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BeitragVerfasst: 2017-12-24 15:35:45 
Kampfschrauber
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Hallo,


wer die durchaus unterschiedlichen aber in der Regel doch eher begrenzten Reichweiten von handelsüblichen Walkie Talkie und auch CB Funkgeräten kennt, wird früher oder später für den ausschliesslichen Gebrauch ausserhalb Europas auf 2M Handfunkgeräte verwiesen - deren Gebrauch innerhalb Europas selbstverständlich ohne besonderen Berechtigungsnachweis verboten ist.

Mit welcher Reichweite kann man in der Sahara beim Gebrauch solcher BaoFeng Geräte rechnen:

https://www.ebay.de/itm/2X-BaoFeng-UV-5 ... SwVNxaE-V2

oder besser solcher:

https://www.ebay.de/itm/2x-Baofeng-GT-3 ... SwMQBaAbtA

oder besser staub- und wasserdicht:

https://www.ebay.de/itm/Nue-2x-Baofeng- ... SwOA1aAfa~

oder müssen es doch gebrauchte Motorola Geräte sein:

https://www.ebay.de/itm/Motorola-MTS201 ... 2548.l4275


Gruß

Rolf


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BeitragVerfasst: 2017-12-24 16:21:59 
LKW-Fotografierer
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Beiträge: 118
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mangusta hat geschrieben:
Hallo,


wer die durchaus unterschiedlichen aber in der Regel doch eher begrenzten Reichweiten von handelsüblichen Walkie Talkie und auch CB Funkgeräten kennt, wird früher oder später für den ausschliesslichen Gebrauch ausserhalb Europas auf 2M Handfunkgeräte verwiesen - deren Gebrauch innerhalb Europas selbstverständlich ohne besonderen Berechtigungsnachweis verboten ist.

Mit welcher Reichweite kann man in der Sahara beim Gebrauch solcher BaoFeng Geräte rechnen:

https://www.ebay.de/itm/2X-BaoFeng-UV-5 ... SwVNxaE-V2

oder besser solcher:

https://www.ebay.de/itm/2x-Baofeng-GT-3 ... SwMQBaAbtA

oder besser staub- und wasserdicht:

https://www.ebay.de/itm/Nue-2x-Baofeng- ... SwOA1aAfa~

oder müssen es doch gebrauchte Motorola Geräte sein:

https://www.ebay.de/itm/Motorola-MTS201 ... 2548.l4275


Gruß

Rolf
Hallo Rolf,
wir haben die GT3 auf 2m (in der Wüste) benutzt. Allerdings hatte das eine Gerät eine Dachantenne. Auf Sichtweite war es kein Problem. Grundsätzlich würde ich jedoch 27MHz bevorzugen, wegen der höheren Reichweite, wenn man kein Handgerät benötigt. Bei CB hast du mehr Leistung, niedrigere Frequenzen, gößere Antennen und eventuell einen Verstärker. Das ist schwer zu übertreffen.
Ansonsten habe ich die Aussenantemme für 70cm/2m (mit der Spule in der Mitte) ersetzt durch einen glatten Draht für 2m, weil ich sie mir zwei mal irgendwo ausgerissen habe. Das sollte nun nicht mehr passieren.

Frohe Weihnachten

Christian

PS: Wenn 2m, dann würde ich jeweils eine Aussenantenne mit Magnetfuß verwenden.



Gesendet von meinem SM-G935F mit Tapatalk


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BeitragVerfasst: 2017-12-24 16:32:09 
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Hallo,

ja richtig. In Europa sind die Frequenzen des 2m-Bandes u.a. den BOS-Organisationen (Polizei, Feuerwehr, usw.) vorbehalten. Diese werden aber durch den Digitalfunk immer weniger genutzt.

Zur Reichweite kann man seriös keine genauen Angaben machen, werden sich aber auch im Bereich der PMR-Geräte bewegen. Die Reichweite schwankt zwischen 1 und 2000 m, evtl. mehr. Das ist immer abhängig, was alles so im Weg ist, Witterungsverhältnisse, usw. Mit fest eingebauten Geräten und abgestimmten Antennen kann man noch etwas rausholen, aber das trifft auf alle PMR und CB-Funkgeräte auch zu.

Als Handfunkgeräte dürfte es ziemlich egal sein, was du nutzt. Da wird es auch noch mal spannend, wenn du es ohne zusätzliche Außenantenne im Fahrzeug betreibst.

Grüße
Mirko


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BeitragVerfasst: 2017-12-24 17:18:45 
Selbstlenker
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mirkochen hat geschrieben:
Hallo,

ja richtig. In Europa sind die Frequenzen des 2m-Bandes u.a. den BOS-Organisationen (Polizei, Feuerwehr, usw.) vorbehalten. Diese werden aber durch den Digitalfunk immer weniger genutzt.


Falsch.
Es gibt außer den BOS noch andere Funkdienste auf dem 2m-Band.
Prominente Vertreter: Amateurfunk, Betriebsfunk

Zitat:
Zur Reichweite kann man seriös keine genauen Angaben machen, werden sich aber auch im Bereich der PMR-Geräte bewegen. Die Reichweite schwankt zwischen 1 und 2000 m, evtl. mehr. Das ist immer abhängig, was alles so im Weg ist, Witterungsverhältnisse, usw. Mit fest eingebauten Geräten und abgestimmten Antennen kann man noch etwas rausholen, aber das trifft auf alle PMR und CB-Funkgeräte auch zu.


Falsch.
PMR-Geräte sind auf eine fest installierte (kurze) Antenne und 500mW Sendeleistung begrenzt.
Die oben genannten Geräte hingegen nicht.
Ich (Funkamateur), nutze das Baofeng 5R gelegentlich im Relaisbetrieb (FM) bei Reichweiten bis ca 40km.
Allerdings in Sichtweite zum Relaisstandort.

In Fahrzeugen oder Gebäuden sieht es schlechter aus.
Hier empfehle ich immer eine externe Antenne.
Selbst die billigsten mit SMA-Stecker für o.g. Geräte sind für Konvoi-Fahrten völlig ausreichend.

CB (Kurzwelle) hat verschiedene Vor- und Nachteile, verglichen mit UKW.
Hervorheben möchte ich, dass es in Deutschland/Europa die m.E. nach beste Lösung füt Konvois sind. Begründung: zulassungsfrei, leistungsfähiger als PMR, PMR ist nicht europaweit zugelassen.

In der Wüste wäre mir die Zulassung alllerdings wohl weniger wichtig als in Europa.
Daher das Fazit: alle o.g. Neu-Geräte "wären theoretisch" für die gelegentliche Wüstennutzung geeignet.
Für alle gibt es externe Mikros,Antennen und Zigarettenanzünderkabel. Bei den Antennen auf die richtige SMA-Stecker/Buchsenkombi achten. Ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich.
Hilfreich "wäre": Programmierkabel bestellen und die PMR-Frequenzen programmieren (liegen im 70cm Band).

Die beste Lösung ist natürlich, sich zu infomieren wie die jeweilige Gesetzeslage aussieht und diese auch einzuhalten.

Und: der Amateurfunk ist ein tolles Hobby, die Zulassung für Technikbegeisterte absolut machbar. Und es gibt Sicherheit in der Funkkommunikation. Besonders in Notfällen. (Werbeblock Ende) :angel:

Grüße
Carsten

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Ausbaustand: FW-Aufbau weg. Zwischenrahmen fertig.
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BeitragVerfasst: 2017-12-29 17:22:51 
Kampfschrauber
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Hallo Funkexperten,

kann ich mit diesen Handfunkgeräten mit 8 Watt Sendeleistung meine mögliche Reichweite deutlich vergrößern:

https://www.ebay.de/itm/2-Baofeng-GT-3- ... SwNWxaAs1N

oder womit geht noch mehr:

https://www.ebay.de/itm/BAOFENG-BF-UVB2 ... SwEZdZ5j9I

Gruß

Rolf


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BeitragVerfasst: 2017-12-29 17:51:29 
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was dir wahrscheinlich viel mehr helfen wird, ist eine passende Außenantenne auf dem Fahrerhausdach.

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LKW-Fahrer zum Tankwart: danke, ich ich mach das ja schon ne ganze Weile.


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BeitragVerfasst: 2017-12-29 17:58:50 
Kampfschrauber
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Hallo,

das alles ist offensichtlich eine Wissenschaft für sich - unser CB-Funkgerät Alan 42 Multi:

https://www.bensons-funktechnik.de/cb-f ... ti-d4.html

mit sogar abgestimmter Aussenantenne Alan Funk 120:

https://www.bensons-funktechnik.de/ante ... k-120.html

"oben" auf dem Dachträger vom Unimog hat deutlich weniger Reichweite als andere Antennen "unten" auf den Geländewagen - in der Regel deutlich weniger als 1 Kilometer - aber die BOS Geräte haben wohl auch nicht zwangsläufig viel mehr:

https://www.funkmeldesystem.de/threads/ ... tellenfunk

Gruß

Rolf


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BeitragVerfasst: 2017-12-29 19:35:56 
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Die Sendeleistung bei diesen Geräten ist nicht über zu bewerten.
Oft steht 5W drauf, es kommen aber nur 3,5W heraus.
Was bei den 8W-Geräten rauskommt weiß ich nicht.
Hängt auch von der Stromversorgung ab.

Wichtiger ist eine gute Antenne mit einem positiven Gewinn (Angegeben z.b. in dBi )

In ländlichen Gegenden sind 2m etwas besser, beim Autofahren kann es zum Fading (Aussetzern) kommen.
Im städtischen Raum sind 70cm Wellenlänge aufgrund der Reflexionsfreudigkeit hingegen besser.
PMR liegt im 70cm-Band.

Faustformel:
Eine Antenne ist gut, wenn sie etwa die hälfte oder ein viertel der Wellenlänge (sog. Lambda-Wert) hat.
D.h. bei 70cm Wellenlänge ist eine ca.70cm lange Antenne sogar sehr gut.
Bei 2m reichen ein Meter.
CB-Funk liegt im 11m-Band....
Da sind kurze Antennen (wie zb auf Handfunkgeräten) nur ein Kompromiss. Ca. zwei Meter sollten es schon sein.
Kürzer geht aber (wie im richtigen Leben) auch, macht nur nicht so viel spaß. :angel:

Grüße
Carsten

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BeitragVerfasst: 2017-12-29 19:58:12 
abgefahren
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Beiträge: 2992
Wohnort: Donnstetten, Schwäbische Alb
Moin!

Das Problem ist, dass wir dank nahezu lückeloser Mobilfunkabdeckung und ausgereifter Smartphone-Hardware in Sachen Drahtloskommunikation mittlerweile eine sehr hohe Anspruchshaltung an Kommunikationsgeräte entwickelt haben: sie sollen einfach funktionieren und nicht von einem verlangen, dass man sich erst noch in die Niederungen der Hochfrequenztechnik begeben muss, um erfolgreich zu funken.

Gefühlt scheitern 50% der Funkversuche durch Laien allein schon daran, dass der angefunkte andere Partner gerade gar nicht "online" ist, oder den an ihn gerichteten Funkspruch nicht wahrnimmt, weil er sein Gerät auf einem anderen Kanal oder in einer anderen Modulationsart betreibt oder die Rauschsperre zu stark aufgedreht hat und der eingehende Funkspruch den NF-Verstärker gar nicht auftastet oder oder oder.
Das wird dann gerne als "schlechte Reichweite" abgehandelt und man sucht sein Glück beim nächsten Funkstandard (PMR -> CB -> VHF/UHF-Geräte aus dem Amamteurfunk oder Betriebsfunk ->...).

Nicht ohne Grund gibt es bei den professionellen Funkanwendern den "Funker" als eigenständige Tätigkeit, die eine Ausbildung erfordert und auch bei dem Amateuren wird vor den ersten Druck auf die Sendetaste eine hohe Qualifikationshürde gesetzt. Deshalb sollte man sich auch als Allrad-Reisender einen Ruck geben und sich ein wenig mit der Funk-Materie beschäftigen:

Funken erfordert
1. "Disziplin". Jeder Teilnehmer muss wissen, welche Einstellungen an seinem Gerät zu machen sind, auf welchem Kananl und wann gefunkt wird und wie man ein Funk-"Gespräch" führt. Sonst nützen die schönsten Geräte und perfekt eingemessenen Antennen nix.

2. Grundwissen über Antennentechnik. So entscheidet z.B. der Montageort einer Antenne am Fahrzeug erheblich über die Vorzugsrichtung beim Senden und Empfangen. Die üblichen Antennen brauchen ein elektrisches Gegengewicht zum Antennenstab. Beim Fahrzeug erfüllt das Blech der Karosse diese Aufgabe. Da selbst bei einer Antennenmontage mitten auf dem Dach keine kreisförmige Symmetrie des Gegengewichts vorliegt, empfängt (und sendet) eine so montierte Antenne zu den Seiten hin schlecht, nach vorne und nach hinten besser. Beliebig kompliziert wird die Richtwirkung einer Antenne, wenn man sie an einer vorderen/hinteren Fahrzeugecke (Kotflügel oder Aussenspiegelhalter) anbringt (dann sieht die Antenne schräg nach inten/vorne) oder bei einem 7m langen Frontlenker 50cm vom vorderen Ende auf der Dachmitte: da hört die Antenne vor allem nach hinten.

3. Grundwissen über die Ausbreitung von Radiowellen. Vereinfacht gesagt, breiten sie sich mit steigender Frequenz wie Licht aus: bolzengerade. Und wo Licht nicht durchkommt, ist für hohe Frequenzen bei Radiowellen auch sehr schnell schluss. Drum gilt z.B. bei PMR-Geräten, dass die Reichweite in freiem Gelände ungefähr der Sichtweite entspricht (wenn ich den anderen Funkteilnehmer sehen kann, dann kann ich ihn auch anfunken (sofern er sich an Punkt 1 hält). In dichtbebautem oder zerklüftetem Gelände reduziert sich z.B. die Reichweite von PMR-Geräten meistens auf "Wurfweite": einige zehn bis einige hundert Meter.
Etwas anders verhalten sich Radiowellen mit eher niedrigen Frequenzen, wie z.B. im CB-Funk oder 4m-Geräte. Hier ist man schon im Kurzwellenbereich (und nicht mehr bei den ultrakurzen Wellen) und die Wellen breiten sich unter anderem entlang leitender Oberflächen aus. Das kann z.B. die Erdoberfläche sein (nennt man dann Bodenwelle). Und sie können von leitenden Oberflächen wie der Ionosphäre reflektiert werden (Raumwelle). Beides wirkt sich z.B. massiv auf die Nutzbarkeit des CB-Funk aus: die Bodenwelle ermöglicht Reichweiten von einigen zehn Kilometern, die Raumwelle erlaubt bei gut aufgeladener Ionosphäre Überreichweiten von einigen 1.000km. Der Zustand der Ionosphäre ändert sich mit der Sonnenaktivität und mit den täglichen Gang der Sonne. So gibt es Zeiten, in denen vor lauter Überreichweiten keine sinnvolle Verbindung mit einem wenige Kilometer entfernten Partner möglich ist und Zeiten, wo man nicht weiter als ein paar Dutzend Kilometer kommt.

Die Verwendung von Amateurfunk-Geräten (wie den Baofengs) bei Touren in der Sahara löst also nicht die prinzipiellen Probleme. Wer unterwegs mit CB nicht klarkommt, wird auch mit einem 2m-Funkgerät nicht automatisch glücklich werden. Solange die Fahrzeuge in Sichtweite sind, kann man theoretisch (Pkt. 1) mit jeder verfügbaren Funktechnik untereinander kommunizieren. Sobald der Partner aber hinter ein paar Dünenkämmen entfernt ist, ist bei den höherfrequenten Funkgeräten (2m, 70cm, PMR) auch Schluss.
Die Funkamateure in der Zivilisation umschiffen das Problem elegant, in dem sie sich alle 50-100km eine Relaisstation auf einen Hügel setzen, so können auch zwei Funker in verschiedenen Tälern, die sich gegenseitig nicht sehen können, jeder aber das Relais auf dem Berg "sieht", miteinander funken.

In der Sahara könnte man die Relaisstation über eine kleine (kabelgebundene) Drohne ersetzen, die ein Fahrzeug aufsteigen lässt und diesem in z.B. 250m Höhe folgt. Die Drohne trägt einen kleinen Relaistransceiver und "sieht" alle Konvoi-Teilnehmer im weiteren Umkreis. Ansätze dazu gibt es bereits.

Grüsse
Tom


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BeitragVerfasst: 2017-12-29 22:39:31 
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Schade, ich hatte doch gehofft ohne Drohne oder:

https://www.expeditionstechnik.de/satel ... gIfcvD_BwE

mit 8 Watt oder mehr über die nächsten Dünen zu kommen.

Bild

Gruß

Rolf


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BeitragVerfasst: 2018-01-17 9:41:07 
süchtig
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Etwas spät die Antwort, aber immerhin.

Im Amateurfunk Bereich gibt es auch sehr handliche kleine KW Funkgeräte. Die Ausgangsleitung ist nur eine Komponente die die Reichweite bestimmt.
Generell gilt:

- UKW, inkl. 2m, 4m
Hier gilt quasi optische Reichweite, dies kann ich massiv verbessern durch eine hohe Antenne und auf den "Hügel setzen"
Es gibt auch Phänomene die über Horizont Kommunikation möglich machen, aber die sind sehr unzuverlässig
Alternativ kann ich Amateurfunk Satelliten nutzen, wenn die Antenne halbwegs ordentlich ist.

- KW
Über Horizontverbindungen sind möglich, die Funkwellen werden von der Ionosphäre quasi zurück gespiegelt.
Bodenwellen Ausbreitung ähnlich wie bei UKW

Verstärker können bei der Reichweite helfen VIEL wichtiger sind gute Antennen. So kann ich mit 0,5W und einer einfachen aber abgestimmten Drahtantenne Morsesignale
rund um den Globus senden. Mit ist mit einem Sender in der Größe einer Zigarettenschachtel eine Kommunikation mit 0,5 W nach Australien gelungen (Morse Modus).

Problem:
Diese Funkgeräte sind für jedes Land Genehmigungs-Pflichtig. Dazu benötigt man eine Amateurfunklizens. Viele Länder akzeptieren keine Funkgeräte..
Die ganz kleinen kann man sicherlich prima schmuggeln :spiel:

Die günstigere Alternative für Notfälle ist sicherlich ein Sat-Tel.

Billige PMR Funkgeräte sind gut für Fahrzeug-Fahrzeug oder Fahrzeug-Einweiser Kommunikation in Sichtweite

Für mehr Spielereich gibt es dann Funkgeräte des Amateurfunk oder BOS, z.B. FT-817, das geht von 70cm bis 160m Band, 5W dazu eine schöne steckbare Antenne
und man kommt ziemlich weit. Aber wer damit z.B. in China oder Teilen Afrikas erwischt wird hat ein richtige Problem. Oft gilt ein Funkgerät als Anfangsverdacht für
Spionage oder Terrorverdacht etc.... UND man kann Funkgeräte sehr gut anpeilen :eek:
Eine Genehmigung für diese Länder ist meist nur sehr schwer oder gar nicht zu bekommen. Wer mehr wissen möchte der DARC ist der Verband der Funkamateure in D.

Und wer ein Funkgerät mitführt... der sollte es nicht öffentlich kund tun

55&73
de gunther

_________________
13.10.17 Fahrzeug mit Kabine da :-) getauft auf Lulatsch


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BeitragVerfasst: 2018-01-18 21:32:18 
neues Mitglied

Registriert: 2017-06-30 16:48:39
Beiträge: 6
Wohnort: Göttingen
Moin,
ich kann mich den Ausführungen von Tom und Gunther nur anschliessen.

Wir Funkamateure würden uns natürlich über jeden freuen, der legal funken möchte und deshalb den Weg zur Lizenz geht.
Mit einer Gastlizenz hat man dann im Normalfall keinen Stress mit Ordnungshütern und das Wissen über Ausbreitungsbedingungen usw. ist dann auch schon mit dabei. (Werbeblock aus)

73/55
Klaus


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