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BeitragVerfasst: 2017-10-23 21:26:24 
infiziert

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Hallo,

ich würde meinen Aufbau gerne mit Diesel heizen.
Bei meinen Recherchen zu dem Thema ist immer wieder das Thema "Höhentauglichkeit" gekommen.

Davon habe ich mich erst mal verrückt machen lassen...
Aber was brauche ich wirklich?

Die normale Dieselheizung (z.B. Planar) geht bis 2000m.

Ich habe noch keine konkreten Ziele, aber gehen wir mal von den Klassikern aus: Skandinavien, Island, Marokko, Osteuropa,... Naja und irgendwann mal die Mongolei, aber bis das Zeitlich möglich sein wird habe ich ohnehin ein anderes Auto...

Interessant wären auch Erfahrungen zum Grenzbereich von Planar Heizungen oder gute Alternativen.


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BeitragVerfasst: 2017-10-23 22:05:24 
abgefahren

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Beiträge: 1197
Wohnort: Buxtehude
midlifecrisis hat geschrieben:
Hallo,

ich würde meinen Aufbau gerne mit Diesel heizen.
Bei meinen Recherchen zu dem Thema ist immer wieder das Thema "Höhentauglichkeit" gekommen.

Davon habe ich mich erst mal verrückt machen lassen...
Aber was brauche ich wirklich?

Die normale Dieselheizung (z.B. Planar) geht bis 2000m.

Ich habe noch keine konkreten Ziele, aber gehen wir mal von den Klassikern aus: Skandinavien, Island, Marokko, Osteuropa,... Naja und irgendwann mal die Mongolei, aber bis das Zeitlich möglich sein wird habe ich ohnehin ein anderes Auto...

Interessant wären auch Erfahrungen zum Grenzbereich von Planar Heizungen oder gute Alternativen.


Also meine DualTop lief auch bei 3900 m noch problemlos - ohne Höhenkit

_________________
Gruß Peter


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BeitragVerfasst: 2017-10-23 22:23:00 
Schlammschipper
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Hallo,
ich baue mir gerade ein universelles Höhenkit welches die Pumpe der Planar oder Webasto Dieselkochfeld mit veränderten Parametern ansteuert.
Wenn ich es fertig habe poste ich es hier.

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Gruß Hartmut


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BeitragVerfasst: 2017-10-23 23:27:53 
Rauchsäule des Forums
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... Eberspächer bis 2300 m ohne Höhenkit absolut unauffällig ... mit Höhenkit auch auf dem Pamirhighway mitm Vorbesitzer der Karre auf über 4500 m problemlos ...

... Schiffsölöfen z.B. Refleks gehen angeblich auch in den Anden auf über 4000 m proplemlos ... wer in Gegenden fährt, in denen die Heizung nicht nur Komfort, sondern auch Sicherheit bringt, tut gut daran mehrere möglichst unabhängige Heizungen zu haben ... als Grenze würde ich mal angeben, mehr als eine halbe Tagesreise zur nächsten Steckdose oder Dauerfrost, oder Tiefsttemperatur unter minus 10 Grad ...

... für Skandinavien, Russland und Mongolei habe ich den mittlerweile defekten Höhenkit nicht wieder repariert, bin aber auch nirgends wesentlich über 2000 m hoch gekommen ...

Gruss Ulf

_________________
Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu beheben ist, ist keines !!!

Hanomag, der mit dem vollnussigen Kaltlaufsound !!

Sisu (finnisch) die positivste Umschreibung für Dickschädel.

Da ist man ständig dran die Karren zu verbessern, schlechter werden sie ganz von alleine.

Magirus-Deutz 170D11FA ... Bild in Cinemascope extrabreit, Sound in 6-kanal Dolby 8.5 ...


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BeitragVerfasst: 2017-10-23 23:38:36 
infiziert

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Ulf H hat geschrieben:

... für Skandinavien, Russland und Mongolei habe ich den mittlerweile defekten Höhenkit nicht wieder repariert, bin aber auch nirgends wesentlich über 2000 m hoch gekommen ...

Gruss Ulf


Gibt es eigentlich abgesehen von Südamerika Reiseziele für den LKW wo es ohne Höhenkit problematisch wird?


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BeitragVerfasst: 2017-10-23 23:50:21 
Rauchsäule des Forums
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... weiss ich nicht genau, meine mich aber an Berichte zu erinnern, dass man in Chile und Peru auf dem Altiplano schon mal wochenlang oberhalb von 4000 m unterwegs sein kann ...

... und in solchen Höhen gibts ohne Höhenkit wohl Probleme ...

Gruss Ulf

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BeitragVerfasst: 2017-10-24 1:18:25 
Forumsgeist
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midlifecrisis hat geschrieben:
Ulf H hat geschrieben:

... für Skandinavien, Russland und Mongolei habe ich den mittlerweile defekten Höhenkit nicht wieder repariert, bin aber auch nirgends wesentlich über 2000 m hoch gekommen ...

Gruss Ulf


Gibt es eigentlich abgesehen von Südamerika Reiseziele für den LKW wo es ohne Höhenkit problematisch wird?



Hallo Lebenskrise,

USA, teilweise 3600m bis auf über 4400m
Mexico, jetzt seit über 5 Monaten permanent zwischen 2500 und 4300m unterwegs.

Die gute Webasto 2010, tut einfach, wenn man den Schalter umlegt .... und ganz ohne Höhengedöns..

Gruß, Wombi

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Es ist an der Zeit, die Reste der Welt zu entdecken........

15.4.2013, ab da werden wir uns für seeeehr lange Zeit nicht mehr sehen :-))))

Der Urlaub ohne Stress hat begonnen :-))) www.wombi-on-tour.de


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BeitragVerfasst: 2017-10-24 6:28:09 
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Wohnort: Leben kann man nur im Perigord, der Rest Galliens ist für die Wildschweine
Welchen Schalter ?

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Gibt es ein Leben nach der Reise ?
Ja, nach der Reise ist vor der Reise !


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BeitragVerfasst: 2017-10-24 7:17:32 
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Den Ein-Schalter! :D

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Gruß Emil


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BeitragVerfasst: 2017-10-24 7:44:55 
infiziert

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Ok, also wäre bisher - wenn überhaupt - Nord- und Südamerika problematisch. Damit kann ich leben da es sehr unwahrscheinlich ist dass dieses Auto dort hin verschifft wird. Wenn das passiert, ist eine modifikation der Heizung wohl auch eher eine der kleineren Herausforderungen...


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BeitragVerfasst: 2017-10-24 9:21:58 
Kampfschrauber
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Wohnort: Berlin
Hallo,


unsere Webasto 90ST lief bis ca. 3000m und 15 Grad Außentemperatur ohne Höhenkit problemlos. Darüber nur noch mit Höhenkit. Ab 4500m und um Null Grad startete sie auch mit Höhenkit nur noch bei warmem Kühlwasser.

Grüße

Olli

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BeitragVerfasst: 2017-10-27 9:23:19 
infiziert

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Auch in Zentralasien kann man eine ganze Weile lang zwischen 2500 und 4600m unterwegs sein. Wir haben ne Eberspächer luftheizung mit Höhenkit verbaut. Hatte keine Lust, dass die Heizung auf 4000 aussteigt, bloß weil sie zugerußt ist.

Höchster Punkt in Betrieb war bisher 4200m und das lief einwandfrei.


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BeitragVerfasst: 2017-10-27 11:41:42 
Überholer
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Beiträge: 229
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Wir haben an unserer Eberspächer auch 2 Pumpen für verschiedene Höhen verbaut und können entsprechend umschalten. Wir hatten es bisher erst einmal nötig bei ca. 3.800 m Höhe in Kirgistan; hier wollte morgens sie Eberspächer erst mit der Pumpe für die Höhe bis 2.500 m Höhe nicht starten, mit der anderen Pumpe lief sie dann. Vielleicht wäre sie nach paar Mal versuchen auch mit der anderen Pumpe gestartet.
Aber der Aufwand eine 2. Pumpe mit anderer Höhenkennlinie parallel zu verbauen und eine kleine Schaltung ist doch so minimal, warum macht man sich darüber Gedanken wenn man frei reisen möchte ?
Im übrigen stimme ich den Vorrednern zu, bei warmen Kühlwasser ( also warme Heizung ) springt sie auch bei solchen Höhen problemlos an und wenn sie läuft, läuft sie auch durch. Wenn sind also schon mal von 2.000 m Höhe bis ca. 3.200 m Höhe gefahren und die Heizung lief und lief und als wir sie mal mit warmen Wasser bei auch ca. 3000 m Höhe starten mussten hatten wir auch keine Probleme ( gar nicht ans Umschalten gedacht ).
Viel Erfolg und Grüße
Peter


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BeitragVerfasst: 2017-10-27 14:28:32 
abgefahren
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Wombi hat geschrieben:
Die gute Webasto 2010, tut einfach, wenn man den Schalter umlegt .... und ganz ohne Höhengedöns..

Dazu muß man aber sagen , daß gerade die 2010 die "primitivste" Heizung im Webasto-Programm ist und am unempfindlichsten.
Ich hatte mich seinerzeit auf der Nutzfahrzeug IAA mit dem Webasto-Heizungsleiter lange unterhalten .
Klare Aussage seinerseits : Für Weltreisemobile mit höchsten Anforderungen an Funktionssicherheit
die älteste aus dem Programm -2010 - läuft immer .
Für normale Ansprüche die moderneren , wegen geringerem Strom- und Dieselverbrauch und einfacherem Einbau.
meines Wissens gibt es auch keinen Höhenkit für die 2010 , weil unnötig.

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BeitragVerfasst: 2017-10-28 21:53:40 
Forumsgeist
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Hallo Ralf,

genau so ist es ....

Und sollte Ihr mal was nicht passen, und geht auf Störung, .... die 2010 entstört sich bei unter 65°C von selbst.


Die letzten 2 Tage hatten wir etwa die gleiche Parklage als du vorwärts im Graben .... nur wir nach links, auf 3970m kurz vor dem Base Camp am Pico De Orizaba.
2 Tage schaufeln zwischen 9 und 11 Stunden geht ganz schön ans Schnaufen ... und bei Frost ist man um ne Heizung froh.

Gruß, Wombi

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BeitragVerfasst: 2017-12-01 21:30:57 
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Registriert: 2009-02-04 18:13:20
Beiträge: 29
Wohnort: Herzogenrath
Hallo zusammen,
habe eine Eberspächer Hydronic M-II, die lief in diesem Jahr auf dem Pamir-Highway über 4.000 m problemlos. Soweit ich das Manual verstehe, hat das Teil einen Höhenausgleich verbaut. Probleme gab's nur im Iran, da wir im Winter dort waren und es dort keinen Winterdiesel gibt. Man braucht dann Fließverbesserer.
Bei den Höhen und entsprechenden Temperaturen ist eine Heizung dann schon recht sinnvoll, wenn nicht überlebensnotwendig. Für mich entscheidend ist dann möglichst viele Systeme zu haben, auf die man zur Not ausweichen kann: Gasherd; Notstromgenerator mit einer kleine elektrischen Heizung. Alles nicht sehr gut im Wirkungsgrad, aber wenn es kalt wird ist man froh über jede Möglichkeit.
Viele Grüße, Jürgen

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A ship in harbor is safe, but that is not what ships are built for.


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BeitragVerfasst: 2017-12-02 20:59:49 
Kampfschrauber
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Ab 1500 Meter Altitude braucht eine Heizung Korrektur der Verbrennung Gemisch gegenüber Meeres Niveau.
Alle Marken Verbrennung Heizungen und auch Motoren, das kann man physikalisch nachrechnen, der eine nur etwas mehr oder früher wie der anderen.
Hängt ua von Sauerstoff Überschuss Anteil ab.

Um zu hoher man geht um zu schwieriger es wird um eine gute saubere und vor allem Rußfreie Verbrennung zu behalten.
Da oben gibt es nicht nur Sauerstoffmangel aber auch niedrigen Luftdruck und meistens in Kombination mit Große Kälte.

Es gibt wie hier bewiesen ist, immer ein paar die nichts gemacht haben und sogar bei 4000 m keine Probleme hatten.
Stimmt natürlich nicht, die haben da oben die Abgaswerte nicht gemessen und sind auch nicht zu lange oben geblieben.
So gut wie alle Diesel Heizungen Rußen auf Dauer fest ohne Verbrennung Anpassungen.
Manchmal innerhalb von ein paar Brennstunden manchmal auch erst viel später.

Neben die Reparatur, Austausch von Verbrennung Rohr und Kammer, hat man Zeitlang keine funktionierende Heizung mehr.


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BeitragVerfasst: 2017-12-02 21:18:59 
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Beiträge: 2032
Wohnort: Südostbayern
Campo,
Du weißt , daß Du für mich der Standheizungspapst bist :angel:
aber hier muß ich Wombi als Langzeit_Benutzer recht geben . Manche Heizungen , wie die 2010 vertragen eben bestimmte Umwelteinflüsse , wie Höhe über 3000m besser
und ich denke keiner der Teilnehmer dieses Forums bleiben länger in dieser Höhe als die 2010 verträgt.
In meinem optimistischem Verständnis verbrennt die 2010 bei tieferen Höhen wieder den Rußansatz in den Brennkammern , wenn sie lange genug auf Maximalleistung brennt ?!
LG
Ralf

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BeitragVerfasst: 2017-12-02 22:21:37 
Kampfschrauber
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Beiträge: 548
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Hallo Urologe !
Pabst das ist zu viel Ehre … klein bisschen Erfahrung mit Sachen auf …. Große hohe ja :D

Der Webasto DBW 2010 (12kW) ist eine Schwarz/Weiß Geregelter Heizung nach alter Technologie.
Ein/aus mittels Zündfunken Geber und Elektroden. Vernebelung durch Einspritzung unter "hoch" druck (+/-10 bar).
Laut und Groß von Flamme und Abmessungen. Das macht solche Heizungen vielleicht etwas weniger empfindlich.
Aber eigentlich sollte auch bei dieser Art von Heizungen, die noch Einstellschrauben haben, der Rußzahl (Bacharach Schwarzung zahl maximal 4)-wie der CO2 Anteil (9 bis 11%) auf jede hohe angepasst werden.
Mit ein 12kW ein/aus Brenner, ein Wärmebedarf von 1 bis 2kW abdecken wird natürlich nicht zu ein optimalen Komfort Ergebnis leiten bei ein Durchschnitts Wohnmobil.

Die neue und viel kleinere 4 und 5 kW Heizungen regeln von Groß bis zu klein mit Stufen.
Da ist nichts Hochdruck Düse, der Diesel lauft/tropft langsam auf ein Flies oder Verdampfung Gitter in einer Brennkammer.
Miniklein sind die modernste Heizungen und die Flamme auch mit 1,2kW Leistung und dabei sicher empfindlicher an unterschiede von Sauerstoff und Luftdruck wie ein großen Flammwerfer.

Jetzt ist der Verbrennung der Thermotop oder Hydronic 5kW auch wieder nicht extrem empfindlich. Man kann sogar längeren Abgas und Verbrennung Rohre dranhangen, verschiedene Einbau Positionen und wärmen während der Fahrt.
Kritisch wird es meistens bei kleinste Flamme und lange Zeit stabil, in große Höhe, so mehr wie ein paar Stunden, dann verrußt eine Heizung gerne.

Gruesse Campo


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BeitragVerfasst: 2017-12-03 0:32:59 
Forumsgeist
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Beiträge: 6314
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Hallo Campo,

prinzipell hast Du natürlich vollkommen recht,

Zitat:
Es gibt wie hier bewiesen ist, immer ein paar die nichts gemacht haben und sogar bei 4000 m keine Probleme hatten.


Bei der 2010 kann man nichts machen ...... ich habe nur die o,4er Düse gegen eine o,35er getauscht und die Pumpe von 7Bar/10l auf 10 Bar 21l.

Zitat:
Stimmt natürlich nicht, die haben da oben die Abgaswerte nicht gemessen und sind auch nicht zu lange oben geblieben.


Abgaswerte messen hätte mir ausser ein Ergebnis nichts gebracht .... und gewesen sind wir jetzt am Stück 5,5 Monate auf ca. 2700-4400m.

Zitat:
So gut wie alle Diesel Heizungen Rußen auf Dauer fest ohne Verbrennung Anpassungen.
Manchmal innerhalb von ein paar Brennstunden manchmal auch erst viel später.


Vollkommen richtig, aber die 2010 steckt das richtig gut weg.
Nach 14 Jahren habe ich vor 2 Jahren die Lager,Lüfter und Magnetventil vorsorglich getauscht.
Die Brennkammer war überraschend sauber.


Zitat:
Mit ein 12kW ein/aus Brenner, ein Wärmebedarf von 1 bis 2kW abdecken wird natürlich nicht zu ein optimalen Komfort Ergebnis leiten bei ein Durchschnitts Wohnmobil.


Genau so ist es, aber bei uns darf die richtig ran, 3 Heizkörper, Fußbodenheizung und 45l Wasserboiler, da ist nix mit runterregeln bei -20°C und 6m Koffer ... volle Pulle und manchmal sieht man dann auch Rußflocken am Auspuff wenn die mal richtig heiß ist.

Nach nun 17 Jahren kann ich mit der Lautstärke und dem geringeren Elektronikcomfort gut leben, denn wenns drauf ankommt macht sie warm.

Gruß aus nun Tabasco/Mexico ... nach nun 5 Jahren nähern wir uns der Caribic ... :rock:

Wombi

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BeitragVerfasst: 2017-12-04 0:24:01 
Kampfschrauber
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Wohnort: Belgien
Hallo Wombi
Vielen Dank für deine wertvollen und immer gut dokumentierten Erfahrungsberichte!
14-17 Jahre Heizen mit wenig Reparaturen ist ganz schön!
Natürlich hast du ab und zu was gemacht und geändert um dieses Ergebnis zu bekommen.
Zitat:
ich habe nur die o,4er Düse gegen eine o,35er getauscht und die Pumpe von 7Bar/10l auf 10 Bar 21l.

Gute Reise! Hier bei uns ist es kalt und wieder mal regnerisch. Campo


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BeitragVerfasst: 2017-12-21 18:02:06 
neues Mitglied

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Hallo Gemeinde.....
wir waren 2 Jahre in the americas unterwegs, und monatelang auf Höhen zwischen 4000m und 5000m. Die Anden halt.
Ok, am Titicacasee, bolivianische Seite war dann bei der Airtop 2000ST MIT HÖHENKIT (!) Schicht im Schacht. Keine Zündung mehr, die Dieselbrühe tropfte aus dem Schalldämpfer raus.....!
Heizung komplett zerlegt (statt der geplanten Autosegnung :angel: ), beachtliche Russkruste im Brennraum mit Schraubenzieher, Drahtbürste, Zahnbürste
entfernt......remontage, alles gut.
Wir haben quasi niemand getroffen, der unter den Bedingungen keine Probs mit der Dieselheizung Webasto hatte, trotzdem das ich mit Laptop und Usbinterface sowie Steuersoftware für die ST 2000 ausgestattet war, den Co2 Gehalt zusätlich reduzierte (vermindert die Pumpenticks pro Minute)
....das gleiche macht übrigens das Webasto Höhenkit, auf Schalterdruck des Schalters "Bergsymbol" wird die Pumpenfreq. reduziert,
Ist irgendwann durch die Russablagerungen "fertig".

Dateianhang:
st2000russ.jpg
st2000russ.jpg [ 141.82 KiB | 1299-mal betrachtet ]


Ein Kollege erklärte uns unterwegs, er habe das Problem mittels einer "Flüssigkeitsdrossel" in der Zuleitung gelöst...pro Tick wird dann einfach weniger Kraftstoff gefördert.
Hier der Link mit der besten Anleitung die ich gefunden und benutzt habe, um die Webasto zu zerlegen:

http://thebluetruck.blogspot.de/2013/09 ... 000st.html


Als Newbie (Vom Buschtaxi Forum kommend, jetzt auf der Suche nach nem Allrad LKW)....sage ich jedem "Hallo".....freue mich, wenn ich was sinnvolles , trotz fehlender LKW Erfahrung beitragen kann !


Beste Feiertage,

Manni und Daggi

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BeitragVerfasst: 2017-12-21 20:21:23 
Forumsgeist
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campo hat geschrieben:
Hallo Wombi
Vielen Dank für deine wertvollen und immer gut dokumentierten Erfahrungsberichte!
14-17 Jahre Heizen mit wenig Reparaturen ist ganz schön!
Natürlich hast du ab und zu was gemacht und geändert um dieses Ergebnis zu bekommen.
Zitat:
ich habe nur die o,4er Düse gegen eine o,35er getauscht und die Pumpe von 7Bar/10l auf 10 Bar 21l.

Gute Reise! Hier bei uns ist es kalt und wieder mal regnerisch. Campo


Hallo Campo,

es ist richtig, Wartung/Service und Reparaturen sind auf Langzeitreisen ein unabdingbares Ereignis.
Wer nur 1 Jahr oder so, gut gewartet unterwegs ist, hat selten Probleme.
Aber jahrelang am rollen zu bleiben, erfordert stets dahinter zu bleiben.
Und nicht immer ist es Urlaub ....

Weihnachtliche Grüße aus der Hitze ( 36°C ),

Wombi

PS: wann darf ich endlich wieder zum Skifahren ????? buuuhuuuu ... nirgends Schneeeeee ....

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BeitragVerfasst: 2017-12-21 20:46:55 
abgefahren

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Wombi hat geschrieben:

Weihnachtliche Grüße aus der Hitze ( 36°C ),

Wombi

PS: wann darf ich endlich wieder zum Skifahren ????? buuuhuuuu ... nirgends Schneeeeee ....



Schon mal mit Wasserski probiert??

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Gruß Peter


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BeitragVerfasst: 2017-12-26 17:52:17 
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Hallo lkw gemeinschaft
An die standheizungs experten
Wo kriegt mann für eine ebersbächer airtronic 4000
Eine kleinere förderpumpe her ?
Höhen kit ist verbaut. also müsste sie die höhen
Über 3500 abdecken
Ich lese überal dass mann eine zweite einbauen sollte. und dass es sie mal bei ebersbächer gab
Aber jetzt nicht mehr
Hat da jemand infos
Und welche technische voraussetzung die haben muss
Also welche förderleistung z.b
Über antworten wäre ich dankbar
Gruss dominik


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BeitragVerfasst: 2017-12-28 13:26:15 
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Beiträge: 5
Wohnort: Ettlingen
Hallo Kollege.....
https://www.eberspaecher-reisemobile.de ... enkit.html

......nicht über, sondern BIS 3500m...

Grüsse,

Manne

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BeitragVerfasst: 2017-12-28 15:19:35 
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... stimmt schon ... Höhenkit geht bis 3500 ... darüber müsste eine Pumpe mit geringerer Förderleistung her ...

... ich habe ja das Fahrzeug vom Cookie übernommen ... doch die zweite Förderüumpe ist nicht mehr verbaut und auch nicht so griffbereit, dass ich dort irgendwelche Daten bzw. Nummern ablesen könnte ... mangels vorhersehbarem Bedarf habe ich mich auch nie darum gekümmert, den Umschaltmechasmus wieder zu aktivieren ...

... noch was zu Dosierpumpen von Standheizungen allgemein ...

1. geschützt verbauen
... auch wenn vom Hersteller freigegeben, ist ein Einbau draussen blöd ... vor allem die Steckverbindung gammelt und wird zur ständigen Fehlerquelle ... in der Staukiste verbaut ists schon besser, schlussendlich gut ist es erst, seitdem das Steckergehäuse jedes Jahr mit Getriebeöl geflutet wird ...

2. Sprit nicht zu kalt
... wenn der Sprit versulzt, ist das bei jeder Temperatur das Ende der Heizung ... am Vorfilter ist das Zeug leicht zu sehen und auch zu entfernen ... blöder ist das kleine Hütchen aus feiner Metallgaze direkt in der Eingangsseite der Pumpe ...
... aber auch ohne versulzen habe ich das Gefühl, dass unter minus 10 mehrere Startversuche nötig sind ... Mykines berichtet, dass unter, ich me8ne es waren minus 30 Grad der Sprit für die Standheizung aus einem Tank im beheizten Innenraum kommen sollte ...

... generell haben Ölöfen keine Probleme mit dünner Luft bzw. grossen Höhen ... Strom brauchen die auch nicht ...

Gruss Ulf

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An anderer Stelle habe ich schon mal angeregt, die geringere Förderleistung nicht durch eine 2. Pumpe (mit weniger Förderleitung für lecker Geld) zu bewirken sondern einfach durch eine sehr fein dosierbare hyraulische Drossel in der Förderleitung.

Als Improvisationslösung für unterwegs, wenn nicht nur die Luft sondern auch die Teileversorgung oberhalb von 3500m j.w.d. dünner wird, würde ich einfach nur die Förderleitung zwischen 2 Bleche klemmen, die ich mit 2 Schrauben in ganz kleinen Schritten zusammenpresse, bis das Abgasbild halbwegs vernünftig aussieht.

Sollten Befürchtungen bestehen, dass die arme Pumpe am fürchterlichen Gegendruck verrecken wird wäre Plan B ein Y-Stück in der Förderleitung, bei dem man durch eine feine Drossel (sind die Infusionsschläuche aus dem medizinischen Bereich dieselfest?) einen Teil der geförderten Kraftstoffmenge in den Tank zurückfördert.

Das wäre mal einen Versuch wert.


Jochen


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BeitragVerfasst: 2017-12-31 11:18:26 
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hallo jochen und ulf

danke für eure anregungen
schade dass du die pumpe nicht mehr zur hand hast
dies hätte warscheinlich weiter geholfen

jochen ich fahre wie von ebersbächer ,vorausgesetzt mit einer hardkunstoff leitung 4x1.25 auf die heizung ,nach der förderpumpe .
ich denke es wird äusserst schwierig , diese leitung sinnvoll zu drosseln , und ich denke nicht, dass sie nach dem quetschen wieder in die ausgangsposition zurück geht .

gruss dominik


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BeitragVerfasst: 2017-12-31 14:34:43 
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