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BeitragVerfasst: 2017-10-06 2:38:13 
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Gerade gefunden: der Zoll von Uruguay hat 18 untergestelle Reisefahrzeuge in Nuevo Helvetica beschlagnahmt. Irgendwer hier betroffen?
http://www.rubenredaelli.com/mas-de-1-m ... or-aduana/

(gesendet von Englischsprachigem Handy, falls irgendwelche Wörter komisch sind... Autocorrect)

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Mit bestem Gruss

Jürgen

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BeitragVerfasst: 2017-10-06 8:34:38 
Allrad-Philosoph
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Servus Jürgen,

neugierige Frage: warum?!
Hat der Platzbetreiber seine Steuern nicht bezahlt?

Viele Grüße
Jürgen

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... was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest ?

Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
Erasmus von Rotterdam


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BeitragVerfasst: 2017-10-06 9:31:07 
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Als Touristenfahrzeuge eingeführte Autos, die zu lange im Land waren?
https://uruguay-magazin.com/Auswandern- ... uguay.html klingt als wären die echt streng.

—max


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BeitragVerfasst: 2017-10-06 10:29:30 
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Moin!
Lassie hat geschrieben:
neugierige Frage: warum?!


Google Translate meint

"Die 18 beförderten Fahrzeuge waren aus Mercosur Herkunft und Herkunft und hatten nicht die entsprechende Dokumentation der Einreise oder Verstaatlichung."

Offenbar lagen keine korrekten Einfuhrpapiere vor.

Nachtrag: Könnte sich um das Hotel Granja Suizo handeln, bei dem man Fahrzeuge einlagern kann (konnte?), wie man verschiedenenReiseblogs entnehmen kann.

Grüsse
Tom


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BeitragVerfasst: 2017-10-06 12:25:37 
Trucker-Urgestein
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Tomduly hat geschrieben:
Google Translate meint

"Die 18 beförderten Fahrzeuge waren aus Mercosur Herkunft und Herkunft und hatten nicht die entsprechende Dokumentation der Einreise oder Verstaatlichung."

Google Translate meint falsch. Korrekt muß es lauten:
Die 18 betroffenen Fahrzeuge stammen nicht aus dem Mercosur [Anm.: südamerikanischer Binnenmarkt] und besaßen keine entsprechenden Dokumente über [hier bin ich unsicher mit der Übersetzung] Steuerzahlungen oder Einfuhr.

Pirx

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Der mit der Zweigangachse: 15 Vorwärtsgänge, 3 Rückwärtsgänge, Split, Schnellgang, Differentialsperre
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"Immer bedenken: Hilfe ist keine Einbahnstrasse, Geholfen-Werden ist kein Recht und es liegt an jedem selbst, inwieweit er sich hier in der Gemeinschaft (die im Extremfall so einiges gemeinsam schafft) involviert und einbringt."
Ein Unimog-Fahrer.


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BeitragVerfasst: 2017-10-06 16:57:41 
Kampfschrauber
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Frei Übersetzt:
Es wurden 18 Fahrzeuge mit einem Wert von über 1 Mio Dollar beschlagnahmt. Die Beschlagnahmung erfolgte auf Grund einer anonymen Anzeige bei der Zollbehörde. Die Fahrzeuge stammen nicht aus dem Mercosur Verbund und besitzen weder Einfuhrdokumente noch Nachweise über eine Nationalisierung, das heisst, Fahrzeuganmeldung in Uruguay.
Gruß Jens


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BeitragVerfasst: 2017-10-06 23:35:43 
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Nun kam heute das Gerücht einer ähnlichen Razzia bei einem weiteren Unterstellplatz in Uruguay...

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Jürgen

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BeitragVerfasst: 2017-10-07 0:06:42 
Überholer

Registriert: 2015-04-01 16:05:08
Beiträge: 237
Ich persönlich glaube nicht, dass sich grad alle 18 Besitzer von diesen Fahrzeugen, welche sicherlich Erfahrung mit dem Fz Import und betr. stehen lassen über eine gewisse Zeit im Land Erfahrungen haben., sich ihr Fz so mir nichts dir nichts in beschlagnehmen wollen.

Aber wie mein Nick-Name sagt, ich bin des öfteren in Asien.
Nichts ist unmöglich. :D und bei gewissen Sachen dann noch diesen: :unwuerdig:
um dann wieder diesen: :D zu haben.

War noch nie in Uruguay , kann mir dies aber gut vorstellen...

Grüsse

Werner


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BeitragVerfasst: 2017-10-07 0:27:15 
Überholer
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Beiträge: 219
Meine Vermutung: Da ist ein kleines Loch im Staatshaushalt aufgetaucht und nun wird mal auf die Schnelle die passende Einnahmemöglichkeit generiert. Da haben ein paar Overlander ihre Weltreise unterbrochen und ihr Fahrzeug vermeintlich günstig untergestellt. Sowas spricht sich ja schnell rum. Dummerweise die Zollgesetze ignoriert. Passiert ja im Normalfall in einem "Fufu-Land" nix.
Andere Variante: Der Hotelier wollte sich ein paar $ extra verdienen, indem er die Karren gegen Cash untergestellt hat. So ein Carport ist schnell gezimmert, Rendite dürfte passen. Hat ein Mitbewerber mitbekommen und Rache ist Blutwurst. Das wird ein Spaß für die Besitzer, dort anzutanzen und sich mit dem Zoll herumzuschlagen. :angel:

Gibt es für solche Situationen nicht eigentlich das Carnet de Passage? Ist zwar Schade um das tote Kapital, aber bei den derzeitigen Zinsen ist es wohl nicht ganz so tragisch, ein paar tausend Euro beim ADAC vergammeln zu lassen :angel:


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BeitragVerfasst: 2017-10-07 16:02:28 
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Gott, toll wie jede/r hier rumspekuliert. :joke:

Jedenfalls hat sich noch niemand hier gemeldet der selbst betroffen ist. Die Geschichte geht weiter, Gerichtstermin am 18. Oktober.

https://m.facebook.com/story.php?story_ ... 3075724574

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Jürgen

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BeitragVerfasst: 2017-10-07 17:38:40 
Kampfschrauber
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Mensch Jürgen,
rumspekulieren macht doch Spaß. Ich halte den Ball lieber flach, nach dem Motto :
Wer im Glashaus sitzt........ :angel:
Gute Reise weiterhin, vermissen euch, waren schöne Tage zusammen
Grüße von mir und Kristina


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BeitragVerfasst: 2017-10-07 20:34:22 
Überholer
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Weitere 30 Autos wurden beschlagnahmt. Drückt die Daumen, dass sie unseres nicht finden, da es derzeit ebenfalls in Uruguay steht.
Anscheinend, so berichtet man aktuell, darf man das Land nicht einfach ohne sein Auto verlassen. Jedoch gibt es darüber kein bekanntes Gesetzt in Uruguay. Anwälte wurden schon eingeschaltet und am 18.10. findet der erste Gerichtstermin statt. Das ist der Supergau !!

Grüße Simone

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BeitragVerfasst: 2017-10-08 0:06:12 
Kampfschrauber
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Hallo Simone,
ich drück euch schon seit einiger Zeit die Daumen, dass euer Magirus nicht dabei ist.
Liebe Grüße, auch an Olaf, Jens


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BeitragVerfasst: 2017-10-08 10:38:11 
Überholer
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Wohnort: unterwegs zZt. auf Deutschland Besuch
Hallo Jens,

vielen DANK ... !! Noch haben sie ihn nicht entdeckt. Aber das wird nicht mehr lange dauern,
dann sind auch wir fällig. Drückt die Daumen weiterhin, dass am 18.10. die Gerichtsverhandlung
zugunsten der Reisenden ausfällt. Ansonsten sind einige (viele) Overlander obdachlos :( :( .

Viele Grüße nach Ecuador Olaf & Simone

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BeitragVerfasst: 2017-10-08 11:42:13 
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Hallo zusammen,

was ist denn der Hintergrund der Aktion? Will man Overlander verprellen?

Viele Grüße
Jürgen

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BeitragVerfasst: 2017-10-08 19:52:59 
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Lassie hat geschrieben:
Hallo zusammen,

was ist denn der Hintergrund der Aktion? Will man Overlander verprellen?


Das wäre nun auch nicht so verwunderlich - wo mengenweise andere Länder auch neue Gesetze einführen, die das Overlandreisen schwerer (oder unmöglich) machen: Thailand, Kambodscha, Vietnam, Costa Rica, etc.

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Jürgen

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BeitragVerfasst: 2017-10-10 21:15:08 
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Lassie hat geschrieben:
Hallo zusammen,

was ist denn der Hintergrund der Aktion? Will man Overlander verprellen?

Viele Grüße
Jürgen


Im Falle von Uruguay bin ich nicht geneigt, eine primär böse Absicht zu unterstellen, sondern im Zweifelsfall anzunehmen, dass hier einfach geltende Regeln durchgesetzt werden sollten, die, notabene, in der EU sich nicht anders sind, Stichwort: vorübergehende Einfuhr.


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BeitragVerfasst: 2017-10-11 8:19:45 
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Moin!

Ich spekuliere mal: was man bislang gehört hat, geht der Zoll in Uruguay gegen untergestellte Reisemobile vor. D.h. die Fahrzeughalter/-führer sind nicht vor Ort gewesen. Könnte mir vorstellen, dass die Fahrzeuginhaber gerade einen Heimaturlaub machen oder anderswo ohne ihr Fahrzeug unterwegs sind und aus Bequemlichkeit die Autos bei den einschlägigen Stellplatzvermietern untergestellt haben, ohne das einfuhrrechtlich korrekt abzuwickeln. Z.B. schlicht, weil es bisher vielleicht in der Praxis halt ging: man verlässt das Land ohne das zuvor eingeführte Fahrzeug.
Von Tunesien kennt man ja die Praxis des Eintrags der Fahrzeugeinfuhr in den Reisepass und damit verbunden die strikte Kontrolle der Wiederausfuhr bei einer Ausreise anhand der Angaben im Pass.
Dort ist ein Ausreisen ohne Fahrzeug nur möglich, wenn man das Fahrzeug in die Obhut des Zolls gibt und dort einlagert.

Könnte mir gut vorstellen, dass in Uruguay ähnliche Vorschriften gelten, die von Reisenden mit Heimweh bisher aber umgangen worden sind, weil sich niemand darum geschert hat. Und jetzt werden die Vorschriften halt mal durchgesetzt, das rächt sich nun Die Fahrzeuge zu finden, ist ja nicht so schwer, da genügt Google und man findet etliche Reiseblogs, in denen die Reisenden selbst Ort und Zeitpunkt ihrer Fahrzeugeinlagerung präzise angeben.

Grüsse
Tom


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BeitragVerfasst: 2017-10-11 9:02:59 
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http://www.rubenredaelli.com/ingresar-u ... la-region/

Laut diesem Schreiben ist es erlaubt 1 Jahr MIT dem Fahrzeug in Uruguay zu bleiben. Ausreisen ohne Fahrzeug ist illegal, deshalb die Beschlagnahmung. Bisher wurde es vermutlich geduldet. Ich denke dass es die Uruguayer stört dass die relativ geringe Grenzbürokratie von zu vielen Reisenden ausgenutzt wurde, und dem Ganzen jetzt ein Riegel vorgeschoben wird.


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BeitragVerfasst: 2017-10-11 12:31:08 
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Tomduly hat geschrieben:
Die Fahrzeuge zu finden, ist ja nicht so schwer, da genügt Google und man findet etliche Reiseblogs, in denen die Reisenden selbst Ort und Zeitpunkt ihrer Fahrzeugeinlagerung präzise angeben.

Die hier genannten 18 Fahrzeuge zu finden, war noch wesentlich einfacher. Laut dem Eingangs verlinkten Artikel ging bei den Behörden eine anonyme Anzeige ein.

Pirx

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BeitragVerfasst: 2017-10-13 14:37:45 
Kampfschrauber
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Moin,
noch ein paar Worte von mir, die evtl. zum weiteren Unverständnis der Situation beittragen :D
Das Zauberwort lautet Interpretacíon. Was es damit auf sich hat, dazu gleich mehr. Vor weg etwas grundsätzliches. Was die Menge an Gesetzen und Vorschriften angeht, sind die südamerikanischen Länder ganz vorne mit dabei. Im Gegensatz zu bspw. Deutschland, ist die Kontrolle über deren Einhaltung sehr lasch, was dazu führt, jeder macht es so, wie er es für richtig hält und alle sind zufrieden.
Aber manchmal, aus welchen Gründen auch immer, erwachen die Kontrollorgane und entwickeln ungeahnte Aktivitäten. Nun wird es unangenehm. Aus zwei Gründen. Zum einen sind die Beamten grottenschlecht ausgebildet und wissen nicht was sie tun, zum anderen kommt jetzt wieder das Zauberwort "Interpretation". Gesetzte sind nicht in Stein gemeißelt, sonder müssen interpretiert werden. Und je nach Lage, wird von unterschiedlichen Seiten ganz unterschiedlich interpretiert. Diese Erfahrung mußte ich hier mehrfach machen, es ist nicht zu begreifen. Für die Leute hier völlig normal, bei mir führt dies zu einem ständigen Gefühl der Rechtsunsicherheit. Es ist fast unmöglich verbindliche Auskünfte zu bekommen. Wenn ich mal wieder zynisch bin, sage ich, eure Interpretationen dienen doch nur der Korruption. Ich zahle und der Beamte interpretiert das Gesetz in meinem Sinne.
Im konkreten Fall in Uruguay kommt es jetzt auch darauf an, wie der Richter die Zollgesetzte interpretiert. Das Verlassen des Landes ohne Fahrzeug ist nicht ausdrücklich verboten aber auch nicht ausdrücklich erlaubt. Ausgang offen.
Gruß aus Ecuador
Jens


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BeitragVerfasst: 2017-10-13 21:50:11 
Allrad-Philosoph
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Registriert: 2006-10-03 11:40:40
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Servus Jens,

nach 20 Jahren Leben und Arbeiten in Asien weiss ich was du meinst. :ninja:
Was noch dazu kommt ist der Faktor Zeit und das Argument der Dringlichkeit. Wenn dir das 'Problem' am A*** vorbei geht, kostet es idR nichts und kann dauern, bis einer der Beteiligten Lust am 'Verfahren' verliert. Ist die Angelegenheit für dich dringlich, wird es idR teuer. Aber wenn man es schafft, auf menschlicher Ebene den Uniformträger zu bezirzen (... kleine blonde Kinder sind da hilfreich...) und ihm das Gefühl des 'Gesicht-Wahrens' erhalten kann, kann man mit etwas Glück günstig bis kostenlos aus so einer Nummer raus kommen.

Man sollte immer vermeiden, innerlich den Mittelfinger zu recken, den Uniformierten pampig zu kommen oder auf 'dicke Hose' machen - das wird idR einfach nur teurer. :totlach:

Viele Grüße
Jürgen

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BeitragVerfasst: 2017-10-17 22:04:33 
Kampfschrauber
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Registriert: 2012-05-27 7:54:10
Beiträge: 506
Wohnort: Belgien
Einer unseren FR Freunden mit TGM 13290BB ist dabei.
Mal gespannt ob es morgen vorm Gericht etwas interessantes zu melden gibt.
Wenn ich was daruber höre melde ich es.
Sind weitere bekannten hier betroffen ?


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