Unimag in Südamerika
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Re: Katastrophe in Brasilien
Jetzt macht ihr mich so langsam fertig. Wie soll ich hier entscheiden, was das richtige Öl ist?
Zudem glaube ich nicht, dass IM MOMENT die Ölsorte für die Schaltprobleme verantwortlich ist. In meiner BW-Information steht, dass 15/40 Im GETRIEBE verwendet werden soll. Die Spanne reicht offenbar sehr weit.
Zur Lage:
Die Zylinder wurden vorgestern ausgebaut und an einen Betrieb verschickt, der hydraulische Anlagen/Bauteile repariert. Werden hoffentlich Anfang bis Mitte nächster Woche eingebaut sein.
Gruß Gerd
Zudem glaube ich nicht, dass IM MOMENT die Ölsorte für die Schaltprobleme verantwortlich ist. In meiner BW-Information steht, dass 15/40 Im GETRIEBE verwendet werden soll. Die Spanne reicht offenbar sehr weit.
Zur Lage:
Die Zylinder wurden vorgestern ausgebaut und an einen Betrieb verschickt, der hydraulische Anlagen/Bauteile repariert. Werden hoffentlich Anfang bis Mitte nächster Woche eingebaut sein.
Gruß Gerd
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- Pirx
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Re: Katastrophe in Brasilien
Maßgebend für das einzufüllende Öl sind die Mercedes-Benz Betriebsstoffvorschriften (kurz MB BeVo).
Und die sagen eindeutig "ATF nach MB BeVo Blatt 236.2":
Daß die Bundeswehr hier Sonderwege geht (z.B. Motoröl im Schaltgetriebe von Wolf/G und Unimog U1300L), sollte dem auf Langlebigkeit bedachten Fernreisenden erstmal egal sein. Die BW hat da andere Überlegungen im Hintergrund.
Pirx
P.S.: Im übrigen finde ich es unverständlich, mit einem Fahrzeug zum wiederholten Mal auf Weltreise zu gehen, von dem man nicht einmal weiß, welche Ölsorte benötigt wird. Das ist doch wohl das Minimum an Fahrzeugwissen, was man auf eine solche Tour mitnimmt?
Und die sagen eindeutig "ATF nach MB BeVo Blatt 236.2":
Daß die Bundeswehr hier Sonderwege geht (z.B. Motoröl im Schaltgetriebe von Wolf/G und Unimog U1300L), sollte dem auf Langlebigkeit bedachten Fernreisenden erstmal egal sein. Die BW hat da andere Überlegungen im Hintergrund.
Pirx
P.S.: Im übrigen finde ich es unverständlich, mit einem Fahrzeug zum wiederholten Mal auf Weltreise zu gehen, von dem man nicht einmal weiß, welche Ölsorte benötigt wird. Das ist doch wohl das Minimum an Fahrzeugwissen, was man auf eine solche Tour mitnimmt?
Der mit der Zweigangachse: 15 Vorwärtsgänge, 3 Rückwärtsgänge, Split, Schnellgang, Differentialsperre
---
"Immer bedenken: Hilfe ist keine Einbahnstrasse, Geholfen-Werden ist kein Recht und es liegt an jedem selbst, inwieweit er sich hier in der Gemeinschaft (die im Extremfall so einiges gemeinsam schafft) involviert und einbringt."
Ein Unimog-Fahrer.
---
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Re: Katastrophe in Brasilien
Ist doch eigentlich unnötig, wo bei dem Fahrzeugalter ohne Elektronik doch jeder mongolische Dorfschmied zu sämtlichen Reparaturen in der Lage sein sollte, oder? Das den nach 61 Beiträgen noch niemand hier empfohlen hat... Oder liegts daran, dass es in Brasilien keine mongolischen Dorfschmiede gibt? Fragen über Fragen...Pirx hat geschrieben: ↑2022-08-13 16:28:03P.S.: Im übrigen finde ich es unverständlich, mit einem Fahrzeug zum wiederholten Mal auf Weltreise zu gehen, von dem man nicht einmal weiß, welche Ölsorte benötigt wird. Das ist doch wohl das Minimum an Fahrzeugwissen, was man auf eine solche Tour mitnimmt?
Ketzerisch frotzelnd, dennoch für den TE in der Hoffnung, dass sich das Problem bald lösen lässt,
Pit
Freundliche Grüße
Pit
Directed by Robert B. Weide
#TeamDreiachser
Pit
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Re: Katastrophe in Brasilien
Ich wuerde nen Finger ins Oel stecken und wenn das sauber und vorhanden ist, da garnix machen.
@Exmuff: ja, man muss ihn aber in SA erstmal finden...
@Exmuff: ja, man muss ihn aber in SA erstmal finden...
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.
Re: Katastrophe in Brasilien
@ Pirx:
Ich vermute mal, du hast den Thread nicht gelesen. Deshalb noch mal in Kürze:
Das Getriebe wurde vor nicht einmal einem Jahr bei MB in HH repariert bzw überholt. Da darf ich doch wohl davon ausgehen, dass die das richtige Öl in ausreichender Menge eingefüllt haben und dies nach ca. 10 tkm nicht gewechselt werden muss. Oder irre ich mich da?
Nein, ich weiss nicht, welches Öl im Getriebe sowie Vorder- und Hinterachse ist und verlasse mich auf die Werkstatt, die das für mich gewechselt hat.
Mag sein, dies ist für dich unverständlich. Ich weiss im übrigen auch nicht alle Teilenummern und alle anderen Spezifikationen. Damit hatte ich aber bisher auch nichts zu tun und keinen Ärger.
Nochmal:
Das Getriebeöl ist nicht der Grund für die Panne sondern definitiv die Kupplungszylinder
Gruß Gerd
Ich vermute mal, du hast den Thread nicht gelesen. Deshalb noch mal in Kürze:
Das Getriebe wurde vor nicht einmal einem Jahr bei MB in HH repariert bzw überholt. Da darf ich doch wohl davon ausgehen, dass die das richtige Öl in ausreichender Menge eingefüllt haben und dies nach ca. 10 tkm nicht gewechselt werden muss. Oder irre ich mich da?
Nein, ich weiss nicht, welches Öl im Getriebe sowie Vorder- und Hinterachse ist und verlasse mich auf die Werkstatt, die das für mich gewechselt hat.
Mag sein, dies ist für dich unverständlich. Ich weiss im übrigen auch nicht alle Teilenummern und alle anderen Spezifikationen. Damit hatte ich aber bisher auch nichts zu tun und keinen Ärger.
Nochmal:
Das Getriebeöl ist nicht der Grund für die Panne sondern definitiv die Kupplungszylinder
Gruß Gerd
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Re: Katastrophe in Brasilien
...und weil man das ganz sicher weiß schaut man auch extra nicht nach ob da a) genug drin ist und/oder b) das Öl ggf. heiß geworden ist.
Also ich habe beim Lesen dieses Freds auch das eine oder andere Mal den Kopf geschüttelt. Wie kann man mit so einer alten Gurke auf Weltreise gehen wenn noch nicht mal die Basics bekannt sind. Weil man sich darauf verlässt das im hintersten Brasilien die Werkstätten das schon richtig machen werden?
Kai
Kaputt ist wenn man aufhört zu reparieren.
Re: Katastrophe in Brasilien
Ganz nach dem Motto: Wissen ist Macht, nichts wissen macht nichts.....
Ich denke auch das man auf solch einen Ritt die Basics des Fahrzeugs kennen sollte.
Im speziellen Fall würde vielleicht ja auch eine kurze Nachfrage bei der MB-Werkstatt helfen die das Getriebe überholt haben. (Welches Öl welche Art von Garantie usw)
Udo
Ich denke auch das man auf solch einen Ritt die Basics des Fahrzeugs kennen sollte.
Im speziellen Fall würde vielleicht ja auch eine kurze Nachfrage bei der MB-Werkstatt helfen die das Getriebe überholt haben. (Welches Öl welche Art von Garantie usw)
Udo
- wuestendiesel
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Re: Katastrophe in Brasilien
Wie kann aber der Kupplungszylinder das Getriebe zum blockieren bringen?
Gruß Steffen
Re: Katastrophe in Brasilien
Wenn die Kupplung nicht mehr trennt wird es schwierig mit Gang einlegen und der technisch weniger bewandte kann schon mal auf die Idee kommen, das Getriebe sei blockiert.wuestendiesel hat geschrieben: ↑2022-08-14 15:13:31Wie kann aber der Kupplungszylinder das Getriebe zum blockieren bringen?
Sowohl Motor als auch Getriebe so gut wie aller G Modelle stammen 1:1 aus den entsprechenden PKW Modellen. Das ist nichts G spezifisches, Gebrauchtteile lassen sich also auch aus dem PKW Bereich beschaffen. Welches Öl da rein kommt ist erstmal völlig zweitrangig, ein Schaltgetriebe ist dahingehend relativ unproblematisch. Sieht man schon daran das die Herstellervorgaben von ATF bis Motoröl reichen.
Ich persönlich hätte einen Nehmer- und einen Geberzylinder zumindest aber einen Repsatz auf Fernreisen dabei aber das hilft hier jetzt nicht. Notfalls geht kurzzeitig auch ohne Kupplung fahren. Wenn man es kann.
Gruß Frank
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Re: Katastrophe in Brasilien
Auf über 300tkm habe ich diese Basics nicht gebraucht. Mancher mag zwar alle Basics, dazu sämtliche Teilenummern seines Fzgs im Kopf haben; nutzen wird ihm das in den abgelegenen Regionen wohl kaum etwas. Was nutzt es mir, wenn ich die genaue Spezifikation kenne, diese in der Pampa aber nicht aufzutreiben ist? Soll ich dann monatelang warten, bis das Öl aus Deutschland eingeflogen ist?
Ich nehme das, was vorhanden ist und werde damit mit großer Sicherheit auch weiter und ggf bis nach Hause kommen. Ein 90 HD Öl im Getriebe wird erstmal genügen. Wechseln auf die genaue von Daimler angegebene Sorte erfolgt, wenn die Gelegenheit dazu da ist. So mache ich es, auch wenn das sich mancher nicht vorstellen kann.
Das heißt nicht, dass ich nicht dankbar bin für die Recherche von Wombi, der die richtige Ölsorte herausgefunden hat. Und natürlich werde ich die Werkstatt bitten, dies hier einzufüllen und das alte auf Verschleißspuren zu überprüfen. Aber ich kann nur bitten. Inwieweit die Werkstatt dafür Kapazitäten frei hat und zur Verfügung stellt, bleibt abzuwarten.
Ich nehme das, was vorhanden ist und werde damit mit großer Sicherheit auch weiter und ggf bis nach Hause kommen. Ein 90 HD Öl im Getriebe wird erstmal genügen. Wechseln auf die genaue von Daimler angegebene Sorte erfolgt, wenn die Gelegenheit dazu da ist. So mache ich es, auch wenn das sich mancher nicht vorstellen kann.
Das heißt nicht, dass ich nicht dankbar bin für die Recherche von Wombi, der die richtige Ölsorte herausgefunden hat. Und natürlich werde ich die Werkstatt bitten, dies hier einzufüllen und das alte auf Verschleißspuren zu überprüfen. Aber ich kann nur bitten. Inwieweit die Werkstatt dafür Kapazitäten frei hat und zur Verfügung stellt, bleibt abzuwarten.
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Re: Katastrophe in Brasilien
Das würde aber bedeuten, konsequenterweise fast alle Ersatzteile mitzuschleppen. Ist aber aus Platz- und Gewichtsgründen nicht möglichtwincamp hat geschrieben: ↑2022-08-14 15:39:24Wenn die Kupplung nicht mehr trennt wird es schwierig mit Gang einlegen und der technisch weniger bewandte kann schon mal auf die Idee kommen, das Getriebe sei blockiert.wuestendiesel hat geschrieben: ↑2022-08-14 15:13:31Wie kann aber der Kupplungszylinder das Getriebe zum blockieren bringen?
Sowohl Motor als auch Getriebe so gut wie aller G Modelle stammen 1:1 aus den entsprechenden PKW Modellen. Das ist nichts G spezifisches, Gebrauchtteile lassen sich also auch aus dem PKW Bereich beschaffen. Welches Öl da rein kommt ist erstmal völlig zweitrangig, ein Schaltgetriebe ist dahingehend relativ unproblematisch. Sieht man schon daran das die Herstellervorgaben von ATF bis Motoröl reichen.
Ich persönlich hätte einen Nehmer- und einen Geberzylinder zumindest aber einen Repsatz auf Fernreisen dabei aber das hilft hier jetzt nicht. Notfalls geht kurzzeitig auch ohne Kupplung fahren. Wenn man es kann.
Gruß Frank
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Re: Katastrophe in Brasilien
Nein muss man nicht, nur das was ab und an mal kaputt geht, was man unterwegs nicht beschaffen kann und ohne das es nicht weitergeht. Das kann schon mal für einen Benziner ein spezielles Kraftstoffpumpenrelais sein oder ein Kurbelwellensensor. Oder wie in deinem Fall ein Repsatz für einen Kupplungszylinder. Oder ein spezielles Werkzeug wie die Zapfennuss für die vorderen Radlager vom G. Bete mal zu Gott das du da unterwegs nicht ran musst ohne Fachwissen.
Ist aber jetzt egal, ist die Beschaffung eines Kupplungszylinders denn jetzt angeleiert? Wie schon gesagt, ein Gebrauchtteil aus einem baugleichen PKW Getriebe tut es auch. das ist da wo du bist sicher einfacher zu beschaffen als ein spezielles G Ersatzteil.
Vergiss erstmal das Getriebeöl, das ist universell und lässt sich ganz sicher auch in Brasilien besorgen.
Gruß Frank
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Re: Katastrophe in Brasilien
Das
passt aber nicht zutwincamp hat geschrieben: ↑2022-08-14 15:39:24Wenn die Kupplung nicht mehr trennt wird es schwierig mit Gang einlegen und der technisch weniger bewandte kann schon mal auf die Idee kommen, das Getriebe sei blockiert.wuestendiesel hat geschrieben: ↑2022-08-14 15:13:31Wie kann aber der Kupplungszylinder das Getriebe zum blockieren bringen?
Auch ist mir bisher nicht klar, was denn in Hamburg gemacht wurde.
Ein Kupplungsschaden war es also nicht, das Getriebe selbst wurde repariert. Aber was, habe ich das überlesen?
Ich bitte darum, mich hier nicht "hier-könnte-mein-Name-stehen" und auch nicht "früher-war-ich-mal" zu nennen. Mein Nick reicht völlig und er schließt vor allem keins aus 😇 Vielen Dank
Auf einen Schelmen anderthalbe...
Es gibt nichts Gutes, außer du kannst es bezahlen.
Auf einen Schelmen anderthalbe...
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Re: Katastrophe in Brasilien
Ich wuesste keinen PKW der so ein getriebe verbaut hat.
90er Oel in dem Getriebe ist schlecht, damit kannst DU nicht fahren. Da gehoert ATF rein, welches ist nicht so wichtig, daß gibt's auch in Südamerika.
Bezüglich Prüfung habe ich bereits alles geschrieben...
90er Oel in dem Getriebe ist schlecht, damit kannst DU nicht fahren. Da gehoert ATF rein, welches ist nicht so wichtig, daß gibt's auch in Südamerika.
Bezüglich Prüfung habe ich bereits alles geschrieben...
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.
Re: Katastrophe in Brasilien
Hallo Gerd,
das wäre natürlich für die weitere Fehlereingrenzung schon interessant, was an dem 300 tkm-Getriebe damals in Hamburg repariert wurde. Kannst du dazu was sagen?
Eine gewichtige Frage hierbei ist aber für mich:
Wieso ist denn in Gottes Namen bei der Reparatur-Aktion in Hamburg, bei der ein 300 tkm gelaufenes Getriebe schon ausgebaut war, niemand auf die Idee gekommen, daß bei dieser Gelegenheit und dieser Laufleistung auch gleich mal alle Verschleißeile der Kupplung mit Reibscheibe, Ausrücklager, Geber- und Nehmerzylinder und ggf. Druckplatte erneuert werden sollten. Vor allem, wenn das Fahrzeug anschließend über den großen Teich gehen soll und dann eine evtl mehrjährige Tour bewältigen soll.
Wenn du das gemacht hättest, dann könntest du heute mit ganz großer Wahrscheinlichkeit pannenfrei reisen, ohne daß du 500 kg an Ersatzteilen mitführen mußt.
LG
Sico
PS:
Bei der Aufbereitung des Nehmerzylinders müssen unbedingt Dichtmanschetten verwendet werden, die gegen Bremsflüssigkeit beständig sind.
Eine "normale" Hydraulikfirma hat üblicherweise nur Dichtungen in Verwendung, die gegen Mineralöl beständig sind. Solche Dichtungen sind bei Kontakt mit Bremsflüssigkeit in kürzester chemisch zerstört und damit schnell wieder defekt.
das wäre natürlich für die weitere Fehlereingrenzung schon interessant, was an dem 300 tkm-Getriebe damals in Hamburg repariert wurde. Kannst du dazu was sagen?
Eine gewichtige Frage hierbei ist aber für mich:
Wieso ist denn in Gottes Namen bei der Reparatur-Aktion in Hamburg, bei der ein 300 tkm gelaufenes Getriebe schon ausgebaut war, niemand auf die Idee gekommen, daß bei dieser Gelegenheit und dieser Laufleistung auch gleich mal alle Verschleißeile der Kupplung mit Reibscheibe, Ausrücklager, Geber- und Nehmerzylinder und ggf. Druckplatte erneuert werden sollten. Vor allem, wenn das Fahrzeug anschließend über den großen Teich gehen soll und dann eine evtl mehrjährige Tour bewältigen soll.
Wenn du das gemacht hättest, dann könntest du heute mit ganz großer Wahrscheinlichkeit pannenfrei reisen, ohne daß du 500 kg an Ersatzteilen mitführen mußt.
LG
Sico
PS:
Bei der Aufbereitung des Nehmerzylinders müssen unbedingt Dichtmanschetten verwendet werden, die gegen Bremsflüssigkeit beständig sind.
Eine "normale" Hydraulikfirma hat üblicherweise nur Dichtungen in Verwendung, die gegen Mineralöl beständig sind. Solche Dichtungen sind bei Kontakt mit Bremsflüssigkeit in kürzester chemisch zerstört und damit schnell wieder defekt.
Re: Katastrophe in Brasilien
Da hat er Recht, die Automatikgetriebe stammen aus den PKW Baureihen. Die Schaltgetriebe zum Teil aus den Transporterbaureihen.
Gruß Frank
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Re: Katastrophe in Brasilien
Das Getriebe ist im G Modell und im Unimog verbaut.
Das Thema Bremsfluessigkeitsbestaendigkeit ist endlich mal n gescheiter Beitrag.
Nicht jeder muss KFZ Meister sein, um mit einem KFZ auf Weltreise zu gehen, die die keine Ahnung haben Reisen oft am entspanntesten
Das Thema Bremsfluessigkeitsbestaendigkeit ist endlich mal n gescheiter Beitrag.
Nicht jeder muss KFZ Meister sein, um mit einem KFZ auf Weltreise zu gehen, die die keine Ahnung haben Reisen oft am entspanntesten
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.
Re: Katastrophe in Brasilien
@ sico:
In HH wurde zunächst die Kupplung überprüft und als diese einwandfrei war, das Getriebe überholt. Was da genau und im Einzelnen gemacht wurde, weiss ich nicht. Müsste ich auf
f der Rechnung nachsehen, die ich hier in Brasilien nicht habe. Die Zylinder wurden nicht überholt, weil sie zum damaligen Zeitpunkt offensichtlich funktionierten.
Ich muss mich bezüglich der neu zu verbauenden Dichtungen und Manschetten auf die MB-Werkstatt und deren Reparaturbetrieb verlassen. Klar kann ich auf die Notwendigkeit der Ölfestigkeit der Materialien hinweisen, frage mich aber, ob sie dies beachten werden. Ich gehe einmal davon aus, dass nicht nur Idioten in den brasilianischen Werkstätten arbeiten.
Grundsätzlich bin ich Optimist.
Ich fahre mit einem Auto los, das bereits die ganze Welt gesehen hat. Das aber nach jeder Reise gründlich überholt wurde, wobei alle Verschleißteile geprüft und ersetzt wurden. Auch die Kupplung wurde bereits 2mal erneuert.
Teile wie Kupplungszylinder, die kompletten Achsen sind aber noch im Originalzustand, weil bisher keine Schäden auftraten. Und alles prophylaktisch zu erneuern ist mir schlicht zu aufwändig. Mit Schäden an dem ein oder anderen Teil muss ich rechnen, dies ist in den Reisekosten eingeplant, genau so wie dadurch bedingte Reiseunterbrechungen etc. Wenn ich dafür keine Zeit oder kein Geld habe, sollte ich nicht auf Fernreisen gehen.
Aber wenn ich etwas habe, dann ist es Reiseerfahrung. Und bislang ist es mir immer gelungen, mich aus schwierigen Situationen zu befreien.
Noch ein Wort zu den Ersatzteilen:
Eine funkelnagelneue Einspritzanlage habe ich umsonst um die ganze Welt mitgenommen. Der Kettenspanner, den ich nicht dabei hatte, gab nach ca. 70tkm den Geist auf, wodurch an der bolivianisch-chilenischen Grenze die Kette übersprang.
In HH wurde zunächst die Kupplung überprüft und als diese einwandfrei war, das Getriebe überholt. Was da genau und im Einzelnen gemacht wurde, weiss ich nicht. Müsste ich auf
f der Rechnung nachsehen, die ich hier in Brasilien nicht habe. Die Zylinder wurden nicht überholt, weil sie zum damaligen Zeitpunkt offensichtlich funktionierten.
Ich muss mich bezüglich der neu zu verbauenden Dichtungen und Manschetten auf die MB-Werkstatt und deren Reparaturbetrieb verlassen. Klar kann ich auf die Notwendigkeit der Ölfestigkeit der Materialien hinweisen, frage mich aber, ob sie dies beachten werden. Ich gehe einmal davon aus, dass nicht nur Idioten in den brasilianischen Werkstätten arbeiten.
Grundsätzlich bin ich Optimist.
Ich fahre mit einem Auto los, das bereits die ganze Welt gesehen hat. Das aber nach jeder Reise gründlich überholt wurde, wobei alle Verschleißteile geprüft und ersetzt wurden. Auch die Kupplung wurde bereits 2mal erneuert.
Teile wie Kupplungszylinder, die kompletten Achsen sind aber noch im Originalzustand, weil bisher keine Schäden auftraten. Und alles prophylaktisch zu erneuern ist mir schlicht zu aufwändig. Mit Schäden an dem ein oder anderen Teil muss ich rechnen, dies ist in den Reisekosten eingeplant, genau so wie dadurch bedingte Reiseunterbrechungen etc. Wenn ich dafür keine Zeit oder kein Geld habe, sollte ich nicht auf Fernreisen gehen.
Aber wenn ich etwas habe, dann ist es Reiseerfahrung. Und bislang ist es mir immer gelungen, mich aus schwierigen Situationen zu befreien.
Noch ein Wort zu den Ersatzteilen:
Eine funkelnagelneue Einspritzanlage habe ich umsonst um die ganze Welt mitgenommen. Der Kettenspanner, den ich nicht dabei hatte, gab nach ca. 70tkm den Geist auf, wodurch an der bolivianisch-chilenischen Grenze die Kette übersprang.
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Re: Katastrophe in Brasilien
Das Problem schaffst du schon 

Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.
- hanomakker
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- Registriert: 2006-10-03 12:33:18
- Wohnort: Landshut
Re: Katastrophe in Brasilien
hättest Dir lieber das Geld für die ESP gespart und Kupplung dafür überholt. 
gut, seit der Fastrac Misere, weiss ich auch, dass die Festgehen können, aber da war auch Kühlwasser in nicht unerheblichen Mengen im Schmieröl (gemeinsamer Kreislauf)

gut, seit der Fastrac Misere, weiss ich auch, dass die Festgehen können, aber da war auch Kühlwasser in nicht unerheblichen Mengen im Schmieröl (gemeinsamer Kreislauf)
Aus EISEN gegossen......... für die Ewigkeit.
Re: Katastrophe in Brasilien
Ich würde auch nur mit einem erfahrenen Rennteam mit Ersatzlaster auf Weltreise gehen. Wie war das mit den Vollkaskoversicherungen?
Ich hab auch nicht alle Ersatzteile bei und weiß auch nicht die Sorte des Motoröls. Aber ich weiß wo ich es nachlesen kann. In meinem Laptop. Und wenn der kaputt ist, muss ich jemanden anrufen. An Ersatzteile hab ich nur Dinge bei, die mir vom Hersteller empfohlen wurden. Und ein paar Radgetriebe Dichtungen. Da hab ich schlechte Erfahrungen mit
Ich hab auch nicht alle Ersatzteile bei und weiß auch nicht die Sorte des Motoröls. Aber ich weiß wo ich es nachlesen kann. In meinem Laptop. Und wenn der kaputt ist, muss ich jemanden anrufen. An Ersatzteile hab ich nur Dinge bei, die mir vom Hersteller empfohlen wurden. Und ein paar Radgetriebe Dichtungen. Da hab ich schlechte Erfahrungen mit

BUCHER DURO 6x6 IIa
Baujahr 2005
Man kann alles schaffen.
Man muss nur fest daran schrauben.
WWW.UNSERETRAUMREISE.COM
Baujahr 2005
Man kann alles schaffen.
Man muss nur fest daran schrauben.
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Re: Katastrophe in Brasilien
@ hanomaker
Liest du eigentlich, was ich geschrieben habe? Die Kupplung wurde bereits 2x erneuert und ist auch jetzt nicht kaputt. Kaputt sind die Zylinder und die werden gerade repariert.
Liest du eigentlich, was ich geschrieben habe? Die Kupplung wurde bereits 2x erneuert und ist auch jetzt nicht kaputt. Kaputt sind die Zylinder und die werden gerade repariert.
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- Willi Jung
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Re: Katastrophe in Brasilien
Ich kann nur wie einige Vorschreiber dazu raten, wieder ATF Getriebeöl einzufüllen wenn das überhaupt auf gemacht wird. Notfalls das alte noch Mal filtern. Ein Reisefreund hat beim G fälschlicherweise normales Getriebeöl eingefüllt und das Getriebe so nach wenigen tausend km geschrottet. Das G-Getriebe scheint da sehr wählerisch zu sein.
Liebe Grüße
Willi Jung
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Willi Jung
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Re: Katastrophe in Brasilien
Danke für deinen Rat, den ich beherzigen werde.
Allerdings frage ich mich, wie die BW dann dazu kommt, 15W40 Motoröl festzuschreiben. Würde ich nie nehmen.
Welche besonderen Bedingungen können denn damit verbunden sein? Extrem kurze Zeiten pro Einsatz? Einsatz bei extremen Minustemperaturen? Nur kurze wahrscheinliche Lebensdauer?
Ich war kein Soldat. Weiß jemand darüber etwas?
Gruß Gerd
Allerdings frage ich mich, wie die BW dann dazu kommt, 15W40 Motoröl festzuschreiben. Würde ich nie nehmen.
Welche besonderen Bedingungen können denn damit verbunden sein? Extrem kurze Zeiten pro Einsatz? Einsatz bei extremen Minustemperaturen? Nur kurze wahrscheinliche Lebensdauer?
Ich war kein Soldat. Weiß jemand darüber etwas?
Gruß Gerd
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Re: Katastrophe in Brasilien
Betriebststoffsorten in der Vielfalt gering halten. Die Getriebe laufen auch mit Motorenöl, Hauptsache Oel, der Rest ist nicht sooo wichtig. Die laufen auch mit normalem Getriebe Oel, nur synchronisieren dann nicht mehr... Kaputt geht davon nix...
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Re: Katastrophe in Brasilien
Hi Gerd, im Ernstfall wären die 10 Tage gefahren, danach war rechnerisch Ende, das geht auch mit Motoröl. Jetzt Öl gemäß Herstellervorschrift einfüllen ist sicherlich richtig. Aber nach so kurzer Zeit wieder kaputt, das können die Zylinder sein, wurden die schon in HH getauscht? Da hat dann was nicht gestimmt. Die Ursache werdet ihr noch finden. Gutes Gelingen dabei.unimag hat geschrieben: ↑2022-08-14 21:39:03Danke für deinen Rat, den ich beherzigen werde.
Allerdings frage ich mich, wie die BW dann dazu kommt, 15W40 Motoröl festzuschreiben. Würde ich nie nehmen.
Welche besonderen Bedingungen können denn damit verbunden sein? Extrem kurze Zeiten pro Einsatz? Einsatz bei extremen Minustemperaturen? Nur kurze wahrscheinliche Lebensdauer?
Ich war kein Soldat. Weiß jemand darüber etwas?
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Re: Katastrophe in Brasilien
nunja, ich schliesse bei einer Überholung auch die anderen Komponenten wie Ausrücklager, Geber - und Nehmerzylinder, Schlauchleitung usw. ein. Ich hab die Teile ja ehh schon ausgebaut und in der Hand...
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Re: Katastrophe in Brasilien
Tino, präventive Instandhaltung ist was für Weicheier 

No, we do not have a sense of humour we're aware of.
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Shit. - What? - Rollers... - No. - Yeah. - Shit.
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Shit. - What? - Rollers... - No. - Yeah. - Shit.
Re: Katastrophe in Brasilien
Hallo Gerd,unimag hat geschrieben: ↑2022-08-14 21:39:03Danke für deinen Rat, den ich beherzigen werde.
Allerdings frage ich mich, wie die BW dann dazu kommt, 15W40 Motoröl festzuschreiben. Würde ich nie nehmen.
Welche besonderen Bedingungen können denn damit verbunden sein? Extrem kurze Zeiten pro Einsatz? Einsatz bei extremen Minustemperaturen? Nur kurze wahrscheinliche Lebensdauer?
Ich war kein Soldat. Weiß jemand darüber etwas?
Gruß Gerd
Bei der Bundeswehr gabs/gibts aus Gründen der Lagerhaltung nur folgende Schmierstoffe:
Motoröl SAE 10 O-180
Motoröl SAE 30 O-176
Getriebeöl SAE 90 O-184
Getriebeöl SAE 75 O-186
Hydrauliköl H 540 für die Servolenkung
Bei der geringen Laufleistung der Fahrzeuge kann man solche Kompromisse eingehen.
LG
Sico
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Re: Katastrophe in Brasilien
Aber wäre dann nicht das Hydrauliköl H 540 die bessere Wahl? Ich habe da wenig Ahnung.
Dachte nur ATF wäre auch so eine Art Hydrauliköl.
Liebe Grüße
Willi
Dachte nur ATF wäre auch so eine Art Hydrauliköl.
Liebe Grüße
Willi
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