Allrad-LKW-Gemeinschaft

Allrad-LKW-Gemeinschaft - mit freundlicher Unterstützung von www.noris.net
Aktuelle Zeit: 2018-01-22 4:09:12

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 212 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8  Nächste
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: 2017-10-31 11:15:01 
LKW-Fotografierer

Registriert: 2008-12-05 9:28:03
Beiträge: 146
Wohnort: Obertshausen
Der 680er im oben verlinkten Film würde sich auch gerne verwinden dürfen. Wenn man genau hinsieht tut er das auch. Jedoch halt nur in sehr engen Grenzen. Da muss, bei dieser Beanspruchung, früher oder später etwas nachgeben.

Ciao Ralf


Nach oben
 Profil Website besuchen      
 
BeitragVerfasst: 2017-10-31 11:46:26 
Schlammschipper
Benutzeravatar

Registriert: 2015-06-22 18:17:05
Beiträge: 473
Wohnort: Ruhrgebiet
Ich glaube nicht das Dir das Fahrerhaus zerbeult wird, da sich der befreite Kofferrahmen immer abheben wird.

_________________
Gruß Hartmut


Nach oben
 Profil      
 
BeitragVerfasst: 2017-10-31 13:16:50 
Schrauber
Benutzeravatar

Registriert: 2016-02-14 15:38:05
Beiträge: 341
Unimuck hat geschrieben:
Ich glaube nicht das Dir das Fahrerhaus zerbeult wird, da sich der befreite Kofferrahmen immer abheben wird.


..geht dann nicht die andere Seite notgedrungen nach unten?

Ich könnte das ja mal austesten demnächst. vordere Schrauben ab und Verschränkungstest.


Nach oben
 Profil     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-10-31 13:29:13 
Schrauber
Benutzeravatar

Registriert: 2011-02-14 18:02:58
Beiträge: 389
Wohnort: Hamburg / im Laster
Moin!

Lowen hat geschrieben:
Unimuck hat geschrieben:
Ich glaube nicht das Dir das Fahrerhaus zerbeult wird, da sich der befreite Kofferrahmen immer abheben wird.

..geht dann nicht die andere Seite notgedrungen nach unten?

Nach unten?!?! Die andere Seite bleibt halt auf'm Fahrzeugrahmen liegen. Was soll sie sonst auch groß tun? Weiter nach unten als Oberkante-Fahrzeugrahmen ist in meiner Phantasie nur mit noch deutlich größeren Schäden am Rahmen möglich. :ninja:

Simon

_________________
"flohzüchtende anarchisch orientierte minderheit, wohnend wie ein krebsgeschwür."


Nach oben
 Profil     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-10-31 13:40:31 
Rauchsäule des Forums
Benutzeravatar

Registriert: 2006-10-08 13:13:50
Beiträge: 18473
Wohnort: 79... WT (Ba-Wü)
... durch die Verdrehung kommt die gegenüberliegende Ecke am Loslager etwas tiefer ... aber nicht sehr viel ... beim klassischen Verschränkungstest wird ein Rad per Gabelstapler langsam und unter ständiger Beobachtun angehoben ...

... bei einer Dreipunktlagerung ist das wesentlich kritischer ...

Gruss Ulf

_________________
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...


Nach oben
 Profil     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-10-31 15:06:33 
Schrauber
Benutzeravatar

Registriert: 2016-02-14 15:38:05
Beiträge: 341
ja das was Ulf sagt meinte ich, Simon.
Kann man auch mit einem Lineal testen ;)


Nach oben
 Profil     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-10-31 15:24:47 
Allrad-Philosoph
Benutzeravatar

Registriert: 2006-10-04 15:01:55
Beiträge: 3565
Wohnort: Kreis Herford
Moin,

ich sehe zwei auf den Fotos zwei Gründe für den Rahmenbruch:

1. Der Koffer hat bereits eine Federlagerung, die Ausführung der Befestigung bringt alles erforderliche in sehr guter Ausführung mit. Da ist nur aus irgend einem Grund eine zu kurze Schraube verwendet worden. Da die Schraube kein Spiel zum abheben der Aufbauen zulässt, ist die Aufbaulagerung überlastet worden.

2. Es fehlt ein Querträger (insbesondere) im Bereich der vorderen Aufbauten-Lagerung. Vergleiche einmal die Befestigung der Federn: hier gibt es jeweils einen Querträger im Rahmen um das Biegemoment abzufangen, das entsteht, wenn die Last nicht direkt unterhalb des Stegs Eingeleitet wird und dem der Steg des Rahmenlängsträger allein wenig entgegen setzen kann. Wenn die steife Lagerung ein Rad abheben lässt, dann liegt dort auch Last in derselben Größenordnung an, wie für die Befestigung der Achse; es fehlen jedoch geeignete Querträger, diese aufzunehmen.

Wie entsteht das Biegemoment: Die Lagerböcke sind mit dem Steg des Rahmens vernietet und die Schraube der Kofferlagerung zieht beim "Abheben" des Koffers mit etwa 5cm Abstand (in der Breite) am Steg des Rahmens. Wenn man an der Schraube zieht, so verdreht der Lagerbock den Steg des Rahmens, weil die Schraube nicht genau mittig im Rahmensteg zieht, sondern vielleicht 5cm Hebel hat.
Der Steg des Rahmens ist aber nur ein 5-8mm starkes Blech, solchen Biegemomenten kann es wenig Entgegensetzen, sodass es verbeult.
Das erklärt, warum der Riss von der Bohrung in der Neutralen Zone des Rahmenprofils aus gewachsen ist, bei reiner Biegelast des Rahmens würde von dort kein Riss ausgehen. Nach vorne hat der Rahmen elastisch nachgeben und ist erst an der Stelle gebrochen, wo der Querträger den Steg versteift, es hat die "Entlastungsbohrung" gefehlt. Prinzipiell muss der gesamte Rahmensteg nach vorne und hinten bis zum nächsten Querträger auf weitere Schäden überprüft werden. Bei beiden Rahmenlängsträgern.

Fazit:
Der Konstrukteur ist davon ausgegangen, das die Last des Aufbaus flächig auf dem Rahmen ruht. Zug an der Schraube der Lagerung war nur bei Überlast in seltenen Fällen vorgesehen. Deswegen wurde auf den Querträger verzichtet. Dann hat aber irgend jemand eine kurze Schraube eingesetzt, welche kein Spiel in der Lagerung zulässt. Da am vorderen Aufbaulagers kein geeigneter Querträger vorhanden ist, wurde der Steg des Rahmens durch das eingeleitete Moment ermüdet und ist gerissen.

Zu erst einmal muss die Schraube wieder ausreichend Spiel zulassen, sodas an der Schraube nur in absoluten Ausnahmen Zug auftritt. Der Lagerbock ist nach oben als Prisma ausgeführt, der Koffer kann sogar weit über den Lagerbock hinaus abheben und würde beim absenken wieder sauber geführt.

Wenn die Lagerung steif oder mit nur wenig Federweg im Gelände gefahren werden soll, muss auf jeden Fall am vorderen und ggf. auch am hinteren Lager ein Querträger eingesetzt werden. In dem Fall sollte aber einmal der Rahmen und der Koffer sauber gerechnet werden, ob er den zu erwartenden Kräften gewachsen ist.

Ich würde auch mit viel Federlagerung vorne einen leichten Querträger nachrüsten, um Extremsituationen gewachsen zu sein.


Allgemein sind die Bilder ein gutes Beispiel, was passiert, wenn große Momente in den Steg eines Rahmens eingeleitet werden, ohne dass dieser durch einen geeigneten Querträger gestürzt wird. Gerade Tankkonsolen können auch solche Schäden verursachen.

MlG,
Felix

Gesendet von meinem Redmi 3 mit Tapatalk


Nach oben
 Profil Website besuchen     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-10-31 16:29:48 
Schrauber
Benutzeravatar

Registriert: 2016-02-14 15:38:05
Beiträge: 341
Danke!
Sehr aufschlussreich.

Trotzdem hab ich nicht alles verstanden. Vielleicht muss ich es noch dreimal lesen..
Mit Querträger meinst Du genau das, was schon 3x existiert, mit den Löchern drin? Also nen mehr oder weniger ausgeprägtes umgekehrtes U zum anderen Rahmen rüber? Sonst wüsste ich nicht was du mit Querträgern im Rahmen meinst. Die sind ja nicht genau auf Höhe der Federpakete..

Und was wäre bei einer längeren Schraube vorn? Dürfte die auch fest angezogen sein und funktioniert über Materialdehnung? Nee die müsste Spiel haben, und damit das alles im Gelände nicht zu ruckelig ist setzt man die Feder zwischen?

Volker


Zuletzt geändert von Lowen am 2017-10-31 17:27:57, insgesamt 2-mal geändert.

Nach oben
 Profil     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-10-31 17:08:24 
süchtig
Benutzeravatar

Registriert: 2006-11-28 10:16:42
Beiträge: 874
Wohnort: Niedersachsen
Lowen hat geschrieben:
Und was wäre bei einer längeren Schraube vorn? Dürfte die auch fest angezogen sein und funktioniert über Materialdehnung? Nee die müsste Spiel haben, und damit das alles im Gelände nicht zu ruckelig ist setzt man die Feder zwischen?




:eek:






:wack:


Da: Federlagerung! So z.B. bauen. http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... 4504_1.jpg
Nix Feder dazwischen. UNTER


Thomas

_________________
Take Off Homeländer


Nach oben
 Profil     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-10-31 17:18:46 
Schrauber
Benutzeravatar

Registriert: 2016-02-14 15:38:05
Beiträge: 341
joe`s mercur hat geschrieben:
Lowen hat geschrieben:
Und was wäre bei einer längeren Schraube vorn? Dürfte die auch fest angezogen sein und funktioniert über Materialdehnung? Nee die müsste Spiel haben, und damit das alles im Gelände nicht zu ruckelig ist setzt man die Feder zwischen?




Da: Federlagerung! So z.B. bauen. http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/p ... 4504_1.jpg
Nix Feder dazwischen. UNTER


Thomas


Ja schlecht ausgedrückt. DAS habe ich schon verstanden, Thomas.
Aber bei meinen Fragen hätte das natürlich sein können.. ;)


Nach oben
 Profil     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-10-31 20:23:40 
Schlammschipper
Benutzeravatar

Registriert: 2009-02-03 23:45:37
Beiträge: 457
Wohnort: Mittelhessen
Ich denk jetzt auch mal laut über eine Federlagerung nach (obwohl ich zu denen gehörte, die gesagt haben, dass das schon seinen Sinn hatte, wenn die das beim Schweizer Militär so gemacht haben).
Dazu mal ein Bild von der Fahrerseite meines 680er mit langem Radstand und Werkstattkoffer.
Dateianhang:
20170920_144156b (Large).jpg
20170920_144156b (Large).jpg [ 490.62 KiB | 1146-mal betrachtet ]


Man kann hier gut erkennen, dass bei diesem Koffer (und das wird bei Volker ähnlich sein) nur ca. 2cm Platz zwischen Kotflügel und Kofferecke sind. Wie Volker und Ulf schon richtig feststellten, hebt der Koffer bei Federlagerung vorne nicht nur auf der einen Seite ab, sondern die andere Ecke senkt sich auch ca. um das halbe Maß ab - da der Rahmen und damit der Drehpunkt ja ca. 75cm von Außenkante Koffer nach innen versetzt liegen. D.h. Kofferlagerung mit 12cm Federweg = 25cm Anheben der einen Ecke und 11cm Absenken der anderen Kofferecke.
Ich müsste also den Kotflügel großzügig ausschneiden und ob der TÜV bei H-Kennzeichen da mit macht ist fraglich.
Damit ist schon mal zum Teil beantwortet, warum die 680er mit Koffer keine Federlagerung haben.
Nun bin ich am überlegen, ob die Spannungsspitzen im Rahmen auch spürbar abgebaut werden, wenn man vorne das Festlager beläßt und hinten federlagert.
Ich weiß, dass das Nachteile hat - der Koffer folgt dem Fahrerhaus im Gelände, dadurch ungünstigerer Schwerpunkt, aber der ist bei der festen Variante auch nicht besser.

Lieben Gruß
Willi

_________________
Der wieder nur noch mit dem Steyr tanzt
- Steyr A 680 GL mit Hesskoffer


Nach oben
 Profil     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-10-31 21:20:15 
abgefahren
Benutzeravatar

Registriert: 2007-11-15 20:45:52
Beiträge: 1637
Wohnort: Eichsfeld
Hallo Willi,

wie Ulf weiter oben schon schrieb, solltest Du es mal ausprobieren, also Schraube raus und langsam verschränken.
Geht notfalls auch ohne Stapler, ein schön langsam ansteigender Graben / eine Rampe oder ähnliches geht.
Der Stapler ist natürlich wesentlich eleganter.

Und dann: Wenn ein TÜV-Ing. das H aberkennen will, weil da eine Aussparung im Kotflügel ist, dann...
Ich sehe da nicht unbedingt ein Problem. Ich würde dann an der Stelle einen weichen Gummilappen einbauen.
Dann fällts nicht so auf und gibt auch keine Sauerei bei Regen.

Zu dem Video noch mal: Ich habe noch kein Video von einem LKW im Gelände gesehen, der so einfedert bei minimaler Rahmenverwindung. Man sieht m.E. sehr deutlich, wie Koffer und Rahmen "miteinander kämpfen."
Einzige Ausnahme: der KAT.
Im Real Life übrigens auch nicht gesehen...

Gruß Sven

_________________
Alles wird gut!! (Irgendwann irgendwo)

Iveco-Magirus 90-16
Eicher 2-Achser 5,4t "Klapp-WoWa"
Kässbohrer 1-Achser 3,5t "Schuhschrank"


Nach oben
 Profil     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-10-31 21:43:21 
abgefahren

Registriert: 2006-10-03 18:13:47
Beiträge: 1836
Willi Jung hat geschrieben:
I Wie Volker und Ulf schon richtig feststellten, hebt der Koffer bei Federlagerung vorne nicht nur auf der einen Seite ab, sondern die andere Ecke senkt sich auch ca. um das halbe Maß ab - da der Rahmen und damit der Drehpunkt ja ca. 75cm von Außenkante Koffer nach innen versetzt liegen. D.h. Kofferlagerung mit 12cm Federweg = 25cm Anheben der einen Ecke und 11cm Absenken der anderen Kofferecke.
Ich müsste also den Kotflügel großzügig ausschneiden und ob der TÜV bei H-Kennzeichen da mit macht ist fraglich.


Lieben Gruß
Willi



Moin Willi,

probier erst mal aus , ob und wie sich der Koffer senkt bevor du schneidest....



OLi


Nach oben
 Profil      
 
BeitragVerfasst: 2017-10-31 22:18:27 
Allrad-Philosoph
Benutzeravatar

Registriert: 2006-10-04 15:01:55
Beiträge: 3565
Wohnort: Kreis Herford
Lowen hat geschrieben:
Mit Querträger meinst Du genau das, was schon 3x existiert, mit den Löchern drin?


Ja, genau die drei. Zusätzlich ist ein Querträger auf den Bildern als "Brücke" ausgeführt, Wahrschlich weil an der Stelle das Getriebe Platz im Rahmen benötigt. Sehe jetzt von dir auch rote Risslinien an der Konsole vom dem gekröpften "Brückenquerträger" - analog zu den Bruch am hinteren Querträger.

Eine der Hauptaufgaben dieser Querträger ist, Kräfte aufzunehmen, welche die einzelnen Längsträger verdrehen würden, da diese solchen Kräften (bzw. korrekt: Momenten) wenig entgegenzusetzen haben. Deswegen befindet sich bei Leiterrahmen i.d.R. an jeder Konsole für die Federn ein Querträger. Mag sein, das Steyer das anders gelöst hat und sich hier nicht vier Querträger direkt die Federkonsolen stürzen.

Lowen hat geschrieben:
Und was wäre bei einer längeren Schraube vorn? Dürfte die auch fest angezogen sein und funktioniert über Materialdehnung? Nee die müsste Spiel haben, und damit das alles im Gelände nicht zu ruckelig ist setzt man die Feder zwischen?


Die Schraube im vorderen Lager des Aufbaus muss zulassen, das der Aufbau im Gelände vom Rahmen abheben kann. Da ist es üblich eine Schraube zu verwenden, Welche deutlich läger ist und im Extremfall das Abheben des Koffers mit einer gekonterten Mutter begrenzt. Damit diese Schraube nicht lose herum klappert ist es üblich sie mit einer Feder leicht vorzuspannen. Deswegen hat sich hier im Forum der leicht missverständliche Namen "Federlagerung" gebildet, obwohl die Feder eigentlich nichts mit der Befestigung des Aufbaus zu tun hat, sondern nur ein loses Klappern der Schraube verhindert. Kommerzielle Hersteller verwenden dort gerne Tellerfedern.


Wenn du vorne ein abheben des Koffers zulässt, muss das hintere Festlager ein verdrehen um ein paar Grad zulassen können. Ist das hintere Lager zu steif, könnte es dort Folgeprobleme geben.

MlG,
Felix


Nach oben
 Profil Website besuchen     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-10-31 22:42:19 
Allrad-Philosoph
Benutzeravatar

Registriert: 2006-10-04 15:01:55
Beiträge: 3565
Wohnort: Kreis Herford
Hallo Willi,

12cm Federweg sind schon viel, wenn auch für Geländeeinsatz nicht unrealistisch. Wenn der Kotflügel zudem am Führerhaus befestigt ist, wird das die Situation noch erschweren, weil sich das Führerhaus entgegen dem Koffer auf dem Rahmen bewegt.

Probier mal vorsichtig aus, wie sich das bei Rahmentorsion verhält, wenn der Aufbau dort wirklich anstöst, so würde ich den Kotflügel trennen und die 2. Hälfte am Koffer befestigen. Den unvermeidlichen Spalt von ein oder zwei cm würde ich durch einen Streifen Gummi überbrücken, welcher vorne fest ist und hinten lose auf dem am Koffer befestigten Teil aufliegt. Wenn du das gut machst, wird nie jemand die Originalität in Frage stellen, selbst im Steyer-Museum nicht.

Wichtiger ist es sicherzustellen, dass das hintere Festlager ein abheben des Koffers zulässt, weil sonst gibt es ab anderer Stelle massive Probleme.

Ich vermute langsam, das der kleine Steyer damals nur als Pritschenfahrzeug vorgesehen und konstruiert wurde und die Anforderungen von direkt montierten, Kofferaufbauten erst später kam.

MlG,
Felix


Nach oben
 Profil Website besuchen     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-10-31 22:52:55 
Schlammschipper
Benutzeravatar

Registriert: 2009-02-03 23:45:37
Beiträge: 457
Wohnort: Mittelhessen
Danke Felix und auch den anderen Vorschlägen,

das mit dem abgetrennten und dann am Koffer befestigten Kotflügelteil hört sich richtig gut an.
Auf der Beifahrerseite ist da mehr Platz. Also kann ich Schrauben lösen, Fahrerseite hinten mit Stapler anheben und so auf der Beifahrerseite vorne sehen wie viel das ausmacht.
Irgendwann hebt ja trotz Torsion das Vorderrad auch ab und man weiß dann, welcher maximale "Federweg" überhaupt Sinn macht.

Liebe Grüße
Willi

_________________
Der wieder nur noch mit dem Steyr tanzt
- Steyr A 680 GL mit Hesskoffer


Nach oben
 Profil     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-10-31 23:36:43 
Schrauber
Benutzeravatar

Registriert: 2016-02-14 15:38:05
Beiträge: 341
hi Felix,
Danke nochmal für Deine Ausführungen.

Willi, ich denke ich werde das mit der Verschränkung auch innerhalb der nächsten Wochen mal testen. Mal sehen wann wir Zeit und Gerät finden.

volker


Nach oben
 Profil     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-11-01 0:16:19 
Schlammschipper
Benutzeravatar

Registriert: 2009-02-03 23:45:37
Beiträge: 457
Wohnort: Mittelhessen
felix hat geschrieben:

Wichtiger ist es sicherzustellen, dass das hintere Festlager ein abheben des Koffers zulässt, weil sonst gibt es ab anderer Stelle massive Probleme.

Ich vermute langsam, das der kleine Steyer damals nur als Pritschenfahrzeug vorgesehen und konstruiert wurde und die Anforderungen von direkt montierten, Kofferaufbauten erst später kam.

MlG,
Felix


Hallo Felix,

dass der 680er nur als Pritschanfahrzeug vorgesehen war, glaub ich auch langsam.
Aber deine Anmerkung zum hinteren Festlager find ich auch ganz wichtig.
Rein theoretisch müsste das hintere Festlager ja am hintersten Punkt sein, wo der Kofferrahmen auf dem Hauptrahmen aufliegt.
Sonst bekomme ich ja unerwünschte Biegeeffekte in den Hauptrahmen. Idealerweise müsste das wie ein Scharnier ausgebidet werden, damit die beiden Rahmen an dem Punkt regelrecht aufklappen können.

Gruß
Willi

_________________
Der wieder nur noch mit dem Steyr tanzt
- Steyr A 680 GL mit Hesskoffer


Nach oben
 Profil     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-11-01 0:51:56 
LKW-Fotografierer

Registriert: 2013-10-02 9:12:52
Beiträge: 145
nur zur info:
beim 680 er kommt zusaetzlich zu den 2 grossen querträger, welche sich eher am oberen kant des fahrgestellrahmens befinden,auch noch ein extrem robuster unterfahrschutz (unterm verteilergetr.) welcher die unteren kanten des fahrgestellrahmen links mit rechts verbindet. Schlussendlich ist ebenfals eine massive quertraverse oberhalb der hinterachse, diese war vorgesehen und verwendet bei den fahrzeugen mit seilwinde, sie verbindet beide, also untere und obere kanten des fahrgestellrahmen. Diese traverse , welche wie gesagt als "tisch" für die 5ton seilwinde diente, ist auf jedem 680 er zu finden, ob mit winde oder nicht ausgerüstet. Das alles auf einem knapp 6m langen fahrgestell.
Ich erwaehne dies nur, weil ich nicht verstanden habe wie Felix es meinte mit "einen zusaetzlicher querträger anbringen" : soll dieser oben, unten ,oder eben wie der seilwindentisch die gesamte fahrgestellrahmenhöhe von links nach rechts verbinden. Das ist ja schlussendlich auch ein unterschied ob ich am unteren kant entgegenwirke oder am oberen, mit entgegenwirken meine ich natürlich die von Felix erwaehnten kraefte wegen den 5cm hebelkraft am support
Gruss
John


Nach oben
 Profil     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-11-01 9:41:16 
Allrad-Philosoph
Benutzeravatar

Registriert: 2006-10-04 15:01:55
Beiträge: 3565
Wohnort: Kreis Herford
JoSuPa hat geschrieben:
nur zur info:
beim 680 er kommt zusaetzlich zu den 2 grossen querträger, welche sich eher am oberen kant des fahrgestellrahmens befinden,auch noch ein extrem robuster unterfahrschutz (unterm verteilergetr.) welcher die unteren kanten des fahrgestellrahmen links mit rechts verbindet. Schlussendlich ist ebenfals eine massive quertraverse oberhalb der hinterachse, diese war vorgesehen und verwendet bei den fahrzeugen mit seilwinde, sie verbindet beide, also untere und obere kanten des fahrgestellrahmen. Diese traverse , welche wie gesagt als "tisch" für die 5ton seilwinde diente, ist auf jedem 680 er zu finden, ob mit winde oder nicht ausgerüstet. Das alles auf einem knapp 6m langen fahrgestell.
Ich erwaehne dies nur, weil ich nicht verstanden habe wie Felix es meinte mit "einen zusaetzlicher querträger anbringen" : soll dieser oben, unten ,oder eben wie der seilwindentisch die gesamte fahrgestellrahmenhöhe von links nach rechts verbinden. Das ist ja schlussendlich auch ein unterschied ob ich am unteren kant entgegenwirke oder am oberen, mit entgegenwirken meine ich natürlich die von Felix erwaehnten kraefte wegen den 5cm hebelkraft am support
Gruss
John
Hallo John,

ich habe leider nicht alles in Detail verstanden, aber im Prinzip kann natürlich ein Rahmen zur Aufnahme der Seilwinde so ausgeführt werden, dass er zusätzliche Funktionen im Leiterrahmen des LKW übernimmt. Oder das ein Querträger gleichzeitig ein Getriebe schützt.

Auf den Fotos hier in Thread ist aber in Bereich der vorderen Aufbauten-Lagerung kein Querträger zu sehen. Der Steg vom Längsträger wurde wegen deswegen überlastet und ist an den beiden Konsolen der am nächsten liegenden Querträger gebrochen. Gibt es dort original Ein- oder Anbauten, welche bei dem hier behandelten Fahrzeug entfernt wurden? Das wäre sehr wichtig zu wissen, bevor Erkenntnisse aus diesem Schaden auf andere LKW übertragen werden.

MlG,
Felix

P.S: Noch einmal zur Klarstellung: Einen Querträger nachzurüsten stellt nicht sicher, dass es bei steifer Aufbauten-Lagerung nicht an anderer Stelle zu Schäden kommen kann. Dafür sollte man die Auftreten Kräfte abschätzen und Rahmen sowie Koffer-Bodengruppe einmal genau durchrechnen.

Gesendet von meinem Redmi 3 mit Tapatalk


Nach oben
 Profil Website besuchen     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-11-01 10:11:53 
Allrad-Philosoph
Benutzeravatar

Registriert: 2006-10-04 15:01:55
Beiträge: 3565
Wohnort: Kreis Herford
Willi Jung hat geschrieben:
felix hat geschrieben:

Wichtiger ist es sicherzustellen, dass das hintere Festlager ein abheben des Koffers zulässt, weil sonst gibt es ab anderer Stelle massive Probleme.

Ich vermute langsam, das der kleine Steyer damals nur als Pritschenfahrzeug vorgesehen und konstruiert wurde und die Anforderungen von direkt montierten, Kofferaufbauten erst später kam.

MlG,
Felix


Hallo Felix,

dass der 680er nur als Pritschanfahrzeug vorgesehen war, glaub ich auch langsam.
Aber deine Anmerkung zum hinteren Festlager find ich auch ganz wichtig.
Rein theoretisch müsste das hintere Festlager ja am hintersten Punkt sein, wo der Kofferrahmen auf dem Hauptrahmen aufliegt.
Sonst bekomme ich ja unerwünschte Biegeeffekte in den Hauptrahmen. Idealerweise müsste das wie ein Scharnier ausgebidet werden, damit die beiden Rahmen an dem Punkt regelrecht aufklappen können.

Gruß
Willi


1. Ja, oder der steife Rahmen war gefordert, um höhere Geschwindigkeiten auf schlechten Straßen zu ermöglichen, und um ein Basisfahrzeug zu bauen, dass Zivil noch brauchbar ist, wurde die Aussteifung mit sehr stabilen militärischen Aufbauten umgesetzt.

Der Beitrag von John schürt mir den Verdacht, das bei diesem Fahrzeug tragende Teile des Rahmens entfernt wurden. Wenn das stimmt, würde ich die Konstruktion ab Werk nicht mehr grundsätzlich in Frage stellen.


2. Ja, wenn die Aufbauten flach auf dem Rahmen aufliegen, dann gehört das Festlager an die hinterste Stelle, wo Rahmen und Aufbau sich berühren, oder es ist so ausgeführt, dass der Aufbau im Festlager ein wenig Spiel nach oben hat (ohne gleichzeitig völlig lose zu sein).

Das Scharnier ist im Prinzip richtig, aber es geht hier nur um kleine Winkel und Auslenkungen sind eher selten. Eine Möglichkeit wären übergroße Löcher für die Verschraubung mit dem Rahmen. Oder eine Stelle im Lager, die Etwas verbiegen kann, ohne Schaden zu nehmen. Bei meiner 3.pkt-Lagerung kann auch das Festlager etwas abheben, wie eine Federlagerung mit nur ein paar mm Federweg und zusätzlich geschaffenen Formschluss, der verhindert, dass die Schrauben abgeschert werden. Aber eine 3 oder 4 Punkt Lagerung bringt eine Menge mehr Bewegung den Rahmen. Konuslager aus Gummi sind auch denkbar, wenn es die in ausreichend stabil gibt. Dass muss man dann konkret prüfen.

MlG,
Felix

Gesendet von meinem Redmi 3 mit Tapatalk


Nach oben
 Profil Website besuchen     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-11-01 10:49:21 
Schlammschipper
Benutzeravatar

Registriert: 2009-02-03 23:45:37
Beiträge: 457
Wohnort: Mittelhessen
Hier einmal zwei Bilder von Explosionszeichnungen.
Die verdeutlichen die angesprochenen Elemente und Anordnungen.
Der Verteilergetriebekäfig ist ziemlich mittig angeordnet.
Bei mir ist der Rahmen an dieser Stelle noch um 50cm verlängert (hinter dem Verteilergetriebe).
Ich schau mir das heute Mittag noch mal genau an am Laster, aber das hintere Kofferlager scheint ja wirklich ganz weit hinten zu sein (direkt hinter dem hinteren Federlager).

Gruß
Willi


Dateianhänge:
Fahrgestell (Large).jpg
Fahrgestell (Large).jpg [ 424.77 KiB | 981-mal betrachtet ]
Verteilergetriebeschutz (Large).jpg
Verteilergetriebeschutz (Large).jpg [ 238.04 KiB | 981-mal betrachtet ]

_________________
Der wieder nur noch mit dem Steyr tanzt
- Steyr A 680 GL mit Hesskoffer
Nach oben
 Profil     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-11-01 10:51:50 
Schrauber
Benutzeravatar

Registriert: 2016-02-14 15:38:05
Beiträge: 341
felix hat geschrieben:
Der Beitrag von John schürt mir den Verdacht, das bei diesem Fahrzeug tragende Teile des Rahmens entfernt wurden. Wenn das stimmt, würde ich die Konstruktion ab Werk nicht mehr grundsätzlich in Frage stellen.


ich bin grad nicht am richtigen Rechner, ich suche nachher mal weitere Fotos vom Rahmen raus.

In den Fotos ist es nur ganz am Rande zu erkennen, was John beschreibt, aber es ist da: Eine dicke Versteifung unterm VTG, und hinten über der HA einen weiteren, breiten Lochstahl, allerdings diesmal an der unteren Hälfte des Rahmens angesetzt.

Im Bereich der vorderen Kofferauflager ist aber in der Tat (noch) nichts - schade, da wollten wir unseren "Keller" für die Standheizung hinsetzen.
volker


Nach oben
 Profil     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-11-01 13:26:47 
Allrad-Philosoph
Benutzeravatar

Registriert: 2006-10-04 15:01:55
Beiträge: 3565
Wohnort: Kreis Herford
Lowen hat geschrieben:
felix hat geschrieben:
Der Beitrag von John schürt mir den Verdacht, das bei diesem Fahrzeug tragende Teile des Rahmens entfernt wurden. Wenn das stimmt, würde ich die Konstruktion ab Werk nicht mehr grundsätzlich in Frage stellen.


ich bin grad nicht am richtigen Rechner, ich suche nachher mal weitere Fotos vom Rahmen raus.

In den Fotos ist es nur ganz am Rande zu erkennen, was John beschreibt, aber es ist da: Eine dicke Versteifung unterm VTG, und hinten über der HA einen weiteren, breiten Lochstahl, allerdings diesmal an der unteren Hälfte des Rahmens angesetzt.

Im Bereich der vorderen Kofferauflager ist aber in der Tat (noch) nichts - schade, da wollten wir unseren "Keller" für die Standheizung hinsetzen.
volker
Hallo,

ja, erkenne es. Vermutlich wirken hier der gelochte, weiter oben montiere Querträger zusammen mit dem unter dem Rahmen befestigten Rammschutz fürs Vtg. Kann aber auch sein, dass der Rammschutz nicht relevant ist.

Willis Zeichnung ist hilfreich. Aber auf der ist die Aufbauten-Lagerung sehr nah am Querträger über dem Vtg eingezeichnet. Auf deinen Fotos ist da Recht viel Abstand. Sind das unterschiedliche Radstände?

Den Keller im Rahmen kannst du eventuell dennoch nutzen, bau einfach, ähnlich wie beim Getriebe, einen nach unten gekröpften Querträger ein.

MlG,
Felix



Gesendet von meinem Redmi 3 mit Tapatalk


Nach oben
 Profil Website besuchen     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-11-01 15:02:29 
Schrauber
Benutzeravatar

Registriert: 2016-02-14 15:38:05
Beiträge: 341
Willi, sind Deine Kofferlagerungs-Schrauben auch so kurz verschraubt? Und trotzdem noch fest?
Gleiche Frage an andere Steyr680 Besitzer mit festem koffer.

Felix, ja das mit dem geringeren Abstand der Auflager zum mittleren Querträger in der Isometrie ist mir auch aufgefallen. Muss Willi mal drunterschau'n bei sich, bei mir und auch im Schmierplan (s.u.) sitzen die Kofferauflager aber etwas weiter vorne.

Dateianhang:
Schmierplan Schweizer Armee.png
Schmierplan Schweizer Armee.png [ 128.54 KiB | 888-mal betrachtet ]


Dateianhang:
Rahmen hinten1.JPG
Rahmen hinten1.JPG [ 187.01 KiB | 888-mal betrachtet ]

Dateianhang:
Rahmen hinten2.JPG
Rahmen hinten2.JPG [ 215.84 KiB | 888-mal betrachtet ]

Dateianhang:
Rahmen hinten3.JPG
Rahmen hinten3.JPG [ 173.71 KiB | 887-mal betrachtet ]


Dateianhang:
rechte vordere Verankerung und Getriebe.jpg
rechte vordere Verankerung und Getriebe.jpg [ 224.37 KiB | 888-mal betrachtet ]

Dateianhang:
Blattfederhalterung und Motor.jpg
Blattfederhalterung und Motor.jpg [ 198.28 KiB | 888-mal betrachtet ]



Volker


Nach oben
 Profil     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-11-01 20:25:36 
LKW-Fotografierer

Registriert: 2013-10-02 9:12:52
Beiträge: 145
@Volker
Ja , alles recht kurze schrauben, fest angezogen, habe auf 3 verschiedene 680 er nachgeschaut. Bin leider nicht in der nähe zur zeit,könnte aber am wochenende beim militaerfahrzeugpark hier im Tessin nachschauen, die haben natürlich die originalen werks-unterlagen, dessen wekstatt-meister ist ein freund von mir. Aber ich denke nicht das an deinem fahrgestell irgend ein querträger entfernt wurde, so wie ich das sehe ist deiner nicht anders als alle anderen. Vorne bei den aufbau-auflage punkte habe ich noch nie einen querträger gesehen bei diese 680 er, habe aber keine ahnung ob event. die ösis einen hatten.
Je länger ich aber die form der auflage-punkte ansehe, desto mehr denke ich das wahrscheinlich tatsaechlich ursprünglich der konstruktor an eine federlagerung gedacht hat, diese aber schlussendlich nicht durchgesetzt hat , sondern nur eine schraube durchgestochen. Ansonsten würde doch niemand 6 so aufwaendige "trichter" bauen welche eigentlich eine optimale basis für eine feder-lagerung darstellt.
Diese trichter würden den Koffer optimal führen. Das hat ja schon ein forumsmitglied so bemerkt am anfang dieses thread
John


Nach oben
 Profil     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-11-01 20:51:05 
Schrauber
Benutzeravatar

Registriert: 2016-02-14 15:38:05
Beiträge: 341
JoSuPa hat geschrieben:
Ansonsten würde doch niemand 6 so aufwaendige "trichter" bauen welche eigentlich eine optimale basis für eine feder-lagerung darstellt.
Diese trichter würden den Koffer optimal führen. Das hat ja schon ein forumsmitglied so bemerkt am anfang dieses thread
John


..sind nur 4 Auflager.

Allerdings sind an der Unterseite des Funkkoffers 6 Gegenstücke, wie es aussieht (also 2 nicht benutzt, da kein Auflager an der Stelle am Rahmen)


Der Ösi hat auch keinen Querträger da. Zumindest nicht in meinen Unterlagen vom 680M.


Nach oben
 Profil     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-11-01 21:02:31 
LKW-Fotografierer

Registriert: 2013-10-02 9:12:52
Beiträge: 145
nur 4 ?????
bin leider unterwegs bis samstag abend, melde mich aber am sonntag.
John


Nach oben
 Profil     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-11-01 22:20:30 
Schlammschipper
Benutzeravatar

Registriert: 2009-02-03 23:45:37
Beiträge: 457
Wohnort: Mittelhessen
Die hintere Kofferlagerung ist deffinitiv ganz am Ende des Rahmens - also bestens geeignet als Festlager.
Meiner hat zwar 6 Kofferbefestigungen (langer Radstand), aber die mittleren sind nur Hilfslager.
Schrauben sind bei mir auch ganz kurz.

Gruß
Willi

_________________
Der wieder nur noch mit dem Steyr tanzt
- Steyr A 680 GL mit Hesskoffer


Nach oben
 Profil     Position des Users auf der Mitgliederkarte  
 
BeitragVerfasst: 2017-11-01 23:32:43 
abgefahren
Benutzeravatar

Registriert: 2006-10-03 10:32:06
Beiträge: 2984
Hi Zusammen,

die meisten von Euch, in diesem Chat, kennen mich nicht, tut aber nichts zur Sache... Ich habe den Chat hier verfolgt und möchte meine 2 Cent dazu abgeben!
Für die die meine Geschichte nicht kennen folgendes vorneweg: Ich habe seit 2005 einen Allrad LKW und bin wie Ulf und Felix einer der Ersten in diesem Forum der mit aus dem alten Maggie-Deutz-Forum umgezogen ist! Seit Anfang 2015 lese ich nur noch sporadisch mit und beteilige mich nicht mehr aktiv im Forum. Meinen ersten LKW VW-MAN G90 habe ich auf Empfehlung von Ormocar mit einer Federlagerung ausgestattet. Damit habe ich weit über 100.000 km in teilweise schwerstem Gelände (Mongolei, Tadjikistan, Syiren) zurückgelegt! Nachzulesen unter archiv.hilde-evolution.de (große Reise)
Nach der Rückkehr habe ich den Koffer, der die Strapazen unbeschadet überstanden hat, auf unseren jetzigen Mercedes MB SK1824 gesetzt. Wiederum mit Federlagerung. Allerdings habe ich die 8 Federn jetzt in 4 Konsolen (Prismen) eingesetzt die ich als Laserteile anfertigen ließ!
Klick
Auf Seite 3 ist die Lösung meines Problems damals zu sehen. Weiter Infos sind auf meine Homepage unter Bautagebuch zu finden. Auch mit dem Benz habe ich bereits einige sehr schwere Geländeeinsätze mit Federbrüchen hinter mir!

Ich bin der Meinung, dass der Steyr mit der Pritsche/Koffer-Anbindungen geradezu pädesteniert ist die Federlagerung anzuwenden! Evtl. sogar vorne und hinten? Das nur als Einwurf zum diskutieren!?!? Zumindest würde ich an den hinteren Konsolen längere Schrauben (Kontermuttern) mit Tellerfedern verwenden! So wäre zumindest die leichte Bewegung bei Verschränkung, die Felix fordert gegeben!

Nichts destotrotz würde ich, im Hinblick auf die geplante lange Nutzungsdauer, nicht anfangen den Rahmen zu schweißen/reparieren, sondern ein neues Fahrgestell suchen! Mir persönlich wäre unwohl mit dem Wissen, unbekannte Schäden am Fahrgestellrahmen zu haben, in die Welt zufahren!

Trotzdem wünsche ich Euch viel Erfolg und lasst Euch nicht entmutigen Euren Plan durch zu ziehen! Wir hatten Anfangs auch unsere Lektionen zu lernen, wie manche hier sich evtl. erinnern!

Greetz Chris

_________________
Die echten Abenteuer sind nicht im Kopf, sie sind da draußen!

Ve-ge'ta-ri-er <[ve-] m.; s-, -> Bed. i.d. Sprache der Indianer, schlechter Jäger


Nach oben
 Profil Website besuchen      
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 212 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de

Impressum