahre Übernachten ausserhalb CP nicht gestattet und wird strengstens überwacht mit heftigen Bussgelder und sofortfahrt zum CP.
Mann hat mir vor 2 Jahren gesagt, dasselbe sei Regel in Noord-Holland (wo ich totmüde eine Nacht am Parkplatz gestanden habe und vom Leute beglückwunscht bin, nicht vom Polizei gefasst zu sein).

Im Osten ist es besser und findet mann auch häufig freie Camperplätze im Freien, manchnmal eben mit Wegweiser. Es scheint ein Büchlein zu geben mt diese Stellplatze. Aber wie geschrieben, es variiert von Gemeinde zu Gemeinde und nachfragen kann nur in Öffnungszeiten der Verwaltung.

Das finden nicht nur ausländisch Gäste sehr Schade.

Schönen gruss, Lex

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