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BeitragVerfasst: 2017-10-30 20:58:53 
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Ahoi, ich hab hier dieses 10W40 gefunden. Ist teilsysnthetisch. Tut das nun meinem Motor (OM352 A) gut? Oder doch lieber ein rein mineralisches Öl? :search:

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"wer eine Regierung zu brauchen glaubt, sagte Stiggins, ist ohnehin eine unrettbar gescheiterte Lebensform "

Jasper Fforde "Thursday Next - Es ist etwas faul"


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BeitragVerfasst: 2017-10-30 21:16:57 
Schrauber
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Tach,

Ich würde das hier nehmen... http://www.ebay.de/itm/20-Liter-MANNOL- ... Swk~ZZ8Jsa
Einfaches 15W40.

Gruß
Patrick


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BeitragVerfasst: 2017-10-30 21:49:33 
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jo, das fahr ich auch grad. Dachte nur für den Winter ein 10W40 wegen besserer Schmierfähigkeit beim Kaltstart...

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BeitragVerfasst: 2017-10-30 22:25:39 
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...Öle mit Syntheseanteilen haben den Ruf, in alten Motoren gern Ablagerungen zu lösen was dann zu Problemen wegen verstopfer Ölfilter führen kann. Außerdem (das ist meine persönliche Erfahrung) neigen die Motoren mit solchen modernen Ölen mehr zum Ölschwitzen.

Ich würde das eher nicht machen bei so einem alten Motor.

Gilt nicht bzw. nur eingeschränkt wenn der Motor vor kurzem (mit Komplettreinigung) überholt wurde.

Gruss
Kai

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Kaputt ist wenn man aufhört zu reparieren.


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BeitragVerfasst: 2017-10-30 23:57:06 
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Da hat der Kai recht...wenn du nun mit synthetischem Öl anfängst, tust du dir filtertechnisch keinen Gefallen.

Ich werde auch beim klassischen 15W40 bleiben.


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BeitragVerfasst: 2017-10-31 1:06:48 
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ok.. also der Motor wurde vor ca. 20.000 komplett überholt. alles auseinandergenommen, alles nötige ausgetauscht. besonders viele Ablagerungen sollten da jetz nicht angehäuft worden sein. Aber wenn das Öl die ganze alte Schmonze löst ist das doch an sich nich verkehrt, oder? Dann halt mal den Filter zwischen dem Ölwechselintervall tauschen und dafür is der Motor sauberer? Das mit dem Schwitzen wär natürlich ein Argument dagegen... Hmmm....

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BeitragVerfasst: 2017-10-31 6:35:54 
Rauchsäule des Forums
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... 10w-30 mineralisch funktioniert auch im kalten Winter sehr gut ...

... Synthetik würde ich einem alten Motor auch ohne Not nicht geben ...

Gruss Ulf

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Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...


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BeitragVerfasst: 2017-10-31 10:57:45 
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na denn werd ich wohl beim altbewährten 15w40 bleiben. wenns richtig kalt is pack ich ja eh immer nen Bauarbeitergrill unter die Ölwanne vor'm Starten :rock:

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BeitragVerfasst: 2017-10-31 11:42:41 
Forumsgeist
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Hallo
Beide öle gehen Problemlos .
Wen du im Frühjahr eh wechselst würde ich das 10W40 wegen der besseren Startfähigkeit den Mercedesmotors vorziehen .
Ein 10W-30 mineralisch löst genauso viel Dreck wie ein 10W-40 Teilsynthetisch oder 10W-50 Vollsynthetik Öl .
Beide öle sind Teilsynthetik .
Bei einen 15W-40 Minarlöl darauf achten das es für aufgeladene Motoren freigegeben ist .
Gruß
Oli


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BeitragVerfasst: 2017-10-31 16:46:56 
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Hallo zusammen,
ich hänge mich hier mal ran mit meiner Frage:
Hat jemand schon mal ein 5W40 (teilsynthetisch) in einem Mercur verwendet...ich habe gerade dieses Öl "günstig" bekommen und beabsichtige demnächst in kältere Gefilde zu fahren...sonst habe ich immer ein 15W40 verwendet! Meine Sorge wäre das es eher anfängt zu lecken...der Mercur selbst hat nur einen Spaltfilter keinen Papierölfilter oder so.

Grüße
Bob


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BeitragVerfasst: 2017-10-31 17:16:51 
süchtig

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Ich würde kein Experiment mit dem Mercur machen.
Warum nimmst Du nicht, was DEUTZ für den Winter empfohlen hat: 20W20?

Wäre wahrscheinlich zu einfach.... :joke:
Und so ein 20 liter Ballon kostet bei FUCHS-Öl 70 Euronen.

Grüße
Michael

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Gerhard Polt


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BeitragVerfasst: 2017-10-31 20:03:02 
Schrauber
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Tach,

wenn du das 5W40 günstig bekommen hast, kippst du es einfach mit in den Tank. :D

Gruß
Patrick


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BeitragVerfasst: 2017-11-01 2:58:06 
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hatte ich mir schon gedacht das so etwas kommt...

@husky869
das 20W20 hatte ich für den Winterbetrieb auch schon im Sinn und wollte ich Ende November auch bestellen...
...nur war das 5W40 halt außerplanmäßig gerade da... ;) und Fragen kostet ja nix...


@theutone
...ich glaube das raucht mir zu sehr...so freut es meinen Nachbarn, der war auch auch schon interessiert....

Danke erst mal!


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BeitragVerfasst: 2017-11-01 8:57:57 
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husky869 hat geschrieben:
Ich würde kein Experiment mit dem Mercur machen.


Mit Blick auf den Spaltfilter würde 'keine Experimente' m.E. bedeuten, ein maximal mild legiertes Öl zu nehmen :angel:

Uwe

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Zum Glück hab ich kein Laster

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Der Fahrer hört den Klang der Meise,
der Motor läuft, doch läuft er leise.
Die Wasserkühlung dämpft die Töne,
das ist am HANOMAG das Schöne


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BeitragVerfasst: 2017-11-01 10:16:39 
süchtig

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Uwe, ich verstehe jetzt nicht was Du meinst.
Eigentlich wollte ich das Ölthema nicht breit treten, es hat einen langen
Bart wie der des Methusalem.

Ein paar Sätze aus dem Handbuch getippt: (.. ich hoffe, Du würdigst das... :joke: )

"Wenn bei älteren Motoren auf die hochlegierten Dieselmotorenöle umgestellt wird,
ist ein Zwischenölwechsel zu beachten ......Gleichzeitig ist .... zu reinigen..."

Tabelle sagt aus: Temperaturen (Kaltstarttemparatur beim Anlassen)
-10 bis +20 Grad = SAE 20W20. Drüber SAE30
unter -10 Grad = SAE10

Jahrelang habe ich auch 15W40 im Sommer und Winter gefahren.

Testweise stellte ich auf hochlegiertes Einbereichsöl um. Das Ergebnis war, weniger Ölverbrauch im
Sommer (SAE30) und durch das SAE20 besseres Startverhalten bei Minustemperaturen.
Auch bei -15 wie letzten Januar.
Momentan am günstigsten ist der oelscheich24.de mit den FUCHS-Ölen.

Mein Mercur steht seit 13 Jahren draußen und fahre fast jeden Tag morgens zur Arbeit mit dem.

So, jetzt gehe ich mit den Hunden Gassi. :rock:

Grüße
Michael

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Gerhard Polt


Zuletzt geändert von husky869 am 2017-11-01 10:33:28, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 2017-11-01 10:32:06 
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Hi,

abtippen würdige ich immer :joke:

Letztendlich beschreibt Dein zitierter Eingangssatz genau die Problematik: hochlegierte Öle reinigen und halten den Dreck in der Schwebe. Bei niedriglegierten Ölen setzt sich der Dreck ab. Letzteres ist Eingangsvoraussetzung für das Funktionieren des Spaltfilters. Mit modernen Ölen wirkt das Ding nicht mehr. Wenn alle 2000km ein Ölwechsel ansteht, ist das egal. Wenn ich aber auf dem Standpunkt stehe, dass mit nem modernen Öl auch die Wechselintervalle ausgedehnt werden können, könnte das ein Trugschluss sein ;)

Mit der Viskosität hat das Thema Legierung nix zu tun, unser spaltbefilterter Traktor tuckert z.B. das ganze Jahr mit nem mild legierten 15W50...

Grüße
Uwe

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BeitragVerfasst: 2017-11-01 13:23:52 
Forumsgeist
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Hallo
Wen die Temperatur konstant unter 10°Grad Minus bleibt hätte ich kein Problem mit einen 10W-30 .
Aber das werden wir sicher nicht haben .
Gruß
Oli


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BeitragVerfasst: 2017-11-01 14:05:41 
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Hallo, es gibt keinen Grund, gerade in deinem Falle kein Synteheseöl zu verwenden. Syntheseöle haben im Grunde genommen nur Vorteile.

Zum Thema der Viskosität. Heutzutage ein 20W20 zu verwenden, weil ein 50 Jahre altes Handbuch das empfiehlt ist vollkommener Unsinn. Die Zahn vor dem W sagt die Fließfähigkeit im kalten Zustand aus. Also ist es hier sinnvoll eine möglichst kleine Zahl zu haben, die zweite Zahl ist die Viskosität bei einer standardisierten Temperatur. Hier 100 Grad. Hier ist es sinnvoll ein Produkt zu haben welches auch bei hohen Temperaturen nicht zu weit ausdünnt. Was machen also Systheseöle? Sie kommen dieser Forderung sehr Nahe weil sie eine hohe Spreizung der Viskosität haben. Ein 5W40 verhält sich in kaltem Zustand wie ein 5er Öl bei der entsprechenden Temperatur und wie ein 40er bei 100 Grad.

Ich habe meinen 1965er Mercedes auf 0W40 umgestellt, der Öldruckzeiger schnelt nach dem Start wie mit Viagra behandelt an den Anschlag und droht sich darum zu wickeln. Selbst im heiß gefahrenen Zustand bewegt er sich auch kaum vom Anschlag weg. Das 20W50 vom Vorbesitzer war der letzte Müll. Nach dem Start hat es drei Gedenksekunden gedauert, bis sich der Öldruckzeiger endlich nach Oben bemühte. Ich kontrolliere das Innenleben des Motors mit immerhin 200.000km per Ölanalysen und seit der Verwendung von 0W40 gehen die messbaren Verschleißparameter runter und die Werte des Öles bleiben sehr lange stabil sodaß ich die Wechselintervalle stark verlängern kann. Der Hersteller empfahl vor 50 Jahren im Übrigen ein 10W30.

Mein kleiner Italiener wird auch mit 5W50 statt dem vor 40 Jahren vorgeschriebenen 20W50 betrieben. Im Ergebnis liegt noch bevor die erste Zündung kommt bereits Öldruck an weil der Vergasermotor drei-vier-fünf Umdrehungen beim Kaltstart braucht, bis die richtige Packung im Brennraum ist. Das 20W50 war bei 100 Grad öltemperatur so dünn dass im Leerlauf die Öldruckkontrolle anfing zu leuchten. Mit 5W50 macht er das nicht.

Der Ural wird nach der Motorenüberholung auch nur noch 5W40 oder 10W40 bekommen.

Entscheidend ist im Betrieb die Zahl hinter dem W, weil das den typischen Betriebszustand beschreibt. Warm. Die Argumentation "Das Sysnteseöl ist zu dünn" ist völliger Quatsch, denn das 0W40 ist bei Betriebstemperatur ein 40er Öl. Fertig.

Anbei ein Vergleich gängiger Oldtimeröle, die üblicherweise in der Viskositätslage 20W-50 geliefert werden, mit einem MobilOil 5W-50. Achtung logarithmische Skalierung!

Hier lässt sich deutlich der Vorteil bei jedem Kaltstart ermessen. Als Kaltstart definieren viele Motorenhersteller übrigens jeden Start des Motors, der nicht bei Betriebstemperatur stattfindet. Dies ist nur ein Qualitätsmerkmal unter vielen. Eine ausgewogene Additivierung für Verschleißschutz, Korrosionsschutz, Säurenneutralistion und Motorensauberkeit sind andere, wichtige Gesichtspunkte, die bei der Formulierung von Ölen eine wichtige Rolle spielen. Gängige Handelsöle, vor allem diejenigen die den gruseligen Zusatz „unlegiert“ im Namen tragen, besitzen häufig nahezu keine Additivierung. Es ist ein Irrglaube, dass alte Motoren „unlegierte“ Öle brauchen. Unser Versuchsmotor von 1937 mit Spaltfilter, der mit einem hochmodernen Polyalphaolefin –basierten Öl und herausragender Additivierung betrieben wird ist ein Paradebeispiel für den Vorteil moderner Öle in antiken Motoren. Der Eisenverschleiß in Form von messbarem Abrieb ist um den Faktor sieben niedriger als mit den „bewährten unlegierten“ Ölen in Vergleichsmotoren.

Der Spaltfilter ist ohnehin kein Feinfilter, die Mikropartikel fischt er auch nicht raus, deshalb sollte man ein möglichst verschleißarmes Öl fahren, was zudem nicht verkokt. Bei meinen Motoren war nach der Umstellung von mineralisch auf Synthese nach zwei bis drei Ölwechseln der eingravierte Bohrungsdurchmesser auf dem Kolben wieder zu lesen!



Beste Grüße, Martin


Dateianhänge:
Dateikommentar: Gegenüberstellung VT-Diagramm 20W50
VT-Diagramm_20W50.jpg
VT-Diagramm_20W50.jpg [ 171.1 KiB | 1285-mal betrachtet ]

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BeitragVerfasst: 2017-11-01 20:23:45 
süchtig

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...Heutzutage ein 20W20 zu verwenden, weil ein 50 Jahre altes Handbuch das empfiehlt ist vollkommener Unsinn...

Das sehe ich gar nicht so. Sind nur meine Erfahrungswerte.
Außerdem bezog sich mein Beitrag auf einen MERCUR-Motor und nix anderes, oder?

Man sollte trotz Deiner rosaroten MOBIL-Brille nicht Äpfel und Birnen miteinander vergleichen.

Übirgens zu Deiner Beruhigung, 2 meiner Fahrzeuge (Twingo + SMART) kriegen 5W40. :D
Steht auch in der Betriebsanleitung.

Grüße
Michael

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Gerhard Polt


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BeitragVerfasst: 2017-11-01 20:48:07 
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Hallo Michael, ich schreibe nicht persönlich gegen dich. Nur verbringen täglich weltweit hunderte Menschen hauptberuflich ihre bezahlte Arbeitszeit bei Exxon, Shell, Aral, Fuchs oder bei irgend einem anderen Hersteller von Schmierstoff mit Forschung an neuen und Kontrolle der bestehenden Produkte .

Was ich tue ist eine analytische Herangehensweise basierend auf Analysen und messbaren Ergebnissen um gerade vom Stammtischniveau weg zu kommen. Dabei zeigt sich immer die Überlegenheit des Syntheseschmierstoffes. Bei jedem Motor, in jeder Betriebssituation.

Natürlich kann und darf jeder selbst in sein Fahrzeug kippen was er oder sie möchte.

Eingangs wurde gefragt ob der OM 352 mit Teilsyntheseschmierstoff betrieben werden darf. Ich würde eins weiter gehen und sagen: man muss sogar! Und ganz und gar wenn die letzte Überarbeitung erst kürzlichvorgenommen wurde.

Ein Motor besteht heutzutage immer noch wie vor 60 Jahren aus den selben grundsätzlichen Bauteilen. Die Qualität ist natürlich besser geworden. Warum sollte man seinen alten Motor nicht an den Verbesserungen durch moderne Schmierstofftechnologie Teil haben lassen? Der Kolben, der Dir heute für einen OM 352 verkauft wird ist auch nicht der selbe, den es vor 40 Jahren gab. Da ist auch verbessert worden. Auch ein Deutz im Mercur ist nur ein Motor und gerade Luftgekühlte haben durchweg höhere mittlere Öltemperaturen als wassergekühlte Motoren. Und wenn ein 20W20 so hervorragend funktionieren würde warum wird es heute nicht flächendeckend verwendet? Hätten die Öle von heute, den Ingenieuren vor 50 Jahren schon zur Verfügung gestanden, dann wären sie verwendet worden. Also: einfach mal locker bleiben. Martin.

Edit: es lohnt sich in die Materie noch weiter einzudringen. https://www.castrol.com/de_at/austria/s ... offen.html und dann suche mal in den Weiten des Netzes nach Temperatur / Viskositätsverhalten und deren Diagramme und dann wirft man sein 20er Öl einfach weg. Tut mir leid, ist aber so.

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BeitragVerfasst: 2017-11-01 21:08:24 
neues Mitglied

Registriert: 2013-03-10 18:39:19
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..und jetzt beenden wir den Glaubenskrieg um "absolute Wahrheiten" auch gleich wieder:

a) Viskosität
Die Spaltmaße sind für ein gewisses Öl ausgelegt, Punkt. Und wenn ein Handbuch kein 5W30 zulässt (oder nur für sehr tiefe Temperaturen), dann hat sich der Hersteller etwas dabei gedacht und dann ist das so. Ob ich ein wenig "breiter" werden kann - ja, vom 15W-40 auf 10W40 gehen wird keine Schäden erzeugen. Aber wenn wir uns obiges Diagramm ansehen: Das tolle 5W50 ist ab 75° dabei, und bis das Öl so warm ist.. gibts schönen Verschleiß

b) Legierung/Ölqualität
"Besser werden" ist solange unschädlich und wohl auch empfehlenswert (nicht zwingend nötig), solange der durch "besseres" Öl gelöste Dreck rasch aus dem motor kommt: Nach dem Umstieg in der Ölqualität einen weiteren Öl- und Filterwechsel nach 1.000 km und das war's auch schon (sollen es aus irgendeinem Grund 1.500 km werden, aber mehr nicht).
Die low-SAPS-Öle für DPF-ausgerüstete Motoren braucht es im alten Motor nicht, und da ist die geringere Basenreserve nicht unbedingt ein Fortschritt aus innermotorischer Sicht, aber wg. DPF nötig und bei hoch entschwefelten Kraftstoffen unbedenklich.

c) Mineralöl vs. teilsynthetisch vs. vollsynthetisch
Die reinen Mineralöle gibt es immer seltener; sie reichen für die alten Motoren, aber wenn ich ums selbe Geld ein teilsynthetisches bekommen kann - sind stabiler, ich habe in älteren PkW-Motoren weniger Ölverbrach gemessen.. nice to have.
Vollsynthetische Öle gibt es tw. nur in nicht optimalen Viskositätsklassen und die sind chemisch sehr anders.. nach Herstellerfreigabe.

Grüsse
Peter


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BeitragVerfasst: 2017-11-01 21:38:18 
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Wohnort: Büdingen / Wetterau
Hallo Peter: ein Glaubenskrieg sieht sicher anders aus. Aber dann erkläre mir warum in meinem Mercedes Motor die messbaren Verschleißmetalle seit dem Umölen von Mineralisch 20W50 auf Vollsynthese 0W40 spürbar sinken. Es stimmt einfach nicht dass breite Mehrbereichsöle in der Warmlaufphase zu viskös sind. Deiner Theorie nach müsste der Motor schneller verschleißen. Tut er aber offensichtlich nicht. Martin

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BeitragVerfasst: 2017-11-01 22:34:50 
infiziert

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Hallo zusammen,
ich möchte mich nochmal zu Wort melden so als Fragensteller und Fragenanhänger....

Also erstmal Vielen Dank für eure Antworten!

Sie sollten aber nicht zu irgendwelchen Streitgesprächen und Glaubensfragen führen...ich habe einiges wieder gelernt und der ein oder andere Erfahrungswert hat sich auch auch wieder bestätigt!

1.) das von mir erwähnte 5W40 war gerade durch eine "Fügung" zur Hand und nicht in Planung...

2.) in Zukunft wird es wohl schwieriger werden "normal" Öl zu bekommen, da lohnt sich halt auch mal ein Blick oder Frage über den Tellerrand das macht nicht dümmer...

3.) war ich bisher mit meinen 15W40 immer zufrieden und ich hatte irgendwie immer nur "alte" Kisten große wie kleine mit zwei oder vier Rädern...nur sind die Menschen über die Jahre auch empfindlicher geworden was das "angrillen" des Motors auf öffentlichen Parkplätzen betrifft, das gilt auch für das Rauchen/Qualmen von Motoren oder das rumorgeln beim Starten...und da wo ich hin muss im Winter ist es halt kalt, mal viel mal weniger aber immer mehr als hier zu Hause...

Meine Entscheidung ist nun folgende:

da mein Motor nicht Überholt oder einer sonstiger Revision unterzogen wurde, werde ich ihn mit einem 20W20 oder 10W30 versorgen...
denn ich bin froh das sein Drang seine Revier zu markieren nicht so groß ist!

Sollte ich aber den Motor mal Überholen sprich alle Lager, Dichtungen, Simmerringe, Kolben etc tauschen, dann bekommt er auch ein teilsynthetisches Öl....

Grüße
Bob


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BeitragVerfasst: 2017-11-02 8:21:19 
süchtig

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MartinK: Dann erklär doch erstmal um welchen Mercedesmotor es sich handelt.


Bob: Den gönne ich meinem Mercur
http://www.motoroel.com/nutzfahrzeuge/e ... 0w-20.html


Grüße
Michael

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Gerhard Polt


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BeitragVerfasst: 2017-11-02 10:27:39 
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Beiträge: 2046
Wohnort: Wenden, Südsauerland
Mal ne kleine Anekdote zu meinem OM352

Ich hatte einen Termin und musste 300km fahren. Den Tag vorher habe ich noch Öl kontrolliert, da ich nichts da hatte, bin ich in den Baumarkt und habe mir ein [url]Markenöl[/url] in 10W40 gekauft und habe entsprechend nachgefüllt.
Am nächsten Tag bin ich spät nachmittag die 300km gefahren.
Start: Rauch..... na ja, macht er schon mal......... aber so lange hat es noch nie gedauert, sonst waren es wenige Meter.
Ich hatte überlegt, um zu drehen, weil ich dachte es ist was kaputt. Nach 5 Km hörte es dann langsam auf, also fuhr ich weiter.
Nach 25km der erste Stau, mit stop and go. Bei jedem wieder anfahren, qualmte er fürchterlich. :eek: Der Stau war glücklicherweise nur kurz, und er hörte bald wieder auf zu qualmen.
Nach 50km der zweite Stau, das gleiche Spiel, allerdings wurde es dunkel so das ich es nicht mehr so beobachten konnte.

Nachdem ich angekommen war, fehlte genau die gleiche Menge an Öl wie ich vorher nachgefüllt hatte.
Diesmal habe ich das billige aus dem Baumarkt (15€ für 5 Liter) nachgefüllt. Auf dem nach hause Weg hat er nicht mehr gequalmt und auch nichts verbraucht.
Das Baumarktöl hat nur den Nachteil, das meine Dichtungen schwitzen, das habe ich mit dem Öl was ich normalerweise fahre nicht.

Ich mache keine Experimente mehr, das eine unfreiwillige hat mir gereicht.
Seit dem habe ich immer genug Shell Rimula R4 X 15W-40 dabei.

_________________
Gruß Kai-Uwe

Jeder erlebt seinen eigenen Tag!

Konzentriere dich auf das was du hast, nicht auf das was du nicht hast.

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BeitragVerfasst: 2017-11-02 11:07:06 
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Hallo
Ein paar Fakten statt gurt gemeinter Ratschläge.
Bei Motoren sind die Gleitlager hydrodynamisch geschmiert, das heißt der Schmierkeil wird durch die Rotation infolge Mitnahme des Öl gebildet. In den Vorgaben zur Bestimmung des notwendigen Schmierdruck sind die ausschlaggebenden Parameter Lagerspalt, Lagerbreite und Ölviscosität. Erstere wird im Laufe der Zeit durch Verschleiß unvermeidbar größer, den letzten aus freien Stücken zu reduzieren, halte ich nicht unbedingt für angebracht.
Lagerschalen sind heute ganz anders aufgebaut, um die dünnen Öle zu nutzen.

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Gruß Helmut

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Wat soll dä Quatsch


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Hallo Helmut, Danke für diesen Hinweis.

Natürlich sollte ein Motor, der vom Hersteller aufgrund der konstruktiven Eigenarten z.B. ein xxW40 bekommen soll, auch weiterhin ein 40er Öl bekommen um den Gegebenheiten wie z.B. Lagerspiel Rechnung zu tragen. Die Warmviskosität sollte nicht ohne Not verändert werden. Manche füllen bei sehr hohen Kilometerleistungen dann statt ein xxW40 ein xxW50 ein. Das kann man machen, aber wenn der Öldruck stimmt, dann ist nicht mal das nötig. Aber warum soll man nicht den Vorteil einer großen Spreizung der modernen Öle nutzen? Ein 0W40 ist bei 100°C genau so ein 40er Öl wie z.B. ein 20W40, nur dass es eben im kalten Zustand viel besser schmiert. Das ist kein Glaubenskrieg und kein Hui-Buhh, das ist einfach so. Klar darf man kein 0W8 reinkippen was es mittlerweile gibt, weil dann die Warmviskosität nicht passt und es Probleme geben kann. Wie gesagt, die messbaren Verschleißparameter sinken bei der Verwendung von Syntheseölen mit breitem Temperaturspektrum. Beste Grüße, Martin

P.S: @ Michael: ist im Mercur auch im Sommer ein SAE20 vorgeschrieben? Kann ich mir kaum vorstellen weil das bei Betriebstemperatur schon gravierend niedrigviskös (= sehr Flüssig) wird. Im Normalfall ist ein 20er eher ein "Winteröl"

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BeitragVerfasst: 2017-11-03 23:12:10 
neues Mitglied

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Erstens: Danke, Helmut.
Zweitens: Nicht jeder Motor hat permanent 100° Öltemperatur. Mit der Spreizung ein bißchen raufgehen, also 10W statt 15W, 15W statt 20W - jederzeit. Wenn das dünnere Öl beim Kaltstart schneller die Leuchte ausgehen lässt, würde ich je nach Position des Öldruckschalters mal prüfen, ob nicht der Filter im Stand ausrinnt.
Drittens: Verschleißanalyse.. so gut die individuell erhältliche und bezahlbare eben ist; wenn der Motor noch nicht "tot" ist und der Dreck einmal rausgewaschen, werde ich mit keinem Herstellerkonformen Öl besonders viel Verschleiß messen.

10W40 oder 15W40 gibt es allerorts, milde teilsynthetische Öle detto. MArkenhersteller addivieren in gesicherter Qualität, was kleine selbst-Misch-Betriebe gerade einkaufen, wie die mischen..? Da müsste jede Charge erst bemustert werden. Und je nach Einsatzzweck lässt sich auch der "Hauptverwendungszweck" erkennen (Benziner/Diesel, Einsatzregion..): Ich greife in Ostösterreich gelegentlich zu einer Aktion gleich hinter der ungarischen Grenze - Shell oder Total auf Europastandard, die MOL ist auch sehr europäisch. Und da fällt mir doch glatt einmal teilsynthetisches Gazprom-Öl in die Hände: Dieselbe hohe API-Spezifikation SG, aber nur CD: Die haben in Russland viel mehr Benziner als Diesel

Grüsse
Peter


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BeitragVerfasst: 2017-11-04 11:14:11 
süchtig

Registriert: 2006-10-04 15:57:20
Beiträge: 749
Wohnort: Landsberg/L
@MartinK
hatte ich bereits beschrieben:

Tabelle sagt aus: Temperaturen (Kaltstarttemparatur beim Anlassen)
-10 bis +20 Grad = SAE 20W20. Drüber SAE30
unter -10 Grad = SAE10

ergo, ein Winteröl.

Grüße
Michael, der heute einen Ölwechsel mit SAE20W20 macht.... :rock:
(..Sch... auf die Synthetic-Plörre...)

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Mit aber auch nicht.

Gerhard Polt


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BeitragVerfasst: 2017-11-04 13:51:26 
abgefahren

Registriert: 2007-01-17 23:42:46
Beiträge: 1181
Hallo
MartinK hat geschrieben:
Aber dann erkläre mir warum in meinem Mercedes Motor die messbaren Verschleißmetalle seit dem Umölen von Mineralisch 20W50 auf Vollsynthese 0W40 spürbar sinken.
der Themenstarter schreibt OM352A, da sind die Verhältnisse vollkommen anders als bei deinen kleinen Motörchen. Das große Manko ist der Plattenölkühler, der im Stand leer läuft. Nicht zu verwechseln mit dem Scheibenölkühler vom 366 A bzw LA, ab 356 wurde der überall verbaut.
Meine Motoren brauchen 15 sec, bis Öldruck da ist. Das bedeutet aber nicht, dass das Öl schon überall ist. Der Druckschalter sitzt am Ölkühler, von wo es zu den Lager und Verbrauchsstellen geht. Niedrigviscoses Öl fließt an den zuerst versorgten Hauptlagern schneller aus, bis es zu den Pleuelager oder gar Nockenwellenlagern gelangt, dauert entsprechend länger.
Die Folgen der extrem dünflüssigen Öle sind den Motoren- und Lagerherstellern bekannt. Wegen den heute üblichen Start/Stop-Einrichtungen werden elektrische Ölpumpen verbaut, die sofort mit Höchstleistung Öl in den Motor pumpen, wenn der Motor nur mit Anlasserdrehzahl dreht und die motorgetriebenen Pumpen nur tröpfchenweise Öl liefern. Laut deren Angaben sind die Lager bereits Sekunden nach dem Stop komplett leer. Weiterhin werden die Lager teflonbeschichtet (6 µm), auch wenn dieser ausgerieben ist, setzen sich die Teflonpartikel laut deren Ergebnissen in den Poren fest und sorgen für bessere Trockenlaufbedingungen bzw Übergangsschmierung.
Da der Schmierkeil hydrodynamisch aufgebaut wird, reicht auch weniger (zäheres) Öl, weshalb ein OM352 auch noch mit 1bar Öldruck gut zurecht kommt.
PeterM hat geschrieben:
Mit der Spreizung ein bißchen raufgehen, also 10W statt 15W, 15W statt 20W - jederzeit
für den OM352 war bei normalen Winterverhältnissen 20W20 vorgesehen, nur bei den "früher" sehr kalten Wintern sollte auf 10er gewechslt werden. Bei den damals üblichen Ölwechselintervallen war eh 3 bis 4 mal im Jahr ein Ölwechsel fällig.
Die modernen extrem niedrig viscosen Öle werden nur wegen den 0,5% Kraftstoffersparnis benötigt. Wer das noch rauskitzeln möchte, sollte über seine Laster nachdenken.
Edit: Das eingangs erwähnte Öl entspricht MB229.1, für Laster ohne Dieselpartikelfilter gilt 228.1, 228.3 und 228.5. Ein 0W-40 kommt darin nicht vor. Die Bevo-Listen werden immer auf dem aktuellsten Stand gehalten.

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Gruß Helmut

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