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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-07 15:20:35 
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... den muss man ja auch immer reparieren :joke:

Bei mir ist das so, wenn ich was im Kopp hab (ja ab und zu ist da auch mal was drin) geht das auch nicht mehr raus. Heißt, wenn ich einen Allradlaster im Schädel habe hätte ich immer das Gefühl mit einem blöden Kompromiss rumzufahren, wenn ich keinen hätte (selbst wenn ich mit dem Allradler an der gleichen Stelle stecken bleiben würde wie mit dem Hecktriebler mit Sperre). So ein Gefühl versaut mir den ganzen Tag - daher, wenn infiziert muss man der Infektion nachgeben...

Gruß, Marcel

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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-07 19:14:32 
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gut gesprochen
:D

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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-07 20:09:49 
infiziert

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Beiträge: 47
Zitat:
Kann man eigentlich in jeden heckgetriebenen LKW eine Diffsperre nachrüsten? Egal ob manuell oder automatisch geschaltet?
Ich lese nämlich öfter mal die Empfehlung Heckantrieb mit Sperre, aber ich hab noch nie so ein Angebot gesehen.


Kann mal bitte jemand was zu meiner Frage sagen, oder müßte ich wegen der Frage einen neuen thread aufmachen? Ich kenne mich hier noch nicht so gut aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-07 23:41:03 
süchtig
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Beiträge: 757
Wohnort: 65307 Bad Schwalbach
Okay, prinzipell geht das. Allerdings...
1. müssen die Teile vom Hersteller existiert haben
2. müssen diese noch lieferbar sein
3. brauchst du jemanden der das macht

Dazu kommt, dass der Umbau mit sehr hohen Material- und Lohnkosten verbunden ist. Es ist also in keiner Weise wirtschaftlich.
Wir sprechen hier von mehreren tausend Euro.

Positiv ist allerdings, dass du dann auch direkt die Übersetzung anpassen kannst.

Gruß
Chris


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-08 2:15:52 
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Registriert: 2017-02-06 15:33:47
Beiträge: 3
Da der IFA W50 schon genannt wurde werfe ich mal den Robur in die Arena.Ich habe etwa das gleiche Lastenheft aber 4 Dackel.Das Kite buggy fahren mache ich auch und der alte T3 under 404 waren mir auch zu klein. Eine Rakete ist ein Robur nicht,aber dafür einfach aufgebaut und günstig. Andere Motoren können relativ einfach montiert werden und wenn es nicht passt ist der Robur nicht teuer gewesen.

Gruss Sascha


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-08 7:38:11 
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Registriert: 2014-08-29 23:03:04
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W50, Robur und Co sind aber schon etwas speziell - der Threadersteller wollte ja eher was modernes, leises. Zudem sehe ich auchnimmer das Akzeptanzproblem. Meine Partnerin mag unseren Limolaster, findet nen KAT auch cool und fährt selbst auch große Geländewagen (keine SUV) und liebäugelt mit einem Pickup. Da hat man es in der Argumentation nicht so schwer. Ohne die Mitreisenden zu kennen wäre vielleicht was „üblicheres“ einfacher zu vermitteln.
Ich werf mal wieder die Zweiraumwohnung in die Diskussion. Genug Platz für alle beim Fahren und mit ordentlichen Rückhaltesystemen. Beim stehen dann entweder Kinderzimmer oder Rückzugsort für die Eltern (so ein wenig Privatsphäre finde ich ganz nett). Durchstieg würde ich keinen bauen, weil der meiner Meinung nach zu viel Platz wegnimmt. Und weil Dokas „Zivil“ gewerblich niemand braucht sind die vergleichsweise günstig.

Gruß, Marcel

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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-08 13:42:30 
LKW-Fotografierer
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Beiträge: 117
Wohnort: Bregenstedt / Nähe Magdeburg
meggmann hat geschrieben:
... den muss man ja auch immer reparieren :joke:

:D naja das macht aber auch Spaß, und ich repariere nicht so viel wie manch einer an seinem Magirus oder Kat. Aber, ganz klar, ich habe auch schon alles durchrepariert, würde ich aber bei jedem anderen auch machen.
Speziell, kommt drauf an. Hier bei uns kennst sich fast jeder über 40 damit sehr gut aus. Das ist etwas weiter westlich wahrscheinlich dann genauso mit den Rundhaubern oder Mercur etc.
Die Technik ist einfach, keine Elektronik, etc. Und. 3 Sperren von Haus aus.
Leise, Ok, da haben wir was gemacht. Wir können uns bei voller Fahrt ca. 85 vorn ganz gut unterhalten.
Durchgang, ein Muss. Gibt ein super Raumgefühl. Unser ist 1m x 80cm.

Aber das muss schlussendlich jeder für sich entscheiden. Was mir etwas fehlt sind so ca. 100PS :angel: :blush:
Gruß Christian


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-08 14:47:44 
Kampfschrauber
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Moin axi99,
würde so etwas nicht in Dein Beuteschema passen?
Ob die 7,49 t "echt" sind kann ich nicht beurteilen...

https://suchen.mobile.de/wohnwagen-inse ... 45895.html
https://suchen.mobile.de/wohnwagen-inse ... 80205.html



Viele Grüße
Stefano

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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-08 16:36:19 
Schlammschipper
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Der Halter des Ivecos (zweiter Link) ist afaik auch hier hin und wieder tätig.


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-08 16:41:32 
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Beiträge: 2411
Wohnort: Hückeswagen
Den Innenausbau des Mercedes finde ich grottig - und ohne Klo und Dusche wollte ich auch nicht los (aber nur meine Meinung). Die Preise (für beide) finde ich auch sportlich/ambitioniert......

Gruß, Marcel

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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-08 16:45:09 
Kampfschreiber

Registriert: 2014-10-11 14:29:35
Beiträge: 4228
Ich habe vor 3 Jahren die gleichen Überlegungen gehabt, jedoch bin ich jenseits der 7,5 Tonnen Klasse gelandet.
Das Spektrum und die Antworten hier sind natürlich alle richtig.
Aber, man muss sehen, ob die Situation aus welcher heraus Empfehlungen gegeben werden, auch zu einem passen.
Wir hatten hier auch mal ne IFA Fahrerin der eine Firma und div. IFA Fans nen IFA aufgeschwatzt haben.
Klar kann man IFA fahren, andere Fahren ja auch Robur, nur, die Frage ist ja erstmal wie viel diejenigen die etwas empfehlen so fahren, da ist schon der erste Knackpunkt. Manche fahren damit nur bis zum Treffen und einmal im Jahr 2 Wochen 3.000km zum Campingurlaub.
Dann gibts natürlich hier und da Ansprüche an Komfort, Lärm, Reisegeschwindigkeit, usw. usf.
Das spielt alles bei der Fahrgestellwahl ne wichtige Rolle und da das falsche Fahrgestell zu kaufen, kann n ziemlich teurer Exkurs sein.

Meines Erachtens bleibt bei dem Budget sowieso nur n recht alter LKW. Das ist auch nix schlimmes, man muss sich nur drüber im klaren sein, das es da deutliche Unterschiede grade im Bereich Fahrkomfort, etc. gibt, und das man sowas unter umständen einmal n bisschen durchreparieren muss. Wie "zuverlässig" dass dann läuft hängt natürlich von der Wartung und Pflege ab, wobei es da Anspruchsvollere Autos gibt, und weniger Anspruchsvolle. Bei manchen Autos (grade von der anderen Seite der Mauer) ist es eher normal, das man immer irgendwas zu reparieren hat und das für manche Leute gefühlt "immer" kaputt ist. Dahin gegen laufen diverse Westprodukte eigentlich sehr zuverlässig und langlebig, so dass damit im Urlaub auch keine Schraubereieinlagen nötig sind...

Was das Thema Geld und Wert angeht, war das auch ein Thema meiner Kaufüberlegungen, das Thema findet hier im Forum aber nicht so den großen Anklang. Die mehrheitliche Meinung die hier vertreten ist, ist, dass man ja "für sich" baut und das egal ist. Mir war wichtig, dass wenn es nicht so ganz meins ist oder ich mal was anderes vor habe, ich das "Projekt" auch wieder verkauft bekomme ohne da einen finanziellen Totalverlust zu landen. Ulf hat dazu mal zusammen gefasst, dass man wenn man sowas wieder verkauft froh sein kann sein Geld für Teile, Material & Fahrgestell wieder zu bekommen. Den Lohn muss man abschreiben, bzw. einfach im Urlaub auffahren. Die Zeit bezahlt einem idr. keiner. So ist das auch bei mir ausgefallen, denke ich, ich habe meinen LKW bis jetzt ja nicht verkauft, deshalb ist das natürlich ne Schätzung.
Wenn ich mir allerdings ansehe, was am Markt an vergleichbare Autos dran geschrieben wird, wie lange die stehen, was auf den Markt kommt und zügig verkauft wird und was teilweise Jahre lang steht wie Sauerbier, dann bin ich mir sicher, dass ich zumindest meinen Euro Invest wieder raus bekommen werde... Dazu gehört aber m.E. auch, dass man zum Aufbau ein passendes Fahrgestell auswählt. In so ne komplett, halbwegs ordentliche und wohnlich ausgebaute Wohnkabine fließen mindestens 30.000€. Nach oben gibt es keine Grenzen. Teure Fahrzeuge haben idr. immer eine GFK Sandwichkabine oder vergleichbares. Es hängt aber m.E. grade am Wiederverkauf auch viel am Fahrgestell. Das ist bei recht neuen Lastern nach meiner Beobachtung nicht so wichtig, ob da n Mercedes oder n MAN drunter steckt oder n Iveco, das ist den Leuten da meist egal. Bei alten Autos sieht das anders aus. Eine hochwertige Kabine auf nen Robur ist wie Geld verbrennen. Für nen Robur gibt niemand in komplett solche Summen aus, dass man dann sein Geld auch nur Ansatzweise wieder herein bekommt. Wenn die Kabine z.B. auf einem Mercedes sitzt, sieht die Verkäuferwelt dann schon ganz anders aus. Grade da ist der Mehrpreis für ein Mercedes Fahrgestell m.E. sehr gut investiert, wobei es auch andere im Wiederverkauf sehr beliebte Fahrgestelle gibt. Derzeit ist Steyr12M18 am Markt ziemlich nach oben geschossen. Wobei die Frage ist, ob das nicht nur ein Hype ist. Auch MAN KAT werden gut bezahlt.

Wenn man aber das richtige Fahrgestell, eine gescheite Außenoptik mit ordentlichen Proportionen und einen gescheiten Innenausbau hinbaut, dann bekommt man das m.E. auch wieder verkauft, wenn es doch nicht so ganz das richtige für einen ist, oder man ausgespielt hat. Vorausgesetzt man baut das Fahrzeug "Markttauglich", also so dass auch andere damit was anfangen können, von den Proportionen (Auge kauft zuerst), der Innenraumaufteilung, usw. usf.

Am allerwichtigsten ist aber eine gescheite Planung. Was die Maße angeht, und die Machbarkeit, die Zeit die man dafür hat (daran scheitert es oft) und die Finanzen (daran scheitert es meistens). Das teuerste ist meistens ein Projektabbruch, auf der anderen Seite für den nächsten Käufer der günstigste Weg n Auto zu kaufen. In deinem Budget von 40-60 kann man was chickes bauen, muss aber von vorn herein richtig kalkulieren und mit spitzem Bleistift planen und rechnen. Die Aussagen von wegen "kostet doppelt so viel wie gedacht" die hier im Forum oft vertreten werden, kann ich nicht teilen. Das mag bei vielen so sein, aber mein Auto hat in fertig und abreisefertig im Budget ne ziemliche Punktlandung geschaft. Nur, da muss man halt richtig rechnen und nicht die Hälfte vergessen. Über Geld wird hier im Forum auch wenig gesprochen, was die Leute so für Ihre LKWs ausgegeben haben, erfährst du fast nur auf Treffen von Mund zu Mund wenn du sie fragst. Man wundert sich, wenn man sich dann die Autos anschaut, welche Summen in manchen Autos für was für Ergebnisse dann teilweise versenkt wurden.

Bezüglich des Allradthemas: Natürlich bekommt man n LKW ohne Allrad einfach unter 7,5 Tonnen hin, und günstiger sind die Basisfahrgestelle auch, aber, die liegen preislich im Wiederverkauf in nem ganz anderen Bereich. Dafür bezahlt niemand nennenswertes Geld...

Die beiden von Stefano gezeigten Fahrzeuge wirst du dir meiner Einschätzung nach noch lange anschauen können, die sind für das was die bieten m.E. viel zu teuer...

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Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-08 17:05:46 
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Registriert: 2014-08-29 23:03:04
Beiträge: 2411
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In großen Teilen stimme ich dir zu. Marktkonform bauen ist etwas teurer als minimalistisch, dafür ist die Investition halbwegs abgedeckt. Man sollte das halt auch im Kontext sehen - kratze ich meine letzten Euros zusammen (evt. sogar mehr als ich habe) sollte man eigentlich eher marktkonform bleiben, damit man ggf. die Kiste wieder versilbern kann (und im Zweifel Liquidität vor Rentabilität).
Ich könnte noch nicht mal sagen was ich wirklich ausgegeben habe - so ungefähr schon. Ist mir aber auch egal, hab das ohne Budget gemacht und wenn ich irgendwann keinen Spaß mehr dran habe wird sich schon jemand finden - und wenn nicht auch egal.....

Wäre ich mit nem W50 um die Ecke gekommen hätte das bei mir niemanden gestört - ich glaube aber nicht, dass das immer so ist. Daher hatte ich geschrieben, ich finde die schon etwas speziell (ist aber natürlich individuell und ich möchte auch keinen). Und wenn man die Wahl auch noch jemandem vermitteln muss..........

Also kurz: Quick and dirty mit der Gefahr des annähernden Totalverlustes oder Mainstream/Marktkonform mit zumindest halbwegs gegebener Investitionssicherheit. Hat beides Vor- und Nachteile.

Gruß, Marcel

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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-09 17:48:06 
neues Mitglied

Registriert: 2017-02-06 15:33:47
Beiträge: 3
Grundsätzlich sehe ich das genauso,aber die Auswahl bis 7,5t inclusive Ausbau und Großfamilie ist halt nicht so groß und bei einer großen Familie werden 20000 Euro mal nicht so eben weggesteckt. Ein Robur kostet soviel wie ein gebrauchter Lupo mit Tüv und eine Kabine als Basis gibt es bei einigen Modellen schon serienmäßig. Natürlich kann es ein Totalverlust geben, aber nur einen kleinen, etwa im Wertverlustbereich eines alten neuen Diesel Pkw derzeit. Das ein Auto ohne Dämmung laut ist, ist kein Geheimnis, kann man aber ändern und unsere Mobile können mit einem Gesetzesstreich über Nacht ihren Wert einbüßen. Er hat eine kleine Kabine,aber dafür 2+2Sitzplätze, hat Allrad, ein Motortausch ist dank der Schlittenkonstruktion einfach und kommt fast soweit wie ein Mog.
Ich gehe auch davon aus, daß hier von einem Bus auf einen LKW umgestiegen wird und allein der Umstieg von Bus Wartungskosten auf die Wartungskosten eines neueren LKW sind immens, vom Anschaffungspreis ganz zu schweigen.
Wenn man als Anfänger erst mal einen Robur mit aufgesetzten Wohnwagen nimmt, verbrennt man vielleicht 3000 Euro oder etwas mehr, aber man ist erstmal unterwegs und sammelt in Europa erstmal Eindrücke ob es das ist. Es gibt genug Beispiele dafür.
Beim Ello sind es 60% Normteile und der Rest kostet fast nichts. Er ist einfach und elektronikfrei, jede Landmaschinenbude bekommt ihn wieder flott und auch ein T3 Fahrer ist mit der Wartung nicht überfordert.

Vor 17 Jahren haben mir alle bei meinem 404 den Vogel gezeigt, säuft zuviel, zu langsam Benziner usw.. Ich habe ihn heute immer noch, er ist super zuverlässig trotz seiner 54 Jahre, läuft im Notfall auf Strecke auch mal 90 und braucht dank guter Einstellung und Wartung zwischen 18 und 22 Liter auf der Straße mit dem originalen Motor. Er ist einfach ausgebaut und trotzdem besser als mein T3. Mit Ausbau hat alles ca 4500 Euro gekostet und reicht für unsere Erfordernisse. Letztes Jahr ist er 6000 Kilometer bewegt worden und das obwohl der Urlaub ausgefallen ist man gewöhnt sich an alles. Unser Robur ist derzeit noch in Bau, läßt sich aber in unseren Mittelgebirgen dank des Hubraumes viel Flotter bewegen wie der 404 und das trotz des NVA heavy metal Aufbaus (KSA)
Schlußendlich muß jeder selbst wissen was er will, aber manchmal lohnt es sich auch rechts und links vom mainstream zu schauen, gerade wenn man erstmal nicht soviel ausgeben will und noch nicht weis ob man dabei bleibt.
Gruß Sascha


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-09 21:45:02 
neues Mitglied

Registriert: 2017-11-26 13:01:22
Beiträge: 6
Wow, vielen Dank für eure regen Beteiligung.

Also wo fange ich denn an :)

Also wenn mit mehr Geld 7,5 t zu halten sind, möchte ich lieber mehr ausgeben als drüber zu kommen.

Das Geld ist so Thema. Zum Glück kann ich wir meist kaufen was ich mag (bitte nicht falsch verstehen bin kein Millionär aber arbeite hart). Aber bei Geld zu verbrennen dreht sich mein Unternehmerherz um.
Es sollte also so wie Mark86 schreibt. Das man bei so einer Aktion Verlust macht ist klar, darum nennt man es auch Hobby. Aber es sollte nicht sein, das dann 60t€ weg sind.

Prinzipiell möchte ich schon etwas Luxus, auch wenn dieser in oder auf einem Truck sitzt. Habe schon einen gewissen Anspruch an Optik von innen und außen. Möchte aber auch nicht 250 t€ ausgeben, weil das echt schön verrückt ist :)

Das Fahrzeug Zweiraumwohnung in diesem Thred finde ich echt toll.

Auch das verlinkte Fahrzeug Iveco von Stefano finde ich als Basis ganz gut. Der Preis scheint ja anscheinend zu hoch zu sein? Es hätte ja schon Koffer und die meisten Kompontenen sind auch schon vorhanden.
Den Innenausbau würde ich aber dann neu machen wollen. Vorne zum Fahrerhaus möchte ich jedoch einen Durchgang und vorn vielleicht die Dinette rein bauen? Was haltet Ihr davon?

Das Fahrzeug hat allerdings weniger PS als mein PKW, ist das nicht Zuwenig?

Puh ist das ein umfangreiches Thema! :blush:


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-10 2:25:19 
Kampfschrauber
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Moin axi99,
die beiden Links waren ja nur als Anregung gedacht...

Der Benz sieht (für mich) von außen stimmiger aus. Darin wohnen möchte ich glaube ich auch nicht.

Der Iveco ist für mein Empfinden äußerlich nicht so stimmig, aber er erfüllt doch recht gut Deine Anforderungen.
Wenn es der fehlende Durchbruch ist, kann man den ja ggf. noch einbauen.
Den kompletten Ausbau grundlegend zu verändern wird sich wirtschaftlich und aus den vorhandenen Gegebenheiten, wie z.B. die Anordnung der Fenster, Tür etc., vermutlich nicht wirklich lohnen.

Ich würde mir so ein Fahrzeug, das passen könnte, mal vor Ort anschauen, reinsetzen und sehen wie es auf mich wirkt.

Hier wäre noch ein Kandidat mit etwas mehr "luxus"
https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/deta ... =246216284
Aber auch hier sind die beschriebenen 7,49t vermutlich eher grenzwertig

Viele Grüße
Stefano

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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-10 8:33:47 
infiziert

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Wohnort: Hutzelgrund
Moin Axi99,

danke für die Blumen.

Die angeforderten Bilder wollte ich mal bei schönem Wetter von innen und außen aktualisieren und dann schick ich dir welche ;)
Bis dahin kannst du den fast fertigen Ausbaustand vor einem Jahr in der Suchfunktion : (Eigenbau 75 / 16) von mir finden. -> ich bin zum zum verlinken zu doof !

Thema Leistung: nicht hauen ,ist nur meine Meinung :ninja:

Rennwagen sind unsere Kisten alle nicht ! :eek:
Für eine Urlaubsfahrt von A - B auf der Bahn reichen theoretisch 140 PS oder auch weniger.
Die Kassler Berge sollten es nicht weniger als 160 PS / 7500 Kg sein, ebenfalls in den Alpen und generell auf langen Steigungen.
Im Sandkasten in MA war ich doch etwas überrascht wie viel Leistung vor allem Weichsand schluckt -> je mehr PS und weniger Kilo um so besser.
Unsere Woki hat die originalen 160 PS und natürlich wünscht man sich ab und an mehr, allerdings bei "normalem Reiseverhalten " reicht mir die Leistung zu 95 % der Strecke.
Wie du erkennen kannst kommt es auf jeden selbst an was für Ihn ausreichend ist, allerdings wie ich schon beschrieben habe sollten es für mich nicht weniger Leistung sein da ich gerne ohne Stress auf der Bahn und in den Alpenpässen mit dem modernen Fernverkehr und vielen Reisebussen mithalten möchte.

Zum Fahrgestell :
Meines ist EZ 93 und hat schon serienmäßig Schallschutzmaßnahmen in der Kabine, mit 22,5 er Reifen ist bei Tempo 100 ein normales Gespräch und auch telefonieren kein Problem. Bei älteren 75 bzw 9016 ist das ewas anders, allerdings weiß ich das BJ der Umstellung nicht .
Wir fahren in unserem Betrieb ein MB 1222 SK AF auch mit den 22,5 er BJ 91, dieser ist ein klein wenig lauter -> Drehmomnet und Sound sind Top :D Schaltung und generell die Übersetzung kann mein Iveco und vor allem unser MAN um einiges Besser.
Dann fahren wir noch einen MAN 1222 mit Ladekran und 8 Gang BJ 96. Geräuscharm, ruhiger Motor , super Getriebeabstufung, allerdings kein Allrad :(
Fazit:
Mein Fahrzeug mit dem MB Motor und dem Getriebe vom MAN. -> ist ja bald Weihnachten :D :spiel:
So jetz hohl ich erst mal Brötchen und wünsche allen einen schönen 2. Advent

_________________
Ich ,----------- verrückt ?
Ne ich dachte das sind die anderen 80 mio !


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-10 12:58:29 
Kampfschreiber

Registriert: 2014-10-11 14:29:35
Beiträge: 4228
LKW PS sind anders als PKW PS :d
Da kommts eher auf das Drehmoment, Getriebe und Endübersetzung an.

Der 7,5 Tonner mit über 200PS wird schon fahren, da brauchst du dir glaube ich keine Sorgen zu machen. Wichtiger ist das der ne lange Endübersetzung hat und sich auf der Autobahn nicht tot dreht, damit du vernünftig mit den anderen LKWs mit 90 mitschwimmen kannst, also auch mal 93 oder 95 fahren kannst, ohne dass die Kiste schon in der Entdrehzahl hängt, Lärm ohne Ende macht und sich totsäuft.
Ich selbst hab 170PS auf 9 Tonnen und das ist ok. Das ist manchmal in den Bergen etwas zäh, aber idr. hält mich auf der Autobahn nicht fehlende Motorleistung sondern die nächste 40 Tonnen Krücke die mit 320PS bei 60km/h den Berg hochgeht, auf.
7,5 Tonnen mit 130PS als Allrad ist doch ne zähe Geschichte, bin ich auch mal gefahren, den Sprung auf 170PS merkt man deutlich. Mir wäre das zu langsam. Vom Kumpel der neue 1024A hat mit 240PS Qualm ohne Ende, als Solofahrzeug aber eigentlich von der Leistung her übertrieben. Nur, der ist nicht als Wohnmobil angeschafft, sondern um 10 Tonnen Anhänger quer durch die Republik zu ziehen, da ist das natürlich was anderes.
Ich denke also, wenn du dich irgendwo in die Region 160-200PS orientierst, machst du bei 7-10 Tonnen Reisefertig nix verkehrt.
Schauen würde ich du was mit nem Synchronisiertem Getriebe kaufst (oder besser noch mit Sperrsynchronisierung, wobei das in der Altersklasse die du im Kopf hast eh Standard ist), dass die Kiste genug Gänge hat und ne möglichst lange Gesamtübersetzung. Also die Gangsprünge im Verhältnis zur Leistung sollten einem ermöglichen, damit auch in den Bergen vom Fleck zu kommen. Bei 130PS und 5 Gängen am Berg anfahren heist sonst unter Umständen im 3. Gang mit 35km/h ab zu warten, bis man oben ist, weil der 4. Gang zu weit weg ist oder die Leistung nicht mehr reicht. Auch sollte für steile Autobahnetappen der vorletzte nicht zu weit vom letzten entfernt liegen, so dass wenn du zurück schalten musst, du noch wenigstens 60 oder 65km/h am Berg gehalten bekommst.
Bei der Endübersetzung sollte der auf Strecke möglichst niedrig drehen, also bei nem 6 Zylinder Dieselmotor der meist so Richtung 3.000UPM Max. Drehzahl hat, sollte die Theoretische Höchstgeschwindigkeit schon jenseits von 110km/h liegen. Richtung 120 ist natürlich besser. Das schont Verbrauch, Material und vor allem macht es wesentlich weniger Krach, wenn man 2000UPM bei 89km/h fährt, statt 2600...
Das sind dann die Bereiche, wo -für mich- irgendwo das "moderne" Fahren anfängt. Das geht dann irgendwo um 1980 los... Wo auch Sitze und Bedienung langsam unter ergonomischen Gesichtspunkten gestaltet wurden, es sowas wie ne nennenswerte Geräuschdämmung gibt, etc.

Das sieht natürlich jeder anders, das sind Geschwindigkeitsbereiche in die viele Fahrzeuge hier im Forum gar nicht kommen und trotzdem sind diejenigen damit sehr viel und sehr weit unterwegs...

Was die Leistung angeht, klar, großer Motor mehr "Spass", wobei ich dazu sagen muss, dass da irgendwie nie n Rennwagen draus wird. Auch mit nem Actros in leer fahre ich nur "so la la" spazieren, die große Leistung nutze ich dabei eigentlich selten. Großer Motor heist aber eben auch mehr Gewicht, mehr Kosten und vor allem mehr Verbrauch. Da war dann für mein Budget mit nem 6-Zylinder Turbodiesel (OM352A) genug. Ab und an am Berg wünscht man sich zwar doch nen V6 oder V8, aber die Einsicht dass genug ist, kommt bei mir an der Tankstelle. Ich bin allerdings auch viel mit dem Auto unterwegs, da macht sich das schon bemerkbar, ob es mit knappen 20 läuft, mit 25 oder mit 30...

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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-10 16:30:19 
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Hallo Axi,
mich beschäftigt dieses Thema auch sehr. Für die Suche nach einem Fahrgestell wäre es gut zu wissen, ob deine Kinder im Vorschulalter, schulpflichtig oder bald aus dem Haus sind. Wollt ihr eine große Tour machen und dann, wenn die Kinder in die Schule kommen, das Auto wieder verkaufen oder soll es auch auf Dauer genutzt werden?

Gruß DSG


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-11 22:31:08 
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Was haltet ihr denn von einem Mercedes Benz 1222 Baujahr 1992?

Also dem hier?

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... nt=app_ios

Das wäre noch genug zu machen! :)

P.s. Meine Jungs sind 6 und 8, also fahren noch ne ganze Zeit mit ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-12 0:01:38 
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Registriert: 2017-12-10 14:09:24
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Hallo Axi,
der zu verkaufende 1222 (SK) ist mit 4 Personen nicht unter die 7.5 Tonnen-Grenze abzulasten. Das war euch doch besonders wichtig, oder? Ich teile diese Einschätzung auch. Für mich ist der ADAC Schutzbrief (Plus Mitgliedschaft) unabdingbar. Gerade auf Fernreisen bringt diese Versicherung (für einen geradezu lächerlichen Jahresbetrag) viel Sicherheit. Das Leistungsspektrum des Schutzbriefes ist sehr umfangreich. Der Rückholtransport erstreckt sich auf das geographische Europa (Ural) und die Mittelmeerländer (also z.B. bis an die Grenzen zu Mauretanien oder Niger). Wichtig ist mir besonders der Ersatzteilversand. Nicht nur, weil dieser innerhalb der o.g. Grenzen in Europa kostenlos sind, sondern vor allem, weil der ADAC mit den Zollformalitäten im Ausland seit Jahrzehnten vertraut ist. Deine Werkstatt schickt das Ersatzteil (sofern es vor Ort nicht aufzutreiben ist) einfach nach München und der ADAC kümmert sich um den Rest. Ansonsten müssten eure Freunde oder Verwandten das übernehmen. Die müssen sich dann mit den Zollformalitäten von Algerien oder Tadschikistan beschäftigen. Der ADAC ist weltweit ein Begriff und das Ersatzteil kommt dann auch in der richtigen Werkstatt an und bleibt nicht irgendwo beim Zoll liegen. Kurzum: 7,5 Tonnen, 3,20 Meter Höhe, 10 Meter Länge sowie Zulassung als Wohnmobil sind meine relevanten Parameter.
Ich fokussiere daher den MB Vario 4x4 Kastenwagen. Viel Zuladung. Außerdem läßt sich die gesamte Fläche nutzen, wie in einem herkömmlichen Reisemobil. Die Problem mit den Kältebrücken (Scheiben) wollen wir über schwere und zweilagige Vorhänge beheben. Mit Einzelbereifung 275/80 R20 Allrad, Untersetzung und zwei Sperren dürfte man schon weit kommen.
Übrigens: Mit schulpflichtigen Kindern bleiben in den kleinen Ferien doch ohnehin nur Reiseziele im angrenzenden Europa. In den Sommerferien Island, Osteuropa, Skandinavien und Marokko (alles andere ist zu weit oder zu gefährlich). Und dort kommt man doch mit einem Vario 4x4 überall hin.
Ein weiterer Aspekt ist für uns das Fahrerhaus-Wohnkabinen-Verhältnis. Bei einer Doka fehlt einfach der Wohnraum. Mit Kindern steht das Kilometerfressen ja weniger im Vordergrund. Von den 24 Stunden am Tag fährt man vielleicht sechs (bis maximal acht) Stunden. In der Wohnkabine verbringt man dann bei schlechtem Wetter 18 Stunden, manchmal sogar ganze Tage.

Gruß Dsg


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-12 7:32:56 
süchtig
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Hallo Dsg,
das klingt aber nach einem massiven Sicherheitsbedürfnis.
Kannst du denn entspannt außerhalb der ADAC Verantwortung unterwegs sein?
Ich möchte das mal relativieren.
Meines Wissens nach gelten die Einschränkungen des ADAC für z.b. die Übernahme von Abschlepp- oder Rücktransportkosten.
Dienstleistungen wie Ersatzteilversand sind nicht von z.b. der Fahrzeughöhe bedingt.

Aber selbst wenn doch. Wenn das Fahrzeug in einem guten Zustand ist, ist die Wahrscheinlichkeit essentielle Teile zu benötigen sehr gering. In der Regel landet man mit einem größeren Problem ohnehin in einer Werkstatt. Diese weiß dann auch wie Teile zu bekommen sind. Falls du doch etwas von zu Hause benötigst, gibt es genug Dienstleister die dir bei einem Internationalen Transport helfen können.

Wie bereits angesprochen, ich denke du hast ein sehr großes Sicherheitsbedürfnis. Wenn der ADAC dich entspannter Reisen lässt, dann ist das ja absolut okay.
Normal ist es allerdings nicht, sein Fahrzeug nach den Versicherungsbedingungen eines einzelnen Konzerns aufzubauen. Deshalb würde ich das auch niemanden empfehlen.
Am Ende ist die Änderung der Versicherungsbedingungen vor dem Fahrzeugaufbau bzw Vertragsabschluss abgeschlossen und du stehst mit einem kleinenFahrzeug ohne die erhoffte Sicherheit da.

Nicht persönlich nehmen, aber normal ist das nicht.

Gruß Chris


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-12 10:54:26 
infiziert

Registriert: 2017-12-02 10:34:16
Beiträge: 47
Chris_G300DT hat geschrieben:
Okay, prinzipell geht das. Allerdings...
1. müssen die Teile vom Hersteller existiert haben
2. müssen diese noch lieferbar sein
3. brauchst du jemanden der das macht

Dazu kommt, dass der Umbau mit sehr hohen Material- und Lohnkosten verbunden ist. Es ist also in keiner Weise wirtschaftlich.
Wir sprechen hier von mehreren tausend Euro.

Positiv ist allerdings, dass du dann auch direkt die Übersetzung anpassen kannst.

Gruß
Chris



Hab ich jetzt erst gesehen. Vielen Dank, Chris!


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-12 11:41:36 
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Registriert: 2017-12-10 14:09:24
Beiträge: 4
Hallo Chris,

„Meines Wissens nach gelten die Einschränkungen des ADAC für z.b. die Übernahme von Abschlepp- oder Rücktransportkosten. Dienstleistungen wie Ersatzteilversand sind nicht von z.b. der Fahrzeughöhe bedingt.“
Doch das ist so. Der Vertrag ist klar geregelt. Wenn das Fahrzeug höher als 3,20 Meter ist gilt der Schutzbrief nicht, also keine Kostenübernahme. Alles andere ist Kulanz.

„Am Ende ist die Änderung der Versicherungsbedingungen vor dem Fahrzeugaufbau bzw. Vertragsabschluss abgeschlossen und du stehst mit einem kleinenFahrzeug ohne die erhoffte Sicherheit da.“
Lieber Chris, das ist doch Kokolores. Wenn das Fahrzeug zum Wohnmobil umgebaut und als solches zugelassen ist, gilt der Schutzbrief.

„Ich denke du hast ein sehr großes Sicherheitsbedürfnis.“
Ja, wenn ich mit meiner Familie unterwegs bin ist das so.

„Wenn der ADAC dich entspannter Reisen lässt, dann ist das ja absolut okay.“
Absolut. Die Versicherung kostet ja praktisch nichts und bringt doch nur Vorteile. Und ein großer LKW über 7,5 Tonnen ist auf europäischen Straßen nicht immer sinnvoll (Verbrauch, Handling ..). Wie ich oben geschrieben habe, bleiben für die Abenteuertouren doch eh nur die großen Ferien.

Dsg


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-12 12:07:09 
süchtig
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Dsg hat geschrieben:
„Am Ende ist die Änderung der Versicherungsbedingungen vor dem Fahrzeugaufbau bzw. Vertragsabschluss abgeschlossen und du stehst mit einem kleinenFahrzeug ohne die erhoffte Sicherheit da.“
Lieber Chris, das ist doch Kokolores. Wenn das Fahrzeug zum Wohnmobil umgebaut und als solches zugelassen ist, gilt der Schutzbrief.


Das ist kein Kokolores, sondern unerwünschte Realität.
Wenn der ADAC vor Vertragsabschluss die Bedingungen ändert hast du halt Pech gehabt. Jetzt kann man natürlich die Frage stellen wann wird der Vertrag geschlossen.
Ohne selbst Jurist zu sein, würde ich davon ausgehen das der Vertragsschluss mit dem Abschließen der ADAC Mitgliedschaft zustande kommt.

Bist du im ADAC hast du alle Zeit der Welt mit deinem Projekt. Ist das nicht der Fall, würde ich zeitnah eintreten.

Gruß
Chris - Nicht im ADAC..


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-12 20:14:55 
Kampfschreiber

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Wenn mein Laster liegen bleibt, rufe ich bei Mercedes-Benz an und dann kümmern die sich darum. Für die 300€ max. Abschleppkostenbeihilfe vom ADAC braucht man nicht wegen Gewicht / Höhe großartig rum zu hampeln... Die machen mich dann auch nicht wirklich weniger arm.

_________________
Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-12 21:24:22 
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Registriert: 2017-12-10 14:09:24
Beiträge: 4
Die Deckelung bis max. 300 Euro beim Abschleppen bis zur nächsten Wekstatt finde ich schon gut. Die Strecke zur nächsten Werksttatt kann sich u.U. ganz schon ziehen. Meiner Kenntnis nach kostet das Abschleppen eines LKW von der Autobahn runter etwa 1200 EUR. (Macht Mercedes das billiger?) Zur nächsten Werkstatt dann wohl entsprechend mehr. Die Differenz würde mir schon wehtun. Oder selber Basteln bei umgeklapptem Fahrerhaus auf dem Standstreifen, während 40-Tonner vorbeifahren? Bei meinem Glück passiert das dann auch noch nachts bei Schneeregen. Ne, lieber vorher ein bisschen länger suchen, bis man das richtige Fahrzeug gefunden hat.

Dsg


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-12 23:03:05 
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Alles so denken muss. Der Gedanke ist schon nicht verkehrt.
Bisschen mehr Sicherheit für weniger Geld kann nicht schaden.

Ich habe die letzten zwei Jahre Gesundheitlich einiges mitgemacht. Daher denke, ich das Sicherheit ehr eine Einbindung von uns Menschen ist. Aber nun ja, schaden kann es ja auch nix ;)

Mein Entschluss steht aber fest. 7,5 t will ich nicht überschreiten.
Wenn ich das Fahrzeug nicht schaffe, scheidet ist eben aus.

Sicherlich wird es so sein, dass ich mit zwei schulpflichtigen Kindern keine Einjährige Weltreise unternehmen kann. Wobei ich wirklich darüber nachdenke. Sie gehen beide auf die Waldorfschule, dort könnte ich ein Jahr schulfrei für Sie bekommen. Geplant wäre allerdings in den gesamten Ferienzeitraum zu verreisen. Egal ob Ostern, Pfingsten, Sommer oder Winter.

Das verlinkte Fahrzeug von landyfahrer hatte ich bereits gesehen. Da hat er wirklich meinen Geschmack getroffen :) allerdings ist mir hier der Preis zu hoch.

Die Idee Iveco mit teilasbau der Fahrerlabiene finde ich wirklich ganz gut.

Das mit dem bestehenden umbauen meint ihr rentiert sich wirklich nicht!?
https://suchen.mobile.de/wohnwagen-inse ... 80205.html

Mist, ich bin on fire. :wack:


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-12 23:24:57 
süchtig
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Dsg hat geschrieben:
Die Deckelung bis max. 300 Euro beim Abschleppen bis zur nächsten Wekstatt finde ich schon gut. Die Strecke zur nächsten Werksttatt kann sich u.U. ganz schon ziehen. Meiner Kenntnis nach kostet das Abschleppen eines LKW von der Autobahn runter etwa 1200 EUR. (Macht Mercedes das billiger?) Zur nächsten Werkstatt dann wohl entsprechend mehr. Die Differenz würde mir schon wehtun. Oder selber Basteln bei umgeklapptem Fahrerhaus auf dem Standstreifen, während 40-Tonner vorbeifahren? Bei meinem Glück passiert das dann auch noch nachts bei Schneeregen. Ne, lieber vorher ein bisschen länger suchen, bis man das richtige Fahrzeug gefunden hat.

Dsg


Interessant, da habe ich doch glatt mal nachgelesen.

Zitat:
Abschleppen
Das ist passiert:
Ihr Fahrzeug muss nach einer Panne oder einem Unfall durch einen ADAC Vertragspartner abgeschleppt werden.
Das leisten wir:
Abschleppen des Fahrzeugs vom Schadenort bis zur nächsten geeigneten Werkstatt
Übernahme der Abschleppkosten bis zu 300 Euro
Für Plus-Mitglieder europaweit

Du musst von deinen 1200€ Abschleppkosten also sogar 900€ selbst übernehmen. Das macht den ADAC ja noch schlechter als ich es bisher vermutet habe.

Again what learned wie Otto sagen würde.

Gruß
Chris


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-13 5:44:06 
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Registriert: 2016-09-12 19:19:24
Beiträge: 161
Wohnort: Allgäu
zum Thema abschleppen kann ich aus eigener Erfahrung was erzählen. Bin im September mit fest gefressenem hinteren Radlager stehengeblieben. 3 Tage zuvor bin ich dem ADAC beigetreten. Ein Anruf und ein ADAC Vorauskommando kam nach ca 30Min an den Ort des Geschehens und mache sich ein Bild des "Schadens". Dieser ADAC Typ bestätigte dann meine Diagnose und bestellte einen 4 Achser Actros mit so einem Ausfahrbaren Ausleger wo er meinen Vario auf der Hinterachse anheben konnte und hinterher zog. Er schleppte dann ca 30km zu einer Werkstatt meiner Wahl. Abschleppkosten beliefen sich auf ca 800€ die voll umfänglich vom ADAC übernommen wurden.
Zusätzlich bekam ich 5 Tage einen Mietwagen.
Wenn er "rollfähig" gewesen wäre hätte ich sogar die Überbringung nachhause bekommen.

Grüße
Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches Fahrgestell
BeitragVerfasst: 2017-12-13 7:12:28 
abgefahren
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Registriert: 2014-08-29 23:03:04
Beiträge: 2411
Wohnort: Hückeswagen
Hallo,
das was beim ADAC in der Plus Mitgliedschaft enthalten ist kostet als Truck Versicherung (gewerblich) einen knappen tausender pro Jahr. Und bitte nicht die Leistungen der „normalen“ Mitgliedschaft mit der Plus durcheinanderwürfeln.
So ein zwei mal pro Jahr muss ich einen unserer LKW abschleppen lassen (alle Mercedes, alle regelmäßig in Vertragswerkstatt gewartet, keiner älter als 5 Jahre) - so selten ist das also nicht. Kostet je nach Tag und Uhrzeit zwischen 800 und 1500 € NETTO. Und natürlich nur bis zur nächsten Mercedeswerkstatt.
Ich kann schon verstehen, dass man keine Lust hat mit Kindern auf der Autobahn zu stehen und einen Abschlepper organisieren muss, dann eine Werkstatt, dann einen Mietwagen, dann eine Unterkunft, dann den Rücktransport.... ich glaube das fühlt sich schon anders an als wenn man nur zwei Erwachsene ist. Und wenn du halt Plusmitglied bist machst du einen Anruf, du kommst mit den Kindern Heim und deine Karre kommt auch nach Hause - finde den Gedanken gar nicht so schlecht.
Und ein hohes Sicherheitsbedürfnis zu haben finde ich auch nicht gerade verwerflich, insbesondere wenn man mit Kindern unterwegs ist.
Ja man kann (echt) unter 7,5 t bleiben - gewogen nicht geraten oder gehofft. Ich könnte auch locker noch 2 Kids mit Gepäck mitnehmen ohne überladen zu sein (ob die das lustig fänden sei mal dahingestellt). Der Schlüssel dazu liegt a) im Leichtbau und b) in der Menge an Flüssigkeiten. In Europa bin ich nie weiter als 100 km von einer Tanke weg und nie weiter als 50 km von Trinkwasser. Die Mengen an Flüssigkeiten die wir mitschleppen machen wir ja aus Bequemlichkeit und Sicherheitsbedürfnis (????) dabei, 80-90 l Diesel und 50-60 l Wasser würden auch reichen.
Über 7,5 t wäre für mich an vielen Stellen eine deutliche Einschränkung gewesen, weil viele Straßen oder Orte über 7,5 t gesperrt sind (und ja ich halte mich in der Regel an Verkehrsregeln - insbesondere im Ausland).
Und an der Stelle kommt dann immer das Blabla mit großem Führerschein und man lernt so viel.... den habe ich (und die 95 auch aber nur zum Spaß), daran liegt es nicht.

Noch was zu den Abschleppkosten - 300 ADAC-€ sind nicht 300 „normale“ € weil die Vertragspartner („unterwegs im Auftrag des ADAC“) ganz andere Konditionen haben und so die 300€ viel weiter reichen als wenn du oder ich den direkt beauftragen.
Gruß, Marcel

_________________
- Punkt 1 erreicht, THW Iveco 90-16 ist zu Hause (07.11.2014)
- Punkt 2 erreicht, LAK 2 ist zu Hause (7.12.2014)
- Punkt 3 erreicht, geänderte Fahrzeugart begutachtet (19.01.2015)
- Punkt 4 erreicht, Eisenschwein ist zugelassen (17.03.2015)
- Punkt 5 erreicht, Umbauten am "Trägerfahrzeug" beendet (12.04.2015)
- Punkt 6 erreicht, H Gutachten erteilt (15.12.2015)


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