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BeitragVerfasst: 2018-01-05 9:47:33 
infiziert

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To Achssperre or not to Achssperre...thats the question - W. Shakespeare (1564-1616)

Freunde....Ich brauche deine Hilfe wieder, Ich hätte gerne deine Meinung :spiel:

Einen Farhgestell zu finden ist nicht einfach. Jede Wahl hat Vor- und Nachteile.
Neben dem teuer MB1224 (traumLKW) suchen wir noch nach anderen Möglichkeiten.
Der Hauptgrund sind die Gesamtkosten (Anschaffungskosten, einzelbereifung usw)
Bevor ich auf Lastwagen schaute, war der Defender 110 mein Traumauto.

Ich denke der 8136 und der T244 sind auch eine Option. Der T244 hat keinerlei Sperren (gleich einem Defender). Der 8.136 ist ausgestattet mit hinterachssperre.
Das er kein "richtige" Riesen-LKW seid aber nur Mini-LKW ist mir Egal

Das ist meine wichtigste Frage: Inwiefern werde ich eine Hinterachsesperre im Feld vermissen

Ich weiß, dass dies eine sehr schwierige Frage ist. Zum beispiel: wir wollen sowohl die Schotterstraßen als auch die Forststraßen in Norwegen befahren, aber auch die Mongolei steht auf der Wunschliste. Natürlich stoße ich auf Sand und Schlamm.
Es ist jedoch nicht die Absicht, auf Breslau-Rallye zu gehen.

Ich kann es nicht schätzen, Ich bin nur ein Laie. Bekomme ich mit die richtige Reifenwahl und vielleicht eine Winde vorne und hinten (ungefähr) so viel wie eine Hinterachssperre?.

Ich hoffe, Ihre Meinung zu bekommen :spiel:


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BeitragVerfasst: 2018-01-05 9:53:37 
infiziert

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Foto hinzugefügt, weil Bilder schön sind :D


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BeitragVerfasst: 2018-01-05 10:17:29 
Allrad-Philosoph
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Hallo,ohne jegliche Sperren ist schlecht.Eine Seilwinde hilft Dir nicht weiter weil dort wo Du stecken bleibst ohne Sperren garantiert kein Baum steht an dem Du das Seil befestigten kannst.Was willst Du machen wenn der Untergrund über Kilometer rutschtig , sandig oder sonst irgendwie beschaffen ist ? Gr.Garfield


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BeitragVerfasst: 2018-01-05 10:18:00 
Forumsgeist

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Meine Meinung: Eine HA-Sperre ist auf Reisen wichtiger als Allrad ....... aber es gibt auch genügend Leute die mit T244 unterwegs sind und, aufgrund mangelnder Erfahrung mit HA-Sperre, auch ohne zufrieden sind .

Wie weit man allerdings auch komplett ohne Allrad und Sperre kommen kann, kann man hier sehen .

https://youtu.be/1oDmXoxzeE8

Gruß

Oliver

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Zuletzt geändert von OliverM am 2018-01-05 11:02:29, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 2018-01-05 10:43:55 
Rauchsäule des Forums
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... wenn Du in Norwegen Sperren brauchst, dann bist Du abseits der erlaubten Strecken ...

... in der Mongolei ist für abgelegene Gegenden ein Begleitfahrzeug sinnvoller ... dann gehts auch ohne Allrad ... meiner war dort nämlich kaputt ... brauche halt etwa einmal am Tag nen zärtlichen Zupf und es war wieder gut ...

... Achssperren beim Allradfahrzeug sind nice to have, aber für Reisen nicht notwendig ...

Gruss Ulf

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Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

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Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...


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BeitragVerfasst: 2018-01-05 10:54:09 
infiziert

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Ich schließe mich Olivers Meinung an, fahre seid mehreren Jahren den MAN und bin trotz permanentem Allrad schon öfter bei Regen auf einen Feldweg stecken geblieben, weil aus Lehm. Völlig unspektakuläre Situation in Norddeutschland, nicht in der Wildnis!
Da halfen dann nur die Sperren weiter.
Ich möchte nicht darauf verzichten, die dritte an der Vorderachse, die meiner leider nicht hat, wäre mir noch lieber.
Gruß Dietrich

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BeitragVerfasst: 2018-01-05 11:05:01 
Schrauber
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Moin,
nun ja.... eigentlich sind das 2 verschiedene Fahrwerkskonzepte!!!!
Vergleichbar mit, Defender gegen Land Cruiser.
Im Prinzip geht es ja darum die Antriebskraft auf die Räder zu bringen. Wie auch immer.
Die Engländer sind da einen anderen Weg gegangen als der Rest der Welt.
Möglichst weicher Rahmen für große Verschränkung, damit die Räder auf dem Boden bleiben, um keine Achssperre zu brauchen. Wie beim Defender. ( Englisches Allrad Prinzip)
Der MAN wird schneller mal ein Beinchen heben, auch geschuldet durch den kürzeren Radstand.
Dann brauchst Du natürlich eine Sperre. Wie beim Land Cruiser.
Womit man nun weiter kommt im Gelände, gute Frage!
Bist Du mit dem Defender irgendwo nicht mehr weiter gekommen wo ein Land Cruiser an dir vorbei gezogen ist????
Das soll nun keine Wertung sein, ob ein Defender besser oder schlechter ist als ein Land Cruiser.

Gruß Jens


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BeitragVerfasst: 2018-01-05 13:17:22 
LKW-Fotografierer
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Servus,
dann mal meine Erfahrung dazu:
Auf normalen trockenen Pisten habe ich bisher noch keine Sperren einlegen müssen.
Auf tiefen Sandpisten bin ich schnell öfters ohne Mittendifferential stehen geblieben, dann Mittendifferential rein und
weiter ging's. Solche Sandpisten fahre ich jetzt immer mit Mittendiff-Sperre.
Im Sand (Dünen) und im tiefen Matsch war ohne hintere Sperre schnell Schluss, dann hintere Sperre noch dazu und
weiter gings. Das fahre ich jetzt auch immer mit Mitten-Diff & Hinterachs-Diff gesperrt.
Die Frontsperre hat mir in den Dünen nichts an Vorteil gebracht, denn dann kannst nicht mehr kurven fahren, und gerade aus
bin ich damit vielleicht 1m weiter gekommen... mehr nicht.

Die Frontsperre hat mir bisher einmal einen Vorteil gebracht, sehr steile trockene auffahrt auf Übungsplatz, mit Vorderräder
noch über die Kuppe gekommen, dann aber hinten und vorne durchgedreht... Rückwärts runter.
Dann unten noch die Vorderachssperre dazu... und es hat dann gereicht dass mich die Vorderräder über die Kuppe gezogen haben.
Ein Baugleicher 8.136 von den Dänen war an dem Tag auch dabei, ohne Vorderradachssperre, der kam da auch in zig Versuchen
nicht hoch.

Auf einer Reise hätte ich dann eben dieses Stück umfahren.

Es ist nur eine Sicherheit, wenn man nicht vorausschauend genug war und sich in eine blöde Lage gebracht hat,
dann noch Reserven hat um sich vielleicht daraus zu befreien... ich versuch lieber so zu fahren dass ich die Sperren
möglichst nicht brauche.
Und wenn ich mir unsicher bin, lieber vorher die Sperre rein und nicht steckenbleiben als Steckenbleiben und dann Sperren rein.

Nur Meine Erfahrung mir nur 15.000km und einem Jahr mit der Feuerwehr... also nicht viel

LG
Chabbes
:D


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BeitragVerfasst: 2018-01-05 14:52:55 
infiziert

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Hallo der Daf T 244 hat Mitteldiff-Sperre!


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BeitragVerfasst: 2018-01-05 15:10:55 
Forumsgeist

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volvo c1314 hat geschrieben:
Hallo der Daf T 244 hat Mitteldiff-Sperre!


Das ist hoffentlich klar, aber die Eingangsfrage war Achssperre oder nicht.

Gruß

Oliver

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BeitragVerfasst: 2018-01-05 15:39:16 
Schlammschipper
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Sei gegrüßt!

Also ich hab im Unimog im letzten Urlaub ein paar Mal die Sperren zuschalten müssen. Ob das ein geübterer Fahrer das auch gemüsst hätte weiß ich nicht, aber vermutlich nicht. Aber wenn es halt nur vorwärts geht will ich die Sperren nicht missen...
Ob es aber gleich 2 braucht sei dahingestellt.

Beste Grüße
Florian

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BeitragVerfasst: 2018-01-05 19:58:49 
abgefahren
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Beiträge: 1857
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Ich denke auch, dass eine Achssperre sehr wichtig ist. Weniger beim Tiefschlamm oder so, eher bei der Verschränkung. Es gibt Autos, die können das ziemlich gut, aber irgendwann gibts auch bei denen eine Grenze und die Rädle fangen diagonal versetzt an, Dreck zu schmeißen anstatt Vortrieb zu generieren. Dann probiert man´s mit Schwung. Und mehr Schwung. Und dann gehts irgendwann aufs Material.
Überleg dir also, ob schlechte, ausgewaschene, verworfene Wege zu deinem Anforderungsprofil gehören.
Spannend wäre, was da "kawahans" von seiner Albanientour neulich zum Thema zu berichten hat und wie oft Sperren am 12M, Pinzi und KAT benutzt wurden!
Gruß

Stefan


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BeitragVerfasst: 2018-01-05 21:05:34 
Selbstlenker

Registriert: 2010-12-01 20:40:24
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Wohnort: Rhein/Main
Hallo,

wo Sperren auch sehr wichtig sein können, ist wenn man steile Abfahrten im kleinsten Gang mit der Motorbremse nimmt und es dort zu Verschränkungen kommt, so das ein Rad in der Luft ist. Dann kann es auf einmal sehr schnell Berg ab gehen wenn die Achse nicht gesperrt ist. Also nicht nur an den Vortrieb denken sondern auch an solche Situationen ;-)

Denke in der Entscheidung ob DAF oder G90 muss man auch mal auf die Preise schauen (habe da gerade keinen Überblick) und welche Vor- bzw. Nachteile sie bei der Wahl der Kabine haben. Wenn der G90 keine gravierenden Nachteile hat, die Wunschkabine drauf passt und es keine oder akzeptable Mehrkosten gibt kann man auch mit Sperren kaufen ;-)

Grüße,
Markus


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BeitragVerfasst: 2018-01-05 22:30:49 
Schrauber
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Registriert: 2016-03-20 2:34:52
Beiträge: 305
Also,
Mein Arbeits-Mädxhen, ist eine gute alte Emma,LE 18.220, Kipper mit Heckkran , wird als Holz-LKW genutzt.
Das Allrad Konzept ist merkwürdig, zuschaltbarer Vorderradantrieb und Sperre vorne.
Jedoch keine Sperre hinten.
Die Karre fährt sich nur fest.
Klar, sind auch Scheiss Reifen drauf, aber schon sehr viele Situationen gehabt, wo ich mit Sperre hinten vermutlich rausgekommen wäre. Die Räder vorne drehen einfach nur beide durch.
Aber ich denk da halt schon einfach an so Situationen wie : Schmaler Weg, Gegenverkehr, man muss auf die , möglicherweise unbefestigte, Nässe und schlammige Bankette fahren und mit etwas Pech auch anhalten.
Jetzt kann man mit Allrad versuchen sich frei zu wühlen, oder mit der Sperre hinten einfach wieder zurück auf die Straße fahren.
Also Sperre hinten find ich schon ziemlich gut

Grüsse
Steffen

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BeitragVerfasst: 2018-01-10 9:44:09 
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Danke für Ihre Beiträge :spiel:

Ich hatte eine Menge Erklärungen von dir. Ich habe auch Dinge gehört, über die ich nie nachgedacht habe.
Ich habe auch die Achssperren in der Operation weiter untersucht (google, youtube etc)

Ich glaube, dass ich die Option mit Hinterachssperre am besten wählen kann wenn das in Reichweite (€) ist.

Danke für Ihre nützlichen Beiträge und klaren Erklärungen und starken Meinungen.

Ganz tolles Forum :spiel:


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BeitragVerfasst: 2018-01-10 10:57:11 
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Beiträge: 1519
Wohnort: Granö - Schweden
Ihr vergesst fahren auf Schnee.

Wenn ich an meinem Mercur was vermisse, dann eine Hinterachsperre. Dann bildet sich wenigstens unter 3 Rädern Eis... :cold: :ninja:

Ne, ernsthaft, auf Schnee und Eis kann, besonders beim Anfahren aus tieferem Schnee oder an Hügeln, die Hinterachsperre schon mal das Ketten aufziehen sparen.

Ich hätte gerne eine...

Gruß
Micha d.k.

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mit dem am nördlichsten stationierten Magirus Mercur!

Warum Dirigenten und Generäle so alt werden? Vielleicht liegt es am Vergnügen, anderen seinen Willen aufzuzwingen.
Leopold Stokowski


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BeitragVerfasst: 2018-01-10 11:05:50 
infiziert

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danke Mischa, das ist ein nützlicher Ratschlag

Schnee....Das ist ein anderes Thema, an das ich nicht gedacht habe.


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BeitragVerfasst: 2018-01-10 13:40:02 
süchtig
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Servus Zusammen

In den letzten 7 Jahren mit dem T244 habe ich die Hinterachssperre nicht vermisst...

Klar ein " Nice to have" keine Frage... doch in der Realität kommt man(n) selbst mir 2wd sehr sehr weit!

Der DAF bietet halt selbst ohne Achssperren im Original mehr als die meisten Allradfahrgestelle die hier so gefahren werden ohne gleich tausende von € in die Hand zu nehmen zB mit anderer (Einzel)Bereifung, Luftansaugung, Bremsanlage, Luftkessel inliegend, 1,5 Führerhaus, langes Verteilergetriebe, anständige Achsübersetzung usw...

Meine 5 Cent...

Gruß

Tom

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Es tat NIVEA als beim erstenmal...

DAF Leyland T244 - 190 PS & ZF S6-36/2 Ecolite -
Arrows FV2406 Mk2 1.75 to Trailer "Lightweight Gun"

"Die Anzahl unserer Neider bestätigt unsere Fähigkeiten" Oscar Wilde

„The strong is not the one who overcomes the people by his strenght,
but the strong is the one who controls himself while in anger“


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BeitragVerfasst: 2018-01-10 16:25:38 
abgefahren
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Registriert: 2006-10-03 18:40:27
Beiträge: 1154
Wohnort: 63762 Großostheim
Hi,

eine Sperre in der Hinterachse ist im Gelände von deutlichen Vorteil, ich merke dies extrem, wenn ich die Sperre im Gelände zuschalte, da geht dann noch einiges mehr!

Wichtig sind natürlich auch gute Reifen, denn diese bringen die Kraft auf den Boden und ohne entsprechendes Profil nützen alle Sperren nix!


Jens: hast du mal geschaut wie viel der Landy 110 mehr Verschränkung hat wie der Landcruiser HZJ76?

Soweit ich weis, sind es nur ca. 50 mm......, also wirklich kein großer Vorteil, dafür aber keine Hinterachssperre....!


Gruß


Markus


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BeitragVerfasst: 2018-01-10 16:35:01 
süchtig

Registriert: 2014-01-10 18:53:05
Beiträge: 850
Irgendwie ist das ja wie Äpfel mit Birnen vergleichen.

Der DAF-Elend hätte mich damals ja auch gereizt, der 8.136 ist es geworden. Schon deshalb, weil mir einer vorher im hervorragenden, rostfreien Zustand zugelaufen ist. Im folgenden die Vorteile, die sich FÜR MICH mit dem DAF ergeben hätten. Und weil´s keinen Vorteil ohne die Nachteile gibt, die Contras dann auch mit dazu:

- das 1,5er Fahrerhaus: In der kleinen Kabine vom 8.136 vermissen wir doch öfter mal Platz zum ablegen von nassen Klamotten/ Kameras/ wasauchimer. Manchmal nervt das echt...
- der längere Radstand des DAF hätte auch eine längere WoKa erlaubt. Allerdings streckt die, zusammen mit dem langen Fahrerhaus, die Gesamtlänge des Fahrzeugs erheblich. Speziell auf bewachsenen Nationalparkswegen habe ich gelernt die 5,9m Gesamtlänge unseres Autos zu lieeben.
- Ich kenne zwar den Cummins-Motor nicht, aber ich denke, der hat deutlich mehr Drehmo als der unseres 8.136 (weniger geht ja fast nicht ;-) )
- Den DAF gibt es (oder gab es damals?) erstaunlich günstig gegenüber den klangvollen Namen MB, MAN, Deutz und Iveco.

- Allerdings: Was ich vor dem Kauf unterschätzt habe: Die Gewichtszunahme des Autos während des Auf- Umbaus. Und der DAF, eben mit dem langen Radstand und damit längerer WoKa wäre nach meiner Einschätzung nur mit ganz viel hängen, würgen und tricksen unter die magischen 7,49 zu bringen. Und ein "grosser" Führerschein wäre bei uns KEINE Option geswesen.

Das alles nur mal so, neben "Differentialsperre ja oder nein" als Entscheidungshilfe.

Übrigens: Unser 8.136 kam mit drei Sperren (Die Feuerwehr Recklinghausen hatte alles im Zubehörkatalog angekreuzt, was gut und teuer ist). Ich kann so viel sagen: Die Längssperre MUSS man haben, die HA-Sperre war schon mehr als einmal nützlich. Ob uns die VA-Sperre dort, wo wir sie benutzt hatten, wirklich weitergebracht hatte, kann ich mangels Erfahrung nicht sagen. Aber wir hatten auch schon schlammige Situationen, da ging auch mit drei Sperren gar Nichts mehr.

Hoffe geholfen zu haben, Ulf

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"Weltanschauungen" stammen gemeinhin von Leuten die sich die Welt nie wirklich angeschaut haben.


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BeitragVerfasst: 2018-01-10 19:30:36 
süchtig
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dibbelinch hat geschrieben:
Irgendwie ist das ja wie Äpfel mit Birnen vergleichen.

Der DAF-Elend hätte mich damals ja auch gereizt, der 8.136 ist es geworden. Schon deshalb, weil mir einer vorher im hervorragenden, rostfreien Zustand zugelaufen ist. Im folgenden die Vorteile, die sich FÜR MICH mit dem DAF ergeben hätten. Und weil´s keinen Vorteil ohne die Nachteile gibt, die Contras dann auch mit dazu:

- das 1,5er Fahrerhaus: In der kleinen Kabine vom 8.136 vermissen wir doch öfter mal Platz zum ablegen von nassen Klamotten/ Kameras/ wasauchimer. Manchmal nervt das echt...
- der längere Radstand des DAF hätte auch eine längere WoKa erlaubt. Allerdings streckt die, zusammen mit dem langen Fahrerhaus, die Gesamtlänge des Fahrzeugs erheblich. Speziell auf bewachsenen Nationalparkswegen habe ich gelernt die 5,9m Gesamtlänge unseres Autos zu lieeben.
- Ich kenne zwar den Cummins-Motor nicht, aber ich denke, der hat deutlich mehr Drehmo als der unseres 8.136 (weniger geht ja fast nicht ;-) )
- Den DAF gibt es (oder gab es damals?) erstaunlich günstig gegenüber den klangvollen Namen MB, MAN, Deutz und Iveco.

- Allerdings: Was ich vor dem Kauf unterschätzt habe: Die Gewichtszunahme des Autos während des Auf- Umbaus. Und der DAF, eben mit dem langen Radstand und damit längerer WoKa wäre nach meiner Einschätzung nur mit ganz viel hängen, würgen und tricksen unter die magischen 7,49 zu bringen. Und ein "grosser" Führerschein wäre bei uns KEINE Option geswesen.

Das alles nur mal so, neben "Differentialsperre ja oder nein" als Entscheidungshilfe.

Übrigens: Unser 8.136 kam mit drei Sperren (Die Feuerwehr Recklinghausen hatte alles im Zubehörkatalog angekreuzt, was gut und teuer ist). Ich kann so viel sagen: Die Längssperre MUSS man haben, die HA-Sperre war schon mehr als einmal nützlich. Ob uns die VA-Sperre dort, wo wir sie benutzt hatten, wirklich weitergebracht hatte, kann ich mangels Erfahrung nicht sagen. Aber wir hatten auch schon schlammige Situationen, da ging auch mit drei Sperren gar Nichts mehr.

Hoffe geholfen zu haben, Ulf


Da ist nichts hinzu-zu-fügen und trifft den Nagel auf den Kopf!

Unterschreib ich!

Gruß
Tom

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BeitragVerfasst: 2018-01-11 11:34:43 
Schrauber
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@ Markus
Nein, ich habe keinerlei Erfahrung mit den beider Fahrzeugen!
Wie oben schon geschrieben sollte das auch keine Bewertung sein.
Was ich sagen wollte ist, wie Ulf schon geschrieben hat, das ist Äpfel mit Birnen vergleichen!
Wenn ich die Wahl hätte mit oder ohne Sperre, bei gleichem Fahrzeug, dann immer mit Sperre!
Es sind aber nun mal unterschiedliche Allrad Konzepte! Wie will man das Vergleichen???
Selbst bei einer Vergleichsfahrt auf gleichem Gelände und gleichem Fahrer gibt es doch so viele Parameter die da mit reinspielen das es kaum möglich sein wird eine eindeutige Bewertung abzugeben.


Gruß Jens


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BeitragVerfasst: 2018-01-11 11:57:08 
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joby hat geschrieben:
Es sind aber nun mal unterschiedliche Allrad Konzepte! Wie will man das Vergleichen???

Gruß Jens


Moin Jens, jetzt habt ihr mich aber Neugierig gemacht. Worin liegen denn bei den beiden die Unterschiede beim Allradkonzept?
Ich könnte nun schreiben, warum es der DAF damals ohne Sperre an der HA beschafft wurde, aber das mache ich später vielleicht.

Gruß

Oliver

tante Edit möchte auch noch was sagen: Wenn Allrad vorhanden ist , wäre auch eine Sperre an der VA sinnvoll, denn die kann (bei überlegtem Handeln beim zu-bzw. abschalten) den Triebstrang , hier im ganz speziellen die Steckachsen an der VA) deutlich entlasten .

Gruß

Oliver

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BeitragVerfasst: 2018-01-11 12:27:46 
Schrauber
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Moin Oliver!
OK, "Allradkonzept" ist falsche ausgedrückt!!!
Besser ist:
2 Varianten um Vortrieb auf die Räder zu bekommen, denn darum geht es doch eigentlich.
Der eine mit einem sehr weichen Rahmen, um die Räder auf dem Boden zu halten.
Der andere mit einer steiferen Rahmen, der dann die Achse sperrt wenn ein Rad abhebt.
Das ist natürlich nur auf Verschränkungs Passagen bezogen.

Gruß Jens


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BeitragVerfasst: 2018-01-13 8:36:54 
Selbstlenker

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Moin zusammen,

ich hatte bei meinem Land Rover seinerzeit auch eine Sperre an der HA nachgerüstet und hatte dann einen alten G mit Sperren vo + hi gekauft.
Unser LKW hat ebenso Sperren vorne und hinten, das zeigt schon meine Einstellung zu Sperren.

Aus meiner Sicht ist die Begründung dazu wie folgt:
Sobald, selbst auf ebener Fläche, der Boden auf beiden Fahrzeugseiten unterschiedliche Vortriebskräfte aufnehmen kann, welche auf einer Seite nicht mehr ausreichend sind um einen Vortrieb zu entwickeln, ist eigentlich Schluß mit Fahren.
Die Seite mit dem schlechteren Boden gräbt sich nur weiter ein oder dreht hilflos durch wie z.B. auf Eis oder Schnee.

Im Herbst war ich mit dem LKW auf dem Acker unterwegs und habe in Absprache mit dem Bauern das Holz der Knicks bzw. Windbruch geholt.
Obwohl der Boden auf dem Feld sehr homogen ist, bin ich dann doch nur mit Sperre weitergekommen weil sich einseitig ein dickerer Ast unter dem Wagen verkantet hatte und einseitig ein Rad durchdrehte. So habe ich in der Vergangenheit viele Beispiele erlebt wo es dann nur mit Sperre, ohne weitere Maßnahmen, wie z.B. Absenkung des Luftdruckes, weiterging.
Mit den kleinen wie mit den großen Fahrzeugen immer ähnliche Situationen.

Mein Fazit: Wenn Sperre möglich dann mit Sperre nehmen.

Letztendlich ist es aber deine persönliche Priorisierung aller anderen Kriterien beim Thema Fahrzeugkauf.

Gruß,
Alex

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Es ist niemals zu spät und selten zu früh.


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BeitragVerfasst: 2018-01-18 1:54:08 
Allrad-Philosoph
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Hallo,

eine Vorderachsperre bringt statisch kaum mehr Vortrieb an den Boden. Aber dynamisch ist das eine ganz andere Welt: Voll gesperrt haben immer genug Räder einen guten Bodenkontakt, sodass sich, selbst bei durchdrehen Rädern nichts mehr aufschaukelt. Das schont das Material und bringt einen in schwierigen Passagen deutlich weiter.

In den Dünen: bleibt er an der Dünenkante hängen: zurück setzen, VA-Sperre rein und drüber wühlen. Klappte immer...

Bergab verwende ich nur die HA und Mittensperre, möchte das Fahrzeug im Zweifel immer lenken können und das geht beim 170er begab mit VA-Sperre nicht.

MlG,
Felix

Gesendet von meinem Redmi 3 mit Tapatalk


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BeitragVerfasst: 2018-01-21 12:58:27 
LKW-Fotografierer
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Beiträge: 133
Wohnort: München
Servus,

habe gerade das Video gesehen und musste an diese Beitrag denken...
hier sieht man wie weit man ohne Allrad kommt wenn man einfach nur schmerzbefreit genug ist :p
Find ich voll klasse, bei sowas hätte ich auch mitgemacht... aber nicht alleine :lol:

https://www.youtube.com/watch?v=OW9Z0nEQSUg

LG
chabbes
:D


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BeitragVerfasst: 2018-01-21 13:16:34 
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chabbes hat geschrieben:
hier sieht man wie weit man ohne Allrad kommt wenn man einfach nur schmerzbefreit genug ist :p

Hallo chabbes!

Ich finde das Video auch gut. Aber was meinst Du mit schmerzbefreit? Ich habe in dem Video kein einziges mal gesehen, daß eines der Fahrzeuge aufgesessen wäre.
Den Anhänger hätte ich allerdings zuhause gelassen.

Pirx

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BeitragVerfasst: 2018-01-21 13:20:24 
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Pirx hat geschrieben:
chabbes hat geschrieben:
hier sieht man wie weit man ohne Allrad kommt wenn man einfach nur schmerzbefreit genug ist :p

Hallo chabbes!

Ich finde das Video auch gut. Aber was meinst Du mit schmerzbefreit? Ich habe in dem Video kein einziges mal gesehen, daß eines der Fahrzeuge aufgesessen wäre.
Den Anhänger hätte ich allerdings zuhause gelassen.

Pirx


Da war auch nicht wirklich Kritisches dabei . Der Anhänger ist das Aushängeschild schlechthin vom Fussel Philipp , da geht nichts ohne das Ding.


Gruß

Oliver

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BeitragVerfasst: 2018-01-21 13:36:38 
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Hallo zusammen,
das eine ist, was ohne Allrad geht, (siehe Video weiter oben),
das "Making of..." sieht man hier:
_Klick_

Grüße
Roland


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