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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-20 15:04:46 
süchtig

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Was mir bei den Bildern noch eingefallen ist:

Für das 6S850 von ZF hat der Hersteller den Hinweis rausgegeben, dass das Getriebe NICHT an Ein- und Ausgangswelle angehoben werden darf (wie es wohl gerne und häufig gemacht wird). Den genauen Grund habe ich vergessen, so weit ich mich nicht täusche, ist wohl eine der Wellen nur einseitig so gelagert, dass sie die Querkräfte abkann.

Und ich weiss natürlich nicht, ob das auch für das aktuelle Getriebe gilt. Ich wollte es nur erwähnen. Es schadet sicherlich nicht, auch dieses Getriebe nur mit Gurt um das Gehäuse zu heben.

Gruss, Ulf

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please help me
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"Weltanschauungen" stammen gemeinhin von Leuten die sich die Welt nie wirklich angeschaut haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-20 15:15:29 
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Die Sache ist bekannt.
Das Getriebe wurde von mir nur mit Schlupf ums Gehäuse angehoben.
Mfg
Sico


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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-20 16:52:40 
Schrauber
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Üüübrigens:
Die "Anstifter" für eine Weiterfahrt nach Magadan sollten wissen, dass der Oblast dort gerade aktuell durch einen Zyklon im Schnee versinkt.... :ohmy:
Das ist dann nicht wirklich prickelnd ......


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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-21 18:43:54 
süchtig
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Hallo Frank, da sagt der Anstifter es ist ja noch etwas Zeit bis er in Magadan wäre, auch ohne Wechsel weiterer Kleinbauteile :). Außerdem gibt es die netten Gegenden an der Strecke, Magadan dann eher der Umkehr- oder Verschiffungspunkt......

Gruß Mykines


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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-22 9:30:26 
Rauchsäule des Forums
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... das Getriebe 4 ist in Korea ... morgen abend soll es hier sein ... soweit alles im Plan ...

... ich bin derweil in einem seltsamen Standbymodus ...

Gruss Ulf

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Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-22 10:42:39 
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Auf wieviel km hast du bis jetzt 3 Getriebe verbraucht?

Grüße, Ingolf

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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-22 13:13:07 
Rauchsäule des Forums
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... Getriebe 1 hielt etwa 250.000 km, davon 150.00 bei mir ...
... Getriebe 2 hielt etwa 40.000 km, davon 10.000 bei mir ...
... Getriebe 3 war mir zu defekt um es einzubauen ...

Gruss Ulf

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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-22 13:23:02 
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Ulf H hat geschrieben:
... Getriebe 1 hielt etwa 250.000 km, davon 150.00 bei mir ...
... Getriebe 2 hielt etwa 40.000 km, davon 10.000 bei mir ...
... Getriebe 3 war mir zu defekt um es einzubauen ...

Gruss Ulf


Hi Ulf

Mich würde interressieren:
Gibt es denn eine Erklärung für die Schäden?? Oder Vermutungen diesbezüglich?
(Soweit sich das aus den sezierten Getriebe herauslesen lässt)

Oder ist das im weitesten Sinne "normal" - da muss man mit rechnen, die Einen triffts und die Anderen nicht, xyz ?

Es wird ja immer gesagt ein LKW ist für ne Million km gebaut.
Oder ist es der "Reise-schlechte Strassenverhältnisse-Offroad" - Faktor der sich so auf die Lebensdauer auswirkt?

Greets
natte

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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-22 13:24:52 
LKW-Fotografierer

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Ich könnte mir vorstellen daß bei uns Kondenswasser und Rost im Spiel sein könnte (?)
Basti


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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-22 13:39:28 
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... bei Getriebe 1 sind Lager abgenutzt bzw. Lagersitze verschlissen ... Rostspuren habe ich darin keine gesehen und die Karre stand auch nicht jahrelang mit offenem Getriebe rum ... von den 250.000 km sind etwa 100.000 unter härteren Bedingungen auf Reisen zusammengekommen ... wenn weitere Getriebe diese Laufleistung erreichen und dann mit Vorwarnung versterben, kann ich damit sehr gut leben ... Fazit: wohl relativ normaler Verschleiß ...

... Getriebe 2 kam direkt aus einem Einsatzfahrzeug, ich meine es war Feuerwehr ... Laufleistung wäre da typischerweise 20.000 bis 30.000 km ... dort sind ohne Vorwarnung die Schaltzähne vom 4. Gang abgeschert .. ich kann mich an kein Manöver bei mir erinnern, bei dem ich das Getriebe bös gequält hätte ... der Schaden trat beim normalen einkuppeln auf der Strasse auf ... auch dieses Getriebe wies keinen Rost auf ... Fazit: shit happens ...

... ich hatte auch vorher noch nicht mitbekommen, dass die Getriebe Schwachstelle sein sollen ...

Gruss Ulf

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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-22 17:42:37 
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Registriert: 2007-01-17 23:42:46
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Hallo
Zitat:
... Getriebe 2 kam direkt aus einem Einsatzfahrzeug, ich meine es war Feuerwehr .
.. dort sind ohne Vorwarnung die Schaltzähne vom 4. Gang abgeschert .
.. ich kann mich an kein Manöver bei mir erinnern, bei dem ich das Getriebe bös gequält hätte ...
massive Fahrzeug-Einsätze insbesondere bei Bergeaktionen sind bei der Feuerwehr keine Seltenheit. Dabei sollte man nicht die heutige Situation sondern die Möglichkeiten von 20 mehr Jahren im Blick haben. Es ist durchaus möglich dass dadurch bei einer solchen Aktion an dem Getriebe ein Vorschaden entstanden ist.

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Gruß Helmut

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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-22 18:58:51 
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Beiträge: 1499
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unihell hat geschrieben:
Hallo
Zitat:
... Getriebe 2 kam direkt aus einem Einsatzfahrzeug, ich meine es war Feuerwehr .
.. dort sind ohne Vorwarnung die Schaltzähne vom 4. Gang abgeschert .
.. ich kann mich an kein Manöver bei mir erinnern, bei dem ich das Getriebe bös gequält hätte ...
massive Fahrzeug-Einsätze insbesondere bei Bergeaktionen sind bei der Feuerwehr keine Seltenheit. Dabei sollte man nicht die heutige Situation sondern die Möglichkeiten von 20 mehr Jahren im Blick haben. Es ist durchaus möglich dass dadurch bei einer solchen Aktion an dem Getriebe ein Vorschaden entstanden ist.


Am 4. Gang????

Gruss
Micha d.k.

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mit dem am nördlichsten stationierten Magirus Mercur!

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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-22 19:33:05 
süchtig
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Beiträge: 654
franz_appa hat geschrieben:

Es wird ja immer gesagt ein LKW ist für ne Million km gebaut.
Oder ist es der "Reise-schlechte Strassenverhältnisse-Offroad" - Faktor der sich so auf die Lebensdauer auswirkt?

Greets
natte


Das lässt sich wohl am sichersten auf schwere Lkw übertragen. Die hier viel gefahrenen Karren haben eher eine Erwartung von 500.000km bzw weniger umso größer der Gelände/Belastungsanteil ist. Lebenserwartung bei Fahrzeugen ist eh ambivalent. Wer will kann jedes Fahrzeug so lange fahren wie er will, der Reparaturaufwand steigt nur irgendwann ins unrentable...

Der von mir gefahrene F16 hat laut einem Spediteur eine zu erwartende Laufleistung von 2,5mio km - im Schwerlastbetrieb.

Das der Schaden bei 40.000 Getriebekilometern entstanden ist, wirft aber auch in meinem Kopf viele Fragezeichen auf...

Grüße,

Till


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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-22 20:01:29 
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Der Schaden ist ja relativ kurz nach dem wechsel aufgetreten, denkbar ist auch eine fehlerhafte Montage der schaltstange, in der Folge könnte der Gang nicht immer richtig eingelegt worden sein


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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-22 22:14:17 
Allrad-Philosoph
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Evtl. war ja einer der Vorbesitzer des Getriebes ein "Reißer" der die Gänge schön mit "Schwung" eingelegt hat und die Kupplung dann zu schnell hat kommen lassen. Das gibt dann üble Lastwechsel die das Material dann ordentlich belasten. Je nach Einsatzgebiet war wohl auch ein häufiger Wechsel zwischen 5 und 4 notwendig und dann gleich mit viel Gas wegen Einsatz am Berg oder so.

Warum es zu den schlimmen Spuren an den Nadellagern gekommen ist? Entweder zu wenig Schmierung, wobei da ja wenig Last anliegt oder aber der Lagerkäfig hat einen Schlag weg gehabt. Evtl. mal falsches Öl drin oder Kalt mit Gewalt? Evtl. aber auch ein benachbartes Lager mit zu viel oder wenig Luft und dadurch Last auf dem Nadellager.

Defekte Simmerringe können auch mal zu Ölverlust und Vorschäden geführt haben. Wenn das Fahrzeug vorab eher auf Sand gestanden hat war da nicht mal eine auffällige Lache zu sehen. Irgendwann dann mal Öl nachgefüllt aber der Vorschaden war da.
Na ja, da können wir viel spekulieren, helfen tut es nicht.

Ulf, ich drück die Daumen daß das neue Getriebe bald da ist und den Rest des Autolebens ohne Grund zur Beschwerde arbeitet.

Ciao und Gute Reise

Veit

p.s. das mit dem Standby-Modus gibt sich wenn wieder alles zusammenkommt, höre auf Deinen Bauch


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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-23 3:27:39 
Rauchsäule des Forums
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... spekulieren kann man viel ...

... die Schaltstange wurde sehr gewissenhaft so verlegt, dass sie nirgends anstösst ... zur Zeit von Getriebe 1 stiess sie in einigen Betriebszuständen an das Gasgestängel ... ob und in wie weit das zum ersten Getriebeschaden beigetragen hat ist ebenfalls Spekulatius ...

... ich vermute das völlig vermöhrte Nadellager in Getriebe 2 eher als Folgeschaden der abgescherten Schaltzähne ... Lager als Primärschaden ist auch denkbar, aber da kam ich alleine nicht drauf ... leider wurde die Scherfläche dermassen überformt, dass keine aussagefähige Bruchfläche mehr besteht ...

... eventuelle Vorschäden werden sich nur sehr sehr schwer feststellen lassen ... welcher Vorbenutzer wann was mit dem Getriebe gemacht hat, noch viel weniger ...

Gruss Ulf

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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-23 12:17:40 
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Wohnort: 84556 kastl
zur Schadensursache:
bei allen Getrieben weisen die Nadelkränze und deren Laufflächen auf den Wellen und in den Zahnrädern deutliche Spuren von Überlastung auf.
In einer ersten Stufe zeigt sich an den Oberflächen sog Druckpolieren, eine Art polierte=glänzende Oberfläche. Dabei findet keine korrekte Abwälzbewegung mehr statt, zwischen Laufflächen und Wälzkörpern findet auch schon eine Gleitbewegung statt. Dieses Gleiten unter hohen Kräften verschlimmert die Situation weiter und es kommt zu Schäden an den Oberflächen, z,B Verschweißen oder Ausbrüche (Pitting).
Im Getriebe 2 glaube ich, dass die vorgeschädigte Nadelhülse zusammen mit den vorgeschädigten Laufflächen die Drehbewegung der Gang-Rades auf der Welle wenigstens kurzzeitig völlig blockiert hatte.

Woher kommt die Überlastung?
Die 170PS-Deutz-Maschine neigt bei geringen Drehzahlen und Volllast zu Schwingungen.
Das wird deutlich, wenn der Motor bergauf im 4 Gang mit ca 1500 U/min mit Vollgas "geschunden" wird.
Dabei vibriert der Schalthebel derart stark, dass er am Armaturenbrett anschlägt und das Armaturenbrett beschädigt.
Das beschädigte Armaturenbrett habe ich schon an einigen 170er-Magiren gesehen.
Im Rahmen dieser Vibrationen entstehen im Getriebe extrem hohen Lastspitzen, die schließlich die Wälzlagerung der Gangräder schädigen.

Dagegen hilft nur:
Zurückschalten in den nächst niedrigeren Gang und fahren bei höherer Drehzahl (mindestens 1700 U/min) und niedrigerer Last.

mfg
Sico

PS:
@Ulf
Der Stand-by-Modus ist prima geeignet, um sich um so Nebenkriegsschauplätzte wie Pilotlager,Kupplung, Kupplungsbetätigung, Reibscheibe, Simmerring an der Kurbelwelle zur Kupplung zu kümmern.
Der WDR an der Kurbelwelle hat die Dimension 105x130x12 mit IVECO-Nr 2421820. Sollte ein temperaturstabiler Werkstoff sein, z.B. Viton.


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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-23 18:34:34 
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... Getriebe konnte heute noch nicht aus der Abfertigung befreit werden ...

... ja, das abgefressene Armaturenbrett hat meiner auch ... jetzt weiß ich auch wo es herkommt ...

... der Motor zieht sooo schön büffelig den Berg hoch, das verleitet dazu, nicht runter zu schalten ... tu ich aber trotzdem allermeistens, nachdem ich mal gehört hsbe, dass der Motor das nicht möge ... das es dem Getriebe schadet ist mir neu ... die Temperatur steigt bei solchen Vollgasorgien deutlich und schon deswegen bekommt er gerne den kleineren Gang um dann wesentlich entspannter zu laufen ...

... Kupplung und Umgebung wurden bereits kurz vor der Reise komplett neu gemacht, wird aber natürlich beim Zusammenbau nochmal gründlich kontrolliert und wo nötig erneut ...

Gruss Ulf

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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-24 9:30:40 
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kleines Update:
höre gerade von Ulf, dass das Getriebe aus dem Zoll raus ist.
Sie sind auf dem Weg zur Werkstatt.
Die Sache geht nun in die hoffentlich letzte Runde.
In UB ist es ja schon 15:30. Ob der Einbau am heutigen Freitag noch klappt, ist noch nicht klar.
mfg
Sico


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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-24 10:46:32 
Schrauber
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Einbau am Montag.
Gruß Mongoleifan.


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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-24 11:30:51 
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Wohnort: 79... WT (Ba-Wü)
... Laster taut nun vor sich hin ...

Gruss Ulf

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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-24 16:46:45 
süchtig
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Registriert: 2009-07-19 22:13:54
Beiträge: 627
Wohnort: Ecuador
Na ging ja schnell mit dem Versand und Zoll. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg beim Einbau. Genieße die weitere Reise.
Gruß Jens


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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-24 19:34:36 
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Registriert: 2006-12-18 23:31:46
Beiträge: 2577
Wohnort: Frankurt / Taunus
sico hat geschrieben:
zur Schadensursache:
bei allen Getrieben weisen die Nadelkränze und deren Laufflächen auf den Wellen und in den Zahnrädern deutliche Spuren von Überlastung auf.
In einer ersten Stufe zeigt sich an den Oberflächen sog Druckpolieren, eine Art polierte=glänzende Oberfläche. Dabei findet keine korrekte Abwälzbewegung mehr statt, zwischen Laufflächen und Wälzkörpern findet auch schon eine Gleitbewegung statt. Dieses Gleiten unter hohen Kräften verschlimmert die Situation weiter und es kommt zu Schäden an den Oberflächen, z,B Verschweißen oder Ausbrüche (Pitting).
Im Getriebe 2 glaube ich, dass die vorgeschädigte Nadelhülse zusammen mit den vorgeschädigten Laufflächen die Drehbewegung der Gang-Rades auf der Welle wenigstens kurzzeitig völlig blockiert hatte.
...
mfg
Sico

...

@Sico:

Dazu eine Verständnisfrage:

Eigentlich läuft doch das Nadellager vom 4. Gangrad nur lastlos (nämlich wenn andere Gänge als der 4. eingelegt sind)???
Und wenn der 4. Gang eingelegt ist dann dreht sich das Lager gar nicht (weil dann das Zahnrad über die Schaltmuffe drehfest mit der Welle verbunden ist)!
Also mir leuchtet die Erklärung "Gleiten unter hohen Kräften" deshalb nicht ein.

Den Schaden am Nadellager würde ich wie Ulf eher darin begründet sehen das ein Teil des Außenrings des Nadellagers (der abgescherte Ring mit der Verzahnung) sich gegenüber der Welle nicht drehte, der andere Teil (Rest-Zahnrad) aber schon. Dadurch entstehen Kräfte die das Nadellager tordieren wollen (was dann ja auch passiert ist).
Ich würde also den Nadellagerschaden eher als Folgeschaden des Zahnradschadens sehen, nicht umgekehrt.

Gruss
Kai

_________________
Kaputt ist wenn man aufhört zu reparieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-25 12:43:05 
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hallo Kai,
meine Überlegungen waren nur ein erster Ansatz. Natürlich gibt es viele Ansätze zur Schadensursache. Dabei ist immer wieder die schwierigste Frage:
Was ist Ursache und was ist Wirkung?
Deine Überlegung, dass bei eingelegtem Gang das betreffende Zahnrad drehfest mit der Welle verbunden ist, ist natürlich richtig. Allerdings können bei dieser dann statischen Lagerbelastung bedingt durch die Schwingungen auch sehr hohe statische Kräfte auftreten, die die Oberflächen der Wälzpartner bei anschließend, wenn der nächste Gang eingelegt wird, wieder einsetzenden Drehbewegung weiter schädigen.

Weiterhin hat die Nadellagerung keinen separaten Außenring. Die äußere Lauffläche für die Nadeln ist die gehärtete Bohrung des Zahnrades.

Auffällig war für mich, dass diese Lauffläche im 4.Gangrad in beiden Getrieben etwa gleichartig geschädigt war, obwohl beim 2.Getriebe noch eine Menge harter Bruchstücke "zermahlen" wurde, was im 1.Getriebe so nicht der Fall war.

Also Fragen über Fragen.
Die Wälzlagerhersteller bringen bei solchen Schadensbildern auch gleich die Stichworte Schmierstoffmangel, falsche Viskosität etc. ins Spiel.
Das Thema Schmierstoff sehe ich als Primärursache zunächst nicht, wenn Ulf in die beide Getriebe das bewährte 80W90-Öl eingefüllt hatte.
Ganz schlüssig wird sich die Schadensursache vermutlich nicht mehr beantworten lassen.

mfg
Sico


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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-25 15:15:16 
Schrauber
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sico hat geschrieben:
.................
Also Fragen über Fragen.
.......................
mfg
Sico


Grüße zum Wochenende, wir lassen die Fragen jetzt Fragen bleiben und Ulf sitzt mit mir in der Jurte, um gemeinsam und spirituell die kommenden Schritte vorzubereiten ! :joke:
Sonntag Nachmittag geht es weiter.

Beste Grüße von uns Beiden an alle, die mitfiebern.
Mongoleifan :positiv:


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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-25 19:06:54 
süchtig
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:positiv: :ring:
Das wird schon :unwuerdig:

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Gruß Markus
Oberfranken/Bayern/Deutschland


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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-26 12:30:24 
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... Getriebeöl war ein 75W-90 ... und das ist im neuen auch schon wieder drin ...

Gruss Ulf

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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-27 17:06:18 
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... Getriebe ist drin ... dabei den Ersatzradkran verbogen und einen Defekt an der Luftführung der Standheizung entdeckt ... morgen nochmal kampfschrauben ... Quertraverse, Kardanwellen und Auspuff sind dann die grössten Brocken ...

Gruss Ulf

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Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-27 19:07:13 
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Gruß Sven

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Alles wird gut!! (Irgendwann irgendwo)

Iveco-Magirus 90-16
Eicher 2-Achser 5,4t "Klapp-WoWa"
Kässbohrer 1-Achser 3,5t "Schuhschrank"


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 Betreff des Beitrags: Re: Getriebeschaden unterwegs
BeitragVerfasst: 2017-11-27 19:10:05 
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Gruß Michael

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http://www.Dickschiff-Treffen.de

Ab dem Moment wo du „ach scheiß was drauf" denkst, wird es entweder grandios,
Oder absolut desaströs.


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