Allrad-LKW-Gemeinschaft

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BeitragVerfasst: 2016-09-06 14:42:26 
abgefahren
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Moin,
habt ihr das Rolenhebelventil "umgepolt" und gleich vom Gabelhebel der Kupplung betätigen lassen?
Statt dem gefrickel mit der Stoßdämpferaufnahme?
Gruß
Jakob

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ich hab die Schrauberitis...
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BeitragVerfasst: 2016-09-07 17:25:25 
süchtig
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Hallo Jakob,
Hallo Forum,

ja, das Rollenhebelventil läuft jetzt direkt auf der Ausrückgabel. Dadurch kann für alle Modelle außer B-Modell mit Kupplungsstütze am Getriebe nun immer der gleiche Halter verbaut werden.

Bisher habe ich das 12-Ganggetriebe S6-36+GV36 zum Teil schon recht häufig in folgende Mercedes Modelle implantiert:

710/911 A- Modell, 3600 mm Radstand, DoKa und kleines Fahrerhaus, mit und ohne Vorbaupumpe
710/911 A- Modell, 4200 mm Radstand, DoKa und kleines Fahrerhaus, mit und ohne Nebenantrieb / Vorbaupumpe
1113 A-Modell, 4200 mm Radstand, DoKa mit Nebenantrieb
911/1113 B-Modell, 3600 mm Radstand, Doka und kleines Fahrerhaus
911/1113 B-Modell, 4200 mm Radstand mit und ohne Nebenantrieb Seilwinde vorne
1017 Frontlenker, 4200 mm Radstand
LP 813 (kubisch), 3600 mm Radstand, gekürzte DoKa, 4x2

Man braucht im Groben: Schaltmimik (Hauber), Adapterplatte, Führungsrohr, geändertes Schaltgestänge (Frontlenker), pneumatische Steuerung, neu Kupplungsscheibe, Ausrücklager, Adapter Pilotlager, Schaltknauf oder extra Betätigung GV und, je nach dem in welchem Zustand das Getriebe ist, noch einige Verschleißteile hierfür.
Zeitaufwand 50-70 Stunden.

Des weiteren werkelt diese Zahnradbox auch in Magirus und Steyer Modellen, hier ist der Einbau deutlich leichter: Es müssen nur wenig oder fast keine Anpassungen an Getriebe/Schaltung/Kupplung vorgenommen werden. Der Kardan muss bei allen Varianten geändert werden.

@ Mathias: Danke für die Blumen :blume:

Anekdote am Rande (B-Modell 168 PS):
Dateianhang:
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IMG_73221.JPG [ 165.79 KiB | 6550-mal betrachtet ]


Walter

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Zuletzt geändert von Walöter am 2016-09-08 19:16:18, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 2016-09-07 19:12:16 
Schrauber

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Hallo,

Blöde Frage: taugt das GV 4/65 auch für den großen V6 im 1222? Oder lieber das (auch ab Werk lieferbare) GV 4/95 nehmen?

MfG Jens

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In der Arbeit bin ich lütt und wenig
Aber aufm Asphalt bin ich König!


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BeitragVerfasst: 2016-09-08 8:33:16 
süchtig
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Hallo Jens,

das GV 4/65 sowie das GV 4/95 sind ganz andere Getriebe (Mercedes Getriebe) als das hier besprochene Schnellganggetriebe S6-36+GV36 (ZF).

Ob das GV 4/65 "taugt" kann ich nicht beantworten. Welcher V6 Motor (Leistung?)? Ob ein Getriebe dann das Eingangsdrehmoment verträgt ist ja anhand der Getriebespezifikation heraus zu finden. Welcher Aufwand nötig ist, um so ein Getriebe in Dein Auto zu implantieren wird Dir ohne Angaben zu Deinem Fahrzeug (FgSt Nr.?) niemand sagen können, da müsste man schon eine hochpolierte Glaskugel haben. Zumindest bei mir ist die aber dauernd beschlagen und hat zudem eine Splitter-App.

Du könntest ja einen neuen Thread mit Fragen zu dieser Umbauthematik erstellen, sicher ein interessantes Projekt.

Walter

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BeitragVerfasst: 2016-09-08 13:49:53 
abgefahren
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Moin Walter,
ok, das ist die schönere Lösung!
Meiner ist übrigends ein 1113 A langer Radstand ;)
Gruß
Jakob

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BeitragVerfasst: 2016-09-08 19:12:07 
süchtig
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JRHeld hat geschrieben:
Meiner ist übrigends ein 1113 A langer Radstand ;)


uuups, da hab ich Dein Auto glatt vergessen :( wahrscheinlich nicht das einzige Auto das ich nicht bedacht hatte bei dem kurzen Überblick. Habs korrigiert

Walter

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BeitragVerfasst: 2016-09-14 13:28:04 
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Hallo an Alle. Jetzt muss ich aber auch meinen Senf dazu geben.
Autobahn, 86 km/h, mittlere Spur, Überholvorgang, in der Ferne taucht ein Hügel auf, oh je!!!, Steigung beginnt, Drehzahl fällt, rechts der LKW gewinnt an Fahrt und zieht vorbei, das doofe holländische Gespann fährt im Windschatten und zieht auch vorbei, keiner lässt einen rein………
Das war vorgestern!
Und heute?
Autobahn, 86 km/h, mittlere Spur, Überholvorgang, in der Ferne der Hügel, geil :) , halben Gang runter und Überholvorgang fortsetzen und gleich noch die nächsten LKW´s "mit nehmen", auf der Hügelkuppe hochschalten, ups! 100 km/h bei moderaten 2100 Umdrehungen und alles so „leise“
Walter, warum ich zwei Jahre gewartet habe ist mir heute völlig schleierhaft. Nochmals besten Dank für den tollen Umbau in dem Du aus „alten“ LKW, zeitgemäße machst.
Gestern auf der A8 - München - Karlsruhe - hat mich kein LKW überholt. Und nun grinse auch ich :p
Gruß aus Mainz :joke:
Georg


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BeitragVerfasst: 2016-09-14 14:41:49 
süchtig

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Ja, sowas kann Passieren.

Zitat Walter:
Was jedoch wirklich nicht schön zu reden ist, ja als gravierender Fehler des Projektes betrachtet werden muss (Jimmy hat es mir schon vor dem Umbau prophezeit und ich wollte es nicht so ganz glauben):

Ich hätte das schon viel früher machen sollen :lol: :lol: :lol:


Zitat Georg:
Walter, warum ich zwei Jahre gewartet habe ist mir heute völlig schleierhaft.



Ich brauch nicht lachen, es ging mir auch so, nach Projektstart, ca. 1,5 Jahre Fahrspaßverlußt durch falsche Priorität.

Gruß Jimmy :spiel:


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BeitragVerfasst: 2016-10-15 19:53:08 
süchtig
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Griechenland, Klettern & Getriebe

Hallo Forum,

wir waren nun fast vier Wochen unterwegs: Klettern, Abenteuer, geile Fahrerei mit 12 Gängen....
Das meiste davon hat A) wenig bis nichts mit diesem Thread zu tun und wird (nicht nur deshalb...) B) die meisten wenig interessieren. Also am besten gleich nicht mehr weiterlesen? Doch doch, denn unterwegs habe ich gleich mal ein wenig Getriebe-Research betrieben und konnte tatsächlich noch welche auftreiben. Das sind gute Nachrichten für all diejenigen, die auf der Liste der Umbauwilligen stehen und sich nun über ein Getriebe freuen können!

Über den Umbau an sich ist nun ausreichend ge-, beschrieben und -bildert (was für'n Satzbau!?!) worden. Anhand des aktuellen Umbaus -zur Abwechslung mal wieder ein Kurzhauber!- will ich eher auf das Getriebe und die (nötigen?) Arbeiten daran eingehen.

So sehen die Getriebe in der Regel aus, wenn sie vom Schlachtfahrzeug kommen:
Dateianhang:
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P10802901.JPG [ 858.68 KiB | 6098-mal betrachtet ]

Die original Getriebehalterung und die Getriebeglocke sind schon abgebaut. Wer übrigens auf der Suche einer Kupplungsglocke für ein S36-xxx Getriebe ist, ich hätte welche rumliegen. Bei Abflanschen sollte man etwas vorsichtig zu Werke gehen: Stahlschrauben seit 20 Jahren im Alugehäuse lassen die Arbeitszeitberechnung gerne nach oben schnalzen, wenn sie denn mal abgerissen wurden. Nennt man dann irreversiblen Extramist.

Dann kommt gleich eine der bei mir am wenigsten beliebten Arbeitsschritte: Getriebe säubern
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"Wieso macht er das, is doch bloß schöner Wohnen, oder? Mir doch egal, wird ja eh wieder dreckig!" Naja, stimmt schon. Meins hab ich nicht sauber gemacht. Aber Risse im Gehäuse erst anhand deutlicher Inkontinenzanzeichen unterm Auto zu entdecken, wenn die Kiste endlich eingebaut und das erste Mal warm gefahren ist, das kommt echt auch saublöd. Haut ins Arbeitszeitberechnungsschema rein wie'n runder Stein in den Weiher um halb fünf Uhr früh beim Angeln. Also doch besser schrubben. Schrubbschrubbschrubb....

Es kommt auch die Beschriftung des berühmten Blechschildchens zum Vorschein:
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Anhand der Stücklistennummer kann man feststellen, was da so alles drin ist: Z.B. Länge und Verzahnung der Eingangswelle, welches Rädchen welche Nummer hat und noch eine Menge mehr. Leider aber auch nicht alles.

Also, nachdem das Öl raus ist, den Anschlussdeckel wegschrauben.
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Hier verbirgt sich nämlich ein weiteres, nicht unbedingt aus der Stückliste ersichtliches Detail. Die verbauten Lager der Eingangswelle. Hier gibt es verschiedene Ausführungen, abhängig vom alter des Getriebes und in welchem Fahrzeug es verbaut war. Ist wichtig, weil davon die Bauform Adapterplatte abhängt. Auch der auf Bild erkenntliche Abstandsring ist wichtig und wird später noch dringend benötigt.

Dann kommt der Schaltturm weg. Der muss in den allermeisten Fällen sowieso revidiert werden. Sonst hat man am Schluss mit viel Aufwand ein neues altes Getriebe verbaut, das dann keinen Spaß macht, weil es sich nicht gut Schalten lässt oder einem ständig die Gänge um die Ohren fliegen. Das ist dann auch wieder Grmblfix!
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Jetzt kann man schon mal ins Getriebe reingucken, und siehe da: Zahnräder ohne Ende!! Wer hätte das gedacht? Man kann auch mit den Schaltschienen spielen und versuchen mal ein paar Gänge einzulegen. Am beste gleich zwei auf einmal, dann lässt sich's auch nicht mehr drehen.

Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, auch den GV-Zylinder abzubauen. Keine große Sache, und den Zylinder revidieren macht vielleicht ne Stunde Arbeit, dafür gibt später auch keine Probleme mit dem Schalten der GV.
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P10802971.JPG [ 861.6 KiB | 6098-mal betrachtet ]

Allerdings gibt es hier wieder Unterschiede bei den 36gern: Die erste Bauform hat ein angegossenes GV-Zylindergehäuse, da ist nix mit Abschrauben. Diese (ältere) Version ist auch an dem Deckel des Rücklaufrades erkennbar, er ist aus Alu. Bei den neueren Modellen ist ein Stahldeckel verbaut. "Wieso is'n des scho wieder wichtig, Laberbacke?" Weil halt! Weil, wenn man eines mit angegossener GV findet, ist Vorsicht angeraten: Die ERTSE Bauform des S6-36+GV36 war im Bereich des Rücklaufrades zu schwach ausgelegt (Gussform 1). Also Augen auf beim Kasterlkauf und bei angegossener GV schauen, ob das Getriebe im Bereich des Rücklaufrades (Unterseite) irgendwelche Risse hat öder nässt. Dann besser liegen lassen.
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Der Schaltturm und der GV-Zylinder liegen auf der Werkbank und warten auf bessere Zeiten, heißt Revision oder zumindest ein paar schicke neue Teile. Machen wir das nächste Mal. Jetzt erst mal den Rest vom Getriebe sauber machen. Schrubbschrubbschrubb.

Walter

PS: Wieso ich das jetzt beschreibe hat übrigens auch einen handfesten Grund. Einer der Getriebeumbauer -und noch dazu ein ganz besonders netter!-, der bei mir war und wir gemeinsam umgebaut haben, hat mich bei der Rumpfrimelei an seinem Getriebe gefragt, ob ich denn all das irgendwie dokumentiere, aufschreibe, weitergebe oder so. Naja, hab ich gemeint, wer will kann ja alles abschauen und fragen, aber sonst, also eher nicht, nein. Also wenn's mich dann das nächste Mal obihaut Rien-ne-va-plus und es nicht so gut aus geht, dann habts halt Pech ghabt mit dene 36er....
Also, das ist mir jetzt im Urlaub doch durch'n Kopf gegangen, und deshalb beschreib ich jetzt eben ein bisschen so was wie wieso und warum. Kann ja jeder auch ignorieren :p

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BeitragVerfasst: 2016-10-16 7:44:55 
süchtig
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Hallo Walter,

Ich find deine Infos sehr interressant , gerne mehr davon...

Kurz offtopic: sone Geschichte nimmt einen ziemlich mit, hab beim lesen mitgezittert...
Super dass der Heli so schnell da war!

Ich bin nun seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Rundhauber - meine Gefährte sind zu gross geworden, ne 'handliche Reisekarre' is das was wir zZt brauchen (4,2m Radstand, 168 Ps) . Für den is die OP bei Dir quasi schon eingeplant :D
Aber langsam reiten, ich kauf erstmal das Hauberchen und dann könnten wir konkreter werden....

Alles Gute solong!

Till


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BeitragVerfasst: 2016-10-16 17:03:23 
neues Mitglied

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Hi Walter,

ich stehe noch nicht auf der Liste der Umbauwilligen, bin aber sehr interessiert. Ich habe deinen Thread schon seit einiger Zeit im Auge, war aber noch bei der Recherche welche Getriebe bei mir so gehen würden. Eine Zeit lang wollte ich das ZF S5-35/2 einbauen, aber selbst das würde einen Umbauaufwand bedeuten und ich hätte doch gerne mehr als nur 5 Gänge, wenn's schon Aufwand ist. Ich habe einen MB 508, also in eurer Riege eher ungewöhnlich, aber die Probleme sind beim Schalten dieselben. Ich bin guter Dinge, dass ein solches Getriebe dort reinzukriegen ist. Du hattest auf deiner Liste einen LP 813, der wäre am nähesten an meinem dran. Unterschiede gibt's beim Hauptrahmen bezüglich der Querträger, aber das ist ja mein Problem. Die Rahmenbreite sollte gleich sein, alles andere lässt sich anpassen.

So wäre ich dankbar, wenn ich mich bei der Umrüstung eines Getriebes einreihen könnte.

Grüsse (im Moment aus Süddeutschland),

Joschy


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BeitragVerfasst: 2016-10-16 18:25:52 
Schlammschipper

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Hallo Walter,

wenn noch Platz auf der Liste ist, dann trag mich doch bitte auch ein :unwuerdig:

Habe leider Deine bewunderswerte Aktion zu spät mitbekommen, weil ich eine Zeit lang im Forum nicht so präsent sein konnte. Aber spätestens jetzt ist klar, dass sich das wieder schnellstens ändern muß ;)

Gruß

Peter

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BeitragVerfasst: 2016-10-18 8:19:18 
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Zuletzt geändert von Walöter am 2016-10-18 9:50:59, insgesamt 3-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 2016-10-18 9:01:50 
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Schaltgehäuse revidieren
Hallo Forum,

und weiter geht's:

Am Schaltgehäuse (=Schaltturm) hakt's öfter mal. An dem "Rüssel" sitzt z. B ein Riegelanschlag der gerne mal Ärger verursacht sollte je nach Zustand ersetzt werden.
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P10803091.JPG [ 761.05 KiB | 5902-mal betrachtet ]

Hinter der großen Mutter am Schaltgehäuse verbirgt sich ein Bundbolzen
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Nehmen wir auch gerne neu, gell.
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In dem "Rüssel wohnt so'n bissl Krimskrams. Ne Feder, eine Hülse, alles miteinander so ein Puzzlespiel wenn man's mal auseinander hat. Dazu Segering am Rüssel entfernen, Spannstifte austreiben (Achtung, das geht jeweils nur in einer Stellung gut, sonst ist ein neues Schaltgehäuse fällig, kostet bei ZF so um die 600,-- gebraucht), Schaltwelle austreiben, und schon -zrrrrpling plong ploing- kannst stunden, ja tagelang, diesen Federkrimskrams in der Werkstatt suchen. Wer Ordnung hält sucht vielleicht etwas weniger lang.
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P10700571.JPG [ 803.91 KiB | 5902-mal betrachtet ]

Ist die Schaltwelle dann ausgebaut kann man den Simmering auf der Seite des Schaltarms austreiben. Die ganze Meschpoke sieht dann so aus:
Dateianhang:
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P10700641.JPG [ 849.96 KiB | 5902-mal betrachtet ]

Schließlich gibt es noch einen Entlüfter am Schaltgehäuse. Auch der will Aufmerksamkeit haben.
Dann kann man alles schön mit Farbe anschmieren, ist ein bissl schöner Wohnen, sieht aber toll aus
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Revision GV-Zylinder

Auch den GV-Zylinder kann man aufschrauben. Allerdings sollte man das nur machen, wenn man weiß was da auf einen zukommt. Das Innenleben ist eher empfindlich und die Teile schnell irreversibel beschädigt. Sauber machen ist allerdings nie ein Fehler, dazu muss man den Druckluftteil auch nicht öffnen. Den Riegelanschlag auf der Unterseite kann man bedenkenlos entfernen und ggf. erneuern.
Sieht dann mit Farbe auch wieder hübsch aus.
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Obwohl ich ja bekennender Orange-Fan bin was Getriebefarben angeht muss ich zugeben: So ein gediegenes edel-Design hat schon auch was...
Dateianhang:
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Wer nun noch an die Lager der Eingangswelle, die GV selbst oder die Ölpumpe will, der muss das Getriebe von vorne öffnen. Eine komplette Revision des Getriebes würde jedoch diesen Beitrag sprengen und ist wohl auch für die meisten von euch wenig interessant, da hier viele Spezialwerkzeug und auch -wissen und -erfahrung nötig sind. Sonst läuft das Getriebe am Ende gar nicht mehr. "Mamma, ich hab's kaputtrepariert! Krieg' ich ein neues?"

Was eher im Plan sein sollte, ist der Wechsel des Simmerings am Abtriebsflansch. Wenn das Getriebe schon mal draußen ist, kann man das ja machen. Bei eingebautem Getriebe ist das eher mehr weniger möglich.
Zeig ich nächstes mal.

Ciao,
Walter
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BeitragVerfasst: 2016-10-20 21:11:28 
süchtig
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Schaltgehäuse revidieren Teil II

Hallo Forum,

noch ein zwei Bildchen zur Revision des Schaltgehäuses:
Wenn man's schon mal "in der Reiß'n hat" ist eine Erneuerung der Dichtung zum Schaltarm hin sinnvoll:
Spannstifte austreiben (Achtung auf die Aussparung wo sie hinein sollen)
Schaltwelle mit allem Gesumse austreiben
Messinghülese, Simmering und Staubkappe austreiben

Neuer Simmering und Staubkappe liegen schon bereit, dahinter ein "Altteil"
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Simmering und Abstreifer (Staubkappe) sind bereits montiert, die Messinghülse wird von innen nach außen getrieben
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Walter

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BeitragVerfasst: 2016-10-21 9:48:10 
süchtig
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Getriebe abdichten

Hallo Forum,

der Abtriebsflansch bekommt nun seinen neuen Simmering. Sicherungsblech aufbiegen und Schraube aufmachen. Langes Werkzeug hilfreich :ninja:
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Der Flansch lässt sich mit dem entsprechenden Abzieher auch gut von der Welle ziehen.
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Jetzt kann man auch gleich mal mit der Taschenlampe reinleuchten und einen Blick auf das hintere Lager werfen. Alle Kügelchen noch da? Wenn nicht....is blöd. Saublöd sogar. Deshalb Augen auf beim Getriebekauf
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Alten Wellendichtring rauspfriemeln, neuen montieren, Flansch wieder druff und anziehen. Eventuelle Kommentare zum Anzugsdrehmoment in Abhängigkeit von Hebellänge und meinem Körpergewicht hatten wir ja schon in diesem Thread (ich wiege keine 70 kg,, so fett bin ich nicht, zefix!!)
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Neues Sicherungsblech eintreiben und sichern. Fertig
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Gleich neben dem Abtriebsflansch befindet sich der Deckel für den Nebenabtrieb. Kann man ja auch gleich neu abdichten und gucken ob da auch alles so ist wie es soll. Oder einen Nebenabtrieb montieren :angel:
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Zur Vorderseite: Jetzt geht's etwas ins Eingemachte. Vor der Montage des Anschlussdeckels bzw. der Adapterplatte sollte man das korrekte Lagerspiel kontrollieren: Ringe herausnehmen und mit der Tiefenlehre messen.
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Dann die Dicke der Ringe bzw. des Ringes messen. Möglicherweise ist auch gar kein Ring verbaut, dann hat das Lager bereits gepasst.
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Jetzt gibt's etwas Rechenarbeit: Anschlussdeckel ausmessen, Ringdicke auf das Maß des Lagers aufrechnen. Dann gibt es "mittlere Erfahrungswerte" für das Setzen der Dichtungen. Es wurden verschiedene Papier-Dichtungen verbaut, zuletzt eine Metalldichtung. Die Werte für die entsprechenden Dichtung ebenfalls mit einrechnen. Wenn's nicht passt muss man neue Ringe kaufen, die gibt es in 0,05 mm - Abstufungen.
Jetzt kann die Dichtung der Adapterplatte vormontiert werden. Wer den original Anschlussdeckel verwendet, kann diesen nun ebenfalls montieren.
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GV-Zylinder, Riegelanschläge und Schaltturm wieder dran, und schon hat man ein schön aufgehübschtes S6-36+GV36. :rock:
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Walter

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BeitragVerfasst: 2016-10-22 12:40:32 
Schrauber

Registriert: 2013-09-12 14:53:39
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Lieber Walter,

wie herrlich es ist deine Bilderserie zu lesen,
Starschnitte aus den 70zigern sind nix dagegen,
da war auch immer viel Spannung aber das topst du locker.

Wenn die Bilder sehe, fühle ich mich wieder in die schöne
Woche bei dir versetzt, dreckige Finger und viel viel Spass
Lehrling zu sein.

herzlich
holger


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BeitragVerfasst: 2016-10-22 21:46:01 
infiziert

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holgerK hat geschrieben:
.........

Wenn die Bilder sehe, fühle ich mich wieder in die schöne
Woche bei dir versetzt, dreckige Finger und viel viel Spass
Lehrling zu sein.
............



Ganz genau geht es mir genau so ganz genau!
Und Walter hat saubere Finger - der war wohl im Urlaub :ohmy:

Danke für die Bilder Walter, ich will grad nochmal Getriebe tauschen....


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BeitragVerfasst: 2016-11-17 8:24:06 
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Mooin,
...so Ich habe das Getriebe Projekt auch in Angriff genommen.
Habe vom ZFS5-32 in meinem 911B ein S6-850 eingebaut.Ratio:6.72-0.79. Ich habe die Adapterplatte gebraucht vom S5 und musste kleine Änderungen vornehmen, Kupplung platte erneuert da die Welle dicker ist etc.
Den Tacho habe ich mit einem GPS Tacho getauscht da an dem Getriebe nur ein Magnet pickup ist.

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Hinzu habe Ich noch eine Klimaanlage rein gebaut. Funktioniert auch ganz gut.
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Einen extra Luft Kompressor von Extreme Air hat auch einen platz gefunden, 365/65R22.5 von 1.8 noch 4.5bar in 8min....nicht mehr 35min.

Gruß
MS


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BeitragVerfasst: 2016-11-17 11:19:57 
Schrauber

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Beiträge: 302
cool!!


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BeitragVerfasst: 2016-11-17 12:54:33 
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Moin,
Abgefahrener Riemen und Halterungsverhau :eek:
Gruß
Jakob

_________________
Ich bin krank,
ich hab die Schrauberitis...
Endet mit 24 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen ;+)


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BeitragVerfasst: 2016-11-17 20:44:57 
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Registriert: 2014-06-06 11:54:52
Beiträge: 3
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Hi MS,

coole Sache! Ein 6-Gang mit OD-Gang macht einfach Sinn.

Aber sach Mal, wie funktioniert den so ein GPS-Tacho und wo kriegt man so was her und noch viel wichtiger -> was kostet sowas?

Viele Grüsse,

Joschy


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BeitragVerfasst: 2016-11-18 7:10:30 
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Wohnort: Windhoek NAMIBIA
Hallo Joschy,
Den Tacho habe ich hier bei einer Firma, die damit arbeitet, gekauft, so 350Euro. sollte in Deutschland aber billiger sein.
Gruß
MS


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BeitragVerfasst: 2016-11-18 15:30:35 
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Beiträge: 97
Wohnort: Hessen
oder man kann die auch bei tenet in HongKong kaufen
http://www.tenet.com.hk/


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BeitragVerfasst: 2016-11-22 20:08:34 
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Beiträge: 13
Wohnort: Wetter (Ruhr)
Liebes Forum,

ich möchte mich in diesem Thread vorstellen, da ich ebenfalls zu den „Auszubildenden“ aus Walter‘s Werkstatt gehöre und meine, dass "hört" hierhin. (Kenner merken schon, wo ich wech bin.)

Mein Name ist Ronald, bin 60 Jahre, lebe mit meiner Frau am südöstlichen Rand des Ruhrgebiets
und habe zwei erwachsene Kinder.

Vor ca. 2 ½ Jahren ist es bei mir passiert. Nach etlicher Zeit der Ansteckung – ich habe lange im viralem Umfeld des Forum gelesen und gelernt - ist die Krankheit bei mir ausgebrochen und ich bin bekloppt geworden. Das Ergebnis war die Ersteigerung eines MB 911 LA GKW.

Ich habe hatte mein Wunschfahrzeug getroffen. Hier die Merkmale, zum Teil nach Umbauten:

Typ : wie oben schon beschrieben
Bj : 11/1986
Erstzul. : 02/1987 (THW Bayern)
Km : 21000
Radstand : 4,2 mtr
Motor : OM352A (WDB 353x, Kolbenbodenkühlung )
kW /Umin : 124 /2800
HA : 39:8 (4,875:1; Umbau mit Eurocambi & DB T-Räder)
VA : AVM
Getriebe : ZF S6-36+GV-36 (WL)
Ver.-Getr. : VTG3-500 (1,045:1)
Erweiterung : LLK & Garret, 160 kW (Unimogwerkstatt)
Reifen : 12.00 R 20 Schlauch auf DB 8.0-20, Einzelbereifung
Drehzahl/V : 1500/ca.73; 1600/ca.78; 1700/ca.83; 1800/ca.88; 1900/ca.92; 2000/ca.97;……
(6er +GV)
Sitzplätze : 8+1
Standheiz. : Webasto
Aufbau : gr. Doka Wackenhut, Gerätehaus Wackenhut
Ziel/Projekt : Wohnkabine im Gerätekoffer mit Stehhöhe (ausf. Hubdach & Gerätekoffer)
Schlafkabine (mit Hubdachfkt,“Dachgepäckträgerbefestigung“) auf Doka;
Sitzgruppe in Doka. Beibehaltung der Fahrzeugerscheinungsbildes - im
Fahrbetrieb - soll erreicht werden.

Dennoch, dass ich im letzten Jahrtausend in meiner Studentenzeit diese Fahrzeugtypen in einem Schwertransportunternehmen als Aushilfe mit warten und reparieren konnte, habe ich einen großen Anteil meines Wissens hier im Forum erlernen und mitnehmen können. Viele von Euch haben mit den niedergeschriebenen Erfahrungen dazu beigetragen, sodass ich mich immer sicherer fühlte und ich hoffe, dass dieses Forum weiter viele begeistern und unterstützen kann.

Und natürlich habe ich meine „Ausbildung“ auch bei Walter genossen. Ich fand es immer wieder einfach nur Klasse, wie Walter mit Ruhe und Geduld zur Sache ging und niemals genervt war, wenn man ihn fragte, warum das nun so ist und nicht anders herum. Toll war auch der Besuch in Jimmy’s Werkstatt, vor allem wenn man registriert, wie Gespräche zwischen den beiden und dem „Gast“ ablaufen. Man ist gleich im Thema eingebunden und nicht als „Greenhorn“ außen vor. Der Umbau hat mir Spass gemacht. Ich habe mich bei Conny und Walter „sauwohl“ gefühlt. Ganz herzlichen Dank an Euch Conny, Walter und Jimmy, woll..

Mit dem Getriebe kann ich mich einem Vorredner in diesem Thread nur anschliessen: Warum hat das DB nicht schon von Vornherein so gemacht ??

Grüße Ronald


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BeitragVerfasst: 2016-11-22 22:51:11 
Allrad-Philosoph
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Beiträge: 4644
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Das ist schon ziemlich brutal bzw. sehr gut :)

Zitat:
Drehzahl/V : 1500/ca.73; 1600/ca.78; 1700/ca.83; 1800/ca.88; 1900/ca.92; 2000/ca.97;……
(6er +GV)


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BeitragVerfasst: 2017-02-20 8:48:29 
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Beiträge: 2044
Wohnort: Wenden, Südsauerland
Ich habe da etwas zum S-6-36-GV 36 gefunden:
Im DAF sind sie wohl auch eingebaut:

So weit ich weiß darf ich das PDF nicht direkt verlinken, sucht einfach nach: Versnellingsbak ZF-S 6-36 ( + GV 36 )
(steht unter Daf F 500, 700, 900,1100,1300, 1500 (Incl. serie van 4))

Da stehen die technischen Daten etc.

http://www.oudedaftechniek.nl/site_map.htm

_________________
Gruß Kai-Uwe

Jeder erlebt seinen eigenen Tag!

Kontentrier dich auf das was du hast, nicht auf das was du nicht hast.

http://dickschiff-treffen.de/


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BeitragVerfasst: 2017-02-20 21:02:47 
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Wohnort: Frankurt / Taunus
rkekle hat geschrieben:
...

Mit dem Getriebe kann ich mich einem Vorredner in diesem Thread nur anschliessen: Warum hat das DB nicht schon von Vornherein so gemacht ??

Grüße Ronald


...na überleg mal - um wieviel hätte das den LKW teurer gemacht? Und wie dringend braucht das THW eine Höchstgeschwindigkeit jenseits von 100 km/h?

Die Sachen werden von Steuermitteln gekauft, da finde ich es gut und richtig das nicht mehr als nötig investiert wird.

Kai

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Kaputt ist wenn man aufhört zu reparieren.


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BeitragVerfasst: 2017-03-10 9:51:45 
süchtig
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...und wieder (H)einer:
Auto
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neues Getriebe
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pneumatische VTG-Schaltung
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:D nach Probefahrt
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Alles auch korrekt eingetragen
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Walter

_________________
Auffi, huift ja nix!


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BeitragVerfasst: 2017-03-11 20:35:40 
neues Mitglied

Registriert: 2009-06-07 20:47:03
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Wohnort: 78148 Gütenbach
Hallo Forum,
Hallo Walter,

Vielen Dank für alles auch an Conny.
Ich hatte eine schöne Woche bei Euch.

Die Heimfahrt in den Schwarzwald war zwar bei einem scheiss Wetter, aber dafür in völlig neuen Dimensionen.

Liebe Grüsse vom Käsebauer
Heiner


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