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 Betreff des Beitrags: Bohrmaschine für Rahmenbohrungen
BeitragVerfasst: 2017-12-29 15:08:39 
Schlammschipper
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verehrte Leserinnen, geschätzter Leser,

da es sein könnte, dass ich im folgenden Jahr die eine oder andere Bohrung in den Fahrgestellrahmen setzen muss mache ich mir gerade Gedanken zu dem Werkzeug für das Bohren.

Weder meiner Bosch Grün Bohrmaschine, noch meinem Festool Akkuschrauber traue ich solche Arbeiten in der nötigen Sauberkeit zu (mal ganz davon abgesehen, dass die Bohrfutter keine 12er Bohrer aufnehmen können...)

Die Frage ist also:
Welche Bohrmaschine ist für Arbeiten an Fahrgestellrahmen geeignet und worauf sollte ich beim Kauf achten? Da ich kein Handwerksbetrieb bin, kann ich das Ding steuerlich weder aktivieren, noch abschreiben. Der Preis darf sich also gerne im Rahmen halten :)

Mir persönlich fällt dazu nur ein, dass das Bohrfutter entsprechend rund laufen muss, die Aufnahme groß genug, und die Drehzahl entsprechend regulierbar ist. Aber mir fehlt ja auch die nötige Erfahrung...

Vielen Dank für Eure Erfahrungswerte!

Beste Grüße
Florian

PS: Zu den Schraubverbindungen an Fahrgestellrahmen habe ich etwas Literatur und Fachwissen sammeln können, das soll euch aber nicht davon abhalten mir euer Wissen weiterzugeben-sofern ihr das wollt :)

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-Erica Jong

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BeitragVerfasst: 2017-12-29 15:25:59 
Überholer

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Wohnort: Bad Saulgau
Das Stichwort ist Magnetbohrmaschine.
Die kannst du mit dem Magnetfuß an beliebiger Position festmachen, dann funktioniert sie wie eine Ständerbohrmaschine und bohrt absolut rechtwinklig ohne zu eiern.
Für den Gelegenheitsbenutzer natürlich zu teuer, kann man aber auch mieten.

_________________
LG
Harald


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BeitragVerfasst: 2017-12-29 15:31:15 
Trucker-Urgestein
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Beiträge: 9975
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Hallo Florian!

Ich habe zur Befestigung des großen Dieseltanks an meinem ehemaligen 911er die Löcher für die Konsolen selbst mit der Handbohrmaschine in den Rahmen gebohrt. Dazu eine möglichst leistungsfähige Handbohrmaschine nehmen (habe die von meinem Vater benutzt, nichts Besonderes), viel Zeit einplanen und am nächsten Tag mit Muskelkater rechnen. Die Sache war in ein paar Stunden erledigt (8 Löcher? Weiß nicht mehr genau).

12-mm-Bohrer (und weitere) gibt es mit Stufenschaft, passend für ein Standard-Bohrfutter.

Pirx

P.S.: Dir muß ich ja nichts über das Aufreiben der Bohrungen erzählen.

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Der mit der Zweigangachse: 15 Vorwärtsgänge, 3 Rückwärtsgänge, Split, Schnellgang, Differentialsperre
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"Immer bedenken: Hilfe ist keine Einbahnstrasse, Geholfen-Werden ist kein Recht und es liegt an jedem selbst, inwieweit er sich hier in der Gemeinschaft (die im Extremfall so einiges gemeinsam schafft) involviert und einbringt."
Ein Unimog-Fahrer.


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BeitragVerfasst: 2017-12-29 15:37:27 
Rauchsäule des Forums
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Beiträge: 18454
Wohnort: 79... WT (Ba-Wü)
... Magnetbohrmaschine von Fein mit Kernlochbohrer ... konnte ich zum Glück ausleihen, aber damit wars ein Klaks ...

Gruss Ulf

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Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...


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BeitragVerfasst: 2017-12-29 15:44:28 
infiziert

Registriert: 2014-07-28 8:44:53
Beiträge: 90
Ich würde mich bei eBay oder Kleinanzeigen nach einer älteren Fein Bohrmaschine umschauen.
Kann natürlich auch ein Griff ins Klo sein

In einer Werkstatt hab ich mal bei der Vergewaltigung einer fein zuschauen dürfen, der Handgriff wurde gegen ein Rohr getauscht um mit dem eigenen Körpergewicht für mehr Vortrieb zu sorgen.


Gruß
Bahnhof


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BeitragVerfasst: 2017-12-29 16:12:28 
Schlammschipper
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Hallo,
kleiner vorbohren und dann mit einer Handreibahle auf Maß bringen.

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Gruß Hartmut


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BeitragVerfasst: 2017-12-29 16:23:57 
süchtig
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Wohnort: 88524 Ahlen
ich hab nur noch diese Edelstahlbohrer:

https://www.ebay.de/itm/Edelstahl-Bohre ... 0005.m1851

und der Rahmenstahl wird zu Butter

LG

v. Crossi

_________________
ich bin kaputt aber du bist nen Totalschaden !!!


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BeitragVerfasst: 2017-12-29 16:31:57 
süchtig
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Moin,
wennst um die Ecke wärst, könntest bei mir vorbeikommen, ich hab mir vor ein paar jahren ´ne kleine Rotabroach zugelegt...

Für den Fahrzeugbau würde ich beim Gebrauchtkauf zur möglichst kleinsten Maschine raten, da ist am LKW-Rahmen schnell mal was im Weg.

Ansonsten könnte man ja auch mal beim Stahl- oder Fahrzeugbauer um die Ecke fragen; daheim sauber anzeichnen, bei dem bohren (lassen)....

Das macht der Lehrling während der Mittagspause für ´nen Zehner bestimmt mal.

Gruß Claus


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BeitragVerfasst: 2017-12-29 17:14:16 
süchtig
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Bei Boels hab ich eigentlich immer gute Erfahrungen mit Mietmaschinen gemacht.

Magnetbohrmaschine

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vg
pari


Let’s be realistic. Try the impossible! (CHE)


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BeitragVerfasst: 2017-12-29 17:39:36 
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Wohnort: 84556 kastl
pari hat geschrieben:
Bei Boels hab ich eigentlich immer gute Erfahrungen mit Mietmaschinen gemacht.

Magnetbohrmaschine


Ich habe mir mal so eine Maschine bei meiner lokalen Schlosserei ausgeliehen.
Geht wirklich wie Butter, wenn man gut geschliffene Bohrkronen und den passenden Kühlschmierstoff verwendet.
Eine große Einschränkung ist allerdings der Platzbedarf zum Befestigen der Maschine. Der große Block mit dem schaltbaren Magneten braucht eine ebene Fläche zum Platzieren der Maschine. Dazu kommt die Ausladung der Bohrspindel .
An einem LKW-Rahmen findet sich kaum so eine Fläche. Die vielen Schrauben, Nieten und Anbauteile aller Art lassen eigentlich das Befestigen der Maschine seitlich am LKW-Rahmen nicht wirklich zu. Da brauchts schon viel Glück, dass mal eine Bohrung möglich ist.

Ich habe daher, so wie es auch Pirx beschreibt, die Bohrungen mit einer Fein-Handbohrmaschine (1.Gang) erzeugt in vielen Stufen beginnend mit 3-4 mm bis zu 14 mm. Gute Bohrer und gute Schmierung erleichtern das Bohren.
Trotzdem schmerzt die Hand am Abend ganz schön.
mfg
Sico


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BeitragVerfasst: 2017-12-29 18:03:31 
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geht wunderbar mit einem Akkuschrauber indem du zuerst klein vorbohrst und dann mit ner stärken Maschine auf die nötige größe aufbohrst. Hat den Vorteil dass du mit einer hand irgendwo festhalten kannst udn die Akkumaschine nihct so schwer ist. Beim Aufbohren ist die Maschine ja dann durch das vorhanden Loch ja zentriert und du kannst entsprechend Kraft aufwenden. Wenn du sonst nicht viel vorhast reicht für ein paar Löcher auch eine billige Baumarktmaschine. oder dann irgendwo ein ausleihen


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BeitragVerfasst: 2017-12-29 19:17:46 
Schlammschipper
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Hallo,

Sicherheitstipps beachten. Grade wenn du mit dem großen Bohrer durchbohrst, kann der "letzte Span" (oder wie auch immer man das nennt) bewirken, dass die Bohrmaschine zurückschlägt. Verletzungsgefahr und so.

Ich hatte meine Löcher damals mit ner großen Handbohrmaschine gemacht. Ab hier fehlerhafter Hinweis Vorbohren, langsam größer werden, Fehler Ende dabei Schmieren...hat bei mir immer nur für zwei Löcher abends nach der Arbeit gereicht. Insgesamt also ne Woche lang gebohrt.

Hinweis: Bohrtipp ist falsch!

Gruß, Fabian


Zuletzt geändert von Frieland am 2017-12-29 22:58:14, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 2017-12-29 19:55:20 
süchtig
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Moin,
wegen der Probleme mit den genannten Schrauben/Nieten etc. kam ja der Rat der möglichst kleinen Baugrösse.

Wenn da was stört, kann man auch ein 10er Blech (mit passenden Löchern, da kann man gleich mit der Maschine üben :D )o.ä. als Abstandshalter oder ein Stück Winkeleisen als seitliche Verlängerung mit Schraubzwingen am Rahmen festmachen, so hat man eine gute Auflageebene für den Magneten.


Gruß Claus


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BeitragVerfasst: 2017-12-29 21:45:33 
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Frieland hat geschrieben:
Hallo,

Sicherheitstipps beachten. Grade wenn du mit dem großen Bohrer durchbohrst, kann der "letzte Span" (oder wie auch immer man das nennt) bewirken, dass die Bohrmaschine zurückschlägt. Verletzungsgefahr und so.

Ich hatte meine Löcher damals mit ner großen Handbohrmaschine gemacht. Vorbohren, langsam größer werden, dabei Schmieren...hat bei mir immer nur für zwei Löcher abends nach der Arbeit gereicht. Insgesamt also ne Woche lang gebohrt.

Gruß, Fabian

So nicht!!
Nix schlimmeres als von z.B. 11mm auf 12mm auf zu bohren. Da fängt der Bohrer an zu rupfen.
besorg dir nen billigen Bohrmaschinenständer z.B. https://www.westfalia.de/shops/werkzeug ... rce=Google Adwords+WWC+Produktdaten+DE       &utm_campaign=Google Adwords+WWC+Produktdaten+DE       
Den kann man dann an den schon zahlreichen Bohrungen fest schrauben oder zur Not mit ner Schrauzwinge fixieren.
Drehzahlregelbare Bohrmaschine macht wenig Sinn. Die Dinger haben einfach zu wenig Dampf und fallen in der Drehzahl, unter Last, zu stark ab. Dann lieber eine mit mechanischem Getriebe (2-Gang) und gut schmieren

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Stau ist Scheixxe, aber ganz vorne geht's


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BeitragVerfasst: 2017-12-29 22:52:49 
Schlammschipper
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Hi Westallgaeuer,

danke für deinen Hinweis (meine ich ernst).
Mein gebohre war nämlich nicht das beste (siehe bohrmaschinenschlagen), aber ich habe das mal so in einer lehrwerkstatt gelernt (was damals nicht zwingend richtig war oder von mir falsch umgesetzt wurde).
Meine Bohrmaschine hat eine Rutschkupplung, beim verkannten am "letzten" Grat rutschte der Antrieb lediglich durch.
Daher mein laienhafter Hinweis zur Arbeitssicherheit.

Edit : Fehler oben markiert für die Nachwelt


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BeitragVerfasst: 2017-12-30 10:33:26 
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Ich hab ne normale Makita gekauft, 2 Gang, 3 Löcher in den Rahmen gebohrt, Getriebeschaden.
Hab ich wieder zum Werkzeughändler zurück gebracht und ne blaue Bosch mitgenommen, die hat die anderen Löcher alle geschafft und lebt noch.
Geht, Spass macht das aber keinen, würde ich auch keinem Empfehlen, so 16er und 18er Löcher in nen LKW Rahmen mit ner Handbohrmaschine zu bohren... Für einen Laster gehts aber.

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BeitragVerfasst: 2017-12-30 11:23:36 
Schrauber
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Beiträge: 396
Wohnort: Winterberg
Hallo,

ich kann dir eine blaue Bosch Bohrmaschine mit 2 Gang empfehlen.
Meine habe ich seit 18 Jahren.
Mit der Maschine habe ich schon unzählige Nieten auf und Löcher bis 16mm in Fahrzeugstahl gebohrt, mit Bohkronen sogar 20 und 32mm.
Aber immer gut festhalten.
Gescheite Bohrer sind das A und O, da sollte man nicht an 5€ sparen.
Ich bohre immer 4-8-12-16.

Bild

Bild


Gruß
Patrick


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 Betreff des Beitrags: Bohrmaschine für Rahmenbohrungen
BeitragVerfasst: 2017-12-30 18:16:39 
Schlammschipper
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Guten Abend wertes Forum,

Danke Euch für die Tipps und Ratschläge! Ich habe jetzt mal auf Kleinanzeigen recherchiert, was so'n Trumm an Magnetbohrmaschine denn A) kostet und B) an Ausladung hat.
In einem anderen Thread wurde eine Fein BO-13-2 empfohlen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob mir 13mm reichen, aber die scheint schonmal geeignet. Mal sehen was mir als erstes übern Weg läuft :)

Beste Grüße
Florian

Gesendet von meinem BBB100-2 mit Tapatalk

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BeitragVerfasst: 2017-12-30 18:18:39 
infiziert

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Beiträge: 90
Wenn die Fein bis 13mm geeignet ist, bedeutet das ja nicht, dass darüberhinaus die Arbeit eingestellt wird :angel:


https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/fein-ds-648-zweigang-bohrmaschine-albrecht-bohrfutter-asz-ass/782602715-84-1218

gruß


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BeitragVerfasst: 2017-12-30 20:12:05 
Kampfschreiber

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Meine Bohrer ab 14mm sind abgesetzt und haben immer nen 13er schaft, jedenfalls die für handbohrmaschienen...

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BeitragVerfasst: 2017-12-30 21:45:10 
süchtig
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Moin,
diese Unart mit den abgesetzten Bohrern hat aber den Nachteil, dass man eigentlich eine Maschine, die eben nur für max. 13mm Durchmesser gebaut ist und dann ja auch eine viel zu hohe Drehzahl hat, mit den dicken Dingern überlastet, da wunderts nicht, dass da Getriebe abrauchen.

Gruß Claus


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BeitragVerfasst: 2017-12-31 2:50:41 
Schrauber
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Hm,

Klaus hat schon Recht, die Drehzahl ist das Problem.
Mit einer Bosch Hre kommt man mit einem Gang schon recht gut voran.
Sollte die Magnetbohrmaschine nicht passen, so würde ich entweder meine alte Hre mit 550 Watt nehmen, oder eben einen 36v Akkuschrauber, der kann theoretisch 16mm.
Wobei auch hier das Getriebe leidet. Eh ein Schwachpunkt bei der Maschine...
Gedanken würde ich mir aber weniger wegen der Maschine als um mein Handgelenk machen...
Grüße
Markus


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BeitragVerfasst: 2017-12-31 3:17:28 
süchtig
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Moin,
nicht nur die Drehzahl, die führt dann zu Schnittgeschwindigkeiten, die bohrer- bzw. materialmordend sind
Desweiteren erhöhen sich die Kräfte, die dann wiedreunm in Maschine oder Bediener eingeleitet werden, wenn der Bdiener stark ist wie eine Eiche, gibt halt das Getriebe nach, wenn nicht, tuts halt weh.
Die alten Maschinen z.B. von Fein hatten dafür einen festen Griff, der zweite war ein Rohrstück, ratet mal warum....
Wer die ohne Hebel halten konnte, hiess Arnie oder so.
Der Vorteil der Kern- bzw. Magnetbohrmaschinen ist, dass man nicht das volle Material bohrt, sondern nur (mit mehr Schneiden) quasi eine Ringsäge hat; damit können Maschinen /Getriebe wesentlich leichter werden, schneiden ja etliches weniger an Material weg und das ganze läuft ruhiger und präziser.

M.E. sind sowohl handgeführte Vollbohrer ab gewissen Grössen als auch das stufenweise Aufbohren Pfusch, beides geht auf Mensch/Maschine und führt zumeist zu besch.....eidenen Ergebnissen.

Ob man die Maschine mit ´nem Bohrständer oder mit Magneten festspaxt, ist egal, Hauptsache, sie ist sauber geführt, dann gehts mit ´ner Bohrkrone einfacher, aber auch mit einem Vollbohrer bringt man ein sauberes Loch hin; körnen oder besser mit ´nem Zentrierbohrer (ggf. mit einem Bohrer, der nicht grösser als die Querschneide des grösseren ist) die Richtung vorgeben und dann mit scharfem und gutem Werkzeug rein, wenn Schmierung und Drehzahl passen, sollte das immer gut funzen.

Gruß Claus


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BeitragVerfasst: 2017-12-31 3:31:07 
Schrauber
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Die gibt es heute noch: Bosch nennt das dann Gbm 32-4
Aber dann mit Mk Aufnahme... die wissen schon warum..


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BeitragVerfasst: 2017-12-31 10:25:47 
Kampfschreiber

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Die Frage ist ja, wie viele solcher Löcher du bohren musst. Ich musste meinen Schlussquerträger aufbohren, und das wars dann.
Das andere in 9,5 und 10mm ist mit ner Handbohrmaschine kein Problem, aber so 16mm Löcher gehen damit nur, wenn du schmerz befreit bist und es auch nicht zu viele sind, sonst brauchste mehr Bohrmaschienen und bei den Elektrohandbohrmaschienen besteht natürlich auch die Gefahr des Verkantens / Umschlagens. Eigentlich gehört da n Magnetbohrwerk hin und keine Handbohrmaschine... Wenn mans doch macht, auf keinen Fall "feststellen" und Langsam bohren, nur, um das wirklich zu bohren muss man sich schon auf die Maschine draufstellen / bei Überkopf n Wagenheber drunter stellen, um den Spahndruck hin zu bekommen bei nem 16er Bohrer und nem LKW Rahmen...

Wichtige Löcher gehören danach eh auf Endmaß aufgerieben. (Zumindest nach meiner Aufbaurichtlinie).

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 Betreff des Beitrags: Bohrmaschine für Rahmenbohrungen
BeitragVerfasst: 2017-12-31 11:12:49 
abgefahren
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Hat jemand mal ne Erklärung für dumme zum Thema aufreiben: warum und wie?

—max


Zuletzt geändert von maxd am 2017-12-31 12:52:01, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 2017-12-31 11:14:55 
süchtig
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Morgen,
ich denke es wird hier wieder einges zu kompliziert gemacht und gedacht.
So wie ich Florian verstanden habe , geht es hier z.B. um die Montage von einem Batteriekasten. Also vier oder sechs Bohrungen für M12.
Das Fahrzeug ist sein 192er. Der Rahmen ist bei dem Auto aus ST-52/3 (S355J2) , also kein hochfester Stahl, kein Feinkorntahl.

6 Löcher a` Durchmesser 12,5mm in 6mm starken St52. Das sollte kein Hexenwerk sein :eek:

Dafür nehme ich ein Maßband , einen Bleistift (wichtig , muss Ikea sein :D ) ,einen Hammer, einen Körner, Handbohrmaschine, 4mm HSS-Bohrer, 12,2mm HSS-Bohrer (12,5mm), einen Kegelsenker und wer will noch die Verstellreibahle ( wer nicht will bohrt gleich 12,5mm).Rostschutz Farbe .

Anzeichnen, Körnen, Vorbohren (ungefähr so groß wie de Querschneide), Aufbohren, Entgraten, Aufreiben, Rostschutzfarbe dünn auftragen (kann man sich auch drüber streiten)

4mm kann ich mit Vollgas bohren, Die 12,2mm mit moderater Drehzahl, der Spibo soll schneiden und nicht nur reiben und rattern (dann läuft er zu schnell und hat nicht genug Druck).

Ich persönlich bevorzuge auch Provilgeschliffene Spibo´s gegenüber Rollgewalzt. Die Provilgeschliffenen sind noch einiges schärfer und schneiden leichter. Sind aber auch empfindlicher gegen abbrechen und beim einharken.

Und ganz wichtig, vorher der Blick in die Aufbaurichtlinien, darf ich da überhaupt bohren?
Wenn ich von aussen bohrer, was läuft innen im Rahmen? Nicht dass ich den Kabelbaum oder Bremsleitung loche. Ggf. wegbauen/Platz schaffen.
Arbeitsschutz nicht vergessen, Schutzbrille usw.
Thomas

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BeitragVerfasst: 2017-12-31 11:18:48 
süchtig
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maxd hat geschrieben:
Hat jemand mal ne Erklärung für dumme zum Thema aufreiben: warum und wie?

—max


Bessere Öberfläche gleiche weniger Oberfläche im Loch.
Je bescheidener die Oberfläche, desto grösser die Gefahr zur Rissbildung ausgehend von der Bohrung bedingt durch Kerbwirkung.
Einfach mit ner Handreibahle damit die Oberfläche der Bohrung besser wird.
Thomas

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BeitragVerfasst: 2017-12-31 12:45:41 
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Und noch zu empfehlen, eine Bohrmaschine mit Getriebe nehmen (entweder umschaltbar oder gleich eine langsamlaufende Maschine (ca. 600 UpM)).
Akkuschrauber sind durch die filigranen Getriebe nur bedingt dafür geeignet. Da sollte es, wenn, eine sehr hochwertige mit massiven Getriebe sein. Einsteigermodelle eignen sich nicht dafür (haben zwar teilweise hohe Drehmomente, aber nur kleine Getriebe die so eine Last nicht lange mitmachen).

Gruß Michael

PS.: Das mit dem 4 mm und dann 12 mm bohren ist ok. Mit dem stufenweisen mehrfachen aufbohren ist Blödsinn, da wenn man in ein 10er Loch mit einen 12er aufbohren will, nur der letzte mm der Schneide verwendet wird. Der wird dann überlastet und dann passt dieser nicht mehr zum restlichen Schneide.... also kaputt....


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