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BeitragVerfasst: 2017-05-23 18:16:04 
Schrauber
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Beiträge: 346
Hallo.
Kennt jemand von Euch "emissionsfreien" Unterbodenschutz ?
Das ist bitumenfreie Kunstharzdispersion, ohne aromatische Lösungsmittel.

Wir haben den auf Empfehlung innen ins Fahrerhaus dick (ca 1-3mm) aufs Blech gebracht, anstelle Alu-Butyl-Matten als Vibrationshemmung.

Das war Anfang März 2017.

Nun:
Immer wenn das Blech warm wird (Heizung, Sonne), stinkt es im Fahrerhaus ordentlich. Irgendwie nach einem penetranten süßlich-beißenden Gummigeruch, als ob das da ausdünstet. Das Produkt hat eigentlich nix drin was ausdünstet, aber es riecht halt doll. Mehrere Nasen haben andere Stoffe im Fahrerhaus ausgeschlossen. Anlösen kann das Zeug wohl nichts was sich darunter befindet, und in Bereichen, wo es nicht aufgetragen wurde, riecht es auch nicht wenn man die Nase ranpresst.

Ich habe den LKW jetzt mal bei 70° in ner LAckierkabine gehabt, allerdings nur ne Stunde. Danach stank es ziemlich unschön, aber weg ist es jetzt nicht..
Wenn der Wagen in der Sonne stand und ich dann bei wenig Durchlüftung mit ihm fahre, bekomme ich Kopfschmerzen davon :frust:

Hat jmd von Euch mal ähnliche Erfahrungen gemacht?


LG


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BeitragVerfasst: 2017-05-23 19:07:29 
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Beiträge: 1190
Wohnort: Slowenien
Wenn ihr Pech habt kann das noch sehr lange riechen... ...ist ja Unterbodenschutz und da draussen würde es niemanden stören. Gut, hinterher klugscheissen machts jetzt sowieso nicht besser...
Am besten vlt mal beim Hersteller nachfragen...

Was wirklich sinnvolles fällt mir sonst nicht ein. Rauskratzen wäre DIE Strafarbeit... :cold: ...vielleicht mit irgendwas anderem flächig drüber streichen bzw abdecken?

_________________
LG
Beni

You weren't born just to pay taxes and die...
One life, live it!


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BeitragVerfasst: 2017-05-23 19:57:14 
Schrauber
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Registriert: 2016-02-14 15:38:05
Beiträge: 346
Hersteller sagt kann nich sein.
genauergesagt hatten die meine probe sogar analysieren lassen, weil's komisch roch in meiner Dose.

Nun ist angeblich Isopropylalk drin, was eigentlich nicht bei der Produktion mit reingekommen sein kann.
Aber das würde auch schnell verfliegen, ansosnten Zusammensetzung angeblich unauffällig.

Das komische ist ja das selbst die sagen dass es eigentlich nicht riechen darf, ausser vllt anfangs ganz leicht nach Ponal oder lösemittelfreier Wandfarbe.


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BeitragVerfasst: 2017-05-23 20:06:33 
Kampfschreiber

Registriert: 2014-10-11 14:29:35
Beiträge: 4383
Tja, Scheiss Empfehlung, viel Spass beim Rauskratzen...
Gehört da halt einfach nicht hin.

_________________
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.


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BeitragVerfasst: 2017-05-23 20:53:51 
Schlammschipper

Registriert: 2013-08-30 7:49:07
Beiträge: 419
Hast Du noch was von dem Zeug? Vielleicht mal ein nacktes Stahlblech einstreichen, einige Tage trocknen lassen und testen, ob es genauso riecht?! Nur um evtl. merkwürdige Reaktionen mit anderen Materialien (Dichtungen, Lack, Kleber, wasweissich) auszuschließen?

_________________
Freundliche Grüße
Kilian


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BeitragVerfasst: 2017-05-23 21:18:53 
Schrauber
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Registriert: 2016-02-14 15:38:05
Beiträge: 346
Mark86 hat geschrieben:
Tja, Scheiss Empfehlung, viel Spass beim Rauskratzen...
Gehört da halt einfach nicht hin.


weißt Du das, oder ist das nur eine Annahme bzgl emissionsfreien Unterbodenschutzes, dass der generell riecht?

Zitat Dose:
"Durch den Verzicht auf aromatische Lösemittel ist das Produkt sehr geruchsarm und kann auch in sensiblen Bereichen sehr gut eingesetzt werden"


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BeitragVerfasst: 2017-05-26 22:02:14 
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Registriert: 2007-06-06 10:39:15
Beiträge: 3245
Wohnort: Berlin-Biesdorf
Isopropylalk aka Isopropanol kanns schon Mal nicht sein, wenns nach Gummi stinkt.
IPA riecht wie jedes alkoholische Desinfektionsmittel... nach Alkohol...
Und verfliegt relativ schnell.
Da liegt noch ein anderer Hase i. Pfeffer. Evtl. Reaktion mit dem Untergrund.
Hth.
Gruß Härry

_________________
Die Bundesfamilienministerin warnt:
Fläschchengeben führt bei Vätern zum Auftreten von Stilldemenz!


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BeitragVerfasst: 2017-07-27 16:47:13 
Schrauber
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Registriert: 2016-02-14 15:38:05
Beiträge: 346
..ich habe vor einiger Zeit mal ein sauberes Glas von innen damit dick bepinselt(1-3mm).
Dort verhält es sich genauso. Wenn man das Glas erwärmt (Sonne, Fön o.ä.) stinkt es wirkloch dolle, und wird auch weicher (der Anbieter behauptet, es wird nicht weicher)! Ich habe ein STück "Gummi" rausgeschnitten. Außerhalb des Glases riecht es deutlich weniger, und man merkt es nur nach direkter Erwärmung.
Tja das ist ja genau die ERfahurng die ich auch im Fahrerhaus gemacht habe: wenn's gut durchlüftet ist, oder kühl, geht es. Wenns warm ist oder die Heizung an, und man dann z.B. in as geschlossene FH steigt, bekommt man nen Schlag vom Gestank, und nach unbelüfteter Fahrt auch recht schnell einen dicken Kopf.
Da wir in das Fahrzeug umziehen werden, und auch ein Durchbruch zum FH dann existiert, fürchte ich auch um unsere GEsundheit, wenn man in warmen Regionen morgens irgendwo steht und der Kram da rumstinkt und uns langsam vergiftet oder zumindest nervt und Kopfschmerzen bereitet.

Ein Umweltbiologe erzählte mir, dass auch "lösemittelfreie Produkte" nur frei von bestimmten Lösemitteln sind, andere jedoch trotzdem drin sein können, da sie nicht in irgendeine Klassifizierung fallen. SChädlich kann sowas dann trotzdem sein.
Der Plan ist jetzt, es über den Sommer noch ausgasen zu lassen.
Danach dann mit irgendwas (zB schelllackhaltig) überlackieren. Leider gibt es Bereiche, die bereits mit Armaflex + Polyestervlies fest überklebt sind. Da kommen wir nicht mehr ran. Ich hoffe da diffundioert der GEstank nicht auch durch.
Rauskratzen geht übrigens nicht, da der Untergrund unter der Masse hubbelig ist, außerdem habe ich nicht die Kraft übrig, das Streichen mit dem ZEug war schon anstrengend genug.

Also falls noch jemand weitere Ideen hat, oder wie man in einen vernünftigen Dialog mit einem Anbieter/Hersteller kommen kann, der zwar anfangs entgegenkommend war, mir jedoch jetzt mehr oder weniger unterstellt, das würde an mir liegen und kann so nicht sein. Das ist doch unverschämt. ERst einen beraten, dann den Fehler nicht eingestehen. Wenn das weiter riecht, habe ich einen sChaden (mit Arbeit, oder neues Fahrerhaus) von 5000-10000€.

Am leibsten würde ich einen Chemiker, der sich mit Kunstharzdispersionen gut auskennt, mal schnuppern lassen. Es muss doch jemanden geben, der mit einer gewissen Sicherheit etwas über solche Pampe aussagen kann, wie die sich in Zukunft verhält.
Leider wurde mir kein Kontakt zum Werk gegeben..

Also: Falls jemand einen guten Chemiker für sowas kennt, wäre ich sehr dankbar.


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BeitragVerfasst: 2017-07-27 17:12:15 
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Registriert: 2014-08-29 23:03:04
Beiträge: 2620
Wohnort: Hückeswagen
Der Händler wird sich im Zweifel auf nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch zurückziehen (ist Unterbodenschutz im Innenraum ja eigentlich auch). Hilft Dir aber nicht weiter.

Vielleicht mal mit einem Analyselabor sprechen und ggf. eine Untersuchung machen lassen - ist sicherlich billiger als 5-10.000 € und besser als das schlechte Gefühl.....

http://www.agoef.de/mitglieder/agoef-expertensuche.html

Ohne aromatische Lösungsmittel heißt ja nicht lösungsmittelfrei (Wasser ist ja auch ein Lösungsmittel) - erinnert mich immer an die rein pflanzlichen Arzneimittel die ja unschädlich sind....

Gruß, Marcel

_________________
- Punkt 1 erreicht, THW Iveco 90-16 ist zu Hause (07.11.2014)
- Punkt 2 erreicht, LAK 2 ist zu Hause (7.12.2014)
- Punkt 3 erreicht, geänderte Fahrzeugart begutachtet (19.01.2015)
- Punkt 4 erreicht, Eisenschwein ist zugelassen (17.03.2015)
- Punkt 5 erreicht, Umbauten am "Trägerfahrzeug" beendet (12.04.2015)
- Punkt 6 erreicht, H Gutachten erteilt (15.12.2015)


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BeitragVerfasst: 2017-07-27 17:23:17 
süchtig

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Beiträge: 850
Lowen hat geschrieben:
.
Der Plan ist jetzt, es über den Sommer noch ausgasen zu lassen.
Danach dann mit irgendwas (zB schelllackhaltig) überlackieren. Leider gibt es Bereiche, die bereits mit Armaflex + Polyestervlies fest überklebt sind. Da kommen wir nicht mehr ran. Ich hoffe da diffundioert der GEstank nicht auch durch.
Rauskratzen geht übrigens nicht, da der Untergrund unter der Masse hubbelig ist, außerdem habe ich nicht die Kraft übrig, das Streichen mit dem ZEug war schon anstrengend genug.


Erst mal: Mein Beileid. Und eine wirklich brauchbare Idee habe ich auch nicht. Aber zum Thema Überstreichen:

Um weitere Enttäuschungen dieser Art zu vermeiden, würde ich folgendes machen:
- Mehrere soche Einmachgläser wie schon von Dir praktiziert mit dem Zeug innen einstreichen
- Alle gut ablüften lassen
- Dann das zweifelhafte Zeug in den Einmachgläsern mit verschiedenen Mitteln Deiner Wahl überpinseln und bis zum Ende des Sommer stehen lassen.

Dann siehst und riechst Du sehr gut, welche Pampe sich mit Deinem Unterbodenschutz vertragen.

Was Besseres hab´ich nicht für Dich, tut mir Leid.

Bei den Flächen, wo Armaflex drauf ist, kannst Du Glück haben: Immerhin ist die Klebefläche von dem Zeug durchgehend geschlossen , UND der Schaum ist meines Wissens geschlossenporig.

Gruss, Ulf

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please help me
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"Weltanschauungen" stammen gemeinhin von Leuten die sich die Welt nie wirklich angeschaut haben.


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BeitragVerfasst: 2017-07-27 17:52:03 
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Beiträge: 1324
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Kann es sein das es aus flüssigem Naturlatex mit Ammoniak besteht?
Das riecht auch lange penetrant nach Ammoniak.

_________________
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BeitragVerfasst: 2017-07-27 18:47:23 
Schrauber
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DAnke Euch erstmal.

Die Testreihe werden wir machen.
Nach Ammoniak riecht es nicht wirklich-sagt zumindest meine Freundin. Ich weiß nicht, es ist halt eine "bitumenfreie Kunstharzdispersion, funktionelle Füllstoffe, Korrosionsschutzadditive, Wasser"
BAubiologen habe ich bereits kontaktiert. Die konnten halt nur mitteilen, dass da durchaus auch ungesunder Scheiß drin sein kann. Eine Luftuntersuchung mache mehr Sinn als eine Probenahme des Stoffes, ist aber alles sehr teuer (ca 500€-1000).

Ich dachte, wenn man in einem einschlägiges Gewerk (Farbenhersteller o.ä.) nachfragt, bekommt man evtl günstiger ne Auskunft, bzw auch jmd der mit Nase und Erfahrung aus der Produktion schon etwas sagen kann. Deshalb ist es ja so schade, dass der Anbieter seinen Hersteller nicht bekannt gibt.
Ich muss nochmal n paar Hersteller durchtelefonieren..


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BeitragVerfasst: 2017-07-27 20:19:21 
Schrauber
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achso.. kann man eigentlich den Verkäufer (der das ja auch herstellen lässt) zur Herausgabe aller enthaltenen potentiellen Schadstoffe auffordern? Das muss in DE doch eigentlich möglich sein.. :blush: ..und würde die REcherche deutlich vereinfachen.


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BeitragVerfasst: 2017-07-27 20:47:11 
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Verlang eine "Auskunft nach REACh". Mag helfen.

--max


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BeitragVerfasst: 2017-07-27 20:52:09 
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Registriert: 2008-12-05 9:28:03
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Wohnort: Obertshausen
@Lowen: Nein. Selbst in den Lebensmitteln dürfen hunderte ( tausende) undeklarierte Stoffe drin sein.

Meine Empfehlung: Mach die Kabine leer und lass alles sandstrahlen oder so. Jedenfalls mach es raus. Alles andere ist nur Murks. Der kleinste Fleck der bleibt, kann auch in Jahren noch riechen. Überstreichen halte ich für noch schlimmer. Dann ist es nachher nur noch mehr Arbeit.

Ich habe es hier ja schon öfter angedeutet: Man darf niemandem mehr irgendwas glauben. Selbst prüfen, nachlesen, recherschieren. Im Zweifel, wo es geht naturbelassene Stoffe verwenden. Ist beim Schallschutz in der Kabine schlecht möglich, ist mir auch klar. Butylfolien halte ich auch für wenig gut.

Ich leide mit Dir.

Ciao Ralf


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BeitragVerfasst: 2017-08-01 19:27:02 
Schrauber
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Ja das mit "REACH" wäre schön. Leider glaube ich nicht dass die da mitspielen, zumal sich Reach wohl nur auf "besonders besorgniserregende Stoffe" bezieht und der Anbieter nicht mal glaubt dass das Zeug überhaupt riecht.

Ausstrahlen wäre echt kacke, weil das Fahrerhaus grad neu gemacht wurde, und unter dem UBS ist eine originale "Hubbelige Lackschicht", die schon für Schwingungsdämpfung sorgt. Sowas bekomme ich nie wieder hin. :huh:

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Dateianhang:
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Mich würde dennoch interessieren, ob jemand sich mit Lacken o.ä. auskennt die explizit zur Abdichtung von problematischen Stoffen geeignet sind. Mir wurde bereits Firma Livos empfohlen, das Zeugs ist auch ausreichend elastisch, und man kann ne Schutzschicht für stark beanspruchte Bereiche o.O obendrauf streichen.
Nachtrag: Habe grad mit dem Chef der Fa. Branth-Chemie geredet, er würde am ehesten sein Produkt 2K Flexi Klarlack empfehlen, dass zwar nicht so eine Barrierewirkung hat, aber durch kugelförmige Pigmente elastisch genug ist und seiner Meinung auch dicker aufgetragen werden kann als Produkte auf Schelllackbasis. Ich kenne mich da aber nicht aus..
Und er meint, durch die Bindung des Produktes sollte es auch nicht die Gerüchsmoleküle durchlassen.
Sind natürlich alles bisher nur Vermutungen und Ideen..


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BeitragVerfasst: 2017-08-12 17:37:56 
LKW-Fotografierer

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Um genau welches Produkt geht es denn überhaupt? Schreib doch mal was genau du da verpinselt hast. Meine Glaskugel sagt das hier: http://www.korrosionsschutz-depot.de/spezialthemen/wohnmobil-rostschutz/ksd-unterbodenschutz-ef-1ltr

Ich sehe da nur 2 sinnvolle Möglichkeiten. Entweder komplett entfernen (Scheiß Arbeit), oder solange erwärmen bis nichts mehr ausdünstet. Lackierkabine steht ja wohl zur Verfügung.

Überstreichen würde ich sowas nicht. Zumal du ja nicht mehr überall dran kommst. Und wenn man schon starke Kopfschmerzen davon bekommt kann die logische Folge nur sein -> weg mit dem Zeug. Woher kam der Tipp eigentlich das zu verwenden?


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BeitragVerfasst: 2017-08-13 18:54:44 
Überholer
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Registriert: 2006-10-06 11:11:01
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Wohnort: Bayern-Südost
Lowen hat geschrieben:
Da wir in das Fahrzeug umziehen werden, und auch ein Durchbruch zum FH dann existiert, fürchte ich auch um unsere GEsundheit,

Hallo !
Wenn dauerhaft darin gewohnt wird, ergibt sich eine ganz andere Situation.
Also ernsthaft: raus mit dem Zeug und alles was sich damit kontaminiert hat.
Notfalls machenlassen.
Gruß Fred


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BeitragVerfasst: 2017-08-14 12:08:53 
Schrauber
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Registriert: 2016-02-14 15:38:05
Beiträge: 346
moin.
also crappy, ja das ist das zeug, KSD Unterbodenschutz EF.

Eigentlich wollten wir Alu-Butyl reinkleben, doch der Dirk SChucht empfahl mir, lieber das hier zu nehmen, weil es "absolut geruchsfrei" und für den LKW-WOhnraum geeignet ist und sich darunter kein Kondensat bilden kann, und dick aufgetragen auch genug Masse zusammenkommt.

Entfernen ist wirklich nicht machbar, ohne das ganze Fahrerhaus zu sandstrahlen. Wenn wir das machen (lassen), fehlt aber nachher die untere SChicht LAck, die schon ordentlich Schwingungsdämpfung bringt, da speziell ausgefertigt, siehe Fotos.
Außerdem müsste man alle Armaturen raus oder so, und alles neu machen. DAzu fehlt mir schlciht die Energie! Ich habe micih so schon übernommen bei dem Fahrerhaus-Gepinsel.


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BeitragVerfasst: 2017-08-14 16:12:06 
LKW-Fotografierer

Registriert: 2014-04-13 19:27:36
Beiträge: 110
Dann stelle den LKW nochmal in die Lakierkabine. Solange bis nichts mehr ausdünstet. Könnte unter Umständen aber ziemlich lange dauern. Aufheizen und lüften.


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BeitragVerfasst: 2017-08-16 23:59:44 
infiziert

Registriert: 2014-04-29 16:26:38
Beiträge: 61
Wohnort: 41xxx
Hallo

Das technische Datenblatt von dem/einem Produkt gibt genauere Auskunft über die "Inhaltstoffe". Erhältlich vom Hersteller u.dem Verkäufer, findet sich aber auch im Netz

Wenn es nach Gummi riecht, tippe ich eher darauf, das es die Isolierung ist, die den Geruch abgibt . Reaktion Iso+Kleber+Unterbodenschtz

Hatte vor jahren mal den Fall, das nach dem Kleber für eine Isomatte auf den Antidröhn/Unterbodenschutz aufgebracht worden ist ,es eine sehr unangenehme Reaktion gab . Es roch übel u.der Unterbodenschutz weichte auf.


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