England, alter Hund - was wenn er stirbt?

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franz_appa
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England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#1 Beitrag von franz_appa » 2024-07-08 18:31:20

Hallo Leuts

Wir wollen diesen Sommer nach Wales fahren.
Mit an Bord: 2 Hunde
Einer davon ist schon echt alt.

Muss nicht, Soll nicht aber was ist wenn dann doch:
Der alte Hund stirbt dann doch auf Tour.
Ok, Spaten ist sowieso dabei, würden wir in unserem Garten auch nicht anders machen, aber:

Die Briten machen ja bei Einreise auch so'n Bohei mit Chip auslesen usw.
Theoretisch würde man dann ja 2 Hunde einführen, aber nur einen wieder ausführen.
Hm - könnte das evt Probleme geben an der Grenze ??

Kann da jemand was zu sagen ?

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felix
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Re: England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#2 Beitrag von felix » 2024-07-08 18:36:49

Moin,

ein lokaler Tierarzt wird den Tot des Hundes schon bescheinigen, und euch auch bei der Beseitigung des Körpers helfen, (einfach im Wald verscharren ist sicher keine gute Idee), in der Regel wird er den Hund ja auch einschläfern.

Wenn das Tier wegläuft, um irgendwo allein zu sterben werdet ihr den bei der Polizei entlaufen melden, auch dann gibt es Dokmentation.

Sehe da kein Problem beim Grenzübertritt.

MlG
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askari01
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Re: England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#3 Beitrag von askari01 » 2024-07-08 18:37:09

Melde dich beim Ableben deines Hundes bei einer Polizeidienststelle oder einen Veterinär und lass dir den Tod bestätigen.

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Wilmaaa
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Re: England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#4 Beitrag von Wilmaaa » 2024-07-08 19:19:07

Eine Bescheinigung eines Tierarztes werdet Ihr so oder so brauchen - es sei denn, Ihr wollt die Hundesteuer weiterzahlen.

Ich würde da keine komplizierten Pläne machen oder irgendwelche Klimmzüge, sondern im Falle eines Falles die nächste Tierarztpraxis aufsuchen.
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LutzB
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Re: England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#5 Beitrag von LutzB » 2024-07-08 19:29:49

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Re: England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#6 Beitrag von hugobaer » 2024-07-08 23:01:57

Wilmaaa hat geschrieben:
2024-07-08 19:19:07
Eine Bescheinigung eines Tierarztes werdet Ihr so oder so brauchen - es sei denn, Ihr wollt die Hundesteuer weiterzahlen.
Das wollten die bei meinem letzten Hund auch. Hab dann angeboten, daß ich ihn wieder ausbuddel und vorbeibring. Das wollten sie dann doch lieber nicht...
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franz_appa
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Re: England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#7 Beitrag von franz_appa » 2024-07-09 0:16:21

Ja, Hallo Danke erst mal.

Also ne Bescheinigung brauchen wir für uns nicht (Steuer kann man bei uns telefonisch abmelden - noch brauch man keinen "Entsorgungsnachweis" ...)

Und das wir evt ne Bescheinigung beim Tierarzt bekämen ist klar.

Meine Frage zielt eher darauf ob wir evt an der Grenze (beim Verlassen Englands) einen Nachweis brauchen was mit dem Tier ist. Ist ja im Computer als eingereist gespeichert.
Könnte ja auch eine sündhaft teure "Sonstwas-Züchtung" sein, die wir in England verkauft haben ... oder wer weiß was für Ideen die haben dazu :dry:

Und im Fall der Fälle soll das langjährige Familienmitglied auch nicht "irgendwo verscharrt" werden und aber auch nicht beim Veterinär der "Entsorgung" zugeführt werden.
Eher eine Art "richtiges Grab" - möglichst tief verbuddeln und obendrauf jede Menge Steine (damit keine anderen Viecher die wieder ausbuddeln...) - also genauso wie wir es auch in unserem Garten machen würden.

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Re: England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#8 Beitrag von benztreiber » 2024-07-09 7:17:02

Ich hoffe für euch das der Hund es noch schafft.
Wir haben auch drüber nachgedacht was wäre wenn er im irgendwo im Ausland stirbt.
Unser Padre ist im Kurzurlaub im März in Berlin gestorben.
Ihn dazulassen war keine Option.
Also ab nach Hause.als wir ihn raus trugen war er steif wie ein Brett.
Hatten auch mit unserem Tierarzt drüber gesprochen.egal welches Land,du darfst kein totes Tier mit über die Grenze nehmen.
Ich persönlich würde meinen Tier so eine Reise nicht mehr zumuten.
Und für euch wäre es auch nicht auszuhalten.



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Re: England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#9 Beitrag von Der Initiator » 2024-07-09 8:34:34

benztreiber hat geschrieben:
2024-07-09 7:17:02
Ich hoffe für euch das der Hund es noch schafft.
Wir haben auch drüber nachgedacht was wäre wenn er im irgendwo im Ausland stirbt.
Unser Padre ist im Kurzurlaub im März in Berlin gestorben.
Ihn dazulassen war keine Option.
Also ab nach Hause.als wir ihn raus trugen war er steif wie ein Brett.
Hatten auch mit unserem Tierarzt drüber gesprochen.egal welches Land,du darfst kein totes Tier mit über die Grenze nehmen.
Ich persönlich würde meinen Tier so eine Reise nicht mehr zumuten.
Und für euch wäre es auch nicht auszuhalten.
Das waren auch meine Gedanken. Danke, dass du mir die Last, das zu schreiben, abgenommen hast :blume:
Ich bitte darum, mich hier nicht "hier-könnte-mein-Name-stehen" und auch nicht "früher-war-ich-mal" zu nennen. Mein Nick reicht völlig und er schließt vor allem keins aus 😇 Vielen Dank

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Re: England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#10 Beitrag von LutzB » 2024-07-09 9:00:54

Btw - wer im UK mit seinem Viech zu einem Tierarzt muss, wird sich beim Begleichen der Rechnung sofort an den "Unverschämter-Tierarzt-Tröt" erinnern.

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Re: England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#11 Beitrag von arocs » 2024-07-09 10:11:05

Ich könnte es niemals über´s Herz bringen, mein Tier im Ausland zu belassen...... Daher würde ich meine Urlaubsplanung an das Leben meines Tieres anpassen.
Dank an "benztreiber" und "der Intiator" für die Worte.
Gruß Jan
.....das Leben ist viel zu kurz um kleine Autos zu fahren - und Kfz ist doch noch immer ein Lehrberuf, bei dem man nach 3 1/2 Jahren ein Grundwissen erlernt haben sollte.....

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Re: England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#12 Beitrag von Holter Burggeist » 2024-07-09 10:38:21

arocs hat geschrieben:
2024-07-09 10:11:05
Ich könnte es niemals über´s Herz bringen, mein Tier im Ausland zu belassen...... Daher würde ich meine Urlaubsplanung an das Leben meines Tieres anpassen.
Dank an "benztreiber" und "der Intiator" für die Worte.
Gruß Jan
👍👍👍
Irgendwann mal... ist irgendwann mal zu spät !
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franz_appa
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Re: England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#13 Beitrag von franz_appa » 2024-07-09 10:40:37

Hi
Langsam Leute.
Das Tier ist ja noch nicht im Siechtum. Nur bissl alt und nicht mehr so richtig gewillt noch Berge zu erklimmen.
Und momentan gehts ihr ganz normal gut (für das Alter)

Und ein etwaiges Grab muss auch nicht zwingend bei uns in der Nähe sein.
Ich fahre doch nicht nen toten Hund noch 1500 km durch die Gegend, würdig verabschieden können wir auch in Wales, Albanien oder sonst wo...
Hauptsache bisschen Aussicht :D

Es geht hier ja nur um die Frage: was wäre wenn... (der Teufel ist ein Eichhörnchen)

Und es muss auch für niemanden"schwer" sein seine Meinung hier kund zu tun - lasst die Kirche im Dorf.

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Re: England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#14 Beitrag von Der Initiator » 2024-07-09 15:34:13

franz_appa hat geschrieben:
2024-07-09 10:40:37
Hi
Langsam Leute.
Das Tier ist ja noch nicht im Siechtum. Nur bissl alt und nicht mehr so richtig gewillt noch Berge zu erklimmen.
Ich (und vermutlich auch andere) unterstelle dir nicht Rücksichtslosigkeit gegenüber deinem Hund. Aber für mich las sich dein EP schon ziemlich dramatisch. Dass ich mich schwer getan habe, dazu etwas zu schreiben, hat zum einen mit persönlichen Erlebnissen zu tun und zum anderen damit, dass ich gerade vermeiden wollte, dir unterschwellig etwas zu unterstellen. Du hast ja auch passende Antworten zum Vorgehen bekommen, ist doch alles gut, oder? :blume:

Edit: Buchstabendreher
Zuletzt geändert von Der Initiator am 2024-07-09 16:40:29, insgesamt 1-mal geändert.
Ich bitte darum, mich hier nicht "hier-könnte-mein-Name-stehen" und auch nicht "früher-war-ich-mal" zu nennen. Mein Nick reicht völlig und er schließt vor allem keins aus 😇 Vielen Dank

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Re: England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#15 Beitrag von franz_appa » 2024-07-09 15:40:12

Der Initiator hat geschrieben:
2024-07-09 15:34:13
franz_appa hat geschrieben:
2024-07-09 10:40:37
Hi
Langsam Leute.
Das Tier ist ja noch nicht im Siechtum. Nur bissl alt und nicht mehr so richtig gewillt noch Berge zu erklimmen.
Ich (und vermutlich auch andere) unterstelle dir nicht Rücksichtslosigkeit gegenüber deinem Hund. Aber für mich las sich dein EP schon ziemlich dramatisch. Dass ich mich schwer getan habe, dazu etwas zu schreiben, hat zum einen mit persönlichen Erlbenissen zu tun und zum anderen damit, dass ich gerade vermeiden wollte, dir unterschwellig etwas zu unterstellen. Du hast ja auch passende Antworten zum Vorgehen bekommen, ist doch alles gut, oder? :blume:
Hi
Alles gut, sind halt die typischen "Internet-Lagerfeuer"-Probleme bei der Kommunikation - an einem richtigen Lagerfeuer wäre das alles klarer rübergekommen. So what.
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Re: England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#16 Beitrag von urologe » 2024-07-09 16:39:20

Weil ich gerade bei 30 Grad im Schatten die weitere Arbeit am KAT verweigere
kommt mir die Frage : Hast Du eine Klimaanlage ?

Für unseren Bernhardiner haben wir extra eine Klimaanlage
eingebaut mit eigener Düse für sein Nachtlager -

Ansonsten beim Tierarzt nochmal cardiologisch untersuchen lassen
und für den Notfall Medikamente mitnehmen .
In GB gibt es ja keine hohen Pässe - also warum sollte das irgendwann Unausweichliche ausgerechnet auf der Fahrt passieren ? !
Nur zu - der Waui freut sich deutlich mehr bei Euch unterwegs
als in der sicheren Tierunterkunft alleine zuhause .
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Re: England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#17 Beitrag von benztreiber » 2024-07-09 19:11:11

Ansonsten beim Tierarzt nochmal cardiologisch untersuchen lassen
und für den Notfall Medikamente mitnehmen .
In GB gibt es ja keine hohen Pässe - also warum sollte das irgendwann Unausweichliche ausgerechnet auf der Fahrt passieren ? !
vielleicht sollte mensch einfach mal rücksicht auf ein altes tier nehmen.
und für den notfall medikamente mitnehnen...echt jetzt?
und sich die frage stellen warum das ausgerechnet auf der fahrt passieren sollte?
es kann jederzeit passieren.das tier ist alt und dann muss man einfach seine interessen beiseite schieben und zugunsten des tieres sagen,okay...dann fahren wir nicht die tour.
ich habe es gelernt im märz.und mein hund war augenscheinlich am abend zuvor für seine verhältnisse noch gut dabei.er wurde 13,5 jahre alt und starb elendlich im wagen.
ums verrecken würde ich es meinen jetzigen hunden nicht mehr zumuten im hohen alter mitzufahren.
man hat eine verantwortung übernommen für ein leben.und die hunde vertrauen einem blind.
aber das ist nur meine meinung
und wenn man sich so eine frage stellt...von wegen wie sieht es aus mit nem toten hund und die regeln in england...dann sollte man gefälligst keine solche tour mehr machen mit dem tier.
und wenn es einem egal ist wo das tier begraben wird...hauptsache steine drauf...dann krieg ich ne krise.absolutes no go für mich mein tier irgendwo im ausland zu lassen.


und jetzt bin ich raus aus der diskussion
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Re: England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#18 Beitrag von felix » 2024-07-09 21:31:44

Hallo Benztteiber,

Natte ist nicht Schuld an deinem Schmerz und ich glaube dir auch nicht, dass eure Reise das Sterben eures Hundes verschlimmert hat. Wäre es besser gewesen, wenn das Sterben zuhause noch länger gedauert hätte?

Wir haben das Leben unseres Hundes an Ostern beendet, als er nicht mehr aufstehen konnte.

Der Mensch hat die Verantwortung, die Qualen des Tieres rechtzeitig zu beenden. Aber das kann man nur tun, indem man sich vorher damit befasst und sagt, wann der Punkt erreicht ist und was zu tun ist. Genau das tut Natte hier: er bereitet sich verantwortungsvoll vor. Und er wird am besten wissen, ob der Hund noch Freude an einer gemeinsamen Reise hat, oder nicht. Außerdem kann man Reise z.B. auf einem Campingplatz unterbrechen, wenn der Hund Ruhe an einem Ort braucht.

Wichtig ist, dass er selbst mit sich klar hat, wann es für den Hund besser ist, zu Sterben und dass er in dem Fall auch weiß, was dann zu tun ist. Nicht, dass der Hund durch persönlichen Mangel an Organisation unnötig leidet.

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Re: England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#19 Beitrag von mesner » 2024-07-09 21:45:54

Also ganz ehrlich: unser Hund hat jeden Tag seines Lebens mit uns zusammen verbracht, er war immer und überall dabei und mindestens vier Monate im Jahr mit dem Laster auf Reisen; er ist letztes Jahr im November mit 17 Jahren und schon sehr schwerhörig aber guter Dinge wieder mit uns losgefahren und hat dann ab Januar in Marokko in kürzester Zeit so abgebaut, daß wir nach Tierarztbesuch mit Astronautennahrung und Beruhigungsmitteln auf dem schnellsten Weg nach Hause gefahren sind. Vier Tage später ist er daheim friedlich eingeschlafen.
Ich sehe jetzt nicht was dagegen spricht auch mit dem alten Hund loszufahren; für den ist doch das wichtigste bei seinen Leuten zu sein und er hat doch Rückzugsraum dabei mit dem Laster.
Meine Meinung.
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Re: England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#20 Beitrag von benztreiber » 2024-07-09 22:44:19

@felix
Natte ist nicht Schuld an deinem Schmerz und ich glaube dir auch nicht, dass eure Reise das Sterben eures Hundes verschlimmert hat.
Natürlich ist Natte das nicht….und unsere Tour hatte nichts mit dem Sterben meines Hundes zu tun.
Ich bin nur der Meinung das irgendwann Schluss ist längere reisen zu machen mit einem alten tier.
Man denkt immer die stecken das alles so einfach weg,aber da bin ich anderer Meinung.
Mein Hund wäre zuhause wohl entspannter gestorben.

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Re: England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#21 Beitrag von urologe » 2024-07-10 13:17:11

Das klingt jetzt doch deutlich moderater und vernünftig -
im Gegensatz zu dem anklagenden Text davor .

Und ja :
vor einer Reise mit einem älteren Hund empfehle ich definitiv ,
den Tierarzt um eine Untersuchung auf Reisefähigkeit zu bitten
und ggfalls Notfallmedikamente mitzunehmen .
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Re: England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#22 Beitrag von R Hotzenplotz » 2024-07-10 13:36:40

Was ICH tun würde, ich habe selbst zwei Hunde im Greisenalter:
Losfahren, Spaß haben, wiederkommen.

Sollte mein Hund auf der Tour sterben, würde er ordentlich betrauert werden. Dann luftdicht verpackt für ein späteres anständiges Begräbnis zu Hause.
So stellt sich auch die Frage mit der Ausreise nicht …

Groß vorher Gedanken mache ich mir dabei nicht, solange der Hund nur alt und gebrechlich, aber nicht krank oder erkennbar in den letzten Lebenstagen ist.
Es kommt, wie es kommt.

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Re: England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#23 Beitrag von felix » 2024-07-11 16:49:55

R Hotzenplotz hat geschrieben:
2024-07-10 13:36:40
[...]Dann luftdicht verpackt für ein späteres anständiges Begräbnis zu Hause.
Ähm... :eek:

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Re: England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#24 Beitrag von micha der kontrabass » 2024-07-11 20:14:34

felix hat geschrieben:
2024-07-11 16:49:55
R Hotzenplotz hat geschrieben:
2024-07-10 13:36:40
[...]Dann luftdicht verpackt für ein späteres anständiges Begräbnis zu Hause.
Ähm... :eek:
... im Kühlschrank natürlich :blush: :angel:

sorry, konnte es mir nicht verkneifen.

Viele Grüsse
Micha d.k.
mit dem am nördlichsten stationierten Magirus Mercur!

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Re: England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#25 Beitrag von akkuflex » 2024-07-12 8:06:39

Hi. Als Jäger hab ich ab und an das Vergnügen auch mal nen „Reifen“ Fuchs von der Straße zu entfernen der zwei Tage lag.
Da ein Hund ja doch gewisse Ähnlichkeit hat kann ich mir nicht Vorstellen das du den, eingeschweißt oder nicht, mehrere Tage durch die die Gegend fahren willst.
Ohne Froster springt der dir nach dem öffnen nochmal entgegen.
Das wäre mir zu krass für ein Tier das ich mal mochte.

Grüße Martin

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Re: England, alter Hund - was wenn er stirbt?

#26 Beitrag von comandre » 2024-07-23 23:02:41

Moin Zusammen...
Vor gut 9 Jahren ist uns in Irland unsere Ridgeback Hündin entführt worden........
Fragt nicht, Rückfahrt des Grauens
Jedenfalls um auf die Frage des TS. zu kommen, wir sind von Irland nach England, dann von England nach Frankreich, Beides Fähre.
Es Hat niemanden interessiert.
Und Ja wir mussten bei der Einreise nach GB den Hund Scannen...
Lg Marcus
Ich hab 10 Stimmen in meinem Kopf 9 sagen "lass es und 1 summt die Melodie vom A-Team

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